CH362920A - An den das zu fördernde Medium enthaltenden Behälter direkt anmontierte Kreiselpumpe - Google Patents

An den das zu fördernde Medium enthaltenden Behälter direkt anmontierte Kreiselpumpe

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CH362920A
CH362920A CH4788857A CH4788857A CH362920A CH 362920 A CH362920 A CH 362920A CH 4788857 A CH4788857 A CH 4788857A CH 4788857 A CH4788857 A CH 4788857A CH 362920 A CH362920 A CH 362920A
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CH
Switzerland
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pump
container
medium
shaft
conveyed
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Application number
CH4788857A
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Lemburg Herbert
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Siemen & Hinsch Gmbh
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D5/00Pumps with circumferential or transverse flow

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


      An    den das zu fördernde Medium enthaltenden Behälter direkt anmontierte     Kreiselpumpe       Die vorliegende Erfindung     betrifft    eine an den  das zu fördernde Medium enthaltenden Behälter  direkt anmontierte Kreiselpumpe, mit der bei ent  sprechender Ausbildung in betriebssicherer Arbeits  weise auch die Förderung äusserst     agressiver    Medien  möglich ist.  



  Es sind Säurepumpen bekannt, die ohne Ab  dichtung der Wellendurchführung durch Verwendung  des sogenannten     Spaltrohrmotors    als dichtungslose  Pumpen in den Handel gebracht werden. Diese Pum  pen haben den Nachteil des schlechten Motorwir  kungsgrades, der durch das zwischen     Stator    und Rotor  gelagerte Spaltrohr bedingt ist.  



  Bei anderen Pumpenausführungen wird das Pro  blem der säuredichten Wellendurchführung mit einer  im Bereich der     Stopfbuchse    konisch ausgeführten,  axial verschiebbaren Welle gelöst. Bei Stillstand der  Pumpe wird die Welle beispielsweise durch Feder  kraft derart verschoben, dass sich der Konus     in    die  Packungsringe     hineindrückt    und somit einen     pfrop-          fenartigen    Verschluss bildet. Nach     Inbetriebsetzen     und Erreichen der vollen Drehzahl ziehen Flieh  gewichte die Welle in die entgegengesetzte Richtung,  wodurch die mechanische     Stopfbuchsdichtung    ent  lastet und unwirksam wird.

   Statt dessen tritt eine  hydraulische Abdichtung in Funktion,     die    in ebenfalls  bekannter Weise durch ein     Hilfsrad    erreicht wird.  Der Vollständigkeit     halber    sei erwähnt, dass die     axiale     Bewegung der Welle auch durch Verwendung eines       Verschiebeanker-Elektromotors    erzwungen werden  kann.  



  Diese Pumpen bedingen naturgemäss     einen    er  höhten Bauaufwand. Ausserdem kann die Betriebs  sicherheit dadurch in Frage gestellt sein, dass bei  spielsweise durch     eine    verschlissene Kupplung oder  durch Fremdkörper in der Pumpe oder Korrosion .ein  zelner     Pumpenteile    die erforderliche leichte axiale         Verschiebbarkeit    der Welle beeinträchtigt oder     ver-          unmöglicht        wird.     



  Eine weitere Säurepumpe ist in der     Ausführung     als sogenannte     Eintauchpumpe    bekanntgeworden. Das  Besondere dieser Bauart besteht     darin,    dass die ge  samte Pumpe in einen geschlossenen Behälter ein  gebracht und mit dem Behälterdeckel gasdicht ver  schraubt wird in der Weise, dass lediglich der An  triebsmotor mit der Kupplung ausserhalb des Be  hälters angeordnet ist. Die Abdichtung der Wellen  durchführung wird bei dieser Ausführung auf fol  gende Weise erreicht: Die     Dichtungsmittel    bestehen  aus zwei     hintereinanderliegenden    Dichtungselemen  ten.

   Das dem Arbeitsraum der Pumpe zugekehrte  Dichtungselement ist lediglich eine Lagerbuchse, der  sowohl die     Funktion    einer Drosselstrecke als auch  die der     Wellenlagerung    übertragen ist. Die durch     diese     Drosselstrecke sickernde Flüssigkeit fliesst in den Be  hälter bzw. in den Saugmund des Kreiselrades zurück.

    Das zweite nachgeschaltete Dichtungselement wird  daher lediglich mit dem über dem     Flüssigkeitsspiegel     im     Behälterinnern    herrschenden Gasdruck     beauf-          schlagt,    der im     allgemeinen    nicht viel verschieden  von dem ausserhalb des     Behälters    herrschenden atmo  sphärischen Druck ist.  



  Diese Pumpe bedingt einen hohen Materialauf  wand wegen ihrer bis auf den Behälterboden rei  chenden Länge. Insbesondere bei teuren säurebestän  digen Werkstofflegierungen ergeben sich verhältnis  mässig hohe Anschaffungskosten. Hinzu kommt noch  der Nachteil, dass eine derart lange Pumpe beson  ders transportgefährdet ist und die     einzelnen    Pum  penteile, besonders wenn es sich um schlagemp  findlichen Werkstoff (wie z. B.     Siliciumguss)    handelt,  häufig beschädigt werden.  



  Es wurde auch bereits eine. Pumpe vorgeschlagen,  bei der ein Behälter als     Teil    der Pumpe die Funktion      hat, die Pumpe nach dem Abstellen     und    dem damit  verbundenen     Leerheben    des Pumpenraumes durch  die Energie des abfallenden Fördermediums in der  Saugleitung mit     Förderflüssigkeit    neu     aufzufüllen     und damit betriebssicher zu halten. Dieser als Saug  windkessel bezeichnete Behälter ist nicht identisch  mit dem die abzusaugenden Flüssigkeiten enthalten  den Behälter, dessen Grösse je nach Pumpenanlage in  weitesten Grenzen variieren kann.  



  Bei dieser Ausführungsform dient eine Lager  stelle gleichzeitig     als    Drosselstrecke für     Leckwasser,     das durch eine Bohrung in den als Saugraum der  Pumpe dienenden Behälter abfliesst, das heisst, die       Leckflüssigkeit    wird direkt in den Saugraum der  Pumpe     zurückgeführt,    so dass in diesem     Leckflüssig-          keitssammelraum    der auf der Saugseite direkt     an    der  Pumpe zu messende Druck herrscht, also mit der  jeweils vorhandenen Saughöhe variiert.  



  Zur     Entleerung    von Behältern hat man weiter  hin     normale    Kreiselpumpen verwendet, die auf den  Behälter     aufgeflanscht    wurden, -deren Saugrohr bis  zum Behälterboden reicht     lind    bei denen unten im  Saugrohr noch ein     Flügelrad    angeordnet ist, das für  die auf dem Behälter sitzende, nicht     selbstansaugende     Kreiselpumpe als     Zubringerpumpe    dient.

   Da die  Welle, auf der unten im Behälterboden die Zu  bringerpumpe angeordnet ist, von der Kreiselpumpe  ausgehend durch die gesamte     Saugleitung    hindurch  geführt werden muss, ist die     Konstruktion    kompli  ziert und verlangt einen besonderen Bauaufwand  wegen des Einbaues eines     Hilfskreiselrades    mit Hohl  welle zur     Anhebung    der Flüssigkeit und Zuführung  zur     nicht    selbstansaugenden Pumpe     hinsichtlich    der  Ausbildung des Pumpenaggregates mit einer sehr lan  gen     Wellenführung.     



  Mit der     vorliegenden    Erfindung lassen sich die  genannten     Nachteile    der bekannten Pumpenformen  vermeiden, und zwar durch eine an den das zu för  dernde Medium enthaltenden Behälter direkt an  montierte Kreiselpumpe mit zwei längs der Pumpen  welle hintereinander angeordneten Dichtungselemen  ten, von denen eines eine Stopfbuchse, das andere       eine    Lagerbuchse ist, die auch     eine    Drosselstrecke für       Leckflüssigkeit    bildet, die direkt in den Behälter       zurückfliesst,

      wobei das oder die     Kreiselräder    der  Pumpe und die die Drosselstrecke     bildende    Lager  buchse im Innern des     Behälters    in dessen Oberteil       angeordnet        sind    und die Pumpe selbstansaugend ist.  



  Die Pumpe besitzt also die     Fähigkeit,    auch dann  die Flüssigkeit anzusaugen, wenn sich die die Dros  selstrecke bildende Lagerbuchse und das oder die       Kreiselräder    oberhalb des     Flüssigkeitsspiegels    im  Behälter     befinden.     



  Die Anordnung kann so getroffen sein, dass der       Antriebsmotor    für die Pumpe     ausserhalb    des Be  hälters sitzt.  



  Diese Pumpe kann     eine        einfache    Konstruktion  und     eine    gedrängte kurze Bauart aufweisen und von  oben her in den     Behälter    hineingehängt sein, so dass    sie sehr platzsparend und gegenüber den bekannten  Ausführungen preislich günstig ist.  



  Mittels der hintereinander angeordneten Dich  tungselemente, Lagerbuchse und     Stopfbuchse,    wobei  die Stopfbuchse nur den Luft- bzw. Gasraum des  Behälters gegen aussen abzudichten hat, kann gegen  über der Umgebung eine ausserordentlich betriebs  sichere und absolut zuverlässige Abdichtung er  reicht werden,     sofern    im Behälter selbst ein Druck  herrscht, der von dem Umgebungsdruck des Be  hälters nicht wesentlich abweicht. Die Pumpe kann,  wie erwähnt, von einfacher Konstruktion sein und  trotzdem den Vorteil aufweisen, dass sie wenig stör  anfällig ist.

   Sollte trotzdem im Betrieb eine     Störung     auftreten, so lässt sich diese einfach beheben, da  das oder die     Kreiseliäder    der Pumpe infolge seiner  bzw. ihrer Anordnung oben im Behälter leicht zu  gänglich sind, im Gegensatz zu     Behältertauchpumpen,     die oben am Behälter befestigt werden und bis auf  dessen Grund reichen.  



  Bei Förderung explosiver Medien ist ein guter  Explosionsschutz möglich, der dadurch erreicht wer  den     kann,    dass man an eine     Leckflüssigkeitsabfüh-          rungsbohrung    ein an sich bekanntes     U-Rohr    an  schliesst, das sich beim Betrieb mit Flüssigkeit füllt,  so dass - falls im     Leckflüssigkeitssammelraum    eine  Explosion erfolgen sollte - der Flüssigkeitspfropfen  in dem     U-Rohr    verhindert, dass sich diese in den Be  hälterinnenraum hinein fortpflanzt.  



  Die erfindungsgemässe Behälterpumpe kann an  Stelle der verschiedensten bekannten Pumpenbauarten  verwendet werden, z. B. an Stelle     einer    Tauch  pumpe, welche infolge     ihrer    langen und aufwendigen  Bauart relativ teuer, störanfällig und im     Bedarfsfall     schwierig zu reparieren ist.  



       Überdies    kann für Betriebsfälle, in denen absolute       Dichtheit        einer    Stopfbuchse vorausgesetzt wird, eine  entsprechend ausgebildete erfindungsgemässe Pumpe  eine     Spaltrohrpumpe    oder eine magnetgekuppelte  Pumpe ersetzen. Beide letztgenannten Bauarten sind  verhältnismässig kostspielig und infolge ihrer kompli  zierten Bauart relativ störanfällig und     kostspielig    in  der Wartung.

   Die     S'paltrohrmotoren    haben ausserdem  infolge des vergrösserten Spaltes zwischen     Stator-und     Rotor     einen    geringeren Wirkungsgrad als normale  Elektromotoren, die in     Verbindung    mit der     erfin-          dungsgemässen    Behälterpumpe ohne weiteres verwen  det werden können. Bei magnetgekuppelten Pum  pen liegt der Wirkungsgrad des Aggregates deshalb       ungünstiger,    weil die Magnetkupplung einen un  günstigeren Wirkungsgrad besitzt als normale Kupp  lungen.  



  Die erfindungsgemässe Pumpe ist auf den beilie  genden Zeichnungen in zwei Ausführungsbeispielen  durch je einen     Axialschnitt    dargestellt.  



  In den Behälter 1     (Fig.1)    ist die     vertikale     Pumpe eingebracht und mit ihrem Flansch 2 auf den       offenen,    oberen Rand des Behälters aufgesetzt, wobei  der nicht gezeigte Antriebsmotor für die Pumpe  ausserhalb des Behälters über dem Flansch 2 sitzt.      Der Raum 3 der Pumpe ist     flüssigkeitsgefüllt,    so  dass die selbstansaugende     Seitenkanalpumpe    mit     ihrem     Seitenkanal 4 und Flügelrad 5 das Saugrohr 6 ent  lüftet, den Flüssigkeitsspiegel im letzteren anhebt  und nach beendeter Entlüftung die Flüssigkeit durch  den Raum 7 in den Druckstutzen 8 fördert.  



  Die Buchsen 9 und 10     bilden    die Lagerung für  die Welle, wobei die Buchse 10 gleichzeitig als Dich  tungselement wirksam ist, das eine Drosselstrecke  für die entlang der Welle aus der Pumpe austretende       Leckflüssigkeit    bildet.

   Diese Flüssigkeit gelangt zu  nächst in den     zwischen    der Buchse 10 und einer  darüber angeordneten, von der     Pumpenwelle    durch  setzten Stopfbuchse 12 befindlichen Zwischenraum  13, tritt dann durch die Bohrung 11 aus und     fliesst     in den Behälter 1 zurück.

       Infolge    der durch die  Flüssigkeit im Raum 3 erreichten     Selbstansauge-          fähigkeit    der Pumpe können sich das Kreiselrad 5  und somit auch die Buchsen 10 und 12 über dem  Flüssigkeitsspiegel im Behälter 1 befinden, und die  Teile     '5    und 10 werden infolge der Anordnung oben  im Behälter 1 zeitlich fast ausschliesslich oberhalb  des Flüssigkeitsspiegels     liegen.    Die Stopfbuchse 12  ist dadurch von der Aufgabe, z.

   B. den     Säuredurch-          tritt    aus dem Behälter nach aussen gegen den An  triebsmotor zu     verhindern,    befreit und soll nur be  wirken, dass     keine    Säuredämpfe in die den Behälter  umgebende Atmosphäre     dringen.       Die     erfindungsgemässe    Pumpe     kann,    wenn von     ihr     eine entsprechende Förderhöhe verlangt wird, auch  mehrstufig ausgeführt werden. So zeigt     Fig.    2 z. B.  eine dreistufige Pumpe.

   Allen Ausführungen sind  die wesentlichen Einzelteile der     in        Fig.    1 dargestell  ten Pumpe gemein, so dass lediglich durch     zusätzliche     Verwendung der weiteren erforderlichen Pumpen  stufen die Anpassung der     Grundtype    nach     Fig.    1 an  eine grosse Anzahl von Betriebsbedingungen möglich  wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH An den das zu fördernde Medium enthaltenden Behälter direkt anmontierte Kreiselpumpe mit zwei längs der Pumpenwelle hintereinander angeordneten Dichtungselementen, von denen eines eine Stopf buchse (12) ist, die nur den Luft- bzw. Gasraum des Behälters gegen aussen abzudichten hat, während das andere eine Lagerbuchse (10) ist, die auch eine Drosselstrecke für Leckflüss.igkeit bildet, die direkt in den Behälter zurückfliesst, dadurch gekenn zeichnet,
    dass das oder die Kreiselräder der Pumpe und die die Drosselstrecke bildende Lagerbuchse (10) im Innern des Behälters in dessen Oberteil angeord net sind und die Pumpe selbstansaugend ist. UNTERANSPRUCH Pumpe nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass ihr Antriebsmotor ausserhalb des Be hälters sitzt.
CH4788857A 1956-09-24 1957-07-02 An den das zu fördernde Medium enthaltenden Behälter direkt anmontierte Kreiselpumpe CH362920A (de)

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