CH363197A - Auspuff bremse für Fahrzeugbrennkraftmaschinen - Google Patents

Auspuff bremse für Fahrzeugbrennkraftmaschinen

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CH363197A
CH363197A CH5982958A CH5982958A CH363197A CH 363197 A CH363197 A CH 363197A CH 5982958 A CH5982958 A CH 5982958A CH 5982958 A CH5982958 A CH 5982958A CH 363197 A CH363197 A CH 363197A
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CH
Switzerland
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throttle valve
internal combustion
exhaust brake
spring
combustion engines
Prior art date
Application number
CH5982958A
Other languages
English (en)
Inventor
Meurer Siegfried Ing Dr
Original Assignee
Maschf Augsburg Nuernberg Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Maschf Augsburg Nuernberg Ag filed Critical Maschf Augsburg Nuernberg Ag
Publication of CH363197A publication Critical patent/CH363197A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D9/00Controlling engines by throttling air or fuel-and-air induction conduits or exhaust conduits
    • F02D9/04Controlling engines by throttling air or fuel-and-air induction conduits or exhaust conduits concerning exhaust conduits
    • F02D9/06Exhaust brakes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description


  Auspuffbremse     für        Fahrzeugbrennkraftmaschinen       Bei der Verwendung von     Auspuffbremsen    für       Fahrzeugbrennkraftmaschinen,    die darauf     beruhen,     dass zwecks Erhöhung der     Fremdantriebsleistung    der  Kraftmaschine das Auspuffrohr durch eine Drossel  klappe geschlossen wird, entstehen     Schwierigkeiten     im Ventiltrieb.

   Durch den Überdruck, der bei der  Betätigung der Auspuffbremse     in    der Abgasleitung  entsteht, werden die     Auslassventile    der     Brennkraft-          maschine    gegen die Federkräfte     aufgedrückt,    ohne  dass die Nocken in Tätigkeit kommen. Die     Auslass-          ventile    führen dabei eine Flatterbewegung aus, die       zur        Zerstörung    der     Ventilsitze    oder der Federteller  sowie von Befestigungsteilen des Federtellers führt.  



  Zur     Vermeidung    dieser Übelstände ist schon vor  geschlagen worden, der als     Drosselklappe    ausgebil  deten Auspuffbremse eine     gewisse        Undichtheit    z. B.  in Form eines Schlitzes oder Loches zu geben. Durch  eine solche     Undichtheit    wird bei der     Betätigung    der  Auspuffbremse der     überdruck    so weit gesenkt, dass  eine Flatterbewegung der     Auslassventile    nicht mehr  auftreten kann.

   Dabei bleibt im oberen     Di:ehzahl-          bereich    die Bremswirkung voll erhalten.     Im    unteren  Drehzahlbereich dagegen, in dem die Auspuffbremse  auch häufig zur Anwendung kommt, hat die     Anbrin-          gung    einer     Undichtheit        eine    merkliche Absenkung  der Bremsleistung zur Folge.

   Die     Erfindung    bezweckt  die Ausbildung einer     Drosselklappenbremse    für     Fahr-          zeugbrennkraftmaschinen,    durch welche     die    Mängel  der     Undichtheit    der     Drosselklappe        in    Form eines  Schlitzes oder Loches beseitigt werden. Sie verwendet  hierbei eine Anordnung der Drosselklappe, bei der  die     Drosselklappenlagerung    eine     Exzentrizität    auf  weist. Die Erfindung besteht     darin,    dass in das Be  tätigungsgestänge der     Drosselklappe    eine Feder (z. B.

    Schraubenfeder) eingeschaltet ist und die Exzentrizität  der     Drosselklappenlagerung    und die Spannung der  Feder so     aufeinander    abgestimmt sind, dass die Dros-         selklappe    bei Betätigung nur     bis;,        erm        bestimm-.          ten        Gasdruck    geschlossen bleibt. Durch eine solche  Ausbildung wird     die.Auspuffbremse    bzw.

   Drossel  klappe zu einem     Druckregelorgan        in    der Auspuff  leitung, so dass sowohl im oberen als auch im unteren       Drehzahlbereich    die Bremswirkung voll erhalten  bleibt, ohne dass ein Flattern der     Auslassventile    der       Brennkraftmaschine        eintritt.     



  In der     beiliegenden    Zeichnung ist     ein    Ausfüh  rungsbeispiel     einer    Auspuffbremse nach der Erfin  dung schematisch dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 einen Mittellängsschnitt durch das Aus  puffrohr einer     Brennkraftmaschine    mit der     in    ihm  angeordneten     Drosselklappe    und       Fig.2    einen Schnitt nach der Linie     II-11    in         Fig.    1.  



  Die     in    der Zeichnung dargestellte, in das Auspuff  rohr 1     eingebaute    Auspuffbremse weist eine hier  in     Schliessstellung        befindliche    Drosselklappe 2 auf,  deren Drehachse 3 um das Mass 4     exzentrisch        zur          Längsachse    des Auspuffrohres 1 angeordnet ist. Diese  Drosselklappe ist     mittels    eines aus dem Betätigungs  hebel 5 und dem Betätigungsgestänge 6 bestehenden  Gelenksystems in der     Schliessrichtung    verstellbar.

    Durch die     exzentrische        Lagerung    der     Drosselklappe    2  ist die Fläche 7 derselben, die unter dem     Gasdruck     die Tendenz hat, die Drosselklappe zu öffnen, grösser  als die Fläche 8, welche die Tendenz hat, die Dros  selklappe     im    geschlossenen     Zustand    zu halten. Zwi  schen das Gestänge 6 und den Hebel 5 ist eine Zug  feder in Form einer Schraubenfeder 9 geschaltet,  welche der Drosselklappe 2 die     Möglichkeit    gibt, sich  trotz des sich in der Schliesslage befindlichen Be  tätigungsgestänges 6 zu öffnen.

   Die Feder 9 ist näm  lich einerseits an einem mit dem Gestänge 6 fest ver  bundenen Stellring 10 und anderseits an einer Ver  stärkung 11 des freien Endes des Betätigungshebels      5 befestigt, wobei das Gestänge 6 durch die Feder  9 und die Verstärkung 11 hindurchgeführt und in  einer Bohrung 110 der Verstärkung 11 gleitbar ge  lagert     ist.    Die     Exzentrizität    4 der Drosselklappen  lagerung 3 und die Spannung der Feder 9 sind so       aufeinander        abgestimmt,    dass die Drosselklappe 2  bei     Betätigung    nur bis zu einem bestimmten Gas  druck geschlossen bleibt.  



  Wenn nun der Fahrer die     Drosselklappe    2  schliesst,     wird    das     Betätigungsgestänge    6, das min  destens bis zum     Stellring    10     flexibel        ausgebildet    ist,  infolge der besonderen Ausführung des Verstell  mechanismus für das Gestänge 6 nicht nur bis Er  reichung der Schliessstellung der Drosselklappe 2,  sondern darüber hinaus noch ein Stück in     Richtung     des Pfeiles 60 weiter verschoben, um danach erst  irgendwie arretiert zu werden.

   Dabei verändert zwar  der Hebel 5 infolge der bereits erreichten Schliess  stellung der     Drosselklappe    2 seine Stellung nicht;  dagegen bewegt sich der mit dem Gestänge 6 fest  verbundene Stellring 10, an dem auch das eine  Ende der Feder 9 befestigt ist, mit, wobei das     Ge-          stänge    6 im Lager 110     mitgleiten    kann. Dadurch  wird aber die mit ihren freien Enden am Hebel 5  befestigte Feder 9     auseinandergezogen    und somit ge  spannt.

   Die     Drosselklappe    2 wird so durch die     Kräfte     der Feder 9 gegen     ihren    Dichtsitz mit     einer    vor  gegebenen     Vorspannung        angedrückt.    Erreicht der  Gasdruck in der Auspuffleitung 1     eine    bestimmte  Höhe, beispielsweise 2 atü, dann kann die Drossel  klappe 2 unter der Wirkung dieses Druckes nach  geben;

   sie wird leicht geöffnet, ohne dass     eine    Flatter  bewegung der     Auslassventile    der     Brennkraftmaschine          eintritt,    was nur der Fall wäre, wenn bei geschlos  sener     Drosselklappe    2 die     Druckgrenze    von 2 atü bis  auf beispielsweise 2,5 atü überschritten würde. Nach    erfolgter Bremsung wird die     Drosselklappe    2 wieder  geöffnet, wobei sich die Feder 9 entspannt.  



  Die     Exzentrizität    4 der     Drosselklappenlagerung     3 braucht im allgemeinen nicht gross gewählt     zu     werden, was     insofern        günstig    ist, als bei zu grosser  Exzentrizität die Drosselklappe 2 nicht mehr voll  geöffnet werden kann.

   Falls eine zu grosse Exzen  trizität der     Drosselklappenlagerung    zu Schwierig  keiten Anlass gibt, kann man diese dadurch     besei        _          tigen,    dass seitlich der     Drosselklappe    2     Ausnehmun-          gen    12 vorgesehen werden, die zwar einen     geringen          Gasbeipass    darstellen, aber doch die volle Öffnung  der Drosselklappe     ermöglichen.    Auch eine ovale, vier  eckige oder rechteckige Ausführung der Drossel  klappe ist möglich.

       Teilweise    erfordert die prakti  sche Anwendung auch die     Anbringung    einer     Dämp-          fungseinrichtung    gegen flatternde Bewegungen der  Drosselklappe, vor allem, wenn eine     Zylinderzahl     kleiner als sechs auf eine     Drosselklappe    arbeitet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Auspuffbremse für Fahrzeugbrennkraftmaschinen mit einer exzentrisch gelagerten Drosselklappe, da durch gekennzeichnet, dass in das Betätigungs gestänge (6) der Drosselklappe (2) eine Feder (9) ein geschaltet ist und die Exzentrizität (4) der Drossel klappenlagerung (3) und die Spannung der Feder (9) so aufeinander abgestimmt sind, dass die Drossel klappe (2) bei Betätigung nur bis zu einem bestimm ten Gasdruck geschlossen bleibt.
    UNTERANSPRUCH Auspuffbremse nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Drosselklappe (2) mit seit lichen Ausnehmungen (12) versehen ist.
CH5982958A 1957-07-06 1958-05-23 Auspuff bremse für Fahrzeugbrennkraftmaschinen CH363197A (de)

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DEM0034675 1957-07-06

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CH363197A true CH363197A (de) 1962-07-15

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CH5982958A CH363197A (de) 1957-07-06 1958-05-23 Auspuff bremse für Fahrzeugbrennkraftmaschinen

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2309363A1 (fr) * 1975-02-11 1976-11-26 Daimler Benz Ag Ralentisseur a frein moteur pour vehicules
FR2481367A1 (fr) * 1980-04-24 1981-10-30 Daimler Benz Ag Ralentisseur sur moteur pour vehicules automobiles
EP1445451A3 (de) * 2003-02-04 2007-10-17 J. Eberspächer GmbH & Co. KG Drosselanordnung sowie Abgasanlage mit einer derartigen Drosselanordnung
WO2011141116A1 (de) * 2010-05-11 2011-11-17 Daimler Ag Aufstaueinrichtung einer verbrennungskraftmaschine

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