Tischbohrmaschine Gegenstand der Erfindung ist eine Tischbohr maschine, bei welcher das Bohrwerk von einer senk rechten Säule getragen wird und längs dieser in seiner Höhe verstellt werden kann und bei welcher die Säule an einem über dem Bohrtisch ausladenden, aus einem senkrechten und, einem waagrechten Teil be stehenden Trägerarm, dessen waagrechter Teil vorne die Säule trägt, und dessen senkrechter Teil auf dem hinteren Ende des Bohrtisches sitzt, befestigt ist.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass der waagrechte Teil des Trägerarmes gegenüber dem senkrechten Teil des Trägerarmes nach vorne und hinten verstellbar ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
In der Fig. 1 ist eine Seitenansicht der Bohr maschine dargestellt. Mit 11 ist der Bohrtisch be zeichnet und mit 12 ein Trägerarm, der mit seinem senkrechten Teil 12a auf dem hinteren Ende des Bohrtisches sitzt. Der waagrechte Teil 12b dieses Trägerarms trägt an seinem vorderen Ende eine Säule 13, längs welcher das Bohrwerk in seiner Höhe ver stellt werden kann. Dieses selbst ist nur durch einen Getriebekasten 14, einen an dem Kasten 14 ange setzten Motor 15, ein Bohrfutter 16 und durch einen Hebel 17 zum Senken und Heben des Bohrfutters angedeutet. Das Bohrwerk kann um die Achse der Säule 13 geschwenkt und mittels des Knebels 18 fest gestellt werden.
Der Trägerarm ist zweiteilig ausgeführt, und sein waagrechter Teil kann nach Art des Supports einer Drehbank gegenüber dem senkrechten Teil nach vorne und hinten verstellt werden.
In Fig. 2, welche eine Seitenansicht des Träger armes darstellt, ist der senkrechte Teil dieses Träger armes mit 12a bezeichnet und sein waagrechter Teil, welcher aus einem nach unten offenen kastenartigen Gussteil besteht, mit 12b. Die am linken. Ende dieses waagrechten Teils befindlichen und in Fig. 2 mit 13, 26, 27a, 28 bezeichneten Teile mögen einstweilen ausser Betracht bleiben. Mit dem senkrechten. Teil 12a ist ein Gewindestück 19 fest verbunden, in wel chem eine Spindel 20 frei drehbar ist. Diese Schrau benspindel 20 ist mittels einer Handkurbel 21 ver stellbar.
Die Lagerung und Anordnung des waag rechten Teils 12b des Trägerarmes auf seinem senk rechten Teil 12a ist in Fig. 3, welche den Trägerarm einschliesslich der an seinem vorderen Ende befind lichen später zu besprechenden Teile 13,<I>26, 27a,</I> 28 von vorne darstellt, deutlicher erkennbar. Fig. 3 zeigt zunächst wieder den senkrechten Teil 12a und zeigt ferner rechteckförmiae Ansätze 22 an den Aussenseiten der senkrechten Würde des Kastens 12b.
Diese auch in Fig.2 dargestellten Ansätze 22 er strecken sich als Schienen über die ganze Länge des waagrechten Teils 12b, so dass dieser mittels der Schraubenspindel 20 gegenüber dem senkrechten Teil des Trägerarmes nach Art des Supports einer Dreh bank nach vorn und nach hinten einstellbar ist. Der waagrechte Teil 12b gleitet dabei auf einer in den senkrechten Teil 12a eingearbeiteten und durch Pfeile 23 in Fig. 2 und 3 angedeuteten Bettung. Die auf den senkrechten Teil 12a aufgeschraubten Schienen 24 dienen gleichfalls zur Führung und ferner dazu, einen Teil des Bohrgegendruckes aufzunehmen.
Diese Schienen 24 sind mittels der Schrauben 25 auf dem unteren Teil 12a befestigt.
Eine weitere Verbesserung der Bohrmaschine, welche es ermöglicht, das Bohrwerk um die Längs achse des waagrechten Teils 12b des Trägerarmes zu schwenken, soll nun ebenfalls an Hand der Fig. 2 und 3 erläutert werden.
In Fig.2 und 3 ist mit punktierten Linien die Säule 13 angedeutet. Diese Figuren zeigen ferner einen Flansch 26, an dessen vorderem Teil die Säule 13 befestigt ist. Dieser Flansch 26 besitzt zwei viertel kreisförmige Ausschnitte 27; seine Umrandung ist, wie aus Fig.3 erkennbar, durch zwei Kreisbögen und zwei horizontale Linien gegeben. Auf der Rück seite des Flansches ist ein kreisförmiger Zapfen 27a angebracht, der in eine Bohrung in der vorderen Stirnwand,d'es waagrechten Teils 12b eingreift.
Mit tels dieses Zapfens kann nun das ganze Bohrwerk um die Längsachse des waagrechten Teils 12b um 45 nach jeder Seite geschwenkt werden. Die beiden Schrauben 28 dienen zur Arretierung des Flansches 26 gegenüber der Stirnfläche des waagrechten Teils 12b in jeder gewünschten Schwenklage.
Fig. 3 zeigt noch eine weitere Schraube 29, welche dazu dient, den Flansch 26 gegenüber der vorderen Stirnfläche des waagrechten Teils 12b in der unver- schwenkten Lage des Bohrwerkes, das heisst bei senk rechter Stellung des Bohrers zu arretieren.
An Hand der Fig. 4, welche einen Schnitt durch einen Teil des Bohrwerkes und durch den vorderen Teil des Trägerarmes darstellt, soll noch erläutert werden, wie man mit einer Handkurbel das Bohrwerk in der Höhe um sehr kleine Beträge verstellen kann. Der Trägerarm und die Säule sind wieder, wie in Fig. 1 mit 12 und 13 bezeichnet. Das Bohrwerk ist in Fig. 4 soweit als möglich längs der Säule 13 nach unten verschoben dargestellt. Innerhalb der Säule 13 ist ein Gewindestück 30 befestigt, in welchem eine Schraubenspindel 31 verstellbar .ist. Diese selbst trägt einen Bund 32, auf welchem über das Kugellager 33 das ganze Gewicht des Bohrwerkes ruht.
Das Kugel lager selbst ist mit seinem oberen Lagerring in dem mit dem Getriebekasten 14 verschraubten Deckel 34 befestigt. Auf den; Vierkant 35 kann eine Handkurbel oder ein Handrad zur Feinverstellung des Bohrwerkes in seiner Höhenrichtung aufgesetzt werden.
Bench drill The subject of the invention is a bench drill, in which the boring machine is carried by a vertical right column and can be adjusted in height along this and in which the column on a protruding over the drill table, from a vertical and a horizontal part be standing support arm, the horizontal part of which carries the column at the front, and the vertical part of which sits on the rear end of the drilling table, is attached.
The invention is characterized in that the horizontal part of the support arm is adjustable forwards and backwards in relation to the vertical part of the support arm.
An exemplary embodiment of the subject matter of the invention is shown in the drawing.
In Fig. 1 is a side view of the drilling machine is shown. With 11 of the drilling table be distinguished and with 12 a support arm which sits with its vertical part 12a on the rear end of the drilling table. The horizontal part 12b of this support arm carries at its front end a column 13, along which the boring mill can be adjusted in height. This itself is only indicated by a gear box 14, a motor 15 attached to the box 14, a chuck 16 and a lever 17 for lowering and lifting the chuck. The boring mill can be pivoted about the axis of the column 13 and fixed by means of the toggle 18.
The support arm is made in two parts, and its horizontal part can be adjusted forwards and backwards in relation to the vertical part in the manner of the support of a lathe.
In Fig. 2, which shows a side view of the support arm, the vertical part of this support arm is designated by 12a and its horizontal part, which consists of a box-like cast part open at the bottom, is designated by 12b. The one on the left. Parts located at the end of this horizontal part and denoted by 13, 26, 27a, 28 in FIG. 2 may be disregarded for the time being. With the vertical. Part 12a is a threaded piece 19 firmly connected, in wel chem a spindle 20 is freely rotatable. This screw benspindel 20 is adjustable by means of a hand crank 21 ver.
The mounting and arrangement of the horizontal right part 12b of the support arm on its vertical right part 12a is shown in FIG. 3, which shows the support arm including the parts 13, <I> 26, 27a, </ I located at its front end > 28 from the front, more clearly recognizable. Fig. 3 first shows the vertical part 12a again and also shows rectangular projections 22 on the outside of the vertical dignity of the box 12b.
These approaches 22, also shown in FIG. 2, extend as rails over the entire length of the horizontal part 12b, so that this can be adjusted forwards and backwards by means of the screw spindle 20 relative to the vertical part of the support arm in the manner of a lathe support . The horizontal part 12b slides on a bedding worked into the vertical part 12a and indicated by arrows 23 in FIGS. 2 and 3. The rails 24 screwed onto the vertical part 12a also serve for guidance and also to absorb part of the counterpressure of the drilling.
These rails 24 are fastened to the lower part 12a by means of the screws 25.
A further improvement of the drilling machine, which makes it possible to pivot the drilling machine about the longitudinal axis of the horizontal part 12b of the support arm, will now also be explained with reference to FIGS.
In Figure 2 and 3, the column 13 is indicated with dotted lines. These figures also show a flange 26, to the front part of which the column 13 is attached. This flange 26 has two quarter-circular cutouts 27; its border is, as can be seen from Figure 3, given by two arcs and two horizontal lines. On the rear side of the flange a circular pin 27a is attached, which engages in a hole in the front end wall, d'es horizontal part 12b.
By means of this pin the whole boring machine can now be pivoted about the longitudinal axis of the horizontal part 12b by 45 to each side. The two screws 28 are used to lock the flange 26 in relation to the end face of the horizontal part 12b in any desired pivot position.
3 shows yet another screw 29 which serves to lock the flange 26 in relation to the front end face of the horizontal part 12b in the non-pivoted position of the boring machine, that is to say when the drill is in the vertical right position.
4, which shows a section through part of the boring mill and through the front part of the support arm, it should be explained how the boring mill can be adjusted in height by very small amounts with a hand crank. The support arm and the column are again designated by 12 and 13 as in FIG. The boring mill is shown in Fig. 4 as far as possible along the column 13 shifted downward. A threaded piece 30, in which a screw spindle 31 is adjustable, is fastened within the column 13. This itself carries a collar 32 on which the entire weight of the boring mill rests via the ball bearing 33.
The ball bearing itself is fastened with its upper bearing ring in the cover 34 screwed to the gear box 14. On the; Square 35, a hand crank or a handwheel for fine adjustment of the boring mill in its height direction can be placed.