CH363284A - Zur Herstellung von Betonsäulen und -pfosten bestimmte Rohrform - Google Patents

Zur Herstellung von Betonsäulen und -pfosten bestimmte Rohrform

Info

Publication number
CH363284A
CH363284A CH5964158A CH5964158A CH363284A CH 363284 A CH363284 A CH 363284A CH 5964158 A CH5964158 A CH 5964158A CH 5964158 A CH5964158 A CH 5964158A CH 363284 A CH363284 A CH 363284A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
layer
innermost
paper
concrete
posts
Prior art date
Application number
CH5964158A
Other languages
English (en)
Inventor
D Clarkson Blanding
Original Assignee
Sonoco Products Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sonoco Products Co filed Critical Sonoco Products Co
Priority to CH5964158A priority Critical patent/CH363284A/de
Publication of CH363284A publication Critical patent/CH363284A/de

Links

Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00—Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/34—Moulds, cores, or mandrels of special material, e.g. destructible materials

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)
  • Moulds, Cores, Or Mandrels (AREA)

Description


  Zur Herstellung von Betonsäulen und     -pfosten    bestimmte Rohrform    Die     Erfindung    bezieht     sich    auf     eine    zur Herstel  lung von Betonsäulen und     -pfosten        bestimmte    Rohr  form aus mehreren     schraubenlinienförmig    gewickel  ten Papierschichten.  



  Aus der     Patentschrift    des amerikanischen Pa  tentes Nr. 2677165 der     Sonoco        Products        Company     ist     ein        mehrschichtiges,        schraubenlinienförmig    ge  wickeltes     Papierrohr    bekannt, dessen     innerste    Schicht  mit einem Überzug bzw.     einer        Auskleidung    aus       Polyäthylen    versehen ist.

   Dieser     Überzug    ist gegen  die     Schleifwirkung        des        Betons        während    des     Giessens          widerstandsfähig    und bedeckt     sämtliche        heraus-          ragende        Fasere    der     innersten        Schicht,    so     dass    sie  während des     Erhärtems    des Betons     nicht        in        diesen     eingebettet werden.

   Dadurch wird     das    nachträgliche       Abstreifen    des Papierrohres     erleichtert.     



  Die vorliegende.     Erfindung        -stellt        eine    Verbes  serung der     oben.        genannten        Papierrohre    dar.  



  Die     erfindungsgemässe        Rohrform    unterscheidet  sich von den bekannten dadurch,     dass        die        innerste          Papierschicht        mit        einem        Überzug    aus     einem        Material     versehen ist,

   dessen     Abriebfestigkeit        diejenige    der       erwähnten        innersten    Papierschicht     übertrifft    und der       sämtliche    Fasern der     innersten        Papierschicht    bedeckt,  und     dass    der     Überzug        mit        feinen,        gleichmässig    über  die     ganze        Oberfläche        verteilten        Perforationen    ver  sehen ist,

   um einen     Feuchtigkeitsaustausch        zwischen     der genannten     innersten    Papierschicht und dem       Rohrforminnern    zu ermöglichen.  



  Die Verbesserung     beruht    darauf, dass die Aus  kleidung der     innersten    Papierschicht     gleichmässig          perforiert    ist und     dass    diese     Perforationen        einerseits     klein genug     sind,    um     ein.        Heraustreten    von vorragen  den Fasern der     inneren    Schicht der     Hülle    zu verhin  dern, und     anderseits    gross genug sind, um Feuchtig  keit vom     Beton    durchzulassen,

   so     dass    diese     in    das  Papiergebilde     eindringen    kann. Die dazu vorgese-         henen    Perforationen sind zweckmässig     nadelfeine     Löcher und liegen z. B. etwa 1,5 bis 6 mm weit aus  einander. Diese     Perforationen    können nach Wunsch  entweder     während    der Herstellung oder am     fertigen          Papierrohr    angebracht     werden.     



  Das     Papierrohrgebilde        kann        eine        äussere    wasser  dichte Schicht     aufweisen,    um das     Eindringen    von  Feuchtigkeit in die äusseren Schichten zu     verhindern,     damit das     Papierrohrgebilde    nicht zu sehr geschwächt  wird, und um die von den inneren Schichten absor  bierte Feuchtigkeit     zurückzuhalten.    und zu     sammeln.,

       so dass     eine        gleichmässige        Feuchtigkeitsverteilung          und    ein     gleichmässiges    Quellen dieser     inneren          Schichten        in    der Nähe des     Betons        auftritt.     



       In    der Zeichnung     sind        Ausführungsbeispiele    des       Erfindungsgegenstandes        dargestellt          Fig.    1 zeigt ein als     Gussform        für    Beton     dienendes     Papierrohr     in        perspektivischer    Darstellung ;

         Fig.    2     zeigt        in    grösserem     Masstab        einen    Teil der  Form nach     Fig.    1     im    Schnitt, in welchem die Struk  tur des Rohres sichtbar     ist    ; und       Fig.    3 zeigt     einen        ähnlichen        Schnitt    wie     Fig.    2,  jedoch durch     ein        bekanntes    Papierrohr, um. den Un  terschied     beim    Formen hervorzuheben.  



  Das     in    den     Fig.    1 und 2     dargestellte    Papierrohr  ist aus     schraubenlinienförmig    gewickelten Papier  streifen aufgebaut,     die        gemeinsam        einen        lamellierten,          mehrschichtigen        Rohrkörper    10 von der     gewünschten     Länge und     Wandstärke        bilden.     



  Wie     die        Fig.    1 und 2     zeigen,    weist die     innerste     Schicht 12 des Papierrohres 10     eine    abriebfeste Aus  kleidung 14 auf, die     mit        feinen,        gleichmässig    über  die     ganze        Oberfläche        verteilten        Perforationen    16 ge  mustert ist.

   Diese innerste Schicht 12 kann auf die       in        obemgenannter        Patentschrift        beschriebene    Weise       ausgekleidet        sein,    und die     Perforationen    16     können     am     einfachsten    und     wirksamsten        direkt    nachdem der      Überzug 14 auf der     innersten    Schicht 12 angebracht  worden ist, gemacht werden, bevor     diese        schrauben-          linienförmig    aufgewickelt wird.

   Es     ist        darauf    zu ach  ten, dass der Überzug     sämtliche        Fasern    der innersten  Papierschicht     bedeckt.       Im     schraubenlinienförmig        gewickelten    Gebilde  des fertigen Papierrohres 10 (siehe     hierzu        Fig.    2) ist  die innerste Schicht 12 mit dem     Überzug    14 so     an-          geordnet,        dass    dieser nach     innen        gerichtet    ist.

       Die     Schicht ist so gewickelt,     dass    sie stumpfe     Stösse    auf  weist. Eine oder mehrere     anschliessende    Schichten  (18 und 20) sind in     Schraubenlinienform    so darüber  gewickelt,     dass    sie     ebenfalls        stumpfe    Stösse aufwei  sen, die aber versetzt sind, so dass sie     zusammen        mit     der     innersten    Schicht 12 den Teil     des    Rohres 10  bilden,

   der durch die     Perforationen    16     in.    der Aus  kleidung Feuchtigkeit     aufnimmt.     



  Als nächstes ist die wasserdichte     Schicht    22 auf  gewickelt. Diese Schicht ist überlappend gewickelt,  so dass sie keine     Feuchtigkeit    nach aussen durch  lässt. Bei einer     bevorzugten        Ausführung    dieser  Schicht 22 werden     die        Papierstreifen    mit     einem    da  zwischen     liegenden        Bindemittel    auf     Asphaltbasis    ge  wickelt, welches die Papierstreifen     zusammenhält    und       das    Ganze wasserdicht macht.

   Ausserhalb dieser  wasserdichten Schicht 22 sind weitere Schichten (24  und 26) aufgewickelt zur Erzielung der erforderli  chen Wanddicke. Sämtliche     zusätzliche    Zwischen  schichten. 24 sind stumpf auf     Stoss    gewickelt. Die  äussere     Schicht    26 dagegen ist überlappend     gewik-          kelt,        damit    die Aussenfläche so gut wie     möglich    ab  gedeckt ist. Die Relativlage der     wasserdichten    Schicht  22 im Aufbau des Papierrohres 10 kann den Um  ständen angepasst werden.

   Es hat sich aber gezeigt,  dass     durchwegs    gute Resultate erzielt werden, wenn  die     wasserdichte    Schicht 22 als     vierte    Schicht     von          innen    angeordnet wird.  



  Ferner ist zu bemerken,     dass    die     innerste,    über  zogene Schicht 12 auf Stoss gewickelt ist, da ein       überlapptes        Wickeln    der     innersten    Schicht nicht nur  das Abziehen des Rohres vom Beton erschweren,  sondern auch     die        Oberfläche    des Betons     nachteilig          beeinflussen    würde.

   Eine überlappende     innerste     Schicht würde sich in Form     einer    Schraubennut ent  sprechend der Breite der     überlappung        in    der     Beton-          oberfläche    abzeichnen, die nur     mit    viel Nacharbeit  entfernt werden könnte. Aus diesem Grund wurde  bisher     stets    ein     Wickeln.-    auf Stoss bei Papierrohren  für Betonformen     bevorzugt.     



       In    der     Praxis    ist es aber bei     einer    Konstruktion  dieser Art nicht     möglich,    auf Stoss ohne     jeglichen          Zwischenraum    an den     Stosskanten    zu     wickeln.        Dieses     Spiel     an    den     Stosskanten    erzeugt     -theoretisch        natür-          lich    einen     schraubenlinienförmigen    Steg auf der glat  ten     Betonoberfläche.        In    der 

      Praxis        entsteht    aber bei  diesem     Zwischenraum    kein Steg auf     einer        glatten     Zylinderfläche, da die     Verbindung    nicht     wasserdicht,       jedenfalls nicht     gleichmässig    wasserdicht ist.

   Demzu  folge dringt     während    der Herstellung Feuchtigkeit  aus dem Beton in die Stösse, welche die     dahinterlie-          genden    Papierlagen     benetzt,    so     dass        diese    aufquellen  und die     Betonoberfläche    neben dem Steg bei der  Stosskante     hinterschneiden.    Dies ist     in        Fig.    3     zu     sehen, wo c' Beton darstellt,

   wie es     in        einem    Rohr  10'     bekannter    Art geformt     wird.        Dieses    Rohr hat  eine     innere    (nicht     dargestellte)        Schicht    mit     stumpfen     Stössen, die Stege     r'    auf der     Oberfläche    des     Betons     erzeugen. Diese Stege     sind    durch das Quellen des da  nebenliegenden Papiergebildes beidseits unterschnit  ten, so dass zum Entfernen des Steges     r'    die ganze  Betonoberfläche bearbeitet werden muss.  



  In     Fig.    2 ist eine vergleichbare     Formwirkung    der       erfindungsgemässen        Rohrform        dargestellt,    wobei sich       ein    einfacher Steg r. auf der glatten Oberfläche     des     Betons c bildet.

   Diese     verschiedenartige    Wirkung       wird    durch den perforierten     Überzug    14 auf     der    in  nersten Schicht erzielt, die     ein        gleichmässiges    Feucht  werden und Quellen des     ganzen        inneren        Papierrohr-          teiles,    und nicht nur eines Teiles     in    der     Nähe    der       Stosskante    der innersten Schicht,

       ermöglicht.        Dieser     Steg r     kann    durch     Nacharbeit    leicht entfernt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zur Herstellung von Betonsäulen und -pfosten bestimmte Rohrform. aus mehreren schraubenlinien- förmig gewickelten Papierschichten, dadurch gekenn zeichnet, dass die innerste Papierschicht mit einem Überzug aus einem Material versehen ist,
    dessen Ab riebfestigkeit diejenige der erwähnten innersten Pa pierschicht übertrifft und der sämtliche Fasern der innersten Papierschicht bedeckt, und dass der über- zug mit feinen, gleichmässig über die ganze Ober fläche verteilten Perforationen versehen ist,
    um einen Feuchtigkeitsaustausch zwischen der genannten in nersten Papierschicht und dem Rohrforminnern zu ermöglichen. UNTERANSPRÜCHE 1. Form nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Ränder der innersten, mit dem Überzug versehenen, schraubenlinienförmig gewickel ten Papierschicht stumpf aneinander stossen. 2.
    Form nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass eine ausserhalb der innersten, über zogenen Schicht liegende Schicht wasserdicht und mit sich gegenseitig überlappenden Rändern gewickelt ist. 3. Form nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass die wasserdichte Schicht ihrerseits von mindestens einer weiteren Papierschicht umgeben ist.
CH5964158A 1958-05-19 1958-05-19 Zur Herstellung von Betonsäulen und -pfosten bestimmte Rohrform CH363284A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH5964158A CH363284A (de) 1958-05-19 1958-05-19 Zur Herstellung von Betonsäulen und -pfosten bestimmte Rohrform

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH5964158A CH363284A (de) 1958-05-19 1958-05-19 Zur Herstellung von Betonsäulen und -pfosten bestimmte Rohrform

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH363284A true CH363284A (de) 1962-07-15

Family

ID=4522467

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH5964158A CH363284A (de) 1958-05-19 1958-05-19 Zur Herstellung von Betonsäulen und -pfosten bestimmte Rohrform

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH363284A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3605066C1 (de) Hohlprofil aus einer Kunststoff-Fasermischung
DE2253947A1 (de) Trommel
DE2159902A1 (de) Herstellungsverfahren für Tragstrukturen aus wärmehärtbarem verstärktem Kunstharz
DE69733217T2 (de) Konstruktionselement
DE2151614A1 (de) Rohr-Umhuellung
DE1411533A1 (de) Gewickelter Behaelter
DE19737676C1 (de) Kunststoffschlauch
DE2618364C2 (de) Mehrschaliger Schornstein und Mantelstein für einen Schornstein
DE2100528C3 (de) Hitzebeständiges und wärmeisolierendes Rohr
DE522550C (de) Verfahren zur Herstellung von Rohren aus Faserzementschichten
DE2647585A1 (de) Aus beton oder dergleichen formbarem material hergestelltes rohr mit manteloeffnungen und verfahren sowie formkern zur herstellung des rohres
EP0835746B1 (de) Verfahren zur Herstellung eines schlauch- bzw. rohrartigen Bauteiles
AT276198B (de) Verfahren zum Herstellen von Ventilationsschächten
DE955331C (de) Wasserdichter, rohrfoermiger Hohlkoerper, insbesondere Mantel fuer elektrische Kabel
CH371251A (de) Verschalung zur Herstellung von gegossenen Betonsäulen
AT77453B (de) Verschalungseinlage für hohle Eisenbetondecken.
DE1629639A1 (de) Verfahren zum Herstellen von Rohren
AT261876B (de) Wandabschluß
DE874686C (de) Aus einem Kernrohr aus Beton oder Zement-Faserstoff-Gemisch mit auf dieses aufgebrachter vorgespannter Bewehrung und einem die Bewehrung abdeckenden Mantelrohr bestehendes Rohr
DE1504399C3 (de)
DE1946376A1 (de) Saugwalze
DE1916055U (de) Eck- und anschlag-schalungsstein fuer mauerwerk.
CH157868A (de) Verfahren zur Herstellung von Aussparungen und Durchbrechungen in Betonbaukörpern.
DE7719919U1 (de) Formkern zur herstellung eines mit manteloeffnungen versehenen rohres aus beton o.dgl. formbarem material
DE1051588B (de) Zum Formen von Dichtungen u. dgl. geeignetes federndes Material und Verfahren zur Herstellung des Materials