CH363284A - Zur Herstellung von Betonsäulen und -pfosten bestimmte Rohrform - Google Patents
Zur Herstellung von Betonsäulen und -pfosten bestimmte RohrformInfo
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Description
Zur Herstellung von Betonsäulen und -pfosten bestimmte Rohrform Die Erfindung bezieht sich auf eine zur Herstel lung von Betonsäulen und -pfosten bestimmte Rohr form aus mehreren schraubenlinienförmig gewickel ten Papierschichten.
Aus der Patentschrift des amerikanischen Pa tentes Nr. 2677165 der Sonoco Products Company ist ein mehrschichtiges, schraubenlinienförmig ge wickeltes Papierrohr bekannt, dessen innerste Schicht mit einem Überzug bzw. einer Auskleidung aus Polyäthylen versehen ist.
Dieser Überzug ist gegen die Schleifwirkung des Betons während des Giessens widerstandsfähig und bedeckt sämtliche heraus- ragende Fasere der innersten Schicht, so dass sie während des Erhärtems des Betons nicht in diesen eingebettet werden.
Dadurch wird das nachträgliche Abstreifen des Papierrohres erleichtert.
Die vorliegende. Erfindung -stellt eine Verbes serung der oben. genannten Papierrohre dar.
Die erfindungsgemässe Rohrform unterscheidet sich von den bekannten dadurch, dass die innerste Papierschicht mit einem Überzug aus einem Material versehen ist,
dessen Abriebfestigkeit diejenige der erwähnten innersten Papierschicht übertrifft und der sämtliche Fasern der innersten Papierschicht bedeckt, und dass der Überzug mit feinen, gleichmässig über die ganze Oberfläche verteilten Perforationen ver sehen ist,
um einen Feuchtigkeitsaustausch zwischen der genannten innersten Papierschicht und dem Rohrforminnern zu ermöglichen.
Die Verbesserung beruht darauf, dass die Aus kleidung der innersten Papierschicht gleichmässig perforiert ist und dass diese Perforationen einerseits klein genug sind, um ein. Heraustreten von vorragen den Fasern der inneren Schicht der Hülle zu verhin dern, und anderseits gross genug sind, um Feuchtig keit vom Beton durchzulassen,
so dass diese in das Papiergebilde eindringen kann. Die dazu vorgese- henen Perforationen sind zweckmässig nadelfeine Löcher und liegen z. B. etwa 1,5 bis 6 mm weit aus einander. Diese Perforationen können nach Wunsch entweder während der Herstellung oder am fertigen Papierrohr angebracht werden.
Das Papierrohrgebilde kann eine äussere wasser dichte Schicht aufweisen, um das Eindringen von Feuchtigkeit in die äusseren Schichten zu verhindern, damit das Papierrohrgebilde nicht zu sehr geschwächt wird, und um die von den inneren Schichten absor bierte Feuchtigkeit zurückzuhalten. und zu sammeln.,
so dass eine gleichmässige Feuchtigkeitsverteilung und ein gleichmässiges Quellen dieser inneren Schichten in der Nähe des Betons auftritt.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt Fig. 1 zeigt ein als Gussform für Beton dienendes Papierrohr in perspektivischer Darstellung ;
Fig. 2 zeigt in grösserem Masstab einen Teil der Form nach Fig. 1 im Schnitt, in welchem die Struk tur des Rohres sichtbar ist ; und Fig. 3 zeigt einen ähnlichen Schnitt wie Fig. 2, jedoch durch ein bekanntes Papierrohr, um. den Un terschied beim Formen hervorzuheben.
Das in den Fig. 1 und 2 dargestellte Papierrohr ist aus schraubenlinienförmig gewickelten Papier streifen aufgebaut, die gemeinsam einen lamellierten, mehrschichtigen Rohrkörper 10 von der gewünschten Länge und Wandstärke bilden.
Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, weist die innerste Schicht 12 des Papierrohres 10 eine abriebfeste Aus kleidung 14 auf, die mit feinen, gleichmässig über die ganze Oberfläche verteilten Perforationen 16 ge mustert ist.
Diese innerste Schicht 12 kann auf die in obemgenannter Patentschrift beschriebene Weise ausgekleidet sein, und die Perforationen 16 können am einfachsten und wirksamsten direkt nachdem der Überzug 14 auf der innersten Schicht 12 angebracht worden ist, gemacht werden, bevor diese schrauben- linienförmig aufgewickelt wird.
Es ist darauf zu ach ten, dass der Überzug sämtliche Fasern der innersten Papierschicht bedeckt. Im schraubenlinienförmig gewickelten Gebilde des fertigen Papierrohres 10 (siehe hierzu Fig. 2) ist die innerste Schicht 12 mit dem Überzug 14 so an- geordnet, dass dieser nach innen gerichtet ist.
Die Schicht ist so gewickelt, dass sie stumpfe Stösse auf weist. Eine oder mehrere anschliessende Schichten (18 und 20) sind in Schraubenlinienform so darüber gewickelt, dass sie ebenfalls stumpfe Stösse aufwei sen, die aber versetzt sind, so dass sie zusammen mit der innersten Schicht 12 den Teil des Rohres 10 bilden,
der durch die Perforationen 16 in. der Aus kleidung Feuchtigkeit aufnimmt.
Als nächstes ist die wasserdichte Schicht 22 auf gewickelt. Diese Schicht ist überlappend gewickelt, so dass sie keine Feuchtigkeit nach aussen durch lässt. Bei einer bevorzugten Ausführung dieser Schicht 22 werden die Papierstreifen mit einem da zwischen liegenden Bindemittel auf Asphaltbasis ge wickelt, welches die Papierstreifen zusammenhält und das Ganze wasserdicht macht.
Ausserhalb dieser wasserdichten Schicht 22 sind weitere Schichten (24 und 26) aufgewickelt zur Erzielung der erforderli chen Wanddicke. Sämtliche zusätzliche Zwischen schichten. 24 sind stumpf auf Stoss gewickelt. Die äussere Schicht 26 dagegen ist überlappend gewik- kelt, damit die Aussenfläche so gut wie möglich ab gedeckt ist. Die Relativlage der wasserdichten Schicht 22 im Aufbau des Papierrohres 10 kann den Um ständen angepasst werden.
Es hat sich aber gezeigt, dass durchwegs gute Resultate erzielt werden, wenn die wasserdichte Schicht 22 als vierte Schicht von innen angeordnet wird.
Ferner ist zu bemerken, dass die innerste, über zogene Schicht 12 auf Stoss gewickelt ist, da ein überlapptes Wickeln der innersten Schicht nicht nur das Abziehen des Rohres vom Beton erschweren, sondern auch die Oberfläche des Betons nachteilig beeinflussen würde.
Eine überlappende innerste Schicht würde sich in Form einer Schraubennut ent sprechend der Breite der überlappung in der Beton- oberfläche abzeichnen, die nur mit viel Nacharbeit entfernt werden könnte. Aus diesem Grund wurde bisher stets ein Wickeln.- auf Stoss bei Papierrohren für Betonformen bevorzugt.
In der Praxis ist es aber bei einer Konstruktion dieser Art nicht möglich, auf Stoss ohne jeglichen Zwischenraum an den Stosskanten zu wickeln. Dieses Spiel an den Stosskanten erzeugt -theoretisch natür- lich einen schraubenlinienförmigen Steg auf der glat ten Betonoberfläche. In der
Praxis entsteht aber bei diesem Zwischenraum kein Steg auf einer glatten Zylinderfläche, da die Verbindung nicht wasserdicht, jedenfalls nicht gleichmässig wasserdicht ist.
Demzu folge dringt während der Herstellung Feuchtigkeit aus dem Beton in die Stösse, welche die dahinterlie- genden Papierlagen benetzt, so dass diese aufquellen und die Betonoberfläche neben dem Steg bei der Stosskante hinterschneiden. Dies ist in Fig. 3 zu sehen, wo c' Beton darstellt,
wie es in einem Rohr 10' bekannter Art geformt wird. Dieses Rohr hat eine innere (nicht dargestellte) Schicht mit stumpfen Stössen, die Stege r' auf der Oberfläche des Betons erzeugen. Diese Stege sind durch das Quellen des da nebenliegenden Papiergebildes beidseits unterschnit ten, so dass zum Entfernen des Steges r' die ganze Betonoberfläche bearbeitet werden muss.
In Fig. 2 ist eine vergleichbare Formwirkung der erfindungsgemässen Rohrform dargestellt, wobei sich ein einfacher Steg r. auf der glatten Oberfläche des Betons c bildet.
Diese verschiedenartige Wirkung wird durch den perforierten Überzug 14 auf der in nersten Schicht erzielt, die ein gleichmässiges Feucht werden und Quellen des ganzen inneren Papierrohr- teiles, und nicht nur eines Teiles in der Nähe der Stosskante der innersten Schicht,
ermöglicht. Dieser Steg r kann durch Nacharbeit leicht entfernt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Zur Herstellung von Betonsäulen und -pfosten bestimmte Rohrform. aus mehreren schraubenlinien- förmig gewickelten Papierschichten, dadurch gekenn zeichnet, dass die innerste Papierschicht mit einem Überzug aus einem Material versehen ist,dessen Ab riebfestigkeit diejenige der erwähnten innersten Pa pierschicht übertrifft und der sämtliche Fasern der innersten Papierschicht bedeckt, und dass der über- zug mit feinen, gleichmässig über die ganze Ober fläche verteilten Perforationen versehen ist,um einen Feuchtigkeitsaustausch zwischen der genannten in nersten Papierschicht und dem Rohrforminnern zu ermöglichen. UNTERANSPRÜCHE 1. Form nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Ränder der innersten, mit dem Überzug versehenen, schraubenlinienförmig gewickel ten Papierschicht stumpf aneinander stossen. 2.Form nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass eine ausserhalb der innersten, über zogenen Schicht liegende Schicht wasserdicht und mit sich gegenseitig überlappenden Rändern gewickelt ist. 3. Form nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass die wasserdichte Schicht ihrerseits von mindestens einer weiteren Papierschicht umgeben ist.
Priority Applications (1)
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| CH5964158A CH363284A (de) | 1958-05-19 | 1958-05-19 | Zur Herstellung von Betonsäulen und -pfosten bestimmte Rohrform |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH363284A true CH363284A (de) | 1962-07-15 |
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Country Status (1)
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| CH (1) | CH363284A (de) |
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1958
- 1958-05-19 CH CH5964158A patent/CH363284A/de unknown
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