CH363325A - Verfahren zum Klebebinden von Büchern sowie Buchbindergaze zur Durchführung dieses Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Klebebinden von Büchern sowie Buchbindergaze zur Durchführung dieses Verfahrens

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CH363325A
CH363325A CH6642158A CH6642158A CH363325A CH 363325 A CH363325 A CH 363325A CH 6642158 A CH6642158 A CH 6642158A CH 6642158 A CH6642158 A CH 6642158A CH 363325 A CH363325 A CH 363325A
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book
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glue
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Stemmle Josef
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42CBOOKBINDING
    • B42C9/00Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding
    • B42C9/0056Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding applying tape or covers precoated with adhesive to a stack of sheets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42CBOOKBINDING
    • B42C11/00Casing-in
    • B42C11/04Machines or equipment for casing-in or applying covers to books
    • B42C11/045Folding end sheets, attaching end sheets to book blocks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D3/00Book covers
    • B42D3/002Covers or strips provided with adhesive for binding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description


  Verfahren zum     Klebebinden    von Büchern     sowie        Buchbindergaze          zur        Durchführung    dieses Verfahrens    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf     ein        Ver-          fahren    zum     Klebebinden    von Büchern, wobei auf  den     Buchrücken        ein.        Gazestreifen        aufgeleimt    wird, des  sen .seitliche     Ränder    :

  beidseitig über den     Buchrücken          hinaus    lose     verstehen    'und     nachträglich        beim        Fest-          leimen    der     Buchdecke    an den     Vorsatzblättern    an       diesen        mitfestgeleimtwerden.     



       DieseGaze    besteht     normalerweise    .aus     einem    Netz  von     Leinenfäden.    Die     Leinenfäden        sind    so     weit    von  einander     entfernt,        dass    der Leim     :durch    die Maschen       hindurchdmingen        kann.    Die     Durchlässigkeit    der     Gaze     hat den     Vorteil,    dass z.

   B.     durch    Auftragen von     Leim     auf     der    Aussenseite, die Gaze     auch    .auf der Innen  seite     festgeklebt    werden kann.     Ein    Nachteil solcher  Gaze     tritt        jedoch    beim     Leinren    der Buchrücken in       Erscheinung,    was so     ,geschieht,

      dass auf den vorge  schnittenen und     beltämten        Buchrücken        die    Gaze auf  geklebt     wird.        Weil    nun aber die Gaze     leimdurch-          lässig    ist, wird die Aussenseite     der    aufgedrückten       Gaze        klebrig,    was das     Trocknen        erschwert.        Falls    die  Bücher     normal        ,aufeinander        gestapelt        würden,

      müssten  die     'Rücken        zusammenkleben.    Dem     könnte        Abhilfe          geschaffen        werden,        indem    z.

   B.     anstelle    der Gaze  ein     ,Papier    verwendet     wird.    Die     Festigkeit        eines     Papiers ist     jedoch        viel        kleiner    als     diejenige        einer     Gaze.     Ebenfalls    könnte Abhilfe geschaffen werden,  indem     ein-Papierstreifen    und     eine    Gaze     aufgeklebt     werden.

   Es .ist     z.    B. schon     Iekanat,    dass die Gaze       einseitig        mit        einem        dünnen        Papier        beklebt        wird,          wodurch    sie weniger leimdurchlässig     wird.    Die Gaze       muss        jedoch    auch an der Saite des     Buches        fest-          geklebt    werden können.

   Falls nun ein     Papierstreifen          über    oder     unter    der     Gaze    durchgezogen     wird,    so  bestehen     Schwierigkeiten    für das     Beleimen    der Vor  satzblätter     in    der Weise,     .dass    auch die     Randstreifen       der Gaze an ,den     Versatzblättern        festgeleimt    wer  den, weil dann     ,auch        der    auf der Papierseite auf  gebrachte Leim das     ;

  Papier        nicht    durchsetzt. Dem       kann        dm.    Sinne der vorliegenden Erfindung dadurch       Abhilfe        geschaffen    werden, dass eine     mit        .einem          lösungsflüssigk        eitsdurchlässigen    Papier versehene Gaze       zusätzlich        noch        gummiert    wird.     Es    muss sich dabei  um einen     Klebstoff        handeln,    der klebt, sobald er  feucht wird.

   Wenn nun     bei    dieser Gaze die     ObeT-          fläche    von aussen     benetzt        wind,    so     dringt    der     Leim          durch        Gaze        und    Papier durch und benetzt den     Kleb-          stoff    auf der     Innensaite    des Papiers. Dadurch kön  nen die seitlichen Lappen der     Gaze    von aussen .an  geklebt werden.  



  Von     ausserordentlicher        Wichtigkeit    ist diese Gaze  z. B.     in.    der     Klebebindung    zur     ,Herstellung    gebun  dener Bücher. Es ist bekannt, dass -bei Büchern     mit     Decke diese     .seitlichen    Lappen     .auf    der Buchseite       angeklebt        werden    müssen.

       Irr        Klebebindeverfahren          können    mit den heutigen, modernen Automaten bei  den Buchblöcken die Rücken     abgeschnitten,        klebe-          gebunden        und    die Gaze .aufgeklebt     werden.    Diese  Bücher können     nachher        :

  in        einer        Deckene'nhänge-          maschine        ohne        zusätzliches        Ankleben    der     Lappen     weiter verarbeitet werden, da     durch    die     Einwirkung     des     Leimes    von der Aussenseite auch die     Innenseite          beklebt    wird.  



  Das     erfindungsgemässe        Verfahren    ist also     gekenn-          zeichnet    durch     Verwendung        einer    Gaze, die     auf     einer Seite mit     einem        lösungsflüssigkeitsdurchlässigen     Papier beklebt und mit einem lösbaren     Leim        behaftet          ist,    wobei folgende.     Fertigungsstufen    angewendet  werden:

    a) Zuschneiden oder Fräsen des     Buchrückens,     b)     Gleichzeitiges        Beleimen    des Buchrückens,      c)     Aufkleben    des     Gazestreifens    auf den     beleimten          Buchrücken    mit der     Gazeseite    gegen den Buch  rücken,       d)        Trocknen    des geleimten     Buches,     e)     Beleimsn    der     Vorsatzblätter,    wobei     das    Lösungs  mittel auch die     Papierauflage,

      auf den     Gaze-          rändern        durchdringt    und auch den dar Gaze       ärahaftenden    Leim löst,       Einhängen    des     Buches        in        die    Decke.  



  Eine     Buchbindergaze        ist        erfin=dungsgemäss    dadurch  gekennzeichnet     dass    sie mit     löslichem    Leim     behaftet          und    auf     einer        Seite        mit        einem        Iösungsmitteldurch-          lässigen    Papier beklebt ist.  



  Ein Beispiel des     erfindungsgemässen        Verfahrens     zum     Klebebinden    von Büchern ist     in    der Zeichnung       dargestellt.    Es     zeigen:

            Frag.    1 den Block 1 der zu     einem    Buch zu ver  einigenden     Buchblätter    samt .     Vorsatzblättern.    2 un  mittelbar nachdem     Schneiden    oder Fräsen des     Buch-          rückens    und dem darauf     aufgebrachten,    flüssigen  Leim 51 sowie den zum     Aufpressenbereitliegenden          Buchbinder-Gazestreifen    3,     bestehend    aus     mit    was  serlöslicher,     trockener        Leimm=asse    31     ,

  behaftetem    Lei  nengewebe 32 und     aussenseitig        -aufgeklebtem,    dün  nem,     wasserdurchlässigem    Papier 33,       Fig.    2 den     Buchblock    1 nach dem Aufdrücken  der Gaze 3 auf den     belsimten        Buchrücken,        wobei    die       Ränder        der    Gaze 3 .noch frei abstehen.

       In        dieser     Form kann     der    Buchblock     ahne        Schwierigkeiten    =ge  trocknet     werden,        weil.    nur     das        Lösungsmittel        des          Leimes,    nicht aber die     Leimmasse        die        Papierschicht     33     durchdringt,    so dass die     Aussenseite        nies        Papiers     nicht klebrig wird.  



       Nachdem    das Buchgemäss     Fig.    2 :getrocknet und       beschnitten        worden    ist,     wund    :gemäss     Fig.    3 durch  Auftragen von     .Leim    auf     die        Vorsatzblätter    2 und  die Papierseiten der vorstehenden     Gazestreifenränder     das Buch zum     Einsetzen    in die     vorfabrizierte    Buch  decke vorbereitet und     eingehängt,

      wobei das Lösungs  mittel des aufgetragenen     Leimes    die     Papierschicht            durchdringt    und den der Gaze 3     .anhaftenden        Leim-          stoff    löst und damit     ein        Festkleben        dieser        Gaze-          r'änder    an den     Vorsatzblättern        :gesichert        wird.     



       Beim        Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    4     ist    vorge  sehen, dass der Buchblock nach     Fig.    2     anschliessend     an das     Trocknen    vor dem- Einhängen in     die        Buch-          decke    4e, noch gerundet worden ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Klebebinden von Büchern, wobei auf den Buchrücken ein Gazestreifen aufgeleimt wird, dessen seitliche Ränder beidseitig über den Buch- Tücken hinaus lose vorstehen und nachträglich beim Festleimen der Buchdecke ,
    an den Vorsatzblättern .an diesen mitfestgeleimt werden, gekennzeichnet durch Verwendung einer Gaze, die auf einer Seite mit einem lösungsflüssigkeitsdurchlässigen Papier beklebt und mit einem lösbaren Leim behaftet ist, wobei folgende Fertigungsstufen .angewendet werden:
    a) Zuschneiden .oder Fräsen des Buchrückens, b) Gleichzeitiges Beleimen des Buchrückens, c) Aufkleben des Oazestreifens auf den beleimten Buchrücken mit der Gazeseitegegen den Buch rücken, d) Trocknen des -geleimten Buches, e) Beleimen der Vorsatzblätter,
    wobei das Lösung mittel auch die Papierauflage auf den Gaze- rändern durchdringt und auch den der Gaze an=haftenden Leim löst, f) Einhängen des Buches in die Decke.
    I-I. Buchbindergaze zur Durchführung des Ver fahrens gemäss Patentanspruch I, dadurch .gekenn zeichnet, .dass sie mit löslichem Leim behaftet :
    und .auf einer Seite mit einem lösungsmitteldurchlässigen Papier beklebt ist. UNTERANSPRUCH Buchbindergaze nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit wasserlöslichem 1-,edm behaftet ist. TT_ t <B>l..17</B>
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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