CH363386A - Eine Durchführung, Abstützung oder einen Isolationsabschluss bildende Einrichtung an teilisolierten Hochspannungsleitungen in Schaltanlagen - Google Patents

Eine Durchführung, Abstützung oder einen Isolationsabschluss bildende Einrichtung an teilisolierten Hochspannungsleitungen in Schaltanlagen

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CH363386A
CH363386A CH5106557A CH5106557A CH363386A CH 363386 A CH363386 A CH 363386A CH 5106557 A CH5106557 A CH 5106557A CH 5106557 A CH5106557 A CH 5106557A CH 363386 A CH363386 A CH 363386A
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CH
Switzerland
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insulation
conductor
insulating
switchgear
support
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Application number
CH5106557A
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English (en)
Inventor
Getschmann Karl
Original Assignee
Licentia Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/26Lead-in insulators; Lead-through insulators
    • H01B17/30Sealing
    • H01B17/303Sealing of leads to lead-through insulators
    • H01B17/308Sealing of leads to lead-through insulators by compressing packing material

Landscapes

  • Gas-Insulated Switchgears (AREA)

Description


  Eine Durchführung,     Abstützung    oder     einen        Isolaiionsabschluss        bildende        Einrichtung     an     teilisolierten    Hochspannungsleitungen     in    Schaltanlagen    In Schaltanlagen werden zwecks Raumersparnis  zur Verbindung der einzelnen Geräte     innerhalb    der  Schrankfelder vielfach vollisolierte Leitungen oder  Kabel verwendet. Dabei ist unter Vollisolation zu ver  stehen, dass der Leiter mit     einer    festen     Isolierhülle     von solcher Dicke umhüllt ist, dass sie die ganze Span  nung gegen Erde aufzunehmen vermag.

   Bei Anwen  dung solcher vollisolierter Leitungen können bei  spielsweise die     Phasenleiter    eines     Drehstromsystems     so verlegt werden,     d'ass    sich die Aussenhaut der Iso  lierung     berührt.    Das ergibt die kleinsten Abmessun  gen einer Schaltanlage. Eine     Grenze    ist solchen  Bestrebungen auf Verringerung des Raumbedarfs  allerdings dadurch gesetzt, dass auch vollisolierte Lei  tungen natürlich blanke Enden, z. B.     Anschlussklern-          men,    haben müssen, und dass     dort        ein    der Schlagweite  in Luft entsprechender Abstand vorhanden sein muss.

    Gefährlich sind bei der Vollisolation etwaige Luft  einschlüsse, die unter dem Einfluss hoher Spannung  einer sehr ungünstigen elektrischen     Beanspruchung     ausgesetzt sind und     zum    Glimmen führen können.  



  Günstiger ist in dieser Hinsicht die     Teilisolation,     das heisst eine feste Isolierhülle auf dem Strom  leiter, die aber nicht für die volle Höhe der Span  nung gegen Erde ausreicht, so dass bei     der    Verlegung  gegenüber anderen Phasenleitern oder geerdeten Bau  teilen ein     zusätzlicher    Luftabstand     eingehalten    werden  muss. Etwaige Lufteinschlüsse     innerhalb    der festen  Teilisolation verlieren dabei an Bedeutung.

   Der etwas  grössere Abstand bei der Verlegung solcher     teilisolier-          ter    Leitungen spielt     keine        allzu    grosse Rolle,     weil    stets  blanke     Anschlussklemmen    vorhanden sind, derent  wegen grössere Abstände eingehalten werden müssen.  



  Bei solchen teilisolierten Leitungen in Schalt  anlagen tritt gelegentlich die Forderung auf, dass  solche Leitungen durch eine geerdete Wand hin-    durchgeführt werden müssen, dass sie gelegentlich  gegen geerdete Bauteile abgestützt werden müssen,  und dass     schliesslich    in der Nähe blanker Anschluss  klemmen ein     Isolationsabschluss    notwendig ist, der  meist mit     einer    Abstützung vereinigt ist.  



  Normale     Dürchführungs-    bzw.     Stützisolatoren     sind dabei unzweckmässig, weil sie auch bei teilisolier  ten Leitungen infolge der Spannungsverteilung fast       mit    der vollen Höhe der Spannung     beansprucht    wer  den. Man ist daher trotz der     Teilisolation.    der Leitun  gen gezwungen,     Durchführungs-    oder     Stützisolatoren     der betreffenden Spannungsreihe zu verwenden. Sol  che Isolatoren sind aber dementsprechend gross,  schwer und stehen somit dem angestrebten     Ziel    einer  Verringerung der Abmessungen einer Schaltanlage im  Wege.  



  Die Erfindung     betrifft    eine     Durchführung,   <B>Ab-</B>  stützung oder     einen        Isolationsabschluss    bildende Ein  richtung an teilisolierten     Hochspannungsleitungen        in     Schaltanlagen, insbesondere blechgekapselten Schalt  anlagen.

   Erfindungsgemäss ist     die    Einrichtung. gekenn  zeichnet durch einen mehrteiligen     Aufbau    aus lös  baren Elementen, und zwar einen auf der     Teilisolation     des Leiters aufgesetzten ringförmigen     Isolierkörper,     der den Leiter gegenüber geerdeten Bauteilen abstützt  und durch Druckplatten aus     Isoliermaterial    gegen die  Leiterisolation gepresst wird.  



  Diese Einrichtung stellt in dieser     Bauform        ein    ein  heitliches Bauelement dar, das sowohl als Durch  führung wie auch als Abstützung     bzw.        Isolations-          abschluss    verwendet werden kann und sich durch  geringe Abmessungen auszeichnen kann. Wird dieses  Bauelement als     Isalationsabschluss    verwendet, so  braucht der Abstand des blanken Leiterendes von       diesem    Bauelement nur der     einfachen    genormten  Schlagweite zu entsprechen.

        In der Zeichnung,     Fig.    1, ist ein Ausführungs  beispiel der     Erfindung    schematisch dargestellt;     Fig.    2  zeigt seine Anwendung     innerhalb    einer Hochspan  nungsschaltzelle.  



       Der    Leiter 1     in        Fig.    1 ist im Sinne der ein  leitenden Ausführungen mit     einer        Teilisolationsschicht     7 versehen. Das linke Ende des Leiters soll wegen  der Herstellung einer     Schraubverbindung    blank     sein.     In geeigneter     Entfernung    von dem linken Leiter  ende ist daher ein     Isolationsabschluss    notwendig, der  gleichzeitig     eine    Abstützung oder auch eine Durch  führung vielleicht durch eine Trennwand zwischen  zwei Schaltzellen bilden kann.

       An    dieser Stelle wird  die     Teilisolation    des Leiters 1 durch einen zusätz  lich angebrachten Isolationskörper 2 so     weit    ver  stärkt, dass - die gesamte     Isolation    an dieser Stelle  die volle Prüfspannung gegen Erde     aushält.    Der Iso  lationskörper 2 ist als Ring     ausgebildet,    der die  Teilisolation des Leiters 1 umgibt und die Form     eines          Doppelkonus    hat. Dieser Ring stützt sich gegen  geerdete     Befestigungsteile    4.  



       Bei    den     Befestigungsteilen    4 kann es sich um die  Wand bzw.     Schottwand    einer blechgekapselten     Schalt-          zelle        handeln.    Die Wand setzt sich in diesem Falle  nach oben und unten so weit fort, wie dies durch       die    Bauform der Zelle gegeben ist. Hier handelt es  sich also um     eine    Durchführung.  



  Es kann sich aber auch um eine Abstützung han  deln, das heisst der     plattenförmige    Teil 4 hat nur  eine Haltefunktion und ist oben     dort    zu Ende, wie  es die Zeichnung zeigt. Unten ist der     plattenförmige     Teil 4 an einem Winkeleisen oder sonstigen geerdeten  Bauteil befestigt.  



  Es kann sich schliesslich bei der     Einrichtung    auch  um einen     Isolationsabschluss    an einem Leiter mit       Teilisolation        handeln,    das heisst die auf dem Leiter 1  angebrachte     Teilisolation    7 ist dort zu Ende, wie  es die Zeichnung zeigt. Das blanke Leiterende ragt  nach     links-    aus der Isolation heraus. Auch in diesem  Fäll kann die Einrichtung mit     Vorteil    verwendet  werden.

   Wäre     nämlich    die Einrichtung nicht vor  handen, so würde die erhöhte elektrische Feldstärke,  die     an    dem blanken Leiterende auftritt, sich über  einen längeren Teil der Oberfläche der Isolation 7  erstrecken, bis sie auf den Betrag     sinkt,    der sta  tionär vorhanden ist. Durch     Anbringung    der beschrie  benen Einrichtung wird diese gefährdete Strecke an  der     Oberfläche    der Isolation 7 auf ein kurzes Stück  begrenzt.  



  Der Ring 2 der in     Fig.    1 dargestellten Einrich  tung besteht aus elastischem Natur- oder Kunst  stoff. Um bei der     Anbringung    des     zusätzlichen    Iso  lationskörpers 2 unerwünschte Luftschichten zwi  schen dem Leiter 1     einerseits    und den geerdeten       Teilen    4 anderseits zu vermeiden, sind auf den       Doppelkonus    des Rings 2 von beiden Seiten Isolier  platten 3 aufgesetzt, deren Bohrung gleichfalls konisch  gestaltet ist.

   Durch     Bolzen    5 werden die     Isolierplatten     3 fest gegen die konischen Teile des Ringes 2 ge  drückt, so dass eine     innige        Berührung        zwischen    dem    Leiter 1, seiner     Teilisolation    7 und der durch den  Ring 2 gegebenen Zusatzisolation zustande kommt,  ohne dass Luftschichten dazwischen vorhanden sind.  Bei dieser Einrichtung ergeben sich sehr kleine Ab  messungen für die Abstützung bzw. Durchführung im  Falle einer teilisolierten Leitung.  



  Die Bolzen 5, die die Isolierplatte 3 zusammen  pressen, können zur Steuerung der Spannungsver  teilung auf der Oberfläche der Teilisolation in der       Nähe    der     Befestigungs-    oder Durchführungsstelle her  angezogen werden. Dabei werden die Enden der  Bolzen 5     zweckmässigerweise    zur Vermeidung von       Stielbüschelentladungen    mit aus Isolierstoff beste  henden     Hutmuttern    6 umgeben.

   Dies ist vor allem  dann von     Vorteil,    wenn die beschriebene Einrich  tung als.     Isolationsabschluss    in unmittelbarer Nähe  eines blanken Leiterendes verwendet wird, denn da  durch wird erreicht,     d'ass    das     mit    der Teilisolation  versehene Stück des Leiters bis zum blanken Ende  äusserst kurz gehalten werden kann.  



  Die     Fig.    2 zeigt die Anwendung der beschriebenen  Einrichtung bei einer     schematisch    dargestellten Schalt  zelle einfachster Ausführung. Die Zeichnung zeigt,  dass in der Schaltzelle zwei     Sammelschienensysteme     11, 12 und Räume 13, 14 vorhanden sind, in denen  die     zugehörigen,    nicht bezeichneten Trennschalter  untergebracht sind. Oberhalb und unterhalb der  Trennschalter .sind     Lichtbogenschutzdecken    15, 16  vorhanden. Unter der     Lichtbogenschutzdecke    16  befindet sich ein Teil der     Zelle,    der den abgeschlos  senen Steuerschrank 17 und den Leistungsschalter 18  enthält.

   Von den beiden     Trennschaltern        führen    Lei  tungen zu dem Leistungsschalter 18, und es ist dabei  nicht zu     vermeiden,    dass die aus dem Raum 13 kom  mende Leitung durch den Raum 14 hindurchgeführt  wird. An den Stellen 20 sind Durchführungen und  zugleich Abstützungen nach dem obigen Vorschlag  vorhanden. An     diesen    Stellen werden     teilisolierte     Leitungen mit blanken Enden nach dem eingangs       erwähnten    Vorschlag verwendet.  



  Bei     einer    teilisolierten Leitung ist die     Aussenseite     der Isolierhülle nicht spannungsfrei. Daher muss     eine          teilisolierte    Leitung dort, wo sie durch eine Wand  hindurchgeführt wird, mit     einer        zusätzlichen    Durch  führung versehen werden, die zugleich auch eine Ab  stützung sein kann.

   Ausserdem     gilt    für diesen Fall,  dass eine solche Leitung einen zusätzlichen Berüh  rungsschutz erhalten muss an den Stellen, an denen  eine     Berührung    durch das Personal     möglich        ist.    Das  gleiche gilt, wenn     teilisolierte    Leitungen aus konstruk  tiven Gründen näher beisammen verlegt werden  müssen,     als    der Restspannung an der     Oberfläche    der       Isolierhülle    entspricht. Ein solcher Fall liegt bei  den von den beiden Trennschaltern zum Leistungs  schalter 18 führenden Leitungen vor.

   Diese beiden  Leitungen sind unter Umständen in einem so gerin  gen Abstand verlegt, dass ein zusätzliches geerdetes  Schutzblech 10 vorgesehen werden muss. Dieses ge  erdete Schutzblech dient auch der Sicherheit des Be  dienungspersonals, denn es kann durchaus vorkom-           men,    das das     Sammelschienensystem    12 mit dem zu  gehörigen Trennschalter ausser Betrieb genommen  wird, weil daran Reparaturarbeiten     ausgeführt    wer  den müssen. Zur gleichen Zeit ist aber das     Sammel-          schienensystem    11 mit dem zugehörigen Trennschal  ter und der zum Leistungsschalter 18 führenden Lei  tung in Betrieb, und das Personal könnte bei Re  paraturarbeiten mit der diesbezüglichen Leitung in  Berührung kommen.  



  Die Leitungsführung und die Anwendung der       beschriebenen    Einrichtung ist hier lediglich an einem  einfachen anschaulichen Beispiel     gezeigt.    In der  Praxis handelt es sich meist     um    eine wesentlich     kom-          plizierte    Leitungsführung, bei der die     Einrichtung     nach der Erfindung mit Vorteil angewandt werden  kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Eine Durchführung, Abstützung oder einen Iso- lationsabschluss bildende Einrichtung an teilisolier- ten Hochspannungsleitungen in Schaltanlagen, ins besondere blechgekapselten Schaltanlagen, gekenn zeichnet durch einen mehrteiligen Aufbau aus lös baren Elementen, und zwar einen auf der Teilisola tion (7) des Leiters (1) aufgesetzten ringförmigen Isolierkörper (2), der den Leiter gegenüber geerdeten Bauteilen (4) abstützt und durch Druckplätten (3) aus Isoliermaterial gegen die Leiterisolation gepresst wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, das der ringförmige Isolierkörper (2) die Form eines Doppelkonus hat und in der Mitte seiner axialen Länge eine Nut für die geerdete Platte (4) besitzt. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, das die Druck platten (3) zu beiden Seiten' der geerdeten Platte (4) aufgesetzt sind und sich einerseits gegen diese Platte, anderseits gegen die konischen Teile des Isolier- ringen (2) stützen. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, das die Isolierplatten (3) im Bereich der Zusatzisolation (2) konische Bohrungen haben. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und' Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, das die Isolierplatten (3) durch parallel zum Leiter (1) verlaufende Bolzen (5) axial zusammengespannt und mit hohem Druck sowohl gegen die konischen Teile der Zusatzisolation (2) als auch gegen die geerdete Platte (4) gepresst werden. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unter- Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, das die aus Metall bestehenden Bolzen (5) an ihren Enden Hutmuttern (6) aus Isolierstoff aufweisen oder ihre metallischen Muttern in Isolierstoff eingebettet sind.
CH5106557A 1956-10-12 1957-09-27 Eine Durchführung, Abstützung oder einen Isolationsabschluss bildende Einrichtung an teilisolierten Hochspannungsleitungen in Schaltanlagen CH363386A (de)

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DEL25966A DE1080657B (de) 1956-10-12 1956-10-12 Anordnung zur Abstuetzung und Durchfuehrung teilisolierter Hochspannungsleitungen inSchaltanlagen
DEL0026654 1957-01-21

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2013028331A1 (en) * 2011-08-24 2013-02-28 Abb Technology Ag Switchgear bus support bushing structure
CN108551002A (zh) * 2018-05-29 2018-09-18 广东电网有限责任公司 一种接地引上连接装置

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