CH363387A - Wasserdichte Kabeleinführung in eine elektrische Einrichtung, insbesondere in eine Kabeldose - Google Patents

Wasserdichte Kabeleinführung in eine elektrische Einrichtung, insbesondere in eine Kabeldose

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CH363387A
CH363387A CH6511858A CH6511858A CH363387A CH 363387 A CH363387 A CH 363387A CH 6511858 A CH6511858 A CH 6511858A CH 6511858 A CH6511858 A CH 6511858A CH 363387 A CH363387 A CH 363387A
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CH
Switzerland
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cable
screw nipple
electrical device
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knurling
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Application number
CH6511858A
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English (en)
Inventor
Spelsberg Guenther
Keilholz Otto
Original Assignee
Spelsberg Guenther Kg
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/06Joints for connecting lengths of protective tubing or channels, to each other or to casings, e.g. to distribution boxes; Ensuring electrical continuity in the joint
    • H02G3/0616Joints for connecting tubing to casing
    • H02G3/0625Joints for connecting tubing to casing with means for preventing disengagement of conductors
    • H02G3/0641Joints for connecting tubing to casing with means for preventing disengagement of conductors with means distorted around the conductors

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  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Installation Of Indoor Wiring (AREA)

Description


  Wasserdichte     Kabeleinführung        in        eine    elektrische     Einrichtung,    insbesondere in     eine    Kabeldose    Die vorliegende     Erfindung    bezieht sich auf eine  wasserdichte Kabeleinführung in     eine    elektrische Ein  richtung, insbesondere in eine Kabeldose, bei welcher  Einführung in einen Einführungsstutzen ein     einstük-          kiger,    aus     Kunststoff    bestehender     Schraubnippel    ein  gesetzt ist,

   der     eine        mit    einer Öffnung versehene     mem-          branartige    Wandung aufweist, in die das Kabel     unter     Abbiegung von     Randteilen    und dadurch hervor  gerufener Abdichtung     eingeführt    ist.

   Derartige     ein-          stückige        Schraubnippel    für wasserdichte     elektrische     Einrichtungen haben sich in der     Praxis    nicht zuletzt  deshalb gut bewährt,     weil    sie einmal die Weiterver  wendung der vorhandenen Werkzeuge für die Her  stellung von elektrischen     Einrichtungen,    wie Kabel  dosen oder dergleichen, zulassen und zum anderen,  weil sie im Vergleich mit mehrteiligen     Stopfbuchsen     äusserst einfach     herzustellen    und zu verwenden sind..

    Darüber hinaus haben sie den     Vorteil,    dass     eine    An  passung an     einzuführende    Kabel     unterschiedlichen     Durchmessers in verhältnismässig weitem     Umfang     möglich ist, was bei den     mehrteiligen        Stopfbuchsen     nur in begrenztem Masse der Fall ist.  



  Neben diesen Vorteilen der     einstückigen    Schraub  nippel haben sich in der Praxis jedoch auch Mängel  gezeigt. Einer     dieser    Mängel ist, dass beim Anziehen  des     Schraubnippels    mit einem     Werkzeug    manchmal  ein Überdrehen des Gewindes hervorgerufen wird,  wodurch der     Schraubnippel    unbrauchbar wird. Dieses  Überdrehen ist nicht zuletzt darauf     zurückzuführen,     dass das mit Gewinde versehene Teilstück des be  kannten     Schraubnippels    verhältnismässig kurz bemes  sen ist.

   Ausserdem bieten     die    bisher     bekannten          Schraubnippel    eine verhältnismässig grosse     Angriffs-          fläche    für ein Werkzeug, so dass es möglich ist, mit  ihm ein so grosses Drehmoment zu übertragen, dass  ein     Überdrehen    und damit ein     Unbrauchbarwerden     des     Schraubnippels    auftreten     kann.       Der vorliegenden     Erfindung    liegt die Aufgabe  zugrunde,

   für eine wasserdichte Kabeleinführung in  eine elektrische Einrichtung     bestimmte        Schraubnippel     weiter zu     verbessern,    und zwar derart, dass die Vor  teile der bisher bekannten     Schraubnippel    beibehalten,  die Nachteile dagegen beseitigt werden.     Dieses    Ziel  ist erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die Länge  des mit Gewinde versehenen Teilstückes des.

   Schraub  nippels im wesentlichen gleich ist der Gewindelänge  des Einführungsstutzens der elektrischen     Einrichtung.     Durch diese Gestaltung wird die Anzahl der wirk  samen Gewindegänge     beachtlich    vermehrt, so dass  dadurch     die    Gefahr des     überdrehens    'weitgehend  herabgesetzt wird.

   Um noch ein weiteres zur Vermei  dung des     überdrehens    zu tun, wird nach     einere    wei  teren Variante der Erfindung bei einem mit einer       Rändelung    zum Angreifen eines     Werkzeuges    ver  sehenen     Schraubnippel    die Teilung der     Rändelung     derart bemessen, dass das Werkzeug,     wie    eine Flach  zange, ein Engländer oder     dergleichen,        jeweils    nur  zwei     gegenüberliegend    angeordnete     Vorsprünge    er  fasst.

   Durch diese Gestaltung ist mit dem Werkzeug  nur die Übertragung eines     bestimmten        maximalen     Drehmomentes     möglich.    Wird beim Anbringen des       Schraubnippels    dieses     maximale    Drehmoment über  schritten, so rutscht das Werkzeug von den Vor  sprüngen der.     Rändelung    ab.

   Diese     Ausbildung    im       Zusammenwirken    mit der Verlängerung des mit Ge  winde versehenen Teilstückes des     Schraubnippels        be-          seitigt    mit Sicherheit die Gefahr des     Überdreschens,    so  dass damit auch die Nachteile der bisher bekannten       Schraubnippel    beseitigt werden.  



  Nach einem weiteren     Ausführungsbeispiel    der Er  findung     wird    dem     Schräubnippel    ein Bund zugeord  net,, der mit der     Umfangsfläche    einer     elektrischen          Einrichtung    - beispielsweise der Aussenwandung  einer Kabeldose - in     Wirkverbindung        tritt    und      der auf der diesem zugekehrten Seite eine     Hinter-          schneidung    aufweist.

   Die     Hinterschneidung    beträgt  vorzugsweise 15 , wobei     dieser        Winkel    in bezug auf  eine senkrecht zur Längsmittellinie des     Schraubnip-          pels    verlaufende Ebene gemessen ist. Durch diese       Hinterschneidung    wird eine weitere     Verbesserung     der Dichtigkeit     herbeigeführt,    denn beim     Anziehen     des     Schraubnippels    legt sich der Bund mit der Hin  terschneidung saugend an die Umfangsfläche der  elektrischen Einrichtung und verhindert so in diesem  Bereich das     Eindringen    von Feuchtigkeit in das Ge  häuseinnere.

    



  Auf der Zeichnung ist die     Erfindung    in einem  Ausführungsbeispiel     dargestellt,    und     zwar    zeigen:       Fig.    1 eine Kabeldose im     Längsschnitt    mit       Schraubnippel,    teilweise weggebrochen,       Fig.2    in vergrössertem Massstab den Schraub  nippel, teils im Schnitt und teils in Ansicht und       Fig.    3 eine Draufsicht auf den     Schraubnippel    nach  der     Fig.    2.  



  Auf der Zeichnung sind nur die     Teile        einer    Kabel  dose 4 dargestellt, die für das     Verständnis    der Er  findung von     Bedeutung    sind. So ist beispielsweise der  Deckel und die     damit    zusammenwirkende Dichtung  fortgelassen,     weil    sie einen an sich bekannten Auf  bau haben können.  



  Die Kabeldose 4 weist mehrere, vorzugsweise vier  in gleichmässigen Abständen auf der     Umfangsfläche     verteilt     angeordnete        Einführungsstutzen    5 auf, die  eine solche Ausbildung aufweisen., wie sie bei Stopf  buchsverschraubungen gebräuchlich ist oder mit an  deren Worten, es werden nach wie vor die bisher  üblichen Werkzeuge zur     Fertigung    der elektrischen  Einrichtungen benutzt.

       Während    bei Verwendung von  Stopfbuchsen die Dichtung für die Öffnung des Ein  führungsstutzens aus mehreren Teilen besteht, wird,  wie aus der     Fig.    1 ersichtlich,     anstelle    einer solchen       mehrteiligen        Stopfbuchsverschraubung    ein an sich       bekannter        Schraubnippel    6 verwendet. Dieser ist     in     an sich bekannter Weise aus einem elastischen  Kunststoff, beispielsweise aus Polyäthylen gefertigt  und besitzt eine     membranartige    Wandung 7,     in    der  eine zentrale Bohrung 8 zum Einführen eines Kabels  9 vorgesehen ist.

   Dabei ist es     vorteilhaft,    dass die  Wandung     mit    der Bohrung B an der Aussenseite des       Schraubnippels    6     angeordnet    ist, so dass die Bil  dung von toten Räumen, in denen sich Wasser an  sammeln kann, vermieden ist. Beim Durchführen des  Kabels 9 durch die Öffnung legen sich, wie aus  der     Fig.1    ersichtlich, Teile der     membranartigen     Wand, die zunächst quer zur Längsrichtung des  Kabels standen, senkrecht zu dieser     Richtung        um     und führen so zu einem wasserdichten Abschluss im  Bereich des     Kabelmantels.     



  Während bei den bisher     bekannten-Schraubnippels     dieser Art das rückwärtige, mit Gewinde versehene  Teilstück 10 nur eine verhältnismässig kurze Länge  aufweist, wird die Länge des. mit Gewinde     ver-          sehenen        Teilstückes    10 des     Schraubnippels    6 so  bemessen, dass er im wesentlichen gleich ist der Ge-         windelänge    des Einführungsstutzens 5 der elektri  schen Einrichtung 4.

   An einem Beispiel erläutert  bedeutet dies: dass, sofern die Kabeldose 4     einen     Einführungsstutzen mit     Panzerrohrgewinde        'g    16 auf  weist, das mit Gewinde versehene Teilstück 10 des       Schraubnippels    6     zwölf        Millimeter    lang gehalten     ist.     



  Die Länge des Teilstückes 10 wird somit um ein  geringes - meist um einen Millimeter - kleiner  gehalten als die genormte Gewindelänge des Stut  zens 5, um     zunächst    ein Anschlagen des Schraub  nippels 6 an der Aussenfläche der Kabeldose 4 her  beizuführen, was für eine gute Abdichtung von  Vorteil ist.  



  Wie aus der     Fig.2    der Zeichnung ersichtlich,  ist dem     Schraubnippel    ein umlaufender Bund 11, 14  zugeordnet, dessen Teil 11 eine     Hinterschneidung    12  aufweist, die     im        gewählten    Ausführungsbeispiel etwa  einen Winkel von 15  zu der quer zur Längsmittel  linie des     Schraubnippels    6 verlaufenden Ebene bildet.  Die     Hinterschneidung    12     wirkt    mit Teilen der Um  fangsfläche 13 der Kabeldose 4 oder einer anderen       elektrischen    Einrichtung zusammen und sorgt dort  für einen feuchtigkeitsdichten Abschluss.  



  Der Bund 11, 14 weist einen weiteren     Teil    14  auf, der mit     Rändelungen    15 versehen ist.     Während     bisher die     Rändelung        verhältnismässig    fein gehalten  war, derart, dass von einem Werkzeug, z. B. einem  Engländer, mehrere Zähne zugleich erfasst werden,  ist die     Rändelung    15 in ihren Abmessungen so ge  halten, dass nur     jeweils    zwei gegenüberliegend ange  ordnete Vorsprünge, beispielsweise die Vorsprünge  16 in     Fig.    3, mit dem Werkzeug in     Verbindung    tre  ten.

   Dadurch ist nur die Übertragung eines Dreh  momentes von einer bestimmten maximalen Grösse       möglich.    Wird     diese    Grösse     überschritten,    so rutscht  das Werkzeug von den Vorsprüngen 16 ab und  verhindert so eine     überdrehung    und damit eine Zer  störung des     Schraubnippels    6. Beispielsweise werden  für einen     Schraubnippel,    welcher     Einführungsstutzen     für     Pg    16 aufweist, die Vorsprünge 16 derart bemes  sen, dass mit     einem    Werkzeug nur Drehmomente von  maximal 24     cmikg    übertragen werden können.  



  Wie bereits erwähnt, ist die     dargestellte    Ausfüh  rung nur eine beispielsweise     Verwirklichung    der Er  findung und diese nicht darauf beschränkt. Vielmehr  sind noch mancherlei andere     Ausführungen    und An  wendungen möglich. So kann insbesondere die Ge  stalt und Anordnung der     Rändelung    15 abweichend  vom     dargestellten    Ausführungsbeispiel     gewählt    wer  den: Dabei kann vor     allem    eine Anpassung derselben  an     unterschiedliche    Grössen der Einführungsstutzen  vorgenommen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Wasserdichte Kabeleinführung in eine elektrische Einrichtung, insbesondere in eine Kabeldose, bei welcher Einführung in einen Einführungsstutzen ein einstückiger, aus Kunststoff bestehender Schraub- nippel eingesetzt ist, der eine mit einer Öffnung ver sehene membranartige Wand aufweist, in die das Kabel unter Umbiegung von Randteilen und dadurch hervorgerufener Abdichtung eingeführt ist,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des mit Gewinde ver- sehenen Teilstückes (10) des Schraubnippels (6) im wesentlichen gleich ist der Gewindelänge des Einfüh- rungsstutzens (5) der elektrischen Einrichtung (4).
    UNTERANSPRÜCHE 1. Kabeleinführung nach Patentanspruch, mit einem eine Rändelung zum Angreifen eines Werk- zeuges aufweisenden Bund, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilung der Rändelung (15) derart ausge bildet ist, dass jeweils nur zwei gegenüberliegend an geordnete Vorsprünge (16) erfasst werden. 2.
    Kabeleinführung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass dem Schraubnippel (6) ein mit einer Hinterschneidung (12) versehener Bund (11, 14) zugeordnet ist, der auf Teilen der Umfangs fläche (13) der elektrischen Einrichtung (4) auf sitzt. 3. Kabeleinführung -nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rändelung (15) und die Hinterschneidung (12) an ein und demselben umlaufenden Bund des Schraubnippels (6) angeordnet sind:
CH6511858A 1957-11-08 1958-10-17 Wasserdichte Kabeleinführung in eine elektrische Einrichtung, insbesondere in eine Kabeldose CH363387A (de)

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