CH363448A - Im Sockel einer Haushaltküchenmaschine vorgesehene Haltevorrichtung für eine Arbeitsschüssel - Google Patents

Im Sockel einer Haushaltküchenmaschine vorgesehene Haltevorrichtung für eine Arbeitsschüssel

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CH363448A
CH363448A CH6580258A CH6580258A CH363448A CH 363448 A CH363448 A CH 363448A CH 6580258 A CH6580258 A CH 6580258A CH 6580258 A CH6580258 A CH 6580258A CH 363448 A CH363448 A CH 363448A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
bowl
bolt
lever
handlebar
base
Prior art date
Application number
CH6580258A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerstadt Heinz
Kuchar Anton
Original Assignee
Mauz & Pfeiffer
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Filing date
Publication date
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Publication of CH363448A publication Critical patent/CH363448A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J43/00Implements for preparing or holding food, not provided for in other groups of this subclass
    • A47J43/04Machines for domestic use not covered elsewhere, e.g. for grinding, mixing, stirring, kneading, emulsifying, whipping or beating foodstuffs, e.g. power-driven
    • A47J43/044Machines for domestic use not covered elsewhere, e.g. for grinding, mixing, stirring, kneading, emulsifying, whipping or beating foodstuffs, e.g. power-driven with tools driven from the top side

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description


      Im    Sockel einer Haushaltküchenmaschine vorgesehene Haltevorrichtung  für eine     Arbeitsschüssel       Die Erfindung betrifft eine im Sockel einer     Haus-          haltküchenmachine    vorgesehene Haltevorrichtung     für     eine das Arbeitsgut, beispielsweise Teig, Sahne, Eiweiss  und dergleichen aufnehmende Schüssel. Es sind ver  schiedene Arten solcher Vorrichtungen bekannt  geworden. Beispielsweise ist bei einer dieser bekann  ten Vorrichtungen der untere Rand der Arbeits  schüssel mit einem Gewinde versehen, welches in ein  im Maschinensockel angeordnetes entsprechendes  Muttergewinde eingeschraubt wird.

   Der Nachteil die  ser Halterung besteht vor allem darin, dass die die  Maschine bedienenden Personen, vornehmlich Haus  frauen, nach erfolgtem Gebrauch der Arbeitsschüssel  oft nicht mehr wissen, in welcher Drehrichtung diese  gelöst werden muss. Dies ist insbesondere dann der  Fall, wenn sich die Schüssel durch Wärme oder  andere Einflüsse im Sockel festgeklemmt hat.  Auch ist eine     entsprechende    Haltevorrichtung be  kanntgeworden, bei welcher am Umfang des unteren  Teiles der Schüssel eine oder mehrere     Ausnehmungen     angebracht sind, in welche die gleiche Anzahl von  im Sockel der Maschine angeordneten Nasen oder  Warzen eingreift. Diese Art der Halterung ist unter  der Bezeichnung     Bajonettverschluss    landläufig be  kannt.

   Die auf einer Scheibe sitzende Schüssel wird  hierbei mittels einer Feder gegen die     Verschlussnasen     nach oben gedrückt. Der Nachteil dieser Anord  nung besteht im wesentlichen darin, dass zum Ein  setzen oder Lösen der Schüssel neben einer gewissen  Fertigkeit ein besonders hoher Kraftaufwand erfor  derlich ist.  



  Die Erfindung vermeidet alle diese Nachteile  und kennzeichnet sich dadurch, dass die Haltevor  richtung eine im Maschinensockel angeordnete feste  Traverse und einen dieser gegenüberliegenden, gegen    eine Feder beweglichen Riegel     aufweist,    unter welche  Teile der Haltevorrichtung der untere     Schüsselrand     so eingebracht werden kann, dass die Schüssel dadurch  fest in ihrer Stellung gehalten wird.  



  Die Erfindung wird     anschliessend    anhand der  Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Es zeigen:       Fig.    1 eine Ansicht des Sockels einer Haushalt  küchenmaschine von unten gesehen mit eingebauter  Haltevorrichtung nach der Erfindung,       Fig.    2 einen Schnitt durch die Haltevorrichtung  längs der Linie     II-II    in     Fig.    1,       Fig.3    eine Teilansicht nach     Fig.    1 mit ausge  schwenktem Hebel und Riegel.  



  Mit 1 ist der Sockel einer Haushaltküchen  maschine bezeichnet, in dessen kreisförmiger Öff  nung eine Arbeitsschüssel 2 zur Aufnahme von  Teig, Sahne,     Eiweiss    und     dergleichen    eingelegt und  befestigt wird. Die Arbeitsschüssel 2 ruht auf einer       Aufsatzfläche    3 auf, welche mit     Durchbrechungen     zum Durchtritt     evtl.    überquellenden Arbeitsgutes  versehen ist.  



  Die Öffnung im Sockel ist an     zwei    gegenüber  liegenden Seiten entlang zweier Sehnen abgeflacht.  Die eine abgeflachte Seite der Öffnung ist als Tra  verse 4 mit abgerundeter Stirnfläche ausgebildet, an  welcher in Betriebsstellung die am unteren Rand der       Arbeitsschüssel    2 befindliche     Hohlkehle    form- und  kraftschlüssig     anliegt.     



  Diametral gegenüber der Traverse 4 ist ein  Riegel 5 vorgesehen, unter welchem der untere       Schüsselrand    so eingebracht werden     kann,    dass da  durch die Schüssel 2 fest in ihrer Stellung gehalten  wird, und     zwar    sowohl in waagrechter als auch in  senkrechter Richtung. Der Riegel 5 ist mit dem Ma-           schinensockel    1 mit     Hilfe    von Lenkern 6, 7 ver  bunden, welche ein Ein- und Ausschwenken des  selben gestatten.

   Damit der Riegel 5 in Betriebsstel  lung die Funktion der Verriegelung mit der Hohlkehle  des unteren     Schüsselrandes    ausüben kann, ist an ihm  eine Zugfeder 8     angelenkt,    deren     anderes    Ende mit  dem Sockel 1 in Verbindung steht.  



  An dem der Zugfeder 8 abgekehrten Lenker 7  ist um einen     Bolzen    9 ein doppelarmiger Hebel 10  drehbar gelagert, der beim Einsetzen der Schüssel  2 so weit ausgeschwenkt werden kann, dass der Riegel  5 dadurch aus der Sperrlage entfernt wird und das  Einführen der Arbeitsschüssel 2 unter die Traverse 4  bzw. den Riegel 5 ermöglicht.  



  Da die     Arbeitsschüsseln,    bedingt durch die Ferti  gung, einer bestimmten Toleranz unterliegen, wird  sich in der Betriebsstellung der Riegel 5 nach Mass  gabe der Abweichung der Schüssel 2 mehr oder weni  ger weit einschieben, das heisst mehr oder weniger  weit der gegenüberliegenden Traverse 4     nähern,    bis  er zur kraftschlüssigen Anlage in der Hohlkehle des       Schüsselsockels    kommt.     Damit    wird aber auch der  Hebel 10 mehr oder weniger über die Kontur des  Maschinensockels 1 herausragen.

   Um diesem     Mangel          abzuhelfen,    ist der Hebel 10 mit dem Lenker 7  derart verbunden, dass in der Sperrlage zwischen  seinem kurzen Arm und dem Drehbolzen 12 des  Lenkers 7 ein Abstand besteht. Beim Ausschwenken  des Hebels 10 erfolgt zunächst unabhängig vom Len  ker 7 die Bewegung gegen den freien Schenkel einer  am Lenker 7 befestigten Feder 11 bis zur Anlage  des kurzen Armes des Hebels 10 am Drehbolzen 12.  Erst beim Weiterbewegen des Hebels 10 wird die  Schwenkbewegung des Riegels 5 eingeleitet. Der       Drehbolzen    12 ist zu diesem Zweck derart ausge  bildet, dass er aus der Fläche des Lenkers 7 nach  unten herausragt.  



  Die Arbeitsweise der erfindungsgemässen Vor  richtung ist die folgende:  Soll die Arbeitsschüssel 2 mit dem Sockel 1 der  Haushaltküchenmaschine fest verbunden werden,  dann wird zunächst der untere     Rand    der Schüssel 2  unter die Traverse 4 eingeführt und hierbei die  Schüssel 2 schräg nach oben gehalten. Dann wird  der sich zunächst um den     Bolzen    9 drehende Hebel  10 ausgeschwenkt, wobei sich das untere Ende der  Feder 11 in Richtung der Schwenkbewegung des  Hebels 10 bewegt. Nachdem in diesem Augenblick  zwischen diesem und dem Lenker 7 infolge der  Feder 11     lediglich    eine elastische Verbindung besteht,  vermag die Bewegung des Hebels 10 naturgemäss  keine entsprechende Bewegung des Lenkers 7 und  damit des     Riegels    5 hervorzurufen.

   Dies ändert sich  in dem Augenblick, wo im Verlaufe der Schwenk  bewegung des     Hebels    10 der kurze Arm desselben  am Drehbolzen 12 anschlägt. In diesem Augenblick  bilden nämlich der Hebel 10 und der Lenker 7 eine  starre Einheit. Dadurch wird die Schwenkbewegung  des Hebels 10 auf den um den Drehbolzen 12 sich    drehenden Lenker 7 bzw. den Riegel 5 übertragen.  Dieser schwenkt somit aus und gestattet das Ein  führen der Schüssel 2 in die Öffnung des Sockels 1.  Anschliessend wird der Hebel 10 losgelassen, und der  unter der Einwirkung der Zugfeder 8 stehende Riegel  5 vermag sich in die Hohlkehle des unteren Randes  der Arbeitsschüssel 2 form- und kraftschlüssig ein  zulegen.

   Durch die Anordnung der Feder 11     wird     stets eine genaue Lage des Hebels 10 in Richtung der       Umrisslinie    des Sockels erreicht. Anderseits wird hier  durch auch ein Klappern des Hebels 10 einwandfrei  vermieden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Im Sockel einer Haushaltküchenmaschine vor gesehene Haltevorrichtung für eine Arbeitsschüssel, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung eine im Maschinensockel (1) angeordnete feste Tra verse (4) und einen dieser gegenüberliegenden, gegen eine Feder (8) beweglichen Riegel (5) aufweist, unter welche Teile der Haltevorrichtung der untere Schüs- selrand so eingebracht werden kann, dass die Schüssel (2) dadurch fest in ihrer Stellung gehalten wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die inneren Ränder der festen Traverse und des Riegels gleichartig gerundet und so gestaltet sind, dass nach Einschieben des Schüssel randes die Schüssel sowohl in der waagrechten als auch in der senkrechten Richtung fest gehalten wird.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Aufsatzfläche (3) für die Schüssel vorgesehen ist, die mit Durchbrechungen zum Durchtritt von überquellendem Arbeitsgut versehen ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Riegel am Maschinensockel mit Hilfe von Lenkern (6, 7) angelenkt ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an einem der Lenker ein doppelarmiger Hebel (10) drehbar gelagert ist, welcher zum Einsetzen der Schüssel so weit ausgeschwenkt werden kann, dass der Riegel dadurch aus der Sperrlage entfernt wird und das Einführen der Schüssel unter die Traverse bzw. den Riegel ermöglicht. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Riegel durch eine Zugfeder (8) in die Hohlkehle des Schüsselrandes gezogen und hier festgehalten wird. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zum Aus gleich von Massabweichungen des unteren Randes der Arbeitsschüssel der kurze Arm des Hebels mit dem betreffenden Lenker (7) so drehbar verbunden ist, dass in der Sperrlage des Hebels der genannte Arm im Abstand von einem Drehbolzen (12) des Len kers (7) liegt, derart, dass beim Beginn des Aus schwenkens des Hebels die Bewegung desselben un- abhängig vom Lenker erfolgt,
    bis im Verlauf der Schwenkbewegung dessen kurzer Arm gegen den Druck eines Schenkels einer Feder (11) am Dreh bolzen (12) des Lenkers zur Anlage kommt und erst dadurch die Schwenkbewegung des Riegels einleitet. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Dreh bolzen (12) aus der Fläche des Lenkers nach unten hervorragt.
CH6580258A 1957-11-06 1958-11-03 Im Sockel einer Haushaltküchenmaschine vorgesehene Haltevorrichtung für eine Arbeitsschüssel CH363448A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2151180A1 (de) * 2008-08-05 2010-02-10 Seb S.A. Kupplungsvorrichtung für eine Schüssel und einen Sockel eines Rühr- und Mixgeräts

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2151180A1 (de) * 2008-08-05 2010-02-10 Seb S.A. Kupplungsvorrichtung für eine Schüssel und einen Sockel eines Rühr- und Mixgeräts
CN101642352B (zh) * 2008-08-05 2014-11-19 Seb公司 搅拌/混合装置的碗和底座连接装置

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