CH363451A - Elektrisch betätigtes Bremslüftgerät - Google Patents

Elektrisch betätigtes Bremslüftgerät

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CH363451A
CH363451A CH5688058A CH5688058A CH363451A CH 363451 A CH363451 A CH 363451A CH 5688058 A CH5688058 A CH 5688058A CH 5688058 A CH5688058 A CH 5688058A CH 363451 A CH363451 A CH 363451A
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CH
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brake
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CH5688058A
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Erwin Dipl-Ing Dr Tech Pawelka
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Elin Ag
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    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D5/00Braking or detent devices characterised by application to lifting or hoisting gear, e.g. for controlling the lowering of loads
    • B66D5/02Crane, lift hoist, or winch brakes operating on drums, barrels, or ropes
    • B66D5/24Operating devices
    • B66D5/26Operating devices pneumatic or hydraulic
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D2700/00Capstans, winches or hoists
    • B66D2700/03Mechanisms with latches or braking devices in general for capstans, hoists or similar devices as well as braking devices actuated electrically or by fluid under pressure
    • B66D2700/035Fluid operated braking devices

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Elektrisch betätigtes     Bremslüftgerät       Gegenstand der Erfindung ist ein elektrisch be  tätigtes     Bremslüftgerät,    wie es etwa für elektrisch<B>be-</B>  triebene Hubwerke gerne verwendet wird, die über  Band- oder Backenbremsen abgebremst und fest  gehalten werden, wobei als Brems- und Haltekraft  die Kraft einer Feder oder eines Fallgewichtes vor  gesehen ist, die beim Einschalten des     Bremslüft-          gerätes    aufgehoben wird. Ein Nachteil der bekannten  elektrisch betätigten     Bremslüftgeräte    ist,     dass    der Hub  weg mit der     Bremsbackenabnützung    veränderlich ist.

    Vom Arbeitshub hängt aber, da die erforderliche  Bremskraft konstant bleibt, das Arbeitsvermögen  und damit die Typengrösse des     Bremslüftgerätes    ab.  Auch geht mit zunehmender     Bremsbackenabnützung     bei den bisherigen     Bremslüftgeräten    die erstrebte  rasche und doch sanfte Bremswirkung immer mehr  verloren. Hier Abhilfe zu schaffen, ist Ziel der vor  liegenden Erfindung.  



  Die Erfindung betrifft ein elektrisch betätigtes       Bremslüftgerät,    wobei zwischen     Lüftgerätheber    und  Bremsgestänge ein     Kraftschluss    vorgesehen ist, der  über eine Relativbewegung zwischen     Lüftgerätheber     und     Brernsgestänge,    wirksam wird und über eine ent  gegengesetzte Relativbewegung der genannten Teile  sich löst.  



  An Hand der Zeichnung, in der     Fig.   <B>1</B> ein Gerät  mit einem rein mechanischen     übertragungsgestänge     zum Bremsgestänge und     Fig.    2 ein Gerät mit hydrau  lischer     übertragung    der     Lüftkraft    auf das     Brerns#          gestänge    zeigen, sei die Erfindung näher erläutert.  



  In     Fig.   <B>1</B> ist<B>1</B> ein Hebel als letztes Glied eines  Bremsgestänges, 2 eine an ihm angreifende Feder zur  Erzeugung der Bremskraft und<B>3</B> das Gehäuse eines  elektromagnetisch oder elektrohydraulisch betätigten       Bremslüftgerätes    an sich bekannter Art, von dem  noch der obere Teil des Gehäuses mit der aus ihm    austretenden Hubstange 4 gezeichnet ist. Mit<B>5</B> ist ein  U-förmiger Rahmen bezeichnet, der über einen Bol  zen<B>6</B>     am    Hebel<B>1</B>     angelenkt    und auf der Stange 4  verschiebbar ist.

   Der Rahmen<B>5</B> wird von einem wei  teren Teil<B>7</B>     umfasst,    der mit ihm ein     Reibgesperre     bildet und an der Stange 4 drehbar gelagert ist, und  zwar mittels Bolzen<B>8</B> und Langloch<B>9.</B> Am     Brems-          lüftgerätgehäuse    ist ferner ein Anschlag<B>10</B> für den  Teil<B>7</B> vorgesehen, dessen Zweck und Aufgabe im  Zusammenhang mit der Wirkungsweise erläutert wird.  



  In     Fig.    2 bedeutet<B>11</B> das Gehäuse eines elektro  magnetischen Hubgerätes mit hydraulischer Zwi  schenübertragung der     Lüftkraft,    das mit dem Primär  kolben 12, dem Sekundärkolben<B>13,</B> der Magnetwick  lung 14 und einem     Olvorratsraum   <B>15</B> versehen ist.  Der     ölvorratsraum   <B>15</B> ist mit dem einen     Primär-          kolbenraum    durch eine Leitung<B>16</B> verbunden, in  der eine Drossel<B>17</B> zur Dämpfung der Abfallbewe  gung eingebaut ist. Der Arbeitsraum.<B>18</B> des Sekun  därkolbens<B>13</B> ist mit dem     Arbeits.raum   <B>19</B> des Pri  märkolbens 12 durch einen Kanal 20 verbunden.

    Ferner ist der Arbeitsraum<B>19</B> des     Prini*ärkolbens,    12  über einen weiteren Kanal 21 mit dem     Ölvorrats-          raum   <B>15</B> in Verbindung. In diesem Kanal 21 liegt  ein Ventil 22. Letzteres schliesst, wenn eine Strö  mung aus dem Arbeitsraum<B>19</B> heraus erfolgt, und  bleibt geschlossen, solange im Arbeitsraum<B>19</B> ein  höherer Druck herrscht als im     Olvorratsraum   <B>15.</B> Die  Abfallbewegungen des Primärkolbens 12 wird durch  einen Anschlag<B>23</B> begrenzt. An die Hubstange des  Sekundärkolbens<B>13</B> ist ein Hebel 24     angelenkt,    der  als das letzte Glied eines Bremsgestänges zu denken  ist und an dem auch die Bremskraft (also etwa eine  Feder<B>25</B> oder ein Gewicht) angreift.  



  Die Wirkungsweise eines Gerätes nach     Fig.   <B>1</B> für  den Fall,     dass    es sich um die Bremsung     bzw.    die  elektromagnetisch erfolgende Bremslüftung eines      elektrisch betriebenen Hubwerkes handelt, ist nun  folgende: In einem solchen Fall liegt bekanntlich die  Magnetspule parallel zur     Statorwicklung    des     Hub-          werkmotors;    es wird also beim Einschalten des Hub  motors die Bremse gelüftet und beim Abschalten  angezogen.

   Dargestellt ist die Lage der einzelnen Teile  bei angezogener Bremse, das heisst Teil<B>7</B> liegt auf  dem Anschlag<B>10</B> auf und der (nicht gezeichnete)  Magnetanker befindet sich in seiner     Abfallendstel-          lung.    Die das     Reibgesperre    bildenden Teilt<B>7</B> und<B>5</B>  befinden sich nicht in kraftschlüssiger Verbindung,  sind jedoch bereit, nach einem kurzen Ankerhub  unter Bewegung des Bolzens<B>8</B> nach oben in eine  C     el     solche zu treten.

   Zieht der Magnet an, so nimmt  nach kurzem Ankerhub die Stange 4 über das     Reib-          gesperre    den U-förmigen Rahmen<B>5</B> mit und lüftet  über Hebel<B>1</B> und das weitere (nicht dargestellte)  Bremsgestänge die Bremsbacken.

   Wird der     Hub-          molor    vom Netz getrennt und damit die Magnet  spule stromlos, so werden die Bremsbacken unter  der Wirkung der Feder 2 aufgelegt, und dies mit  Sicherheit auch bei stark abgenützten Bremsbelägen,       da,        wenn        dies        notwendig        ist,        der        U-förmig        ge        Rahmen     <B>5,</B> auch nachdem der Magnetkörper seine Abfallstel  lung erreicht hat, an der Stange 4 sich nach unten  verschieben kann, weil, sobald Teil<B>7</B> den Anschlag  <B>10</B> erreicht,

   die kraftschlüssige Verbindung zwischen  Hebel<B>1</B> und Magnetanker aufgehoben wird. Kom  men anderseits mit neuen Bremsbelägen versehene  Bremsbacken zum Aufliegen, ehe mit absinkendem  Magnetkörper der Anschlag<B>10</B> erreicht wird, so wird  bei der nun erfolg     gu     ,enden relativen     Bewe        ng   <B>zwi-</B>  schen Stange 4 und Hebel<B>1</B> das     Reibgesperre    gleich  falls gelöst.

   Der Magnetanker braucht also, was<B>sei-</B>  nen Arbeitshub anbelangt, nur für das vorgesehene       Lüftspiel    einschliesslich der zu erwartenden     Gestänge-          federung    entworfen zu werden; es     muss    aber nicht  die     Bremsbackenabnützung    in Betracht gezogen wer  den, da letztere sich nicht auf den Ankerweg über  trägt, sondern nur die relative Lage der das Reib       gesperre    bildenden Teile zueinander     beeinflusst.    Des  gleichen ist Gewähr gegeben,

       dass    unabhängig vom  Abnutzungsgrad der Bremsbeläge das Lüften der  Bremse stets mit gleichem Spiel zwischen Brems'       kranz    und Bremsbacken erfolgt.  



  Bei einem     Bremslüftgerät    mit hydraulischer Zwi  schenübertragung sei die Wirkungsweise an Hand der       Fig.    2 erklärt. Dargestellt ist wiederum die Lage der       einzelnen        Teile        bei        ang        gezogener        Bremse.        Der        Primär-          kolben    12 liegt an seinem Anschlag<B>23</B> auf. Das Ven  til 22 ist offen, da keine Strömung vorhanden ist.  Die Räume<B>15</B> und<B>19</B> sind verbunden. und das<B>Öl</B> im  Arbeitsraum<B>19</B> drucklos.

   Zieht nun der Primärkolben  12 an, so versucht zunächst<B>Öl</B> aus, dem Arbeitsraum  <B>19</B> durch den Kanal 21 in den     ölvorratsraum   <B>15</B> zu  entweichen. Der Primärkolben 12 macht also vorerst  einen kleinen Leerweg     bzw.    eine Relativbewegung  gegenüber dem Sekundärkolben<B>13.</B> Es genügt jedoch  eine geringe Strömung, um das Ventil 22 zu schlie  ssen, womit der     Kraftschluss    zwischen Primär- und    Sekundärkolben hergestellt ist. Die Bremsbacken wer  den über den Hebel 24 und das weitere Brems  gestänge gelüftet. Wird die Magnetspule stromlos,  werden beide Kolben durch die Bremsfeder<B>25</B> zu  rückgeschoben.

   Wenn die Bremsbacken zum Anliegen  kommen, ist der Primärkolben 12 wegen des vor  hin genannten Leerweges von seinem Anschlag<B>23</B>  noch etwas entfernt. Zufolge seines Eigengewichtes  sinkt er weiter mit der Wirkung einer entgegen  gesetzten Relativbewegung des Primärkolbens gegen  über Sekundärkolben und saugt auf seinem Weg bis  zum Anschlag<B>23</B> über das sich öffnende Ventil 22  <B>Öl</B> aus dem Vorratsraum<B>15</B> in den Arbeitsraum<B>19.</B>  Dieser wird überdrucklos, und es kommt daher die  Bremsfeder<B>25</B> voll zur Wirkung, auch wenn sich die  Bremsbeläge beim Bremsvorgang abnützen. Es     muss     jedoch verhindert werden,     dass    sich der Primärkolben  12 schneller abwärts bewegt, als dem hydraulischen       übersetzungsverhältnis    entspricht.

   Ein Vorauseilen  des Primärkolbens würde nämlich ein Ansaugen von  <B>Öl</B> aus dem Raum<B>15</B> in den Raum<B>19,</B> zur Folge  haben, noch bevor die Bremsbacken anliegen. Es  würde dann die Feder<B>25</B> das Arbeitsöl unter Druck  setzen, aber nicht die Bremsklötze zum Anliegen  bringen können. Um dem vorzubeugen, ist eine Dros  sel<B>17</B> in der Leitung<B>16</B> vorgesehen, die die Abfall  bewegung des Primärkolbens 12 so weit dämpft,     dass     er dem Sekundärkolben<B>13</B> nicht vorauseilen kann.

      Wie bei der Ausführung nach     Fig.   <B>1</B> die     Brems-          backenabnutzung    nicht den Hubweg des Magnet  ankers     beeinflusst,    sondern nur die relative Lage  zwischen den das     Reibgesperre    bildenden Teilen, so  bleibt auch bei der Ausführung nach     Fig.    2 der Hub  weg des Primärkolbens 12 von der     Bremsbelagabnut-          zung        unbeeinflusst.    Sein Hubweg setzt sich nur zu  sammen aus dem für die Lüftung der Bremsbacken  erforderlichen Hub und einem bestimmten Leerweg,  bis das Ventil 22 schliesst.

   Mit dem Abnutzungsgrad  der Bremsbeläge veränderlich ist nur die relative Lage  des Sekundärkolbens<B>13</B> in seinem Zylinder.  



  Die Vorteile der beschriebenen     Bremslüftgeräte     sind: Die     Bremsbackenabnützung    ist bei der Ermitt  lung der Typengrösse des Gerätes nicht in Rechnung  zu stellen. In manchen Fällen ergibt dies Geräte von  nur etwa dem halben Arbeitsvermögen. Der Seil  schwingungen auslösende Stoss der Bremsbacken auf  die Bremsscheibe wächst nicht mit der     Bremsbacken-          abnützung,    bleibt also mässig, da das     Lüftspiel    vom  Abnützungszustand der Bremse unabhängig ist. Die  Bremse schliesst stets gleich schnell, weil eben das       Lüftspiel    konstant ist.

   Wegen der letztgenannten  Eigenschaften wird man auch elektrohydraulische       Lüftgeräte    mit Vorteil anwenden, bei denen die       Bremsbackenabnützung    zwar nicht das Arbeitsver  mögen derart ungünstig     beeinflusst    wie bei den elek  tromagnetisch betätigten     Lüftgeräten,    bei denen  jedoch gleichfalls ein konstantes     Lüftspiel    und damit  eine weitgehend stossfreie und stets gleich rasche  Bremsung erstrebenswert ist.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Elektrisch betätigtes Bremslüftgerät, gekennzeich net durch einen über eine Relativbewegung zwischen Lüftgerätheber und Bremsgestänge wirksam werden den bzw. über eine entgegengesetzte Relativbewe gung der genannten Teile sich lösenden Kraftschluss zwischen Lüftgerätheber und Bremsgestänge.
    UNTERANSPRüCHE <B>1.</B> Elektrisch betätigtes Bremslüftgerät nach Pa tentanspruch, mit mechanischer übertragung der Lüftkraft auf das Bremsgestänge, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen dem Lüftgerätheber und dem Bremsgestänge<B>(1)</B> ein Reibgesperre <B>(5, 6)</B> vorge sehen ist, dessen Kraftschluss bei einer Relativbewe gung zwischen Lüftgerätheber und Bremsgestänge wirksam und bei entgegengesetzter Relativbewegung wieder aufgehoben wird. 2.
    Elektrisch betätigtes Bremslüftgerät nach Pa tentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekenn- zeichnet, dass für das Aufheben des Kraftschlusses des Reibgesperres <B>(5, 6)</B> vor Erreichen der Abfall- endlage des Lüftgeräthebers ein Anschlag<B>(10)</B> vor gesehen ist.
    <B>3.</B> Elektrisch betätigtes Bremslüftgerät nach Pa tentanspruch, mit hydraulischer Zwischenübertragung der Lüftkraft auf das Bremsgestänge, dadurch ge kennzeichnet, dass die das hydraulische Gestänge bil denden Räume<B>(18, 19)</B> über ein strömungsabhän giges Ventil (22) mit dem ölvorratsraum <B>(15)</B> in Ver bindung stehen, welches schliesst, wenn eine Strömung aus dem Arbeitsraum<B>(19)</B> heraus erfolgt, und ge schlossen bleibt, solange. im Arbeitsraum<B>(19)</B> ein höherer Druck herrscht als im Vorratsraum<B>(1<I>5).</I></B> 4.
    Elektrisch betätigtes Bremslüftgefät nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>3,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die Abfallbewegung des Primär kolbens (12) gedämpft ist.
CH5688058A 1957-03-21 1958-03-11 Elektrisch betätigtes Bremslüftgerät CH363451A (de)

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