CH363600A - Biegsame, mit Drahteinlage versehene Figur - Google Patents

Biegsame, mit Drahteinlage versehene Figur

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CH363600A
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CH6334758A
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Schleich Friedrich
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Schleich Friedrich
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H3/00Dolls
    • A63H3/04Dolls with deformable framework

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  • Toys (AREA)

Description


  Biegsame, mit Drahteinlage versehene Figur    Die     Erfindung        betrifft    eine als     Spielzeug,    zu  Werbezwecken oder dergleichen geeignete, beispiels  weise     menschen-    oder tierähnliche Figur, die sowohl  im Ganzen, als auch in ihren einzelnen     Gliedern    in  beliebige Stellungen gebogen werden kann.  



  Es ist bekannt,     derartige    Figuren aus biegsamen,  mehr oder weniger elastischen Werkstoffen, wie  Gummi, Kunststoffen oder dergleichen herzustellen,  in der Weise, dass eine aus weichem Draht beste  hende, skelettartige Einlage mit den genannten Werk  stoffen umgossen, umpresst oder mittels eines ande  ren geeigneten Arbeitsverfahrens umgeben wird. Die  Drahteinlage hat dabei den Zweck, die Figur zu  versteifen und die den Kunststoffen oder dergleichen  eigene Elastizität aufzuheben, um damit der Figur  eine nichtelastische Biegsamkeit zu verleihen, die  erforderlich ist, wenn diese die jeweilige, durch Bie  gen des Körpers oder der Glieder erzielte Stellung  oder Haltung bis auf weiteres beibehalten soll.  



  Daraus ergibt sich, dass das Verhältnis der Quer  schnitte der Drahteinlage und der diese umgebenden  Werkstoffmasse über ein bestimmtes, von der Elasti  zität des Werkstoffes abhängiges Mass nicht hinaus  gehen darf, da andernfalls die Elastizität des die Ein  lage umhüllenden Werkstoffs überwiegt und die  Figur nicht mehr die ihr durch Biegen gegebene  Stellung oder Haltung beibehält     bzw.    erst stark über  die gewünschte Stellung hinausgebogen werden muss,  ehe sie nach teilweiser elastischer Rückbewegung die       gewünschte    Stellung einnimmt.  



  Dadurch ist es meist nicht möglich, den Teilen  der Figur beliebig grosse, beispielsweise dem natür  lichen Vorbild entsprechende Querschnitte zu geben,  wenn eine tatsächlich unelastische Biegsamkeit er  reicht werden soll. Ausserdem wird der Werkstoff  beim überschreiten gewisser Querschnitte zu steif,  um überhaupt noch eine Biegung zuzulassen.

      Gemäss der     Erfindung    werden diese Nachteile  dadurch behoben, dass die die     Drahteinlage    vollkom  men einhüllende Werkstoffmasse wenigstens eines  Teiles der Figur mit     in    Abständen zueinander ange  ordneten,     kerbenartigen        Querrillen    versehen ist die  im Querschnitt     beliebig    gestaltet sein können, welche  den wirksamen Querschnitt der betreffenden Figuren  teile an den eingeschnürten Stellen bis auf einen  schlauchartigen Hüllengrund     verkleinern.    Diese Quer  rillen könnten also beispielsweise am Körper, am  Kopf, an einigen oder allen Gliedern,

   und zwar     rund-          um    oder auch nur teilweise um diese Teile oder  die ganze Figur herum verlaufend angeordnet sein.  



  Die     erfindungsgemässe    Ausbildung bewirkt, dass  sich die Figuren trotz verhältnismässig stark ausge  bildeter Körper und     Glieder    so verhalten, als ob     ihre          Umhüllung    insgesamt nicht stärker wäre als der  Hüllengrund an den verjüngten Stellen, so dass ihre  Biegsamkeit bzw. das angestrebte nichtelastische Ver  halten beim Biegen nicht beeinträchtigt wird. Der in  den Rillen belassene     Hüllengrund    kann zweckmässig  an der ganzen Figur den gleichen Durchmesser ha  ben.

      Die Querschnittform der Querrillen sowie der  zwischen den Rillen     befindlichen    Teile der     Umhül-          lungswerkstoffmasse    können beliebig beispielsweise  auch so gestaltet werden, dass sie der Figur be  stimmte, beim natürlichen Vorbild bestehende Merk  male verleihen.  



  Die erfindungsgemässe Figur eignet sich beson  ders gut auch für     Trickfilme    und dergleichen.  



  Die so ausgebildete Figur     kann,    insbesondere     in     Menschengestalt, mit einem allseits elastisch nachgie  bigen Stoff überzogen und als eine     Art    Skelett für  Schaufensterpuppen verwendet werden.      Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeich  nung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.

   Es  zeigen       Fig.    1 eine biegsame Tierfigur     in    Gesamtansicht ;       Fig.    2 einen Teil des Körpers der Figur     im          Querschnitt    und im     Längsschnitt    ;       Fig.    3     einen    Quer- und Längsschnitt durch eines  der Glieder der Figur;       Fig.    4 verschiedene     Querschnittsformen    für die  Querrillen, bzw. für die durch die Rillen begrenzten  Teile der Umhüllung;       Fig.    5 zeigt im Längsschnitt einen Teil einer  anderen Körperform.  



  Die in     Fig.    1 dargestellte, die Gestalt eine Tigers  aufweisende biegsame Tierfigur ist aus Gummi,  Kunststoff (wie     P.V.C.)    oder einem     anderen    elasti  schen Werkstoff     gefertigt.    Die Figur enthält eine     ske-          Iettartige        Einlage    1 aus weichem biegsamen Draht,  der beispielsweise aus einer grösseren Anzahl     dünner,     vorzugsweise     drahtseilartig    verdrillter     Einzeldrähte     besteht.  



  Die Einbettung der Einlage 1 in der Umhüllungs  masse 2 kann in einer entsprechend der Figur ausge  bildeten Form entweder durch Umpressen,     Umgies-          sen    oder Spritzen     erfolgen,    wobei die Form so aus  gebildet ist, dass am Körper 3 und an den Gliedern  4 - gegebenenfalls auch     am    Kopf - nuten- oder       kerbenartige    Querrillen 5 entstehen, die den Quer  schnitt des betreffenden Teiles 3, 4 usw. an den  eingeschnürten Stellen bis auf den beispielsweise etwa  4 mm Durchmesser aufweisenden Hüllengrund 7 ver  kleinern.  



  Die     Querrillen    5 können dabei gemäss     Fig.    2 nur  über     einen    Teil des Umfanges der Umhüllung oder  aber gemäss     Fig.    3 als Ringnut rings um die Einlage  1 verlaufen. Der Querschnitt der Rillen 5 und der  zwischen ihnen verbleibenden Teile 6 der Hüllen  masse 2     kann    beliebig gestaltet und auch die Breite  der Rillen bzw. die Dicke der Zwischenteile beliebig  gewählt werden.

   So können, wie in     Fig.    4 dargestellt,  die Rillen 5 und die Zwischenteile 6 rechteckige,  dreieckige,     trapezförmige    oder halbkreisförmige,  schmale oder breite Querschnitte besitzen, oder auch  die Zwischenteile 6 nochmals in sich eingekerbt sein,  so dass sie, wie die rechte Seite der     Fig.    4 zeigt, ein  haarähnliches Aussehen aufweisen.  



  Ausserdem     können    die stehengebliebenen Zwi  schenteile als volle Scheiben ausgebildet sein oder       gegebenenfalls    auch in ihrer     Fläche    Einschnitte auf  weisen, so dass sie etwa     dornen-    oder stachelartigen  Charakter erhalten. Weiter können auch verschieden  gestaltete Rillen bzw. Zwischenteile nebeneinander,       abwechselnd    oder in beliebiger Weise an der gleichen  Figur verwendet werden.  



  Die     Fig.    5 zeigt     einen    Teil eines Körpers, z. B.  eines etwas     karikierten    Menschenkörpers mit über  triebener     Bauchpartie    B. Die Figur lässt besonders  gut erkennen, dass gemäss der Erfindung ohne Rück  sicht auf     die    äussere     Umrissform    der Figur, durch    entsprechende Anpassung der Tiefe der Rillen 5 ein  schlauchartiger     Hüllengrund    7 von gleichbleibendem  Durchmesser und somit gleichmässiger Biegsamkeit  für den Skelettdraht geschaffen werden kann, der  die angestrebten Vorteile gewährleistet.

   Unter Um  ständen kann der     Hüllengrund    natürlich auch     örtlich     verschiedene Durchmesser aufweisen.    Auf diese     Art    und Weise ist es möglich, den Fi  guren bei voller nicht elastischer Biegsamkeit, we  sentlich grössere Volumen zu geben und ihnen eine  beliebige     Oberflächenbeschaffenheit    zu verleihen und  sie damit entweder besonders grotesk oder aber we  sentlich naturgetreuer zu gestalten, als dies bei den  bisher bekannten Figuren dieser     Art        möglich    ist.

      Gemäss der Erfindung ausgebildete Figuren kön  nen auch - wie das in     Fig.    5 durch die gestrichelte  Linie 9 angedeutet ist - ganz oder teilweise mit       eiüem    Überzug aus einem nach allen Seiten elastisch  nachgiebigen Stoff versehen, z. B. beklebt werden,  so dass sie sozusagen das Skelett einer Schaufenster  puppe mit unterbrechungsloser     Oberfläche    bilden,  aber trotzdem eine gute Biegsamkeit und     Formhaltig-          keit    sichern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Biegsame, aus elastischem Werkstoff bestehende, mit einer skelettartigen, weichen Drahteinlage ver sehene Figur, dadurch gekennzeichnet, dass die die Drahteinlage (1) vollständig einhüllende Werkstoff masse (2) wenigstens eines Teiles der Figur mit in Abständen zueinander angeordneten kerbenartigen Querrillen (5) versehen ist, welche den wirksamen Querschnitt der betreffenden Figurenteile (3, 4) an den eingeschnürten Stellen bis auf einen schlauchar tigen Hüllengrund (7) verkleinern. UNTERANSPRÜCHE 1. Biegsame Figur nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Querrillen (5) rings um die Einlage (1) verlaufen. z.
    Biegsame Figur nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Querrillen (5) nur um einen Teil des Umfanges herumlaufen. 3. Biegsame Figur nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tiefe der Querrillen (5) so gewählt ist, dass der durch die Einschnürungen ent standene Hüllengrund (7) einen gleichmässigen Durchmesser besitzt. 4. Biegsame Figur nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hüllengrund (7) örtlich verschiedene Durchmesser besitzt. 5.
    Biegsame Figur nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den Querrillen (5) stehenden Teile (6) der Hüllen-Werkstoffmasse (2) beliebige, das Aussehen der Figur beeinflussende Querschnitte aufweisen. 6. Biegsame Figur nach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenteile (6) ihrerseits mit besonderen, dem Charakter der Oberfläche der Figur angepassten Ker ben versehen sind. 7. Biegsame Figur nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Figur mindestens teilweise mit einem nach allen Seiten elastisch nachgiebigen Überzug (9) versehen ist.
CH6334758A 1958-08-27 1958-08-27 Biegsame, mit Drahteinlage versehene Figur CH363600A (de)

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