CH363666A - Verfahren und Einrichtung zum Befördern und Aufstapeln von biegsamen, blatt- oder folienartigen Teilen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Befördern und Aufstapeln von biegsamen, blatt- oder folienartigen Teilen

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CH363666A CH5828858A CH5828858A CH363666A CH 363666 A CH363666 A CH 363666A CH 5828858 A CH5828858 A CH 5828858A CH 5828858 A CH5828858 A CH 5828858A CH 363666 A CH363666 A CH 363666A
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Description


  
 



  Verfahren und Einrichtung zum Befördern und Aufstapeln von biegsamen, blatt- oder folienartigen Teilen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zum Befördern und Aufstapeln von blattoder folienartigen, biegsamen Teilen, z. B. zum Befördern derartiger Teile von einer Strangschneidevorrichtung zu einer Stapelvorrichtung.



   Das erfindungsgemässe Verfahren kann zum kontinuierlichen Befördern und zum sauberen Aufstapeln von Blättern, Folien oder dergleichen aus biegsamem Verpackungsmaterial oder dergleichen ausgebildet sein, so dass das Befördern und Aufstapeln mit Hilfe einer verhältnismässig einfachen, billigen und weitgehend automatischen Betriebseinrichtung durchgeführt werden und sich daher durch besondere Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit auszeichnen können.



   In der Druck- und Verpackungsindustrie ist es üblich, bestimmte Aufdrücke, Zeichen oder dergleichen in wiederholten Ausführungen auf einen ununterbrochenen Strang von   Umhüllungs- oder    Verpackungsmaterial aufzudrucken und anschliessend den Strang zwischen den Aufdrucken oder dergleichen quer abzuschneiden, um einzelne bedruckte Verpackungsbögen für Waren und Gebrauchsgüter verschiedenster Art zu erhalten. Da viele der für die verschiedensten Zwecke verwendeten bedruckten Verpackungs- und Umwicklungsmaterialien aus dünnen, plastischen Filmen hergestellt werden, lassen sich die einzelnen Bögen nach dem Abschneiden wegen ihrer Dünne und der statischen Elektrizität, die während der verschiedenen Druck- und Herstellungsvorgänge durch Reibung erzeugt wird, nur sehr schwierig handhaben.

   Soweit im Handel erhältliche Geräte zur Bearbeitung und Aufschichtung solcher vom Strang abgetrennter Bögen bekanntgeworden sind, handelt es sich um Einrichtungen, die äusserst kompliziert und teuer sind, und die aus einer Vielzahl von mechanisch angetriebenen Teilen bestehen, welche hohem Verschleiss unterworfen sind und einer laufenden Unterhaltung bedürfen.



   Die Erfindungen bezwecken, die Nachteile dieser Einrichtungen zu vermeiden. Sie können die Schaffung einer einfachen, leistungsfähigen und betriebssicheren Förder- und Stapeleinrichtung ermöglichen, die kontinuierlich und automatisch arbeitet und welche die dünnen, biegsamen Bögen mit höchster Geschwindigkeit z. B. von einer Zuschneidevorrichtung zu einer   Stapelvörrichtung    befördert. Diese Einrichtung kann sich vor allem auch für sehr empfindliche Bögen eignen und ausserdem einen schnellen Transport der dünnen Bögen in sauber überlappter bzw. gereckter Form zur Stapelvorrichtung ermöglichen.



   Gemäss dem Verfahren nach der Erfindung werden die blatt- oder folien artigen Teile oder dergleichen fortlaufend hintereinander über eine vorgegebene, mindestens angenähert horizontale Strecke befördert, im Verlauf dieser Förderung am vordern Ende mittels einer von oben auf sie wirkenden Saugkraft erfasst und mit Hilfe der Saugwirkung mit gleicher Geschwindigkeit weiterbefördert, wobei die freien hinteren Enden dieser Teile durch ihr Gewicht quer zur horizontalen Bewegungsrichtung herunterhängen.



  Nach Freigabe der Teile von den Saugkräften werden sie im Anschluss an die Saugzone mit geringerer Geschwindigkeit zu einer Austragstelle befördert.



  Vorzugsweise werden die aufeinanderfolgenden Teile in flacher Lage und in Abständen voneinander mit verhältnismässig hoher Geschwindigkeit über einen annähernd horizontal und gerade verlaufenden Weg  befördert und hinter der Saugzone mit geringerer Geschwindigkeit mit gegenseitiger Überlappung zum Austragsende befördert.



   Die erfindungsgemässe Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäss der Erfindung weist eine Kombination von Fördermitteln auf, in deren Förderweg eine Saugvorrichtung zum Erfassen der geförderten, in Abständen aufeinanderfolgenden blatt- oder folienartigen Teile am vordern Ende von oben angeordnet ist, damit die Teile vom mit der Saugvorrichtung zusammenarbeitenden Fördermittel an diesem mit ihrem Vorderende hängend einen vorgegebenen Weg bis zu anschliessenden Fördermitteln mitgenommen werden, welche die Teile zum Austragsende der Einrichtung weiterzufördern bestimmt sind. Die Fördermittel, welche die Teile dem mit der Saugvorrichtung zusammenarbeitenden Fördermittel zuzuführen bestimmt sind und dieses letztere Fördermittel sind vorzugsweise für annähernd gleich grosse Fördergeschwindigkeit angetrieben.

   Die Fördermittel, welche die Teile vom mit der Saugvorrichtung zusammenarbeitenden Fördermittel zum Austragsende zu befördern bestimmt sind, sind demgegenüber zweckmässig für geringe Fördergeschwindigkeit angetrieben, damit die aufeinanderfolgenden Teile sich überlappend übernommen und mit Überlappung ausgetragen werden können.



   Von der Einrichtung nach der Erfindung ist in der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel dargestellt, anhand von dem im folgenden auch eine beispielsweise Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens beschrieben ist.



   Fig. 1 zeigt in Seitenansicht schematisch die Einrichtung;
Fig. 2 zeigt die Einrichtung in Draufsicht, wobei die zu fördernden und zu stapelnden biegsamen blattoder folienartigen Bögen aus Gründen der   Übersicht-    lichkeit fortgelassen sind;
Fig. 3 zeigt in Seitenansicht den Teil der Einrichtung, der zur Beförderung der Bögen oder dergleichen dient, wobei einige Teile fortgelassen sind, um die normalerweise verdeckte Anordnung darzustellen;
Fig. 4 zeigt in Seitenansicht Teile des Austragsendes der Einrichtung mit Bögen oder dergleichen, die zur Aufstapelung auf eine Stapelvorrichtung ausgetragen werden;
Fig. 5 zeigt einen Schnitt nach Linie 5-5 der Fig. 3;
Fig. 6 zeigt im Schnitt Einzelheiten der Fig. 1 und 3;
Fig. 7 zeigt ebenfalls Einzelheiten der Fig. 1 und 3 in Draufsicht.



   Die dargestellte und beschriebene Einrichtung ist für die Beförderung flacher und dünner Bögen, Blätter oder dergleichen aus biegsamem Verpackungs material von einer den Materialstrang in die ein zelnen Bögen oder Blätter zuschneiden den Schneide vorrichtung zu einer Stapelvorrichtung für die Bögen,
Blätter oder dergleichen und die Aufstapelung derselben bestimmt. Die Erfindungen können jedoch auch bei anderen Bearbeitungen biegsamer, flacher und blattartiger Teile für ihre Beförderung zu irgendeiner gewünschten Stapelstelle und ihre Aufstapelung ausgebildet sein.



   Die von einem zusammenhängenden Strang abgeschnittenen biegsamen Bögen oder dergleichen werden liegend mit verhältnismässig hoher Geschwindigkeit und im Abstand voneinander von der Schneidevorrichtung über einen annähernd horizontalen und gerade verlaufenden Weg befördert.



  Darauf werden die Bögen am vordern Ende durch Saugkraft erfasst und angehoben, die quer zur Förderrichtung auf jeden Bogen wirkt, während die hintern Enden der Bögen von der horizontalen Bewegungsbahn ihrer Vorderenden herunterhängen können. Das Weiterbefördern der Bögen wird fortgesetzt mit Hilfe der Saugkraft mit etwa derselben hohen Geschwindigkeit, mit der die Bögen von der Schneidevorrichtung   wegbefördert    werden.



   Schliesslich werden die einzelnen Bögen von der Saugkraft freigegeben und mit einer geringeren Geschwindigkeit weiterbefördert, damit sich die einzelnen Bögen überlappen können und in überlappter, gestreckter Lage einer Stapelplattform zugeführt und auf dieser gestapelt werden. Um die Bögen auf der Stapelplattform genau übereinanderzuschichten, wird diese in Richtung auf die Austragestelle zu und von ihr weg hin und her bewegt und weist einen Anschlagrand auf. Die geschichteten Bögen sind jetzt fertig für Transport oder Gebrauch.



   In der Zeichnung sind mit 10 Einzelbögen aus beispielsweise dünnem, elastischem Verpackungsmaterial bezeichnet, die in der Schneidevorrichtung 11 üblicher Bauart vom Materialstrang abgeschnitten worden sind und von der Vorrichtung 11 zur Stapelplattform 12 einer Stapelvorrichtung bekannter Art befördert werden. Um die Bögen sauber aufeinanderzuschichten, kann die Stapelplattform in Schwingung versetzbar sein. Die Schneidevorrichtung 11 wird in üblicher Weise von einem Motor 13 angetrieben.



  Die einzelnen Bögen 10 werden von einem Bandstrang 14 laufend quer abgetrennt, wobei das Material bedruckt sein kann mit bestimmten Zeichen oder dergleichen, und von einer Vorratsrolle 15 durch geeignete Vorschubrollen 16 abgewickelt und der Schneidevorrichtung 11 zugeführt wird. Die Vorschubrollen 16 werden schlupffrei mit über ein Getriebe 17 steuerbarer Geschwindigkeit angetrieben.



  Die Antriebskraft wird von dem Motor 13 auf eine der beiden Rollen 16 übertragen.



   Die Einrichtung weist zwei hinter der Sclmeidvorrichtung angeordnete zusammenwirkende, je aus drei endlosen Bändern bestehende Förderorgane 20 und 21 auf, die über eine oder mehrere ihrer Umlenkrollen oder -scheiben 22 und 23 mit verhältnismässig hoher Geschwindigkeit angetrieben werden und hierbei die von der Schneidevorrichtung 11 abgetrennten Bögen oder dergleichen fortlaufend mitnehmen und diese im Abstand voneinander über einen  vorgegebenen horizontalen Weg fördern. Ein aus zwei endlosen, zwischen den Bändern der Organe 20 und 21 angeordneten Bändern bestehendes Förderorgan 24 wird auf geeignete Weise über seine Umlenkrollen 25 und 26 angetrieben, und zwar mit annähernd derselben Geschwindigkeit, mit der die Förderorgane 20 und 21 angetrieben werden.

   Das Untertrum der Förderorgane 24 ist in einer horizontalen Ebene geführt und überlappt den Endteil der Fördertrüme der Förderorgane 20 und 21. Die Bänder des Organs 24 sind mit in Abständen angeordneten Gruppen von je mehreren Querreihen Löcher 27 versehen, und die Untertrüme dieser Bänder bewegen sich unmittelbar unter einer Saugvorrichtung durch, beispielsweise einem unten offenen, an eine Saugleitung angeschlossenen Vakuumbehälter 28, wodurch während des Betriebes die von den Organen 20, 21 geförderten Bögen oder dergleichen von oben am Vorderende an das Förderorgan 24 angesaugt werden und durch dessen Untertrum im Bereich des Behälters 28 mitgenommen werden, wobei ihre von den Organen 20, 21 freikommenden Hinterenden unter   der Wirkung    ihres Gewichtes quer zur Förderrichtung frei herunterhängen.

   Zwei zusammenarbeitende, je drei endlose Bänder aufweisende Förderorgane 30 und 31 werden auf geeignete Weise über ihre Umlenkrollen 32 und 33 angetrieben, und zwar mit einer Geschwindigkeit, die geringer ist als die des Förderorgans 24. Die gegeneinandergerichteten Fördertrüme der Förderorgane 30 und 31 verlaufen auf einem das Untertrum des Organs 24 überlappenden Teil winklig zu diesem Untertrum. Zu ihrem Austragsende hin sind sie parallel zueinander und annähernd horizontal geführt, um die Bögen 10 von den gelochten Teilen des Förderorgans 24 abzunehmen und sie mit Überlappung zum Austragsende zubefördern und dort abzugeben.



   Sämtliche Antriebsrollen der Förderorgane können auf geeignete Weise, beispielsweise durch Ketten und Kettenräder, von dem Motor 13 angetrieben werden. Die Förderorgane 20, 21 und 24 werden mit einer Geschwindigkeit angetrieben, die auf die Arbeitsgeschwindigkeit der Schneidevorrichtung abgestimmt ist, und zwar derart, dass im Betrieb das Vorderende jedes Bogens, Blattes oder dergleichen in Berührung mit einer Gruppe Lochreihen 27 des Förderorgans 24 kommen, durch welche die Saugkraft am Bogen oder dergleichen zur Wirkung kommt. Um einen Schlupf des Förderorgans 24 zu verhindern, besitzt jedes seiner Bänder eine in den Fig. 3, 5, 6 und 7 gezeigte besondere Ausbildung. Sie sind innenseitig je mit zwei Zahnreihen 34 versehen, die an beiden Seiten des Bandes angebracht sind und die mit den Zähnen 35 der   Antriebs-Umlenkrone    26 zusammenarbeiten.

   Der Behälter 28 ist an seinen Seiten, vorn und hinten und nach oben hin geschlossen und steht mit einem geeigneten Saugaggregat bzw. Vakuumquelle (nicht dargestellt) durch eine Leitung 36 in Verbindung. Um das Untertrum des Förderorgans 24 in seiner horizontalen Lage zu halten und um zu verhindern, dass dieses in den untern offenen Behälter 28 hineingezogen wird, sind mehrere Rollen 37 über die Länge des Behälters in Abständen angeordnet. Die Förderorgane 30 und 31 werden, wie bereits erwähnt, durch die Rollen oder Scheiben 32 und 33 geführt und angetrieben. Die winklig gegen das Untertrum des Organs 24 gerichteten Teile der Fördertrüme der Organe 30 und 31 sind in Bewegungsrichtung der Trüme gegeneinandergeneigt. Hinter dem Untertrum des Organs 24 verlaufen sie horizontal und parallel zueinander.

   Für die Abwinklung der beiden Fördertrüme der Organe 30 und 31 sind Leitrollen 38 und 39 vorgesehen. Die Geschwindigkeit, mit der die Organe   30    und 31 angetrieben werden, ist von besonderer Bedeutung, da diese langsamer laufen müssen als das Förderorgan 24, damit die von den Förderorganen 30 und 31 übernommenen Bögen, Blätter oder dergleichen sich mit ihren aufeinanderfolgenden Enden, wie in der Zeichnung dargestellt, überlappen. Die Bögen oder dergleichen legen sich im Knickpunkt der Fördertrüme der Organe 30, 31, wo sie von dem Förderorgan 24 freigegeben werden, aufeinander. Sie werden anschlie ssend mit dieser Überlappung und in gestreckter Form auf die Plattform 12 der Stapelvorrichtung ausgetragen. Die Breite der verschiedenen Förderorgane kann geändert werden. Sie richtet sich vor allem nach dem jeweiligen Format der Bögen oder dergleichen.

   Wie aus Fig. 2 ersichtlich, kann jede beliebige Zahl von in seitlichen Abständen angeordneten Bändern für jedes Förderorgan 20, 21, 24, 30 und 31 verwendet werden, je nach der Art des Materials und der Grösse der Bögen oder dergleichen, die befördert werden sollen.



   Die vorstehende Beschreibung lässt erkennen, dass die gestellte Aufgabe in einer sehr vorteilhaften und wirtschaftlichen Weise gelöst ist. Die gezeichnete und beschriebene Einrichtung ist bei hoher Leistungsfähigkeit sehr einfach und billig und bei der Beförderung biegsamer Bögen, Blätter, Folien oder dergleichen von der Strangschneidevorrichtung zu einer Stapelvorrichtung und der Aufstapelung in dieser sehr betriebssicher. Komplizierte Vorrichtungen mit einer grossen Zahl mechanisch bewegter Teile werden somit vermieden. Das anhand der Einrichtung beschriebene Verfahren und die Einrichtung eignen sich in besonderem Masse für das automatische und kontinuierliche Befördern von Bögen, Blättern oder dergleichen aus dünnem und biegsamem Material, beispielsweise aus plastischen Stoffen, wobei eine Beschädigung dieser Teile ausgeschlossen ist.

   Wie bereits erwähnt, kann die aus einer Mindestzahl von Arbeitsteilen bestehende gezeichnete Einrichtung selbstverständlich abgeändert werden, um verschiedenen Formen und Grö ssen der Bögen, Blättern oder dergleichen angepasste Einrichtungen zu schaffen und um das Mass der beim Fördervorgang zu erzeugenden Überlappung der einzelnen Bögen je nach Wunsch zu verändern. Es ist besonders wichtig, dass bei der dargestellten Einrichtung die Bögen 10 schnell und mit gegenseitigen   Abständen von der Schneidevorrichtung weggeführt werden und dem mit Saugwirkung arbeitenden Förderorgan 24 mit hoher Geschwindigkeit zugeführt werden, von wo aus sie den mit geringerer Geschwindigkeit laufenden Förderorganen 30 und 31 zur Erzeugung der   Uberlappung    übergeben werden.

   Die beschriebenen Verfahren und Einrichtung haben sich im Betrieb hervorragend bewährt, und die Einrichtung ist in der Anlage und Unterhaltung wesentlich billiger als andere für diesen Zweck bekannte Einrichtungen.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Befördern und Aufstapeln von biegsamen, blatt- oder folienartigen Teilen, dadurch gekennzeichnet, dass diese Teile fortlaufend hintereinander über eine vorgegebene, mindestens angenähert horizontale Strecke befördert werden, im Verlauf dieser Förderung am vordere Ende mittels einer von oben auf sie wirkenden Saugkraft erfasst werden und mit Hilfe der Saugwirkung mit gleicher Geschwindigkeit weiterbefördert werden, wobei die freien hintern Enden dieser Teile durch ihr Gewicht quer zur horizontalen Bewegungsrichtung herunterhängen, und dass die Teile nach ihrer Freigabe von den Saugkräften im Anschluss an die Saugzone mit geringerer Geschwindigkeit zu einer Austragsstelle befördert werden.
    II. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Kombination von Fördermitteln aufweist, in deren Förderweg eine Saugvorrichtung zum Erfassen der geförderten, in Abständen aufeinander folgenden blatt- oder folien artigen Teile am Vorderende von oben angeordnet ist, damit die Teile vom mit der Saugvorrichtung zusammen arbeitenden Fördermittel an diesem mit ihrem Vorderende hängend einen vorgegebenen Weg bis zu anschliessenden Fördermitteln mitgenommen werden, welche die Teile zum Austragsende der Einrichtung weiter zu fördern bestimmt sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die hintereinanderfolgenden Teile in flacher Lage und in Abständen voneinander von zwei ersten zusammenwirkenden Fördermitteln über einen annähernd horizontal und gerade verlaufenden Weg befördert werden.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugkräfte quer über die Teile an derem Vorderende wirken.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile hinter der Saugzone mit geringerer Geschwindigkeit in gegenseitiger Über- lappung zum Austragsende befördert werden.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Mass der Überlappung durch Anderung des Verhältnisses der kleineren Fördergeschwindigkeit hinter der Saugzone zu der im Bereich der Saugzone reguliert wird und dass die Teile in überlappter Lage ausgetragen werden.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördermittel, die die Teile dem mit der Saugvorrichtung zusammen arbeitenden Fördermittel zuzuführen bestimmt sind und dieses letztere Fördermittel für annähernd gleich grosse Geschwindigkeit angetrieben sind.
    6. Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördermittel, die die Teile vom mit der Saugvorrichtung zusammen arbeitenden Fördermittel zum Austragsende zu befördern bestimmt sind, für gegenüber diesem Fördermittel geringere Fördergeschwindigkeit angetrieben sind, damit die aufeinanderfolgenden Teile sich überlappend übernommen und mit Überlappung ausgetragen werden.
    7. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Fördermittel zur Förderung der mittels der Saugvorrichtung angesaugten Teile aus mindestens einem angetriebenen endlosen Band besteht, das mit in Längsabständen angeordneten, im unteren Trum mit der Saugvorrichtung zusammen arbeitenden Mitteln versehen ist, um die Saugkraft der Vorrichtung durch das untere Trum des Bandes auf die Teile zu übertragen, damit die Teile mit ihren vorderen Enden an das Bandtrum angezogen und durch dieses mitgenommen werden.
    8. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zwei zusammen wirkende Fördermittel, die die Teile vom mit der Saugvorrichtung zusammen arbeitenden Fördermittel zum Austragende zu befördern bestimmt sind, je aus mindestens einem endlosen Band bestehen, die für eine Fördergeschwindigkeit angetrieben werden, die geringer ist als die des die angesaugten Teile zu fördern bestimmten, ebenfalls aus mindestens einem endlosen Band bestehenden Fördermittels, damit die von diesem Band freigegebenen Teile von den erstgenannten Fördermitteln in überlappter Lage zum Austragsende befördert werden.
    9. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Untertrum des aus mindestens einem endlosen Band bestehenden, mit der Saugvorrichtung zusammen arbeitenden Fördermittels mindestens angenähert horizontal verläuft und dass das Band für mindestens angenähert dieselbe Fördergeschwindigkeit angetrieben ist wie die die Teile ihm zuzuführen bestimmten Fördermittel, und dass das endlose Band mit in Abständen angeordneten, im Untertrum mit der Saugvorrichtung zusammen arbeitenden Lochgruppen versehen ist, um die Saugkraft der Vorrichtung durch das Untertrum auf die Teile zu übertragen, damit diese mit dem Vorderende an den Stellen mit den Lochgruppen an das Bandtrum angesaugt werden und durch das Untertrum mitgenommen werden.
    10. Einrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwei zusammen arbeitende Fördermittel, die die Teile von dem mit der Saugvorrichtung zusammen arbeitenden Fördermittel zu übernehmen und diese in überlappter Lage zum Aus tragsende zu befördern bestimmt sind, je aus mindestens einem endlosen Band bestehen.
    11. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das mit der Saugvorrichtung zusammen arbeitende Fördermittel aus zwei mit Abstand nebeneinander angeordneten endlosen Bändern besteht, deren untere Trume in einer gemeinsamen horizontalen Ebene beweglich sind, wobei die Bänder mit in entsprechenden Abständen angeordneten Lochgruppen versehen sind und synchron mit gleicher Geschwindigkeit angetrieben sind.
    12. Einrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die fördernden gegeneinandergerichteten Trüme der zusammen arbeitenden Fördermittel über einen Teil ihrer Länge je in der Förderrichtung gegen das Untertrum des mit der Saugvorrichtung zusammen arbeitenden Fördermittels geneigt und auf ihrem übrigen Teil zum Austragsende hin parallel zueinander angeordnet sind, und dass jedes dieser Fördermittel aus zwei oder mehreren in Abständen nebeneinander angeordneten und synchron angetriebenen endlosen Bändern besteht, wobei zumindest ein Band des oberen der beiden ersterwähnten Fördermittel mit dem fördernden Trum zwischen den zwei mit der Saugvorrichtung zusammen arbeitenden Bändern liegt.
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