CH363762A - Formkasten für Giessereien - Google Patents
Formkasten für GiessereienInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
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Description
Formkasten für Giessereien Die Erfindung betrifft einen Formkasten für Giessereien, woben die Formk astenwandung aus min destens einem Hohlkörper besteht.
Formkasten für Giessereien haben den Zweck, Farmen, die im elfgemeinen aus Fomm@samd her- ,gestellt werden, derart zu umschliessen,
dass säe eine hergestellte Form möglichst formsteif umschliessen und die gleichmässige Verdichtung bis zur Form- kastenwand nicht behindern.
Es äst bekannt, Formkasten aus Walzprofil, innen- seitig konkav gestaltet,
auf ihrer Ober- und Unter- kante mit Verbreiterungen versehen und auf der Aussenseite der Kastenwände mit wenigstens einer durchlaufenden Versteifungsrippe iauszuführen. Im weiteren äst es bekannt,
im mittleren Bereich der Kastenwandung ein Hohlprofil für eine weitere Aus- steifumg vorzusehen. Um die Haftfähigkeit einer Form in einem Formkasten zu vergrössern,
wunden nach einer weiteren bekannten Ausführungsform durchlaufende Rillen an der Innenfläche des Form kastens angeordnet.
Weiter äst es bekannt, die Form- kasten profiliert und ,an Ober- und Unterkante mit vorspringendem Flansch zu versehen.
Ferner äst es auch bekannt, an Formkasten zwecks Aussteifung Rippen an der Aussenselte anzubringen, oder -gemäss einer anderen bekannten Ausführung durchlaufende Versteffungsrippen in, der Mitte eines Foimkastens aus Winkeleisen anzubringen.
Es eist ferner bekannt, Formkasten aus Blechher- zustellen, bei welchen idie Wandung im Profil einen Hohlkörper darstellt. Zur Versteifung der Wände dieses Formkastens sind kreisförmige
Vertiefungen der Innenwand vorgesehen, deren Boden mit der Aussenwand durch eine Niete verbunden ist. Diese Ausführungsform hat Iden Nachteil, @dass ;
sich Form- sand. in diesen Vertiefungen derart festsetzt, dass beim Auspacken der Form ein. Rest von Formsand. haften bleibt.
Die,sie Reste üben auf den frisch ein gefüllten Formsand und dessen Verdichtung eine nachteilige Wirkung laus. Die kreisförmigen Ver- tiefungen bewirken, trotz der Nietverbämdung, keime schubsichere Versteifung des Formkastenprofils,
so dass rdie Steifigkeit des Formkastens im .ganzen nicht gewährleistet :ist.
Diese bisher verwendeten Formkasten ,genügen für neuerdings entwickelte Formverfahren aus nach- stehenden Gründen nicht ,mehr:
Ae ,Entwicklung automatischex Formverfra#hmen ermöglicht eine we- sentliche Vergrösserung der Fonnkastenformate,
Ida die Grösse der Formoberteile oder -unterteile nicht mehr gebunden äst iam idie menschliche Tragkraft. Die Einführung dieser mechanisierten Henstellungsm:
etho- den hat die Formkastenformate mehr als verdoppelt, wodurch jauch die Anforderungen an die Sroaififigkeit der Formkasten iwesenthch gesteigert wurde. :
Die Entwicklung neuer Vezdichtungsmethodenermöglicht ies, in Fomrnlflasitenwamdnähe bisher nicht gekannte Verdichtungsintensitäten zu .erreichen. Dadurch wird die Pressung,
@die beim Formen lauf die Formkasten- Ü menwand ;anisgeübt wird, ein Mehrfaches der bis herigen Werte.
Dies stellt weitere "#±mforderam@gen an die Steifiigkeüt der Formkasten, die von den heute bekannten Konstruktionen nicht erfüllt werden können.
Die Entwicklung RTI ID="0001.0257" WI="8" HE="4" LX="1453" LY="2249"> eines neuen Obadauf-Gäessver- fahreins verlangt, dass die bis heute bei grösseren Formkasten gebräuchlichen, in das Kasteninnere ge legten Aussteifungsstege wegfallen müssen.
Durch- geführte Versuche halben ergeben, dass Formkasten bekannter Konstruktion, die eiirre Lichtweibe von 650 X 530 mm besassen, nn;
dlimeterwemse,ausbrauchten unter Iden Verdichtungseinflüssen neuerer Verdich- tungsverfahren. Dmesbehindert die Erreichung einer genügend starken Verdichtung im Formkastennähe. Während und nach dem Abheben der Fenn sind <RTI
ID="0002.0005"> dadurch verursachte, unzulässigstarke Formverände- rungen, speziell beim Abformen von. Modellen mit grossen Modellvolumen, festgestellt worden. Ein- ,gehende Versuche ergaben ferner,
dass jeder Vor- sprung an der Fonmkasteni=enfläche,gleichgültig welche Grösse und Lage er hat, die Gleichmässigkeit der Verdichtung verschlechtert. Durch Versuche konnte soggar überrasa enderweise festgestellt wer den,
dass eine Ausglättung der Formkasteninnenwand durch Schleifen usw. die Verdichtungsgleichrnässig- keit einer Form nachweisbar erhöht.
Die vorliegende Erfindung lbehebt,die vorstehend beschriebenen Mängel der bisherigen Farmkasten,da- durah,
dass Aussen- rund Innenwandung des Form- kastens mit wenn oder mehreren zur F ormkasten- dberkante parallel verlaufenden Zwischensteg fest verbunden sind. Die Fornnmkastenwandung kann en ihrer Ober- und <RTI
ID="0002.0075"> Unterkante <B>je</B> eine Verstärkung auf weisen. Ebenso kann idie Verstärkung -an der Ober- ;und Unterkante (der Fonmkastenwand@ung so ausge bildet seinn, dass die Innenfläche des Formkastens keine Vorspränge iaufweist.
In den beiliegenden -Zeichnungen werden Ausfüh- mngsbeispiele des Erfindu ngsgegenstandes dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Gmundriss eines Formkastens, <B>M</B>g. 2 einen Schnitt II-II durch die Fig. 1, Fig. 3 und 4 weitere Ausführungsformen im Schnitt,
Fig. 5 einen @Grundriss eines aus einer Mehrzahl von Seitenwänden zusammengesetzten Formkastens, Fig. 6 leinen Schnitt ,gemäss Linie VI-VI durch Fig. 5.
In Fig. 1 und 2 stellt 1 einen Formkasten dar. Die in Fig. 2 ürn. Querschnitt dargestellte Fomm- kastenwandung ist als Hohlkörper ausgebildet.
Aussen- ,und Innenwandlung des Formkastens sind durch Zwischenstege 3 und 4 fest verbunden.
Die Stege verlaufen parallel zur Formkasteno!berkante. Der Formkarsten 1 weist tau der Unterkante 7 eine Ver stärkung 5 und !an der Oberkante 8 eine Verstärkung 6 auf, die Iden beidseitigen Abschluss dies Hohlkörpers bilden.
Vorsprünge 9 und 10 weisen Dübelführungen 11 und 12 auf und sind iro, diesem speziellen Beispiel mit Klemmflächen 13, 14, 15 .und 16 versehen. Der Formkasten 1 kann .auch ohne diese :
speziellen Klemrnflächen 13-16 mit üblicher Ausführung der Dübelf"uhrun!gen gebaut werden. D::e Innenfläche 17 des Formkastens 1 ist so gestaltet, dass ider Innen- raum (das Formkastens von der Unterkante 7 bzw. Oberkante 8 ausgehend sich nach der Mitte hin leichterweitert.
Fig. 3 zeigt ein Formk astenprofil,dessen Hohl körper 25 durch Zwischenstege 26 mehrfach unter- teilt ist.
Fig. 4 stellt ein weitereis Beispiel der Ausbildung eines Formkastenprof'lsgemäss vorliegender Erfin dung dar.
Es unerscheidet sich von den bisherigen Beispielen dadurch, dass die Verstärkungen 30 und 31 an der Fonmkastenoberkante bzw. -unterkante als Wandstärkenvergrösserungdes Hohlkörpers 32 über ,seine ganze Breite aus!gebildetsind.
Fig. 5 stellteinen Formkasten dar, der aus !einer Mehrzahl von Seitenwänden bildenden Hohlkörpern 35, 36, 37 und 38, die mittels Schrauben 39 ver bunden isind, zusammengesetzt ist.
Fig. 6 zeigt seinen Schnitt durch die Seitenwand 38. Ein. Hahlkörpar 40 ist durch zwei Stege 41 unterteilt. Ein Profilteil 42 und ein Profilteil 43 sind komisch ungeordnet. Der maittlere Teil 44 dagegen liegt parallel zur
AussenwandRTI ID="0002.0260" WI="6" HE="4" LX="1569" LY="662"> 45.i Die Teile 42, 43 und 44 bilden die Innenwand ödes Formkastens. Der Hohlkörper 40 kann aus einem U-Profil mit .Stegen 41 hergestellt sein, wobei an den Stellen 47 die Profiltedde 42, 43 und 44 durch Schweissen mit befestigt sind.
Bei .allen Ausführungsformen der dargestellten Beispiele @(Fig. 1-6) äst die Verstärkung im zweck- mässi#ger Weise derart @gestaltet, @dass die Innenfläche ,des Formkastens keine Vorsprünge @aufweist.
Der Formkasten, dessen Wandung ,als Hohlkör- per ausgebildet ist, kann aus Walzprofil zusammen- geschw i ! t odergenietet wenden.
Das Profil der Formkastenwand kann aber auch durch andere Ver- fahren hergestellt sein. Als Walzprofil wird zweck- mässigerweise ein Profil mit deinem Querschnitt @ge- mäss den FinG. 3-4 gewählt,
welches aus der Innen wand und den Stegen besteht und das an den Stellen 46 mit einer .A!bdeckung durch Schweissen oder Nieten verbunden ist.
Es ist selbstverständlich, dass der vorzugsweise .aus Stahl herzustellende @Formkasten auch aus Leicht- metall oder anderen Werkstoffen ausgeführt werden kann.
Über die Behebung oder eingangs beschriebenen Mängel hinaus bewirkt die vorliegende Erfindung, @dass der Formkasten trotz einer maximalen Verdreh- ,
und Bmegunigssteifheit sowohl mit einem minimalen Gewicht henstellba@r isst als auch eine maximale Auf lagefläche ,an :seiner Ober- und Unterseite @aufweist. Dies wirkt :sich beim Verdichten durch Rütteln da durch ;
aus, dass fdie durch den Formkasten hewirkten Trägheütskräftebeim .Rüttelschlag proportional dem geringeren -Gewicht des Formkastens kleiner werden und sich infolge der grossflächigeren Ausbildung der Formkastenauflagefläch:
e mittels eines kleineren @spe- zifisehen F Jächendmuckes :abzustützen vermögen.
Die ser Umstand bewirkt, dass der im Laufe der Zeit unwernnleidh,ch,entsmehe#nde Verschleiss an,der Fläche, mit welcher der Formkasten 'auf Ader Modelleinrich- tung aufliegt, wesentlich verkleinert wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Formkasten für Giessereien, wobei @die Form kastenwandung .aus mindestens einem Hohlkörper besteht, dadurch gekennzeichnet, dass Aussen- und Innenwandung das Formkastens mit einem oder mehreren zur Formk #astenoberkante parallel verlau fenden Zwischensteg fest verbunden sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Farmkasten nach Patentanspruch, dadurch ge- kennwichnet, @dass die Formkastenwandung ,an ihrer Ober- und Unterkante je eine Verstärkung -aufweist. 2.Formkasten nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, @dass die Innenfläche des Fommkasroens kenne Vorsprünge aufweist. 3.Farmkasten nach Patentanspruch, dadurch ge- kennmchnet, d,ass der Innenraum des Formkastens von. der Ober- und Unterkante des Farmkastens aus- gehendsich nach. innen leicht erweitert. 4.Formkasten nach Patentanspruch, dadurch ge- kennziaichnet, dass der Form lasten aus einer Mehr zahl von Seitenwänden bildenden Hohlkörpern zu- sammengesetzt ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH6136358A CH363762A (de) | 1958-07-03 | 1958-07-03 | Formkasten für Giessereien |
| BE579613A BE579613A (fr) | 1958-07-03 | 1959-06-12 | Châssis de moulage pour fonderies. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH6136358A CH363762A (de) | 1958-07-03 | 1958-07-03 | Formkasten für Giessereien |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH363762A true CH363762A (de) | 1962-08-15 |
Family
ID=4523581
Family Applications (1)
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| CH6136358A CH363762A (de) | 1958-07-03 | 1958-07-03 | Formkasten für Giessereien |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| BE (1) | BE579613A (de) |
| CH (1) | CH363762A (de) |
-
1958
- 1958-07-03 CH CH6136358A patent/CH363762A/de unknown
-
1959
- 1959-06-12 BE BE579613A patent/BE579613A/fr unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE579613A (fr) | 1959-10-01 |
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