CH363791A - Vorschubapparat für Holzbearbeitungsmaschinen - Google Patents

Vorschubapparat für Holzbearbeitungsmaschinen

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CH363791A
CH363791A CH5883858A CH5883858A CH363791A CH 363791 A CH363791 A CH 363791A CH 5883858 A CH5883858 A CH 5883858A CH 5883858 A CH5883858 A CH 5883858A CH 363791 A CH363791 A CH 363791A
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CH5883858A
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Schuster Roman
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Schuster Roman
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B25/00Feeding devices for timber in saw mills or sawing machines; Feeding devices for trees
    • B27B25/02Feeding devices for timber in saw mills or sawing machines; Feeding devices for trees with feed and pressure rollers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description


      Vorschubapparat    für     Holzbearbeitungsmaschinen       Die Erfindung betrifft einen     Vorschubapparat    für       Holzbearbeitu,ngsmaschinen,    bestehend aus einem auf  dem Maschinentisch zu befestigenden Ständer, einem  waagrechten Auslegerarm und einem an diesem<B>ge-</B>  lagerten, aus Motor, Getriebe und     Vorschubrollen   <B>be-</B>  stehenden     Vorschubaggregat,    das gegen Federkraft  höhenbeweglich angeordnet ist.  



  Bekannte     Vorschubapparate    dieser Art besitzen  eine fest mit dem Maschinentisch verbundene     Stän-          dersäule.    An der     Ständersäule    ist ein im wesentlichen  horizontaler Auslegerarm befestigt, der das     Vorschub-          aggregat    trägt. Das     Vorschubaggregat    kann gegen den  Druck einer     Anpressfede-r    nach oben verschoben wer  den.

   Um die     Höhenverschieblichkeit    des     Vorschub-          aggregates    zu gewährleisten, darf der Auslegerarm  nicht fest mit der     Ständersäule    verbunden sein, er       muss    vielmehr eine     Relativbeweggung    zu ihm ausführen  können. Dies bedingt eine komplizierte Ausbildung  der Verbindungsstellen zwischen     Auslegerarin    und       Vorschubaggregat    einerseits und     Auslegerarin    und       Ständersäule    anderseits.

   Die Beweglichkeit der Ver  bindungen wird durch den bei     Holzbearbeitungs-          maschinen    unvermeidlichen Staubanfall gefährdet, so       dass    diese     Vorschubvorrichtungen    nicht nur kompli  ziert und teuer, sondern auch     beaonders    störanfällig  sind.  



  Bei -einem anderen bekannten     Vorschubapparat     mit fest mit dem Maschinentisch befestigter     Ständer-          säule    wird ein Teil des Federweges des     Vorschu#b-          aggregates    als     Durchfederung    des Auslegerarmes und  der     Ständersäule    aufgenommen. Dies hat den Nach  teil,     dass    im Moment des     Durchfederns    der     Vorschub-          rollen    eine Kraft auf das Holz ausgeübt wird, die  dieses seitlich verschiebt.

   Es besteht daher die Gefahr,       dass    bei grösseren Stärkeunterschieden des     du-rchzuzie-          henden    Holzes das Bearbeitungswerkzeug infolge der  ständigen Hin- und     Herbewegungen    beschädigt wird.

      Die Nachteile der     vorbekannten        Vorschubapparate     werden bei dem     Vorschubapparat    nach der Erfindung  dadurch vermieden,     dass    der Ständer um eine am       Ständerfuss    angeordnete waagrechte Achse schwenk  bar ist und eine auf die     Ständersäule    wirkende, in       bezug    auf die vorgenannte Achse ein Drehmoment  erzeugende Federkraft vorgesehen ist, mittels welcher  das     Vorschubaorgregat    mit den     Vorschubrollen    auf     ein     vorzuschieben bestimmtes Werkstück     gepresst    wird.  



  Bei dieser Ausführung kann der gesamte     Vor-          schubapparat    starr ausgeführt werden. Es sind keine  komplizierten Führungen, Gelenke oder dergleichen  notwendig, die eine gegenseitige Bewegung der Teile  ermöglichen. Die Herstellung des Apparates wird da  durch bedeutend billiger und seine     Störanfälligkeit     sinkt auf ein Minimum. Bei einer bevorzugten Ausfüh  rungsform des     Vorschubapparates    liegt ein besonderer  Vorteil darin,     dass    die Federung praktisch in der  Ebene des Holzeinlaufes liegt.

   Der ganze Apparat  dreht sich um einen in dieser Ebene liegenden Punkt,  so     dass    bei den relativ kleinen in Frage kommenden  Hubbewegungen praktisch keine seitliche, Schubkraft  auf das Holz ausgeübt wird. Das durchzuziehende Holz  wird daher praktisch nicht aus seiner Bahn     ausgelenkt.     



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel, der  Erfindung dargestellt.  



  Es zeigt:       Fig.   <B>1</B> die Ansicht eines     Vorschubapparates    für       Holzbearbeitungsmaschinen,          Fig.    2 einen senkrechten Schnitt nach Linie       VIII-VIII    der     Fig.   <B>1.</B>  



  In     Fig.   <B>1</B> und 2 ist eine besonders vorteilhafte       gsform    eines     Vorschubappa-          und    einfache Ausführung       rates    nach der Erfindung dargestellt. Elektromotor<B>61</B>  mit Getriebegehäuse<B>62</B> und     Vorschuhrollen   <B>63</B> bilden  ein geschlossenes     Vorschubaggregat.    In diesem sind  die Achsen der     Vorschubrollen    gelagert.

   Zum Aus-      gleich kleiner Stärkedifferenzen der Werkstücke sind  bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel die     Vorschub-          rollen    mit einem dicken Gummibelag versehen, der  eine<B>im</B> Verhältnis zum Durchmesser grosse Dicke  aufweist. Das     Vorschubaggregat    wird von einem     Aus-          legerarrn    64 getragen, der an einem Ständer<B>65, 68</B>  gelagert ist.

   Dieser Ständer ist -um eine am     Ständerfuss     <B>68</B> angeordnete waagrechte Achse schwenkbar, und, es  ist eine Feder<B>67</B> vorgesehen, die auf den Ständer  wirkt und ein in     bezug    auf die Achse linksdrehendes  Moment M erzeugt, mit welchem beim Durchlauf der  Hölzer dir,     Vorschubrollen   <B>63</B> mit gleichmässigem  Druck auf das Werkstück     gepresst    werden.

   Kommen  ungleich starke Hölzer zur Anwendung, so reicht die  im Gummibelag vorgesehene Federung nicht mehr  aus, das heisst das     Vorschubaggregat    dreht sich mit  samt dem Ständer beim Durchlauf von stärkeren Höl  zern um die Achse, wobei die Feder<B>67</B> nicht nur den  notwendigen     Anpressdruck    für die     Vorschubwalzen     erzeugt, sondern auch dafür sorgt,     dass    nach dem  Durchlauf des Holzes das     Vorschubaggregat    stets wie  der in die dargestellte Ausgangslage zurückgeht. Die  Federung ist so stark,     dass    in der gezeigten Lage     (Tot-          lage)    ein einwandfreier Durchzug gesichert ist.

   Die       Ständersäule   <B>65</B> ist in einem     Ständerfuss   <B>68</B> gelagert,  der durch einen waagrechten Bolzen<B>66</B> gelenkig mit  einer auf den Maschinentisch<B>69</B>     aufschraubbaren     Grundplatte<B>70</B> verbunden ist.

   Dabei ist der     Ständer-          fuss   <B>68</B> auf der einen Seite mit dem Gelenkbalzen<B>66</B>  an der     Grundplatte   <B>70</B> gelagert und stützt sich auf der  anderen Seite mit einem waagrechten Ansatz<B>71</B> auf  der Grundplatte<B>70</B> ab, die einen durch den Ansatz  <B>71</B>     hindurchragenden    senkrechten Stehbolzen<B>72</B> mit  einer auf den Ansatz<B>71</B> wirkenden     Schraubendruck-          feder   <B>67</B> trägt. Zur Versteifung des     Ständerfusses   <B>68</B>  sind beidseitig des Ansatzes<B>71</B> Verstärkungsrippen<B>73</B>  vorgesehen.  



  Aus     Fig.   <B>1</B> geht hervor,     dass    bei einer senkrechten  Bewegung des     Vorschubaggregates    nur eine geringe  Winkelbewegung um die Achse<B>66</B> eintritt, so     dass     auch der Weg der Feder<B>67</B> bei dieser Schwenkbewe  gung sehr klein ist, also die     Federkraft    und dabei  auch der     Anpressdruck    der     Vorschubrollen   <B>63</B> an  nähernd     gleichbleibt.     



  Es ist weiterhin auf der ebenen Oberseite des       Ständerfusses    eine rastartige Vertiefung 74 vorgesehen,  und es ist auf der     Ständersäule   <B>65</B> ein     festklemmbarer     Stützring<B>75</B> angeordnet, der eine Nase<B>76</B> aufweist,  die in die Vertiefung     74einrastet.    Damit ist die Ar  beitsstellung des     Vorschubaggregates    festgelegt.

   Soll  nun das Aggregat weggeschwenkt werden, so genügt  nach dem Lösen der Klemmschraube<B>87</B> ein kräftiger  Druck gegen das Aggregat, wobei durch das somit auf  die     Ständersäule   <B>65</B> ausgeübte Drehmoment die Nase  <B>75</B> aus der Vertiefung 74 ausrastet     bzw.    nach oben  gedrückt wird und dann die Nase auf der ebenen  Oberseite<B>77</B> des Fusses<B>68</B> gleitet, also das Aggregat  beliebig um die Säule<B>65</B>     verschwenkt    werden kann.  Beim     Zurückschwenken    rastet die Nase<B>76</B> wieder in  die Vertiefung 74 ein, so     dass    damit in einfachster    Weise der     Vorschubapparat    wieder in die Betriebs  stellung gelangt.  



  Wie ersichtlich, ist der Stützring<B>75</B> auf der     Stän-          dersäule   <B>65</B> drehbar sowie auch axial verschiebbar,  er ist geschlitzt und kann durch eine mit dem Knebel  <B>78</B> betätigte Klemmschraube<B>79</B> auf der Säule<B>65</B> in  beliebiger Stellung festgeklemmt werden. Damit ist  auch die Winkelstellung des Auslegerarmes 64     belie-          Im          big    einstellbar.  



  Es ist ferner ein aus zwei im wesentlichen zylin  drischen Lagerhülsen bestehendes kreuzförmiges Ge  häuse vorgesehen, dessen waagrechte Lagerhülse<B>80</B>  zur La     erung    des     Ausleg     <B>9</B>     ,erarmes    64 dient und dessen  senkrechte, auf die     Ständersäule   <B>65</B> aufgeschobene  und auf dieser     festklemmbare    Lagerhülse<B>81</B> oben  durch einen     Stimteil   <B>82</B> abgeschlossen ist, der zur  drehbaren Lagerung einer mit Handrad<B>83</B> betätigten  Spindel 84 dient, die mit einer in der     Ständersäule   <B>65</B>  befestigten Mutter<B>85</B> zusammenarbeitet.

   Durch Dre  hen, der Spindel 84 hebt     bzw.    senkt sich das Gehäuse  <B>80, 81,</B> so     dass    damit die gewünschte Höhenlage des       Vorschubaggregates    genau einstellbar ist. Die Hülse  <B>81</B> ist auf der     Ständersäule   <B>65</B> axial verschiebbar,       jedtch    gegen Drehung gesichert. Auch die     Ständer-          säule   <B>65</B> kann in ihrer Höhenlage in dem     Ständer-          fuss   <B>68</B> verstellt werden.

   Zum Festklemmen der     Stän-          dersäule    ist eine mit einem Knebel<B>86</B> betätigte       Klemmschraube   <B>87</B> an dem geschlitzten     Ständerfuss     <B>68</B> vorgesehen. In gleicher Weise kann auch der Aus  legerarm 64 in der Lagerhülse<B>80</B> mittels einer       Klenunschraube   <B>88</B> festgeklemmt werden.

   Der in die  ser Hülse<B>80</B> gegen Drehung gesicherte     Auslegerann     64 kann in bekannter Weise durch ein Handrad<B>89</B>  längsverschoben werden, wobei --in auf der     Handrad-          achse    sitzendes     Ritzel    in eine Verzahnung<B>90</B> des Aus  legerarmes eingreift.<B>-</B>  Das Aggregat<B>61-63,</B> das von einem geschlitzten  Halslager<B>91</B> gehalten wird, ist um die senkrechte  Achse<B>b</B> schwenkbar und kann mittels der Klemm  schraube<B>92</B> festgestellt werden. Ausserdem ist das  Aggregat auch noch um die waagrechte Achse<B>93</B>  schwenkbar und mit Knebelschraube 94 feststellbar.

    Das Aggregat kann jedoch nicht nur um die waag  rechte Achse<B>93,</B> sondern auch noch um den hierzu  senkrecht stehenden Auslegerarm 64     verschwenkt    wer  den, wobei eine Knebelschraube<B>95</B> zur Feststellung  auf dem Auslegerarm 64 dient.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Vorschubapparat für Holzbearbeitungsmaschinen, bestehend aus einem auf dem Maschinentisch zu be- festig ,enden Ständer, einem waagrechten Auslegerarm und einem an diesem gelagerten, aus Motor, Getriebe und Vorschubrollen bestehenden Vorschubaggregat, das gegen Federkraft höhenbeweglich angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Ständer um eine am Ständerfuss <B>(68)
    </B> angeordnete waagrechte Achse schwenkbar ist und eine auf den Ständer wirkende, in bezug auf die, vorgenannte Achse<B>(66)</B> ein Dreh moment erzeugende Federkraft<B>(67)</B> vorgesehen ist, mittels welcher das Vorschubaggregat <B>(61-63)</B> mit den Verschubrollen <B>(63)</B> auf ein vorzuschieben be stimmtes Werkstück gepresst wird.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Vorschubapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Ständersäule <B>(65)</B> in dem Ständerfuss <B>(68)</B> gelagert, dieser durch einen waagrechten Bolzen<B>(66)</B> gelenkig mit einer auf den Maschinentisch aufschraubbaren Grundplatte<B>(70)</B> verbunden, und eine Feder<B>(67)</B> vorgesehen ist, welche den Ständerfuss auf die Grundplatte zu drücken be strebt ist.
    2. Vorschubapparat nach Unteranspruch<B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass der Ständerfuss <B>(68)</B> auf der einen Seite mit dem Gelenkbolzen<B>(66)</B> an der Grundplatte,<B>(70)</B> gelagert ist und sich auf der anderen Seite mit einem waagrechten Ansatz<B>(7 1)</B> in Ruhelage auf der Grundplatte abstützt,<B>die</B> einen durch den An satz hindurchragenden senkrechten Stehbolzen<B>(72)</B> mit einer auf den Ansatz wirkenden Schraubendruck- feder <B>(67)</B> trägt.
    <B>3.</B> Vorschubapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die ebene, Oberseite<B>(77)</B> des Ständerfusses <B>(68)</B> eine rastartige Vertiefung (74) aufweist und auf der Ständersäule ein festklemmbarer Stützring<B>(75)</B> mit einer Nase<B>(76)</B> vorgesehen ist, die in die vorgenannte Vertiefung (74) einrasten kann, wobei Nase und Vertiefung so ausgebildet sind, dass bei einem bestimmten,
    auf die Ständersäule aus geübten Drehmoment die Nase ausrastet und das Vor- schubaggregat verschwenkt werden kann.
CH5883858A 1957-04-29 1958-04-25 Vorschubapparat für Holzbearbeitungsmaschinen CH363791A (de)

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DESC022036 1957-04-29
DESCH22816A DE1078758B (de) 1957-09-19 1957-09-19 Vorschubvorrichtung fuer Holzbearbeitungsmaschinen

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CH363791A true CH363791A (de) 1962-08-15

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CH5883858A CH363791A (de) 1957-04-29 1958-04-25 Vorschubapparat für Holzbearbeitungsmaschinen

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