CH363885A - Photographische Kamera - Google Patents

Photographische Kamera

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Publication number
CH363885A
CH363885A CH4992657A CH4992657A CH363885A CH 363885 A CH363885 A CH 363885A CH 4992657 A CH4992657 A CH 4992657A CH 4992657 A CH4992657 A CH 4992657A CH 363885 A CH363885 A CH 363885A
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CH
Switzerland
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setting
camera according
dependent
actuating member
distance
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Application number
CH4992657A
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English (en)
Inventor
Rentschler Waldemar
Original Assignee
Gauthier Gmbh A
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Publication date
Application filed by Gauthier Gmbh A filed Critical Gauthier Gmbh A
Publication of CH363885A publication Critical patent/CH363885A/de

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/003Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly setting of both shutter and diaphragm

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description


      Photographische    Kamera    Die     Erfindung    bezieht sich auf eine photogra  phische Kamera mit voneinander getrennten, jeweils  auf mehrere Stellungen einstellbaren     Einstellorganen     für Blende und Belichtungszeit.  



  Bei Kameras dieser Art sind üblicherweise Blende  und Belichtungszeit getrennt einstellbar. Die Paarung  zusammengehörender Zeit- und     Blendewerte    und  ebenso die Auswahl einer bestimmten der zulässigen  Paarungen bereitet hierbei den Photographierenden,  insbesondere Anfängern, oft erhebliche Schwierig  keiten. Dies gilt vor allem für die     Blende-Einstellung,     deren übliche Markierungsbezeichnungen dem Photo  graphierenden keine unmittelbare Vorstellung des ein  gestellten Öffnungswerts vermitteln.  



  Es sind bereits photographische Kameras bekannt  geworden, bei welchen zur Behebung der genannten  Schwierigkeiten die Einstellungen für Belichtungszeit  und Blende nicht getrennt, sondern mittels eines ein  zigen Betätigungsgliedes vorgenommen werden. Bei  einer dieser bekannten Ausführungen ist hierbei das  einzige Betätigungsglied gleichzeitig sowohl Belich  tungszeit- als auch     Blende-Steuerorgan.    Durch diese       Aufbürdung    der Zeit- und     Blende-Steuerfunktionen     direkt auf das     einzige    Betätigungsglied ergeben sich  indessen für den Aufbau des Verschlusses dieser  Kamera erschwerende Bedingungen,

   insbesondere  hinsichtlich des erforderlichen Bauraums und der  Ausgestaltung des     Verschlussmechanismus.    Dies führt  zu schwerwiegenden Nachteilen gegenüber Kameras  bzw. Kameraverschlüssen der herkömmlichen Bauart.  Ausserdem treten bei gewissen Belichtungseinstel  lungen     Verständnis-Erschwernisse    auf, da die Ein  stellung von nicht selbsttätig ablaufenden Belichtungs  zeiten mittels eines besonderen Einstellorgans vorge  nommen wird und hierdurch bei diesen Belichtungs  zeiten keine auf einfache Weise mögliche, eindeutige  Belichtungsfestlegung gewährleistet ist.

      Bei einer     anderen    bekannten Kamera sind ge  trennte Einstellorgane für Blende und     Belichtungszeit     vorhanden, die mittels eines einzigen Betätigungs  glieds verstellbar sind. Hierbei stehen insgesamt nur  zwei Belichtungszeiten     zur    Verfügung, wovon die eine  nur bei der einen Endstellung des unlösbar mit dem       Blende-Einstellorgan    verbundenen     Betätigungsglieds     eingeschaltet ist. Dieser Aufbau der     bekannten    Ein  richtung ermöglicht prinzipiell nur die Erfassung eines  verhältnismässig kleinen     Belichtungswertebereichs    und  schränkt damit den Anwendungsbereich der Kamera  wesentlich ein.  



  Gegenüber diesen an sich bekannten Kameras  liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine photo  graphische Kamera der eingangs genannten Art zu  schaffen, welche unter Beibehaltung ihres Grundauf  baus, insbesondere des Verschluss- und Blende  mechanismus, eine  narrensichere  Belichtungsein  stellung gewährleistet und hierbei in jedem Falle  brauchbare Bilder liefert, und bei welcher ausserdem  durch Freizügigkeit in der Paarung von Zeit- und       Blendewerten    der Anwendungsbereich hinsichtlich  verschiedener Beleuchtungsverhältnisse gegenüber  dem Anwendungsbereich von an sich bekannten Ka  meras mit getrennt     betätigbaren    Einstellorganen für  Blende und Belichtungszeit nicht eingeschränkt ist.  



  Gemäss der Erfindung     wird    diese Aufgabe dadurch  gelöst, dass die Einstellorgane zwecks Belichtungsein  stellung mittels eines einzigen Betätigungsglieds im  Sinne einer Belichtungswert Einstellung derart ver  stellbar sind, dass einer bestimmten,     verwacklungsfreie     Aufnahmen aus der Hand gewährleistenden und für  das Aufnehmen mittelschneller Objekte geeigneten  Belichtungszeit der gesamte     Blendeöffnungsbereich     im Sinne einer monotonen Verstellung zugeordnet ist,

    und dass jeder der vorhandenen weiteren     Belichtungs-          zeit-Einstellungen    jeweils der     zur        Fortführung    der      monotonen Belichtungsstufung erforderliche Blende  wert zugeordnet ist.  



  Die durch die Erfindung geschaffene     Kamera    be  sitzt die Vorzüge, dass die     Einstell-    und Steuermecha  nismen für Belichtungszeit     und    Blende     grundsätzlich     in üblicher, an sich bekannter Weise aufgebaut sein  können, und dass durch das einzige Betätigungsglied  und die genannte     Zuordnung    der möglichen Zeit- und       Blende-Einstellungen    sowohl einfachste Handhabung  als auch stets brauchbare Aufnahmeergebnisse ge  währleistet sind. Der Bedienungsperson obliegt hin  sichtlich der Belichtungseinstellung nur die einzige  Aufgabe, das Betätigungsglied auf eine den herr  schenden Lichtverhältnissen entsprechende Lage ein  zustellen.

   Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen,  dass das einzige Betätigungsglied gegenüber einer  Skala von Marken oder Symbolen     einstellbar    ist.  



  In Weiterbildung der Erfindung und zur     Erhöhung     der Bedienungseinfachheit der Kamera kann weiterhin  das einzige Betätigungsglied mit einem Belichtungs  messer in der Weise gekuppelt sein, dass zur     Durch-          führung    der richtigen Einstellung des Betätigungs  glieds lediglich ein Zeiger und eine Marke miteinander  in Koinzidenz zu bringen sind.  



  Weiterhin ist hervorzuheben, dass die Zuordnung  der erwähnten Belichtungszeit zu dem dem gesamten       Blende-Öffnungsbereich    entsprechenden     Teilverstell-          bereich    des einzigen Betätigungsglieds nicht nur für       Tageslicht-,    sondern auch     für        Blitzlicht-Aufnahmen     von Vorteil ist.

   Durch die Zuordnung einer relativ  kurzen Belichtungszeit zu diesem     Teilverstellbereich     kann die     Blitzlichtverwendung,    und zwar sowohl die  von Blitzlampen als auch von Elektronenblitz, auf den  genannten     Teilverstellbereich    beschränkt bleiben, wo  durch sich für den Photographierenden eine einfache  und übersichtliche Einstellbedienung bei     Blitzlicht-          Aufnahmen    ergibt.  



  Eine besonders zweckmässige und     aufwandspa-          rende    Ausgestaltung der Erfindung hinsichtlich einer  Verbindung des einzigen     Betätigungsglieds    mit dem       Blendemechanismus    lässt sich z. B. dadurch erzielen,  dass eine den     Blendemechanismus    in Richtung seiner  einen     Endlage    bewegende Feder und eine vom ein  zigen     Betätigungsglied        beeinflussbare    Übertragungs  vorrichtung zur Verstellung der Blende angeordnet  sind. Die Ausbildung der     'Übertragungsvorrichtung     kann in verschiedener Weise erfolgen.

   Besonders vor  teilhafte Ausführungsbeispiele hierfür sind aus den  Figuren und ihrer Beschreibung ersichtlich.  



  Die Verbindung des einzigen Betätigungsglieds  mit dem     Belichtungszeit-Einstellorgan    gestaltet sich  besonders einfach, wenn z. B. das     Belichtungszeit-          Einstellorgan    selbst als einziges Betätigungsglied aus  gebildet ist.  



  Eine weitere, auf einen     kleinstmöglichen    Verstell  weg des     Belichtungszeit-Einstellorgans    abzielende  Verbindung zwischen ihm und dem einzigen Be  tätigungsglied ist z. B. dadurch     herbeiführbar,    dass die  beiden Organe     mittels    einer lösbaren Kupplung ver-         bindbar    sind, und dass diese Kupplung nur in den  Teilen des     Verstellbereichs    des Betätigungsglieds  wirksam ist,     in    welchen eine monotone Belichtungs  stufung durch Änderung der Belichtungszeit     vorliegt.     



  Wie schon oben angeführt, ist eine Weiterbildung  der Erfindung mit dem Ziel einer möglichst einfachen,  die     Aufnahme-Lichtverhältnisse    sowie     Filmempfind-          lichkeit    und eventuelle weitere Belichtungsfaktoren  berücksichtigenden Einstellung des einzigen Betäti  gungsglieds z. B. durch eine Kupplungsverbindung  zwischen dem Betätigungsglied und einem an bzw. in  der Kamera angeordneten Belichtungsmesser herbei  führbar, wobei in einer an sich bekannten mechani  schen und bzw. oder optischen und bzw. oder elek  trischen Weise der Zeiger des Belichtungsmessers und  eine Einstellmarke miteinander in Koinzidenz führbar  sind.  



  Hierdurch wird die Bedienungsperson jedes ge  danklichen     übertragens    des den Aufnahmebedin  gungen entsprechenden Einstellwerts auf das einzige  Betätigungsglied enthoben. Bei einer in dieser Weise  ausgebildeten Kamera wird somit überhaupt keine  Entscheidung bezüglich der Einstellungen von der  Bedienungsperson verlangt, sondern die einzige An  weisung besteht darin, das Betätigungsglied in eine  solche Lage zu bringen, dass die erwähnte Koinzidenz  zwischen Marke und     Belichtungsmesserzeiger    her  gestellt ist.  



  Auf Grund dieser Einstellweise, die für sämtliche  Einstellagen des einzigen Betätigungsglieds     gilt,    ist  seitens der Bedienungsperson lediglich darauf     zu    ach  ten, ob das einzige Betätigungsglied nach Herstellung  der Koinzidenz von     Belichtungsmesserzeiger    und  Marke eine  Aufnahmen aus der Hand  oder      Stativ-          Aufnahmen     zugeordnete Einstellage einnimmt. Zum  leichten Erkennen dieser beiden Bereiche kann vor  zugsweise der Stativ-Aufnahmen entsprechende Teil  verstellbereich des einzigen Betätigungsglieds durch  eine besondere Farbgebung oder durch ein Symbol  kenntlich gemacht sein.  



  Um nicht nur bei Tageslichtaufnahmen, sondern  auch bei Blitzlichtaufnahmen die Einstellung der rich  tigen     Blendeöffnung    ohne Vorhandensein einer     Blen-          dekennzeichnung    und ohne Kenntnis der den ver  schiedenen Einstellagen des einzigen Betätigungsglieds  zugeordneten Grösse der     Blendeöffnungen    leicht und  einfach zu ermöglichen, können in Weiterbildung der  Erfindung zwecks halbselbsttätiger Einstellung der  Blende in Abhängigkeit von     Blitzlampentyp    und Auf  nahmeentfernung eine Entfernungsskala und eine       Kennmarkenskala    der     Blitzlampentypen    gegenein  ander verstellbar angeordnet sein,

   von denen wahl  weise die eine in bezug auf die Einstellbewegung des  einzigen Betätigungsglieds ortsfest und die andere an  einem mit dem Betätigungsglied verbundenen Ein  stellglied oder beide an diesem Einstellglied oder  beide in bezug auf die Einstellbewegung des Betäti  gungsglieds ortsfest angeordnet sind, wobei zur Ein  stellung des einzigen Betätigungsglieds in eine dem      verwendeten     Blitzlampentyp    und der gewählten Auf  nahmeentfernung entsprechende Stellung die am Ein  stellglied angeordnete Skala mit der bei der Einstell  bewegung des     Betätigungsglieds    ortsfest bleibenden  Skala oder eine wahlweise am Einstellglied ange  ordnete bzw. ortsfest bleibende Marke mit einer der  ortsfest bleibenden bzw.

   am Einstellglied angeord  neten     Entfernungs-    und     Kennmarkenskalen    zusam  menarbeitet, und dass von den miteinander zusammen  arbeitenden Skalen bzw. Skala und Marke die eine  auf einem Träger angeordnet ist, welcher gegenüber  einem Grundträger verstellbar ist, wobei zur Relativ  einstellung dieser beiden Träger am einen eine Film  empfindlichkeitsskala und am anderen eine Einstell  marke für diese angeordnet ist.  



  Durch diese vorteilhafte Anordnung ist gewähr  leistet, dass die Bedienungsanweisung für das Ein  stellen des einzigen Betätigungsglieds sowohl für Tages  licht- als auch für Blitzlicht-Aufnahmen ausschliess  lich auf die Herstellung einer Koinzidenz von zwei  relativ zueinander verstellbaren Marken gerichtet ist.  Hierbei werden an die Platzanordnung und die     Ver-          stellcharakteristik    der     Enfernungs-Einstellvorrichtung     der Kamera grundsätzlich keine besonderen Bedin  gungen gestellt.  



  Eine weitere Erhöhung der Einfachheit der Ein  stellbedienung bei Blitzlichtaufnahmen lässt sich dann  erreichen, wenn die Einstellmarkierungen des     Ent-          fernungs-Einstellorgans    und des einzigen Betätigungs  glieds mit dem Faktor 2 gestuft und     äquidistant    sind.

    Hier kann zur selbsttätigen Einstellung der Blende bei  Blitzlichtaufnahmen in     Abhängigkeit    von der Ände  rung der Aufnahmeentfernung eine lösbare Kupplung  zwischen dem einzigen Betätigungsglied und dem     Ent-          fernungseinstellorgan    Anwendung finden, mittels wel  cher das     Betätigungsglied    und das     Entfernungs-          Einstellorgan    gemeinsam in der Weise verstellbar  sind, dass einer Vergrösserung der     Aufnahme-Ent-          fernung    eine Vergrösserung der     Blendeöffnung    zuge  ordnet ist.  



  Um die Einstellung der     Blendeöffnung    möglichst  genau der tatsächlichen Aufnahmeentfernung anzu  passen und damit optimal belichtete Blitzlichtauf  nahmen zu gewährleisten, kann weiterhin mit     Vorteil     das     Entfernungs-Einstellorgan    der Kamera mit einem  in diese eingebauten Entfernungsmesser gekuppelt  sein. Hierdurch braucht die Bedienungsperson ledig  lich den Entfernungsmesser auf das Aufnahmeobjekt  scharf einzustellen, wodurch vermöge der Kupplung  zwischen     Entfernungs-Einstellorgan    und einzigem Be  tätigungsglied selbsttätig die der     Objekt-Entfernung     und der Leitzahl der verwendeten Blitzlampe ent  sprechende Blende ohne die geringste Gedankenarbeit  eingestellt ist.  



  Um beim selbsttätigen Einstellen der Blende un  geeignete Einstellungen des einzigen Betätigungsglieds  infolge Überschreitung des monotonen     Blende-Ver-          stellbereichs    zu     vermeiden,    kann weiterhin zur Be  grenzung der gemeinsamen     Verstellbewegung    von       Entfernungs-Einstellorgan    und einzigem Betätigungs-         glied    auf den für Blitzlichtaufnahmen geeigneten       Teilverstellbereich    des Betätigungsglieds eine Begren  zungsvorrichtung angeordnet sein,

   welche gleichzeitig  mit dem Einrücken der Kupplung zwischen einzigem  Betätigungsglied und     Entfernungs-Einstellorgan    wirk  sam wird und eine Verstellung der beiden gekuppelten  Teile über den genannten     Teilverstellbereich    hinaus  verhindert.  



  Bei einer die vorstehenden Merkmale besitzenden  Kamera braucht sich die Bedienungsperson bei keiner  Aufnahmeart mehr einer Blende-Einstellung oder  Blende-Betätigung bewusst zu werden, da durch aus  schliessliches Betätigen bzw. Einstellen des einzigen  Betätigungsglieds stets brauchbare Aufnahmeergeb  nisse gewährleistet werden. Um darüber hinaus dem  Bedienenden auch eine sichere Auskunft über die von  der Grösse der     Blendeöffnung    und der Aufnahme  entfernung abhängende Tiefenschärfe zu geben, kann  die erfindungsgemässe Kamera noch dadurch weiter  gebildet werden, dass an ihr eine Vorrichtung zur  selbsttätigen Anzeige der Tiefenschärfe in Abhängig  keit von der Blende- und     Entfernungs-Einstellung     angeordnet wird.  



  Eine besonders einfache und     aufwandsparende     Ausbildung einer solchen Anzeige-Vorrichtung für die       Tiefenschärfe    ist z. B. durch die Anordnung eines mit  der     Entfernungs-Einstellskala    zusammenarbeitenden  scherenartigen Hebelpaars erzielbar, welches in Ab  hängigkeit von der     Verstellbewegung    des Blende  mechanismus verstellbar ist.  



  Weitere Merkmale und mehrere Ausführungsbei  spiele der erfindungsgemässen photographischen Ka  mera sind in der nachstehenden Beschreibung anhand  der Zeichnung näher erläutert.  



       Fig.    1 zeigt in Seitenansicht, teilweise im Schnitt,  einen photographischen     Objektivverschluss,    an dem  eine Übertragungsvorrichtung zwischen einem ein  zigen Betätigungsglied und dem     Blendemechanismus     angeordnet ist.  



       Fig.    2 ist eine Rückansicht des Verschlusses ge  mäss     Fig.    1.  



       Fig.    3 zeigt in Draufsicht einen Teil des     Belich-          tungszeit-Einstellorgans    des Verschlusses gemäss den       Fig.    1 und 2.  



       Fig.    4 zeigt in Draufsicht von vorn das Gehäuse  des photographischen     Objektivverschlusses    mit ein  gebauter Sektorenblende. Diese ist mittels einer von  der in den     Fig.    1 und 2 gezeigten Vorrichtung ver  schiedenen     übertragungsvorrichtung    mit einem ein  zigen Betätigungsglied gekuppelt. Die Blende ist auf  kleinste Öffnung eingestellt.  



       Fig.    5 zeigt die Vorrichtung gemäss     Fig.    4 bei voll  geöffneter Blende.  



       Fig.6    zeigt in Vorderansicht den     Objektivver-          schluss    mit abgenommener Deckplatte, wobei eine  ausgebildete Kupplungsvorrichtung zwischen einem  einzigen Betätigungsglied und einem Belichtungszeit  Einstellorgan dargestellt ist.  



       Fig.    7 zeigt schematisch, in Draufsicht, einen Teil  der photographischen Kamera mit einem an dieser      angeordneten Belichtungsmesser, dessen     Nachführ-          glied    mittels einer mechanischen     übertragungsvor-          richtung    mit einem einzigen     Betätigungsglied    gekup  pelt und als Einstellglied zur halbselbsttätigen     Blende-          Einstellung    bei Blitzlichtaufnahmen ausgebildet ist.  Ferner ist an der Kamera eine Vorrichtung zur auto  matischen Einstellung der Tiefenschärfe in Abhängig  keit von der Blende- und Entfernungseinstellung an  geordnet.  



       Fig.    8 zeigt in Seitenansicht, teilweise im Schnitt,  einen Teil des     Objektivverschlusses    mit einer in diesen  eingebauten Vorrichtung zur selbsttätigen Einstellung  der Tiefenschärfe in Abhängigkeit von der     Blende-          und    Entfernungseinstellung.  



       Fig.    9 zeigt in Draufsicht das in Richtung     A-B     geschnittene und umgeklappte Vorderteil des Ver  schlusses gemäss     Fig.    8 mit der daran angeordneten  Vorrichtung zur automatischen     Tiefenschärfe-Ein-          stellung.     



       Fig.    10a und b zeigen in Seitenansicht einen  photographischen     Objektivverschluss,    an dessen ein  zigem Betätigungsglied     Abdeckvorrichtungen    für       Blitzlichtanschlüsse    sowie für Markierungssymbole  angeordnet sind.  



       Fig.    11 zeigt schematisch, in Draufsicht, einen an  einer Kamera angeordneten photographischen     Objek-          tivverschluss,    durch dessen einziges Betätigungsglied  besondere     Abdeckvorrichtungen    für die     Blitzlicht-          anschlüsse    steuerbar sind.  



       Fig.    12 zeigt in Seitenansicht einen an einer Ka  mera angeordneten photographischen     Objektivver-          schluss,    bei dem zwischen einem einzigen Betätigungs  glied und einem     Entfernungs-Einstellorgan    eine lös  bare Kupplungsvorrichtung zum gekuppelten Verstellen  von Blende und Entfernung bei Blitzlichtaufnahmen  angeordnet ist       Fig.13    ist eine Frontansicht des Verschlusses  gemäss     Fig.    12.  



       Fig.    14 zeigt in Draufsicht von vorn das Gehäuse  eines photographischen     Objektivverschlusses    mit in  dieses eingebauten     Blitzkontaktvorrichtungen,    welche  in Abhängigkeit von der Einstellage eines einzigen  Betätigungsglieds abschaltbar sind.  



       Fig.    15 zeigt einen Teil einer     Blitzlicht-Synchro-          nisiervorrichtung,    in deren Verbindungsleitung ein  durch ein einziges Betätigungsglied     beeinflussbarer          Unterbrecherschalter    eingebaut ist.  



  In den     Fig.    1 und 2 ist mit 1 das Gehäuse eines  photographischen     Objektivverschlusses    bezeichnet.  An der Rückseite desselben ist an einem Lageransatz  1a ein Einstellring 2 zur Verstellung einer     Irisblende     gelagert, welche an der dem     Verschlussinnern    zuge  wendeten Rückwand des     Verschlussgehäuses    ange  ordnet ist. An der     Vorderseite    des Gehäuses ist ein       Belichtungszeit-Einstellring    3     gelagert,    der mit einem  im     Verschlussinnern    angeordneten Regelmechanismus  zusammenarbeitet.  



  Die beiden Einstellringe 2 und 3 sind nunmehr  mittels eines einzigen Betätigungsglieds derart ver  stellbar, dass einer bestimmten,     verwacklungsfreie       Aufnahmen aus der Hand gewährleistenden und für  das Aufnehmen mittelschneller Objekte geeigneten  Belichtungszeit der gesamte     Blendeöffnungsbereich     im Sinne einer monotonen Verstellung zugeordnet ist,  und dass jeder der vorhandenen weiteren     Belichtungs-          zeiteinstellungen    jeweils der zur Fortführung der  monotonen Belichtungsstufung erforderliche Blende  wert zugeordnet ist.

      In den Ausführungsbeispielen ist eine vorteilhafte  Verbindung des einzigen Betätigungsglieds mit dem       Blendemechanismus    durch eine den     Blendemecha-          nismus    in Richtung seiner einen Endlage bewegende  Feder und durch eine vom einzigen Betätigungsglied       beeinflussbare        übertragungsvorrichtung    herbeigeführt.  



  Im Ausführungsbeispiel gemäss den     Fig.    1 und 2  gehört zu dieser     Übertragungsvorrichtung    insbeson  dere ein drehbarer Ring 4, welcher an einer an der       Verschlussgehäuse-Rückseite    ausgebildeten     Lagerstufe     1b gelagert ist. Eine Feder 5, die einerseits an einem  Lappen 4a des Rings 4 und anderseits an einem orts  festen Stift 6 eingehängt ist, beeinflusst den Ring 4 im  Uhrzeigersinn und sucht einen Arm 4b des Rings in  Anlage mit einem Stift 7     eines    zum Einstellen von  Belichtungszeit und Blende dienenden Betätigungs  glieds zu halten. Eine Beschreibung dieses Betäti  gungsglieds erfolgt weiter unten.  



  Eine den     Blendemechanismus    in seine eine     End-          lage    bewegende Feder 8 ist im Ausführungsbeispiel  zwischen dem     übertragungsring    4 und dem     Blende-          Einstellring    2 angeordnet. Diese Feder ist einerseits  an dem ortsfesten     Einhängestift    6 der Feder 5 und  anderseits an einem am     Blende-Einstellring    2 ange  ordneten Stift 9 eingehängt.

   Sie sucht den     Blende-          Einstellring    2 an einen     ortsfesten    Stift 10 anzulegen,  für den im     Blende-Einstellring    2 ein Schlitz 2a aus  gebildet ist, und der zur Begrenzung der Bewegung  des     Blendemechanismus    dient. Eine Beeinflussung des       Blendemechanismus    entgegen der Wirkung seiner  Feder 8 wird dadurch erreicht, dass an einem     Arm    2b  des     Blende-Einstellrings    2 ein Stift 12     (Fig.    2) ange  ordnet ist, welcher im Weg des Arms 4b des mit dem  einzigen Betätigungsglied kraftschlüssig verbundenen       übertragungsringes    4 liegt.

   Die Stärke der Federn 5  und 8 ist hierbei so bemessen, dass die am über  tragungsring angreifende Feder 5 die den Blende  mechanismus     beeinflussende    Feder 8 überwindet und  diesen im Uhrzeigersinn in Richtung seiner anderen  Endlage zu bewegen sucht. Als Begrenzung dieser  Bewegung dient, wie bereits     erwähnt,    der ortsfeste  Anschlagstift 10.  



  Eine in     vorbeschriebener    Weise ausgebildete       übertragungsvorrichtung    zwischen einzigem Betäti  gungsglied und     Blendemechanismus    erfordert für  ihren Aufbau nur einfach gestaltete Bauteile und ge  währleistet eine     unverwickelte,    sichere Funktions  weise. Auf Grund ihrer Ausbildung ist die gezeigte       übertragungsvorrichtung    besonders geeignet für     Blen-          demechanismen,    deren Lamellen einzeln kurvenge  steuert sind,     und    die daher zu ihrer Betätigung einen      verhältnismässig grossen     Verstellweg    ihres Einstell  organs erforderlich machen.  



  Es kann erwünscht sein, den Einstellagen des  einzigen     Betätigungsglieds    in freizügiger Weise belie  bige     Blendeöffnungen    zuzuordnen. Dies lässt sich auf  überraschend einfache Weise dadurch erreichen, dass  die Blende als     Irisblende    mit Sektorenlamellen aus  gebildet ist. Eine solche     Blendenanordnung    ist in den       Fig.    4 und 5 gezeigt.  



  Die     übertragungsvorrichtung    zwischen einem ein  zigen Betätigungsglied und einem     Blendemechanismus     der vorgenannten Art kann in verschiedener Weise aus  gebildet sein. Eine besonders     einfache    und aufwand  sparende Ausbildung lässt sich indessen mittels einer  mit dem einzigen Betätigungsglied verbundenen       Steuerkurve    und mittels eines     zweiarmigen,    mit der       Steuerkurve    und mit dem     Blendemechanismus    zu  sammenarbeitenden Hebels herbeiführen, wie dies aus  den     Fig.    4 und 5 hervorgeht.  



  Mit 13 sind hier im     Verschlussgehäuse    1 ange  ordnete Sektorenlamellen bezeichnet, von denen aus  Gründen der     L7bersichtlichkeit    nur eine Lamelle ein  gezeichnet ist. Die Sektorenlamellen sind mit einem       Blendebetätigungsring    14 verbunden und besitzen  einen Schlitz     13a.,    in den ein ortsfester Stift 15 ein  greift.

   Der     Blendebetätigungsring    14 wird durch eine  Feder 16, welche in einer an der Innenseite der     Ver-          schlussgehäuse-Rückwand    ausgebildeten     Einfräsung          1c    angeordnet ist, entgegen dem     Uhrzeigersinn        beeis-          flusst,    wodurch er sich mittels eines Arms 14a an dem  einen Arm 17a eines zweiarmigen Hebels 17 anlegt.

    Dieser ist in einer weiteren, an der Innenseite der       Verschlussgehäuserückwand    ausgebildeten     Einfräsung          1d    angeordnet und um eine Achse 18     drehbar    ge  lagert. Der andere Arm 17b des Hebels 17 trägt einen  Stift 19, der in einem Schlitz     1e    durch die     Verschluss-          gehäuse-Rückwand    hindurchgeführt ist und mit einer  mit dem einzigen Betätigungsglied     verbundenen     Steuerkurve 20a zusammenarbeitet.

   Als Träger dieser       Steuerkurve    dient eine Scheibe 20, welche an der     Ver-          schlussrückseite    angeordnet und mittels eines in einem  Schlitz 1 f durch die     Verschlussgehäuse-Rückwand     hindurchgeführten Stiftes 21 mit dem in den Figuren  der Übersichtlichkeit wegen nicht gezeigten einzigen  Betätigungsglied verbunden ist.  



  Wie ersichtlich, ist im Ausführungsbeispiel nach  den     Fig.    4 und 5 die Verbindung zwischen dem ein  zigen Betätigungsglied und dem     Blendebetätigungs-          ring    14 kraftschlüssig hergestellt. Hierdurch ergibt  sich eine leichte und kostensparende     Herstellbarkeit     für die mit dem Hebel 17 zusammenarbeitende  Steuerkurve 20a, und ebenso wird eine bestmög  liche Bewegungsfähigkeit der Blende gewährleistet.  



  In anderer Weise könnte die Verbindung zwischen  einzigem Betätigungsglied und     Blendebetätigungsring     auch formschlüssig vorgenommen sein, beispielsweise       derart,    dass der Hebel 17 einerseits in einem in der  Scheibe 20 ausgebildeten     Steuerschlitz    geführt ist  und mit dem     Blendebetätigungsring    durch eine     Stift-          Schlitzverbindung    verbunden ist.    Vorstehend wurde gezeigt, dass die Verbindung  zwischen einzigem Betätigungsglied und     Blende-          Einstellorgan    in verschiedener Weise     ausgebildet    sein  kann.

   Dies gilt nun ebenso auch für die Verbindung  zwischen einzigem Betätigungsglied und     Belichtungs-          zeit-Einstellorgan.     



  Ein besonders einfacher, keinen zusätzlichen  Aufwand hinsichtlich der zuletzt genannten Ver  bindung erfordernder     Verschlussaufbau    ist im Aus  führungsbeispiel gemäss den     Fig.    1 und 2 gezeigt.       Hier    ist der an der     Verschlussvorderseite    gelagerte       Belichtungszeit-Einstellring    3 selbst als     einziges    Be  tätigungsglied ausgebildet und mittels des Stifts 7 in  bereits beschriebener Weise mit dem     Blendemecha-          nismus    verbunden.

   Der Stift 7     kann    in den Ring 3  eingenietet oder eingeschraubt sein und     erstreckt    sich  durch den     Verschlussraum,    vorzugsweise dicht an der       Gehäuseseitenwand,    nach rückwärts. Die beschrie  bene Anordnung gewährleistet damit auf besonders  einfache Weise die Verstellung der beiden Einstell  organe für Blende und Belichtungszeit     mittels    eines  einzigen     Betätigungsglieds.     



  In anderer Weise kann     eine    Verbindung zwischen  einzigem Betätigungsglied und     Belichtungszeit-Ein-          stellorgan    durch eine lösbare Kupplung herbeigeführt  sein, welche das     einzige        Betätigungsglied    und das       Belichtungszeit-Einstellorgan    verbindet, und welche  nur in den Teilen des     Verstellbereichs    des Betäti  gungsglieds wirksam ist, in denen eine monotone  Belichtungsstufung durch     Änderung    der Belichtungs  zeit vorliegt. .  



  In     Fig.    6 ist ein Ausführungsbeispiel     einer    solchen  Kupplungsverbindung gezeigt. Hier ist mit 22 ein  ringförmig ausgebildetes Betätigungsglied bezeichnet,  das an seinem Umfang zwecks     griffgünstigen        Er-          fassens        Griffkerben    22a trägt. Weiterhin     ist        axial     zu diesem ein     Belichtungszeit-Einstellring    23 ange  ordnet.

   Zur Verbindung des einzigen Betätigungs  glieds 22 und des     Belichtungszeit-Einstellrings    23 sind  am einen dieser Teile, zum Beispiel am Betätigungs  glied 22, zwei einseitig und in entgegengesetzten  Richtungen wirksame Klinken 24 angeordnet. Diese  sind um Achsen 25 drehbar gelagert und stehen unter  der Wirkung von Federn 26, die an gleichfalls am  Betätigungsglied 22 befestigten     Stiften    27 angeordnet  sind.

   Die Enden der     Arme    24a der     Klinken    24 sind  als     Mitnehmerklauen    ausgebildet, von denen jede  unter Wirkung der     Federn    26 mit zwei am Umfang  des     Belichtungszeit-Einstellrings    23 ausgebildeten       Ausnehmungen    23a zusammenarbeitet.

   Der Abstand  der beiden mit einer     Klinke    zusammenarbeitenden       Ausnehmungen    entspricht hierbei demjenigen Teil  verstellbereich des einzigen Betätigungsglieds, in  welchem eine monotone Belichtungsstufung durch  ausschliessliches Ändern der Blende     vorliegt,    und in  dem daher die     Mitnahmeverbindung    zwischen ein  zigem Betätigungsglied und     Belichtungszeit-Einstell-          ring    gelöst sein muss.  



  Um das     Entkuppeln    von einzigem Betätigungs  glied und     Belichtungszeit-Einstellring    auf selbsttätige      Weise     herbeizuführen,    befindet sich im Weg der  anderen Arme 24b der     Mitnahmeklinken    je ein  ortsfester Anschlag 28. Trifft eine     Klinke        auf    einen  solchen Anschlag auf, so wird sie ausser Eingriff mit  dem     Belichtungszeit-Einstellorgan    gebracht.

   Wie aus       Fig.    6 ersichtlich, ist zur Entkupplung infolge der       gewählten    Hebelübersetzung nur     ein    sehr kleiner  Drehweg des Betätigungsglieds 22     erforderlich.    Nach  dem Entkuppeln bleibt der     Belichtungszeit-Einstell-          ring    stehen, während das einzige Betätigungsglied  zusammen mit dem     Blendemechanismus    allein weiter  bewegbar ist.

   Hierbei gleiten die     Mitnahmeklauen     24a an den zwischen den     Ausnehmungen    23a befind  lichen Umfangsteilen des     Belichtungszeit-Einstellrings     entlang und rasten nach Erreichen der anderen     Aus-          nehmungen    23a in diese ein, wodurch die Kupplung  zwischen einzigem Betätigungsglied und     Belichtungs-          zeit-Einstellring    selbsttätig wieder hergestellt ist.  



  Um sicher zu gewährleisten, dass der     Belichtungs-          zeit-Einstellring    während seines     Entkuppeltseins    vom  einzigen Betätigungsglied unbeweglich bleibt, ist im  Ausführungsbeispiel nach     Fig.    6 eine Rastvorrichtung  angeordnet. Diese besteht aus am     Belichtungszeit-          Einstellring    23 ausgebildeten Rastkerben 23b,     mit     denen ein Stift 29 zusammenarbeitet.

   Als Träger  desselben dient der eine Arm     -eines    in 30     gelagerten,     aus federndem Werkstoff hergestellten     zweiarmigen          Hebels    31, dessen anderer Arm sich gegen ein orts  festes Teil, beispielsweise gegen die     Verschlussgehäuse-          Seitenwand,    abstützt.  



  Zu der Rastvorrichtung ist 'besonders     zu    be  merken, dass diese eine Einstellung des     Behchtungs-          zeit-Einstellrings    nur in die Raststellungen, nicht da  gegen in Zwischenstellungen gestattet. Dies ist da  durch erreicht, dass die Rastkerben     dreieckförmig     ausgebildet sind und sich mit ihren Begrenzungs  kanten unmittelbar aneinander anschliessen.  



  Der besondere     Vorteil    einer lösbaren Verbindung  zwischen dem einzigen Betätigungsglied und dem       Belichtungszelt-Einstellorgan    besteht darin, dass die  Steuerkurven des     Belichtungszeit-Einstellorgans    keine       Änderung    gegenüber an     sich        bekannten    Einstell  organen zu     erfahren    brauchen.

   Dies bedeutet, dass  im Gegensatz zu dem in     Fig.    3 dargestellten     Belich-          tungszeit-Einstellring    einer bestimmten     Winkellage     des     Belichtungszeit-Einstellrings    auch nur eine     einzige     bestimmte Belichtungszeit zugeordnet ist. Hierdurch  ergibt sich für das     Belichtungszeit-Einstellorgan    ein  kleinstmöglicher     Verstellweg,    was für die Ausbildung  eines Einstellorgans, insbesondere eines Einstellrings,  im Hinblick auf seine verschiedenen     Steuerfunktionen     von besonderer Bedeutung ist.  



  Die Zuordnung der     Zeit-    und     Blendewerte    zur  Erzielung einer monoton gestuften Belichtungswert  reihe ist gemäss der Erfindung so vorgenommen, dass  einer bestimmten,     verwacklungsfreie    Aufnahmen aus  der Hand gewährleistenden     und    für das Aufnehmen       mittelschneller    Objekte geeigneten Belichtungszeit,  also beispielsweise der Zeit     1/6o    sec, der gesamte         Blende-Öffnungsbereich,    der beispielsweise von den  Werten 2,8 bis 22 reicht, zugeordnet ist.

   Damit lässt  sich     eine    beispielsweise die Belichtungswerte 9 bis 15       (Fig.    1) umfassende, monoton gestufte     Belichtungs-          wertreihe    bilden. Die     Fortsetzung    dieser Reihe in  Richtung auf     niedrigerere    Werte ist in den Ausfüh  rungsbeispielen dadurch erreicht, dass der grössten       Blendeöffnung,    also in diesem Fall dem Wert 2,8,  sämtliche vom Verschluss selbsttätig gesteuerten Be  lichtungszeiten, die     länger    als     1/6o    sec sind,

   zuge  ordnet     sind.    Zur monotonen Fortführung der     Belich-          tungswertreihe    bis zum Wert 3 wären dies die Zeiten       1/6o,        1/15,        11s,        11,1,        1/2    und 1 sec.  



  Eine Fortsetzung der     Belichtungswertreihe    in  Richtung auf die sich an den Wert 15     anschliessenden     höheren Werte ist im Ausführungsbeispiel gemäss den       Fig.l    und 2 dadurch erzielt, dass der kleinsten       Blendeöffnung,    in diesem Fall also dem Wert 22, die  der Belichtungszeit     116o    sec folgenden kürzeren Be  lichtungszeiten zugeordnet sind. Zur monotonen Fort  setzung der     Belichtungswertreihe    bis zum Wert 18  wären dies die Belichtungszeiten     1/125,        1125o    und       1/50o    sec.  



  In anderer Weise ist die zur Fortsetzung der  monoton gestuften     Belichtungswertreihe    in Richtung  auf die sich an den Wert 15     anschliessenden    höheren  Werte erforderliche Zuordnung von Zeit-     und    Blende  werten im Ausführungsbeispiel gemäss den     Fig.    4 und  5 vorgenommen. Hier sind die kleinste     Blendeöffnung,     nämlich der Wert 22,     und    die beiden folgenden Werte,  also 16 und 11, der kürzesten Belichtungszeit von       1/50o    sec zugeordnet.

   Da die kürzeste Belichtungszeit  des Verschlusses ohne     Hemmwerkbenützung    erzielt  ist, und die Zeiten<B>11250</B> sec und     11125    sec fehlen,  braucht das     Belichtungszeitenhemmwerk    nur zur  Erzielung von Zeiten von     1/6o    sec und länger ein  gerichtet zu sein. Dies ist für den Aufbau des Ver  schlusses hinsichtlich des erforderlichen Aufwands  und des Herstellungspreises ein wichtiger     Vorteil.     



  Zur Einstellung des einzigen Betätigungsglieds ist  in     Fig.    1 an der     Verschlussgehäuse-Seitenwand    eine       Belichtungswert-Skala    32 angeordnet, die mit einer  am Umfang des     Belichtungszeit-Einstellrings    3 an  geordneten Marke 33 zusammenarbeitet.

   Neben den       Belichtungswerten    umfasst hierbei die Skala 32 noch  eine Einstellmarkierung für vom Verschluss nicht  selbsttätig gesteuerte     Belichtungszeiten.    Diese B  Markierung arbeitet ebenfalls mit der Marke 33 zu  sammen, so dass sowohl die vom Verschluss selbst  tätig als auch die nicht selbsttätig gesteuerten Be  lichtungszeiten mittels eines einzigen Organs und     ein     und derselben Marke     einsellbar    sind.

   Hierbei ist die  der Einstellung  B  zugeordnete     Blendeöffnung          zwangläufig    bei jeder Aufnahme stets die gleiche,  so dass die Bestimmung des jeweiligen     Zeit-Blende-          verhältnisses    bei      B -Aufnahmen    dem Bedienenden  keine Schwierigkeiten bereitet.  



  Für eine sichere,     Irrtümer    ausschliessende Be  stimmung der Belichtungsdaten     in    Abhängigkeit von  den     Aufnahmelicht-Verhältnissen,    der Fihnempfind-           lichkeit    und eventueller weiterer Belichtungsfaktoren,  wie Filterfaktoren, ist die Verwendung eines Belich  tungsmessers von     Vorteil.    Um hierbei die Bedienungs  person des gedanklichen     übertragens    des den Auf  nahmebedingungen entsprechenden Einstellwerts vom  Belichtungsmesser auf das einzige Betätigungsglied  zu entheben, kann zwischen dem einzigen Betätigungs  glied und einem     in    bzw.

   an der Kamera angeordneten  Belichtungsmesser eine Kupplungsvorrichtung an  geordnet sein, mittels welcher der Zeiger des Belich  tungsmessers und eine Einstellmarke miteinander in  Koinzidenz führbar sind.  



  Die Kupplungsvorrichtung zwischen     einzigem     Betätigungsglied und Belichtungsmesser kann in ver  schiedenen, an sich bekannten Weisen ausgebildet  sein, beispielsweise als Widerstandskupplung durch  Anbringen eines oder mehrerer, in Abhängigkeit von  der     Verstellbewegung    des einzigen     Betätigungsglieds     veränderbarer Widerstände im Stromkreis des Be  lichtungsmessers, oder als optische Kupplung, bei der  die beleuchtete Fläche des Photoelements des Belich  tungsmessers durch eine vom     einzigen.Betätigungsglied          beeinflussbare    Blende veränderbar ist.  



  Eine dritte Möglichkeit der Herstellung einer  Kupplungsverbindung zwischen einzigem Betätigungs  glied und Belichtungsmesser besteht in der Anordnung  einer mechanischen Übertragungsvorrichtung, wie sie  beispielsweise in     Fig.    7 gezeigt ist.  



  Hier ist mit 34 das Gehäuse einer photogra  phischen Kamera bezeichnet. Dieses besitzt eine  Frontplatte 34a, an der ein gemäss der     Erfindung     ausgebildeter photographischer     Objektivverschluss    35  mit     einzigem    Betätigungsglied 36 angeordnet ist.  Weiterhin ist in bzw. an der Kamera ein ein Photo  element und ein     Messwerk    umfassender Belichtungs  messer 37 ein- bzw. angebaut.  



  Zur Verbindung des einzigen Betätigungsglieds 36  mit dem Belichtungsmesser ist ein parallel     zur    opti  schen Achse verschiebbarer Übertragungsstift 38 an  geordnet. Das eine Ende des Stifts 38 liegt an einer  Steuerkurve 39 an, die in nicht näher gezeigter Weise  mit dem einzigen Betätigungsglied 36 verbunden ist.  Das andere Ende des Stifts arbeitet dagegen mit einem  senkrecht zur Papierebene abgebogenen Lappen     40a     eines im Kameragehäuse um eine Achse 41 schwenk  bar gelagerten, gezahnten Segments 40 zusammen.  Dieses steht unter der Wirkung einer um die Achse 41  angeordneten Feder 42 und befindet sich in Eingriff  mit einem     Zahnrad    43.

   Mit diesem ist ein Trägerring  44 verbunden, der     eine        Filmempfindlichkeitsskala    45  trägt. Die Skala 45 ist gegenüber einer Marke 46  einstellbar, die an einem gegenüber dem Trägerring  mittels zweier     Griffstifte    47 verstellbaren Ring 48  angeordnet ist. Dieser Ring trägt ferner eine weitere  Einstellmarke 49, die mit einem unter einem Sicht  fenster 50 spielenden     Messwerkzeiger    -51 des Belich  tungsmessers zusammenarbeitet.

   Zur Erzielung einer  linearen     Belichtungs-Einstellung    im Falle einer nicht  logarithmischen Charakteristik des     Messwerks    ist in an  sich     bekannter    Weise zwischen dem Fenster 50 und    dem     Innendurchmesser    des Rings 48 zur     Ablesung     der Zeigerstellung eine Kanalskala 52 angebracht.  



  Eine in     vorbeschriebener    Weise     ausgebildete          Kupplungsvorrichtung    zwischen     einzigem    Betätigungs  glied und Belichtungsmesser gewährleistet bei ge  ringem Aufwand an einfach gestalteten Bauteilen und       zusätzlichem    Einbauraum eine sichere, halbselbsttätige  Belichtungseinstellung, zu deren     Durchführung    es le  diglich     erforderlich    ist, nach     Voreinstellung    der Emp  findlichkeit des verwendeten     Films    das einzige Betä  tigungsglied so lange zu drehen,

   bis Marke und Zeiger  am Belichtungsmesser in     Koinzidenz        miteinander    ge  bracht sind.  



  Um diese einfache     Einstellungsweise    des einzigen  Betätigungsglieds nicht nur bei Tageslicht-, sondern  auch bei Blitzlichtaufnahmen zwecks     Einstellens    der  richtigen     Blendeöffnung        herbeizuführen,    können in  weiterer Ausbildung der Erfindung zwecks halbselbst  tätiger Einstellung der Blende in Abhängigkeit von       Blitzlampentyp    und     Aufnahmeentfernung    eine Ent  fernungsskala und eine     Kennmarkenskala    der Blitz  lampentypen gegeneinander verstellbar angeordnet  sein.

   Von diesen beiden Skalen sind wahlweise ent  weder die eine in bezug auf die Einstellbewegung des  einzigen Betätigungsglieds ortsfest und die andere an  einem mit dem Betätigungsglied verbundenen Einstell  glied, oder beide an diesem Einstellglied, oder beide  in bezug auf die Einstellbewegung des Betätigungs  glieds ortsfest angeordnet.

   Zur Einstellung des ein  zigen Betätigungsglieds in     eine    dem verwendeten       Blitzlampentyp    und der gewählten Aufnahmeent  fernung entsprechende     Stellung    arbeitet hierbei die  am Einstellglied angeordnete Skala     mit    der bei der  Einstellbewegung des Betätigungsglieds ortsfest blei  benden Skala, oder eine wahlweise am Einstellglied  angeordnete bzw. ortsfest bleibende Marke mit einer  der ortsfest bleibenden bzw. am Einstellglied ange  ordneten     Entfernungs-    und     Kennmarkenskalen    zu  sammen. Zur Berücksichtigung der Filmempfindlich  keit ist weiterhin von den miteinander zusammen  arbeitenden Skalen bzw.

   Skala und Marke die eine auf  einem Träger angeordnet, welcher gegenüber einem  Grundträger verstellbar ist, wobei zur Relativein  stellung dieser beiden Träger am einen eine     Fihn-          empfindlichkeitsskala    und am anderen eine Einstell  marke für diese     angeordnet    ist.  



  Durch diese     Anordnung    ist gewährleistet, dass die  Einstellung der Blende bei     Blitzlichtaufnahmen    in  gleich einfacher und leichter Weise erfolgt wie die  Einstellung eines     Zeit-Blende-Verhältnisses    bei Tages  lichtaufnahmen. Dies ergibt sich daraus, dass sowohl  bei Tageslicht- als auch bei     Blitzlichtaufnahmen    die  einzige     Erfordernis        darin    besteht, zwei relativ zuein  ander verstellbare Markierungen durch entsprechendes  Verstellen des einzigen Betätigungsglieds in     Koinzidenz     miteinander zu bringen.

   An die Ausgestaltung der       Entfernungseinstellvorrichtung    der Kamera hinsicht  lich ihrer     Verstellcharakteristik    werden hierbei kei  nerlei besondere Anforderungen gestellt.      Die Ausbildung der Einstellvorrichtung zur halb  selbsttätigen Einstellung des einzigen Betätigungs  glieds bei Blitzlichtaufnahmen und ihre Anordnung  an der Kamera kann in verschiedener Weise und an  verschiedenen Stellen     vorgenommen    sein.  



  Besonders vorteilhaft hinsichtlich eines geringen  Aufwands an Raum und Teilen ist es, ein     Nachführ-          glied    für den     Belichtungsmesserzeiger    als das mit dem  einzigen Betätigungsglied verbundene Einstellglied für  Blitzlichtaufnahmen auszubilden. Dies ist     an    einem  Ausführungsbeispiel in     Fig.    7     gezeigt.    Hier ist an dem  die     Nachführmarke    49 für den Belichtungsmesser  zeiger 51 und die Einstellmarke 46 für die Film  empfindlichkeit 45 tragenden Ring 48 eine     Kenn-          markenskala    53 angeordnet.

   Diese ist in an sich be  kannter Weise als Folge der an sich bekannten Leit  zahlen (Leitzahl =     Blendezahl    mal Entfernungszahl  [in m]) für     eine    Filmempfindlichkeit von 17110 DIN  ausgebildet. In anderer Weise könnten als Kenn  marken die Handelsbezeichnungen von Blitzlampen  allein oder zusätzlich zu den     Leit-    bzw. Kennzahlen  angeordnet sein, oder die     Kennmarken    könnten aus  Symbolen verschiedener Form oder Farbe bestehen,  beispielsweise aus Darstellungen     kleiner    und grosser  Blitzlampen oder aus einer Folge sonstiger verschie  denfarbiger Symbole, beispielsweise Punkten oder Fel  dern.

   Die     Kennmarkenskala    53 arbeitet     mit    einer orts  fest, beispielsweise auf einem an der Kamera be  festigten Skalenbogen, angeordneten     Entfernungsskala     54 zusammen. Zur Erleichterung des     Gegenüber-          stellens    bestimmter Werte der     Kennzahlenskala    53  und der Entfernungsskala 54 ist zwischen den beiden  Skalen eine verschiebbare Hilfsmarke 55 zwischen  geschaltet. Diese ist auf einem gegenüber der Träger  scheibe 44 und dem Ring 48 mittels zweier Griffstifte  56 verstellbaren Ring 57 angeordnet.  



  Der besondere Vorteil einer in     vorbeschriebener     Weise ausgebildeten Einstellvorrichtung für     Blitzlicht-          aufnahmen    besteht     darin,    dass durch Benützung und  Weiterbildung einer für Aufnahmen mit Tageslicht  dienenden Vorrichtung zur halbselbsttätigen Belich  tungseinstellung in gleich     einfacher    Weise eine halb  selbsttätige Belichtungseinstellung auch bei Blitzlicht  aufnahmen durchführbar ist. Die     Berücksichtigung     der     Empfindlichkeit    des verwendeten Films wird hier  bei für Tageslicht und für     Blitzlichtaufnahmen    ge  meinsam durch eine einzige Einstelloperation vorge  nommen.  



  In anderer Weise kann die Anordnung der Ein  stellvorrichtung zur halbselbsttätigen Einstellung des  einzigen Betätigungsglieds bei Blitzlichtaufnahmen am  Verschluss bzw. am Objektiv der Kamera vorge  nommen sein.  



  Eine solche Anordnung ist insbesondere dann von  Vorteil, wenn der Belichtungsmesser der Kamera dem  manuellen Zugang entzogen, also insbesondere voll in  diese eingebaut ist. Die     Möglichkeiten    zur Ausge  staltung der Vorrichtung, vor allem hinsichtlich der  Anordnung der Skalen für     Entfernung    und Blitz  lampenkennmarken und ihrer     Einstellmarken,    sind    hierbei grundsätzlich die gleichen wie bei der Ver  wendung eines     Belichtungsmesser-Nachführglieds    als       Blitzlicht-Einstellglied.     



  Wie bereits eingangs     erwähnt,    ist die beschriebene  Zuordnung einer     verwacklungsfreie    Aufnahmen aus  der Hand gewährleistenden und für das Aufnahmen  mittelschneller Objekte geeigneten Belichtungszeit zu  dem gesamten     Blendeöffnungsbereich    nicht für Tages  licht-,     sondern    auch für Blitzlichtaufnahmen von Vor  teil.

   Dies ergibt sich daraus, dass durch die Zuordnung  der erwähnten, relativ kurzen Belichtungszeit zu dem  gesamten, einem bestimmten     Teilverstellbereich    des  einzigen Betätigungsglieds entsprechenden Blende  öffnungsbereich die     Blitzlichtverwendung,    und zwar  sowohl von Blitzlampen als auch von Elektronenblitz,  auf den genannten     Teilverstellbereich    des einzigen  Betätigungsglieds beschränkt bleiben kann, wodurch  eine besonders übersichtliche Einstellbedienung bei  Blitzlichtaufnahmen gewährleistet ist.  



  Um hierbei der Bedienungsperson einen deut  lichen Hinweis zu geben, innerhalb welchen     Teilver-          stellbereichs    des einzigen Betätigungsglieds eine mo  notone     Blendeänderung    stattfindet, das heisst also der  Bedienungsperson klar zu machen, welcher     Teilver-          stellbereich    des Betätigungsglieds für Blitzlichtauf  nahmen geeignet ist, sind in weiterer Ausbildung der  Erfindung Markierungen zur     Kenntlichmachung    des  für Blitzlichtaufnahmen geeigneten,

   dem monotonen       Verstellbereich    der Blende zugeordneten     Teilverstell-          bereichs    des einzigen Betätigungsglieds     angeordnet,     die durch das Gefühl oder durch das Auge wahrnehm  bar     sind.     



  Eine visuelle Erkennung des dem     Gesamtverstell-          bereich    der Blende zugeordneten     Teilverstellbereichs     des einzigen Betätigungsglieds ist in einfacher Weise  und mit geringem Aufwand dadurch erreichbar, dass  ortsfest oder am     einzigen    Betätigungsglied sich hin  sichtlich ihrer Form und bzw. oder ihrer Farbe unter  scheidende Symbole angeordnet sind, welche im Be  reich der monotonen Blende-Verstellung in am Be  tätigungsglied bzw. an einem ortsfesten Teil ausgebil  deten Sichtfenstern sichtbar     sind.     



  Ein Ausführungsbeispiel einer solchen Vorrich  tung ist in den     Fig.    10a und 10b gezeigt. Hier ist mit  58 ein einziges Betätigungsglied bezeichnet, welches  einen Zylindermantel 58a besitzt, in dem zwei gleich  lange Ausschnitte 58b ausgebildet sind. Diese er  strecken sich über einen dem gesamten     Blendeöff-          nungsbereich    entsprechenden Winkelbereich am Zy  lindermantel 58a und geben     Blitzlicht-Anschlüsse    59  und 60 frei, von denen die mit 59 bezeichnete Buchse  durch ein eine Blitzlampe darstellendes Symbol 61 als       Anschlussvorrichtung    für     M-Synchronisierung    kennt  lich gemacht ist,

   während die Buchse 60 durch einen       Hochspannungsblitz    62 bezeichnet und als     Anschluss-          vorrichtung    für     X-Synchronisation    bestimmt ist.  



  Die     Blitzlichtanschlüsse    und ihre Symbole bleiben  in den beiden Ausschnitten sichtbar und damit benutz  bar, solange das einzige Betätigungsglied in dem dem  monotonen Öffnungsbereich der Blende entspre-           chenden        Teilverstellbereich    bewegt wird. Verlässt das  einzige Betätigungsglied diesen     Teilverstellbereich,     so werden die     Blitzlichtanschlüsse    und die ihnen zu  geordneten Symbole durch den Zylindermantel 58a  abgedeckt, zum Zeichen dafür, dass der für Blitzlicht  aufnahmen geeignete     Verstellbereich    des einzigen Be  tätigungsglieds überschritten ist.  



  Wird der für Blitzlichtaufnahmen geeignete Teil  verstellbereich in Richtung niedererer Belichtungs  werte überschritten, so wird in einem weiteren Aus  schnitt 58c des Zylindermantels 58a ein ortsfest an  gebrachtes     Stativzeichen    130 sichtbar, was bedeutet,  dass nunmehr in diesem Teil des Einstellbereichs des  einzigen Betätigungsglieds Aufnahmen nur vom Stativ  oder von einer Abstützung aus möglich sind. In  gleicher Weise könnte der betreffende     Teilverstell-          bereich    des einzigen Betätigungsglieds auch durch  eine besondere Farbe, beispielsweise durch die Warn  farbe  Rot , gekennzeichnet sein.  



  Ein weiteres Ausführungsbeispiel einer     Abdeck-          vorrichtung    für     Blitzlichtanschlüsse    ist in     Fig.    11 ge  zeigt. An der mit 63 bezeichneten Frontwand einer  Kamera sind zwei     Blitzlichtanschlussbuchsen    64 und  65 angeordnet. Diese sind wiederum durch die bereits  genannten Symbole 59 und 62 gekennzeichnet. Zur  Abdeckung der     Blitzlichtanschlüsse    sind     Abdeck-          schieber    68 und 69 angeordnet.

   Diese sind um     Achsen     70 bzw. 71 drehbar gelagert und stehen unter der  Wirkung von Federn 72 bzw. 73, welche versuchen,  die Schieber in     Abdeckstellung    zu halten. Zum     Ver-          schwenken    der Schieber zwecks Freigabe der Blitz  lichtanschlüsse arbeiten erstere mittels Stiften 74 bzw.  75 mit     segmentförmigen    Vorsprüngen 76     bzw.    77  zusammen, welche an einem mit 78 bezeichneten, mit  dem einzigen Betätigungsglied verbundenen Ring aus  gebildet sind. Das Betätigungsglied ist angedeutet und  mit 66 bezeichnet.  



  Weiterhin lässt sich ein gefühlsmässiges Erkennen  des für Blitzlichtaufnahmen geeigneten     Teilverstell-          bereichs    des einzigen Betätigungsglieds beispielsweise  mittels einer lösbaren Sperrvorrichtung an sich be  kannter Art erzielen, welche im Augenblick des     Er-          reichens    der     Blende-Endstellung    in Tätigkeit tritt und  ein Weiterdrehen des einzigen     Betätigungsglieds    ohne  vorheriges Lösen der Sperre verhindert.

   Die Aus  bildung der Sperrvorrichtung kann     hiebei    so vorge  nommen sein, dass ihr Lösen durch Anwendung     eines     stärkeren Drehmoments auf das einzige Betätigungs  glied oder durch Lösen eines Sperrglieds     durchführbar     ist.  



  Um eine     Blitzlichtverwendung    auch dann mit  Sicherheit auf den der monotonen Blende-Verstellung  zugeordneten     Teilverstellbereich    des einzigen Betäti  gungsglieds zu beschränken, wenn in den anderen  Teilen des     Verstellbereichs    keine Abdeckung der       Blitzlichtanschlüsse    durchgeführt wird, können weiter  hin in Abhängigkeit von der Einstellage des einzigen  Betätigungsglieds     beeinflussbare    Sicherungsvorrich  tungen angeordnet sein,

   welche einen Stromkreis  schluss der     Blitzkontaktschalter    nur in dem für Blitz-         lichtaufnahmen    geeigneten     Teilverstellbereich    des ein  zigen Betätigungsglieds gestatten. Die Sicherungsvor  richtungen können hierbei beispielsweise als Unter  brecherschalter oder als Sperren für die     beweglichen     Teile der     Blitzkontaktschalter    ausgebildet sein, wie  dies an je einem Ausführungsbeispiel in den     Fig.    14  und 15 gezeigt ist.  



  In     Fig.    14 ist mit 79 das Gehäuse eines photo  graphischen     Objektivverschlusses        bezeichnet.    An der       Verschlussgehäuse-Seitenwand    sind in an sich be  kannter Weise ein     Blitzlicht-Anschlussnippel    80 für       M-Synchronisation    und ein weiterer     Anschlussnippel     81 für     X-Synchronisation    angeordnet.

   Zum Kontakt  schluss arbeiten mit den isolierten Teilen der Nippel  80 und 81 mehrarmige Kontakthebel 82 bzw. 83  zusammen, die um Achsen 84 bzw. 85 drehbar ge  lagert sind und unter der Wirkung von Federn 86  bzw. 87 stehen, welche die Kontakthebel mit den       nippelseitigen    Gegenkontakten in Berührung zu brin  gen suchen. Die     Steuerung    der Kontakthebel beim       Verschlussablauf    erfolgt im Ausführungsbeispiel mit  tels Stiften 188 und 189, welche an einem Betäti  gungsring 88 für die nicht gezeigten     Verschluss-          sektoren    angeordnet sind. An diesen Stiften befinden  sich     Arme    82a bzw.     83c    der Kontakthebel in Anlage.

    Beim     Verschlussablauf    bewegt sich der Betätigungs  ring 88 zwecks     öffnens    der     Verschlussblätter    unter  Wirkung der     nicht    gezeigten Antriebsfeder des Ver  schlusses im     Uhrzeigersinn,    wodurch die Kontakthebel  unter Wirkung ihrer Federn eine Drehung entgegen  dem Uhrzeigersinn ausführen können und hierbei mit  den     isolierten    Kontaktstiften 80a bzw. 81a der Kon  taktnippel in Berührung kommen.  



  Um nunmehr einen     Stromkreisschluss    nur in dem  für Blitzlichtaufnahmen geeigneten     Teilverstellbereich     des einzigen Betätigungsglieds zu gestatten, besitzen  die Kontakthebel     Arme    82c bzw. 83e, welche mit  dem einzigen Betätigungsglied zusammenarbeiten und  in Schlitzen durch die     Verschlussgehäuse-Seitenwand     hindurchgeführt sind.

   Befindet sich das Betätigungs  glied in einer für Blitzlichtaufnahmen nicht geeig  neten Einstellage, so hindert der Innenumfang eines  die     Verschlussgehäuse-Seitenwand    umschliessenden,  am einzigen Betätigungsglied angeordneten Zylinder  mantels die Kontakthebel an einer     Kontaktschluss-          bewegung.    Steht das einzige     Betätigungsglied    dagegen  in einer für Blitzlichtaufnahmen geeigneten Stellung,  so liegen den Armen 82c und 83c     Ausnehmungen     89a     bzw.    89b des     Zylindermantels    89 gegenüber.  Diese erstrecken sich über einen dem monotonen       Blende-Verstellbereich    entsprechenden Winkelbe  reich.

   Dadurch können sich die Kontakthebel 82 und  83 bei der Öffnungsbewegung des     Verschlussblätter-          Antriebrings    88 unter Wirkung ihrer Federn 86 bzw.  87 entgegen dem Uhrzeigersinn drehen und ihre Arme  82b     bzw.    83b zum Schliessen des Blitzlichtstrom  kreises in Anlage mit den Kontaktstiften 80a     bzw.     81a der     Anschlussnippel    80 bzw. 81 bringen.  



  Bei dem in     Fig.    15 gezeigten Ausführungsbeispiel  ist eine Sicherung hinsichtlich des Schliessens eines           Blitzlampen-Stromkreises    in von     Fig.    14 verschie  dener Weise durch einen in Abhängigkeit von der  Einstellung des einzigen Betätigungsglieds     beein-          flussbaren,    in der elektrischen Verbindung zwischen       Blitzkontaktschalter    und     Anschlussnippel    angeord  neten     Unterbrecherschalter    erreicht.  



  Der mit 90 bezeichnete     Blitzlichtanschlussnippel     ist in an sich bekannter Weise am Umfang der       Verschlussgehäuse-Seitenwand    131 angeordnet. Sein  isolierter     Teil    ist mittels am Innenumfang der     Ver-          schlussgehäuse-Seitenwand        entlanggeführter,    durch  eine Isolierschicht 91 von der Wand getrennter Kon  taktstreifen 92, 192     mit    einem nicht gezeigten, an  sich bekannten     Blitzkontaktschalter    verbunden.

   Der  Kontaktstreifen 92 ist hierbei aus federndem Werk  stoff hergestellt und besitzt ein aufgebogenes Endteil  92a, das     in        unbeeinflusstem    Zustand am Kontakt  streifen 192     anliegt.    Weiterhin trägt das Endteil 92a  einen Stift 93 aus Isoliermaterial, der durch einen  Schlitz 131a in der     Verschlussgehäuse-Seitenwand     nach aussen geführt ist und mit dem Innenumfang  eines dem Zylindermantel 89     ähnlichen    Zylinder  mantels 94 des einzigen Betätigungsglieds zusammen  arbeitet.

   Befindet sich hierbei das einzige Betätigungs  glied in einer für Blitzlichtaufnahmen nicht geeigneten  Einstellage, so liegt der Stift am     Umfangsteil    94a an,  wodurch das Endteil 92a gegen Federwirkung     ver-          schwenkt    und vom     Kontaktstreifen    192 getrennt ist.  Befindet sich dagegen das einzige Betätigungsglied  in einer für Blitzlichtaufnahmen geeigneten     Einstell-          lage,    so liegt dem Stift 92 eine am Innenumfang des  Zylindermantels 94 ausgebildete     Ausnehmung    94b  gegenüber.

   Dadurch kann sich das Endteil 92a nach  aussen bewegen und legt sich an den Kontaktstreifen  192 an, so dass die elektrische Verbindung zwischen       Blitzkontaktschalter    und     Anschlussnippel    90 herge  stellt ist.  



  Wie bereits beschrieben, ist die     Einstellung    der  richtigen     Blendeöffnung    bei Blitzlichtaufnahmen in  Abhängigkeit von     Blitzlampentyp    und     Aufnahme-          Entfernung    bei der beschriebenen Kamera in ein  facher Weise, ohne Vorhandensein einer     Blendeken-n-          zeichnung    und ohne     Kenntnis    der den verschiedenen  Einstellagen des einzigen Betätigungsglieds zugeord  neten Grösse der     Blendeöffnung,

      allein durch die  Herstellung einer Koinzidenz von zwei relativ     zuein-          ander    verstellbaren Marken für     Blitzlampentyp    und  Entfernung,     herbeiführbar.    Hierbei werden an die       Entfernungs-Einstellvorrichtung    hinsichtlich ihrer       Verstellcharakteristik    grundsätzlich keine besonderen  Bedingungen gestellt.  



  Die Einfachheit in der Einstellbedienung bei Blitz  lichtaufnahmen lässt sich indessen noch weiter er  höhen, wenn die Einstellmarkierungen des     Entfer-          nungs-Einstellorgans    mit dem Faktor 2 gestuft und       äquidistant    sind.

   In diesem Fall ist eine Einstellung  der Blende     in    Abhängigkeit von sich ändernder Auf  nahme-Entfernung auf selbsttätige Weise dadurch er  zielbar, dass zwischen dem einzigen     Betätigungsglied       und dem     Entfernungs-Einstellorgan    der Kamera eine  lösbare Kupplungsvorrichtung angeordnet ist, mittels  welcher das einzige Betätigungsglied und das     Entfer-          nungs-Einstellorgan    gemeinsam in der Weise verstell  bar sind, dass einer Vergrösserung der Aufnahme  Entfernung eine Vergrösserung der     Blendeöffnung     zugeordnet ist.  



  In dem in den     Fig.    12 und 13 gezeigten Ausfüh  rungsbeispiel ist mit 95 ein photographischer     Objek-          tivverschluss    bezeichnet. An der Vorderseite des Ver  schlusses ist ein einziges Betätigungsglied 96 ange  ordnet, das durch eine Frontplatte 97 in seiner axialen  Lage gesichert ist.  



  Weiterhin ist am Verschluss, anschliessend an die  Frontplatte, ein     Entfernungs-Einstellring    98 ange  ordnet. Zur Kupplung des     Entfernungs-Einstellrings     mit dem einzigen Betätigungsglied ist mit ersterem  ein sich in axialer Richtung erstreckender Arm 99  verbunden, an dem ein mit einem Betätigungsgriff  stück 100 versehener Kupplungsschieber<B>101</B> ver  schiebbar ist. Der Kupplungsschieber arbeitet mittels  zweier Kupplungsklauen 101a mit Rastkerben 96a  zusammen, welche am Umfang des einzigen Betä  tigungsglieds ausgebildet sind.  



  Um hierbei die gemeinsame     Verstellbewegung     von     Entfernungs-Einstellorgan    und einzigem Betäti  gungsglied auf den für Blitzlichtaufnahmen geeigneten       Teilverstellbereich    zu beschränken, kann eine Be  grenzungsvorrichtung angeordnet sein, welche gleich  zeitig mit dem Einrücken der Kupplung zwischen  einzigem Betätigungsglied und     Entfernungs-Einstell-          organ    wirksam wird und eine Verstellung der beiden  gekuppelten Teile über den genannten     Teilverstell-          bereich    hinaus verhindert.  



  Hierbei lässt sich eine einfach ausgebildete und  sichere Begrenzung durch Anordnen ortsfester An  schläge erreichen, welche bei eingerückter Kupplung  im Weg eines Teiles der Kupplungsvorrichtung liegen.  



  Im Ausführungsbeispiel ist dies in     aufwandspa-          render    Weise dadurch verwirklicht, dass die Front  platte 97 über einen dem monotonen     Blende-Verstell-          bereich    entsprechenden Teil ihres Umfangs ausge  schnitten ist. Mit den beiden seitlichen Wandungen  <I>97b, 97c</I> dieses mit 97a bezeichneten Ausschnitts  arbeitet ein Teil 101b des Kupplungsschiebers 101  zusammen, wenn sich letzterer in Kupplungsstellung  befindet.  



  Zur Berücksichtigung des verwendeten Blitz  lampentyps und der Empfindlichkeit des verwendeten  Films bei der durch das Kuppeln erfolgenden     Relativ-          Einstellung    von einzigem Betätigungsglied und       Entfernungs-Einstellorgan    können weiterhin eine       Kennmarkenskala    der     Blitzlampentypen    und eine       Entfernungsskala    gegeneinander verstellbar angeord  net sein. Die Anordnung der Skalen kann hierbei in  Abhängigkeit vom jeweiligen     Aufbau    der Kamera bzw.

    des Verschlusses wahlweise am     Entfernungs-Einstell-          organ    und am einzigen Betätigungsglied oder nur am       Entfernungs-Einstellorgan    oder nur am einzigen Be  tätigungsglied erfolgen.      Im Ausführungsbeispiel ist eine     Filmempfindlich-          keits-Skala    102 an der Vorderseite des einzigen  Betätigungsglieds 96 angeordnet. Die Werte dieser  Skala sind den Rastkerben 96a für den Kupplungs  schieber zugeordnet und gegenüber einer mit diesem  verbundenen Zeigermarke 101c einstellbar. Als Trä  ger einer     Kennmarkenskala    103, deren Markierungen  aus den Kennzahlen verschiedener     Blitzlampentypen     bestehen, dient ein Ring 104.

   Dieser ist in Richtung  der optischen Achse vor dem     Entfernungs-Einstellring     98 angeordnet und gegenüber diesem relativ ver  stellbar. Zur Sicherung der eingestellten Relativ-Lage  ist am einen der beiden Ringe 98 und 104, im Aus  führungsbeispiel am     Entfernungs-Einstellring,    eine  einen Betätigungsgriff 105 besitzende, aus federndem  Werkstoff hergestellte Kupplungsklappe 160 ange  ordnet, welche unter Wirkung ihrer Eigenfederung  in am Umfang des Rings 104 ausgebildete     Ausneh-          mungen        104a    eingreift.

   Zur Einstellung der Kennzahl  an der Skala<B>103</B> ist am     Entfernungs-Einstellring    98  eine Einstellmarke 106 angeordnet, während zum  Ablesen der am Ring 98 angeordneten Entfernungs  skala 107 eine ortsfest an der Frontplatte 93 ange  brachte Marke 108 dient. Der Ring 104 besitzt ferner  einen sich in radialer Richtung erstreckenden Arm  104b, der den Arm 99 für den Kupplungsschieber 101  trägt.  



  Durch     vorbeschriebene    Anordnung ist gewähr  leistet, dass die richtige Einstellung der Blende bei  Blitzlichtaufnahmen in Abhängigkeit von der Ände  rung der Aufnahmeentfernung erfolgt.  



  Um hierbei die     Blendeöffnung    möglichst genau  der tatsächlichen Aufnahme-Entfernung anpassen zu  können und damit optimal belichtete Aufnahmen zu  erzielen, ist es weiter von Vorteil, wenn die     Entfer-          nungs-Einstellvorrichtung    der Kamera in an sich be  kannter Weise mit einem in diese eingebauten Ent  fernungsmesser gekuppelt ist.

   Damit besteht die von  der Bedienungsperson zu leistende Arbeit lediglich  noch darin, den Entfernungsmesser auf das Auf  nahmeobjekt scharf einzustellen, wodurch auf Grund  der Kupplung zwischen     Entfernungs-Einstellvorrich-          tung    und einzigem Betätigungsglied selbsttätig die der  Entfernung des Aufnahmeobjektes und der Leitzahl  der verwendeten Blitzlampe entsprechende Blende  eingestellt ist.  



  Bei der Einstellung der Aufnahmedaten ist es für  den Photographierenden von Vorteil, zu wissen, wel  cher Tiefenschärfe-Bereich dem eingestellten Blende  Entfernungs-Wertepaar zugeordnet ist. Eine leicht er  fassbare     Auskunft    hierüber erteilt eine Vorrichtung,  welche die Tiefenschärfe in Abhängigkeit von der  Blende- und     Entfernungs-Einstellung    selbsttätig an  zeigt.  



  In den     Fig.    8 und 9 ist ein Ausführungsbeispiel  einer selbsttätigen     Tiefenschärfe-Anzeigevorrichtung     gezeigt. Diese ist in einfacher und     aufwandsparender     Weise aufgebaut aus einem scherenartigen Hebelpaar  109, 110, welches in     Fig.    8 mit einer an einem     Ent-          fernungs-Einstellring    111 angeordneten Entfernungs-         skala    112 zusammenarbeitet und in Abhängigkeit von  der     Verstellbewegung    des     Blendemechanismus    ver  stellbar ist.

   Die Anordnung des Hebelpaars ist hier  bei in einer den Innenaufbau des Verschlusses nicht  belastenden, raumsparenden Weise zwischen einer  Frontplatte 113 und einem einzigen Betätigungsglied  114 vorgenommen, wobei seine     jeweilige    Stellung in  einem in der Frontplatte ausgebildeten, der     Entfer-          nungs-Skala    112 gegenüberliegenden     Sehschlitz        113a     erkennbar ist.

   Um hierbei die Abmessungen des Ver  schlusses in axialer Richtung nicht zu vergrössern und  gleichzeitig die Anzeigevorrichtung bis auf das er  forderliche Mass gegen Sicht von aussen abzudecken,  ist das Hebelpaar in einer rückseitigen     Ausdrehung     113b der Frontplatte 113 angeordnet und um Achsen  <B>115</B> bzw. 116 an der Wandung der     Ausdrehung    ge  lagert. Die Frontplatte ist in an sich bekannter, ein  formschönes und geschlossenes     Verschlussäusseres    ge  währleistender Weise mit     kegelförmigem    Aussen  mantel ausgebildet, wobei zur Schaffung des not  wendigen Einbau- und Bewegungsraums für das  Hebelpaar die seitliche Wandung der     Ausdrehung     113b ebenfalls kegelförmig gestaltet ist.  



  Zwecks Anpassung an die     Form    der     Ausdrehung     ist das Hebelpaar aus elastischem Werkstoff herge  stellt. Hierdurch schmiegen sich seine den Tiefen  schärfenbereich anzeigenden, eine stufenförmige  Aussenkante besitzenden Endteile 109a bzw. 110a an  den Sehschlitz 113a der Frontplatte 113 an.  



  Die     Steuerung    des Hebelpaares in Abhängigkeit  von der     Verstellbewegung    des     Blendemechanismus     erfolgt mittels schlitzförmiger Steuerkurven 117a und  117b, welche an einem     1_Jbertragungsring    117 ausge  bildet sind und in die Stifte 118 bzw. 119 des Hebel  paars eingreifen. Der     übertragungsring    117 ist ebenso  wie das Hebelpaar zwischen dem Betätigungsglied 114  und der Frontplatte 113 angeordnet und mittels eines  Arms 120, für den im einzigen Betätigungsglied 114  ein Bewegungsschlitz 114a ausgebildet ist, mit dem       Blendemechanismus    verbunden.  



  Zum deutlichen Erkennen des im Sehschlitz     113a     der Frontplatte sichtbaren Teils des Hebelpaars 109  und 110 und     damit    zum leichten Ablesen der Tiefen  schärfe an der Entfernungsskala 112 ist es ferner von  Vorteil, wenn der betreffende Teil des Hebelpaars  eine von der Farbe der Frontplatte sich deutlich  unterscheidende Farbgebung besitzt.  



  Die Einstellbedienung     einer    die beschriebenen  Kombinationsmerkmale besitzenden Kamera ist fol  gende:    <I>1. Einstellen der Filmempfindlichkeit:</I>    Zu diesem Zweck wird im Ausführungsbeispiel  gemäss     Fig.    7 der Ring 48 des Belichtungsmessers so  verstellt, dass die     Einstellmarke    46 dem der Empfind  lichkeit des verwendeten Films entsprechenden, der  Skala 45 angehörenden Wert gegenübersteht. Die  Einstellung der Filmempfindlichkeit ist damit sowohl  für Tageslicht- als auch für Blitzlichtaufnahmen vor  genommen.      <I>2.

   Einstellen des den</I>     Aufnahme-Lichtverhältnissen     <I>entsprechenden</I>     Zeit-Blende-Verhältnisses:     Hierzu ist es lediglich     erforderlich,    das einzige  Betätigungsglied, das in     Fig.    7 mit 36 bezeichnet ist,  so weit zu drehen, bis die auf dem Ring 48 angeord  nete Einstellmarke 49 dem     Messwerkzeiger    51 bzw.  dem der Stellung desselben entsprechenden Kanal  der Skala 52 gegenübersteht.

   Damit ist das den ge  gebenen Lichtverhältnissen und der Filmempfindlich  keit entsprechende     Zeit-Blende-Verhältnis    ohne Vor  handensein einer Blende- und     Belichtungszeit-Kenn-          zeichnung    und ohne Kenntnis der verschiedenen Ein  stellagen des einzigen Betätigungsglieds richtig ein  gestellt.  



  Der der     eingestellten    Blende und der Aufnahme  entfernung zugeordnete     Tiefenschärfebereich    ist nun  mehr in dem in der Frontplatte ausgebildeten Seh  schlitz     (Fig.    7, 9 und 12) als geschlossenes, sich von  der Frontplatte farblich abhebendes Band erkennbar  und an der Entfernungsskala ablesbar.  



  <I>3. Einstellung der Kamera bei</I>     Blitzlichtaufnahmen:     Im Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.7    wird bei  eingestellter Filmempfindlichkeit zunächst die Marke  55 durch Drehen des Rings 57 der Kennzahl des ver  wendeten     Blitzlampentyps    auf der Skala 53 gegen  übergestellt.  



  Der der Kennzahl des verwendeten Blitzlampen  typs und der Entfernung zum Aufnahmegegenstand  zugeordnete     Blendewert    wird sodann dadurch einge  stellt, dass das einzige Betätigungsglied 36 soweit ge  dreht wird, bis die Marke 55 der der     Aufnahme-          Entfernung    entsprechenden Meterzahl auf der Skala  54 gegenübersteht.  



  Im Ausführungsbeispiel gemäss den     Fig.    12 und  13 wird zur Berücksichtigung von Filmempfindlich  keit und     Blitzlampentyp    bei Blitzlichtaufnahmen zu  nächst die Verbindung zwischen dem     Entfernungs-          Einstellring    98 und dem Ring 104 durch Anheben  des Kupplungsglieds 160 gelöst und der Ring 104  oder der     Entfernungs-Einstellring    98 so weit gedreht,  bis sich die Marke 106 und die Kennzahl des ver  wendeten     Blitzlampentyps    auf der Skala 103 gegen  überstehen. Danach werden die Ringe 98 und 104  durch Loslassen des Betätigungsgriffs 105 des Kupp  lungsglieds 160 wieder miteinander gekuppelt.  



  Zum Einstellen der     Fihnempfindlichkeit    werden  die gekuppelten Ringe 98 und 104 nunmehr so weit  gedreht, bis die Zeigermarke 101c der Empfindlich  keitszahl des verwendeten     Films    auf der Skala 102  gegenübersteht. Bei den genannten Einstellungen ist  die Kupplungsverbindung zwischen den beiden Ringen  98, 104 und dem einzigen Betätigungsglied 96 gelöst  und wird erst nach vollzogener Einstellung der Film  empfindlichkeit durch Verschieben des Kupplungs  schiebers 101     in    axialer Richtung und     Ineingriff-          bringen    seiner Kupplungsklauen 101a mit den Rast  kerben 96a des     einzigen    Betätigungsglieds 96 her  gestellt.

      Die Einstellung der der Filmempfindlichkeit, dem  verwendeten     Blitzlampentyp    und der Entfernung des  Aufnahmeobjektes zugeordneten     Blendeöffnung    kann  nunmehr wahlweise entweder dadurch erfolgen, dass  die Objektentfernung geschätzt und diese durch  Drehen des einzigen Betätigungsglieds 96 der orts  festen Marke 108 gegenübergestellt wird, oder dass  ein in die Kamera eingebauter, mit der     Entfernungs-          Einstellvorrichtung        gekuppelter    Entfernungsmesser auf  das Aufnahmeobjekt scharf eingestellt wird.

   Damit ist  vermöge der Kupplung zwischen     Entfernungs-Ein-          stellorgan    und einzigem Betätigungsglied die der Ob  jektentfernung, der Filmempfindlichkeit und dem ver  wendeten     Blitzlampentyp    entsprechende     Blendeöff-          nung    vollkommen selbsttätig, ohne die geringste Ge  dankenarbeit, eingestellt.  



  Es ist damit die Aufgabe gelöst, eine einfach und  praktisch fehlerfrei     bedienbare    Kamera zu schaffen,  bei der die Einfachheit in der Bedienungsweise in  dessen nicht durch wesentliches Einschränken des  Anwendungsbereichs an sich bekannter Kameras mit  getrennt     betätigbaren    und einen grossen Verstell  bereich besitzenden Einstellorganen für Blende und  Belichtungszeit erreicht ist; vielmehr bleibt bei der  beschriebenen Kamera derselbe weite Anwendungs  bereich erhalten, wobei jedoch die bei den herkömm  lichen Kameras bekannten     Bedienungs-Schwierig-          keiten,    insbesondere hinsichtlich der Einstellung der  Blende, ausgeschaltet sind.

   Dies ergibt sich daraus,  dass die Kenntnis der eingestellten     Zeit-Blende-Werte-          paare    für den Benutzer der beschriebenen Kamera  im Gegensatz zu den herkömmlichen Kameras un  interessant ist, da durch die Zuordnung der Zeit- und       Blende-Wertepaare    und ihre Einstellung mittels eines  einzigen Betätigungsglieds stets brauchbare Aufnah  men gewährleistet sind. Es ist lediglich zwischen den  Aufnahmebereichen für  Aufnahmen aus der Hand   und für  Aufnahmen vom Stativ  zu unterscheiden,  was durch die     erfindungsgemässe    Kamera in beson  derer Weise einfach gemacht ist.  



  Besonders hervorzuheben ist, dass bei der be  schriebenen Kamera die Notwendigkeit der Kenntnis  und des Bewusstseins gerade der     Blendeeinstellung,     die für viele Photographierende grosse     Verständnis-          Schwierigkeiten    in sich birgt, ausgeschaltet ist. Dem  Ziel, das Arbeiten mit Blende-Werten bzw. -Ein  stellungen bei sämtlichen mit einer Kamera durch  führbaren Aufnahmearten überflüssig zu machen und  trotzdem tatsächlich stets die richtige     Blende-Ein-          stellung    zu erreichen bzw. aus der     Blende@Einstellung     ableitbare Angaben zu erhalten, dienen die in der  Beschreibung angeführten Ausführungsbeispiele.

   Hier  zu zählen vor allem die Einstellvorrichtungen für  Blitzlichtaufnahmen sowie der Einbau eines     gekup-          pelten    Entfernungsmessers, welcher dem besonderen  Zweck dient, bei Blitzlichtaufnahmen eine optimale  Blende-Einstellung ohne jede Gedankenarbeit der  Bedienungsperson zu gewährleisten. Ebenso ist der  Einbau einer automatischen     Tiefenschärfe-Anzeige-          Vorrichtung    von Bedeutung, da die Tiefenschärfe      wiederum von der     Blende-Einstellung,    die als solche  der Bedienungsperson nicht zum Bewusstsein kommen  soll, abhängt.  



  Für Blitzlichtaufnahmen ist es bei der beschrie  benen Kamera ferner von Wichtigkeit, dass dieselben  nur in dem besonderen, dafür ausgewählten Blende  verstellbereich durchführbar sind. Um dies zu ge  währleisten, sind die beschriebenen, erfindungsge  mässen Warn- und Sperrvorrichtungen angeordnet.  



  Die Kupplung des einzigen Betätigungsglieds mit  einem Belichtungsmesser dient insbesondere dazu,  die Einstellbedienung der Kamera hinsichtlich Belich  tungszeit- und Blende-Einstellung in besonderer Weise  sicher zu gestalten und das Erfordernis einer Ein  stellung von Zahlenwerten vollkommen auszuschalten.

         Hiezu    gehört nicht nur eine Kupplung zwischen ein  zigem Betätigungsglied und Belichtungsmesser gemäss  einer der beschriebenen,     aufwandsparenden    Weisen,  vielmehr könnte die in Abhängigkeit von den Licht  verhältnissen, der Filmempfindlichkeit und anderen  Belichtungsfaktoren richtige Einstellung des einzigen  Betätigungsglieds durch Kuppeln desselben mit an  sich bekannten halb- oder vollselbsttätigen Belich  tungsreglern erfolgen, welche eine Bewegung des Be  tätigungsglieds bis zum Erreichen einer bestimmten,  den Aufnahmebedingungen entsprechenden Stellung  zulassen, bzw. eine solche Bewegung selbsttätig durch  führen.  



  Die Erfindung wird nicht dadurch     berührt,    dass  verschiedene der beschriebenen, zur Weiterbildung,  der     Erfindung    dienenden Einrichtungen als Einzelein  richtungen bereits bekannt oder vorgeschlagen worden  sind. Durch Kombination einer oder mehrerer dieser  Einrichtungen mit dem einzigen Betätigungsglied     für     die Einstellung von Belichtungszeit und Blende wird  eine neue und fortschrittliche Wirkung in Form einer  überraschend einfachen und sicheren Kamerabedie  nung erreicht. Darüber hinaus sind für manche der ge  nannten Vorrichtungen besonders vorteilhafte Aus  gestaltungen angegeben.  



  Durch die Erfindung ist erstmalig erreicht, dass  eine Kamera bei allen Anwendungsarten im echten  Sinne  narrensicher  zu handhaben ist. Dies ist da  durch gewährleistet, dass die verfügbaren     Werte    für  Belichtungszeit und Blende in sinnvoller Weise ge  paart und mittels eines einzigen     Betätigungsglieds    ein  stellbar sind, und dass das Auftreten der Blende als ins  Bewusstsein gelangender     Einstell-    und Auskunftsfaktor  bei sämtlichen Aufnahmearten ausschaltbar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Photographische Kamera mit voneinander ge trennten, jeweils auf mehrere Stellungen einstellbaren Einstellorganen für Blende und Belichtungszeit, da durch gekennzeichnet, dass diese Einstellorgane zwecks Belichtungseinstellung mittels eines einzigen Betätigungsglieds im Sinne einer Belichtungswert- Einstellung derart verstellbar sind, dass einer be stimmten, verwacklungsfreie Aufnahmen aus der Hand gewährleistenden und für das Aufnehmen mittelschneller Objekte geeigneten Belichtungszeit der gesamte Blendeöffnungsbereich im Sinne einer mono tonen Verstellung zugeordnet ist,
    und dass jeder der vorhandenen weiteren Belichtungszeiteinstellungen je weils der zur Fortführung der monotonen Belichtungs- stufung erforderliche Blendenwert zugeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Kamera nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine den Blendemechanismus in Richtung seiner einen Endlage bewegende Feder und durch eine vom einzigen Betätigungsglied beeinflussbare übertragungs- vorrichtung zur Verstellung der Blende. 2.
    Kamera nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass als Übertragungsvorrichtung ein drehbarer Ring (4) angeordnet ist, der unter dem Einfluss einer entgegen der Feder (8) des Blende mechanismus wirkenden und deren Kraft überwin denden Feder (5) steht, und der einerseits mit dem einzigen Betätigungsglied und anderseits mit dem Blendemechanismus kraftschlüssig kuppelbar ist. 3. Kamera nach Patentanspruch und dem Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Blende als Irisblende mit Sektorenlamellen (13) ausgebildet ist. 4.
    Kamera nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass als Übertragungsvorrichtung ein zweiarmiger Hebel (17) und eine mit dem einzigen Betätigungsglied verbundene Steuerkurve (20a) an geordnet sind, und dass der eine Arm (17b) des Hebels mit der Steuerkurve und der andere (17a) mit dem Blendemechanismus zusammenarbeitet. 5. Kamera nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Belichtungszeit-Einstellorgan des Verschlusses als ein ziges Betätigungsglied ausgebildet ist. 6.
    Kamera nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das einzige Betätigungsglied mit dem Belichtungs- zeit-Einstellorgan mittels einer lösbaren Kupplung verbindbar ist, und dass diese Kupplung nur in den Teilen des Versteilbereichs des Betätigungsglieds wirksam ist, in welchen eine monotone Belichtungs stufung durch Änderung der Belichtungszeit vorliegt. 7.
    Kamera nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass als Kupplungsvorrichtung zwischen dem einzigen Betätigungsglied und dem Belichtungs- zeit-Einstellorgan am einen dieser Teile zwei einseitig und in entgegengesetzten Richtungen wirksame Mit nahmeklinken (24) angeordnet sind, die unter Feder wirkung in am anderen der beiden Teile ausgebildete Ausnehmungen (23a) eingreifen und zum Lösen der Kupplungsverbindung mit ortsfesten Anschlägen (28) zusammenarbeiten. B.
    Kamera nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen < 1 bis 7, gekennzeichnet durch eine Kupplungsverbindung zwischen dem einzigen Betäti gungsglied und einem an bzw. in der Kamera ange ordneten Belichtungsmesser, mittels welcher in einer mechanischen und bzw. oder optischen und bzw. oder elektrischen Weise der Zeiger des Belichtungsmessers und eine Einstellmarke miteinander in Koinzidenz führbar sind. 9.
    Kamera nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass als Kupplungsvorrichtung zwischen Belichtungsmesser und einzigem Betätigungsglied ein parallel zur optischen Achse verschiebbarer über tragungsstift (38) angeordnet ist, der einerseits unter Federwirkung an einer mit dem Betätigungsglied ver bundenen Steuerkurve (39) anliegt und anderseits ein gegenüber dem Zeiger (51) des Belichtungsmessers einstellbares Nachführglied (44, 48) beeinflusst. 10.
    Kamera nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur halbselbsttätigen Einstellung der Blende bei Blitz lichtaufnahmen in Abhängigkeit von Blitzlampentyp und Aufnahmeentfernung eine Entfernungsskala und eine Kennmarken-Skala der Blitzlampentypen gegen einander verstellbar angeordnet sind, von denen wahl weise die eine in bezug auf die Einstellbewegung des einzigen Betätigungsglieds ortsfest und die andere an einem mit dem Betätigungsglied verbundenen Ein stellglied oder beide an diesem Einstellglied oder beide in bezug auf die Einstellbewegung des Betätigungs glieds ortsfest angeordnet sind,
    und dass zur Ein stellung des einzigen Betätigungsglieds in eine dem verwendeten Blitzlampentyp und der gewählten Auf nahmeentfernung entsprechende Stellung die am Ein stellglied angeordnete Skala mit der bei der Einstell bewegung des Betätigungsglieds ortsfest bleibenden Skala oder eine wahlweise am Einstellglied ange ordnete bzw. ortsfest bleibende Marke mit einer der ortsfest bleibenden bzw. am Einstellglied angeordneten Entfernungs- und Kennmarkenskalen zusammen arbeitet, und dass von den miteinander zusammen arbeitenden Skalen bzw.
    Skala und Marke die eine auf einem Träger angeordnet ist, welcher gegenüber einem Grundträger verstellbar ist, wobei zur Relativein stellung dieser beiden Träger am einen eine Film empfindlichkeitsskala und am anderen eine Einstell marke für diese angeordnet ist. 11. Kamera nach den Unteransprüchen 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein Nachführglied (44, 48, 57) für den Belichtungsmesserzeiger (51) als das mit dem einzigen Betätigungsglied verbundene Ein stellglied ausgebildet ist. 12.
    Kamera nach Unteranspruch 10, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Einstellvorrichtung zur halb selbsttätigen Einstellung des einzigen Betätigungs glieds bei Blitzlichtaufnahmen am Verschluss bzw. am Objektiv der Kamera angeordnet ist. 13.
    Kamera nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zur Kenutlichmachung des für Blitzlichtaufnahmen be nutzbaren, dem monotonen Verstellbereich der Blende zugeordneten Teilverstellbereichs des einzigen Be tätigungsglieds Markierungen angeordnet sind, die durch das Gefühl oder visuell wahrnehmbar sind. 14. Kamera nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass zur visuellen Erkennung des für Blitzlichtaufnahmen benutzbaren Teilverstellbereichs des einzigen Betätigungsglieds ortsfest oder am Be tätigungsglied sich hinsichtlich ihrer Form und bzw.
    oder ihrer Farbe unterscheidende Symbole (61, 62) angeordnet sind, welche im Bereich der monotonen Blendenverstellung in am Betätigungsglied bzw. an einem ortsfesten Teil ausgebildeten Sichtfenstern (58b) sichtbar sind. 15. Kamera nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass zur gefühlsmässigen Erkennung des für Blitzlichtaufnahmen benutzbaren Teilverstell- bereichs des einzigen Betätigungsglieds eine lösbare Sperrvorrichtung angeordnet ist, die ein Bewegen des Betätigungsglieds über den abgegrenzten Bereich hinaus erst nach ihrem Lösen gestattet. 16.
    Kamera nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erkennung des für Blitz lichtaufnahmen benutzbaren Teilverstellbereichs des einzigen Betätigungsglieds durch letzteres beeinfluss- bare Abdeckungen (68, 69) angeordnet sind, welche in Abhängigkeit von der Stellung des Betätigungs glieds die Blitzlichtanschlussvorriehtungen (64, 65) der Kamera bzw. des Verschlusses freigeben. 17.
    Kamera nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass in Abhängigkeit von der Einstellage des einzigen Betätigungsglieds beeinflussbare Sicherungsvorrich tungen, beispielsweise Unterbrecherschalter (92a, 93) oder Sperren (89), für die beweglichen Teile (82, 83) der Blitzkontaktschalter (82, 80a; 83, 81a) ange ordnet sind, um einen Stromkreisschluss der Blitz kontaktschalter nur in dem für Blitzlichtaufnahmen benutzbaren Teilverstellbereich des einzigen Betäti gungsglieds zu gestatten. 18.
    Kamera nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 9 und 13 bis 17, bei welcher die Einstellmarkierungen des Entfernungs-Einstell- organs und des einzigen Betätigungsglieds mit dem Faktor 2 gestuft und äquidistant sind, dadurch ge kennzeichnet, dass zur selbsttätigen Einstellung der Blende bei Blitzlichtaufnahmen in Abhängigkeit von der Änderung der Aufnahmeentfernung eine lösbare Kupplung zwischen dem einzigen Betätigungsglied und dem Entfernungs-Einstellorgan angeordnet ist,
    mittels welcher das Betätigungsglied und das Ent- fernungs-Einstellorgan gemeinsam derart verstellbar sind, dass einer Vergrösserung der Aufnahme-Ent- fernung eine Vergrösserung der Blendeöffnung zu geordnet ist. 19.
    Kamera nach Unteranspruch 18, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Begrenzung der gemeinsamen Verstellbewegung von Entfernungs-Einstellorgan und einzigem Betätigungsglied auf den für Blitzlichtauf nahmen benutzbaren Teilverstellbereich des Betäti gungsglieds eine Begrenzungsvorrichtung angeordnet ist, welche gleichzeitig mit dem Einrücken der Kupp lung zwischen einzigem Betätigungsglied und Entfer- nungs-Einstellorgan wirksam wird und eine Ver stellung der beiden gekuppelten Teile über den ge nannten Teilverstellbereich hinaus verhindert. 20.
    Kamera nach Unteranspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass als Begrenzungsvorrichtung orts feste Anschläge (97b,<B>97e)</B> angeordnet sind, welche bei eingerückter Kupplung im Weg eines Teils der Kupplungsvorrichtung liegen. 21. Kamera nach Unteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass zur Kupplung zwischen einzigem Betätigungsglied und Entfernungs-Einstellorgan ein vom einen dieser Organe getragener Schieber (101) angeordnet ist, welcher in eingekuppeltem Zustand mit den ortsfesten Begrenzungsanschlägen (97b, 97c) zusammenarbeitet. 22.
    Kamera nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 18 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass zur Berücksichtigung des verwendeten Blitzlampen typs und der Empfindlichkeit des verwendeten Films bei der durch das Kuppeln erfolgenden Relativein stellung von einzigem Betätigungsglied und Entfer- nungs-Einstellorgan eine Kennmarkenskala der Blitz lampentypen und eine Filmempfindlichkeitsskala gegeneinander verstellbar angeordnet sind, von de nen die eine am Entfernungs-Einstellorgan und die andere am einzigen Betätigungsglied oder beide am Betätigungsglied oder beide am Entfernungs-Einstell- organ angeordnet sind. 23.
    Kamera nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 22, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zur selbsttätigen Anzeige der Tiefen schärfe in Abhängigkeit von der Blende- und Entfer- nungs-Einstellung. 24. Kamera nach Unteranspruch 23, dadurch ge kennzeichnet, dass als Anzeigevorrichtung für die Tiefenschärfe ein mit der Entfernungs-Einstellskala zusammenarbeitendes scherenartiges Hebelpaar (109, 110) angeordnet ist, welches in Abhängigkeit von der Verstellbewegung des. Blendemechanismus verstell bar ist. 25.
    Kamera nach Unteranspruch 24, dadurch ge kennzeichnet, dass das Hebelpaar (109, 110) zwischen dem einzigen Betätigungsglied (114) und einer Front platte (113) angeordnet und seine Stellung in einem in der Frontplatte ausgebildeten, der Entfernungs skala (112) gegenüberliegenden Sehschlitz (113a) erkennbar ist. 26.
    Kamera nach Unteransprüchen 24 und 25, da durch gekennzeichnet, dass zur Steuerung des Hebel paars (109, 110) in Abhängigkeit von der Verstell bewegung des Blendemechanismus Steuerkurven (117a, 117b) angeordnet sind, und dass als Träger der Steuerkurven ein mit dem Blendemechanismus verbundenes Übertragungsglied (117) angeordnet ist. 27.
    Kamera nach Unteransprüchen 25 und 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Aussenmantel der Frontplatte (113) kegelförmig ausgebildet und in diesem der Sehschlitz (113a) angeordnet ist, und dass das Hebelpaar (109, 110) an einer rückseitigen Ausdrehung (113b) mit ebenfalls kegelförmigem Aussenmantel angeordnet und aus elastischem Werk stoff hergestellt ist, wodurch sich die den Tiefen schärfebereich anzeigenden Teile (109a, 110a) des Hebelpaars an den Sehschlitz (113a) anschmiegen. 28.
    Kamera nach den Unteransprüchen 25 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass der im Sehschlitz (113a) erkennbare Teil (109a, 110a) des Hebelpaars (109, 110) eine von der Frontplatte (113) sich deutlich unterscheidende Farbgebung besitzt. 29. Kamera nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass der nur für Stativaufnahmen benutzbare Teil verstellbereich des einzigen Betätigungsglieds durch besondere Farbgebung oder durch ein Symbol (130) kenntlich gemacht ist. 30.
    Kamera nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass das Entfernungs-Einstellorgan der Kamera mit einem in diese eingebauten Entfernungsmesser ge kuppelt ist.
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