CH363921A - Abspulverfahren mit Auffinden der beiden Fadenenden eines Spinnkopses und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Abspulverfahren mit Auffinden der beiden Fadenenden eines Spinnkopses und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

Info

Publication number
CH363921A
CH363921A CH5729858A CH5729858A CH363921A CH 363921 A CH363921 A CH 363921A CH 5729858 A CH5729858 A CH 5729858A CH 5729858 A CH5729858 A CH 5729858A CH 363921 A CH363921 A CH 363921A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
thread
cop
dependent
thread end
bobbin
Prior art date
Application number
CH5729858A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Dr Ing Reiners
Fuerst Stefan
Original Assignee
Walter Dr Ing Reiners
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Walter Dr Ing Reiners filed Critical Walter Dr Ing Reiners
Publication of CH363921A publication Critical patent/CH363921A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H67/00Replacing or removing cores, receptacles, or completed packages at paying-out, winding, or depositing stations
    • B65H67/02Arrangements for removing spent cores or receptacles and replacing by supply packages at paying-out stations
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H67/00Replacing or removing cores, receptacles, or completed packages at paying-out, winding, or depositing stations
    • B65H67/08Automatic end-finding and material-interconnecting arrangements
    • B65H67/081Automatic end-finding and material-interconnecting arrangements acting after interruption of the winding process, e.g. yarn breakage, yarn cut or package replacement
    • B65H67/083Automatic end-finding and material-interconnecting arrangements acting after interruption of the winding process, e.g. yarn breakage, yarn cut or package replacement handling the yarn-end of the new supply package
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


  
 



  Abspulverfahren mit Auffinden der beiden Fadenenden eines Spinnkopses und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
Die Erfindung betrifft ein Abspulverfahren mit gleichzeitigem Auffinden und Trennen der beiden Fadenenden eines Spinnkopses mit am Fuss aufgewickelter Fadenreserve. Gemäss der Erfindung wird der Kops einem entlang des Kopsfusses strömenden Luftstrom ausgesetzt und das zur Kopsspitze laufende Fadenende wird aussen am Kops gehalten.



   Das Auffinden des Fadenendes der abzuspulenden Kopse ist besonders schwierig, wenn das abzuspulende Fadenende von der Kopsspitze mit einigen Hinterwindungen an den Fuss des Kopses gewunden ist und dort, mit einigen Parallelwindungen versehen, an der Spulenhülse festliegt. Das andere Fadenende des Kopses kommt im allgemeinen am äusseren Spulenhülsendurchmesser heraus und liegt an der   Spulenhülse    an deren Fussende an. Um nun beim Umspulen des Garnes auf grössere Spulen, insbesondere Kreuzspulen, den Spulenwechsel möglichst schnell durchführen zu können, musste bisher der Reservewickel am Kopsfuss von Hand ergriffen und abgewickelt werden.

   Schwierigkeiten ergeben sich insofern, als einmal der Spulkörper sich in der Abzugsrichtung konisch erweitert; zum anderen gelingt es nicht immer mit   Sicherheit,    den Wickel einzeln zu erfassen, ohne die angrenzenden Fadenlagen mitzunehmen; des weiteren verheddert sich das abzuspulende Fadenende vielfach mit dem anderen, im allgemeinen am   Spulen ! hülsendurchmesser    austretenden Fadenende. Durch das Verfahren nach der Erfindung ist es ohne Schwierigkeiten möglich, das Fadenende zu erfassen und freizulegen.

   Nachstehend werden   Ausführungsheispiele    der Erfindung erörtert: Um zu verhindern, dass der gesamte Faden durch den Luftstrom von dem Kops abgesaugt wird, wird der Faden aussen am Kops festgehalten, so dass sich lediglich das   verhiiitnismässig    kurze Ende bis zu dieser Festhaltung abwickeln kann. Zugleich wird dabei erreicht, dass die beiden Fadenenden voneinander getrennt werden. Es ist nun möglich, das an der Spulenhülse anliegende Fadenende abzuschneiden und das andere Fadenende so zu erfassen, dass es bei der Bewegung des Kopses in die Abspul- oder Bereitschaftslage frei greifbar ist. Nach dem Abtrennen des anderen Fadenendes kann sodann die Freigabe des Kopses von seiner Auflage in der Vorratsstellung erfolgen.

   Diese Vorratsstellung kann entweder aus einem Magazin mit einer einzigen Spule oder mit mehreren Spulen, gegebenenfalls aus einem Kasten mit mehreren Spulenschächten, bestehen. Diese Spulenvorratsstellung kann entweder von Hand beschickt werden oder durch mechanische Mittel.



   Das freigewordene, zur Spulenspitze führende Fadenende kann aber auch entlang des Kopses in   Richtung    gegen die Spulenspitze vom Kops abgenommen werden. Hierbei kann es besonders vorteilhaft sein, wenn der als. langes, überstehendes Fadenende aufgelöste Reservewickel von dem zur Spitze führenden Fadenende abgetrennt, insbesondere abgeschnitten wird.



   Die Abnahme des vom Luftstrom freigelegten Fadenendes an der Spitze kann mittels eines Organes, z. B. eines Hakens, eines Greifers oder dergleichen, erfolgen. So ist es möglich, ein Glied an der Spitze anzulegen, das sich in Richtung des   Fadenablanfes    tangential von der Oberfläche des Wickels abhebt.



   In diesem freigelegten Zustand kann dann der Faden leicht von einem ähnlichen Organ oder einem Greif er erfasst, in einen Halter gelegt oder von einem Förderglied weitergeführt werden. Es ist auch sehr vorteilhaft, die Abnahme des Fadens an der Spitze durch einen zur Spitze bzw. an der Spitze axial auswärts gerichteten Luftstrom vorzunehmen. Der Luft  strom, welcher zunächst den Fadenwickel am Fuss auflöst und der Luftstrom, welcher den Faden an der Spitze abnehmen kann, soll, nachdem Sorge dafür getragen ist, dass seine Richtung nach Erfüllung des ersten Schrittes geändert wird, die Fortführung des Fadens zur Kopsspitze vornehmen. Dies kann z. B. dadurch geschehen, dass der Kops in einen Behälter eingebracht wird, welcher den Kops umgibt. Daraufhin wird ein Luftstrom in den Behälter eingelassen, der zunächst am Fuss vorbei austreten kann.

   Nach Beendigung dieses ersten Arbeitsvorganges wird infolge Freigabe einer Öffnung an der Kopsspitze und   Verschluss    der Öffnung an der Fusseite die Richtung des Luftstromes umgekehrt, so dass er nunmehr in Richtung der Spulenachse an der Spitze austritt und hierbei den bis mindestens zur Mitte der Kopslänge gelösten Faden auch in seine neue Richtung mitnimmt und zur Spitze trägt. Auch hier ist es vorteilhaft, dass der Faden, nachdem der Reservewickel aufgelöst ist, durch Abtrennen des überstehenden Fadenendes verkürzt wird. Sorgt man dafür, dass die   Strömungshö chstgeschwindigkeit    des Luftstromes zuerst im Bereich des Reservewickels, später im Bereich der zur Spitze führenden Umwicklung des Wickels erzeugt wird, so ist ein ordnungsgemässes Abwik  keln    des Fadens am besten gewährleistet.

   Befindet sich auch an der Spitze des Kopses ein Wickel, so kann dieser sowohl durch den Luftstrom als auch durch Abziehen von der Spitze abgenommen werden.



   Die Fig. 1 bis 6 zeigen Teile einiger   Ausführungs    beispiele der Erfindung.



   Fig. 1 bis 3 die Grundzüge der Arbeitsweise;
Fig. 4 und 5 eine Vorrichtung an einer Spulmaschine in zwei unterschiedlichen Arbeitsstellungen;
Fig. 6 ein anderes Ausführungsbeispiel zur Abnahme des Fadens.



   Ein Spinnkops 1 wird von einer konischen Haltevorrichtung 2 erfasst und sein Fussende einem Rohr 3 gegenübergestellt, dessen lichte Weite nur wenig grösser als der äussere Durchmesser des Spulkörperfusses 4 ist. Auf diesen Spulkörperfuss ist der Re servewickel 5 aufgewickelt. Vom Reservewickel 5 läuft der Faden F zur Kopsspitze 7. Durch das Saugrohr 3 wird die Luft in axialer Richtung gesaugt, so dass ein Luftstrom dem Kopsfuss 4 entlang strömt.



   Der Luftstrom erfasst das Fadenende der Re servewicklung 5 und löst diese vom Spulkörperfuss 4 ab, wobei auch der zur Kopsspitze laufende Faden zum Teil freigelegt wird. Ein zweites, dem Saugrohr
3 nachgeschobenes Rohr 6 verbessert diese Freilegung. Wird nunmehr die Richtung des Luftstromes umgekehrt, so wird der freie Faden nach der ent gegengesetzten Seite, also zur Spitze hin geblasen  (Fig. 3) und das zur Kopsspitze laufende Fadenende aussen am Kops durch den Luftstrom gehalten. Vor Anderung der Luftstromrichtung kann der Faden in der Nähe des Spulenfusses abgetrennt oder abge    schnitten    werden. Bei der Vorrichtung gemäss Fig. 4 befindet sich der Kops in einem abgeschlossenen Be halter, in welchem Luft durch einen Kanal eingeblasen wird. In einer Hülse 12 wird der Kops von einem Spreizdorn 13 gehalten.

   Da die der Kopsspitze naheliegende Seite der Hülse 12 abgeschlossen ist, sucht sich der angeblasene Luftstrom einen anderen Ausweg und strömt hierbei am Spuienfuss vorbei, wobei er die Reservewicklung 5 auflöst und den Faden durch die dem Kopsfuss gegenüberstehende Hülse 14 hinausbläst. Nach Ablauf einer gewissen Zeit ist hier der Faden von dem Kopsfuss und dem unteren Teil des Wickels abgelaufen. Auf einer Welle 15 sitzen um ca.   1800    versetzt an der rechten Seite eine Verschlussplatte 16, an der linken Seite ene Verschluss  platte    17. Während nun die Verschlussplatte 16 ge öffnet wird, wird mit der gleichen Bewegung die Verschlussplatte 17 geschlossen.

   Dadurch wird der Austritt der Druckluft aus der Hülse 14 unmöglich, andererseits wird der Faden F beim Schliessen der Hülse 14 durch die Verschlussplatte 17 von deren scharfer Kante 18 in Zusammenarbeit mit der scharfen Kante 19 der Hülse so weit abgeschnitten, wie er aus der Hülse heraussteht. Damit kehrt der Luftstrom seine Richtung um und fliesst nunmehr, wie in Fig. 5 gezeichnet, zur Kopsspitze, wobei er das teilweise freiliegende Fadenende mitnimmt, wodurch dieses an die Kopsspitze gelangt.



   Bei den Fig. 4 und 5 werden zwei unterschiedliche Einrichtungen zur Fassung des Kopses verwendet. Es wird nämlich einmal ein langer Spreizdorn 13 und das andere Mal eine konische Aufnahmevorrichtung 2 verwendet. Beide können mit gleichem Vorteil in dieser Vorrichtung gebraucht werden. In Fig. 6 ist gezeigt, wie ein Anlageorgan, an die Oberfläche des Kopses angelegt, den Faden abnehmen kann. Infolge des Fadenumlaufes um die Spule beim Abwickeln muss der Faden einmal auf der Vorderseite eines Anlagegliedes 8 anschlagen. Ein am Anlageglied 8 angebrachter Haken 9 erleichtert die Abnahme des Fadens.



   Nach einer weiteren Ausführungsform kann das abzuspulende Fadenende mit Greifern, Klemmen oder von einem Luftstrom erfasst werden. Dieses Erfassen kann gleichzeitig oder kurz vor oder nach dem Abtrennen des anderen Fadenendes erfolgen, wobei das Festhalten im Luftstrom des abzuspulenden Fadenendes einem Klemmvorgang äquivalent zu setzen ist. Nachdem nun das abzuspulende Fadenende erfasst und das andere Fadenende so weit   ge    kürzt worden ist, dass es beim Ablaufen oder der weiteren Behandlung keine Störungen verursachen kann, ist es, sofern das Festhalten durch Klemmen geschieht, nicht mehr nötig, den Saugstrom in der vollen Stärke aufrechtzuerhalten. Es kann also der Absaugvorgang, welcher auf die Spule bzw. auf die Fadenenden wirkt, gleichzeitig und kurzzeitig nach Schliessen der Klemme abgeschwächt werden.

   Erfolgt dagegen das Halten des Fadens durch einen Luftstrom, so wird auch nach dem Abtrennen der Strom voll aufrechtzuerhalten sein.



   Da nun im allgemeInen die Spule, welche dem   Trenn-Klemmvorgang    bereits unterworfen war, in  eine Bereitschaftsstellung oder eine Arbeitsstellung, z. B. die Ablaufstellung, übergeführt wird, besteht besonders bei dünnen Garnen die Gefahr, dass der Faden, wenn das zur Klemmstelle führende Fadenende zu stark gestrafft ist, zerreisst. Die Reibung der Spule auf der Gleitfläche   wird aämiilch    unter Umständen so gross, dass die Zugkraft des Fadens nicht ausreicht, um die Spule beim Gleiten um ihre Längsachse zu drehen, damit entsprechend der grösser werdenden Entfernung die freie Garnlänge länger wird. Um diesen Mangel zu beheben, kann die Spule durch einen äusseren Antrieb um ihre Achse gedreht werden, insbesondere bei einer Fortbewegung durch Fallen oder   Gleiten    auf dem Spulenumfang angetrieben werden.



   Das Aussetzen des Kopses einem dem Kopsfuss entlang strömenden Luftstroms kann an Maschinen   angewendet werden, welche für das Abspulen n allein    vorbereitende Arbeit leisten, etwa die Spinnkopse zur Vorlage an einer Spulmaschine vorbereiten. Hierzu kann die Spulmaschine oder deren einzelne Spulstellen entsprechende Magazine erhalten, in denen die Spulen gesammelt und die Fäden bereitgehalten werden. Mit gleichem Vorteil kann aber auch eine solche Vorrichtung an jeder Spulstelle Anwendung finden. Besonders vorteilhaft ist der Gebrauch in weitgehend selbständig arbeitenden Spulmaschinen.



   Durch die Automatisierung der Vorgänge ist am Automaten das Aufsichtspersonal wesentlich   kurz-    zeitiger anwesend, und ein sich etwa   ein schleichender    Fehler kann zum längeren Stillstand der Maschine führen, wohingegen die Entfernung einer fehlerhaften Spule die Maschine an sich wieder in Gang bringen kann. Es ist bei derartigen automatischen Vorgängen vorteilhaft, auch dafür zu sorgen, dass beim Auftreten einer Störung, z. B. auch beim Misslingen eines Suchvorganges der Fadenenden einer neuen Spule, der vorgelegte Kops selbsttätig aus der Arbeitsstellung entfernt wird, damit der Arbeitsvorgang fortgesetzt werden kann. Hierzu wird die gleiche Einrichtung verwendet, welche auch die leeren Hülsen auswirft.

   Um aber die Trennung an sich ausreichend gefüllter Spulen von den leeren Hülsen möglichst sofort, also vor Abtransport, durchzuführen, kann jeder Spulstelle eine Sortiereinrichtung zugeteilt sein. Es ist aber auch möglich, zunächst die noch abzuspulenden Spulen sortiert einem Sammelbehälter zuzuführen und sie gegebenenfalls von mehreren Maschinen zusammen an einer Vorbereitungsmaschine so weit vorzubereiten, dass sie wieder in den ordnungsgemässen Arbeitsgang eingeschaltet werden können.



   Die Vorrichtung zur Durchführung der obenbeschriebenen Vorgänge wäre mit einer Halteeinrichtung für mindestens einen Kops, einer Absaugeinrichtung zur Erzeugung des Luftstromes und einem den abzuspulenden Faden festhaltenden Anlagekörper auszurüsten. Ferner ist eine Trenneinrichtug für das an der Spulhülse anliegende Fadentrumm und eine Halteeinrichtung für das abzuspulende Fadentrumm zwischen der Absaugeinrichtung und dem zu behandelnden Spulenkörper anzubringen oder ein zuführen. Die Trenneinrichtung für das eine Fadentrumm und Halteeinrichtung für das andere Fadentrumm lassen sich   zweckmässig    zu einem Arbeitsglied vereinigen. Als derartige Klemm-Trenneinrichtung hat sich besonders eine Schere bewährt, welche mindestens eine Schneide mit einem scharfen (Schneiden-) und einem stumpfen, aber klemmenden Wirkungsbereich besitzt.

   Zur Abschaltung des Saugstromes wird   zweckmässig    ein Ventil verwendet, welches bei Betätigung der Schere die Saugleitung im gleichen Sinne öffnet oder mindestens teilweise schliesst.



   Ferner ist es vorteilhaft, die Spule bei der Über  führung in eine Bereitschaftslage oder in n die Ablauf-    lage so anzutreiben, dass sie sich um ihre eigene Achse dreht. So kann z. B. eine umlaufende, wenig hervorstehende Rolle vorgesehen werden, welche die Spule beim Darübergleiten in Drehung versetzt.



   Unterhalb der Spulstelle lässt sich vorteilhaft eine Sortiereinrichtung anbringen, welche ausgeworfene Spulkörper daraufhin prüft, ob eine für das Abspulen sich noch lohnende Garnmenge vorhanden ist.



  Diese Sortiereinrichtung kann aus zwei zueinander geneigten laufenden Bändern bestehen, deren Abstand so bemessen ist, dass zwischen ihnen eine leere Hülse durchfallen, eine noch mit Garn versehene Spule aber nicht durchfallen kann. Eine Spule wird also von den umlaufenden Bändern mit nach oben genommen und in einen besonderen Sammelbehälter gebracht, um von dort aus nach Bereitlegen des Fadienendes erneut der Spulmaschine als Ablaufspule vorgelegt zu werden. Das beaufsichtigende Maschinenpersonal nimmt die in den Sortierbehälter gelangten Spulen, legt von Hand den Faden an den Spulenfuss und die Spule in das Magazin der zugeordneten Spulstelle. Diese Arbeit erfordert sehr wenig Zeit. Sie erspart das Sammeln der Spulen in grossen Behältern und damit den Transport.

   Ausserdem wird aber das Personal zu jeder   beaufsichtigten    Spulstelle einen besseren Kontakt erhalten, besonders wenn wiederholt Fehler auftreten. Vor allem aber verbleibt das abzuspulende Garnmaterial an der ihm ursprünglich zugeteilten Spulstelle.



   Die Fig. 7 bis 11 zeigen Teile solcher Ausführungsbeispiele der Erfindung. Es zeigen:
Fig. 7 die einzelnen Arbeitsschritte des Faden  suchvorganges;   
Fig. 8 und 9 eine automatische Spulstelle ;
Fig. 10 ein anderes   Ausführungsb ei spiel    mit einer   Kop & sortier- und    Hülsentransporteinrichtung   kombiniert;   
Fig. 11 ein weiteres Ausführungsbeispiel.



   In der Stellung I befinden sich die Fadenenden a und b des Spinnkopses 1 an dessen Fuss.



   In der Stellung II wird durch eine Ringdüse 2 ein Saugluftstrom an den Kopsfuss herangebracht.



  Der Kops 1 ruht auf einer Auflage 3, die das abzuspulende hinterwundene Fadenende a einklemmt.  



  Das innenliegende Fadenende ist mit b bezeichnet.



  Nachdem die Fadenenden vom Spulenfuss zum gleichzeitigen   Auffinden    durch den Luftstrom abgezogen und getrennt wurden, wird auch das Saugrohr von der Spule etwas entfernt, und in Stellung III wird zwischen beiden am Fuss des Kopses 1 eine Schere 4 eingeführt, die an ihrem vorderen Teil 5 als Klemme ausgebildet ist. Die Schere 4 liegt der Spulenachse näher. Sie schneidet das achsnah liegende innere Fadenende ab, während die Klemme 5 das achsfern liegende abzuspulende Fadenende a festklemmt. Nach dem Festklemmen gleitet in Stellung IV der Kops 1 eine Schräge 6 entlang. während das Fadenende a in der Klemme 5 eingeklemmt bleibt.



   In einem Magazin 7 sind mehrere Spinnkopse 1 untergebracht. Der untere Kops ruht auf einem Verschluss (Schlossbolzen) 8, 9. In der   Behandlungslage    liegt auf der Auflage 3 sowie auf dem vorderen Ende der Schräge 6 ein weiterer Kops. In dieser Lage wird dem Kops das Saugrohr 2, das in die Lage 2' verschwenkbar ist, und die Schere 4 gegenübergestellt.



  Während des Herabgleitens auf der Schräge 6 nimmt der jeweilige Kops die gestrichelt gezeichnete Lage 1' ein. Der vom Kops   1' zur    Klemme 5 führende Fadenanfang ist mit   a'    bezeichnet. Nach Überführung in die   Spuistellung    schwenkt der Kops in die Lage 1". Dieser Kops ist dadurch zur Ablaufspule einer automatischen Spulmaschine, die in ein Maschinengestell 10 eingebaut ist, geworden. Die Ablaufspule   1" ist    auf einen Spuldorn 11 aufgespiesst. Der Faden F läuft nach Verbindung der Fadenenden durch einen Knoter 12 über einen Fadenwächter 13, einen Fadenspanner 14, einen weiteren Fadenwächter 15, eine   Fadenführungstrommel    16 zu einer Auflaufspule 17. Diese Auflaufspule ist drehbar in einem Spulenrahmen 18 gelagert.



   Bei eingetretenem Fadenbruch wird das Fadenende von der Auflaufspule 17 durch ein Saugrohr 19 längs des Kreisbogens 20 nach unten geführt. Der Fadenanfang a bzw. der Faden F, der von der Ab  laufspule    1" kommt, wird einen Kreisbogen 21 entlang über den Knoter 12 geführt. Das Ansaugen und Erfassen des Fadens übernimmt ein Greifer mit Saugrohr 22.



   Fig. 9 zeigt Einzelheiten und den Antrieb der Schere 4. Die Schere 4 wird von einer Achse 23 aus angetrieben, die mit dem Scherenhebel 24 in Reibverbindung steht. Die Verlängerung des Hebels 24 bildet ein Anschlaghebel 25, dem Anschlagbolzen 26 und 27 zugeordnet sind. In einem Antriebsgehäuse 28 ist ferner ein Hebel 29 drehbar gelagert, der über ein Gestänge 30 einen   Schlosshebel    31 antreibt, an welchem die Schlossbolzen 8, 9 sowie die Auflage 3 befestigt sind. Das Gestänge 30 trägt ferner einen Schlossbolzen 32. Der Hebel 31 ist um eine Achse 33 drehbar gelagert.



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 10 erfolgt die Zuführung des Reservespinnkopses nicht aus einem Magazin, sondern aus einer die Maschine entlangwandernden Zuführungskette 34. In der Schräge 6 ist ein Antriebselement 35 eingebaut, welches eine in die Schräge 6   hineinragelnde    Antriebsrolle 36 trägt.



  Die Schräge 6 ist ferner mit einem Schlitz 37 versehen und kann um einen Drehpunkt 38 in die strichpunktiert eingezeichnete Lage 39 verschwenkt werden. Diese Schwenkung erfolgt mit Hilfe eines Gestänges 40, welches die Schräge 6 an ihrem unteren Ende mit einem zweiarmigen Hebel 41, 42 verbindet. Dieser Hebel ist um einen Bolzen 43 schwenkbar gelagert. Unterhalb der Ablaufspule 1" ist ein Aufzug angeordnet, der aus zwei   nebeneinanderlau-    fenden Förderbändern 44 und zwei Umkehrrollen 45 und 46 besteht. Die Förderbänder 44 tragen Mitnahmenocken 47. Die ersteren können ein wenig gegeneinander geneigt sein. Die Umlenkrolle 46 wird über ein Schneckenrad 48, eine Schnecke 49 und ein Zahnrad 50 von einem Motor 51 angetrieben.

   Mit diesem Antrieb   ilst    gleichzeitig ein Zahnrad 52 ver  bunden,    welches ein Transportband 53 für die leeren Hülsen 54 antreibt. Eine Leerhülse im Fallen ist mit   54'bezeichnet.    Die   Trichterbieche    des Hülsentransportbandes 53 tragen die Zeichen 55 und 56. Ein Spulenbehälter 57 dient zur Aufnahme aussortierter Kopse 1"'.



   Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende:
In Fig. 7 ist gezeigt, wie in der Reihenfolge I bis IV das abzuspulende Fadenende a und das innenliegende Fadenende b durch die Ringdüse 2 zum Auffinden angesaugt und getrennt werden, das Ende b durch die Schere 4 abgeschert und das Ende a durch die Klemme 5 eingeklemmt und aussen am Kops gehalten wird. Sobald nun die Auflage 3 weggenommen wird, rollt der Spinnkops 1 nach unten, und das Fadenende a ist derart freigelegt, dass es zum Verbinden mit einem anderen Faden bereitliegt.



  Ausserdem befindet es sich an einem bestimmten Ort, nämlich zwischen der Klemme 5 und dem Saugrohr 2', von wo es zum Knotvorgang abgeholt werden kann.



   Bei Beglnn der Sucharbeit wird die zuunterst im Magazin 7 liegende Spule 1 zunächst durch die schwenkbare Saugdüse 2 an ihrem Spulenfuss umfasst, so dass der Fadenanfang a und das Fadenende b abgezogen werden. Die Saugdüse 2 schwenkt dann in die Lage   2' aus,    so dass die Schere 4 sich zwischen die Saugdüse 2 und den Spulenfuss der Spule 1 einschieben kann. Die Schere 4 erfasst das Ende b und schneidet dasselbe ab. Im vorderen Teil der Schere, welche als Klemme 5 ausgebildet ist, wird das Fadenende a erfasst und eingeklemmt. In dieser Lage verbleibt die Spule, bis sie, etwa infolge Auslaufs einer ablaufenden Spule, von der Spulstelle angefordert wird. Dies erfolgt dann durch Wegnahme der Auflage 3, so dass der Spinnkops 1   entlang    der Schräge 6 nach unten   gleitet    und kurzzeitig die Lage 1' einnimmt.

   Der Spuldorn 11 nimmt dann in an sich bekannter Weise den Kops   1' auf    und überführt ihn in die Lage 1". Der Faden   (? liegt    dann zwischen dem Kops 1", der Klemme 5 und der Saugdüse 2. Er liegt also im Bereich des Greifers 22, der entlang des   Kreisbogens 21 nach unten schwenkt, um das anzuknüpfende Fadenende zum Knoter 12 zu holen  (siehe z. B. deutsches Patent Nr. 923415). Dabei kreuzt er den Faden a, so dass Greifer mit Saugrohr 22 dieses Ende erfassen und   nach    kurz vorher erfolgtem Öffnen der Klemme 5 nach oben in das Knüpfgerät 12 bringen kann.



   Bei Betätigung der Schere 4 wird die Achse 23 zunächst im Sinne des Uhrzeigers gedreht und die ganze Schere im gleichen   Drehsinn    so lange mitverschwenkt, bis der Anschlaghebel 25 an den Bolzen 27 anschlägt. Dies ist die unterste Lage der Schere 4.



  Wenn sich nun der Scherenhebel 24 weiter im Sinne des Uhrzeigers bewegt, bewegt sich die von dem Scherenhebel 24 angetriebene Scherenplatine in Richtung gegen den Uhrzeiger, so dass die Schere 4 geschlossen wird. Bei der Rückbewegung des Scherenhebels 24 wird die Schere 4 zunächst in die in Fig. 9 dargestellte Stellung zurückbewegt, bis der Anschlaghebel 25 an dem Anschlagbolzen 26 anschlägt. Bei einer weiteren   Rückbewegung    des Soherenhebels 24 wird die vordere Platine der Schere 4 wieder ge öffnet.



   Die Freigabe des Spinnkopses 1 im Magazin 7 unter Mitwirkung der Verschlussbolzen 8 und 9, der Auflage 3 und des   Sohlossbolzens    32 erfolgt durch Bewegung des Hebels 29. Hierbei wird zuerst die Auflage 3 nach rechts weggezogen, und der unterste Spinnkops 1 fällt aus dem Magazin 7. Das unzeitgemässe Nachfallen des darüberliegenden Spinnkopses 1 ist durch die Bolzen 89 unterbunden. Dagegen kann der   driftunterste    Kops auf die Verschlussglieder 8 und 9 fallen, sobald sich der Schlossbolzen 32 wieder nach links bewegt.



   Bei der Bewegung des Hebels 29 im Sinne des Uhrzeigers schiebt sich die Auflage 3 wieder nach links, dagegen weicht der Verschlus 8, 9 nach rechts aus, so dass der noch auf ihnen befindliche Spinnkops unten vom Verschluss 9 freigegeben wird, herabfällt und sich nunmehr auf die Auflage 3 auflegt, um damit in die unterste Lage einzufallen. Während dieser eine Spinnkops tiefer fällt, legt sich der Schlossbolzen 32 unter den darüberliegenden Kops.



  Daraufhin wird der Hebel 29 in die in Fig. 9 dargestellte Mittellage zurückbewegt, so dass der auf dem Schlossbolzen 32 aufliegende Kops auf den Verschluss 8, 9 fallen kann.



   In Fig. 10 erfolgt, wie oben bereits erwähnt, die Zuführung des Spinnkopses 1 durch eine Kette 34, wie dies an sich bereits bekannt ist. Das Suchen und Erfassen des Fadenanfanges a und des Fadenendes b erfolgt, wie oben bezüglich der Fig. 7 und 8 erläutert. In die Schräge 6 ist jedoch eine Antriebsrolle 36 eingebaut, die beim Fallen kurz den Spinnkops 1 dreht, so dass sich das Fadenende a ohne Spannung abrollen kann.



   Im Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 10 ist noch eine Einrichtung dargestellt, welche es gestattet, Ablaufspulen, deren Fadenanfang nicht gefunden wurde, sofort wieder von den leergelaufenen Hülsen zu trennen. Wenn ein Spinnkops 1 in an sich bekannter Weise auf den Spuldorn   aufgespiesst    und in die Stellug 1" gebracht wurde, wird der Faden, wie früher beschrieben, angeknotet. Ein Fadenwächter 13 prüft den Fadenlauf zwischen Ablaufspule 1" und Spanner 14. Wenn der Fadenwächter 13 kein Fadenstück nach dem Knüpfen feststellen kann, leitet er in an sich bekannter Weise wiederum einen Ablaufspulenwechselvorgang ein. Die Ablaufspule 1" wird dann vom Hebel 42 nach oben gedrückt.

   Gleichzeitig wird die Schräge 6 durch den Hebel 41 und das Gestänge 40 in die Lage 39 verschoben, so dass die Ablaufspule   1" m    die Lage   1"' fällt.    Sie befindet sich dann auf zwei Förderbändern 44, deren Abstand so bemessen ist, dass zwar eine Leerhülse 54' durchfallen kann, ein voller Kops jedoch von den Förderbändern 44 mitgenommen wird. Die Mitnahmenocken 47 transportieren die Ablaufspule 1"' nach oben und bringen sie in einen Spulenträger 57. Leere Hülsen 54 dagegen fallen auf ein Transportband 53 und werden an das Ende der Maschine transportiert.

   Auf diese Weise ist erreicht, dass Ablaufspulen, deren Anfang nicht gefunden wurde, nicht   mit-den    Leerhülsen vermischt werden und dass sie an der jeweiligen Spulstelle zum Zwecke des   Neueiniegens    von Hand oder mechanisch verbleiben.



   Eine ähnliche Vorrichtung kann mit Vorteil ausser an   Spuimaschinen    auch an speziellen Vorbereitungsmaschinen zum Ab spulen angewendet werden.



  So kann die Spule, deren Fadenenden durch die obenbeschriebenen Arbeitsschritte gefunden und be  reitgelegt    sind, ausser in einem Spulvorgang auch in eine Vorratslage oder Bereitschaftslage zum Abspulen gebracht werden, wobei das zur Kopsspitze laufende Fadenende aussen am Kops gehalten wird.



   Das Saugrohr, welches die Fadenenden aufsucht, kann selbst die Überführung in die Bereitschaftsoder Vorratslage oder zum Knoter übernehmen. Bei dieser Bau- bzw. Arbeitsweise kann ein besonderer Greifer eingespart werden. Eine mit Widerhaken versehene Saugdüse eignet sich besonders gut für das die   Überführung    durchführende Saugrohr. Ferner ist es möglich, das Trenn-Klemmglied   (die    Schere mit Klemmbereich) an dem Greifer mit Saugrohr 22 zu befestigen. Eine solche Bauweise ist dort vorteilhaft, wo kaum Fadenbrüche zu erwarten sind, z. B. bei Zellwolle. Der Greifer braucht dann nur von der Klemm-Trennlage zum Knoter und zurück zu schwenken. Bei der Bauweise nach Fig. 8 müsste der Greifer 22 dann um die Achse 60 schwenken. Die Schere wird dann gemäss Fig. 11 ausgebildet.

   Ein im Schnitt dargestellter Arm 61 des nicht zu erkennenden Greifers trägt in Fig. 11 ein Winkelstück 62 mit der Schere 4 und ihren Funktionsteilen. Wird der Greifer 22 in die   Trenn-Klemmlage    gebracht, so trifft die als Anschlag 65 dienende Verlängerung des Scherenhebels 24 auf einen Gegenanschlag 63. Der Scherenhebel   24 ist hier    über eine Feder 64 mit dem Anschlaghebel 25 verbunden, aber beide sind um die Achse 23 schwenkbar. Durch Anschlag des An  schlaghebels 25 am Anschlagbolzen 26 schwenkt die Schere 4 zwischen Saugrohr und Spule, und durch Anschlag des   Scherenhebeis    24 am Anschlag 63 schliesst die Schere. Bei Schwenkung des Greifers 22 zum Knoter erfolgt die Mitnahme des Fadens zum Knoter.



   An Spulmaschinen, bei denen üblicherweise ein Spinnkops der Spulmaschine zum Abspulen vorgelegt wird, ist besonders bei hohen   Spulgeschwindig    keiten des Kops in kurzer Zeit abgelaufen. Um den Zeitverlust bis zum Ersatz des abgelaufenen Kopses durch einen vollen Kops möglichst niedrig zu halten, ist bereits vorgeschlagen worden, die Kopse auf einen Träger aufzustecken und die Fadenenden so bereitzulegen, dass sie ein Knoter selbsttätig miteinander verbindet, wobei jeweils das Anfangsende mit dem Schlussende des vorhergehenden Kopses verbunden wird.

 

   Vorteilhaft ist jedoch ein Arbeitsverfahren, bei welchem die nacheinander abzuspulenden Kopse der Maschine bereits im folgerichtig verbundenen Zustand übergeben werden. Dadurch springt nach Ablauf des vorhergehenden Kopses der Faden sofort auf den nachfolgenden Kops über, und die Spularbeit kann infolge des störungsfreien Arbeitsablaufes ununterbrochen vor sich gehen. Während bei be  kannen    Arbeitsverfahren die Fadenenden einzeln von Hand aufgesucht werden müssen, wird nunmehr diese Tätigkeit automatisch ausgeführt. Die beiden Fadenenden am Fuss des Spulkörpers werden im zum Teil aufgewick befestigt, welches in an sich bekannter Weise, z. B. durch einen Schlauch oder eine teleskopartige Verbindung, mit einem Sauglufterzeuger verbunden ist.



  Ferner trägt das Arbeitsorgan 13 eine   Aufnahme    einrichtung für ein Plattenmagazin 46 und den Plattenträger 18, welcher aus einem Steigrad 19 und einem Greifhebel 20 besteht. Der Greifhebel 20 steht unter der Wirkung einer Feder 21 und eines Stössels 22, welcher nach Massgabe eines Hebels 23 den   Stössel    22 aufwärts oder abwärts bewegen kann.



  Der Steuerhebel 23 führt eine solche Bewegung unter Wirkung einer Nase 24 aus. Ferner ist an dem Ar  beitsorgan    13 ein Stossglied 25 befestigt. Auch ist daran ein Kupplungshebel 26 angelenkt, der unter Wirkung einer Feder 27 steht und bei seiner Bewegung eine Kupplungsstange 28 mitnimmt. Diese reicht bis in einen auf das Arbeitsorgan 13 aufgesetzten Kupplungsblock 29, welcher eine Bohrung 30 besitzt. Die Bohrung 30 ist nach der einen Seite offen. In ihr findet eine Drehschubstange 31 Aufnahme, welche, sofern die Kupplungsstange 28 gehoben wird, in deren Passungsmulde 32 eintritt und dort verdrehungsfrei erfasst werden kann. Beide Teile können so ausgebildet sein, dass die Passungsmulde 32 einen Kreuzschlitz nach der Art der bekannten Kreuzschlitzschrauben erhält und die Drehschubstange 31 mit einem in diesen Schlitz eintretenden Kreuz versehen ist.

   Die Drehschraube 31 besitzt ein   Steilganggewinde,    wie es etwa bei Drillbohrern üblich ist. Sie reicht in einen Knoter 33 hinein und kann ihn bei der Drehung mitnehmen. Wird sie freigegeben, so wird sie durch eine nicht gezeichnete Feder im Innern des Knoters zurückstossen, bis sie die Lage, wie sie in Fig. 12 dargestellt ist, einnimmt. Der Knoter besitzt den bekannten Bindeschnabel 34 und dar über einen flachen oder eine doppelten Haken, der sowohl zum Greifen der beiden Fadenenden wie auch zum Trennen der beiden Fadenenden der gleichen Spule dient. Der Knoter schwenkt in einem Lagerbügel 39, der in der Nähe des unteren Endes des Schlitzrohres 36 angebracht ist. Ferner ist am Knoter ein Fadenleitglied 38 vorgesehen und ein Anschlag 37, der die Drehbewegung des Knoters begrenzt.



   An dem Saugrohr 16 ist an der oberen Seite ein Lagerbock 40 befestigt, welcher einen Führungsstift 41 trägt. Dieser läuft in einem Schlitz eines Winkelhebels 42, dessen anderer Hebelarm bei seiner Drehung ein Rastglied 43 hin- und herführt, das in bekannter Weise in einen Zahn des Steigrades 4 einrastet und bei seiner Rückwärtsbewegung jeweils das Steigrad 4 um einen Zahn weiter vorschiebt.



   Auf den Plattenträger 18 kann ein Plattenmagazin 45 aufgesetzt und durch den Griffhebel 20 festgesetzt werden. Ein solches Plattenmagazin 45 trägt mehrere Dorne 46, welche einen Anlagehebel 47 besitzen, der unter   Wirkung    einer Feder 48 sich gegen die Achse des Plattenmagazins 45 zu neigen versucht. Beim Einsetzen des Plattenmagazins 45 in den Plattenträger werden die Dorne 46 aufgerichtet und in dieser Lage gegen die Federkraft der Feder 48 gehalten. Unterhalb des Plattenträgers 18 kann ein Magazinwagen 49 aufgestellt werden, welcher in der Lage ist, ein mit Spulen vollbesetztes Plattenmagazin aufzunehmen. Die Fadenenden sind mit F   und die in n Mulden lagernden Kopse mit a, b, c, d, e    bezeichnet.



   Bei Inbetriebnahme der Einrichtung wird am oberen Ende in der Stellung I auf die jeweils vorbeilaufende Mulde je ein Kops aufgelegt. Ist dieser in die Stellung II gewandert und wird infolge der Drehbewegung der Welle 10 über den Hebel 12 das Arbeitsorgan 13 hin- und herbewegt, so nähert sich das Saugrohr 16 dem Fussende des Kopses und saugt die dort befindlichen Fadenenden durch den entlang des Kopsfusses strömenden Luftstrom in axialer Richtung ab. Während das innere Fadenende durch die darauf gewickelten Lagen festgehalten wird, so dass dieses sich immer am Spulkörper befinden muss, wird sich gleichzeitig das Fadenende, welches von der Spitze kommt, als Reservewicklung um den noch verbleibenden Rand des   Spulkörpersb    abwickeln, es erfolgt somit eine Trennung der beiden Fadenenden.



  Eine Abwicklung ist jedoch nur möglich, bis der äussere Faden zur Berührungsstelle mit der Mulde 6 abgewickelt ist. Infolge des axialen Saugluftstromes stehen die beiden Fäden in ungefähr achsparalleler Richtung zum Kops und zum Saugrohr 36, aber   naln-    destens mit dem Abstand, der der   Wicklungsstärke    entspricht, im Saugluftstrom, wobei also das zur Kopsspitze laufende Fadenende aussen am Kops durch den Luftstrom gehalten wird.



   Wandert die Kette infolge der Mitnahme des Lagerbockes 40, des Führungsstiftes 41 und des Winkelhebels 42 sowie des Rastgliedes 43, das jeweils in das Steigrad 4 eingreift, herunter, so gelangen beide Fadenenden aus dem Saugrohr 16 durch einen unten im Saugrohr 16 liegenden Schlitz 8 in das Schmalschlitzrohr 36. Der am unteren Ende des schmalen Schlitzes angebrachte Knoter 33 schwenkt durch die   Hand und    Herbewegung des Arbeitsorganes 13 mit seinem Haken 35 zwischen das aussenliegende und das am Spulenfuss festgelegte innere Fadenende.



  Er erfasst bei der Drehbewegung nicht nur den aussenliegenden Faden der Spule c, sondern auch den innenliegenden, nachgezogenen Faden F2 der vorhergehenden Spule d und verknotet sie. Angetrieben wird der Knoter durch die   Drehschubstange    31.



  Diese Stange wird in zu der Spule paralleler Richtung bewegt. Sie wird zunächst den Knoter zu drehen versuchen, wodurch er die beiden Fadenenden einfängt, bis er an dem Anschlag 37 anliegt. Daraufhin wird aber die Bewegung des Arbeitsorganes 13 in eine Drehbewegung des im Knoter befindlichen   Passglie    des umgesetzt und diese Drehbewegung auf den Schnabel und die übrigen Knoterorgane übertragen.



   Das Fassungsvermögen des Plattenmagazins 45, welches die Spulen aufzunehmen hat, ist auf eine bestimmte Anzahl festgesetzt. Es ist daher zweckmässig, die letzte aufzunehmende Spule nicht mehr mit  der folgenden zu verbinden. Um dies zu erreichen, ist an dem Plattenmagazin 45 eine Nase 24 vorgesehen, welche in der entsprechenden Stellung auf den Kupplungshebel 26 wirkt, ihn gegen die Wirkung der Feder 27 senkt und dabei die Kupplungsstange 28 mit nach unten nimmt. Dadurch wird die am oberen Ende der Kupplungsstange 28 befindliche Passungsmulde 32 herabgezogen, was zur Folge hat, dass bei der folgenden Bewegung nach rechts die Drehschubstange 31 nicht festgehalten wird, sondern in die Bohrung 30 hineinstösst, dort keinen ihn festhaltenden Kreuzschlitz findet, so dass er weder eine Drehnoch eine Schubbewegung durchführen kann. Der Knoter bleibt also in diesem Fall untätig.

   Erst nachdem der Drehvorschub das   Plattennagazin    45 um einen Dorn weitergedreht hat, kehrt der Kupplungshebel 26 in seine alte Lage zurück, wodurch dann die Kupplungsstange 28 wieder die Bohrung 30 abschliesst.



   Bei der Bewegung des   Antriebsarmes    12 erfolgt ausser der Mitnahme des Arbeitsorganes 13 auch eine Drehbewegung des rechten Hebelarmes. Diese Bewegung wird von der Stosstange 9, die in das Steigrad 19 eingreift, übernommen und dadurch das Plattenmagazin um den Abstand eines Dornes 46 weitergedreht. Es wird somit ein neuer leerer Dorn 46 in die Aufnahmestellung gebracht. Bei der Hinund Herbewegung- des Arbeitsorganes 13 wird dann der jeweilige Dorn 46 in den Spulkörper des Kopses e hineingedrückt und der Kops bei der Rückwärtsbewegung mitgenommen. Bei der nachfolgenden Kettenbewegung bewegt sich die leer gewordene Mulde 6 um die Kettenräder 7 herum. Ausserdem erfolgt eine Drehung des   Plattenmagazins,    wobei die soeben aufgedornte Spule aus dem Bereich der Kette herausgelangt.



   Wenn das Plattenmagazin 45 gefüllt ist, ist auch die Nase 24 in die untere Stellung gelangt. Sie drückt dann gegen den Steuerhebel 23, welcher über Stössel 22 seine Bewegung von dem Greifhebel 20 überträgt, der seinerseits den rechten Hebelarm senkt. Infolge der Anspannung der Federn 48 haben die Anlagehebel 47 gegen den Plattenträger 18 gedrückt. Sie drücken somit das Plattenmagazin 45 heraus, so dass es in einen Wagen 49 fällt, der nach Beladung mit dem gefüllten Plattenmagazin durch die Bewegung des Arbeitsorganes 13 und des Stossgliedes 25 den Wagen vorschiebt. Da die Unterlage des Wagens als eine schiefe Ebene ausgebildet ist, rollt der Wagen allein fort.



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 14 und 15 ist an einem Gehäuse 51 einAntriebsmotor 52 für die erforderlichen Schaltbewegungen sowie die Erzeugung eines Saugluftstromes angebracht. Das Gehäuse 51 trägt an einem Ausleger 53 ein Spulenmagazin 54, in welchem die von der Spinnerei kommenden Spinnkopse 55 mit am Fuss aufgewickelten Fadenreserve untergebracht sind. Eine mit 55' bezeichnete Ablaufspule liegt im Bereich eines Saugrüssels 56, der um eine Achse 57 schwenkbar gelagert ist.



  Der Saugrüssel 56 kann in eine mit 56' bezeichnete Lage ausschwenken, um einen entlang des Kopsfusses strömenden Luftstrom zu erzeugen. Er wird durch ein Zugelement 58, welches am Hebelende 59 des Saugrüssels 56 angreift, angehoben bzw. gesenkt.



  Die Bewegung des Zugelementes 58 erfolgt durch einen von der im Innern des Gehäuses 51 liegenden Automatik angetriebenen Hebel 60. Unterhalb der Ablaufspulen   55" und      55"' ist    ein Knüpfgerät 61 angeordnet. Es knüpft den von der Ablaufspule 55" in eine Saugdüse 62 führenden und von ihr aussen am Kops gehaltenen Fadenanfang und das von der Ablaufspule   55"' in    die Saugdüse 62 führende Fadenende zusammen.



     Uber    dem Gehäuse 51 dreht sich ein Teller 63, welcher wiederum je drei   Aufnahmeteller    64 aufnehmen kann. Die   Aulnahmeteller    64 sind in dem Teller 63 drehbar gelagert. Auf der Unterseite des Tellers 63 ragt ein zu jeweiligen Aufnahmetellern 64 gehöriges vierteiliges Malteserkreuz 65 heraus, welches allein in der einen Stellung des Tellers 63 mit einem Schaltbolzen 66 zusammenarbeitet. Die Aufnahmeteller 64 besitzen auf der Oberseite Stellbolzen 67 zur Aufnahme und Fixierung von Spulenhaltern 68. Ortsfeste Führungshebel 69 dienen zur Halterung der Spulenhalter 68. Eine Nase 70 des einen Führungshebels 69 greift, die Stellung sichernd, in eine der vier Kerben 71 des Spulenhalters 68 ein.



  Die Spulenhalter 68 besitzen je vier Spuldorne 72.



  Auf dem Teller 63 sind Führungsleisten 73, 74 an  gebracht.    Die Ladestellung des Tellers 63 ist mit Al, die Magazinstellung der Spulenhalter 68 mit A2, eine Leerstellung mit A3 bezeichnet. Bei einer   Dre    hung des Tellers 63 wird der in der Stellung Al mit Kopsen 55" gefüllte Spulenhalter 68 dadurch ausgestossen, dass die Kante des Spulenhalters an eine Leitkurve 77 stösst, so dass der Mittelpunkt des von der Stelle Al kommenden, mit Spulen 55"' bestückten   Spulenhaiters    68 entlang der strichpunktierten Linie 75 bewegt wird, während sich der Teller 63 jeweils in   Schaltsehritten    um je 1200 in Richtung des Pfeiles 76 dreht.

   Die ortsfeste Leitkurve 77 ist an einem ausserhalb des Tellers 63 liegenden orstfesten Auflagetisch 78 befestigt, der auf seiner der Leitkurve 77 gegenüberliegenden Seite eine Begrenzungsschiene 79 trägt. Anschliessend an das Magazin 54 ist eine Zuführeinrichtung 80 vorgesehen, welche aus einem endlosen Band 81 besteht und an welcher halbkreisförmige Schalen 82 befestigt sind, die zur Aufnahme und Förderung der Ablaufspulen 55   die-    nen. Das Band 81 ist um   Umienkrollen    83, 84 geführt.



   Wie bei der Bauweise nach   Fig.    12 und 13 ist bei der Bauweise nach Fig. 14 und 15 die Kette über Kettenräder 83 und 84 geführt. Das vordere obere   Kebtenrad    83 wird von dem Hebelende 59 über einen   Einrasthebel    43 schrittweise angetrieben. Der Knoter 33 erhält bei dieser Bauweise seinen Antrieb von der Welle 89 des vorderen unteren Kettenrades 84.



  Während bei der Bauweise nach Fig. 12 der Kops e  beim Aufstecken sich mit seinem spitzen Ende an einen Anschlag 17 legt, wird bei der Bauweise nach Fig. 14 die Spule von einem bewegten Stossglied 90 auf den Dorn 72 herabgedrückt. Sobald nämlich der Kops   55"' aus    der Kette 81 am unteren Rand freigegeben wird, gelangt er zwischen zwei Führungsplatten 92 und 91, die ihn so lange festhalten, bis das Stossglied 90   ihn    auf einen Dorn 72 schiebt.



  Damit nun beim Drehen des Spulenhalters 68 mit aufgesteckter Spule keine Behinderung durch die Führungsplatte 92 eintritt, ist die Führungsplatte 92 um die Welle 89 schwenkbar und steht unter Wirkung einer Feder 93, welche die Führungsplatte nach Ausschwenken wieder in die gezeichnete Lage zurückführt.



   Bei der Bauweise nach Fig. 16 ist eine Vorrichtung gemäss Fig. 14 und 15 an einer Spulstelle 85 angebracht. Hier ist jeweils nur ein Spulenhalter 68 zu füllen. Dadurch entfällt auch der Teller 63, das Plattenmagazin (A2) und die Leitkurve 77 mit Auflagetisch 78 sowie deren Betätigungsmittel. Der Spulenträger trägt sowohl eine in Ablaufstellung befindliche   Abdaufspule    86 als auch zwei weitere in   Re    servestellung befindliche Ablaufspulen 87, 88.

   Eine im Innern des Gehäuses 89 von einer Welle 90 angetriebene Automatik wird beim Ablaufen der Ablaufspule 86 durch einen Fühler 91 in Tätigkeit gesetzt, so dass der Spulenhalter 68 sich der Arbeitsweise gemäss Fig. 14 und 15 entsprechend dreht, wobei ferner die Verbindung der Fäden eines Ablaufspulenpaares durch den Knoter 61 erfolgt und eine neue, an ihre Nachbarspule angeknüpfte Ablaufspule auf den Spulenhalter 68 aufgesteckt wird. Die Leerhülse der abgelaufenen Ablaufspule 36 wird mit nicht dargestellten, an sich bekannten Mitteln abgestreift, um den Aufsteckdorn 23 zur Aufnahme der Ablaufspule 55"' freizumachen. Die Zugführung der Saugluft für den   Saugrüssel    6 erfolgt über ein allen Spindeln gemeinsames Saugrohr 92 und einen flexiblen Schlauch 93.



   Es ist auch möglich, die Beschickungseinrichtung fahrbar einzurichten und jeweils einen Spulenhalter 68 vollständig zu füllen, wobei dessen Fassungsvermögen dem ganzen oder halben Aufnahmevermögen einer Auflaufspule entsprechen kann. Nach Auffüllen des einen Spulenhalters kann die Beschickungsvorrichtung der nächsten Spulstelle bzw. ihrem Spulenhalter die erwünschte Anzahl folgerichtig zusammengeknüpfter Kopse zuführen. Die Beschickungsvorrichtung kann also auch mehrere Spulstellen der gleichen Maschine gemeinsam bedienen.



   Bei Inbetriebnahme der Vorrichtung gemäss Fig. 14 und 15 werden die Ablaufspulen 55 in das Magazin 54 von Hand oder selbsttätig eingelegt.



  Nach Durchlaufen des Magazins 54 gelangen sie in eine Zuführeinrichtung 80 bzw. in deren endlose Bänder 81 sowie deren Schalen 82, die um die Umlenkrollen 83 und 84 endlos herumlaufen. Die jeweils in der Stellung 55' befindliche Ablaufspule 55 steht unter Einfluss des Saugrüssels 56, der in die Lage 56' ausschwenkbar   ist    Dadurch werden. der Fadenanfang und das Fadenende wie bei der Ausfüh  rungsform    nach Fig. 12 angesaugt. In den weiteren Stellungen   55" und    55"' der Ablaufspule 55' werden die Enden der einen Spule in gleicher Weise wie bei Fig. 12 mit dem Anfang der Nachbarspule erfasst und verbunden. Nach dieser Verbindung gelangt die Ablaufspule   5"' in    die Lage 5"", d. h., sie wird auf den Spulenhalter 68 aufgesteckt.



   Wie oben beschrieben, liegen die Spulenhalter 68 auf den Aufnahmetellern 64 auf, die drehbar im Teller 63 gelagert sind. Nach jedem Schaltschritt, d. h. nach jeder Zuführung einer Ablaufspule 55"', schaltet das Malteserkreuzgetriebe 65, 66 den Aufnahmeteller 64 um einen Spulenabstand, z. B. eine   Viertelurudrehung,    weiter, so dass jeweils ein neuer Mitnahmebolzen 67 in die Aufnahmestellung einer Ablaufspule 55"' gelangt. Dies geschieht so lange, bis die dem Fassungsvermögen entsprechende Anzahl der Schaltungen durchgeführt ist, d. h. bis der Spulenhalter 68 mit Ablaufspulen bestückt ist.

   Daraufhin erfolgt, vom Getriebe im Gehäuse 51   veranlasst,    eine Drehung des Tellers 63 um 1200 in Pfeilrichtung 76, so dass ein neuer, leerer Spulenhalter 68 unter die jeweilige Abgabestelle einer Ablaufspule   55"'gelangt.   



   Durch die Drehung des Tellers 63 wird der gefüllte Spulenhalter 68 aus der Stellung Al entlang der strichpunktierten Linie 75 vermittels der Leitkurve 77 aus den Mitnahmebolzen 67 gehoben und auf einem Ablagetisch 78 herausgeschoben, gelangt also aus dem Bereich des Tellers 63. Die Verbindung zwischen dem Fadenanfang der zuletzt aufgesteckten Spule und dem Fadenende der in der Stellung 55"' verbliebenen Ablaufspule wird während der Schaltung des Tellers 63 zerrissen.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1 Abspulverfahren mit gleichzeitigem Auffinden und Trennen der beiden Faden enden eines Spinnkopses mit am Fuss aufgewickelter Fadenreserve, dadurch gekennzeichnet, dass der Kops einem entlang des Kopsfusses strömenden Luftstrom ausgesetzt wird und das zur Kopsspitze laufende Fadenende aussen am Kops gehalten wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass ein abgesaugtes Fadenende verkürzt wird (Fig. 4, 5).
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass das zur Kopsspitze führende Fadenende entlang des Kopses in Richtung gegen die Kopsspitze vom Kops abgenommen wird (Fig. 5, 6).
    3. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Abnehmen des zur Kopsspitze führenden Fadenendes mittels eines mechanischen Ahnahmeorgans (8, 9, Fig. 6) erfolgt.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abnahme des zur Kopsspitze führenden Fadenendes durch einen entlang des Kopses in Richtung gegen die Kopsspitze geführten Luftstrom erfolgt (Fig. 5).
    5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Richtung eines zunächst zum Kopsfuss strömenden Luftstromes derart geändert wird, dass er anschliessend in Richtung zur Kopsspitze strömt.
    6. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein durch einen zur Kopsspitze strömenden Luftstrom erfasstes Fadenende über ein an der Kopsspitze anliegendes Anlageorgan (2, Fig. 3, 5) geführt wird.
    7. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass allein das an der Spulhülse anliegende Fadenende (b) verkürzt und das abzuspulende Fadenende (a) erfasst wird (Fig. 7).
    8. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Abtrennen des einen Fadenendes (b) und ein Festhalten des anderen Fadenendes (a) praktisch gleichzeitig erfolgt.
    9. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Verkürzen des einen und dem Erfassen des anderen Fadenendes die Stärke des Luftstromes herabgesetzt wird (Fig. 7).
    10. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Kops nach einem Klemmund Abtrennvorgang um seine Längsachse gedreht wird (36 in Fig. 7 und 10).
    11. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass für den Abwindevorgang das erfasste Fadenende (a) einem Knüpfgerät (Fig. 8) zugeführt wird.
    12. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass Kopse, deren Fadenenden (a) infolge einer Störung nicht erfasst worden sind, einem Sammelbehälter (57, Fig. 10) zugeführt werden.
    13. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Fadenenden (a, b) eines Kopses eines nach dem andern erfasst und je mit einem Fadenende eines anderen Kopses verbunden werden (Fig. 12).
    14. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das am Kopsfuss austretende Fadenende (F2) mit dem zur Kopsspitze führenden Fadenende eines nachfolgenden Kopses verbunden wird (Fig. 12, III, IV).
    15. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass Kopse, deren Fadenenden miteinander verbunden worden sind, gruppenweise zusammengefasst werden (Fig. 12, VI).
    PATENTANSPRUCH II Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch ein Rohr zur Führung eines Luftstromes entlang dem Fuss eines Kopses.
    UNTERANSPRÜCHE 16. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass eine Abtrenneinrichtung (18, 19, Fig. 4) vorgesehen ist.
    17. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass eine Abtrenneinrichtung für das eine Fadenende (b, Fig. 7) und eine Halteeinrichtung für das andere Fadenende (a, Fig. 7) vorgesehen sind sowie ein Anlageorgan (3, Fig. 7) zum Ablegen aussen am Kops.
    18. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Trenneinrichtung und die Klemmeinrichtung zu einer Treun-Klemmeinrichtung vereinigt sind.
    19. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Rohr zur Führung des Luftstromes eine Ringdüse (12, Fig. 7, II) angeordnet ist.
    20. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass als Treun-Klemmeinrichtung eine Schere dient, die einen scharfen Schneid-und einen stumpfen Klemmbereich aufweist (4, 5, Fig. 7).
    21. Vorrichtung nach Patentanspruch II, an einer Spulmaschine, gekennzeichnet durch eine Sortiereinrichtung (44) für jede Spulstelle zum Trennen der Hülsen (54) abgelaufener Kopse von Kopsen mit noch einem Mindest-Garninhalt (Fig. 10).
    22. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Sortiereinrichtung zwei zueinander geneigte, im Abstand voneinander laufende Bänder (44) und zwei darunter angebrachte Behälter (53, 55, 56, 57) aufweist, um den Abstand der Bänder grösser als der Hülsendurchmesser, aber kleiner als den Kopsdurch messer zu machen, wobei einer der Behälter (53, 55, 56) unter dem Laufbereich der Bänder (44) und der andere (57) unter dem Ablaufende der Bänder angeordnet ist (Fig. 10).
    23. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zur Führung des Luftstromes ein axial in Richtung auf den Spulenfuss hin und zurück bewegbares Saugrohr (16, Fig. 12) dient.
    24. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Saugrohr einen achsparallelen Schlitz (8, Fig. 12) aufweist.
    25. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 23, gekennzeichnet durch ein Flachrohr (36), um die aufgefundenen Fadenenden straff zu halten.
    26. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bewegung des Saugrohres eine Antriebsvorrichtung (10, 11, 12, 13, Fig. 12) dient, welche jeweils zugleich die Knotvorrichtung (33, Fig. 12) betätigt.
    27. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Antriebsvorrichtung auch zur jeweiligen Bewegung von Kopsen zum Aufbaiingen derselben auf einen Träger und zur Gleichhaltung der Anzahl Fadenverbindungen bei den zu einer Gruppe gehörigen Kopsen dient (Fig. 12).
CH5729858A 1957-03-30 1958-03-20 Abspulverfahren mit Auffinden der beiden Fadenenden eines Spinnkopses und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens CH363921A (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER0020881 1957-03-30
DER0021006 1957-04-20
DER0021578 1957-07-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH363921A true CH363921A (de) 1962-08-15

Family

ID=27212031

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH5729858A CH363921A (de) 1957-03-30 1958-03-20 Abspulverfahren mit Auffinden der beiden Fadenenden eines Spinnkopses und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH363921A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2201468A1 (de) * 1971-12-07 1973-06-20 Schweiter Ag Maschf Einrichtung zum transport der spinnkopse von der vorrichtung zum entfernen der unterwicklung in das magazin einer automatischen kreuzspulmaschine
EP0602358A3 (en) * 1992-12-12 1995-09-27 Schlafhorst & Co W Method and device for aspirating a thread starting end in a supply reel.
DE102021118599B4 (de) * 2020-07-17 2026-01-22 Qingdao Hongda Textile Machinery Co., Ltd. Wannen-Fadenspulmaschine und Fadenspulverfahren

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2201468A1 (de) * 1971-12-07 1973-06-20 Schweiter Ag Maschf Einrichtung zum transport der spinnkopse von der vorrichtung zum entfernen der unterwicklung in das magazin einer automatischen kreuzspulmaschine
EP0602358A3 (en) * 1992-12-12 1995-09-27 Schlafhorst & Co W Method and device for aspirating a thread starting end in a supply reel.
DE102021118599B4 (de) * 2020-07-17 2026-01-22 Qingdao Hongda Textile Machinery Co., Ltd. Wannen-Fadenspulmaschine und Fadenspulverfahren

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0374403B1 (de) Einrichtung zum pneumatischen Erfassen und Überkopfabziehen des Fadenendes eines Kopses
DE2506362C2 (de) Offenend-Spinnmaschine
DE3225379C2 (de)
CH662331A5 (de) Kops-transportsystem fuer eine automatische spulmaschine.
DE3235442A1 (de) Vorrichtung zum zuliefern von kopsen
DE3637172A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum erhoehen der spulgeschwindigkeit eines spulautomaten
DE2012108B2 (de) Selbsttaetige und entlang der maschine verfahrbare vorrichtung zum wahlweisen anspinnen an jeweils eine von mehreren offen-end-spinnvorrichtungen
CH411653A (de) Verfahren und Vorrichtung zum Vorbereiten des Abspulvorganges von Spulen
DE3426655C2 (de)
DE3348199C2 (de)
DE2501735A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur automatisierung des auflaufspulenwechsels an einer spinnmaschine, insbesondere rotor- spinnmaschine
DE3244378C2 (de)
EP0347535B1 (de) Verfahren und Einrichtung zum pneumatischen Erfassen und Überkopfabziehen des Fadenendes eines Kopses
EP0365472B1 (de) Vorrichtung zum Einfädeln eines Fadens in einer Webmaschine
DE3485941T2 (de) Vorrichtung zum einlegen von spulenhuelsen.
DE69601738T2 (de) Vorrichtung zum Handhaben und Verteilen von Spulen in Wickelstationen einer automatischen Wickelmaschine
EP0805118B1 (de) Spulstelle einer Kreuzspulen herstellenden Textilmaschine
DE3736191C2 (de)
DE2657798A1 (de) Vorrichtung zur uebergabe eines fadens an einen leeren wickelkoerper
EP0412344B1 (de) Vorrichtung zum Lösen des Hinterwindungsfadens von der Oberfläche von Kopsen
CH363921A (de) Abspulverfahren mit Auffinden der beiden Fadenenden eines Spinnkopses und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE4009170C2 (de) Spulaggregat eines Spulautomaten
EP0156306B1 (de) Aufspulvorrichtung
DE912193C (de) Spulmaschine mit voneinander unabhaengigen ortsfesten Spulstellen
DE4116555A1 (de) Foerdervorrichtung fuer garnlieferspulen in einer dubliereinrichtung