CH363957A - Vorrichtung zum Messen der von Faserstoffen aufgenommenen Flottenmenge - Google Patents

Vorrichtung zum Messen der von Faserstoffen aufgenommenen Flottenmenge

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CH363957A
CH363957A CH5816558A CH5816558A CH363957A CH 363957 A CH363957 A CH 363957A CH 5816558 A CH5816558 A CH 5816558A CH 5816558 A CH5816558 A CH 5816558A CH 363957 A CH363957 A CH 363957A
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Kabelitz Hans
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Sucker Geb
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Description


  Vorrichtung zum Messen der von     Faserstoffen    aufgenommenen Flottenmenge    Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung  zum Messen der von Faserstoffen während des Durch  ganges durch einen Behandlungsbehälter aufgenom  menen     Flottenmenge,    z. B. der Menge von Schlichte-,  Appretur- oder Farbflotte. Diese Vorrichtung zeichnet  sich dadurch aus, dass der Behandlungsbehälter mit  einem Auffangbehälter versehen ist, der bei im Über  schuss dem Behandlungsbehälter zugeführter Flotte  die überfliessende Flotte aufnimmt, deren Menge pro  Zeiteinheit von einer     Messeinrichtung    gemessen wird.  



  Nachstehend sollen     Ausführungsbeispiele    der Er  findung     erörtert    werden.  



  Betrachtet man beispielsweise den Vorgang beim  Schlichten von Webketten, so ist es erwünscht, dass  der Kette ein bestimmter Prozentsatz an Schlichte  mittel zugeführt wird. Dies wird im allgemeinen in der  Weise erreicht, dass die Kette durch einen Schlichte  trog     geführt    wird, der eine     Schlichteflotte    mit einem  entsprechenden Prozentsatz an     Schlichtemittel    enthält.  Aus dem Verhältnis des Gewichtes der Kette und dem  Gewicht der     Schlichteflotte    ergibt sich die prozentuale       Schlichteaufnahme.     



  Zum     Wasserdichtmachen    von     Faserstoffbahnen        in     der Papierindustrie ist es bekanntgeworden, eine  regelbare Menge einer zu konzentrierten Dispersion  der von der     Fase.rstoffbahn    aufzunehmenden Flüssig  keit vor oder beim Eintritt in den Behandlungs  behälter mit der zur     Konstanthaltung    des Flüssigkeits  spiegels in diesem Behälter erforderlichen Wasser  menge zu verdünnen.

   Zu diesem Zweck ist eine in  Höhe des erwünschten Wasserspiegels angeordnete       überlaufeinrichtung    vorgesehen, die je nach der  Menge der aus dem Behandlungsbehälter von der       Faserstoffbahn    aufgenommenen Dispersion mehr oder  weniger Wasser zu der hochkonzentrierten, dem Be  handlungsbehälter zugeführten Dispersion hinzufügt.  Dieses Verfahren hat den Nachteil, dass es nur sehr    grob angenäherte Werte ergibt und ausserdem     nur    eine  Mischung der Dispersion mit Wasser oder     einem     anderen flüssigen Verdünnungsmittel möglich ist.

    Demgegenüber ist es jedoch in vielen Fällen, beispiels  weise beim Schlichten von     Faserstoffbahnen,        üblich,     das Behandlungsmittel, also die     Schlichteflotte,    mit  durch die Flotte hindurchgeleitetem Dampf zu er  wärmen. Dieser Dampf bewirkt aber zugleich eine  Verdünnung der     Schlichteflotte,    so dass es wünschens  wert ist, nicht nur die Wasserzufuhr zur Flotte zu  verändern, sondern auch die Dampfzufuhr. Das ist  aber mit der     vorbekannten        Einrichtung    nicht möglich.  



  ES ist weiterhin eine Einrichtung bekanntge  worden, bei der ebenfalls Faserstoffe während des  Durchganges durch einen flüssigkeitsgefüllten Be  hälter eine vorbestimmte Menge eines Flüssigkeits  gemisches aufnehmen sollen. In diesem Falle wird das  aufzunehmende Flüssigkeitsgemisch dem Faserstoff  im     überfluss    zugeführt. Die zuviel aufgebrachte Menge  wird anschliessend wieder entfernt, z. B. durch     eine          Schabeeinrichtung,    eine Luftbürste oder dergleichen.

    Diese     Entfernung    der     überflüssigen    Menge erfolgt in  Abhängigkeit von der Höhe des Flottenspiegels     im     Behandlungsbehälter, und zwar unter der Voraus=  setzeng, dass der Flottenspiegel um so stärker absinkt,  je mehr von dem Faserstoff aufgenommen worden ist.  Ein solches Verfahren mag für das     oberflächliche     Überziehen von Faserstoffen geeignet sein. Es ist  jedoch dann nicht brauchbar, wenn die Faserstoffe  durch ein Behandlungsmittel geführt werden, welches  in den Faserstoff eindringt, wie es beispielsweise beim  Schlichten, Appretieren, Färben oder dergleichen der  Fall ist.  



  Es ist daher weiterhin bekanntgeworden, die auf  zunehmende Menge in der Weise zu steuern, dass die  Verdünnung des Behandlungsmittels in Abhängigkeit  von der Gewichtsänderung der im Behandlungsbe-           hälter    befindlichen Flüssigkeit geregelt wird. Wie bei  dem bereits oben beschriebenen Verfahren geht man  auch hierbei von der Voraussetzung aus, dass um so  mehr Behandlungsmittel von dem Faserstoff aufge  nommen wird, je dickflüssiger die Behandlungsflüssig  keit ist. Führt man eine konstante Menge der Behand  lungsflüssigkeit zu, so wird also     infolge    der erhöhten  Aufnahme durch den Faserstoff bei einer zu konzen  trierten     Behandlungsflüssigkeit    zuviel von dem Faser  stoff aufgenommen.

   Das Gewicht der Behandlungs  flüssigkeit in dem Behandlungsbehälter sinkt, so dass  auf diese Weise ein Steuermechanismus in Tätigkeit  gesetzt werden kann, welcher eine erhöhte Zufuhr an       Verdünnungsmitteln    bewirkt. Diese Einrichtung hat  jedoch den Nachteil, dass das Gesamtgewicht der       Trogflüssigkeit    gemessen werden muss. Zwar spielt  nur die Gewichtsänderung für den Regelvorgang eine  Rolle. Jedoch ist es bekannt, dass eine feinfühlige  Regelung um so schwieriger     durchzuführen    ist, je  grösser der Grundwert ist, von dem aus die Regelung  in Tätigkeit gesetzt wird.

   Hinzu kommt, dass sich das  Gewicht der Flüssigkeit nicht nur in Abhängigkeit von  der in dem Behälter befindlichen Flüssigkeitsmenge  verändert, sondern auch in Abhängigkeit davon, wie  viel der Flüssigkeitsmenge von dem     hindurchgeführten     Faserstoff mitgezogen wird, ohne von     ihm    aufge  nommen zu werden.

   Es ist daher weiter bekanntge  worden, nicht unmittelbar das Gewicht der Flüssig  keit zur Regelung heranzuziehen,     sondern,    wie bei  dem oben beschriebenen älteren Vorschlag, die Höhe  des Flottenspiegels mit Hilfe eines Schwimmers zu       ermitteln.    Eine derartige Einrichtung arbeitet aber  ebenfalls nur sehr grob und ungenau, da einmal be  reits sehr geringe Schwankungen der Höhe des  Flottenspiegels von beispielsweise nur 1 mm mit recht  erheblichen Mengenschwankungen verbunden sein  können und anderseits die Oberfläche der Flotte  durch den     hindurchgeführten    Faserstoff in erheb  liche Bewegung gebracht wird, so dass die Höhe des  Flottenspiegels aus diesem Grund nur sehr ungenau  erfasst werden kann.  



  Wie bei den     vorbeschriebenen        vorbekannten    Ein  richtungen und Verfahren soll auch bei einem Aus  führungsbeispiel der Vorrichtung nach der vorlie  genden     Erfindung    die aufgenommene Menge an  Schlichte-, Appretur-,     Farbflotte    oder dergleichen da  durch bestimmt werden, dass bei     Abweichung    der auf  genommenen Menge von der Normalmenge eine zu  hohe oder zu geringe Konzentration der Flotte vor  ausgesetzt wird, so dass das Konzentrationsverhältnis  geändert werden muss.  



  Das genannte Ausführungsbeispiel besitzt einen  Behälter, der mit einem Auffangbehälter versehen ist,  der die aus dem Behälter     überfliessende,    diesem im       Überschuss    zugeführte Behandlungsflotte aufnimmt,  wobei eine     Messeinrichtung    für die überfliessende  Flottenmenge vorgesehen ist.  



  Die Betätigung dieser Vorrichtung     erfolgt    derart,  dass man dem Behälter eine bei unveränderter Faden  geschwindigkeit konstante Flottenmenge zuführt, die    grösser ist als die vom Faserstoff aufzunehmende  Flottenmenge. Die aufgenommene Flottenmenge kann  dann aus der aus dem Behälter abfliessenden     I7ber-          schussmenge        bestimmt    werden. Es ist     möglich,    die ab  fliessende     überschussmenge    durch     Wägung    zu be  stimmen. Vorteilhaft wird die abfliessende     überschuss-          menge    zur selbsttätigen Regelung der Flottenkonzen  tration verwendet.

   Dies kann unmittelbar im Behälter  durchgeführt werden, es ist jedoch vorteilhaft, wenn  die     Änderung    der Flottenkonzentration in einem vor  dem Behandlungsbehälter angeordneten Mischbe  hälter erfolgt und die richtig konzentrierte Flotte von  diesem Mischbehälter in den Behandlungsbehälter  überführt wird. Zur Regelung der Flottenkonzen  tration kann die Heissdampf-     und,/oder    Wasserzufuhr  zum Mischbehälter gesteuert werden.  



  Bei der Behandlung von . Faserstoffen mit  Schichte-, Appretur-,     Farbflotten    oder dergleichen ist  es in vielen Fällen gebräuchlich, den Faserstoff, nach  dem er mit der Flotte getränkt worden ist, zwischen       Quetschwalzen        hindurchzuführen,    um die überflüs  sige Flottenmenge abzuquetschen. Man kann nun die  aus dem Behandlungsbehälter abfliessende     überschuss-          menge    zur selbsttätigen Regelung des     Quetschwalzen-          druckes    verwenden. Es wird ja bekanntlich um so  weniger Flotte in dem Faserstoff verbleiben, je grösser  der     Anpressdruck    der     Quetschwalzen    ist.

   Es lässt sich  also auf diese Weise ebenfalls der Prozentsatz des von  dem Faserstoff aufgenommenen     Behandlungsmittels          regeln.    In manchen Fällen kann es aber vorteilhaft  sein, sowohl eine Änderung des     Quetschwalzendrucks     als auch eine Steuerung der Heissdampf- und/oder  Wasserzufuhr zum Mischbehälter durchzuführen. Dies  ist besonders dann vorteilhaft, wenn es auf sehr  schnelle und feinfühlige Regelungen ankommt. Wird  lediglich die Flottenkonzentration durch     Steuerung     der Heissdampf- und/oder Wasserzufuhr verändert, so  bedarf es einer verhältnismässig langen Zeit, bis sich  die richtige Konzentration eingestellt hat.

   Die Ände  rung des     Quetschwalzendruckes    kann jedoch sofort  auf einen Wert vorgenommen werden, der der end  gültig in dem Faserstoff verbleibenden Menge an  Behandlungsmittel entspricht. Wird dann die Flotten  konzentration weiter verändert, so kann nach Er  reichen der richtigen Flottenkonzentration der       Quetschwalzendruck    wieder auf seinen     ursprünglichen     Wert     zurückgeführt    werden.  



  Es ist möglich, die überfliessende Flottenmenge  entweder auf Grund ihrer Geschwindigkeit oder auf  Grund ihres Volumens zu bestimmen. Vorteilhaft ist  es jedoch, wenn die     Messeinrichtung    als Waage aus  gebildet ist, da auf diese Weise eine einfache und  genaue     Messeinrichtung    geschaffen werden     kann.    Die  Waage kann in dem Fall so angeordnet sein, dass die  kinetische Energie der überfliessenden Flottenmenge  gemessen wird. Wenn keine Änderung der Flotten  konzentration erforderlich ist, so fliesst stets eine vor  bestimmte Menge an Flotte auf die Waage und übt  infolge ihrer kinetischen Energie einen bestimmten  Druck auf die Waage aus.

   Wird mehr oder weniger      Flotte von der     Faserstoffbahn    aufgenommen, so fliesst  weniger oder mehr Flotte auf die Waage, und der von  der kinetischen Energie erzeugte Druck wird     kleiner     oder grösser. Da es in diesem Falle nur auf die  Änderung des kinetischen Druckes, nicht aber auf die  absolute Höhe ankommt, liefert eine derartige Ein  richtung ein sehr einfaches und genaues     Messergebnis.     



  Zur     Beeinflussung    des Druckes der     Quetsch-          walzen,    der Dampf- und/oder Wasserzufuhr kann die  Waage mit     Steuermitteln    versehen sein. Diese Steuer  mittel können aus elektrische Steuerstromkreise beein  flussenden Schaltelementen bestehen. Eine solche Vor  richtung kann sodann noch eine Pumpe aufweisen, die  eine konstante Flottenmenge aus dem     Auffangbehälter     dem Behandlungsbehälter zuführt, sowie eine zweite  Pumpe, die eine der Laufgeschwindigkeit des Faser  stoffes     proportionale    Flottenmenge dem Behandlungs  behälter zuführt.

   Weiterhin kann der Behandlungs  behälter mit Dampf- und     Wasseranschlussleitungen     versehen sein, in denen von den Steuermitteln der  Waage     beeinflussbare        Verschlussorgane    vorgesehen  sind. Mit diesen Mitteln kann also von der einen  Pumpe ständig eine konstante     Flottenmenge    umge  wälzt werden, während von der zweiten Pumpe die  jenige Flottenmenge     zugeführt    wird, die von dem  Faserstoff aufgenommen werden soll.

   Die beim Auf  heizen der Flotte mit Hilfe des hindurchgeführten  Dampfes zugeführte Feuchtigkeitsmenge wird sich  dabei im allgemeinen mit der aus dem Behandlungs  behälter verdampfenden Feuchtigkeitsmenge die  Waage halten.     Andernfalls    ist es jedoch auch möglich,  die durch Dampf- und Wasserleitung     zugeführte     Flüssigkeitsmenge mit der Menge der von der zweiten  Pumpe     zugeführten    und der vom Faserstoff aufzu  nehmenden entsprechenden Flottenmenge aufeinander  abzustimmen.  



  Es ist vorteilhaft, sämtliche Zuführungsleitungen  zum Behandlungsbehälter an einem     Vortrog    anzu  schliessen und zwischen     Vortrog    und Behandlungs  behälter eine     flüssigkeitsleitende    Verbindung vorzu  sehen. Es ist möglich, den     Vortrog    oberhalb des Be  handlungsbehälters anzuordnen. In vielen Fällen wird  es jedoch vorteilhaft sein, den     Vortrog    seitlich am  Behandlungsbehälter zu befestigen und die flüssig  keitsleitende Verbindung als     überlaufrinne    auszu  bilden. In diesem Fall erfolgt also die Mischung der  frischen Schlichte mit der ständig umlaufenden  Schlichte und dem zugeführten Dampf- bzw.

   Wasser  anteil bereits im     Vortrog,    so dass dem Behandlungs  behälter     eine    gut durchmischte Flotte zugeführt wird.  



  Um eine gute     Durchmischung    der     ständig    um  laufenden Flotte mit der zugeführten höher konzen  trierten Flotte und dem Dampf- bzw. Wasseranteil zu  erreichen, kann es     vorteilhaft    sein, im     Vortrog    zwei  konzentrische Hohlzylinder mit siebartiger Wandung  anzuordnen, die an dem einen Ende verschlossen und  an ihrem anderen Ende mit der Dampf- bzw. Wasser  zuführungsleitung verbunden sind.

   Achsparallel zu  diesen beiden konzentrischen     Hohlzylindern    kann     ein       weiterer     Hohlzylinder        mit    siebartiger Wandung ange  ordnet sein, der ebenfalls an seinem einen Ende ver  schlossen und an seinem anderen Ende mit der       Flottenzuführungsleitung    verbunden ist. Auf diese  Weise können auf die gesamte Länge des     Vortroges     die austretende Flotte und der austretende Dampf  bzw. das austretende Wasser gegeneinander     geführt     werden, so dass bereits eine intensive     Durchmischung          ermöglicht    wird.

   Dennoch kann es     in    manchen Fällen       vorteilhaft    sein, zusätzlich im     Vortrog    eine Misch  einrichtung, beispielsweise     Rührflügel    oder derglei  chen, anzuordnen. Die Steuerung der Dampf-     und     Wasserzufuhr kann über Ventile erfolgen, die vor  teilhaft motorisch betätigt werden. Die     Steuerung    der       Betätigungsmotore    erfolgt in dem Fall von den oben  erwähnten, an der Waage angeordneten Schaltele  menten. Es ist besonders vorteilhaft,     einen    Schlichte  trog zu verwenden, welcher nur einen kleinen Raum  inhalt aufweist.

   Um dies zu     erreichen,    ist es nur  schwer möglich, die zu     schlichtenden    Fäden, wie es  bisher üblich war, mit Hilfe von     Tauchwalzen    frei  durch die     Schlichteflotte        hindurchzuführen.    Es wird  daher die zu     behandelnde    Fadenschar längs der Ober  fläche einer     Tauchwalze    durch die     Schlichteflotte        hin-          durchgeführt    und der     Schlichtetrog    nur wenig grösser  als die Tauchwalze ausgebildet.

   Es ist in diesem Fall  besonders     vorteilhaft    und dient der Vereinfachung der  Bauweise, wenn die     Tauchwalze    zugleich als     Quetsch-          walze    verwendet wird, indem eine oder mehrere  Gegenwalzen derartig an die Tauchwalze     angepresst     werden, dass sie die auf der     Oberfläche    der Tauch  walze geführte Fadenschar zusammenpressen.

   Diese  den     Abquetscheffekt    in Verbindung mit der Tauch  walze hervorrufenden     Andruckwalzen    können vor  teilhaft oberhalb des     Schlichtespiegels    angeordnet und  in Richtung auf die     Tauchwalze    verschiebbar     gelagert     sein.

   Besonders     vorteilhaft    ist es, die     Andruckwalzen     horizontal zu lagern und den     Anpressdruck    in Ab  hängigkeit vom     Beschlichtungsgrad,    das heisst in Ab  hängigkeit von der Menge der von der Fadenschar  aufgenommenen Schlichte, zu     regeln.    Mit den An  druckwalzen können noch     Umlenkwalzen    in Verbin  dung stehen, die es     ermöglichen,        die    Fadenschar       tangential    in den Berührungsschlitz zwischen den  Andruckwalzen und der Tauchwalze hineinzuführen  bzw. aus dem     Berührungsschlitz    herauszuführen.

   Bei  einer derartigen Anordnung von     Tauchwalzen    und       Andruckwalzen    ist es möglich, den oben beschrie  benen     Vortrog    an die     Einlaufstelle    der Fadenschar  zwischen der einen     Presswalze    und der Tauchwalze zu  legen. Zu diesem Zweck ist es     lediglich    erforderlich,  an den Seiten der     Press-    und     Tauchwalze    Begrenzungs  wände anzuordnen, so dass durch diese Begrenzungs  wände und den Zwickel. zwischen Tauch- und     Press-          walze    ein Trog gebildet wird.

   In einem solchen Fall ist  es jedoch vorteilhaft, auf der Tauchwalze zwischen  den beiden Andruckstellen den Abstreicher oder eine       Rakel    anzuordnen.  



  Es ist bekannt, dass die Fadenschar unter gewissen  Betriebsbedingungen, beispielsweise Stillstand oder      Kriechgang der Maschine, mehr oder weniger aus der       Schlichteflotte    herausgenommen wird. Zu dem Zweck  sind bei den bekannten Schlichteinrichtungen die       Tauchwalzen    höhenverstellbar angeordnet. Auch hier  ist eine derartige     Höhenverstellbarkeit    der Tauch  walze vorteilhaft.

   In dem Fall empfiehlt es sich  jedoch, die Einrichtung zur Höhenverstellung der       Tauchwalze    mit der Einrichtung zur Seitenverstellung  der     Quetschwalze    derartig zu kuppeln, dass beim  Hochfahren der     Tauchwalze    die Quetschwalzen zu  gleich mit den zugehörigen     Umlenkwalzen    so weit       auseinandergefahren    werden, dass die     Tauchwalze     ungehindert zwischen den Quetschwalzen und den       Umlenkwalzen    hindurchgeführt werden kann.  



  Das Anlegen der Fadenschar an die Oberfläche  der     Tauchwalze    kann unter Umständen den Nachteil  haben, dass die Fadenschar auf der der Tauchwalze  zugekehrten Seite nicht so     gut    mit     Schlichteflotte     durchtränkt wird wie auf der anderen Seite. In dem  Fall können zwei     Schlichtetröge    angeordnet werden  und die Fadenschar mit Hilfe von     Umlenkwalzen    so       geführt    werden, dass sie jeweils mit verschiedenen  Seiten auf die Tauchwalze zu liegen kommt.  



  Anhand der in den     Fig.    1 bis 3 dargestellten Aus  führungsbeispiele sei die Erfindung näher erläutert.       Fig.l    zeigt ein Schema einer Vorrichtung zum  Schlichten von Fadenscharen, während in     Fig.    2 die       Wiegeeinrichtung    dargestellt ist.     Fig.    3 erläutert das  Zusammenwirken von zwei     Schlichtetrögen.     



  Durch den Behandlungsbehälter 1, in diesem Fall  den     Schlichtetrog,    wird die zu schlichtende Faden  schar, beispielsweise mit     Hilfe    von Tauchwalzen, hin  durchgeführt. Der     Schlichtetrog    ist mit einer über  laufrinne 5 versehen, aus der die überfliessende       Schlichteflotte    in den Auffangbehälter 2 fliesst, wel  cher, wie in     Fig.    2 dargestellt, als Waage ausgebildet  ist.

   Weiterhin befindet sich am     Schlichtetrog    noch der       Vortrog    3, in welchen bei 9 die Zuführungsleitung  für die     Schlichteflotte    und bei 10 die Zuführungs  leitungen für den Dampf- und     Wasseranschluss     münden. Weiterhin ist in dem     Vortrog    noch ein Rühr  werk 11 angeordnet. Der Auffangbehälter 2 ist von  einem Gehäuse 4 umgeben. Der     Schlichtebehälter    1  wird gegenüber dem Gehäuse 4 mit dem Auffang  behälter 2 durch eine höhenverstellbare Wand 6 ab  getrennt, an welcher sich die     überlaufrinne    5 be  findet, die somit ebenfalls in ihrer Höhe verstellt  werden kann.

   Die in den Auffangbehälter 2 fliessende  Schlichte wird durch den Abfluss 27 von der Pumpe 7  abgesaugt und bei 9 dem     Vortrog    zugeführt. Die  Pumpe 7 fördert stets ein konstantes Schlichte  volumen. Das von der Fadenschar aufzunehmende       Schlichtevolumen    wird von der Pumpe 8 zugeführt.  



  Man erkennt, dass die von der Pumpe 7 ständig  umgewälzte     Schlichtemenge    und die von der Pumpe 8       zugeführte        Schlichtemenge    zusammengeführt und von  hier über eine gemeinsame Leitung dem Anschluss 9  für die     Schlichtezuleitung    zum     Vortrog    zugeführt       wird.    Infolgedessen     erfolgt    bereits in der Leitung  zwischen der Verbindungsstelle und dem Anschluss 9    eine Vermischung der umlaufenden Schlichte und der  neu hinzugeführten Schlichte.

   Ventile 18a bis<B>18e</B>  ermöglichen die Zufuhr von Schlichte ganz oder teil  weise statt zum     Vortrog    3 zu einem zweiten, oberhalb  des     Schlichtetroges    1 angeordneten     Vortrog    3a, wel  cher von der Tauchwalze 17, der Quetschwalze 18  und seitlichen Begrenzungswänden gebildet wird.  Weiterhin kann über ein Ventil 18d die von der  Pumpe 8 geförderte Schlichtflotte einem     Messbehälter     35 zugeführt werden, um die Fördermenge der Pumpe  zu kontrollieren und mit der Geschwindigkeit der zu  schlichtenden Fadenschar F abzustimmen.

   Aus dem       Messgefäss    35 fliesst die     Schlichteflotte    durch das Ventil  18e in das Gehäuse 4 für den Auffangbehälter 2 und  damit in den Kreislauf der Pumpe 7. Die Schlichte  pumpe 8 wird von der Maschinenwelle 12 über das  Getriebe 13 proportional der Laufgeschwindigkeit der  Maschine und infolgedessen proportional der Ge  schwindigkeit der zu schlichtenden Fadenschar ange  trieben.

   Ein einstellbarer Bolzen 14 ermöglicht eine  Hubverstellung der Pumpe 8 und damit eine Ein  stellung der Fördermenge dieser Pumpe entsprechend  dem von der Kette aufzunehmenden Prozentsatz an       Schlichteflotte.    Weiterhin ist ein Ventil 15 in der       Dampfzuführungsleitung    und     ein    Ventil 16 in der       Wasserzuführungsleitung    angeordnet. Man erkennt,  dass die beiden Zuführungsleitungen in zwei konzen  trische Hohlzylinder bei 10 münden. Diese kon  zentrischen     Hohlzylinder    sind mit einer     siebartigen     Wand versehen und können an dem einen Ende ver  schlossen sein.

   Wenn der Dampf bzw. das Wasser  von dem anderen, nicht verschlossenen Ende in die  konzentrischen Hohlzylinder und durch eine siebartige  Wandung in den     Vortrog    3 einströmt, so wird hier  durch eine gute     Durchmischung    mit der über den  Anschluss 9 zugeführten Schlichte ermöglicht.  



  Die Achse der Tauchwalze 17 ist beidseitig in  einem höhenverstellbaren Lager angeordnet. Die  Höhenverstellung dieser Lager erfolgt durch die Hub  vorrichtung 40, welche beispielsweise aus zwei kon  zentrisch     ineinanderliegenden    Hohlzylindern bestehen  kann, die pneumatisch oder hydraulisch auseinander  fahrbar sind. Um ein gleichmässiges Anheben der  beiden Achsen zu erreichen, sind die zugehörigen  Hubvorrichtungen über je ein Zahnrad und eine       torsionsfreie    Welle 20 miteinander verbunden. Des  gleichen sind die Achsen der Quetschwalzen 18 und  19 in verstellbaren Lagern angeordnet, welche in  diesem Fall mit der     Anpressvorrichtung    18a und 19a  horizontal verstellt werden können.

   Die     Umlenk-          walzen    36 und 37 sind an den verstellbaren Lagern  der     Quetschwalzen    18 und 19 befestigt, so dass sie  gemeinsam mit diesen     auseinandergefahren    werden  können, um die hochzufahrende Tauchwalze unge  hindert durchzulassen. Die     Anpressvorrichtung    18a  und 19a kann mit der Hubvorrichtung 40 über eine  geeignete Steuereinrichtung so gekoppelt sein, dass  beim Heben der Tauchwalze 17 die     Presswalzen    18  und 19 sowie die     Umlenkwalzen    36 und 37 gleich  zeitig     auseinandergefahren    werden.

   Zum Antrieb der      Tauchwalze 17 dient eine mit der Maschinenwelle 12  gekuppelte, ebenfalls     auseinanderfahrbare        Getrieb-          welle    41. Oberhalb der     Tauchwalze    17 ist noch ein  Abstreicher oder ein     Rakel    20 angeordnet, welcher  ein     Überfliessen    der     Schlichteflotte    verhindern soll.  Die angehobene Lage der Tauchwalze 17 ist gestri  chelt gezeichnet und mit der Kennziffer 17a versehen.  



  In     Fig.    2 ist wiederum der Auffangbehälter mit 2  und die     überlaufrinne    des     Schlichtetroges    mit 5 be  zeichnet. Der Auffangbehälter 2 ist bei 21 auf einer  Schneide gelagert. Ein Gegengewicht 22 bewirkt den  Ausgleich bei     normaler        überflussmenge.    Statt dieses  Gegengewichtes 22 kann auch eine andere Gegen  kraft, beispielsweise eine Feder oder dergleichen,  angeordnet sein. Zweckmässig ist es, die Gegenkraft  verstellbar auszuführen, beispielsweise durch Ver  änderung der Federkraft oder durch     Veränderung    des  Hebelarmes, an den das Gegengewicht 22 angreift.

    Der Auffangbehälter ist weiterhin in einem Vertikal  führungslager 23 angeordnet und mit einem Kreuz  federgelenk 24 sowie einer Blattfeder 25 versehen.  Oberhalb der Schneide 21 ist der Haltearm 28 für die       Steuermittel    angeordnet. Er enthält Kontakte 29a bis  29d, welche über die Schalteinrichtung 30 die Mo  toren für die Ventile 15 und 16 beeinflussen. Dabei  ist die Schaltung der Kontakte 29a bis 29d so ge  troffen, dass, während die Schaltzunge den Kontakt  29a berührt, der Motor für das     Wasserventil    16 läuft,  und zwar in der Weise, dass das Ventil 16 geschlossen  wird. Wird auch der Kontakt 29b geschlossen, so  läuft auch der Motor für das Dampfventil 15 in  Schliessrichtung.

   Bei einem geschlossenen Kontakt 29c  läuft der Motor für das Dampfventil 15 in Öffnungs  richtung und bei einem geschlossenen Kontakt 29d  der Motor für das Wasserventil 16 in Öffnungs  richtung.  



  Da das spezifische Gewicht der Flotte unabhängig  von ihrer Konzentration praktisch konstant bleibt, ist  die Gewichtsanzeige der Waage auch ein zuverlässiges  Mass für das Volumen.  



  Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen  Einrichtung ist folgende: Wie bereits erwähnt, wird  von der Pumpe 7 eine stets konstante     Schlichtemenge     umgewälzt. Sie wird über den Abfluss 27 dem Auf  fangbehälter 2 bzw. dem Gehäuse 4 für den Auffang  behälter entnommen, bei 9 dem     Vortrog    3 zugeführt,  fliesst über eine     überlaufrinne    in den Behandlungs  behälter 1 und von hier über die     Überlaufrinne    5  wieder in den Auffangbehälter 2.

   Die Pumpe 8 fördert  eine     Schlichtemenge,    die der von der Fadenschar auf  zunehmenden Flottenmenge gleich bzw. etwas ge  ringer ist, da normalerweise der Schlichte über das  Dampfventil 15 ständig eine bestimmte Menge Heiss  dampf zugeführt wird, um die Schlichte zu erwärmen.  Aus diesem Grund sowie zur Erzielung einer besseren  Regelmöglichkeit ist es daher vorteilhaft,     in    an sich  bekannter Weise von der Pumpe 8 eine     Schlichteflotte     höherer Konzentration dem Kreislauf zuzufügen. So  lange das Mischungsverhältnis der Aufnahme der    Fadenschar entspricht, ist beispielsweise das Wasser  ventil 16 geschlossen und das Dampfventil 15 um  einen     vorbestimmten    Betrag geöffnet.

   Das Rührwerk  11 sorgt für eine     zusätzliche        Durchmischung    der  Flotte     mit    dem Dampf. Wird aus irgendwelchen       Gründen    die- Konzentration der im     Schlichtetrog    1  enthaltenen     Schlichteflotte    zu gross, so wird zwang  läufig mehr Schlichte von der Fadenschar aufge  nommen, da eine höhere Konzentration auch eine  höhere Viskosität bewirkt, wodurch' mehr     Schlichte     an den Fäden haften bleibt. Es fliesst also ein ge  ringerer Anteil an     Schlichteflotte    über den     überlauf    5  in den     Auffangbehälter    2.

   Dies hat zur Folge, dass der  Kontakt 29c geschlossen wird, so dass der Motor für  das Dampfventil 15 dieses Ventil weiter öffnet, und  zwar so lange, bis der Kontakt 29c wieder öffnet.  Falls jedoch die Konzentration der     Schlichteflotte    so  gross geworden ist, dass eine     erhebliche        Abweichung     der     überflussmenge    von der Norm eintritt, so     schliesst     nicht nur der Kontakt 29c, sondern gleichzeitig der  Kontakt 29d, welcher den Motor für das Wasser  ventil 16 einschaltet,

   so dass auch noch heisses Wasser  der     Schlichteflotte        zugeführt    wird und damit eine  schnellere Verdünnung der     Schlichteflotte    erreicht  wird.  



  Falls umgekehrt die     Schlichteflotte    zu dünn ge  worden ist, wird von der durchlaufenden Fadenschar  zu wenig     Schlichte    aufgenommen. Infolgedessen fliesst  ein grösserer Teil über den     überlauf    5 in den Auf  fangbehälter 2, so dass     nunmehr    zunächst der Kontakt  29a geschlossen wird, welcher den Motor für das  Wasserventil 16 in Schliessrichtung anlaufen lässt. Bei  erheblichen Unterschieden wird auch     noch    der Kon  takt 29b geschlossen, welcher den Motor für das  Dampfventil 15 ebenfalls in Schliessrichtung umlaufen  lässt.

   Um Pendelerscheinungen beim Regelvorgang       möglichst    weitgehend herabzusetzen, ist es     vorteilhaft,     ein an sich bekanntes Impulssystem vorzusehen, wel  ches bewirkt, dass die Betätigungsmotoren für die  Ventile 15 und 16 nicht während der gesamten  Schliesszeit der Kontakte 29a bis d umlaufen, sondern  jeweils nur eine kurze Zeit eingeschaltet     und    dann  eine entsprechende Zeitlang abgeschaltet sind, so dass  sich die durch die Einschaltung     erfolgte    Verstellung  der     Ventile    zunächst einmal auswirken     kann.    Dieses  Impulssystem ist in der Schalteinrichtung 30 ange  ordnet. Impulslänge und Impulsabstand sind durch  die Einstellglieder 31 und 32 einstellbar.

   Die Strom  zuführung erfolgt über die Leitungen a, b. Die Lei  tungen c, d und e, f sind mit den entsprechend be  zeichneten Anschlüssen der Stellmotoren der Ventile  15 und 16 verbunden. Die Leitungen g,<I>h, i</I> steuern  die     Anpresskraft    der Quetschwalzen, indem beispiels  weise über die Leitungen g, h der     Anpressdruck    ver  grössert und über die     Leitungen    g, i     verkleinert    wird.  



  Unter Umständen wird die Fadenschar auf der der       Tauchwalze.    zugekehrten Seite nicht so gut mit       Schlichteflotte    durchtränkt wie auf der der Tauch  walze abgekehrten Seite. Aus diesem Grund     kann    es  vorteilhaft sein, zwei     Schlichtetröge    anzuordnen und      die Fadenschar mit Hilfe von     Umlenkwalzen    so zu  führen, dass sie jeweils mit verschiedenen Seiten auf  die Tauchwalze zu liegen kommt. Ein Ausführungs  beispiel für eine derartige Anordnung ist in     Fig.    3  dargestellt.

   In Anlehnung an     Fig.    1 und 2 sind die       Schlichtetröge    100 bzw. 101, die     Tauchwalzen    mit  <B>171</B> und 172 in der Arbeitsstellung und mit 171a und  <I>172a</I> in der angehobenen Stellung bezeichnet.

   Die  Fadenschar F läuft um die     Quetschwalze    181, die       Tauchwalze    171 und     Quetschwalze    191 des Schlichte  troges 100     zu    der     Umlenkwalze    37 des     Schlichtetroges     101, wird zwischen der     Tauchwalze    172 und der       Quetschwalze    192 abgequetscht, durch den Schlichte  trog 101 geführt, zwischen der     Tauchwalze    172 und  der     Anpresswalze    182     erneut    abgequetscht und sodann  über     Umlenkrollen    136, 137 und 138 zur nachfol  genden Behandlungseinrichtung,

   beispielsweise einer  Trockenkammer, geführt.  



  Man erkennt, dass ein besonderer Vorteil der  dargestellten     Schlichteeinrichtung    darin besteht,     ein-          und    dieselbe Konstruktion mehrfach, sozusagen bau  kastenartig, zu verwenden, um die verschiedenen  Kombinationen zu erzielen. Vorstehend wurde die  Anordnung zweier     Schlichtetröge    mit der entspre  chenden Führung der Fadenschar beschrieben, wenn  es sich um solche Faserstoffe handelt, die beim ein  maligen Hindurchführen durch den     Schlichtetrog    nicht  genügend mit     Schlichteflotte    durchtränkt werden.

   Die  gleiche Anordnung kann jedoch auch verwendet wer  den, wenn es genügen würde, die Fadenschar nur ein  mal durch den     Schlichtetrog        hindurchzuführen.    In  diesem Fall ist es beispielsweise möglich, die Tauch  walze 172 in die gestrichelt gezeichnete Stellung     172a     zu bringen und die Fadenschar von der     Quetschwalze     191 über die     Umlenkwalzen    36 und 37 unmittelbar       zur        Trockenkammer    zu führen.  



       Schliesslich    ist eine derartige Einrichtung auch  noch     vorteilhaft,    wenn die Fäden einer Kette mit  unterschiedlichem Prozentsatz an Schlichte ausge  rüstet werden sollen, z. B. bei Ketten mit unterschied  lichen Fäden, oder wenn der     Schlichteflotte    zugleich  ein     Farbstoff    zum Einfärben der Fäden hinzugegeben  wird     und        einzelne        Teile    der Kette unterschiedlich  gefärbt werden sollen.

   In dem Fall ist es, wie anhand  von     Fig.    3 unschwer zu erkennen ist, ohne weiteres  möglich, einen Teil der Kette über die     Tauchwalze     171 durch den     Schlichtetrog    100 und einen anderen  Teil der Kette über die     Tauchwalze    172 durch den       Schlichtetrog    101 zu führen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Messen der von Faserstoffen während des Durchganges durch einen Behandlungs behälter aufgenommenen Flottenmenge, dadurch ge kennzeichnet, dass der Behandlungsbehälter (1) mit einem Auffangbehälter (2) versehen ist, der bei im Überschuss dem Behandlungs-Behälter zugeführter Flotte die überfliessende Flotte aufnimmt, deren Menge pro Zeiteinheit von einer Messeinrichtung (21, 22, 28) gemessen wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Messeinrichtung als Waage (21, 22, 28) ausgebildet ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, gekennzeichnet durch eine derartige An ordnung der Waage, dass die kinetische Energie der überfliessenden Flotte gemessen wird. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Waage mit Steuermitteln (29a bis d) zur Beeinflussung des Druckes der Quetschwalzen, der Dampf- undi'oder Wasserzufuhr versehen ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer mittel elektrische Steuerstromkreise beeinflussende Schaltelemente besitzen. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Pumpe (7) vorgesehen ist, die ein zeitlich konstantes Flotten volumen aus einem Sammelbehälter (4) dem Behand lungsbehälter (1) zuführt, dass eine zweite Pumpe (8) vorgesehen ist, die ein von der Laufgeschwindigkeit des Faserstoffes (F) abhängiges Flottenvolumen dem Behandlungsbehälter (1) zuführt und dass zum Be handlungsbehälter Dampf- und Wasseranschlusslei- tungen (10) führen, in denen von den Steuermitteln der Waage beeinflussbare Verschlussorgane (15, 16) vorgesehen sind. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Zuführungsleitungen zum Behandlungsbehälter an einem Vortrog (3, 3cc) angeschlossen sind. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Vortrog (3a) oberhalb des Behandlungsbehälters (1) ange ordnet ist. B. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Vortrog (3) seitlich am Behandlungsbehälter (1) befestigt ist. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Vortrog eine Mischeinrichtung (11) angeordnet ist. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die von den Steuermitteln (29a bis d) der Waage beeinflussbaren Verschlussorgane als motorisch betätigte Ventile (15, 16) ausgebildet sind. 11.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Vortrog zwei konzentrische Hohlzylinder (10) mit siebartiger Wandung angeordnet und mit der Dampf- und Wasserzuführungsleitung verbunden sind. 12. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Hohlzylinder mit der Wasserzuführungsleitung und der äussere Hohlzylinder mit der Dampfzuführungs- leitung verbunden ist. 13.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Kon- trolle der Fördermenge, welche von der zweiten Pumpe (8) gefördert wird, ein Messgerät (35) ange ordnet ist. 14. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch zwei Behandlungsbehälter, das Ganze derart, dass der Faserstoff von beiden Seiten her be handelt werden kann (Fig. 3).
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