CH364139A - Einspritzanlage insbesondere zum Einspritzen von Kraftstoff in das Saugrohr von fremdgezündeten Brennkraftmaschinen - Google Patents

Einspritzanlage insbesondere zum Einspritzen von Kraftstoff in das Saugrohr von fremdgezündeten Brennkraftmaschinen

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CH364139A
CH364139A CH5860358A CH5860358A CH364139A CH 364139 A CH364139 A CH 364139A CH 5860358 A CH5860358 A CH 5860358A CH 5860358 A CH5860358 A CH 5860358A CH 364139 A CH364139 A CH 364139A
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CH
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pressure
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injection
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CH5860358A
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Aldinger Ulrich
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Bosch Gmbh Robert
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    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
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    • F02M69/50Arrangement of fuel distributors, e.g. with means for supplying equal portion of metered fuel to injectors
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description


  Einspritzanlage insbesondere zum     Einspritzen    von     Kraftstoff     in das Saugrohr von fremdgezündeten     Brennkraftmaschinen       Die Erfindung     betrifft    eine Einspritzanlage, ins  besondere zum Einspritzen von Kraftstoff in das  Saugrohr von fremdgezündeten     Brennkraftmaschinen,     mit einer Pumpe, die ständig Kraftstoff über ein       Überströmorgan    zu ihrer Saugseite fördert, wobei  vor dem     überströmorgan    ein zur Einspritzung be  stimmter Teilstrom abgezweigt     äst.     



  Bei einer bekannten Anlage dieser Art wird zur  Änderung der je     Zeiteinheit    eingespritzten Kraftstoff  menge der     Kraftstoffdruck    vor den offenen     Ein-          spritzdüsen    geändert. Dies wird durch     Änderung     des     Öffnungsdruckes    des     Überströmorganes    erreicht.  Der Nachteil bei dieser Anordnung besteht darin,  dass zur Erzielung einer linearen Änderung der Kraft  stoffmenge der Druck quadratisch geändert werden  muss.

   Da nun aber der Druck bei grosser Menge  wegen der Beanspruchung der Teile der Anlage nicht  beliebig hoch gewählt werden darf, ergibt sich bei  der kleinsten einzuspritzenden Kraftstoffmenge ein  sehr niedriger Druck, so dass die im Saugrohr der       Brennkraftmaschine    auftretenden Druckunterschiede  die Regelung der Kraftstoffmenge unzulässig stark       beeinflussen    können. Daher ist bei     kleinen        Einspritz-          mengen    eine einwandfreie Regelung der Einspritz  menge durch Änderung des Öffnungsdruckes des       Überströmorganes    nicht gewährleistet.

   Bei einer an  deren bekannten Anlage der eingangs beschriebenen  Art wird zur     Änderung    der eingespritzten Kraftstoff  menge die Öffnungszeit der geschlossenen Einspritz  düsen     verändert.    Um bei     Mehrzylinderbrennkraft-          maschinen    eine gleichmässige Verteilung auf die ein  zelnen Zylinder zu erhalten, muss in diesem Fall  die Öffnungszeit jeder     einzelnen        Einspritzdüse    ge  steuert werden. Dazu ist aber eine     verhältnismässig     teuere Anlage erforderlich.

   Eine genaue Steuerung  der Öffnungszeit macht ausserdem bei hohen Dreh-    zahlen beachtliche Schwierigkeiten, da beispielsweise  bei elektrisch gesteuerten     Einspritzdüsen    die Ge  nauigkeit der Zeitsteuerung durch die Ansprechzeit  der die Einspritzdüse betätigenden Elektromagnete  begrenzt ist.    Aufgabe der     Erfindung    äst es nun, die geschil  derten Nachteile der     bekannten    Anlage zu vermeiden.

    Dies     wird    gemäss der Erfindung dadurch erreicht,  dass im Weg des vor dem     L7berströmorgan    abweisen  den     Teilstroms    eine Drosselstelle mit einstellbarem       Durchflussquerschnitt    angeordnet ist und dass der  Druck hinter der Drosselstelle an einer mindestens  annähernd ebenso grossen Fläche des beweglichen       Gliedes    des     überströmorganes    in     Schliessrichtung     angreift wie der in Öffnungsrichtung auf das beweg  liche Glied des     überströmorganes    wirkende Druck  vor jener Drosselstelle.  



  Wenn das Druckgefälle, welches durch die Dros  selstelle     im    Kraftstoffstrom erzielt wird, bei     allen     Betriebszuständen konstant gehalten wird, hat bei  der Anlage im Gegensatz zu der oben zuerst be  schriebenen bekannten Anlage der Kraftstoffdruck  vor den Düsen     keinen    Einfluss auf die     Einspritz-          menge.    Diese ist lediglich von der Grösse des an der  Drosselstelle     jeweils    eingestellten     Durchflussquer-          schnitts    abhängig.

   Diese Abhängigkeit ist dann völ  lig     linear,    wenn die Fläche des     beweglichen    Gliedes  des     überströmorganes,    an welcher der vor der Dros  selstelle herrschende Druck     angreift,    genau gleich  bemessen ist wie diejenige Fläche dieses Gliedes,  auf die der     hinter    der Drosselstelle herrschende  Druck einwirkt.  



  Gegenüber der oben an zweiter Stelle beschrie  benen bekannten Anlage fällt die sehr     umfangreiche     Einrichtung zur     Steuerung    der     Öffnungszeit    der Ein-           spritzdüsen    weg, da nur die Drosselstelle. zu steuern  ist.  



  Sofern bei der Anlage der zur Einspritzung be  stimmte Teilstrom sich in mehrere zu je     einer    Ein  spritzöffnung führende Zweigströme aufteilt,     wird:     auch bei einer kleinen zur     Brennkraftmaschine    ge  förderten Kraftstoffmenge eine genaue Verteilung  auf die einzelnen Düsen gewährleistet, wenn gemäss  einer speziellen     Ausführungsform    dieser Anlage jede  der     Einspritzöffnungen    durch je     einen    Schieber ge  steuert wird,

   der dem auf     ihn    in Öffnungsrichtung  wirkenden     Kraftstoffdruck    des Zweigstromes eine  ebenso grosse Angriffsfläche bietet wie einem auf  ihn in     Schliessrichtung    wirkenden, in gleicher Grösse  an allen Schiebern angreifenden hydraulischen       Druck.     



  Auf der Zeichnung sind in den     Fig.    1 und 2 je  ein     Ausführungsbeispiel    des Gegenstandes der Er  findung schematisch dargestellt.     Fig.    3     zeigt    ebenfalls  schematisch eine     Einzelheit    des Beispiels nach     Fig.    2  in grösserem Massstab.  



  Eine     Kraftstofförderpumpe    1, die in     einem        Kraft-          stoffbehälter    2 untergebracht ist, saugt Kraftstoff an  und     fördert    diesen durch eine Leitung 3 zu einem       überströmorgan    4 mit Schieber 5.

   Ein Teil des an  gesaugten     Kraftstoffes        fliesst    durch eine Leitung 6       zurück    zum     Kraftstoffbehälter.    Vor dem Überström  organ 4     zweigt    eine Leitung 7 ab, durch die ein zur  Einspritzung bestimmter Teilstrom des angesaugten       Kraftstoffes    zu einer     Drosseleinrichtung    9 geführt  wird, deren bewegliches     Drosselglied    10 den Durch  fussquerschnitt der Drosselstelle 11 dieser Drossel  einrichtung zu ändern gestattet.     Hinter    der Drossel  stelle 11 führt eine Leitung 12 zu einem Verteiler  stück 14.

   Von diesem gehen Zweigleitungen 15, 16,  17, 18 zu offenen Einspritzdüsen 20, 21, 22, 23.  Durch     diese    Düsen wird der Kraftstoff in die zu den       einzelnen    Zylindern der nicht     dargestellten        Brenn-          kraftmaschine    führenden Abschnitte der Saugleitung  24 eingespritzt.  



       Hinter    der Drosselstelle 11 der Drosseleinrich  tung führt ausserdem eine Leitung 25 zu dem Über  strömorgan 4, und zwar in den     eine    Feder 26 ent  haltenden Raum des     überströmorganes.    Der Schie  ber 5 des     überströmorganes    bietet dem von der       Kraftstoffpumpe    1 geförderten Kraftstoff und dem  von der     Drosseleinrichtung    9     kommenden    Kraftstoff  jeweils eine gleich grosse     Angriffsfläche.     



  Das Drosselglied 10 für die Drosselstelle 11     wird     durch eine nur schematisch     angedeutete        Regelenn-          ricbtung    27 so eingestellt, dass die     Brennkraftma-          schine    die jeweilig     erwünschte    Kraftstoffmenge zu  geführt erhält.  



  Stellt die Regeleinrichtung 27 einen grösseren       Durchflussquerschnitt    an der Drosselstelle 11     ein,     so     fliesst    der     Brennkraftmaschine    eine grössere Kraft  stoffmenge je Zeiteinheit zu. Diese grössere Kraft  stoffmenge erzeugt jedoch vor den Einspritzdüsen 20  bis 23, deren     Durchflussquerschnitt        gleichbleibt,    einen  höheren     Druck,    der sich sowohl hinter der Dros-         selstelle    11 als auch in dem die Feder 26 enthalten  den Raum des     überströmorganes    4 einstellt. Dadurch  wird der Schieber 5 in     Schliessrichtung    stärker be  lastet.

   Demzufolge erhöht sich auch der in     öffnungs-          richtung    wirkende, vor dem Schieber und damit  auch vor der Drosselstelle 11 herrschende Pumpen  druck um den gleichen Betrag, so dass der Druck  unterschied vor und hinter der Drosselstelle 11  konstant bleibt. Somit ändert sich die Menge, welche  durch die Drosselstelle 11 fliesst, linear mit der Ände  rung des     Durchflussquerschnittes    der Drosselstelle 11.  



  Beim zweiten Ausführungsbeispiel nach     Fig.    2  sind die mit dem Beispiel nach Füg. 1 übereinstim  menden Teile mit den gleichen Ziffern bezeichnet.  Das Verteilerstück 34 des zweiten Ausführungsbei  spiels enthält am Beginn von Zweigleitungen 35,  36, 37, 38 Drosselstellen 41, 42, 43, 44. Die Zweig  leitungen führen zu     Einspritzdüsen    45, 46, 47, 48,  die unter sich gleich sind und von denen eine in       Fig.    3 schematisch im Schnitt dargestellt ist. Jede  der     Einspritzdüsen    enthält einen zylindrischen Schie  ber 49, der ein das Düsengehäuse durchdringendes  Spritzloch 50 steuert und an dessen beiden gleich  grossen     Stirnflächen    Kraftstoffdruck angreift.  



  Auf die eine dieser     Stirnflächen    wirkt der in der  zugehörigen Zweigleitung, z. B. 35, herrschende       Kraftstoffdruck    ein, und auf die andere der Kraft  stoffdruck, der in einer zu allen     Einspritzdüsen    füh  renden Leitung 51 herrscht. Diese Leitung ist an  ein     Druckreduzierorgan    52 angeschlossen, in dem  ein durch     eine    Feder 53 belasteter Schieber 54 ge  führt ist, der eine Ringnut 55 aufweist. In der in       Fig.    2 gezeichneten Stellung des Schiebers steht die       Ringnut    mit einer in das     Druckreduzierorgan    mün  denden Leitung 56 in Verbindung.

   Die Leitung 56  zweigt von der Leitung 3, also vor dem überström  organ 4 ab. Ein im Schieber 54 verlaufender, abge  winkelter Kanal 57 verbindet die     Ringnut    55 mit  einem mit 58 bezeichneten Raum im     Reduzierorgan,     an den die     Leitung    51 angeschlossen ist. Vom Kanal  57 zweigt ein     Drosselkanal    60 zu dem die Feder  53 enthaltenden Raum 61 ab, von dem eine Leitung  62 zum Behälter 2     zurückführt.     



  Die Abmessungen des Drosselkanals 60 sind so  gewählt, dass im Raum 58 auch noch bei der klein  sten je     Zeiteinheit    eingespritzten Kraftstoffmenge ein       Druck    verbleibt, der etwas kleiner ist     als    der     Druck     in den Zweigleitungen 35, 36, 37, 38, also vor den  Einspritzdüsen 45, 46, 47, 48. Die Feder 53 des     Druck-          reduzierorgans    ist so bemessen, dass während des       Betriebes    der Anlage der Schieber 54 stets     eine     Lage einnimmt, in der seine Nut 55 mit der Lei  tung 56 verbunden ist.  



  Durch diese Anordnung wird erreicht, dass alle  Einspritzdüsen beim gleichen     Druck    öffnen, und zwar  auch dann, wenn die Durchmesser der     einzelnen     Schieber 49 nicht genau gleich gross sein sollten,  denn der in     Schliessrichtung    auf die Schieber 49  wirkende hydraulische     Druck    ist bei jedem     Einspritz-          vorgang    für alle Einspritzdüsen übereinstimmend.

        Die Drosselstellen 41 bis 44 bewirken auch bei  der kleinsten je Zeiteinheit durchfliessenden Kraft  stoffmenge einen     Druckabfall,    der so bemessen ist,  dass der in das Verteilerstück 34 strömende Kraft  stoff in gleiche, zu den einzelnen Einspritzdüsen füh  rende Zweigströme unterteilt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einspritzanlage, insbesondere zum Einspritzen von Kraftstoff in das Saugrohr von fremdgezündeten Brennkraftmaschinen, mit einer Pumpe, die ständig Kraftstoff über ein überströmorgan zu ihrer Saug seite fördert, wobei vor dem überströmorgan ein zur Einspritzung bestimmter Teilstrom abgezweigt ist, dadurch gekennzeichnet,
    dass hu Weg des Teil stroms eine Drosselstelle mit einstellbarem Durch- flussquerschnitt angeordnet ist und dass der Druck hinter der Drosselstelle an einer mindestens annä hernd ebenso grossen Fläche des.beweglichen Glie des des überströmorganes in Schliessrichtung angreift wie der in Öffnungsrichtung auf das bewegliche Glied des überströmorganes wirkende Druck vor jener Drosselstelle.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einspritzanlage nach Patentanspruch, bei der der Teilstrom sich in mehrere zu je einer Einspritz- stelle führende Zweigströme (35-38) aufteilt, da- durch gekennzeichnet, dass jede der Einspritzstellen durch je einen Schieber gesteuert wird, der dem auf ihn in Öffnungsrichtung wirkenden Kraftstoffdruck des Zweigstromes eine ebenso grosse Angriffsfläche bietet wie einem auf ihn in Schliessrichtung wirken den,
    in gleicher Grösse an allen Schiebern angreifen den hydraulischen Druck. 2. Einspritzanlage nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der auf die Schieber wir kende hydraulische Schliessdruck über ein Druck- reduzierorgan (52) von dem vor dem überström organ herrschenden Kraftstoffdruck abgeleitet wird. 3.
    Einspritzanlage nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass mindestens nahe dem Beginn jedes Zweigstromes jeweils eine Drosselstelle (41-44) vorgesehen ist und der hydraulische Wider stand jeder dieser Drosselstellen mindestens annä- hernd gleich ist.
    4. Einspritzanlage nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass mindestens nahe dem Beginn jedes Zweigstromes jeweils eine Drosselstelle (41-44) vorgesehen ist und der hydraulische Wider stand jeder dieser Drosselstellen mindestens annä- hernd gleich ist.
CH5860358A 1957-05-29 1958-04-22 Einspritzanlage insbesondere zum Einspritzen von Kraftstoff in das Saugrohr von fremdgezündeten Brennkraftmaschinen CH364139A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1244470B (de) * 1964-03-18 1967-07-13 Tecalemit Ges M B H Deutsche Brennstoffeinspritzsystem fuer Brennkraftmaschinen mit Saugleitungseinspritzung
US3949713A (en) 1973-01-19 1976-04-13 Regie Nationale Des Usines Renault Electronic fuel injection system for internal combustion engines

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DE1244470B (de) * 1964-03-18 1967-07-13 Tecalemit Ges M B H Deutsche Brennstoffeinspritzsystem fuer Brennkraftmaschinen mit Saugleitungseinspritzung
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