CH364152A - Kolbenschieber-Steuervorrichtung für gasförmige und flüssige Medien - Google Patents
Kolbenschieber-Steuervorrichtung für gasförmige und flüssige MedienInfo
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Description
Kolbenschieber-Steuervorrichtung für gasförmige und flüssige Medien Es ist bekannt, Kolbenschieber-Steuervorrich- tungen für gasförmige und flüssige Medien mit einer Betätigung durch elektromagnetische Hilfsventile zu versehen, die senkrecht zur Achse des Schiebers und nebeneinander auf einer der Längsseiten des Gehäuses angebracht sind. Ausserdem weist das Gehäuse eine Längsbohrung auf, in der zylinderförmige Elemente als Laufflächen für den Kolbenschieber eingesetzt sind. Diese Elemente sind durch Schnurringe abge dichtet.
Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf eine Kolbenschieber-Steuervorrichtung der vorge nannten Art, bei der die zylinderförmigen Elemente als Zylinderscheiben ausgebildet sind, die durch Schnurringe sowohl unter sich als auch gegenüber dem Kolbenschieber einerseits bzw. gegenüber dem Gehäuse anderseits abgedichtet sind. Ausserdem wei sen die Zylinderscheiben an ihrem inneren und an ihrem äusseren Umfang Ringnuten auf, die durch radiale Bohrungen miteinander verbunden sind. Fer ner ist der in den Zylinderscheiben hin und her gleitende Kolbenschieber an seinem Umfang mit meh reren, gleichmässig verteilten Einfräsungen versehen und besitzt an seinen beiden Enden Scheibenkolben, die im Durchmesser grösser sind als der Kolben schieber.
Der Umfang der Scheibenkolben liegt abge dichtet an den Innenwandungen der zwischen den Zylinderscheiben und den eingeschraubten Gehäuse deckeln beiderseits angeordneten Abstandshülsen an. Schliesslich sind die Längs-, Quer- und Verbindungs kanäle in dem Gehäuse auf der gleichen Seite wie die elektromagnetischen Hilfsventile und die Einlass-, Auslass- und Steueröffnungen nebeneinander auf der den Hilfsventilen gegenüberliegenden Längsseite des Gehäuses angeordnet.
Eine derartige Ausführungsart hat den Vorteil einer unmittelbaren und unbehinderten jederzeitigen Einstellung oder Einregelung des Schiebers von den beiden Stirnflächen des Gehäuses aus von aussen. Dadurch wird der Aufbau der Steuervorrichtung wesentlich vereinfacht und die Herstellung verbilligt. Ferner ist es dadurch möglich, die Steuervorrichtung unmittelbar auf eine Grundplatte aufzusetzen oder im Bedarfsfalle eine beliebige Anzahl derartiger Vor richtungen dicht nebeneinander auf einer gemein samen Grundplatte anzuordnen.
Die elektromagne tischen Hilfsventile stehen dabei nicht im Wege, da sie alle auf der oberen Seite des Gehäuses unterge bracht sind.
Um nun die Anwendbarkeit der Steuervorrichtung zu erweitern, kann der Kolbenschieber an einer seiner beiden Stirnseiten mit einem nach aussen ragenden, bolzenförmigen Fortsatz versehen sein, der durch einen zylinderförmig gestalteten und in den Deckel des Gehäuses eingesetzten Schraubenbolzen abge dichtet hindurchgeführt ist. Dadurch ist es möglich, die Steuervorrichtung, z. B. beim Einbau in einer Arbeitsmaschine, von Hand langsam zu betätigen und einzustellen. Damit lässt sich gleichzeitig auch eine Anzeige der Stellung des Kolbenschiebers verbinden.
Diese Anzeige kann auch mit einem Meldekontakt zum Anschluss einer Signallampe oder dergleichen versehen sein.
Die Steuervorrichtung kann vorteilhaft ausserdem so gebaut werden, dass sie entweder von dem zu steuernden Druckmedium selbst oder von einem Fremdmedium zu betätigen ist; .das heisst, sie lässt sich von der Impulssteuerung ohne weiteres auf die übliche elektromagnetische Steuerung umstellen oder umge kehrt.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbei spiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Hierbei zeigen Fig.l einen Längsschnitt durch die Kolben schieber-Steuervorrichtung, Fig.2 die Seitenansicht des Kolbenschiebers in kleinerem Massstab, Fig.3 einen Querschnitt durch den Kolben schieber nach der Linie A-A in Fig. 2, Fig. 4 einen Längsschnitt durch ein abgeändertes Ausführungsbeispiel, Fig.5 einen weiteren Längsschnitt durch die Kolbenschieber-Steuervorrichtung nach Fig. 4.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 3 sind in der zylindrischen Längsbohrung des Gehäuses 1 mehrere Zylinderscheiben 2 eingeschoben, die so wohl unter sich als auch gegen die Gehäusewandung und gegen den Kolbenschieber 3 durch senkrecht übereinanderhegende Schnurringe 4, z. B. aus Gummi, abgedichtet sind. Die Zylinderscheiben 2 sind innen und aussen mit konzentrischen Ringnuten 11 versehen, die durch radiale Bohrungen 26 miteinander in Ver bindung stehen. Zu beiden Seiten der Zylinder scheiben 2 sind in das Gehäuse 1 Abstandshülsen 27 eingesetzt.
Durch die in die beiden Stirnflächen des Gehäuses 1 eingeschraubten Deckel 7 wird das Innere abgeschlossen und die Teile 2 und 27 werden in ihrer Lage festgehalten.
In den Zylinderscheiben 2 bewegt sich der Kol benschieber 3 hin und her, an dessen beiden stirn- seitigen Enden Scheibenkolben 5 und 5a befestigt sind, die gleichfalls, z. B. mittels eingelassener Schnur ringe, abgedichtet sind. Der Durchmesser der Schei benkolben 5 und 5a ist grösser als der Durchmesser des Kolbenschiebers 3. Die Dichtungen der ersteren liegen an den inneren Wandungen der Abstandshülsen 27 an, so dass zwischen den Scheibenkolben 5 und 5a und den Deckeln 7 Druckkammern 6 entstehen.
In den Deckeln 7 sind Schraubenbolzen 9 und 9a eingeschraubt, die innen mit eingesetzten Gummi puffern 8 versehen und aussen durch Gegenmuttern 10 gesichert sind. Durch die Schraubenbolzen 9 lassen sich die Längsbewegungen des Kolbenschiebers 3 und damit auch die Steuerung selbst jederzeit einstellen oder nachstellen. Die Gummipuffer 8 fangen die Längsbewegungen des Kolbenschiebers 3 elastisch auf.
An der bei dem Ausführungsbeispiel unteren Längsseite des Gehäuses 1 sind nebeneinander die Ein- und Auslassöffnungen angeordnet. Durch die mittlere Einlassöffnung 12 tritt das Medium in das Ventilgehäuse 1 ein und durch die aussen befindlichen Auslassöffnungen 13 und 14 wieder aus. Die Steuer öffnungen sind mit 15 und 16 bezeichnet.
Gegenüber der Einlassöffnung 12 ist in dem Ge häuse 1 ein Querkanal 17 vorgesehen, der zu einem Längskanal 18 in der Wandung des Gehäuses 1 führt. Dieser Längskanal mündet zu beiden Seiten in den Ventilsitzen 19 und 20 der beiden elektromagne tisch betätigten Hilfsventile 21 und 22, die somit auf der den Ein- und Auslassöffnungen gegenüberlie genden Längsseite des Gehäuses 1 nebeneinander angebracht sind.
In dem jeweiligen Raum oberhalb der durch die Plunger der Hilfsventile sich schlie ssenden Ventilsitze 19 und 20 münden ausserdem Ver bindungskanäle 23 und 24, die durch das Gehäuse 1 und durch die Abstandshülsen 27 hindurchführen und in den beiden Druckkammern 6 enden.
Der zylindrische Kolbenschieber 3 besitzt nun nicht die üblichen Ringnuten, sondern hat auf seinem Umfang mehrere Einfräsungen 25, die durch runde Fräser quer zur Kolbenachse leicht herzustellen sind. Zwischen den Einfräsungen 25 bleiben Teile des zylindrischen Kolbenschiebers bestehen. In Fig. 2 und 3 ist diese Ausbildung des Kolbenschiebers 3 ge sondert dargestellt.
Die Einfräsungen 25 haben den Vorteil, dass die Schnurringe 4 durch die hin und her gehenden Be wegungen des Kolbenschiebers 3 nicht weggeschert werden können, was bei ringsumlaufenden Ringnuten immer wieder zu Beanstandungen Anlass gibt. Im übrigen fallen dadurch auch schwierig herzustellende schmale Nuten zum Einlegen von Gummischnüren in die Zylinderwandungen weg. Die Lebensdauer der Schnurringe und damit auch des Kolbenschiebers wird somit wesentlich verlängert.
Ausserdem wird auch ein Festfressen vermieden, weil die Schnurringe selbst sich nicht loslösen können. Ferner sind die Schnurringe nur in den feststehenden Teilen der Kolbenschieber-Steuervorrichtung, und zwar zwischen den besonders eingesetzten Zylinderscheiben 2, ein gelassen. Der Zusammenbau der Kolbenschieber- Steuervorrichtung nach der Erfindung wird dadurch wesentlich vereinfacht.
Die Wirkungsweise ist folgende: Das zu steuernde Druckmedium tritt durch die Einlassöffnung 12 ein und gelangt über die entspre chende Ringnut 11 in den Querkanal 17 und über den Längskanal 18 bis unterhalb die Ventilsitze 19 und 20. Ferner strömt es auch über die Einfräsungen 25 des Kolbenschiebers 3 zu der daneben befindlichen Zylinderscheibe 2 und von dieser zu der Steuer öffnung 16.
Wenn nun das elektromagnetische Hilfsventil 21 betätigt wird, gelangt das Druckmedium durch den Ventilsitz 19 und den Verbindungskanal 23 in die linke Druckkammer 6 und damit hinter den Scheiben kolben 5a. Dieser wird nun durch das Druckmedium nach rechts gedrückt, so dass durch die dadurch bedingte Längsbewegung des Kolbenschiebers 3 die Zu- und Abflüsse vertauscht werden und der Kolben schieber umgesteuert wird. Das in der rechten Druck kammer befindliche Druckmedium kann dabei über den Verbindungskanal 24 und das als Dreiwegventil ausgebildete Hilfsventil 22 abfliessen. Die rasche Be wegung des Kolbenschiebers 3 wird durch den Gummipuffer 8 abgefangen.
Der beiderseitige Hub des Kolbenschiebers 3 wird durch entsprechende Ein stellung der Schraubenbolzen 9 und 9a den günstig sten Zu- und Abflussbedingungen des Mediums ange- passt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 und 5 weist der Kolbenschieber 3, der auch als Steuerkolben bezeichnet werden kann, an einer Stirnseite einen nach aussen ragenden bolzenförmigen Fortsatz 28 auf, der den zylinderförmig gestalteten Schraubenbolzen 9a mit ringförmigem Gummipuffer 8 abdichtend durchsetzt. Auf diese Weise zeigt der Fortsatz 28 die Lage des Kolbenschiebers 3 an. Um dies zu erleich tern, ist er mit einer Skala versehen. Ferner kann er auch zur Betätigung eines Meldekontaktes oder einer Signallampe oder dergleichen verwendet werden. Im übrigen kann im Bedarfsfalle die gleiche Anordnung auch an beiden Stirnseiten des Kolbenschiebers 3 vorgesehen werden.
Wenn diese Steuervorrichtung, z. B. beim Auf stellen einer damit zu steuernden Arbeitsmaschine, erstmalig eingestellt wird, werden die beiden Stopfen 9 und 9a zunächst von Hand so weit nach innen ver stellt, dass der Weg der Umstellung des Kolben schiebers 3 nur klein ist und daher auch nur kleine Spalte für den Durchtritt des Druckmediums geöffnet werden. Das Druckmedium kann also nur ganz lang sam eindringen, so dass die richtige Einstellung bequem vorgenommen werden kann. Ferner lässt sich der Fortsatz 28 ohne weiteres auch von Hand hin und her schieben, so dass die Vorrichtung langsam von Hand betätigt werden kann.
Ausserdem kann der Querkanal 17 in dem Ge häuse 1 durch eine kegelförmige Verschlussschraube 29 verschlossen werden. Diese wird von aussen be tätigt. Ferner ist der Längskanal 18 auf einer Seite bis nach aussen verlängert und wird durch einen Schraubstopfen 30 verschlossen.
In dem Gehäuse 1 verläuft ferner neben dem Längskanal 18 noch ein Parallelkanal 31 (vergleiche Fig. 5), der mit seinem einen äusseren Ende bis nach aussen verlängert ist, während sein inneres Ende durch eine Querbohrung 32 mit einer der beiden Druck kammern 6 im Innern des Gehäuses 1 in Verbindung steht. Das äussere Ende ist von aussen durch einen nadelförmig ausgebildeten Verschlussstopfen 34 zu verschliessen. Etwa in seiner Mitte ist der Parallel kanal 31 mit einem Abzweigkanal 33 versehen, der gleichfalls in das Gehäuseinnere führt, und zwar in Höhe der Ringnuten 11 für die Öffnung 15 bzw. 16.
Der nadelförmige Verschlussstopfen 34 reicht in dem Parallelkanal 31 so weit nach innen, dass damit von aussen her die Querbohrung 32 von dem Abzweig kanal 33 getrennt werden kann.
In der gezeichneten Stellung arbeitet die Steuer vorrichtung mit Impulssteuerung. Dabei ist die Quer bohrung 32 durch den Verschlussstopfen 34 von dem Abzweigkanal 33 getrennt. Durch Betätigung der elektromagnetischen Ventile 21 bzw. 22 wird das Druckmedium von der Einlassöffnung 12 über den Querkanal 17 und den Längskanal 18 auf die eine Stirnseite des Kolbenschiebers 3 geleitet und drückt diesen auf die andere Seite. Die Öffnungen 13 und 14 werden nun vertauscht, worauf das andere elektro magnetische Ventil 21 bzw. 22 die Steuerung über nimmt.
Wenn nun mit Hilfe eines Fremdmediums die Steuervorrichtung betätigt werden soll, wird mittels der Verschlussschraube 29 der Querkanal 17 ver schlossen. Ferner wird der Schraubstopfen 30 entfernt und an seiner Stelle die Einführung für das Fremd medium angebracht. Die Funktion ist nun die gleiche wie bisher. Die Steuerung ist jedoch unabhängig von dem Betriebsdruck und der Grösse des Arbeits zylinders. Durch die durch die Abdichtung des Kolbenschiebers 3 auftretende Reibung im Gehäuse- innern bleibt dieser zuverlässig in jeder Stellung stehen.
Für den Fall nun, dass ein selbsttätiger Rückgang des Kolbenschiebers 3 in die Ruhestellung stattfinden soll, wird der Verschlussstopfen 34 geöffnet und ausserdem die Ablassöffnung 36 des einen elektro magnetischen Ventils, z. B. 22, durch einen Stopfen 37 oder ein anderes an sich bekanntes Mittel ver schlossen. Wenn nun das elektromagnetische Ventil 21 erregt wird, wird zunächst der Kolbenschieber 3 nach rechts gedrückt und die Steuerkanäle werden umgeschaltet.
In diesem Augenblick erhält aber auch die rechte Druckkammer 6 über dem Abzweigkanal 33, den Parallelkanal 31 und die Querbohrung 32 Druckmedium, so dass beide Stirnseiten des Kolben schiebers 3 gleich belastet sind. Der letztere bleibt also in seiner Lage stehen, bis das elektromagnetische Ventil 21 gewollt oder ungewollt stromlos wird und sich dann das Druckmedium in der linken Druck kammer über die Verbindungskanäle 23 nach aussen entlüftet. Der in der rechten Druckkammer 6 noch vorhandene Druck bringt somit den Kolbenschieber 3 nach links in die Ruhestellung. Erst dann wird die rechte Druckkammer 6 über die Steueröffnungen 15 und 16 entspannt.
Es ist zweckmässig, das Gehäuse 1 mit seinen Öffnungen 12 bis 16 auf eine gemeinsame Grund platte 35 aufzusetzen. Diese Grundplatte ist mit den entsprechenden Leitungsanschlüssen versehen. Da durch lässt sich die eigentliche Steuervorrichtung z. B. zur Instandsetzung oder zum Zwecke eines Aus tausches oder dergleichen bequem jederzeit entfernen, ohne die Leitungsanschlüsse lösen zu müssen. Ferner ist es zweckmässig, das Gehäuse im Grundriss recht eckig zu gestalten oder mit parallel verlaufenden Längsseiten zu versehen, damit im Bedarfsfalle meh rere Steuervorrichtungen direkt nebeneinander auf einzelnen oder einer gemeinsamen Grundplatte ange bracht werden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Kolbenschieber-Steuervorrichtung für gasförmige und flüssige Medien mit einer Betätigung durch elek tromagnetische, senkrecht zur Schieberachse und nebeneinander auf einer der Längsseiten des Gehäuses angebrachte Hilfsventile, bei der in einer Längs bohrung des Gehäuses als Laufflächen für den Kol benschieber durch Schnurringe abgedichtete, zylinder- förmige Elemente eingesetzt sind, dadurch gekenn zeichnet, dass die zylinderförmigen Elemente als Zylinderscheiben (2) ausgebildet sind, die durch Schnurringe (4)sowohl unter sich als auch gegen über dem Kolbenschieber (3) einerseits bzw. gegen- über dem Gehäuse (1) anderseits abgedichtet sind und durch radiale Bohrungen (26) miteinander verbun dene Ringnuten (11) an ihrem inneren und an ihrem äusseren Umfang aufweisen, dass der in den Zylinder scheiben (2) hin und her gleitende Kolbenschieber (3) an seinem Umfang mit mehreren gleichmässig ver teilten Einfräsungen (25) versehen ist, und an seinen beiden Enden im Durchmesser grössere und an den Innenwandungen der zwischen den Zylinderscheiben (2) und den eingeschraubten Gehäusedeckeln (7) beiderseits angeordneten Abstandshülsen (27) anlie gende und diesen gegenüber abgedichtete Scheiben kolben (5, 5a) besitzt, und dass die Längs-, Quer- und Verbindungskanäle (17, 18, 23, 24) in dem Gehäuse (1)auf der gleichen Seite wie die elektromagnetischen Hilfsventile (21, 22) und die Einlass-, Auslass- und Steueröffnungen (12 bis 16) nebeneinander auf der den Hilfsventilen (21, 22) gegenüberliegenden Längs seite des Gehäuses (1) angeordnet sind. UNTERANSPRüCHE 1. Kolbenschieber-Steuervorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den Deckeln (7) Schraubenbolzen (9, 9a) eingeschraubt sind, die mit Gummipuffern (8) zum Abfangen der Längsbewegungen des Kolbenschiebers (3) versehen sind.2. Kolbenschieber-Steuervorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben schieber (3) an einer seiner beiden Stirnseiten mit einem nach aussen ragenden, bolzenförmigen und durch den zylinderförmig gestalteten Schraubenbolzen (9a) abgedichtet hindurchgeführten Fortsatz (28) ver sehen ist. 3. Kolbenschieber-Steuervorrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das äussere Ende des Fortsatzes (28) so ausgebildet ist, dass damit die Betätigung des Kolben schiebers (3) von Hand durchführbar ist.4. Kolbenschieber-Steuervorrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das äussere Ende des Fortsatzes (28) mit einer Skala zur Anzeige der Stellung des Kolben schiebers (3) versehen ist. 5. Kolbenschieber-Steuervorrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das äussere Ende des Fortsatzes (28) mit einem Meldekontakt versehen ist.6. Kolbenschieber-Steuervorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der von dem die beiden Ventilsitze (19, 20) der elektromagne tischen Ventile (21, 22) verbindenden Längskanal (18) abgehende und in das Gehäuseinnere gegenüber der Einlassöffnung (12) führende Querkanal (17) durch eine von aussen zu betätigende, kegelförmig gestaltete Verschlussschraube (29) verschliessbar ist. 7. Kolbenschieber-Steuervorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Längs kanal (18) in dem Gehäuse (1) auf einer Seite bis nach aussen verlängert und durch einen Schraub stopfen (30) verschliessbar ist.B. Kolbenschieber-Steuervorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Ge häuse (1) neben dem Längskanal (18) ein Parallel kanal (31) verläuft, der an seinem äusseren Ende nach aussen verlängert und durch einen nadelförmig aus gebildeten Verschlussstopfen (34) verschliessbar ist, während sein inneres Ende durch eine Querbohrung (32) mit einer der beiden Druckkammern (6) im Innern des Gehäuses (1) in Verbindung steht und in seiner Mitte mit einem Abzweigkanal (33) versehen ist, der in das Gehäuseinnere in Höhe der Ringnuten (11) für eine der beiden Steueröffnungen (15 bzw.16) führt. 9. Kolbenschieber-Steuervorrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekenn zeichnet, dass der nadelförmige Verschlussstopfen (34) in dem Parallelkanal (31) so weit nach innen reicht, dass damit die Querbohrung (32) von dem Abzweig kanal (33) zu trennen ist. 10. Kolbenschieber-Steuervorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablass öffnung (36) eines der beiden elektromagnetischen Ventile (21, 22) durch einen Stopfen (37) verschliess bar ist.11. Kolbenschieber-Steuervorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) mit seinen Öffnungen (12 bis 16) auf einer ge meinsamen, die Leitungsanschlüsse aufweisenden Grundplatte (35) aufgesetzt ist.
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