CH364192A - Türschloss - Google Patents

Türschloss

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Publication number
CH364192A
CH364192A CH6369158A CH6369158A CH364192A CH 364192 A CH364192 A CH 364192A CH 6369158 A CH6369158 A CH 6369158A CH 6369158 A CH6369158 A CH 6369158A CH 364192 A CH364192 A CH 364192A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
slot
door
coin
door lock
bolt
Prior art date
Application number
CH6369158A
Other languages
English (en)
Inventor
Brandhorst Bruno
Original Assignee
Kromer Kg Theodor
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Filing date
Publication date
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Publication of CH364192A publication Critical patent/CH364192A/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B41/00Locks with visible indication as to whether the lock is locked or unlocked

Landscapes

  • Coin-Freed Apparatuses For Hiring Articles (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description


  Türschloss    Die Erfindung betrifft ein Türschloss, das nach  Münzeinwurf geöffnet werden und insbesondere als  Türschloss mit automatischer     Kassen-Kontrolle    z. B.  gemäss schweizerischem Patent Nr. 276276 ausgebil  det sein kann. Das Schloss hat     türinnenseitig    einen  von der Türinnenseite her     betätigbaren    Sperriegel,  bei dessen Betätigung ein auf der Aussenseite der Tür  erscheinendes Frei- und Besetzt-Zeichen     mitbetätigt     wird.  



  Bei einem Schloss dieser Art ist der Nachteil ge  geben, dass bei von innen verriegelter Tür auf der  Aussenseite der Tür das an ihr erscheinende Besetzt  Zeichen übersehen werden kann. Trotzdem     lässt    sich  dabei in den Münzschlitz eine Münze einwerfen, die  jedoch das Öffnen des Türschlosses in diesem Fall  nicht ermöglichen soll und auch nicht ermöglichen  kann. Dies ist sehr misslich, weil die in den     Sammel-          behälter    eingefallene Münze dann oft verloren ist.  



  Der Erfinder hat sich die Aufgabe gestellt, die  sen     17belstand    mit möglichst einfachen Mitteln zu  beheben und zu erreichen, dass überhaupt keine  Münze eingeworfen werden kann, solange die Türe  geschlossen und von innen verriegelt ist. Gemäss der  Erfindung ist zu diesem Zweck hinter dem Münz  einwurfschlitz ein     Sperrglied    so angeordnet, dass es  sich in Abhängigkeit von der den Sperriegel     betä-          tigenden    Bewegung beim Schliessen des     Riegels    auto  matisch hinter den     Einwurfschlitz    legt und ebenso  bei seinem Öffnen automatisch auch wieder aus die  ser den Schlitz sperrenden Stellung geführt wird.  



  Hierfür ergeben sich konstruktiv verschiedene  Möglichkeiten. Besonders zweckmässig ist es, wenn  man den Schlitz in seiner Längsrichtung durch einen       inseits    des Schlitzes liegenden, von oben nach unten  und umgekehrt bewegbaren Schieber zum Abdecken  und Freigeben kommen lässt, wobei dieser Schieber  in zwei seitlichen Führungen auf- und abgleiten     kann       und durch die den Innenriegel betätigende Bewegung  zweckentsprechend     mitverschoben    wird.

   Es kann  aber auch eine Konstruktion     gewählt    sein, bei der die  Abdeckung und Freigabe des     Münzeinwurfschlitzes     durch einen hinter ihm liegenden     Schwenkhebel    vor  genommen wird, der vorzugsweise     zweiarmig    ausge  führt ist und von einem     mit    der     Drehhandhabe    des  Innenriegels betätigten Nocken so     verschwenkt    wird,  dass er in der einen Stellung den     Münzeinwurfschlitz     hinten abdeckt und in der anderen Stellung diesen       Schlitz    freigibt.  



  Die Erfindung ist nachstehend anhand von Zeich  nungen an zwei Ausführungsbeispielen erläutert. Es  zeigen       Fig.    1 ein der Erfindung entsprechendes     Tür-          schloss    von aussen gesehen mit Blick auf den Münz  einwurfschlitz mit darüber befindlichen   Frei    bzw.

     Besetzt      -Zeichen    ;       Fig.    2 einen vertikalen     Längsschnitt    durch dieses       Schloss    nach der     Schnittlinie        II-II    in     Fig.    1 ;       Fig.    3 das Schloss in seiner von innen verriegel  ten Besetzt-Stellung ;       Fig.    4 und 5     Teilansichten    einer anderen Kon  struktion der Vorrichtung zur Sperrung des Münz  einwurfschlitzes.  



  Das in den     Fig.    1 bis 3 dargestellte     Türschloss,     welches zweckmässig noch mit einer automatischen  Kassen-Kontrolle ausgestattet ist, wie sie dem  schweizerischen Patent Nr. 276276 entspricht, hat  einen     Münzeinwurfschlitz    1. An diesen Schlitz  schliesst sich innenseitig ein abgekapselter Münz  kanal 2 an, der zum eigentlichen Schlosskasten 3  führt, in dem jene Mechanik an sich bekannter Art  eingebaut ist, die durch die eingeworfene     Münze    be  tätigt wird, um dann das Schloss durch     Niederdrük-          ken    der aussen an der Tür befindlichen     Klinke    4  öffnen zu können.

   Die von innen wieder geschlos-           sene    Tür lässt sich dann von innen durch einen Rie  gel 5 sperren, welcher durch Drehen des Knebels 6  vor- und     zurückgeschoben    werden kann. Im zurück  geschobenen Zustand erscheint auf der Aussenseite  der Tür das Zeichen   Frei  . Bei geschlossener Tür  erscheint dagegen das   Besetzt  -Zeichen. Diese  Zeichen befinden sich auf einer Drehscheibe 7, wel  che beim Vor- und Zurückschieben des Riegels 5 in  Richtung des Pfeils 8 bzw. 9 (vgl.     Fig.    1 und 3) eine  Vierteldrehung ausführt. Auf dieser Scheibe 7 ist an  einem Zapfen 10 ein Lenker 11 gelenkig angebracht.  Dieser Lenker trägt an seinem anderen Ende, eben  falls durch ein Gelenk 12 verbunden, hängend einen  Schieber 13.

   Dieser Schieber ist in seinem oberen  Bereich geführt zwischen zwei Zapfen 14 und 15.  In seinem unteren Bereich gleitet der Schieber in  zwei seitlichen Führungen 16 und 17. Im Bereiche  zwischen diesen Führungen 16 und 17 befindet sich  der     Münzeinwurfschlitz    1. Dieser ist durch den  Schieber 13 freigegeben, wenn der Riegel 5 zurück  gezogen ist, wie dies     Fig.    1 darstellt und ohne  weiteres erkennen lässt. Bei vorgeschobenem Riegel  und, von der Türinnenseite her gesehen, im Uhr  zeigerdrehsinn gedrehter Scheibe 7 nimmt der Schie  ber 13 seine tiefste Stellung ein, in der er den Münz  einwurfschlitz 1 abdeckt, so dass also bei vorge  schobenem Innenriegel 5 nie eine Münze eingeworfen  werden kann.  



  Die Führungsleisten 14 und 15 sowie die Füh  rungsleisten 16 und 17 sind auf der Innenseite der  den Schlitz 1 enthaltenden     Abdeckplatte    18 getragen.  Auf der Platte 18 ist ausserdem noch ein Stutzen  mit Schlüsselloch 19 für einen     Vierkantstecks hlüs-          sel    vorhanden, um den Riegel 5 im Bedarfsfall auch  von aussen öffnen zu können. Nach     Fig.    4 und 5  findet die Abdeckung des     Münzeinwurfschlitzes     durch einen zweiarmigen Hebel 20 statt, der auf der  Innenseite der     Abdeckplatte    18 auf seinem Zapfen  21 schwenkbar gelagert ist.

   Der obere Teil 20a die  ses Hebels legt sich gegen eine Kurvenscheibe 22,  die auf der Drehachse 23 des     Riegelbetätigungs-          knebels    6 sitzt und eine Nase 24 hat. Mittels dieser    Nase wird der Hebel 20 zweckdienlich so     ver-          schwenkt,    dass er bei geöffnetem Riegel 5     mit    seinem  untern Teil 20b hinten neben dem     Münzeinwurf-          schlitz    1 liegt und bei vorgeschobenem Riegel 5 die  sen Schlitz innen abdeckt, wie dies in     Fig.    4 bzw. 5  dargestellt ist. Dadurch ist das Einwerfen einer  Münze bei vorgeschobenem Riegel 5 wunschgemäss  unmöglich gemacht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Türschloss, das nach Münzeinwurf geöffnet wer den kann und türinnenseitig einen von der Türinnen seite her betätigbaren Sperriegel hat, bei dessen Betä tigung ein auf der Aussenseite der Tür erscheinendes Frei- und Besetzt-Zeichen mitbetätigt wird, dadurch gekennzeichnet, dass hinter dem Münzeinwurfschlitz ein Sperrglied so angeordnet ist, dass es sich in Ab hängigkeit von der den Sperriegel betätigenden Be wegung beim Schliessen des Riegels automatisch hin ter den Einwurfschlitz legt und ebenso bei seinem Öffnen diesen Schlitz automatisch auch wieder frei gibt.
    UNTERANSPRÜCHE Türschloss nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen inseits des Münzeinwurfschlitzes lie genden, von oben nach unten und umgekehrt beweg baren Schieber zum Abdecken und Freigeben des Münzeinwurfschlitzes seiner Länge nach, wobei die ser Schieber von ihn seitlich haltenden Führungen geführt wird. 2.
    Türschloss nach Patentanspruch, gekennzeich net durch einen hinter dem Münzeinwurfschlitz lie genden Schwenkhebel, der zweiarmig ausgeführt ist und von einem mit der Drehhandhabe des Innenrie gels betätigten Nocken so verschwenkt wird, dass er in der einen Stellung den Münzeinwurfschlitz hinten abdeckt und in der anderen Stellung diesen Schlitz freigibt.
CH6369158A 1958-09-08 1958-09-08 Türschloss CH364192A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0649959A1 (de) * 1993-10-25 1995-04-26 Automobiles Peugeot Sperrvorrichtung für Autotür

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0649959A1 (de) * 1993-10-25 1995-04-26 Automobiles Peugeot Sperrvorrichtung für Autotür
FR2711714A1 (fr) * 1993-10-25 1995-05-05 Peugeot Dispositif de condamnation de la serrure d'une porte de véhicule automobile.

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