CH364197A - Auftragspartie an Giessmaschine - Google Patents
Auftragspartie an GiessmaschineInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
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Description
Auftragspartie an Giessmaschine Giessmaschinen mit freifallendem Fliessvorhang wurden bislang zum Begiessen ebener und profilier ter Werkstücke aus festem Material sowie zum Be giessen flexibler bandförmiger Werkstoffe verwendet, welche vom Haspel abgenommen und unter Zug wirkung durch den freifallenden Fliessvorhang hin durchgeführt und anschliessend in einem Kanal un ter Wärmeeinwirkung getrocknet wurden.
Beim Transport der erwähnten Werkstücke wird der freie Zwischenraum zwischen der die Werkstücke zufüh renden Transporteinrichtung einerseits und der die Werkstücke weiterführenden Transporteinrichtung andererseits entweder durch die gegebene Eigenstei- figkeit der Werkstücke oder durch den Transport zug, unter welchem die bandförmigen Werkstücke stehen, ohne weiteres überbrückt.
Das Auftragen flüssiger Begussmasse mittels Giessmaschine und freifallendem Fliessvorhang auf einzelne Werkstücke ohne Eigensteifigkeit war bis her nicht durchführbar. Dies liegt daran, dass solche einzelnen Werkstücke wie Häute, Leder, Kunstleder, Papier, weiche Pappe, einzene Textilstücke usw. im Raum zwischen der zuführenden und der wegführen den Transporteinrichtung sowohl unter der Wirkung des Fliessvorhanges als auch der Schwerkraft nach unten durchhingen und damit ihre glatte Durchfüh rung nach der wegführenden Transporteinrichtung hin unmöglich machten.
Der Erfindung liegt nun die technische Aufgabe zu Grunde, eine Möglichkeit zu schaffen, durch wel che Einzelwerkstücke ohne Eigensteifigkeit den Raum zwischen der zuführenden Transporteinrich tung einerseits und der wegführenden Transportein richtung andererseits bei Durchquerung des freifal lenden Fliessvorhanges so zu überqueren vermögen, dass ein Absinken dieser Werkstücke in Richtung nach unten wirkungsvoll vermieden wird.
Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung da durch gelöst, dass zwischen den Transporteinrich tungen eine an der Werkstückbewegung selbst nicht teilhabende überleitbrücke angeordnet ist. Dieser Erfindungsgedanke lässt sich in verschiedenen Aus führungsformen verwirklichen.
So lässt sich beispielsweise die überleitbrücke von der zuführenden Transporteinrichtung her bis unmittelbar an die Fallebene des Fliessvorhanges heranführen. Auf diese Weise sind die nicht steifen Werkstücke noch einwandfrei unterstützt bis zu der Stelle, an welcher der freifallende Fliessvorhang auf die Werkstückoberfläche auftrifft.
Das noch offene Reststück der Durchlaufstrecke zwischen der der Fallebene des Fliessvorhanges unmittelbar benach barten Kante der überleitbrücke bis zu der wegfüh renden Transporteinrichtung ist auf diese Weise so kurz gehalten, dass die Übernahme und Weiterlei tung der Werkstücke durch die wegführende Trans porteinrichtung gewährleistet ist. Ist bei einer bevor zugten Ausführungsform die überleitbrücke so ge halten, dass sie den ganzen Zwischenraum zwischen den Transporteinrichtungen überbrückt, so wird die Überleitbrücke in Durchlaufrichtung der Werkstücke zungen- oder stegförmig ausgebildet.
Diese zungen- oder stegförmige Ausbildung der Überleitbrücke kann aber auch bei der nur teil weisen Überdeckung des Raumes zwischen den Transporteinrichtungen, wie sie eingangs beschrie ben wurde, gewählt werden. Die zungen- oder steg- förmige Gestalt der überleitbrücke hat zur Folge, dass die aufzutragende Flüssigkeit ungehindert zwi schen den Zungen bzw. Stegen nach unten hindurch- fliesst und an ihrer die Werkstücke berührenden Oberkante somit keinerlei Flüssigkeitsreste, die sich am Werkstück schädlich auswirken könnten, zurück lässt.
Darin liegt auch begründet, dass die Zungen bzw. Stege der überleitbrücke ohne weiteres durch die senkrechte Fallebene des Fliessvorhanges hin durchragend angeordnet werden können. Um noch eine zusätzliche Sicherheit gegen jede Verschmut zung der unteren Werkstückflächen zu schaffen, er halten zweckmässig die Zungen bzw. Stege der überleitbrücke an ihren Auftreffstellen des freifal lenden Fliessvorhanges eine Vertiefung ihrer Werk stückführungskante.
Aus der Zeichnung sind verschiedene Ausfüh rungsbeispiele der Erfindung zu entnehmen.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch die erfindungs- gemässe Auftragspartie der Giessmaschine im Auf- riss, wobei die überleitbrücke den Raum zwischen der zuführenden Transporteinrichtung und dem frei fallenden Fliessvorhang überdeckt ; Fig. 2 zeigt einen Schnitt in derselben Anord nung mit zungen- oder stegförmiger Ausführung der überleitbrücke, die sich über den ganzen Zwischen raum zwischen den Transporteinrichtungen erstreckt ;
Fig. 3 zeigt die Anordnung von Fig. 2 im Grund- riss, wobei der den Fliessvorhang erzeugende Giess- kopf der Anschaulichkeit wegen weggelassen ist;
Fig. 4 zeigt einen Schnitt in derselben Lage wie die Fig. 1 und 2, jedoch in der speziellen Ausfüh rung mit einer Vertiefung der Werkstückführungs- kante der zungen- oder stegförmigen überleitbrücke. Die erfindungsgemässe Auftragspartie arbeitet gemäss Fig. 1 und 2 wie folgt Aus dem Giesskopf 1, welcher die Auftragsflüs sigkeit 2 enthält, tritt letztere am Giesspalt 3 als freifallender Fliessvorhang 4 aus.
Letzterer wird durch die Auffangrinne 5, 5', in welcher das Ab- leitblech 6, 6' sich befindet, aufgefangen und von hier nach der nicht dargestellten Flüssigkeitsumwälz- pumpe des Flüssigkeitskreislaufes weitergeleitet.
Den Transport der Werkstücke aus Stellung 7 nach Stellung 7' durch den Fliessvorhang 4 hindurch erzielt man mit Hilfe der zuführenden Transport einrichtung 8 mit Umlenkrolle 9 sowie der wegfüh renden Transporteinrichtung 10 mit Umlenkrollen 11 und 12 bzw. 13. Im Raum zwischen den Trans porteinrichtungen 8 und 10, welcher durch die Auf- fangrinne 5 bzw. 5' eingenommen wird, befindet sich also kein die Transportbewegung bewirkendes Bauteil.
Statt dessen ist im Sinne der Erfindung eine überleitbrücke angebracht, welche, nach Fig. 1 aus Flachmaterial bestehend, die Gestalt einer Leitzunge 14 besitzt. Diese wird bis unmittelbar an den frei fallenden Fliessvorhang 4 herangeführt und stellt ein fest eingebautes, jedoch abnehmbares Bauteil dar.
Um den freien Abstand zwischen Leitzunge 14 und Umlenkrolle 11 so kurz wie möglich zu halten, ist letztere im Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1 nahe an den Fliessvorhang 4 herangeführt. Die Durchführrichtung des Werkstückes ist durch den Pfeil 15 gekennzeichnet. Wird die Fallebene des freifallenden Fliessvorhanges 4 durch die über leitbrücke derart durchschnitten, dass nahezu der ganze freie Zwischenraum zwischen den Transport einrichtungen 8 und 10 überbrückt ist, so verwendet man zweckmässigerweise Zungen bzw.
Stege 16 mit lichten Zwischenräumen 17, so dass der Fliessvor- hang 4 frei nach unten in die Auffangrinne 5' sich ergiessen kann, wie sich dies aus Fig. 2 in Verbin dung mit Fig. 3 ergibt. Man kann dabei die Zungen bzw. Stege 16, 16' durch eine gemeinsame Platte 18 miteinander verbinden. Zweckmässigerweise wird letztere auf den Lagergehäusen 19, 20 der Umlenk- rolle 9 fest aber abnehmbar abgestützt und erteilt damit den Zungen bzw. Stegen 16, 16' die notwen dige Arbeitssteifigkeit.
In Fig. 3 sind ausserdem die Lagergehäuse 21, 22 der Umlenkrolle 13 sowie die Antriebsscheiben 23, 24 der Umlenkrollen 9 und 13 dargestellt. Fig. 4 zeigt, wie eine zusätzliche Sicherheit gegen Verschmutzung der Werkstückunterkanten durch die Vertiefung 25 in den Zungen bzw. Stegen 16' er reicht wird. Anstelle der verschiedenen Zungen bzw. Stege 16, 16' lassen sich auch andere überleitelemente, wie z. B. Stäbe oder Saiten, als überleitbrücke verwen den.
Voraussetzung ist nur, dass deren Oberkante, welche mit der Unterseite der Werkstücke 7, 7' in Berührung kommt, nahezu messerscharf ist, damit sich an ihrer Schnittstelle mit dem Fliessvorhang 4 keine Auftragsflüssigkeit absetzen kann. Als bestge eignete Form der Zungen bzw. Stege hat sich die Messerform erwiesen, wie sie aus den Fig. 2 bis 4 hervorgeht.
Es ist noch darauf hinzuweisen, dass die Teile der überleitbrücke mit der Auffangrinne 5, 5' zu einem gemeinsamen Ganzen baulich zusammenge- fasst sein können, d. h. die überleitbrücke gemein sames Bestandteil der Auffangrinne 5, 5' ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Auftragspartie an Giessmaschine mit je einer Transporteinrichtung vor und hinter der Fallebene des Fliessvorhanges und einer Auffangrinne, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Transporteinrich tungen (8, 10) eine an der Werkstückbewegung selbst nicht teilhabende überleitbrücke (14 bzw. 16, 18 oder 16', 18) angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Auftragspartie nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die überleitbrücke als Leit- zunge (14) von der zuführenden Transporteinrich- tung her bis unmittelbar an die Fallebene des Fliess- vorhanges (4) herangeführt ist (Fig. 1). 2.Auftragspartie nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die überleitbrücke (14 bzw. 16, 18 oder 16', 18) in Durchlaufrichtung der Werk stücke (7, 7') zungenförmig oder stegförmig ausge bildet ist (Fig. 1 bis 4). 3. Auftragspartie nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zungen bzw. Stege (16, 16') durch die senkrechte Fallebene des Fliessvorhanges (4) hindurchragend angeordnet sind (Fig. 2 bis 4). 4.Auftragspartie nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zungen bzw. Stege (16') der überleitbrücke an ihren Auftreffstellen mit der Fallebene des Fliessvorhanges (4) eine Vertiefung (25) ihrer Werkstückführungskante aufweisen (Fig. 4). 5.Auftragspartie nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die 1Jberleitbrücke gemeinsames Bestandteil der Auffangrinne (5, 5') ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| DEB62990A DE1192954B (de) | 1961-06-22 | 1961-06-22 | Giessmaschine zum Auftragen von Lack od. dgl. auf flexible Werkstuecke |
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Family Applications (1)
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| CH301362A CH364197A (de) | 1961-06-22 | 1962-03-13 | Auftragspartie an Giessmaschine |
Country Status (2)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US3307516A (en) * | 1963-12-13 | 1967-03-07 | Continental Oil Co | Curtain coating machines |
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Also Published As
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