CH364198A - Verfahren zum elektrostatischen Auftragen von Überzügen auf Gegenstände - Google Patents

Verfahren zum elektrostatischen Auftragen von Überzügen auf Gegenstände

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CH364198A
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CH6552158A
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Oesterle Kurt M Dr Dipl-Ing
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Oesterle Kurt M Dipl Ing Dr
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B5/00Electrostatic spraying apparatus; Spraying apparatus with means for charging the spray electrically; Apparatus for spraying liquids or other fluent materials by other electric means
    • B05B5/08Plant for applying liquids or other fluent materials to objects

Landscapes

  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)
  • Electrostatic Spraying Apparatus (AREA)

Description


  Verfahren zum     elektrostatischen    Auftragen von Überzügen auf Gegenstände    Es sind bereits zahlreiche Verfahren zum elek  trostatischen Auftragen von Überzügen, vorwiegend  von Lacken und Farben, auf Gegenstände bekannt.  Bei diesen Verfahren werden die Gegenstände an  einem geerdeten Fördersystem aufgehängt oder sonst  wie befestigt, das     überzugsmaterial    wird durch  Sprühorgane zerstäubt und die entstandenen Parti  keln werden irgendwie elektrisch aufgeladen und auf  diese Weise im Gradienten des Potentialfeldes gegen  die zu überziehenden Gegenstände hin beschleunigt  und dort abgeschieden.  



  Bei verschiedenen     Verfahren    werden auf der den  Sprühorganen abgewandten Seite der Gegenstände,  also auf der hintern Seite der Gegenstände in der  Flugrichtung der     Partikeln    gesehen, geerdete Platten,  sog.   Backgrounds   angeordnet, um bestimmte,  definierte Feldkonfigurationen zu erhalten. Diese  Platten besitzen die Aufgabe, speziell bei grossen  Abständen der aufgehängten Gegenstände ein  Schwanken des elektrischen Feldes zu verhüten und  damit zu vermeiden, dass die     Partikeln    sich an an  dere Orte als auf die Gegenstände hin bewegen und  sich dort absetzen.

   An diesen Platten setzen sich da  her     beträchtliche    Mengen von     überzugsmaterial    fest  und diese Mengen sind für den     überzugsprozess    ver  loren.  



  Wenn diese Platten nicht vorhanden sind, kön  nen hinter den Gegenständen Ladungswolken aus  zerstäubten     Partikeln    entstehen und diese können  sich bei geeigneter Wahl der elektrischen Verhält  nisse und bei bestimmten     räumlichen    Verhältnissen  zum Teil wohl von rückwärts her auf die Gegen  stände absetzen, was erstrebenswert ist, zum andern  Teil aber setzen sie sich an andern Orten ab, was  nachteilig ist.

      Durch das Verfahren gemäss vorliegender Erfin  dung soll nun erreicht werden, dass sowohl ein über  ziehen der Gegenstände von     rückwärts    her stattfin  det, als auch, dass ein Absetzen des     Überzugsmate-          rials    an andern Orten als auf den Gegenständen  nach Möglichkeit     verhindert    wird.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren zeichnet sich  dadurch aus, dass man auf der den Sprühorganen  abgewandten Seite der Gegenstände Leiter anordnet  und diese auf annähernd das gleiche Potential bringt  wie die Sprühorgane.  



  Dabei können die Leiter aus Drähten, Spitzen  oder besonders     ausgebildeten    Platten bestehen ; sie  sollen dabei ihrerseits wieder Korona erzeugend wir  ken, indem sie, beispielsweise mit gegen die Gegen  stände hin gerichteten Spitzen versehen sind.    Diese Leiter werden annähernd auf dem gleichen       Potential    gehalten wie die     Sprühorgane.       Üblicherweise stehen die Sprühorgane unter  Spannung und die zu überziehenden Gegenstände  sind geerdet. Es können aber auch die Sprühorgane  geerdet sein und die zu überziehenden Gegenstände  unter Spannung stehen ; in diesem Falle sind auch  die rückwärtigen Leiter geerdet.  



  Man kann sich die Wirkung dieser rückwärtigen  Leiter derart vorstellen, dass die an den zu überzie  henden Gegenständen     vorbeibewegten    Ladungswol  ken durch den von den rückwärtigen Leitern erzeug  ten Feldverlauf     ganz    oder     wenigstens    zum grossen  Teil gegen die Gegenstände hin zurückgeschoben  werden, wodurch die sonst verlorenen     Partikeln    auch      zum Absetzen auf die Gegenstände gezwungen wer  den. Dies bewirkt ein Überziehen der Gegenstände  von rückwärts her.  



  Praktische Versuche haben gezeigt, dass nach  den beschriebenen Verfahren die Ausbeute an     über-          zugsmaterial    ganz beträchtlich     gesteigert    werden  kann, wobei als Ausbeute das Verhältnis von auf den  Gegenständen abgesetztem Material zum total ver  sprühten     überzugsmaterial    verstanden wird.  



  Es wurde festgestellt, dass bei einer     Sprühglok-          kenanlage,    in welcher Gegenstände zu überziehen  waren, welche infolge ihrer Grösse in einem ungün  stigen Verhältnis zum erreichbaren     Lacksprühkegel-          Öffnungswinkel    standen, sich eine Ausbeute des Ma  terials von 30 % ergab. Durch die Anwendung von       rückwärtigen        Leitern    konnte die Ausbeute auf 86 %  gesteigert werden. Diese Feststellung zeigt den wirt  schaftlichen Vorteil des neuen Verfahrens.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum elektrostatischen Auftragen von Überzügen auf Gegenstände, bei welchem das über- zugsmaterial durch Sprühorgane zerstäubt wird und zwischen den Sprühorganen und den zu überziehen den Gegenständen eine Potentialdifferenz aufrecht erhalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass man auf der den Sprühorganen abgewandten Seite der Gegen stände Leiter anordnet und diese auf annähernd dem gleichen Potential hält wie die Sprühorgane.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Leiter verwendet werden, an denen bei der Betriebsspannung Korona-Entladungen auftreten.
CH6552158A 1958-10-28 1958-10-28 Verfahren zum elektrostatischen Auftragen von Überzügen auf Gegenstände CH364198A (de)

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ES0253266A ES253266A1 (es) 1958-10-28 1959-10-24 Procedimiento para la aplicaciën electrostatica de revestimientos sobre objetos

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CH364198A true CH364198A (de) 1962-08-31

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