CH364226A - Entwendungssichere Vorrichtung zum Belüften von unter Druck fliessendem Wasser - Google Patents

Entwendungssichere Vorrichtung zum Belüften von unter Druck fliessendem Wasser

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CH364226A
CH364226A CH5393957A CH5393957A CH364226A CH 364226 A CH364226 A CH 364226A CH 5393957 A CH5393957 A CH 5393957A CH 5393957 A CH5393957 A CH 5393957A CH 364226 A CH364226 A CH 364226A
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CH
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coupling part
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thread
faucet
housing
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CH5393957A
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P Aghnides Elie
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P Aghnides Elie
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    • E03C1/00Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
    • E03C1/02Plumbing installations for fresh water
    • E03C1/08Jet regulators or jet guides, e.g. anti-splash devices
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Description


      Entwendungssichere    Vorrichtung zum Belüften von unter Druck     fliessendem        Wasser       Die Erfindung bezieht sich auf eine     entwendungs-          sichere    Vorrichtung     zum    Belüften von unter Druck  fliessendem Wasser an einem Wasserhahn und ist auf  eine Vorrichtung dieser Art gerichtet, die vornehm  lich für Wasserhähne und andere Wasserauslässe an  öffentlichen Plätzen oder Einrichtungen geeignet ist.

    In     dieserHinsicht    ist zu beachten, dass die handelsübli  chen Belüftungsvorrichtungen die bisher vorgeschla  gen wurden, sich an     öffentlichen    Einrichtungen nicht  eingeführt haben, da sie sehr leicht von Wasser  hähnen oder dergleichen durch unbefugte asoziale  Elemente entfernt werden können.  



  Die     Erfindung    vermeidet diesen Nachteil der bis  her bekannten Vorrichtungen und schlägt verschie  dene Ausführungsformen von Belüftungsvorrichtun  gen vor, die     entwendungssicher    sind. Die     Erfindung     besteht darin, dass eine derartige Belüftungsvorrich  tung einen an dem Wasserhahn befestigten Kupp  lungsteil mit Mitteln zum Halten eines Gehäuseteiles  unterhalb des Wasserhahns, der in bezug auf den  Kupplungsteil und den Wasserhahn frei drehbar ist,  und mindestens ein Mischsieb aufweist, das sich in  dem frei drehbaren Gehäuseteil befindet. Infolge  der Anordnung eines frei drehbaren Gehäuseteils ist  ein Abschrauben und Entwenden einer Belüftungs  einrichtung nach der Erfindung sehr erschwert, wenn  nicht     unmöglich    gemacht.  



  Im einzelnen kann die Erfindung in der Weise  verwirklicht werden, dass der Kupplungsteil ein Aus  sengewinde aufweist, das in ein Innengewinde des  Wasserauslasses greift. Ferner kann bei einer Vor  richtung nach der Erfindung der Kupplungsteil eine  Ringnut aufweisen und der Gehäuseteil einen die  Ringnut umschliessenden Mantel mit mindestens  einer mit Gleitsitz in die Ringnut eingreifenden Ver  tiefung besitzen.    Bau- und Wirkungsweise der Vorrichtung nach  der Erfindung werden nachstehend an Hand mehre  rer Ausführungsbeispiele und der Zeichnung     näher     erläutert.  



  Es zeigen       Fig.    1 ein Ausführungsbeispiel einer Belüftungs  vorrichtung nach der Erfindung.  



       Fig.    2 eine weitere Ausführungsform der Erfin  dung.  



       Fig.    3 eine andere Ausführungsform einer     ent-          wendungssicheren    Belüftungsvorrichtung.  



       Fig.    4 eine andere     entwendungssichere    Belüf  tungsvorrichtung nach der Erfindung.  



       Fig.    5 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfin  dung.  



       Fig.    5a eine Ausführungsform     eines    Schlüssels,  der beispielsweise für das Beispiel nach     Fig.    5 ver  wendet werden kann.  



  Aus     Fig.    1 geht hervor, dass eine     entwendungs-          sichere    Belüftungsvorrichtung nach der Erfindung  einen Bau- oder Gehäuseteil 10 mit einem Aussen  gewinde 11 aufweist, das in das Innengewinde der       Wasserhahnausflussöffnung    12 passt. Dieser     Bauteil     10 weist schmale längliche Schlitze 13 auf, die un  mittelbar unter dem unteren Ende des     Wasserhahn-          ausflusses    12 angeordnet sind. Ausserdem weist die  ser Bauteil 10 einen mit ihm aus einem Stück be  stehenden zylindrischen Teil 15 auf, der mit Ansätzen  oder einem Aussenbund 16 versehen ist. Zwei über  einanderliegende, gelochte Querwände bzw.

   Scheiben  17 und 18 befinden sich in dem festen Bauteil 10  zwischen diesem Bauteil und dem     Wasserhahnaus-          fluss    12. Diese Querwände bzw. Scheiben haben vor  zugsweise mehrere     öffnungen,    die     gegeneinander    ver  setzt sind, wodurch sie das hindurchströmende Was-           ser    in einzelne Strahlen aufteilen, die aus der unter  sten Querwand bzw. Scheibe austreten und an den       Schlitzen    13     vorbeiströmen.     



  Ein weiterer Gehäuseteil 19 bildet eine     Ausfluss-          öffnung    20. Dieser Gehäuseteil 19 weist ein oder  mehrere Mischsiebe 21 im Innern auf, die dazu die  nen, auf die vorerwähnten Wasserstrahlen, die aus  der unteren Querwand bzw. Scheibe 18 austreten und  an den Schlitzen 13     vorbeiströmen,    derart einzuwir  ken, dass     eine    Mischung von Wasser und Luft, wie  bei den bekannten     früheren        Wasserbelüftungsvor-          richtungen    erreicht wird. Dieser besondere Gehäuse  teil 19 ist     erfindungsgemäss    in bezug auf den festen  Gehäuseteil 10 frei drehbar.

   Insbesondere ist der  Gehäuseteil 19 am oberen Ende mit einem einwärts  gerichteten Rand 22 versehen, der über den Bund  16 des Teiles 15 greift, so dass der Gehäuseteil 19  und die darin liegenden Siebe 21 sich relativ zum  Gehäuseteil 10 und relativ zum Wasserhahn 12 frei  drehen können, ohne dass dabei der feste Gehäuse  teil 10 an dem     Wasserhahnausfluss    12 eingeschraubt  oder von     ihm    abgeschraubt wird.  



  Die     Schlitze    13 sind vorzugsweise sehr schmal,  da sie nur Luft     in    das Gehäuseinnere eindringen zu  lassen brauchen. Vorzugsweise sind sie enger als       übliche        Nagelfeilen,    wodurch es im hohen Grade     un-          wahrscheinlich    wird, dass Unbefugte ein Instrument  leicht zur Hand haben, das in die Schlitze 13 passt.

    Diese     Schlitze    sind ihrerseits so gestaltet, dass sie  mit einem äusserst dünnen Spezialschlüssel zusam  menwirken, der beispielsweise zwei im Abstand von  einander angeordnete Zinken haben kann, die zwi  schen     nebeneinanderliegenden        Schlitzen    13 in den  festen Gehäuseteil 10 passen. Ein derartiger Schlüs  sel kann dementsprechend in die Schlitze 13 gesteckt  werden, um den festen Gehäuseteil 10 aus dem Hahn  12     herauszuschrauben.     



  Im Grossen und Ganzen gesehen umfasst die in       Fig.    1 dargestellte Ausführung nur einen     Wasser-          hahnausfluss    12 mit einem     Belüfterteil    19     darunter,     der sich frei an dem Hahn dreht, und derjenige, der  diesen Gehäuseteil 19 mit der blossen Hand anfasst,  wird nicht imstande sein, diese     Wasserbelüftungsvor-          richtung    von dem Wasserhahn 12 zu entfernen.

   Diese  Konstruktion macht daher die Belüftungsvorrichtung       verhältnismässig    sicher gegen Entfernung durch Un  befugte, wodurch sie weit besser wie die bisherigen  für Fälle geeignet und verwendbar ist, wo derartige  Belüftungsvorrichtungen in öffentlichen Einrichtun  gen Verwendung finden sollen.  



  Eine andere Ausführungsform der Vorrichtung  nach der Erfindung ist in     Fig.    2 dargestellt. Auch  diese Ausführungsform weist einen     Belüfter    mit ei  nem festen Gehäuseteil 25 auf, der mit     Hilfe    eines       Innengewindes    26 an     einer    nicht dargestellten Was  serleitung oder einen Wasserhahn angeschlossen wer  den kann. Der feste     Gehäuseteil    25 unterscheidet  sich insofern von dem bereits an Hand von     Fig.    1  beschriebenem festen Gehäuseteil 10, als er nicht in  dem Wasserhahn eingeschraubt, sondern aussen auf    den Hahn aufgeschraubt wird.

   In der Praxis kann  dieser feste Gehäuseteil 25 so dünn ausgeführt oder  so an dem     Wasserhahnausfluss    aufgeschraubt wer  den, dass er nicht ohne weiteres und ohne Verwen  dung eines Spezialwerkzeuges, das eine starke Kraft  auf diesen festen Gehäuseteil 25 ausübt, abgenom  men werden kann.  



  Der feste Gehäuseteil 25 wiederum weist einen  unteren Aussenbund 27 auf, sowie zahlreiche Luft  eintrittsschlitze oder Öffnungen 28, oberhalb des  Aussenbundes. Ein frei drehbarer Gehäuseteil 29  ruht auf dem Aussenbund 27 des festen Gehäuse  teils 25 und dieser frei drehbare Gehäuseteil 29 hat  innen wiederum ein oder mehrere Mischsiebe, wie  z. B. als 30     gezeigt.     



  Die besondere Form des in dem Gehäuse der       Fig.    2 verwendeten Einsatzes weist einen Kern 31  in Form einer einzigen Querwand bzw. Scheibe mit  mehreren Öffnungen oder     Kammern    32 auf, wobei  sich an der Oberseite der Querwand bzw. Scheibe  31 mehrere Vorsprünge 33 befinden, die die obere  Öffnung der Kammern 32 teilweise abdecken, so  dass verengte Öffnungen am oberen Ende der Kam  mern 32 entstehen.  



  Das Wasser aus dem Wasserhahn     fliesst    daher  durch diese verengten Öffnungen in die Kammern 32,  so dass es in den Kammern 32     durchwirbelt    wird.  Es fliesst dann auf die Mischsiebe 30, wobei es sich  mit Luft vermischt, die durch die Öffnungen 28 ein  strömt.  



  Bei der in     Fig.    2 dargestellten Ausführung hat  die Querwand bzw. Scheibe 31 einen nach unten  gerichteten Ansatz 34, der das Mischsieb 30 durch  ragt und eine Haltevorrichtung 35 unter dem Sieb  30 aufweist. Die     Belüftungsvorrichtung    ist so einge  richtet, dass das Sieb 30 um den Ansatz 34 frei dreh  bar ist, wie der Gehäuseteil 29 um den Teil 25, so  dass die Belüftungsvorrichtung äusserlich wiederum  einen im wesentlichen frei drehbaren Teil bildet, der  beim Hin- und Herdrehen nicht vom Wasserhahn  abgeschraubt oder an den Hahn angeschraubt wer  den kann.

   Ebenso wie bei der Anordnung nach     Fig.     1 sind die Schlitze oder Öffnungen 28 vorzugsweise  äusserst eng, so dass ein Spezialwerkzeug verwendet  werden muss, um den festen Teil 25 von dem Was  serhahn ab- oder auf den Wasserhahn aufzuschrau  ben.  



  Eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung  nach der     Erfindung    zeigt     Fig.    3. Diese Bauart ist     ein     sogenannter schlitzloser     Belüfter.    Er weist wie     zuvor     einen festen Teil 36 auf, der auf das Aussengewinde       eines    Wasserhahnes aufgeschraubt werden kann. An  diesem festen Teil 36 befindet sich ein Innenbund  37, auf dem eine Querwand bzw. Scheibe 38 ruht.  



  Diese Querwand bzw. Scheibe 38 ist im wesent  lichen die gleiche, wie sie an Hand von     Fig.    2 be  schrieben wurde. Der Teil 36 hat ausserdem aussen  eine     ringsherumlaufende    Ringnut 39 ; der Teil 36  und die Querwand bzw. Scheibe 38 sind von einem  Mantel 40 umgeben, der mehrere     Vertiefungen    41      aufweist, die in die Ringnut des festen Teils eingrei  fen. Infolgedessen kann der Mantel 40 sich in bezug  auf den festen inneren Teil 36 frei drehen, so dass  derjenige, der die Belüftungsvorrichtung anfasst,  feststellt, dass sie sich frei dreht ohne sich dabei vom  Wasserhahn ab- oder aufzuschrauben.  



  Der drehbare Mantel 40 weist ausserdem mehrere  innere Ansätze 42 auf, die eine Hülse 43 halten, in  der sich ein oder mehrere Mischsiebe 44 befinden.  Luft kann in das Gehäuseinnere gelangen, indem sie  von der Auslauföffnung der Vorrichtung aufwärts  an den Ansätzen 42 vorbei in den Raum zwischen  der Unterseite der Querwand bzw. Scheibe 38 und  dem Mischsieb 44 strömt. Der feste Teil 36 hat vor  zugsweise zwei Ausschnitte 45, ebenso hat der dreh  bare Teil 40 vorzugsweise zwei ähnliche Ausschnitte  46.

   In der Praxis muss daher     zum    An- und Abmon  tieren der Belüftungsvorrichtung der Mantel 40 so  gedreht werden, dass sich die Ausschnitte 46 mit den  Ausschnitten 45 decken, worauf ein Spezialwerkzeug  mit zwei dünnen Zinken, die in die miteinander  fluchtenden Ausschnitte 45 und 46 greifen,     dazu     verwendet werden kann, eine Kraft auf den normaler  weise festen Gehäuseteil 36 auszuüben, durch die die  ganze Vorrichtung von der Wasserleitung ab- oder  auf die Leitung aufgeschraubt wird.  



  Ein weiteres Beispiel der Erfindung ist in     Fig.    4  veranschaulicht. Diese Ausführung ist hinsichtlich  des Gehäuses im wesentlichen die gleiche wie die be  reits an Hand von     Fig.    1 beschriebene. Die Darstel  lung der     Fig.    4 zeigt jedoch, dass die besondere im  Innern des Gehäuses befindliche Ausführungsform der  Mischvorrichtung nicht auf die bereits beschriebene  begrenzt ist und nach Bedarf gestaltet sein kann.

   So ist  aus     Fig.    4 zu ersehen, dass eine     entwendungssichere     Belüftungsvorrichtung nach dieser weiteren Ausfüh  rungsform der Erfindung wiederum ein festes Ge  häuse oder einen Kupplungsteil 50 aufweist, der von  innen in einen Auslauf oder einen Hahn 51 einge  schraubt werden kann ; dieser feste Kupplungsteil 50  hat mehrere Schlitze 52 und einen mit einem Aussen  bund versehenen Teil 53, der einen freidrehbaren,  unteren Gehäuseteil 54 hält.  



  Bei der in     Fig.    4 gezeigten Ausführungsform weist  der feste Kupplungsteil 50 an seinem unteren     Teil    eine  konische Innenfläche 55 auf ; dicht an dieser Innen  fläche liegen     Führungsrippen    56, die an einem Stift  57 des im Innern der Vorrichtung befindlichen Ein  satzes gehalten sind. Der Stift 57 besitzt am oberen  Ende eine Krone 58 mit mehreren schräg verlaufen  den Nuten 59 auf der     Mantelfläche,    während der un  tere Teil des Stiftes 57 an einer Kegelfeder 60 befe  stigt ist, die wiederum, wie aus der Zeichnung zu er  sehen ist, auf einem Ansatz in dem unteren dreh  baren Teil 54 der Vorrichtung     ruht.     



  Bevor Wasser in das obere Ende der Vorrichtung  einströmt, nehmen die Teile im Innern der Vorrich  tung die in     Fig.    4 dargestellte Lage ein. Wenn jedoch  der Wasserdruck einsetzt, wird die mit Nuten ver  sehene Krone 58 gegen den Widerstand der Kegel-         feder    60 nach abwärts auf die konische     Innenfläche     55 des Kupplungsteiles 50 gedrückt, so dass die  konische Innenfläche 55 zusammen mit den Nuten  59 mehrere verengte     Durchtrittsöffnungen    bildet.  Gleichzeitig wird die Kegelfeder 60 ziemlich     flach     gedrückt, so dass sie als Mischeinrichtung oder Sieb  wirkt.  



  Diese besondere Anordnung der Teile ergibt auf  diese Weise eine sich selbständig einstellende Belüf  tungsvorrichtung, bei der der Wasserstrom und die  Stärke der Belüftung von dem auftretenden Flüssig  keitsdruck abhängen. Diese besondere Anordnung ent  spricht ausserdem einer Ausführung, bei der das Ge  häuseinnere leicht ausgespült und von Fremdkörpern  gereinigt werden kann, ohne dass die Vorrichtung  von der Wasserleitung abgenommen wird. Wie zuvor  kann die     Vorrichung    durch     Verwendung    eines Spe  zialschlüssels von äusserst dünnem Querschnitt abge  nommen werden, der in eine oder mehrere schmale       Luftzutrittsöffnungen    52 eingeführt werden kann, so  dass eine Kraft direkt auf den festen Kupplungsteil  50 der Vorrichtung ausgeübt wird.  



  Eine weitere Ausführungsform     einer        entwen-          dungssicheren    Belüftungsvorrichtung nach der Erfin  dung ist in     Fig.    5 dargestellt.  



  Die verbesserte Belüftungsvorrichtung ist mit  einem Wasserhahn 61 verbunden, der ein Innenge  winde hat, das in das Aussengewinde 62 eines festen  Kupplungsteils 63 eingreift. Der feste Kupplungsteil  63 seinerseits hat einen Aussenbund 64, auf dem ein  frei drehbarer Mantel 65 ruht, und zwar unmittelbar  unterhalb des unteren Endes des     Wasserhahnausflus-          ses    61. An der Unterseite des Aussenbundes 64 be  finden sich Vertiefungen 66, die neben der Innen  fläche des drehbaren Mantels 65 liegen. In dem fe  sten Kupplungsteil 63 befindet sich ausserdem eine  Bohrung 67 mit gezahntem (oder gezacktem) Rand,  die mit einem     ähnlich    gezahnten Rand 68 eines Ker  nes 69 zusammenwirkt. Der Kern 69 hat mehrere  Rippen 70, die den Kern im Kupplungsteil 63 führen.

    Ausserdem hat er einen Stift 71, der fast bis zur       Auslassöffnung    der Vorrichtung reicht.  



  Eine oder mehrere Schalen 72 mit Mischsieben  73 umgeben den Stift 71, so     dass    die zusammenwir  kenden Zähne der Bohrung 67 und des Randes 68  in bekannter Weise mehrere verengte     Durchtritts-          öffnungen    bilden, durch die das Wasser in feinen  Strahlen zu den Mischsieben 73     fliesst.     



  Die Vorrichtung nach     Fig.    5 kann leicht gerei  nigt werden, indem man mit der Hand auf den Kopf  74 des Stiftes 71 drückt, wodurch der Kern 69 an  gehoben wird und die     zusammenwirkenden,    gezahn  ten Ränder 67 und 68 voneinander getrennt werden,  so dass die     Grösse    der     Durchtrxttsöffnung    zwischen  beiden im starken Masse vergrössert     wird.    Es ist zu  beachten, dass die besondere, in     Fig.    5 dargestellte  Belüftungsvorrichtung eine weitere Ausführungsform  eines schlitzlosen     Belüfters    darstellt,

   bei der die Luft  am-Auslaufende der Vorrichtung eintritt und aussen      an den Schalen 72 in dem Raum zwischen den  Mischsieben 73 und den bereits beschriebenen ge  zahnten Rändern aufsteigt.  



  Um die Vorrichtung von einem Wasserhahn 61  abnehmen zu können, muss ein besonderes Werk  zeug, wie das in     Fig.    5A dargestellte     verwendet    wer  den, das lange Zinken 76 hat, die vom Auslaufende  der Vorrichtung an der Innenwand des Mantels 65  in die Vertiefungen 66 des festen Kupplungsteiles 62  greifen können. Ein derartiger Spezialschlüssel muss  daher benutzt werden, um die Vorrichtung von der  Wasserleitung abzunehmen.

   Damit niemand die Vor  richtung entwenden kann, indem er den Kopf 74 der  Stange 71 mit der blossen Hand erfasst, ist es     zweck-          mässig,    für das Gewinde 75 der Stange ein entgegen  gesetztes Gewinde im Vergleich zum Gewinde 62 zu  verwenden, beispielsweise, wenn das Gewinde 62 ein  Rechtsgewinde ist, soll das Gewinde 75 ein     Links-          gewinde    und umgekehrt sein.  



  Dadurch wird es     erschwert,    die ganze Vorrichtung  abzuschrauben, indem man die Stange 71 los  schraubt.  



  Es ist zu beachten, dass rein äusserlich praktisch  kein Teil der     Belüftungsvorrichtung    50 mit der Hand  erfasst werden kann, dass sie ohne weiteres und  leicht von der Leitung abgenommen werden kann.  



  Obgleich bevorzugte Ausführungsbeispiele der  Erfindung beschrieben wurden, ergeben sich für den  Fachmann zahlreiche     Abänderungsmöglichkeiten.    Die  Beschreibung ist .daher nur als Erläuterung und nicht  als Begrenzung der Erfindung anzusehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Entwendungssichere Vorrichtung zum Belüften von unter Druck fliessendem Wasser an einem Was serhahn, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen an dem Wasserhahn befestigten Kupplungsteil mit Mit teln zum Halten eines Gehäuseteiles unterhalb des Wasserhahnes, der in bezug auf den Kupplungsteil und den Wasserhahn frei drehbar ist, sowie minde stens ein Mischsieb aufweist, das sich in dem frei drehbaren Gehäuseteil befindet. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kupplungsteil ein Aussen gewinde aufweist, das in ein Innengewinde des Was serhahnausflusses greift. 2.
    Vorrichtung nach Patentianspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kupplungsteil eine Ringnut aufweist, und der Gehäuseteil einen die Ringnut um- schliessenden Mantel mit mindestens einer mit Gleit- sitz in die Ringnut eingreifenden Vertiefung hat. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Kupplungsteil ein zum Ge winde eines Wasserhahnausflusses passendes Gewin deende und an das Gewindeende anschliessend einen zylindrischen Teil mit einem Bund aufweist, der un ter dem Gewinde des Wasserhahnes angebracht ist, und dass der Gehäuseteil an seinem oberen Ende An sätze hat, die zumindest einen Teil des Bundes über decken. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Ende des Gehäuseteiles mit Abstand vom unteren Ende des Wasserhahnausflusses angeordnet ist, und der Kupplungsteil Öffnungen aufweist, welche Luft in das Gehäuseinnere in den Raum zwischen dem Mischsieb und dem unteren Ende des Wasserhahnes einströmen lassen. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kupplungsteil vertiefte Schlüsselangriffsflächen aufweist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kupplungsteil Luftzutritts öffnungen aufweist, die zugleich zum Eingreifen eines Schlüssels dienen. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäuseteil Schlüsselan- griffsflächen des Kupplungsteiles übergreift und mit Öffnungen versehen ist, welche durch Drehung des Gehäuseteils mit den Schlüsselangriffsflächen des Kupplungsteils zur Deckung gebracht werden kön nen.
CH5393957A 1957-02-12 1957-12-18 Entwendungssichere Vorrichtung zum Belüften von unter Druck fliessendem Wasser CH364226A (de)

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