CH364267A - Verfahren zur Herstellung einer Additionsverbindung von Piperazin und 4-Jodthymol - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Additionsverbindung von Piperazin und 4-Jodthymol

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CH364267A
CH364267A CH5561658A CH5561658A CH364267A CH 364267 A CH364267 A CH 364267A CH 5561658 A CH5561658 A CH 5561658A CH 5561658 A CH5561658 A CH 5561658A CH 364267 A CH364267 A CH 364267A
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CH
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piperazine
iodothymol
preparation
addition compound
addition
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Application number
CH5561658A
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Inventor
Nitta Yoshihiro
Momose Atsushi
Original Assignee
Chugai Pharmaceutical Co Ltd
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D295/00Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms
    • C07D295/02Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms containing only hydrogen and carbon atoms in addition to the ring hetero elements
    • C07D295/027Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms containing only hydrogen and carbon atoms in addition to the ring hetero elements containing only one hetero ring
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C37/00Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom of a six-membered aromatic ring

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  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung einer Additionsverbindung von Piperazin und 4-Jodthymol
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer neuen   Additionsverbindiung    von Piperazin und 4-Jodthymol.



   Piperazin ist ein wurmreibendes Mittel, das zwar wenig Sekundärwirkungen aufweist, aber einen unangenehmen Geschmack besitzt und ausserdem hygroskopisch ist und zum Zerfliessen neigt. Um diese Nachteile bei der   Herstellun,    auszugleichen, wird es im allgemeinen in Form seines Citrats oder   Adipats    verwendet. Die Verwendung des Citrats oder Adipats beseitigt jedoch lediglich die Schwierigkeiten bei der Herstellung, während die   wurmtreibende    Wirkung einzig vom Piperazin selbst abhängt.



   4-Jodthymol war bisher nur als gewöhnliche chemische Verbindung bekannt. Es wurde nun   gefunr    den, dass diese Verbindung   wurmtreibend      gegeniiber    Hakenwürmern wirkt und dass das Additionsprodukt von Piperazin und 4-Jodthymol gegen   Hakenwürmer,      Fadensvürmer    und   Spulwürmer      wiriksam ist,    während das Piperazin   nur gegen Fadenwürmer und    Spulwürmer wirksam ist. Die neue Verbindung ist daher in ihrer Wirkung von allen bisher bekannten wurmtreibenden Mitteln   auf-Piperazinbasis völlig verschie-    den. Ausserdem verschwindet bei der Zugabe von 4-Jodthymol zum Piperazin der unangenehme Ge  schmack    des letzteren.

   Das Additionsprodukt ist ein praktisch   geschmacldoses,    stabiles, kristallines Pulver, das sich gut zur Verarbeitung zu Tabletten oder beliebigen andern Zubereitungen eignet.



   Die   wurmtreibende    Wirkung von 4-Jodthymol und des Additionsproduktes von Piperazin und 4-Jodthymol ist aus der folgenden Zusammenstellung er  sichtlich    :
Resultate von Versuchen gegen den Toadschen Fadenwurm   (Rhabdias    sp.) in vivo (bei oraler Ver  abreichung)    Verabreichte Wurmtreibende Wirkung   (%)       Menge Additionsverbindung von Piperazin
4-Jodthymol  (mg/kg) und 4-Jodthymol   
300 7, 4   40, 6   
500 35, 3   80, 7   
800 91,1 
Aus dieser Tabelle ergibt sich klar, dass die Addi  tionsverbindung    eine bedeutend grössere Wirkung besitzt als das 4-Jodthymol allein.



   Die LD50 (bei oraler Verabreichung) für eine dd-Serie   männlicher    Mäuse betrug 2600 mg/kg für 4-Jodthymol und 2667   mg/kg    für das Additionsprodukt von Piperazin und 4-Jodthymol.



   Gegenstand des vorliegenden Patentes ist demnach ein Verfahren zur Herstellung einer Additionsverbindung von einem Molekül Piperazin mit zwei Molekülen 4-Jodthymol, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man Piperazin, ein   Piperazinhydrat    oder ein   Piperazinsalz    mit 4-Jodthymol oder einem Alkalisalz des 4-Jodthymols umsetzt.



   Dabei kann man beispielsweise so vorgehen, dass man   Piperazinhydrat    und 4-Jodthymol in einem Alkohol in der Wärme löst und den Alkohol dann entfernt, wobei man die Additionsverbindung in kristalliner Form erhält. Man kann die Additionsverbindung aber auch durch Umsetzung eines organischen oder anorganischen   Piperazinsalzes,    beispielsweise des Hydrochlorids, Sulfats, Oxalats oder Tartrats, mit 4-Jodthymol in wässriger alkalischer Lösung herstellen.



   Die   erfindunlgslgemäss hergestellte A, dditionsver-    bindung, die aus 1 Molekül Piperazin und 2 Molekülen   4-JodAymol besteht,    ist schwer löslich in Wasser und Ligroin, löslich in   Alikoholen.   



   Beispiel 1
49 g Piperazin-Hexahydrat und 69 g 4-Jodthymol werden unter Zugabe von 100 cm3 95%igen Äthanol auf dem Wasserbad erwärmt, bis alles gelöst ist. Dann wird das Athanol entfernt, wobei weisse pulverige   Kristalle erhalten werden. Nachldem Umlkristallisie-    ren aus Ligroin werden   81 g    des Additionsproduktes von Piperazin und 4-Jodthymol erhalten. Smp. 83 bis 85  C ; Ausbeute   90       .   



   Beispiel 2
Zu einer Lösung von 23 g Natriumhydroxyd in   100      cmS Wasser    werden 156 g 4-Hodthymol gegeben und gelöst. Dann werden unter Rühren 50 g Piperazinhydrochloridmonohydrat zugegeben. Gleichzeitig mit dieser Zugabe beginnt die Reaktion, und es werden nach und nach Kristalle gebildet. Diese werden abfiltriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Nach dem Umkristallisieren aus Ligroin werden   154    g des Additionsproduktes von Piperazin und 4-Jodthymol erhalten. Smp. 83-85 C ; Ausbeute   85 11/o.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung einer Additionsverbin- dung von einem Molekül Piperazin mit zwei Molekülen 4-Jodthymol, dadurch gekennzeichnet, dass man Piperazin, ein Piperazinhydrat oder ein Piperazinsalz z mit 4-Jodthymol oder einem Alkalisalz des 4-Jodthymols umsetzt.
CH5561658A 1957-09-21 1958-02-07 Verfahren zur Herstellung einer Additionsverbindung von Piperazin und 4-Jodthymol CH364267A (de)

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