CH364282A - Schleifmaschine zum profilgerechten Bearbeiten von radtragenden Schienen, insbesondere Eisenbahnschienen - Google Patents

Schleifmaschine zum profilgerechten Bearbeiten von radtragenden Schienen, insbesondere Eisenbahnschienen

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Publication number
CH364282A
CH364282A CH5735458A CH5735458A CH364282A CH 364282 A CH364282 A CH 364282A CH 5735458 A CH5735458 A CH 5735458A CH 5735458 A CH5735458 A CH 5735458A CH 364282 A CH364282 A CH 364282A
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CH
Switzerland
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rail
grinding machine
grinding
rails
wheel
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Application number
CH5735458A
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English (en)
Inventor
Krueger Ernst Dr Dipl-Ing
Schoenwald Guenter
Original Assignee
Elektro Thermit Gmbh
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B31/00Working rails, sleepers, baseplates, or the like, in or on the line; Machines, tools, or auxiliary devices specially designed therefor
    • E01B31/02Working rail or other metal track components on the spot
    • E01B31/12Removing metal from rails, rail joints, or baseplates, e.g. for deburring welds, reconditioning worn rails
    • E01B31/17Removing metal from rails, rail joints, or baseplates, e.g. for deburring welds, reconditioning worn rails by grinding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description


      Schleifmaschine        zum        profilgerechten        Bearbeiten    von radtragenden Schienen,  insbesondere     Eisenbahnschienen       Es ist bekannt, die bei der     Verbindungsschwei-          ssung    von radtragenden Schienen entstehenden       Schweisswülste    sowie andere     Unregelmässigkeiten    am  Fahrkopf,     insbesondere    auf der Fahrfläche der Schie  nen, mittels fahrbarer     Schleifmaschinen    zu bearbei  ten.

   Sie bestehen im allgemeinen aus einem Bügel,  in welchem ein verstellbares Schleifwerkzeug ange  ordnet ist oder wobei gemäss     schweiz.    Patent Nummer  349900 die vertikale Einstellung des Schleifwerk  zeuges durch Heben bzw. Senken eines Teiles der  Schleifmaschine gegen     ihre    auf der zu     schleifenden     Fläche ruhenden Aufstandspunkte, wie Lauf- bzw.  Tragrollen,     Laufrollensätze    oder dergleichen, erfolgt.  



  Die Lauf- bzw. Tragrollen der bekannten Schleif  maschinen     sind    mit feststehenden Spurkränzen aus  gerüstet, wodurch die Maschine auf der Schiene ge  führt und ein     seitliches    Abrutschen der Vorrichtung  beim     Schleifvorgang    vermieden wird. Der Spurkranz  abstand bzw. die     Laufspiegelbreite    der Rollen muss  dabei der grössten     Schienenkopfbreite    der zu schlei  fenden Schiene entsprechen.  



  Die Bearbeitung der Fahrkante, die zum profil  gerechten     Schleifen    der Schiene unerlässlich ist, wird  bei den bekannten     Ausführungsarten    entweder mit  tels besonderer     Seitenschleifmaschinen    vorgenom  men oder dadurch, dass das Schleifwerkzeug horizon  tal und vertikal     verschwenkt    wird.

   Diese Maschine  zum profilgerechten     Schleifen    der Schienen haben  den grossen Nachteil, dass sie zu schwer und     in    ihrem  Aufbau zu umfangreich oder in ihrer Konstruktion  zu verwickelt und     damit        störungsanfälliger        sind.    Auf  Grund der neuen Erkenntnisse wurden dem Stand  der Technik entsprechende     Maschinen    entwickelt,     die     z. B.     infolge    der geringeren Leistungsgewichte der       Antriebsmaschinen    für das Schleifwerkzeug bedeu-         tend    leichter     ausgeführt    werden könnten.

   Dadurch  kann ein     Beschleifen    der Fahrkante     in    der Weise  erfolgen, dass die gesamte     Schleifmaschine    bei im  Gestell feststehendem Schleifwerkzeug bei diesem  Arbeitsgang dem Profil des Schienenkopfes entspre  chend     verschwenkt        wird.     



  Zum besseren     Verständnis    ist diese     bekannte          Ausführung        in    den     Fig.    1 und 2 der beigefügten       Zeichnung        veranschaulicht.        Fig.    1 zeigt die Lauf  vorrichtung einer     Schienenschleifmaschine    bisheriger  Bauart beim     Schliff    der     Fahrfläche    einer Eisenbahn  schiene 7, die mit     Befestigungsmitteln    11 an den  Schwellen angebracht ist.

   Die Laufrollen 10, von  denen nur     eine    sichtbar ist,     laufen    auf dem Schienen  kopf. Die     Laufspiegelbreite    der     mit    Spurkränzen     ver-          sehenen    Laufrollen 10 ist der grössten     Schienenkopf-          breite    der zu schleifenden Schiene     angepasst.    Der       Schleifmaschinenrahmen    6 ist     mit    dem Laufwerk  gelenkig verbunden.

   Zum Schleifen der     Schienen-          flanke        wird    die gesamte Schleifmaschine so ge  schwenkt, dass die Laufrollen 10 gemäss     Fig.    2 an  der zu bearbeitenden Schienenflanke     anliegen,    wobei  die geschwenkte     Schleifmaschine    von dem oberen  Spurkranz der Laufrollen auf der     Schiene    7 getra  gen wird.

   Da die     Schienenkopfhöhe    besonders bei  abgenutzten Schienen geringer ist als die Schienen  kopfbreite, sinkt die geschwenkte     Schleifmaschine     so weit nach     unten:,    dass der untere     Spurkranz    der  Laufrollen 10 und auch das Schleifwerkzeug mit den       Schienenbefestigungsmitteln    11     in        Konflikt    geraten.  Dies     trifft    ganz besonders bei Schienen mit geringer  Schienenhöhe zu. Aus     diesem    Grunde müssen für  die Bearbeitung der     Schienenflanke    die Befestigungs  mittel 11 entfernt werden.

   Dieses zeitraubende Ent  fernen der Schienenbefestigungsmittel und das er  neute Befestigen der Schienen nach dem Schleifvor-           gang    ist ein Nachteil, der durch die vorliegende       Erfindung    vermieden werden     kann.     



  Die Erfindung betrifft eine Schleifmaschine zum  profilgerechten Bearbeiten von radtragenden Schie  nen, insbesondere Eisenbahnschienen, dadurch ge  kennzeichnet, dass die mit Lauf- oder     Gleitvorrich-          tungen    versehene Schleifmaschine mit     einem    bei in  Schleifstellung befindlicher Maschine quer zur  Schiene verstellbaren Führungsorgan, z. B. einer  drehbar     gelagerten        Führungsrolle,    ausgerüstet ist.

    Durch diese Ausbildung     äst    es     möglich,    zu erreichen,  dass die     Schleifvorrichtung    in geschwenktem Zustand  von dem     seitlichen    Führungsorgan auf der Schiene  gehalten wird. Dabei     kann    wenigstens     einer    der  Spurkränze der Laufrollen durch das. Führungsorgan  ersetzt werden.  



  Die Erfindung soll an     einem        Ausführungsbeispiel     derselben anhand von     Fig.    3 bis 5 der Zeichnung  näher erläutert werden. Es     zeigen:          Fig.    3 die Laufvorrichtung mit den Laufrollen  und das quer zur Schiene verstellbare Führungs  organ,       Fig.    4 eine Draufsicht auf die Laufvorrichtung  mit dem verstellbaren seitlichen     Führungsorgan,          Fig.    5 die Darstellung der Verhältnisse beim  Schleifen der Fahrkante, wobei die Schleifmaschine  mittels des     Führungsorgans    auf der Schiene gehalten  wird.  



  Die     Führungseinrichtung    ist     beim    dargestellten  Ausführungsbeispiel mit der Laufvorrichtung zu einer  baulichen     Einheit    vereinigt. Die Laufvorrichtung  weist mehrere Laufrollen 10 auf, die in zwei Lauf  rollensätzen mit je vier Rollen     zusammengefasst    sind,  von welchen     Laufrollensätzen    nur der eine darge  stellt ist. Die Rollen 10 jedes     Laufrollensatzes    sind  an einem Lagerstück 16 fliegend gelagert, welches  mit dem Rahmen 6 der Schleifvorrichtung gelenkig  verbunden ist. In     Fig.    4 ist der Rahmen 6 der Deut  lichkeit wegen nicht dargestellt.

   Die beiden äusseren  Rollen 10 jedes Rollensatzes     sind    nur einseitig je  mit einem Spurkranz 9 versehen, während die beiden  inneren Rollen 10 des Satzes gar     keine    Spurkränze  aufweisen. Die Spurkränze 9 befinden sich an dem  vom Lagerstück 16     abgekehrten    Ende der Rollen 10.  



  Die     Führungseinrichtung    ist am Lagerstück 16  angebracht. Sie weist     gemäss    den     Fig.    3-5 einen  um einen am Lagerstück 16     angeordneten    Zapfen 8  schwenkbar angeordneten Hebel 1 auf, an dessen  kürzerem     Hebelarm        eine    zur     seitlichen    Führung  dienende, das     Führungsorgan    bildende     bolzenför-          mige    Führungsrolle 2 drehbar     gelagert    ist,

   welche  bei in Schleifstellung befindlicher Schleifmaschine  durch Schwenken des Hebels 1 quer zur Schiene 7  verstellbar     äst.    Der andere Arm des Hebels 1 weist  einen     Handgriff    12 auf. Am kürzeren Hebelarm des       Hebels    1 und am Lagerstück 16     greift    eine Zugfeder  4 an, die bestrebt ist, den Hebel in     Fig.    4 entgegen  dem Drehsinn des Uhrzeigers zu schwenken.

   Zum  Schleifen der     Fahrfläche    des Schienenkopfes     (Fig.    3,  4) lässt sich der Hebel 1 durch     eine    am Teil 16 an-    geordnete Sperrklinke 3, bestehend aus Blattfeder  und Nocken, gegen Bewegung unter dem Einfluss  der Feder 4     verriegeln.    Die Führungsrolle 2 hat  dann     (Fig.    4) den grösstmöglichen Abstand von den  Spurkränzen 9. Zur Begrenzung der Schwenkbewe  gung des Hebels 1 unter dem Einfluss der Feder 4  bei gelöster Sperrklinke 3 dient eine verstellbare  Begrenzungseinrichtung 5.

   Diese weist eine an 16  gelagerte feststehende Gewindespindel 13 und     eine     zugehörige Mutter 14 auf, die als verstellbarer An  schlag dient, mit dem ein Anschlagklotz 15 des  Hebels 1 zusammenarbeiten kann.  



  In der Grundstellung     (Fig.    3 und 4) beim  Schliff der     Fahrfläche    F der Schiene 7 wird der Hebel  1 durch die Sperrklinke 3 gehalten. In dieser Stellung  kann die Führungsrolle 2 zur Führung der Schleif  maschine auf der Schiene 7 beitragen. Soll die ge  samte Schleifmaschine zwecks Schleifens der Schie  nenflanke K     (Fig.    5) geschwenkt werden, so wird zu  nächst die Sperrklinke 3 gelöst. Hierauf bewirkt das  mittels der Federkraft der gespannten Feder 4 auf  den Hebel 1 ausgeübte Drehmoment, dass sich die  Führungsrolle 2 an der Schiene 7 abstützt.

   Anschlie  ssend wird die Schleifmaschine in die Lage gemäss       Fig.    5 profilgemäss     verschwenkt,    so dass die gesamte       Schleifvorrichtung    sich schliesslich nur noch auf der  Führungsrolle 2 jedes     Laufrollensatzes    abstützt. Da  das durch die Feder 4     hervorgerufene    Moment grö  sser ist als das aus dem Gewicht der Maschine resul  tierende Gegenmoment, wird die gesamte Schleif  maschine angehoben, bis die Schwenkbewegung des  Hebels 1 mittels der verstellbaren Begrenzungsein  richtung 5 begrenzt wird.

   Letztere wird entsprechend  der     Schienenkopfhöhe    so eingestellt, dass ein geringes  Spiel zwischen Unterseite des Schienenkopfes und  den     darunter    liegenden Spurkränzen 9 der äusseren  Laufrollen 10 erhalten bleibt. Bei dem anschliessen  den Schleifvorgang kann die gehobene, von der Füh  rungsrolle 2 jedes Rollensatzes auf der     ,Schiene    7  geführte und gehaltene     Schleifmaschine    ungehindert  über die Schienenbefestigungsmittel 11 hin und her  bewegt werden. Dabei gewährleisten die auf der  Schienenflanke K     (Fig.    5) abrollenden Laufrollen 10  ein     profilgemässes    Schleifen der zu schleifenden  Schiene 7.  



  Nach dem Schleifvorgang kann die Führungs  rolle 2 durch Zurückziehen des Hebels 1 mittels des       Griffes    12 von Hand in die Ausgangsstellung ge  bracht werden, wonach der Hebel 1 in dieser Stel  lung durch die Sperrklinke 3     gesichert        wird.     



  Die beschriebene Schleifmaschine ist für die  Bearbeitung von Schweissstellen an radtragenden  Schienen aller Art geeignet, gleichgültig, ob es sich  um solche für Eisenbahn-,     Strassenbahn-    oder Werk  bahnanlagen oder auch für andere Zwecke handelt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schleifmaschine zum profilgerechten Bearbeiten von radtragenden Schienen, insbesondere Eisenbahn schienen, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Lauf- oder Gleitvorrichtungen versehene Schleifmaschine mit einem bei in Schleifstellung befiindlicher Maschine quer zur Schiene verstellbaren Führungsorgan aus gerüstet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schleifmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beim Beschleifen der Schienen- flanke die Schleifmaschine in geschwenktem Zustand von dem seitlichen Führungsorgan auf der Schiene geführt und gehalten ist.
    2. Schleifmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass einzelne der Laufrollen nur an ihrem von der ' Führungseinrichtung abgekehrten Ende je einen Spurkranz aufweisen.
CH5735458A 1957-04-01 1958-03-20 Schleifmaschine zum profilgerechten Bearbeiten von radtragenden Schienen, insbesondere Eisenbahnschienen CH364282A (de)

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ID=7068691

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