CH364297A - Schaltungsanordnung zur Speisung von mindestens einem Verbraucher aus mindestens zwei Gleichstromquellen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Speisung von mindestens einem Verbraucher aus mindestens zwei GleichstromquellenInfo
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- CH364297A CH364297A CH7369459A CH7369459A CH364297A CH 364297 A CH364297 A CH 364297A CH 7369459 A CH7369459 A CH 7369459A CH 7369459 A CH7369459 A CH 7369459A CH 364297 A CH364297 A CH 364297A
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- H02J9/00—Circuit arrangements for emergency or stand-by power supply, e.g. for emergency lighting
- H02J9/04—Circuit arrangements for emergency or stand-by power supply, e.g. for emergency lighting in which the distribution system is disconnected from the normal source and connected to a standby source
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Description
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Schaltungsanordnung zur Speisung von mindestens einem Verbraucher aus mindestens zwei Gleichstromquellen Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Speisung von mindestens einem Verbraucher, insbesondere von elektrischen Geräten, wie z. B. Verstärkern, Umsetzern, Generatoren usw., aus mindestens zwei Gleichstromquellen.
Elektronische Geräte sind entweder mit Röhren oder Transistoren bestückt, welche mit Gleichstrom gespeist werden. Bei Ausrüstungen der Nachrichtentechnik, insbesondere bei solchen für Mehrkanalbetrieb, ist es aus Gründen der Betriebssicherheit notwendig, die Speisung aus zwei oder mehreren unabhängigen Speisequellen durchzuführen. Meistens werden diese Quellen derart über Umschalter mit den Verbrauchern verbunden, dass bei Ausfall einer Quelle die andere automatisch an die Verbraucher angeschaltet wird.
Hierfür ist aber eine umfangreiche Überwachungs- und Steuereinrichtung erforderlich, und der Umschaltvorgang benötigt eine Zeit von mindestens einigen Millisekunden, so dass es zu kurzzeitigen Unterbrüchen kommen kann, welche die Übertragung unter Umständen beeinträchtigen können.
Der Zweck der Erfindung besteht darin, derartige Unterbrüche gänzlich zu vermeiden, und zwar durch bedeutend einfachere Mittel als sie bisher zur Verwendung gelangten.
Die erfindungsgemässe Schaltungsanordnung zur Speisung von mindestens einem Verbraucher aus mindestens zwei Gleichstromquellen zeichnet sich dadurch aus, dass jede Quelle mit dem Verbraucher über mindestens eine Diode verbunden ist, wobei die Dioden in den Speiseleitern gleicher Polarität liegen, und zwar derart, dass bei Ausfall einer Quelle diese über die ihr zugeordnete Diode vom Verbraucher getrennt wird.
Als Dioden können z. B. Silicium- oder Germa- nium-Dioden zur Verwendung gelangen. Nachstehend werden Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
In der Zeichnung zeigt: die Fig. 1 eine einfache Anordnung, in welcher ein Verbraucher aus zwei Quellen gespeist wird, die Fig. 2 eine Variante der Schaltung nach Fig. 1, die Fig. 3 eine Anordnung, in welcher vier Verbraucher aus zwei Quellen gespeist werden, die Fig. 4 eine weitere Variante der Anordnung nach Fig. 1 und die Fig.5 eine Variante der Anordnung nach Fig. 3.
In den Figuren sind gleiche Teile mit gleichen überweisungszeichen bezeichnet.
In der Fig. 1 wird ein Verbraucher Y aus zwei Quellen A und B gespeist. Die Minuspole der Quellen sind unter sich und mit der Minusklemme des Verbrauchers verbunden. Weiter ist, wie ersichtlich, der positive Pol jeder Quelle über eine Trenndiode TDa bzw.TDb mit der positiven Klemme des Verbrauchers verbunden.
Selbstverständlich sind die Dioden in Durchlassrichtung in die Verbindung zwischen Quelle und Verbraucher geschaltet. Wenn die beiden Quellen A und B die genau gleiche Spannung liefern und der Widerstand der Dioden TDa und TDb in Durchlass- richtung genau gleich ist, so geben beide Quellen den gleichen Strom an den Verbraucher ab.
Fällt nun eine Quelle aus, so fällt ihre Spannung, und damit wird die ihr zugeordnete Diode durch die über die andere Diode gelieferte Spannung gesperrt, so dass die andere Quelle die Last allein übernimmt. Die ausfallende Quelle ist somit nur über den hohen Sperrwiderstand der ihr zugeordneten Trenndiode mit dem Verbraucher verbunden. Die ausfallende Quelle kann daher sogar an ihren Klemmen einen Kurzschluss aufweisen,
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ohne dass der Betrieb gestört wird. Man erkennt, dass beim Ausfall einer Quelle der Betrieb ohne Unterbruch durch die andere Quelle aufrechterhalten wird.
Selbstverständlich sind die beiden Quellen so zu bemessen, dass jede allein den gesamten Verbraucherstrom liefern kann.
Will man erreichen, dass im normalen ungestörten Betrieb die Last auch bei kleinen Unterschieden der von den Quellen gelieferten Speisespannungen gleichmässig auf beide Quellen verteilt wird, so kann man in die Verbindungen zwischen die Quellen und den ihnen zugeordneten Trenndioden je einen Widerstand Ra bzw. Rb einschalten, wie dies die Fig. 2 zeigt. Diese Widerstände bewirken, wie man ohne weiteres erkennt, eine weitgehend gleiche Verteilung der Last auf beide Quellen. Wenn z.
B. angenommen wird, dass die Quelle A eine etwas grössere Spannung abgibt als die Quelle B, so fliesst über den Widerstand Ra ein grösserer Strom als über den Widerstand Rb, so dass sich am Widerstand Ra ein grösserer Spannungsabfall einstellt als am Widerstand Rb, unter der selbstverständlichen Voraussetzung, dass die beiden Widerstände praktisch gleich sind. Es wird sich daher ein Gleichgewichtszustand einstellen, bei dem die beiden Quellen ungefähr je die Hälfte der Last übernehmen.
Die Fig. 3 zeigt eine Anordnung mit vier Verbrauchern Vl-V4, welche wiederum aus zwei Quellen A und B gespeist werden. Bei dieser Anordnung werden nun die Speiseleitungen von jeder Quelle getrennt bis zu den einzelnen Verbrauchern geführt, und wiederum wird in jede Leitung, die vom Pluspol jeder Quelle zum Pluspol jedes Verbrauchers führt, je eine Trenndiode TDa bzw. TDb eingeschaltet. Diese Anordnung bietet den gleichen Vorteil wie die Anordnung der Fig. 1 und hat ausserdem den Vorteil, dass ein Kurzschluss an den Klemmen eines Verbrauchers die Speisung der übrigen Verbraucher nicht be- einträchtigt.
Die Fig. 4 zeigt eine Anordnung, bei welcher die Speisung des Verbrauchers normalerweise aus der Quelle B erfolgt und die Quelle A erst beim Ausfall der Quelle Bin Funktion tritt. Dieses Verhalten wird erreicht durch Einschalten einer Zenerdiode ZD zwischen die Quelle A und die Diode TDa. Die Zener- diode bewirkt bekanntlich einen in weiten Grenzen nahezu stromunabhängigen Spannungsabfall.
Die Fig. 5 zeigt schliesslich eine Anordnung, bei welcher eine gleichmässige Verteilung der Last auf zwei (oder mehr) Quellen dadurch erreicht wird, dass man zwei (oder mehr) Verbrauchergruppen bildet, von denen die eine über eine Zenerdiode ZDa und eine Trenndiode TDa an die Quelle A und nur mit einer Trenndiode TDb an die Quelle B angeschaltet ist, während die andere Gruppe über eine Zenerdiode ZDb und eine Trenndiode TDb an die Quelle B und nur über eine Trenndiode TDa an die Quelle A angeschaltet ist.
Beim Ausfall einer Quelle übernimmt die andere die gesamte Last, wobei allerdings die eine Verbrauchergruppe eine um den kleinen Betrag der Zenerspannung (z. B. 2 Volt auf 220 Volt) kleinere Speisespannung erhält. Wie man erkennt, werden in diesem Falle die beiden Verbrauchergruppen durch die Verbraucher V3 und V4 bzw. V1 und V2 gebildet.
Man erkennt aus den vorstehenden Ausführungen, dass die eingangs erwähnten Nachteile sich mit einem geringen materiellen Aufwand durch die erfindungsgemässe Massnahme vermeiden lassen.
Je nach Bedarf und Umständen kann jede der dargestellten Zenerdioden ZD durch eine Serieschal- tung mehrerer solcher Dioden ersetzt werden, und zwar in Abhängigkeit der zu erwartenden Schwankungen oder Unterschiede der Quellenspannungen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schaltungsanordnung zur Speisung von mindestens einem Verbraucher aus mindestens zwei Gleichstromquellen, dadurch gekennzeichnet, dass jede Quelle mit dem Verbraucher über mindestens eine Diode verbunden ist, wobei die Dioden in den Speiseleitern gleicher Polarität liegen, und zwar derart, dass bei Ausfall einer Quelle diese über die ihr zugeordnete Diode vom Verbraucher getrennt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in Reihe zwischen jede Quelle und der ihr zugeordneten Diode ein Widerstand eingeschaltet ist. 2.Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in die Verbindung zwischen einer Quelle und der ihr zugeordneten Diode eine Zenerdiode eingeschaltet ist. 3. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch mit mehreren Verbrauchern, dadurch gekennzeichnet, dass jede Quelle mit jedem Verbraucher über je eine Diode verbunden ist. 4. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in die Verbindungen zwischen der einen Quelle (A) und einigen Verbrauchern (V3, V4) je eine Zenerdiode (ZDa) eingeschaltet ist, während in die Verbindungen zwischen der anderen Quelle und den übrigen Verbrauchern je eine Zener- diode eingeschaltet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH7369459A CH364297A (de) | 1959-05-28 | 1959-05-28 | Schaltungsanordnung zur Speisung von mindestens einem Verbraucher aus mindestens zwei Gleichstromquellen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH7369459A CH364297A (de) | 1959-05-28 | 1959-05-28 | Schaltungsanordnung zur Speisung von mindestens einem Verbraucher aus mindestens zwei Gleichstromquellen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH364297A true CH364297A (de) | 1962-09-15 |
Family
ID=4532806
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH7369459A CH364297A (de) | 1959-05-28 | 1959-05-28 | Schaltungsanordnung zur Speisung von mindestens einem Verbraucher aus mindestens zwei Gleichstromquellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH364297A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2091888A1 (de) * | 1970-04-02 | 1971-01-21 | Accumulateurs Fixes | |
| FR2163450A1 (de) * | 1971-12-14 | 1973-07-27 | Bosch | |
| FR2196783A1 (de) * | 1972-08-28 | 1974-03-22 | Areca | |
| WO1984001041A1 (en) * | 1982-09-03 | 1984-03-15 | Petrus Matheus Josephus Knapen | Portable mini ac generator/dc accumulator for a mini power capacity |
-
1959
- 1959-05-28 CH CH7369459A patent/CH364297A/de unknown
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2091888A1 (de) * | 1970-04-02 | 1971-01-21 | Accumulateurs Fixes | |
| FR2163450A1 (de) * | 1971-12-14 | 1973-07-27 | Bosch | |
| FR2196783A1 (de) * | 1972-08-28 | 1974-03-22 | Areca | |
| WO1984001041A1 (en) * | 1982-09-03 | 1984-03-15 | Petrus Matheus Josephus Knapen | Portable mini ac generator/dc accumulator for a mini power capacity |
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