CH364317A - Einrichtung zum Aufbau eines künstlichen Gebisses, mit einem Artikulator - Google Patents

Einrichtung zum Aufbau eines künstlichen Gebisses, mit einem Artikulator

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CH364317A
CH364317A CH5404657A CH5404657A CH364317A CH 364317 A CH364317 A CH 364317A CH 5404657 A CH5404657 A CH 5404657A CH 5404657 A CH5404657 A CH 5404657A CH 364317 A CH364317 A CH 364317A
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articulator
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Graefin Von Korff Genannt Schm
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C11/00Dental articulators, i.e. for simulating movement of the temporo-mandibular joints; Articulation forms or mouldings

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Description


  
 



  Einrichtung zum Aufbau eines künstlichen Gebisses, mit einem Artikulator
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung mit einem Artikulator zum Aufbau eines künstlichen Gebisses.



   Zur Ermittlung der Form des anzufertigenden künstlichen Gebisses hat man bisher auf die Gips  modellblöcke    des   Ober- bzw.    Unterkiefers mit den Zahnfortsätzen in einem sogenannten Artikulator zwei Wachsmodelle aufgebaut, welche in den äusseren Umrissen ungefähr der oberen und unteren Zahnreihe entsprechen. In dem in den verschiedensten Ausführungsformen bekannten Artikulator, der gewöhnlich ein die Bewegung des menschlichen Kiefergelenks möglichst genau nachahmendes Gelenk enthält, wurde auch schon die ungefähre Lage dieser Wachsmodelle zueinander festgelegt. Danach wurde in einer Sitzung der  Aufbiss  des Patienten ermittelt, indem die Wachsmodelle auf die Zahnfortsätze im Mund des Patienten aufgesetzt wurden.



   Der so ermittelte Aufbiss ist aber in den meisten Fällen nur annähernd richtig, in vielen Fällen sogar vollständig falsch. Beim Arbeiten mit den bekannten Vorrichtungen sind daher in der Regel mehrere Sitzungen erforderlich, bis der richtige Aufbiss ermittelt und das Gebiss danach aufgebaut ist. Das hat folgende Ursachen.



   Wenn die   Wachsmodelle    bei der Sitzung auf die Zahnfortsätze im Mund des Patienten eingeführt werden und dieser zubeisst, ist die Lage des ersten Berührungspunktes zwischen der oberen und unteren Hälfte des   Wachsmodells    des anzufertigenden Gebisses von nicht vorhersehbaren Zufällen abhängig. Der Patient ist bestrebt, die Richtung des Schliessdrucks von   Ober- und    Unterkiefer gegen den ersten Berührungspunkt der Wachsmodelle zu richten, dessen Lage sich ganz zufällig ergibt, z. B. durch kleine Erhöhungen des Wachsmodells oder durch nicht vermeidbare Verkantungen beim Aufsetzen der Wachsmodelle auf die Zahnfortsätze im Mund. Dadurch wird, praktisch gesehen, der erste Aufbiss, der abgenommen wird, stets schief.

   Diese unvollkommene Methode der Lageermittlung des Aufbisses führt zu falschen Voraussetzungen für den Aufbau des   künst    lichen Gebisses. Das hat zur Folge, dass das fertige Gebiss meist auf einer Seite zu niedrig ist, so dass das Gebiss im Unterkiefer, das weniger fest gehaltert ist, vom Gebiss im Oberkiefer gewissermassen    heraus-      gehebelt     wird.



   Die Massnahmen, die man zur Beseitigung dieses   Übelstandes    bei der Anfertigung künstlicher Gebisse   vorgesdd.'agen    hat,   führten    zu den verschiedensten Konstruktionen von Artikulatoren. Man war bestrebt, die Artikulatoren so auszubilden, dass mit ihrer Hilfe die Bewegung des Kiefergelenks möglichst genau nachgebildet wird. Da sich aber die Bewegung des Unterkiefers nicht in einer geometrischen Weise definieren lässt, was mit den anatomischen Verhältnissen zusammenhängt, können diese Methoden und die zugehörigen Vorrichtungen nicht so verbessert werden, dass zufriedenstellende Ergebnisse erreicht werden.



   Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Einrichtung zum Aufbau eines künstlichen Gebisses, die sich auszeichnet durch einen Artikulator, dessen oberer und dessen unterer zur Aufnahme eines Gips  modellblöckes    eines Kiefers bestimmter Teil mit Ansätzen versehen ist, deren einander zugekehrte   F1ä-    chen auf einer Calottenfläche liegen,   deren    Zentrum in der Symmetrieebene des Artikulators liegt und deren Radius 100 bis 150 mm beträgt.



   Dem gemäss der Erfindung vorgeschlagenen Artikulator liegt der Gedanke zu Grunde, dass es darauf ankommt, Ober- und Unterkiefer bei der Abnahme des Aufbisses so zueinander in Stellung zu bringen,  wie es ihrer bilateral asymmetrischen Ausbildung entspricht. Nachstehend werden Ausführungsbeispiele des   Erfindengsgegenstandes    und die Art ihrer Verwendung erörtert:
Ein genommener Aufbiss wird auf die Gips  modellblöcke    der Kiefer mit den Zahnfortsätzen übertragen, wobei diese   Modellbiöcke    in einem Artikulator untergebracht werden, der kein Gelenk hat.



  Die beiden Hälften des Artikulators sind zweckmässig mit den Modellblöcken fest, aber leicht lösbar verbunden. Das wird erreicht,   indem    man z. B. die beiden Artikulatorenhälften aus federndem Material, insbesondere federndem Kunststoff fertigt und Ansätze versieht, welche Vertiefungen in dem weichen Gipsbrei bilden. Durch Auseinanderbiegen der Artikulatorenhälften werden die Ansätze aus ihren Vertiefungen in den harten   Gipsbiöcken    herausgezogen. Die untere   Artikulatorenhkälfte    hat   seitliche    Ansätze an der Oberkante und die obere Artikulatorenhälfte entsprechende Ansätze an der Unterkante, welche aufeinander gleiten können, wenn die obere Hälfte auf die untere Hälfte gesetzt ist.

   Die sich berührenden Flächen dieser Ansätze liegen in der Fläche der Kaucalotte, deren Krümmungsradius zwischen 100 und 150 mm liegt. Bei einer Verschiebung der Artikula  torenhälften    gegeneinander ist die Oberhälfte stets bestrebt, in die richtige, das heisst symmetrische Lage zurückzukehren.



   Diese Bewegung kann durch federnde Verbindung, z. B. durch   Schraubenfedern    unterstützt wer   den, welche einerseits an der unteren und ; anderseits    an der oberen   Artikulatorenhälfte    befestigt sind.



   Es ist vorteilhaft, den Artikulator aus durchsichtigem oder durchscheinendem Kunststoff herzustellen.



   An der oberen Artikulatorenhälfte können feste oder federnde Anschläge vorgesehen sein, durch welche die Verschiebung dieses oberen Teils gegen den unteren begrenzt wird. Durch diese Begrenzung wird erreicht, dass die   Gipsmodellblöcke    in derjenigen Lage zueinander stehen, die die Zahnfortsätze im Mund des Patienten bei der Abnahme des Aufbisses mit der die Zunge zurückbiegenden Trense haben.



   Bei einer weiteren Ausgestaltung, die für den Aufbau des Gebisses besondere Vorteile hat, ist die Form der beiden Artikulatorenhälften kegelstumpfförmig.



  Der Winkel des Kegelstumpfes entspricht der Neigung der   Zähne    bzw. ihrer Achsen.



   Zur Abnahme   und Übertragung    des Aufbisses ist eine vorzugsweise aus Kunststoff bestehende Trense vorgesehen, welche so in den Mund des Patienten eingeführt wird, dass dabei die Zunge zurückgebogen wird. Die Unterseite der Zunge liegt auf einer in der Mitte der Trense angeordneten Erhöhung   (Vor-    sprung), so dass durch deren Feinfühligkeit die Trense beim   Einführen    in die   Symmetrieachse    der Kiefer gebracht wird. Die quer im Mund liegende Trense ist an ihren beiden Seitenenden so ausgestaltet, dass Ab  druckmasse    angeheftet werden kann. Diese dient zur Ermittlung des Aufbisses im Bereich der ersten und zweiten Mahlzähne. Zur Kontrolle der symmetrischen Lage der Trense ist es vorteilhaft, an ihrem vorderen Ende ebenfalls eine Einrichtung, z.

   B. eine Vertiefung für ein Wachsstück vorzusehen, auf welchem sich bei der Abnahme des Aufbisses die Mitte des Ober- bzw. Unterkieferzahnkamms abzeichnet.



   Durch das Zurückbiegen der Zunge mittels der neuen Trense wird bei der Abnahme des Aufbisses das Verschieben des Unterkiefers unmöglich gemacht.



  Bei der bisher üblichen Methode, bei der die Wachsmodelle der Zahnreihen auf die Zahnfortsätze aufgesetzt wurden,   konnte    es nur schwer vermieden werden, dass der Patient den Unterkiefer nach vorn in eine den natürlichen Verhältnissen nicht entsprechende Lage schiebt.



   Weiterhin ist eine Hilfsvorrichtung zum Einstellen des Artikulators vorgesehen, welche drei Arme hat, auf denen die Ecken eines rechtwinkligen, gleichschenkligen Dreiecks markiert sind, zwei Arme sind gerade und liegen in einer Linie, der dritte ist in der   Kaucalottenfläche    gebogen und liegt in der Symmetrieebene.



   Ein die untere oder obere   Zahn, reihe    abdeckendes Bogenstück, z. B. aus durchsichtigem Kunststoff gefertigt, hat drei Arme, welche auf die Flächen der   Ansätze    des unteren oder oberen Teils des Artikulators aufgelegt werden können. Durch diese Hilfsvorrichtung wird die Lage der   Kaucalotte    im Bereich der Zahnkämme zu Kontrollzwecken festgelegt.



   Das Gebiss wird gewöhnlich aus einzelnen künstlichen Zähnen aufgebaut, die im Mahlzahnbereich aus   Mahizalinbiöcken    zusammenzusetzen sind, welche mit dem das Zahnfleisch ersetzenden Prothesenteil ein Stück bilden und sich in Richtung der   Kraftlinien    des Kaudruckes einstellen lassen.



   In den   Zeichnungen    sind Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Einrichtung zum Aufbau eines künstlichen Gebisses dargestellt.



   Es zeigt:
Fig. 1 die beiden Artikulatorenhälften von vorn,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Artikulator,
Fig. 3 einen Schnitt durch den Artikulator in der Linie   111-111      der    Fig. 1,
Fig. 4 eine Hilfsvorrichtung zur Ermittlung der Kaufläche beim Aufbau des Gebisses in Draufsicht,
Fig. 5 die Vorrichtung der Fig. 4 in Seiten ansicht,
Fig. 6 das als   Übertragungsvorrichtung    dienende Drahtkreuz in Draufsicht,
Fig. 7 das Drahtkreuz in Seitenansicht,
Fig. 8 die Trense in Draufsicht,
Fig. 9 die Trense im Schnitt in der Linie IX-IX der Fig. 8,
Fig. 10 die Trense im Schnitt in der Linie X-X der Fig. 8,
Fig. 11 die Mahlzahnblöcke in Draufsicht und
Fig. 12 die   Mahlzahnblöcke    in Ansicht von vorn.



   Die obere Hälfte 1 des Artikulators (vergleiche Fig. 1, 2) besteht vorzugsweise aus federndem Kunststoff und hat an der Unterkante drei Ansätze 2. Die  nach unten weisenden Flächen 2a der Ansätze 2 (vergleiche auch Fig. 3) sind Teile einer Calottenfläche, deren Zentrum in der Symmetrieebene des Artikulators liegt. Der Radius dieser Calottenfläche beträgt, je nach den anatomischen Verhältnissen zwischen 100 und 150 mm. Die Flächen 2a liegen, wenn die Artikulatorenhälften zusammengesetzt werden, auf   den    Flächen 3a der drei Ansätze 3 der unteren Artikulatorenhälfte 4. Nach innen weisende Ansätze 5 an der oberen und unteren Artikulatorenhälfte 1, 2 dienen zur Verankerung in den (nicht dargestellten) Modellgipsblöcken für die Zahnfortsätze von Oberund Unterkiefer.



   Vorzugsweise sind die beiden seitlichen Ansätze 2 am Oberteil 1 und die entsprechenden Ansätze 3 am Unterteil 4 so angeordnet, dass unterhalb einer durch die Ansätze verlaufenden Geraden der tiefste Punkt der   Kaucatotte    liegt, welche im Artikulator durch die Flächen 2a, 3a der Ansätze 2 und 3 bestimmt ist.



  Die Ansätze 11 am Oberteil 1 (vergleiche Fig. 2) verhindern ein Vorschieben dieses Teils im Verhältnis zum Unterteil 4 nach vorn über die zentrale SchlussBisslage hinaus. Die Federn 31 (Fig. 2) unterstützen die Rückkehr des Oberteils 1 in die Mittellage im Verhältnis zum Unterteil 4.



   Die in den Fig. 6 und 7 dargestellte Hilfsvorrichtung hat zwei in einer Linie liegende gerade Arme 14, 15 und einen Arm 16, der in einer senkrecht auf den Armen 14, 15 stehenden Ebene mittig und nach der Kaucalottenfläche gebogen angeordnet ist. Die Endpunkte der beiden Verstrebungen 17 markieren ein rechtwinkliges, gleichschenkliges Dreieck, dessen Eckpunkte z. B. auch durch Erhöhungen oder Vertiefungen markiert sein könnten. Die Länge der Grundlinie des Dreiecks entspricht dem Mittelmass der Abstände der rechten und linken ersten und zweiten   Mahlzähne    voneinander. Legt man das Dreieck mit seiner Spitze auf die Mitte des Zahnkammes, so wird durch seine Grundlinie die Lage des Spaltes zwischen den ersten und zweiten   Mahlzähnen    angezeigt.

   In der unteren Artikulatorenhälfte sind   Aus    nehmungen in Form von Löchern oder Schlitzen für die Arme 14 bis 16 (vergleiche Fig. 2, Bezugszeichen 13) gegebenenfalls in verschiedenen Ebenen übereinander angeordnet, also z. B. in Höhe des Zahnkammes oder in Höhe der Kaufläche.



   Die Trense 18 (vergleiche Fig. 8 bis 10) hat einen Balkenteil 19, an dessen Enden symmetrisch zwei Rinnen 20 zur Aufnahme von   Abdruckmasse    vorgesehen sind. Die unter die Zunge geschobene Fläche des Balkenteils 19 hat in der Mitte einen Vorsprung 21. Die Trense besteht aus einem Material, z. B. aus Kunststoff, das beim Auskochen der Trense zum Zwecke der Desinfektion sich nicht ver ändert.



   An der Vorderseite des Balkenteils 19 ist eine fünfeckige, symmetrisch angeordnete   Caiottenplatte    22 vorgesehen, an deren Unterseite eine Hohlschale 23 zur Aufnahme von Abdruckmasse zum Abdruck der Kiefermitte des Unterkiefers vorgesehen ist. Durch diesen Dreipunkt-Abdruck wird die Raumlage des Unterkieferzahnkammes ermittelt.



   Die Abmessungen der Trense in den verschiedenen Richtungen sind durch die anatomischen Durchschnittsmasse bestimmt.



   Die paarig   angeordneten    Mahlzahnblöcke bestehen aus mehreren Mahlzähnen mit dem das Zahnfleisch ersetzenden Prothesenteil. Vorzugsweise werden, wie dargestellt, vier   Mahlzähne    zu einem Block vereinigt. Aus Fig. 11 ist ersichtlich, dass die in den   Blöcken    24 enthaltenen Zahnprothesen 25 mittig angeordnete Bohrungen 28 aufweisen. Diese Bohrungen dienen zur Durchführung von Stiften 26, welche ein Hilfsmittel beim Aufbau des Gebisses darstellen.



  Diese Stifte stellen sich durch die Bohrungen 32 der Hilfsvorrichtung (vergleiche Fig. 4) in die Richtung ein, welche die Zähne einnehmen müssen, damit der Kaudruck in Kraftlinienrichtung zur Kaucalotte auf die Zahnfortsätze übertragen wird. Die Kraftlinien des Kaudrucks verlaufen je nach den anatomischen Verhältnissen entlang Radien der Kaucalotte. Die   kegelstumpfförmige    Ausgestaltung der beiden Artiku  latorenhlälften    zeigt die Richtung dieser Radien augenfällig an.



   Beim Aufbau des Gebisses im Unterkiefer, welcher zuerst erfolgt, wird zur Kontrolle, dass die Kauflächen in der Kaucalotte liegen, die Vorrichtung 6 benutzt, welche in den Fig. 4 und 5 dargestellt ist.



  Aus Fig. 5 geht die der Kaucalotte angepasste Wölbung der Vorrichtung 6 hervor. Sie hat einen bogenförmigen Teil 12, der im Artikulator über den Zahnkamm zu liegen kommt und drei Schenkel 7, deren Enden auf die Flächen 2a bzw. 3a der Ansätze 2 bzw. 3 passen. Durch die Bohrungen 8 in den Schenkeln 7 der Vorrichtung 6 sowie durch die Bohrungen 9 in den Ansätzen 3 der unteren Artikulatorenhälfte 4 bzw. durch die Bohrungen 10 in den Ansätzen 2 der oberen   Artikulatoreniiälfte    1 können zur Fixierung der Hilfsvorrichtung 6 in der richtigen Lage Stifte gesteckt werden. Die Bohrungen 32 der Hilfsvorrichtung 6 in Fig. 4 enthalten vorzugsweise ein Innengewinde, wozu gegebenenfalls Schraubenmuttern in den bogenförmigen Teil 10 der   Hilfsvorrich-    tung 6 (vergleiche Fig. 4) eingelassen sind.



   Die Bohrungen 32 sind so gerichtet, dass eingeschraubte Spindeln zur (gedachten) Spitze des   Ke    gelstumpfes zeigen, welcher den Artikulator begrenzt.



  Ihr Abstand entspricht der anatomischen Durchschnittsbreite der Zahnkämme.



   Fig. 12 zeigt die Mahlzahnblöcke, die in dem Artikulator zum Aufbau des Gebisses verwendet werden können. Dabei dient das in den Fig. 4 und 5 dargestellte Bogenstück, auf welchem die Zahakamm Mitte bezeichnet ist, als Hilfsvorrichtung. Ausserdem enthält das Bogenstück im Bereich der hintersten Zähne gegebenenfalls mit Gewinde versehene Bohrungen 32 (vergleiche Fig. 4), welche gleich durch den Krümmungsmittelpunkt der Kaucalotte verlaufenden Radien 29 (Fig. 12) geneigt sind und Stifte bzw. Schraubenspindeln aufnehmen können. Auf  diese Stifte werden die hintersten Zähne (vergleiche Fig. 11), welche bei einem Gebiss, von vorn gezählt, die siebten Zähne sind, aufgeschraubt oder aufgeschoben. Die Neigung dieser Stifte geht aus der Schnittzeichnung (Fig.   12Y    hervor, wo Radien mit 29 und 30 bezeichnet sind.

   Der das Zahnfleisch ersetzende Prothesenteil ist mit 24, der hinterste Mahlzahn mit 25 und der ihn durchdringende Stift mit 26 bezeichnet. Für weitere Zähne sind Taschen 27 vorgesehen, deren Böden Löcher 28 enthalten zur Verbindung der künstlichen Zähne mit den Zahnfleischblöcken.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Aufbau eines künstlichen Gebisses, gekennzeichnet durch einen Artikulator, dessen oberer (1) und dessen unterer (4) zur Aufnahme eines Gipsmodellblockes eines Kiefers bestimmter Teil mit Ansätzen (2, 3) versehen ist, deren einander zugekehrte Flächen (2a, 3a > auf einer Calottenfläche liegen, deren Zentrum in der Symmetrieebene des Artikulators liegt und deren Radius 100 bis 150 mm beträgt.
    UNTERANSPROCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Artikulator federn kann.
    2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Artikulator aus durchsichtigem oder durchscheinendem Kunststoff besteht.
    3. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Artikulator Hilfsansätze (5) aufweist, um damit in Vertiefungen der Gipsmodellblöcke einzugreifen.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch dadurch gekennzeichnet, dass der Artikulator Anschläge (11) besitzt, welche die Verschiebbarkeit der oberen gegen die untere Artikulatorenhälfte in Richtung der Symmetrieachse nach vorn begrenzen.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Artikulator Ausnehmungen (13) zur Aufnahme von Armen (14, 15, 16) einer Hilfsvorrichtung besitzt.
    6. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände des Oberteils (1) und des Unterteils (4) des Artikulators geneigt sind in Richtung von Radien, welche durch den Krüm mungsmittelpunkt der Calottenfläche gehen.
    7. Einrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Federn (31) zwischen dem Oberteil (1) und dem Unterteil (4) des Artikulators, welche Federn bestrebt sind, diese Teile in einer Mittellage zu halten.
    8. Einrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine in den Unterteil (4) des Artikulators einlegbare Hilfsvorrichtung mit drei Armen (14, 15, 16), von denen der mittlere (16) nach der Calottenfläche gebogen ist, während die beiden seitlichen Arme (14, 15) geradlinig verlaufen.
    9. Einrichtung nach Unteranspruch 8, gekennzeichnet durch Markierungen auf den drei Armen (14, 15, 16), welche die Ecken eines rechtwinkligen, gleichschenkligen Dreiecks bilden.
    10. Einrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine Trense mit einem Aufbissbalken (18), welcher mit Vertiefungen zur Aufnahme von Abdruckmasse versehen ist.
    11. Einrichtung nach Unteranspruch 10,gekenn- zeichnet durch einen Vorsprung (21) an der Rückseite des Aufbissbalkens.
    12. Einrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine zwischen Oberteil (1) und Unterteil (4) des Artikulators einlegbare Hilfsvorrichtung mit einem wie die Calottenfläche gebogenen Bogenstück (12), das mit drei Armen (7) auf die Arbeitsflächen (3a, 2a) der Ansätze (3, 2) des unteren (4) oder oberen Teiles (1) des Artikulators aufgelegt werden kann.
    13. Einrichtung nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsvorrichtung eine Markierung trägt für die Zahnkamm-Mitte und Bohrungen (32) besitzt für die hintersten Zähne, welche Bohrungen wie Radien der Calottenfläche verlaufen und Stifte (26) aufnehmen können, auf welche die in der Zahn achse durchbohrten hintersten Zahnprothesen des Unterkiefers aufgebracht werden können.
CH5404657A 1956-12-29 1957-12-21 Einrichtung zum Aufbau eines künstlichen Gebisses, mit einem Artikulator CH364317A (de)

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US2445639A (en) * 1942-03-16 1948-07-20 Sandhofer Richard Articulating apparatus for artificial teeth

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DE1083018B (de) 1960-06-09

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