CH364336A - Vorrichtung zur Speisung von Lasthebemagneten - Google Patents
Vorrichtung zur Speisung von LasthebemagnetenInfo
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Description
Vorrichtung zur Speisung von Lasthebemagneten Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Spei sung von Lasthebemagneten, und zwar eine Vorrich tung, durch die derartige Magnete mittels Gleich richtern aus dem Dreh- bzw. Wechselstromnetz ge speist werden.
Um zu verhindern, dass beim Einschaltvorgang und bei etwaiger Beeinträchtigung der normalen Stromversorgung die Last des Magneten abfällt, sieht die Erfindung eine den Magnetstrom liefernde Batte rie vor. Die Verwendung einer Batterie als Abfall sicherung bei Netzausfällen bringt eine Reihe von Schwierigkeiten mit sich, und zwar in erster Linie aus dem Grunde, weil die Anschaltung der Batterie durch ein von der Netzspannung gesteuertes Schütz erst bei Netzausfall nicht möglich ist, weil während der Umschaltzeit die Magnetlast abfallen würde.
Anderseits muss die Batterie vor der hohen Leer laufspannung des Gleichrichters geschützt werden, darf also erst zugeschaltet werden, nachdem der Gleichrichter belastet ist. Um ferner Belastungen der Batterie während der Speisung des Magneten über den Gleichrichter zu verhindern, muss die Zel lenzahl der Batterie so gewählt werden, dass die Bat- teriespannung der Gleichrichterspannung unter Last entspricht.
Weitere Schwierigkeiten entstehen darüber hinaus dann, wenn die Abschaltung des Magneten nach einem Verfahren erfolgt, bei dem zunächst der Gleichrichter netzseitig abgeschaltet wird, dann, nach dem der Gleichstrom auf einen bestimmten Wert ab gesunken ist, die Gleichstromauftrennung erfolgt und danach gleichstromseitig eine Umpolung der Span nung zur Gegenmagnetisierung vorgeschaltet wird.
Hier und während des sogenannten Tippvorganges, das heisst während einer Magnetfeldschwächung, bei der die Netzseite kurzzeitig aufgetrennt wird, wäh rend der Magnetstromkreis noch aufrechterhalten bleibt, muss die Batterie abgeschaltet werden, da sie sonst den vollen Magnetstrom liefert und die Magnet feldschwächung unmöglich macht, und sie muss fer ner während des Umpolvorganges abgeschaltet sein, damit nicht die hohe Abschaltspitze der Magnetspan nung in. Gegenrichtung auf die Batterie geschaltet wird.
Alle diese Schwierigkeiten sollen gemäss der Er findung vermieden werden. Diese ist gekennzeichnet durch eine beim Einschaltvorgang und bei etwaiger Beeinträchtigung der normalen Stromversorgung den Steuerstrom für Schaltschütze allein liefernde Batterie und eine von dieser gespeiste Steuereinrichtung, die nach dem Einsetzen des durch die Gleichrichter ge speisten Magnetstromes die Batterie zuschaltet und sie unabhängig von etwaiger Beeinträchtigung der Stromversorgung bis zur Auslösung der Abschaltung parallel zum Gleichrichter und zum Magneten hält, sobald die Magneterregung eingeschaltet ist.
Im praktischen Betrieb ist es oft erforderlich, Teilmengen der am Magneten hängenden Last ab zuwerfen. Für diesen Zweck kann eine Unterbrecher- taste vorgesehen werden, die über Schütze die bei den Stromquellen (Batterie und Dreh- bzw. Wechsel Stromnetz) zeitweilig abschaltet. Hierdurch wird dann eine zeitweilige Schwächung der Magnetfeldstärke er reicht, deren Grösse von der Dauer der Betätigung des Tasters abhängt.
Durch Verwendung beispielsweise eines Nocken steuerschalters, der die Magnetfeldstärke zu regeln gestattet, kann man die Vorrichtung in der Weise ab wandeln, dass Teile, die zuviel gefasst sind, abgewor fen werden können, bis nur noch die gewünschten Teile vom Magneten gehalten werden.
Zur Vereinfachung des praktischen Einsatzes können zweckmässigerweise die Gleichrichter durch Hinzufügen einiger Bauelemente (Betriebsartenschal- ter, Ladedrossel bzw. -widerstände usw.) auch für die Aufladung der Batterie verwendbar gemacht werden. Die in diesem Fall für die Betriebsarten Magnet betrieb bzw. Batterieladen vorgesehenen Schütze <I>(B</I> bzw.<I>LA)</I> werden zweckmässigerweise gegenein ander elektrisch verriegelt, so dass sie nicht gleich zeitig erregt werden können.
Ferner ist es zweck mässig, die Vorrichtung mit einem selbsttätig wirk samen Schalter auszurüsten, der den Ladevorgang nach beendeter Batterieladung selbsttätig unterbricht.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel eine Speisevorrichtung für Lasthebemagnete gemäss der Erfindung mit Hilfe ihres .Stromlaufplanes veran schaulicht, der die Wirkungsweise der Vorrichtung aufzeigt.
Vor der Einschaltung der Vorrichtung wird der Betriebsartschalter S aus der dargestellten Aus. Stellung auf die gewünschte Betriebsart, Magnet betrieb bzw. Ladebetrieb, verstellt. Hierdurch wird in der mittleren Stellung des Schalters für Magnet betrieb das netzerregte Schütz L gebracht, während in der Endstellung des Schalters bei Ladebetrieb das netzgespeiste Schütz<I>LA</I> .gebracht wird.
Bei Magnetbetrieb wird nach der Einstellung der Betriebsart durch Druck auf die Einschalttaste Ein durch Batterie Bi das Schütz M gebracht, das sich über seinen Kontakt ml hält und durch die Kontakte <I>m</I> den Lasthebemagneten <I>LM</I> mit dem Gleichrich- ter GL verbindet.
Schütz M bringt mit Kontakt m2 das durch Kontakt 11 vorbereitete Netzschütz N, das über seinen Kontakt n die Netzspannung für den Gleichrichter einschaltet und mit seinem Kontakt n1 das Batterieschütz B bringt, das sich mit seinem Kontakt b1 über den Selbsthaltekontakt ml von M hält und mit Kontakt b die Batterie mit dem Gleich richter GL bzw. Magneten<I>LM</I> verbindet. Die Batte rie wird auf diese Weise erst zugeschaltet, nachdem der Magnet mit dem Gleichrichter verbunden ist, so dass die vor hohen Einschaltspannungsspitzen ge schützt ist.
Sollte während der Einschaltdauer des Magneten oder während dessen dauernder Einschal tung das Netz ausfallen oder die normale Stromver sorgung sonstwie beeinträchtigt werden, so fällt das Schütz L ab und lässt durch seinen Kontakt 11 das Netzschütz N abfallen, was bewirkt, d-ass der Gleich richter vom Netz getrennt wird. Schütz M und auch Schütz B bleiben jedoch erregt, so dass während des Netzausfalls der Magnet von der Batterie gespeist wird.
Zum Abwerfen von Teilmengen der am Magne ten hängenden Last durch Schwächung der Magnet feldstärke wird die Unterbrechertaste UT kurzzeitig betätigt. Diese Taste besitzt zwei als Folgekontakte ausgebildete Ruhekontakte, von denen der eine im Erregerkreis des Batterieschützes B und der Folge kontakt im Erregerkreis des Netzschützes N liegt.
Hierdurch wird zuerst die Batterie und dann das Drehstromnetz abgeschaltet, während das Magnet- schüzt M geschlossen bleibt und die Verbindung des Magneten mit dem Gleichrichter aufrechterhält. Die Abschaltung und das Abwerfen der Last er folgen durch Druck auf die Ausschalttaste Aus . Diese Taste besitzt einen Ruhekontakt und einen Ar beitskontakt. Der Ruhekontakt trennt bei der Ab schaltung den Selbsthaltekreis von M auf.
Dadurch fällt das Schütz M ab, und. sein Selbsthaltekontakt ml unterbricht gleichzeitig den Erregerkreis des Schützes B, so dass dieses ebenfalls abfällt. Ausser dem lässt der Kontakt m2 das Schütz<I>N</I> abfallen. Ferner hat das Schütz M mit seinen Konakten m den Magneten<I>LM</I> abgetrennt.
Der Arbeitskontakt der Aus -Taste bringt gleichzeitig ein Hilfsrelais H, das sich über einen eigenen Kontakt hl hält und mit seinem Arbeitskontakt h2 ein Zeitrelais Z bringt. Das Zeitrelais Z kommt mit einer einstellbaren Ver zögerung, die im vorliegenden Falle etwa 0,4 sec beträgt. Das Zeitrelais Z bringt mit seinen Kontakten z1 das Umpolschütz <I>U,</I> das mit seinen Kontakten ic die umgepolte Spannung zur Gegenerregung auf den Magneten schaltet.
Die Anzugsverzögerung des Zeit relais Z soll hierbei bewirken, d'ass die hohe Abschalt- spannung des Magneten abgeklungen ist, die sonst in Sperrichtung auf den Gleichrichter geschaltet würde. Mit dem Ansprechen des Umpolschützes U wird gleichzeitig über seine Kontakte u1 das Netzschütz N gebracht. Das Netzschütz N kann jedoch das Batte rieschütz B nicht bringen, da das Schütz M nicht er regt ist, so dass die Batterie B1 abgeschaltet bleibt, denn das Umpolschütz U hat mit seinen Kontakten u2 das Schütz M verriegelt.
Die Gleichrichterspan- nung wird somit mit entgegengesetzter Polung dem Magneten zugeführt. Gleichzeitig hat der Kontakt u, das Hilfsrelais H abfallen lassen, das seinerseits mit dem Arbeistkontakt h2 den Erregerkreis des Zeit relais Z auftrennt. Das Zeitrelais Z fällt jedoch erst nach einer einstellbaren Verzögerung, im vorliegen den Falle von etwa l,5-2 sec, ab,
so dass die Kon takte z1 das Umpolschütz U erst nach Ablauf dieser Zeit abfallen lassen und die umgepolte Spannung während dieser Zeit auf den Magneten geschaltet ist.
Mit dem Abfallen des Umpolschützes U wird die Gegenspannung abgeschaltet und durch die Kon takte u1 das Netzschütz N abgeworfen. Der Abschalt- vorgang ist beendet und die Steuereinrichtung wieder in ihrer Ruhestellung.
Für Ladebetrieb wird der Betriebsartenschalter S so gestellt, dass das Schütz<I>LA</I> erregt und das Schütz L stromlos wird. Dadurch werden dem Gleichrichter- gerät Ladedrosseln (bzw. Widerstände) vorgeschaltet, die dem Gerät die für das Laden von Akkumulatoren erforderliche Abhängigkeit der Ausgangsspannung von der entnommenen Stromstärke geben. Zugleich wird auch das Schütz N erregt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Speisung von Lasthebemagne- ten mittels Gleichrichtern von einem Dreh- bzw. Wechselstromnetz aus, gekennzeichnet durch eine beim Einschaltvorgang und bei etwaiger Beeinträch tigung der normalen Stromversorgung den Steuer- strom für Schaltschütze allein liefernden Batterie und eine von dieser gespeiste Steuereinrichtung, die nach dem Einsetzen des durch den Gleichrichter gespeisten Magnetstromes die Batterie zuschaltet und sie un abhängig von etwaiger Beeinträchtigung der Strom versorgung bis zur Auslösung der Abschaltung par allel zum Gleichrichter und zum Magneten hält, so bald die Magneterregung eingeschaltet ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeich- net durch eine durch die Auslösung der Abschaltung eingeschaltete weitere Steuereinrichtung, die nach einer eingestellten Verzögerung die Gleichrichterspannung mit entgegengesetzter Polarität auf den Magneten schaltet und nach einer ebenfalls einstellbaren Zeit spanne wieder abschaltet. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung für die Zuschaltung der Batterie ein durch die Netzspan nung erregtes Schütz (L) umfasst, das über einen Arbeitskontakt (h) den Erregerkreis eines durch die Batterie erregten Netzschützes (N) zur Einschaltung der Netzspannung vorbereitet, das durch Drücken der mit der Batterie verbundenen Einschalttaste über einen Arbeitskontakt (m2) eines die Gleichspannung an den Magneten legenden Schützes (M) gebracht wird,das sich über einen Selbsthaltekontakt (m) hält und über zwei weitere Arbeitskontakte (m) ,die Gleichrichterspannung an den Magneten legt, wäh rend ein Arbeitskontakt (hl) des Netzschützes (N) das Batterieschütz (B) bringt, das sich über einen eigenen Kontakt (b1) und den Selbsthaltekontakt (ml) des Magnetschützes (M) hält und über einen weiteren Arbeitskontakt (b) die Batterie mit dem Gleichrich ter und dem Magneten verbindet. 3.Vorrichtung nach Unteranspruch 2, gekenn zeichnet durch eine zur Auslösung der Abschaltung dienende Aus -Taste mit einem Ruhekontakt und einem Arbeitskontakt, deren Ruhekontakt im Selbst haltekreis des Magnetschützes (M) liegt, während ihr Arbeitskontakt die zweite Steuereinrichtung für den Ausschaltvorgang auslöst. 4.Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Steuereinrichtung für den Abschaltvorgang ein Hilfsrelais (H) umfasst, das durch den Arbeitskontakt der Aus -Taste ge bracht wird und sich über einen eigenen Kontakt (h1) hält, während es über einen weiteren Arbeits kontakt (h2) ein Zeitrelais (Z) mit einstellbarer An- zugs- und Abfallzeit bringt, das mittels eines Ar beitskontaktes (z1) ein Umpolschütz (U) erregt,das die Gleichrichterspannung mit entgegengesetzter Po lurig an den Magneten<I>(LM)</I> legt und mittels eines im Erregerkreis des Hilfsrelais (H) liegenden Ruhe kontaktes (u3) dieses Relais abfallen lässt. 5.Vorrichtung nach Unteranspruch 2, gekenn zeichnet durch einen im Erregerkreis des Magnet- schützes (M) liegenden Ruhekontakt (u2) des Um- polschützes (U) und einen im Erregerkreis des Um- polschützes (U) liegenden Ruhekontakt (m3) dies Magnetschützes (M). 6.Vorrichtung nach Unteranspruch 2, gekenn- zeichnet durch eine Unterbrechertaste (UT) mit zwei als Folgekontakte ausgebildeten Ruhekontakten, von denen der eine im Erregerkreis des Batterieschützes (B) und der Folgekontakt im Erregerkreis des Netz- schützes (N) liegt. 7.Vorrichtung nach Patentanspruch, gekenn- zeichnet durch einen Betriebsartschalter (S) für die beiden Betriebsarten des Gleichrichters zur Magnet speisung einerseits und Batterieladung anderseits. B.Vorrichtung nach Unteranspruch 7, gekenn- zeichnet durch einen Betriebsartschalter (S) mit zwei Kontaktsätzen, der mit dem einen Kontaktsatz in der Stellung für Magnetbetrieb die Batteriespannung an die Steuereinrichtung<I>(NB)</I> und in der Stellung zur Batterieladung lediglich an das Netzschütz (N) legt,während er mix dem anderen Kontaktsatz in der Stel lung für Magnetbetrieb die Erregung des durch die Netzspannung erregten Schützes (L) einschaltet und in, der Stellung zur Batterieladung statt dessen ein durch die Netzspannung erregtes Ladeschütz <I>(LA)</I> bringt, das die Gleichrichterspannung an die Batterie legt. 9.Vorrichtung nach Unteranspruch 7, gekenn zeichnet durch einen im Erregerkreis des Ladeschüt zes<I>(LA)</I> liegenden Ruhekontakt (b2) des Batterie- schützes (B), der ein Ansprechen des Ladeschützes <I>(LA)</I> bei Magnetbetrieb verhindert.10. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, gekenn- zeichnet durch einen als Verriegelungskontakt für Batterieschütz<I>(B)</I> dienenden Ruhekontakt (lai) des Ladeschützes<I>(LA)</I> im Erregerkreis des Batterie schützes (B), der ein Ansprechen dieses Schützes bei der Ladung der Batterie verhindert. 11. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, gekenn zeichnet durch einen selbsttätig wirksamen Schalter, der den Ladevorgang nach beendeter Batterieladung selbsttätig unterbricht.
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Also Published As
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