CH364409A - Walzenpresse zur Entwässerung von Bahnen aus Faserstoffen - Google Patents

Walzenpresse zur Entwässerung von Bahnen aus Faserstoffen

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CH364409A
CH364409A CH6519058A CH6519058A CH364409A CH 364409 A CH364409 A CH 364409A CH 6519058 A CH6519058 A CH 6519058A CH 6519058 A CH6519058 A CH 6519058A CH 364409 A CH364409 A CH 364409A
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    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21GCALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
    • D21G3/00Doctors
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
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    • D21F3/02Wet presses
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Description


  Walzenpresse zur     Entwässerung    von     Bahnen    aus Faserstoffen    Bei der Herstellung endloser Bahnen aus Faser  stoffen muss der Wassergehalt der Bahn von der ur  sprünglichen Stoffsuspension stufenweise vermindert  werden, um die Kosten der Trocknung im nachfolgen  den Luft- oder Zylindertrockner so gering wie mög  lich zu halten.  



  Nachdem die Bahn das Sieb verlassen hat, wird  die Bahn bekanntlich über Filze, die mit der Bahn  laufen, den     Walzenpressen    zugeführt. In jeder Presse  kann nur eine bestimmte Wassermenge entfernt wer  den. Die Höhe des jeweiligen Entwässerungsgrades  hängt davon ab, wie schnell das Wasser, das im     Press-          spalt    verdrängt wurde, aus der Bahn austreten kann.  Dieses Wasser ist gezwungen, in der Bahn, entgegen  gesetzt ihrer Laufrichtung, zu fliessen, und findet da  durch in der Fasermasse einen erheblichen Wider  stand. Staut sich das Wasser vor dem Spalt zwischen  den beiden Walzen der Presse, so wird die Faser  stoffbahn wieder zur Suspension aufgelöst, die     Fasern     verlagern sich und die Bahn wird zerstört.  



  Je dichter das     Faserstoffgefüge,    das heisst je feiner  die     Mahlung    der Fasern ist, um so mehr Schwierig  keiten hat das     Presswasser    zu überwinden. Fein ge  mahlene Papiere können daher nur sehr langsam  durch die Presse geführt werden, und der Entwässe  rungsgrad je Presse ist gering. Um diesen Schwierig  keiten zu begegnen, werden nach dem heutigen Stand  der Technik     Presswalzen    eingesetzt, bei denen das  Wasser, das aus der Bahn frei wird, durch ein  Vakuum in die untere     Presswalze        gesaugt    wird.  



  Diese sogenannten Saugpressen haben aber viele  Nachteile. Sie verlangen einen sehr hohen Kraft  aufwand für die Erzeugung des Vakuums. Bei     schnell-          laufenden    Bahnen tritt der Kraft des durch das  Vakuum erzeugten Luftstromes die Fliehkraft der  radial beschleunigten Wasserteilchen entgegen, so dass  erhebliche Kräfte notwendig sind, um die Wasser-         teilchen    entgegen ihrem natürlichen Verhalten in das  Innere der Saugwalze zu befördern.  



  Da eine der Walzen der Saugpresse einen ge  lochten Mantel haben muss, können nur geringe     Press-          drücke    verwendet werden, da sonst die Bahn zu  starke Markierungen erhält. Aus diesem Grunde ist  die Wirkung der     Saugpresse    sowohl bei dicken als  auch bei dünnen     Faserstoffbahnen    mit starker     Mah-          lung    sehr gering.  



  Eine andere nachteilige Wirkung des Saugvor  ganges besteht darin, dass die Luft durch das Papier  und den Filz     hindurchgesaugt    werden muss, hierbei  entspannt wird und eine entsprechende Abkühlung  der Bahn und des Filzes bewirkt. Dazu trägt noch  die     zwangläufig    auftretende Verdunstung des Was  sers im Luftstrom bei. Mit der Abkühlung steigt die  Viskosität des Wassers, und der Wasserfilm um die  einzelnen Faserteilchen der Bahn und des Filzes ist  schwerer zu zerstören, was von Nachteil für einen  guten Entwässerungseffekt ist.  



  Die vorliegende     Erfindung    stellt eine Walzen  presse dar, die einen hohen Entwässerungseffekt  ohne die Wirkung des Vakuums     erzielen    soll. Sie  stützt sich auf Erfahrungen, die an sich bei der Her  stellung von Faserbahnen der verschiedensten Art  bekannt sind, und bringt diese Erfahrungen in     einer     neuen Anordnung zu höchster Wirkung.  



  Es ist bekannt, dass eine     Gautschpresse    auf dem  Sieb auch bei höheren Drücken nicht den Zusammen  hang der     Fasern    zerstört,' obwohl an dieser Stelle  pro     Breiteneinheit    der Bahn und pro Zeiteinheit sehr  viel Wasser abgeführt werden muss. Es ist     ferner    be  kannt, dass an Andruckpressen für     Glättzylinder    ohne  Bedenken hohe Drücke verwendet werden können  und hohe     Entwässerungsgrade    erreicht werden, ohne  dass dadurch die Bahn zerstört wird, weil in beiden  Fällen verhindert wird, dass das     ausgepresste    Wasser      auf die dem     Filz    abgewendete Seite der Bahn  treten kann.  



  Die hierbei auftretenden Erscheinungen werden  in der hier vorliegenden     Erfindung,    die in einem  Ausführungsbeispiel in der Zeichnung gezeigt ist, in  verbesserter Weise zum Ausdruck gebracht. In     Fig.    1  wird ein Querschnitt durch eine Presse in schemati  scher Anordnung gezeigt, in der     Fig.    2 wird     eine     Seitenansicht der Presse mit der     Schaberanordnung     gezeigt, und in     Fig.    3 wird die Anordnung des  Schabers mit dem Arbeitsschema gezeigt.  



  Die Presse besteht aus     zwei        Presswalzen    1 und 2  und einer     Leitwalze    3.  



  Zur Verdoppelung des     Presseffektes    ist eine wei  tere     Presswalze    4 angeordnet.  



  Der     Pressvorgang    erfolgt in der Berührungslinie  zwischen den Walzen 1 und 2 und den Walzen 1  und 4.  



  Die Walzen 2, 3 und 4 sind in üblicher Weise  gummiert, während die Walze 1 eine Oberfläche aus  Metall, Stein, Kunststoff oder anderem Material  haben kann.  



  Der die Bahn tragende     Filz    5 wird über     die     Walzen 3 und 4 und auf der unteren Seite der Walze  1 geführt.  



  Erfindungsgemäss presst der Filz die Bahn fest  gegen die Oberfläche der Walze 1, so dass in der       Grenzfläche    zwischen der     Oberfläche    der Walze 1  und der Faserbahn kein Wasser eindringen kann. Das  Auftreten des gefürchteten  Oberflächenwassers ,  und damit das Aufweichen der Bahn, wird dadurch  vermieden. Es ist derselbe Vorgang wie bei der  Andruckpresse eines Glättzylinders bzw. bei der Auf  lage der     Gautschpresse    auf dem Sieb.  



  Der Andruck der Bahn gegen die Oberfläche der       Walze    1 erfolgt allmählich, so dass die Luft bequem  entweichen kann und eine innige Verbindung zwi  schen Bahn und Walzenoberfläche entsteht. Erfolgt  nunmehr die Pressung in der Verbindungslinie der  Walzen 1 und 2, so muss das Wasser dem verringerten  Volumen der Papierbahn entsprechend radial zum  Mittelpunkt der Walze 1 aus der Papierbahn     heraus-          und    in den Filz eintreten.  



  Durch die Anordnung der Zuführung der Bahn  und des Filzes von oben her wird dieser Vorgang  noch unterstützt. Die zweite Pressung zwischen der  Walze 1 und der Walze 4 unterliegt den gleichen  Bedingungen. Auch hier kann das Wasser nicht auf  die der Walze 1 zugewandte Seite der Bahn ge  langen. Bei schnellaufenden Maschinen wird die Ab  führung des Wassers noch durch die     Zentrifugalkraft,     der die Wasserteilchen unterliegen, unterstützt.  



  Die Spannung des     Filzes,    die notwendig ist, um  einen guten Andruck des Papiers gegen die Ober  fläche der     Walze    1 zu erzielen, kann durch die nor  male     Filzspannung    erreicht werden. Sie kann aber  auch erhöht werden, indem von der von der Kraft  quelle angetriebenen     Walze    2     Kraftübertragungen    zu  den     Walzen    3 und 4, bestehend aus den Ketten 6  und 7, vorgesehen sind.

   Diese Kraftübertragungen 6    und 7 sind so bemessen, dass die     Walze    3     in    ihrer       Umfangsgeschwindigkeit    gegenüber der Umfangs  geschwindigkeit der Walze 2     ein    wenig vermin  dert ist, während die     Umfangsgeschwindigkeit    der  Walze 4 gegenüber der der     Walze    2 durch die Kraft  übertragung 6 etwas erhöht wird. Dadurch entsteht  ein Zug, sowohl in der Strecke zwischen den Walzen  2 und 3, als auch zwischen den Walzen 2 und 4.

    Die Stärke dieses Zuges wird entweder durch     eine     Rutschkupplung auf der Achse der     Walze    2, oder  durch zwei Rutschkupplungen auf den Achsen der       Walzen    3 und 4 geregelt. Das Drehmoment, das  diese Rutschkupplung     übertragen    kann, kann in  irgendeiner bekannten Weise hydraulisch, pneumatisch  oder elektrisch verändert werden.  



  In den Fällen, in denen es nicht erwünscht ist,  den normalen Filz einer hohen Zugspannung aus  zusetzen, kann der Filz durch Metallfäden ver  stärkt werden, die     in    der Laufrichtung des     Filzes    ein  gewebt sind. Anderseits ist vorgesehen, dass ein  Gewebe aus mechanisch festem Material, z. B. aus  Kunststoffasern, oder aus Metallfäden, mit dem     Filz     umläuft. Dieses Gewebe 8 wird unterhalb des Filzes  über die     Walzen    3 und 4 geführt und durch die       Walzen    9 und 10 in Umlauf gebracht. Die     Walze    11  ist dann die Regelwalze für die     Sieblaufregelung.     



  Unter Verwendung des verstärkten     Filzes    oder  des Metall- oder Kunststoffgewebes 8 kann ein er  heblicher     Andruck    des Papiers an die     Oberfläche    der       Walze    1 erreicht werden. Damit ist in noch höherem  Masse sichergestellt, dass das aus der Bahn austretende  Wasser nicht die Stoffbahn auflösen kann. Es lassen  sich mit einer derartigen Presse selbst schmierige  Stoffe noch von 25      /o    Trockengehalt bis auf 48  Trockengehalt     entwässern,    ohne dass Schwierigkeiten       hinsichtlich    der Aufrechterhaltung des     ursprüng-          lichen    Fasergefüges eintreten.

   Bei Verwendung der  zweistufigen Presse mit den     Walzen    2 und 4 lassen  sich noch erheblich höhere Entwässerungsgrade in       einer        Pressenanordnung    erzielen.  



  Eine solche Presse ist gleichzeitig bestens ge  eignet zur Anwendung des bekannten Verfahrens zur  Erwärmung des Wassers, das in der Stoffbahn ent  halten ist, indem der Stoff und der     Filz    als Wider  stand     in    den Kreis eines elektrischen Stromes einge  schaltet werden. In diesem Fall wird von einer Strom  quelle über     Schleifringe    12 der Strom zu der     Walze    1  und zu den Walzen 9 und 10     geführt.     



  Die Walze 1 ist gegenüber dem     Maschinengestell          spannungsführend,    so dass der Strom von der Walze 1  über das dann verwendete     Metalltuch    8 zu den Wal  zen 9 und 10     fliesst,    und von hier aus über die  Schleifringe zurück zu der Stromquelle. In diesem Fall  ist das     Metalltuch    durch die Schleifringe 12 ständig  mit dem Maschinengestell elektrisch verbunden, so  dass nur der obere Halbkreis der Walzenoberfläche 1  zur     Berührung    zugänglich ist und besonders geschützt  werden müsste.  



  Durch die Anordnung einer solchen Presse mit  dem Metalltuch 8 und die dadurch erreichte grosse      Kontaktfläche, und ferner des durch die mechanische  Spannung des Metalltuches zwischen den     Walzen    2  und 3 und 2 und 4 mittels der Kraftübertragung 6  und 7 erzielten guten Andruckes, wird ein geringer  Widerstand in der Faserbahn erzwungen, so dass die  zur Erwärmung der Faserbahn notwendige elektrische  Energie mit geringer     Spannung        zugeführt    werden  kann.  



  Da bei der der Erfindung entsprechenden Presse  mit viel höherem Liniendruck als bisher gearbeitet  werden kann, besteht die Gefahr, dass die Papierbahn  leichter an der Oberfläche :der Walze 1 festklebt, wenn  irgendwelche Harz- oder Leimreste     in    der Stoffmasse  enthalten sind. Um Betriebsstörungen dieser Art zu  vermeiden, erhält die Presse eine besondere An  ordnung des Schabers. Der Schaber     soll    selbsttätig  dafür sorgen, dass die durch diese Störung entstehen  den Einrisse in der Bahn so     schnell    wie     möglich    be  seitigt werden. Hierfür ist das in der     Fig.    3 grund  sätzlich gegebene Ausführungsbeispiel vorgesehen.  



  Der Schaber besteht aus der Klinge 13 und der       Schaberhalterung    14 sowie den Armen 15, die den  Schaber tragen. Der Schaber ist mit den Armen 15  im Mittelpunkt der     Walze    1 gelagert. Das Lager 16  umfasst z. B. die Achse der Walze 1 oder ihre gleich  sinnig wirkenden     Maschinenteile.    Am äusseren Um  fang des Lagers 16 ist ein Zahnkranz     vorgesehen,    in  den die Zahnstange 17     eingreift.    Die Zahnstange 17  wird betätigt durch pneumatische oder hydraulische  Arbeitszylinder 18.  



  Der Schaber kann um die Achse der     Walze    1  geschwenkt werden, sobald die Druckzylinder 18  einen entsprechenden Impuls erhalten.  



  Im Ruhezustand liegen die     Schaberarme    am An  schlag 19 auf. Der Impuls zur Schwenkung des Scha  bers kann von Hand gegeben werden oder wird selbst  tätig in folgender Weise erreicht: Oberhalb der Befesti  gungsleiste für die     Schaberklinge    13 liegt eine Metall  schiene 20. Diese Metallschiene ist über ein Relais 21  mit der Stromquelle 22 verbunden. Der zweite Pol  der Stromquelle ist am Gehäuse mit der allgemeinen  Masse des Schabers verbunden. Die nasse Bahn hat  eine gewisse Leitfähigkeit.

   Sobald die Bahn von der       Oberfläche    der     Wake    1 auf die     Schaberklinge    13  gebracht wird, staut sie sich vor der Leiste 20 und  bringt hier einen     Stromfluss    über das Relais 21 zu  stande. Das Relais 21 ist sehr empfindlich; es     kann     auch als elektronisches Relais ausgebildet sein, so dass  auch bei geringen     Ansammlungen    von Papiermasse  vor der Leiste 20 der Impuls für die Schwenkung des  Schabers ausgelöst wird.

   Dies geschieht folgender  massen: Das Relais 21     schliesst    den Stromkreis eines  Magnetventils 23, das einen Luft- oder     öldruckstrom     zu den dem Walzenmittelpunkt zugewendeten Seiten  der Zylinder 18 freigibt. Die Kolben üben nun eine  entsprechende Kraft auf die Zahnstangen 17 aus und  schwanken den ganzen Schaber bis zu     einer    vorher  bestimmten Grenzlage des     Anschlages    25.  



  Mit der Betätigung des Relais 21 wird über ein  Zeitlaufwerk 26 ein Magnetventil 27 geöffnet, welches    Druckluft in den hohlen Träger der     Schaberklinge     über das biegsame Rohr 28     einführt.    Der Träger der       Schaberklinge    ist so ausgebildet, dass eine Düse ent  steht, durch die     nunmehr,    nachdem der Schaber die  Grenzlage am Anschlag 25 erreicht hat,     Druckluft     geblasen     wird,    die die jetzt angesammelte Bahn von  der Klinge fort auf den     Filz    bläst.  



  Ist die Bahn von der     Schaberklinge    fortgeblasen  worden, so fällt das Relais 21 ab, und es wird der  Pressluft- oder     öldruckstrom    durch das Ventil 23  auf die der Mitte der Walze 1 abgewendete Seite  der Arbeitszylinder 18 gegeben. Der Schaber schwenkt  jetzt wieder in die     Grenzlage    am Anschlag 19, wäh  rend die Druckluft über das Ventil 27 mit der durch  das     Zeitverzögerungsglied    26 gegebenen Verzögerung       gesperrt    wird.

   Es     ist    somit durch diese     Anordnung    für  eine     schnelle    und     gegebenenfalls        vollkommen    selbst  tätige Beseitigung der     Betriebsstörungen    Sorge ge  tragen, die durch das Festhaften der Bahn an der       Walzenoberfläche    entstehen könnten.  



  Durch den hohen Entwässerungsgrad, den die er  findungsgemässe Anordnung der Presse     ermöglicht     und durch die     Möglichkeit,    die Presse zur gleich  zeitigen Erwärmung von Bahn und     Filz    mittels elek  trischen Stromes zu benutzen, wird durch die ver  minderte Viskosität des Wassers in diesen beiden  Teilen eine noch leichtere und ergiebigere Entwässe  rung erzielt, und     schliesslich    ist die Presse durch die  selbsttätige Beseitigung der Betriebsstörungen, die  durch das Auflaufen der Bahn entstehen können,  weiterhin geeignet,     eine        wesentliche        Verbesserung    bei  der Herstellung von Bahnen aus Faserstoffen zu er  reichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Walzenpresse zur Entwässerung von Bahnen aus Faserstoffen, dadurch gekennzeichnet, dass neben den beiden Presswalzen (1, 2) eine dritte Walze (3) so angeordnet ist, dass der die Bahn. tragende Filz einen wesentlichen Teil des Umfanges der oberen Press- walze (1)
    vor der Presszone umfasst und hierbei durch seine Längsspannung die Bahn gegen die Oberfläche der oberen Presswalze fest andrückt. UNTERANSPRÜCHE 1. Walzenpresse zur Entwässerung von Bahnen aus Faserstoffen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine weitere Presswalze (4) der unteren Presswalze (2) folgt, so dass auch zwischen der unteren Presswalze und der weiteren die Bahn durch den Filz weiterhin fest gegen die Oberfläche der oberen Presswalze (1) gepresst wird.
    2. Walzenpresse zur Entwässerung von Bahnen aus Faserstoffen nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzie lung eines höheren Anlagedruckes zwischen der Bahn und der Oberfläche der oberen Presswalze (1) Filze angeordnet sind, die in ihrer Laufrichtung durch ein gewebte Metall- oder feste Kunststoffäden verstärkt sind.
    3. Walzenpresse zur Entwässerung von Bahnen aus Faserstoffen nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung eines höheren Anlagedruckes zwischen Bahnoberfläche und Oberfläche der oberen Presswalze ein festes Gewebe aus Kunststoff oder Metallfäden, unterhalb des Filzes umlaufend, angeordnet ist.
    4. Walzenpresse zur Entwässerung von Bahnen aus Faserstoffen nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung eines höheren Anlagedruckes zwischen der Oberfläche der Bahn und der Oberfläche der oberen Presswalze (1) der dritten, als Leitwalze dienenden Walze (3)
    über eine Kraftübertragung eine kleinere Umfangsgeschwindigkeit als der unteren Presswalze (2), und der weiteren Presswalze (4) eine höhere Umfangsgeschwindigkeit als der unteren Presswalze (2), in beiden Fällen regelbar, erteilt wird. 5.
    Walzenpresse zur Entwässerung von Bahnen aus Faserstoffen nach Patentanspruch und Unter- ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche, zur Erzielung eines höheren Andruckes zwischen der Bahnoberfläche und der Oberfläche der oberen Presswalze benutzte Gewebe aus Metallfäden besteht und gleichzeitig als Stromleiter für einen von der oberen Presswalze durch die Bahn und den Filz geleiteten Strom dient.
    6. Walzenpresse zur Entwässerung von Bahnen aus Faserstoffen nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Presswalze mit einem um den Mittelpunkt dieser Walze schwenkbaren Schaber versehen ist, der durch eine fremde Kraftquelle von einer Grenzlage des Schabers, die zur Aufnahme der auflaufenden Fase.r- stoffbahn dient, in eine zweite Grenzlage schwenkbar ist, um die aufgelaufene Bahn durch Druckluft, die durch den hohlen Träger der Schaberklinge zuge führt wird,
    auf den Filz zu befördern. 7. Walzenpresse zur Entwässerung von Bahnen aus Faserstoffen nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Auslösung des Impulses zur Schwenkung des Schabers auf diesem eine isolierte Kontaktleiste vorgesehen ist, die durch Kontaktgabe durch den aufgelaufenen Faserstoff einen elektrischen Stromkreis schliesst, um gleichzeitig über stromverstärkende Mittel den Luft strom zum Abblasen des Faserstoffes zu steuern.
CH6519058A 1957-12-19 1958-10-20 Walzenpresse zur Entwässerung von Bahnen aus Faserstoffen CH364409A (de)

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