CH364454A - Einrichtung zum selbsttätigen Zuführen von flachen Gegenständen zu einer Verpackungsmaschine - Google Patents

Einrichtung zum selbsttätigen Zuführen von flachen Gegenständen zu einer Verpackungsmaschine

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Publication number
CH364454A
CH364454A CH6298258A CH6298258A CH364454A CH 364454 A CH364454 A CH 364454A CH 6298258 A CH6298258 A CH 6298258A CH 6298258 A CH6298258 A CH 6298258A CH 364454 A CH364454 A CH 364454A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
packaging machine
biscuits
ejection element
feed chute
conveyor belt
Prior art date
Application number
CH6298258A
Other languages
English (en)
Inventor
Luginbuehl Pierre
Original Assignee
Sig Schweiz Industrieges
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Filing date
Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B23/00Packaging fragile or shock-sensitive articles other than bottles; Unpacking eggs
    • B65B23/10Packaging biscuits
    • B65B23/12Arranging, feeding or orientating the biscuits to be packaged
    • B65B23/14Forming groups of biscuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Feeding Of Articles To Conveyors (AREA)

Description


  
 



   Einrichtung zum selbsttätigen   Zuführen    von flachen Gegenständen zu einer Verpackungsmaschine
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum selbsttätigen Zuführen von flachen Gegenständen, insbesondere Biscuits, zu einer Verpackungsmaschine mit einem Förderband und mindestens einem Zufuhrschacht und einem Ausstossorgan für die Gegenstände am Ende des Zufuhrschachtes.



   Es ist bekanntlich schwierig, eine intermittierend arbeitende Verpackungsmaschine durch eine kontinuierlich arbeitende Fertigungsmaschine, z. B. einen Ofen für Biscuits direkt zu speisen. Bis heute liess sich keine wirklich betriebssichere und vollautomatische Lösung finden. Die Einrichtung nach der Erfindung gestattet, dieses Problem einwandfrei zu lösen.



   Erfindungsgemäss sind im Bereiche des Zufuhrschachtes durch die Stellung der diesen Schacht durchlaufenden Gegenstände beeinflussbare Fühlglieder angeordnet, die über Steuermittel die Stellung eines im Zufuhrweg angeordneten, auf einen Abzweigweg umschwenkbaren Gliedes und die Bewegung des Ausstossgliedes beeinflussen.



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung des Zufuhrschachtes einer Verpackungsmaschine für Biscuits mit der Zufuhr- und Überwachungseinrichtung;
Fig. 2 das schwenkbare Glied der Einrichtung in vergrösserter Darstellung;
Fig. 3 und 4 die Austrittsseite des schwenkbaren Gliedes in verschiedenen Stellungen und
Fig. 5 einen Schnitt nach Linie V-V in Fig 2.



   Mit 1 ist das Ende eines Förderbandes bezeichnet, das über eine Umlenkrolle 2 läuft und die Biscuits 3 zwischen Leitschienen 5 von einer Bearbeitungsstelle, z. B. einem Durchlaufofen her in Richtung des Pfeiles A fördert. Unter dem Druck der dauernd nachfolgenden Biscuits treten diese am Ende des Förderbandes 1 in anschliessende Zufuhrschächte 4 über, die zur Verpackungsmaschine führen und in einen vertikalen Teil   4" ausmünden,    der durch eine Bodenplatte 6 abgeschlossen ist. Von der Verpakkungsmaschine ist nur der parallel zur Bodenplatte 6 angeordnete Ausstosschieber 7 dargestellt, der eine im Takt der Verpackungsmaschine hin- und hergehende Bewegung ausführt.

   Die Ausstosszungen 8 des Schiebers 7 fördern in bekannter Weise die jeweils untersten, auf der Bodenplatte 6 aufliegenden Biscuits in Richtung des Pfeiles C aus dem vertikalen Teil   4" des    Schachtes heraus, auf eine nicht dargestellte Fördervorrichtung, die sie zu einer weiteren Verarbeitungsstelle an der Verpackungsmaschine fördert. Im Bereiche des Zufuhrschachtes 4 ist ein weichenartiges Glied 9 angeordnet, das um eine quer zum Schacht liegende Achse 10 schwenkbar ist. Das Glied 9 kann in zwei Endstellungen geschwenkt werden. In Fig. 1 und 2 ist die Normalstellung dargestellt, in der die Biscuits vom Glied 9 in den Zufuhrschacht 4'übertreten können und in den vertikalen Teil 4" gefördert werden.

   Das Glied 9 kann aber auch auf einen Abzweigschacht 11 umgelenkt werden, von dem die Biscuits auf ein Förderband 12 fallen und in Richtung des Pfeiles B zu einer anderen Verpackungs- oder Lagerstelle gefördert werden.



   Im Bereiche des Zufuhrschachtes 4' sind Fühlglieder 13, 14 angeordnet. Diese sind um quer zum Zufuhrschacht 4 angeordnete Achsen 15, 16 schwenkbar und tragen fest mit den Gliedern 13, 14 verbundene Hebelarme 17, 18, die mit elektrischen Schaltern 19, 20 zusammenwirken. Die Schalter 19 sind durch elektrische Leitungen 21 mit einem Elektromotor 22 verbunden, der über eine Eintourenkupplung 23 bekannter Bauart und ein Gestänge 24 das Glied 9 in seine beiden Endstellungen um  schwenken kann. Die Schalter 20 wirken über elektrische Leitungen 25 auf einen Elektromagneten 26, dessen Anker über einen Winkelhebel 27, der in den Weg des Ausstosschiebers 7 eingreift, dessen Bewegung aufhalten kann.



   Die Fühlglieder 13 und die damit zusammenhängenden mechanischen und elektrischen Teile sind zweckmässig unabhängig voneinander ausgebildet, damit jeweils nur der Kanal ausser Betrieb gesetzt wird, der tatsächlich einen   Überschuss    aufweist. Bei den Fühlgliedern 14 werden dagegen die Schalter 20 zweckmässig in Serie geschaltet, damit der Ausstosschieber 7 ausser Tätigkeit gesetzt wird, sobald in einem der Schächte Mangel an Biscuits vorliegt.



   Um eine Beschädigung der Biscuits auf der Austrittsseite des Gliedes 9 beim Umschwenken zu vermeiden, ist dieses mit abgerundeten Leitkanten 28, 29, sowie mit elastischen Einlagen 30, 31 z. B. aus Gummi, versehen. Wie Fig. 3 erkennen lässt, schiebt die Einlage 30 beim Herunterklappen des Gliedes 9 auf den Abzweigschacht das an der Trennstelle im Schacht 4' hinterste Biscuit 3' etwas zur Seite, so dass es von der Leitkante 28 nicht zerdrückt werden kann. Auf gleiche Weise wirkt die elastische Einlage 31 beim Heraufklappen des Gliedes 9.



   Die Wirkungsweise der Einrichtung ist nun fol  gene:   
Die Biscuits 3 werden vom Förderband 1 schräg nebeneinanderliegend in den Zufuhrschacht 4, 4' gefördert. Wenn nun beispielsweise vom Auslasschieber 7 weniger Biscuits aus dem Schacht 4" ausgestossen als vom Förderband 1 angeliefert werden, so tritt im Schacht 4' eine Stauung ein und die Biscuits richten sich aus ihrer Schräglage in eine ungefähr senkrechte Stellung zum Kanal   4' auf.    Dadurch werden die beiden Fühlglieder 13 bzw. 14 angehoben, d. h. um ihre Achsen 15 bzw. 16 um einen gewissen Winkel geschwenkt. Beim Fühlglied 14 hat dies keine weitere Wirkung, das Fühlglied 13 bzw. sein Hebelarm 17 betätigt jedoch in diesem Fall den Schalter 19. Dadurch wird der Stromkreis zum Motor 22 geschlossen.

   Dieser läuft an und schwenkt über die Eintourenkupplung 23 und das Gestänge 24 das Glied auf den Abzweigschacht 11 um.



   Die Biscuits werden nun so lange auf das Förderband 12 geleitet bis der Schieber 7 eine genügende Anzahl Biscuits ausgestossen hat, so dass die im Schacht 4' verbleibenden Biscuits wieder ihre normale Schräglage einnehmen können. Dadurch schwenkt auch das Fühlglied 13 in seine Normalstellung zurück, der Schalter 19 wird umgeschaltet und der Motor 22 schwenkt das Glied 9 wieder auf den Zufuhrschacht   4' zurück.   



   Bei Biscuitmangel im Schacht   4' tritt    der umgekehrte Fall ein. Die im Schacht 4' vorhandenen Biscuits nehmen eine grössere Schräglage als normal ein. Dadurch senken sich die Fühlglieder 13 bzw.



  14. Das Fühlglied 14 betätigt über den Hebelarm 18 den Schalter 20. Dieser setzt den Elektromagneten 26 unter Strom, dessen Anker über den Winkelhebel 27 die Bewegung des Schiebers 7 so lange unterbricht, bis im Zufuhrschacht 4' wieder eine genügende Anzahl Biscuits vorhanden ist, so dass diese ihre normale Schräglage einnehmen können.



   Im Ausführungsbeispiel sind zum Ein- und Ausschalten des Motors 22 und zur Betätigung des Elektromagneten 26 zwei verschiedene Fühlglieder 13 bzw. 14 dargestellt. Die gleiche Aufgabe könnte jedoch auch durch ein einziges Fühlglied erfüllt werden, das je nach seiner Schwenkung aus der Normallage entsprechende Kontakte betätigt. Auch könnte die Art der Übertragung der Stellung der Fühlglieder auf das schwenkbare Glied 9 bzw. auf den Ausstossschieber 7 anders gelöst werden. Anstelle der im Beispiel beschriebenen elektrischen Übertragung könnte beispielsweise auch eine rein mechanisch arbeitende Einrichtung verwendet werden.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum selbsttätigen Zuführen von flachen Gegenständen, insbesondere Biscuits, zu einer Verpackungsmaschine, mit einem Förderband und mindestens einem Zufuhrschacht und einem Ausstossorgan für die Gegenstände am Ende des Zufuhrschachtes, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereiche des Zufuhrschachtes durch die Stellung der diesen Schacht durchlaufenden Gegenstände beeinflussbare Fühlglieder (13, 14) angeordnet sind, die über Steuermittel die Stellung eines im Zufuhrweg angeordneten, auf einen Abzweigweg (11) umschwenkbaren Gliedes (9) und die Bewegung des Ausstossorgans (7) beeinflussen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das schwenkbare Glied (9) zwischen dem Förderband (1) und dem Zufuhrschacht (4') angeordnet ist.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung der Lage des schwenkbaren Gliedes (9) und zur Beeinflussung der Bewegung des Ausstossorgans (7) voneinander unabhängige Fühlglieder (13, 14) angeordnet sind.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das umschwenkbare Glied (9) an seiner Austrittsseite Einlagen (30, 31) aus elastischem Material aufweist.
    4. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalter (19) der Fühlglieder (13) unabhängig voneinander arbeiten.
    5. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalter (20) des das Ausstossorgan (7) beeinflussenden Fühlgliedes (14) derart geschaltet sind, dass die Tätigkeit des Ausstossorgans (7) unterbunden wird, sobald irgendeiner dieser Fühler (14) anspricht.
CH6298258A 1958-08-15 1958-08-15 Einrichtung zum selbsttätigen Zuführen von flachen Gegenständen zu einer Verpackungsmaschine CH364454A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4771876A (en) * 1986-02-04 1988-09-20 Sig Schweizerische Industrie-Gesellschaft Apparatus for channelling rows of articles into selected conveyors
EP0300958A1 (de) * 1987-07-23 1989-01-25 SIG Schweizerische Industrie-Gesellschaft Transporteinrichtung für den Transport aufrechtstehender Produkte, insbesondere von Biscuits

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4771876A (en) * 1986-02-04 1988-09-20 Sig Schweizerische Industrie-Gesellschaft Apparatus for channelling rows of articles into selected conveyors
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