CH364652A - Rechen- und Schüttelvorrichtung für Heu, Gras und dergleichen - Google Patents

Rechen- und Schüttelvorrichtung für Heu, Gras und dergleichen

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CH364652A
CH364652A CH6232658A CH6232658A CH364652A CH 364652 A CH364652 A CH 364652A CH 6232658 A CH6232658 A CH 6232658A CH 6232658 A CH6232658 A CH 6232658A CH 364652 A CH364652 A CH 364652A
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CH
Switzerland
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computing
rods
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rod
tractor
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Application number
CH6232658A
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English (en)
Inventor
Wilhelmus Zweegers Petrus
Original Assignee
Zweegers P
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D78/00Haymakers with tines moving with respect to the machine
    • A01D78/06Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying endless chains or belts

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description


  



  Rechen-und Schüttelvorrichtung für Heu, Gras und dergleichen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Rechen-und Schüttelvorrichtung für Heu, Gras und dergleichen, mit wenigstens zwei um zwei   Scheibenpaare    umlaufenden endlosen Förderorganen, die unter sich durch eine Anzahl in regelmässigen Abstanden angeordneter Querträger für die Rechenzinken verbunden sind, wobei verstellbare Mittel zum Abändern des Standes der Zinken in bezug auf die Förderorgane beim Pas  sieren    der Scheiben vorhanden sind.



   Eine solche Vorrichtung ist bereits bekannt. Bei dieser Vorrichtung sind die endlosen Förderorgane als flache Gummibänder mit rechteckigem Querschnitt ausgebildet, die über zylindrische Scheiben laufen. Das hat zwei Nachteile, und zwar erstens,   da#    ein gegenseitiges Verschieben der Bänder und somit Schrägstellung der Querträger auftreten kann, und zweitens, dass die Querträger bei Zunahme des seitlichen Druckes auf die   Zinkenenden um ihre Längs-    achse kippen können. Ausserdem sind bei dieser bekannten Vorrichtung die Querträger an den   B#ndern    durch Stützen angelenkt, wobei die Gelenkachse ausserhalb der Bänderebene liegt und die   Kippbewe-    gung   förd'ert.    Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu beheben.

   Dazu ist die   Rechenr und Schüttel-    vorrichtung gemäss der Erfindung derart konstruiert, dass die Scheiben als Kettenräder und die Farderorgane als Ketten ausgebildet sind, an denen die Querträger um eine in der durch die Achsen der   F#r-    derorgane bestimmten Ebene liegende Linie   schwenk-    bar befestigt sind und die verstellbaren Mittel aus jeweils zwei Stangen bestehen, die mit ihrem einen Ende verstellbar mit einem vorhergehenden Querträger verbunden sind und mit ihrem anderen Ende am betreffenden Förderorgan an der Stelle der Gelenkachse eines nächsten Querträgers angelenkt sind.



   Dadurch wird erreicht, dass die durch den seitlichen Druck auf die   Zinkenenden,    in den mit den Quer  trägem    verbundenen Enden der Stangen erzeugte Re  aktionskraft    durch diese an ihren anderen Enden auf die Kette übertragen wird, wodurch die Spannung darin zunimmt und auch die Gelenkachse der Querträger durch ihre günstige Anordnung der Kippnei  gung entgegenarbeitet.   



   Bemerkt wird, dass Ketten, z. B.   Gliederketten,    in Rechen-und Schiittelvorrichtungen an sich bekannt sind.



   Weiter kann   die Rechen-und Schüttelvorrichtung    derart ausgebildet sein, dass jede Stange mit ihrem einen Ende an einem sich parallel zu der Hauptebene der Kette erstreckenden Ohr, das Teil eines   Querträ-    gers ist, angelenkt werden kann, und zwar mittels einer einem Stift einer an diesem Ohr vorgesehenen Stiftreihe aufgeschobenen Büchse.



   Die Erfindung wird nunmehr unter Hinweis auf die Zeichnung, welche ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung gemäss der Erfindung   darstellt, n#her    er  läutert.   



   Fig.   1    zeigt eine Draufsicht der Rechen-und Schüttelvorrichtung gemäss der Erfindung.



   Fig. 2 zeigt einen Schnitt gemäss der Linie II-II in Fig.   1,    !
Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung.



   Die   Rechen- und Sch#ttelvorrichtung    hat ein Gestell 1, das zwei Hauptbalken   2    und 3 mit   U-Profil    aufweist und auf zwei   Schwenkrädern    4 und 5 mittels um eine Vertikalachse frei   schwenkbarerStützen    6 und   7 und Tragarme 8    und 9 aufliegt. An den Enden der   Hauptbalken    sind Achsen 10 bzw. 11   f#r    je ein n Paar Kettenräder 12 gelagert, während in der Mitte eine Antriebswelle 13 gelagert ist, die durch zwei   V-Riemen    14, die um die Riemenscheiben 15 und 16 geschlungen sind, die Welle 10 antreibt.

   Die An  triebswelle    13 selbst ist mit einem (nicht   wieder-    gegebenen) Kupplungsteil ausgestattet, der für Zu sammenarbeit mit einem auf der Transmissionswelle eines Treckers angeordneten Kupplungselement bestimmt ist.



   Um die Kettenräder 12 sind   Gliederketten    17 und 18 geschlungen, die unter sich parallel laufen. In   regelmfiÅassigen    Abständen sind die Kettenglieder mit Stützen 19 versehen, mit denen Achsen 20 verbunden sind, um welche sich Ohren 21 von Querträgern 22 schwenken können. Diese Querträger bilden ein Be  festigungsorgan für die    Zinken 23, die aus Draht gefertigt sind und zur Förderung der Elastizität nahe den Querträgern 22   schraubenfederförmig    (bei 24) gewunden sind. Die Querträger sind in dem wiedergegebenen Ausführungsbeispiel aus   L-Profilen    hergestellt, mit welchen die Ohren 21 verschweisst sind.



  Diese Ohren, welche sich frei um die Achsen 20 schwenken können, besitzen je zwei Stifte 25 und 26, jeder in bestimmtem Abstand von der   Schwenk-    achse 20, deren Mittellinie d'ie Mittellinien der Ketten 17 und 18 schneidet.



   Es können dann Büchsen 27, die an dem einen Ende von Stangen 28 befestigt sind, je nach der ge  wünschten    Einstellung dieser Stangen den Stiften 25 oder 26 aufgeschoben werden. Zum Abändern dieser Einstellung werden die Stangen 28 gegen den Druck einer Schraubenfeder 29 von Hand zueinander hin bewegt (siehe Fig.   1),    wodurch die   B#chsen    27 von den Stiften frei werden, so dass die Stangen 28 um die betreffende Achse 20 geschwenkt werden können.



  Die Schraubenfeder 29 umgibt einen Stab 30 mit abgebogenen Enden 31, welcher Stab durch   Öffnun-    gen in den Stangen gesteckt ist und die   Maximaldeh-    nung der Feder 29 begrenzt. Die Stellung, in welcher die Buchsen 27 den Stiften 25 aufgesteckt sind, entspricht   Rechens und die, wobei sie den Stiften 26 aufgesteckt sind   Schütteln  . In ersterer Stellung bewegen die Zinken sich, nachdem sie die Horizontalstrecke (siehe die Pfeile 32 in Fig. 2) beim Passieren des betreffenden Unterquadrantes der Kettenräder 12 durchlaufen haben, praktisch in Vertikalrichtung hoch, so dass kein Heu oder dergleichen mitgerissen wird. Das Heu wird somit   ordentlich    zu einem Schwaden 33   zusammengerecht.   



   In der zweiten Stellung stehen die Zinken schräg (in Fig. 2 mit Strichlinien 34 wiedergegeben) und wird das zu bearbeitende   Gewächs    weit auseinandergeworfen.



   Die Abmessungen der Kettenräder 12, der Ohren 21 und der Stangen 28 sind selbstverständlich derart gewählt, dass das Passieren der Kettenräder in der in Fig. 2 abgebildeten Weise erfolgen kann.



   Damit das   Gewächs    in richtiger Weise ergriffen wird, ist die vorderste Zinke 23 kürzer ausgebildet (siehe Fig. 3, in der die Bewegungsrichtung der   Vor-    richtung durch den Pfeil 35 angegeben wird). Durch eine an der voreilenden Seite der Vorrichtung angeordnete Schirmplatte 36, deren Ränder 37 der Kette 18 möglichst zugebogen sind und sich so weit erstrecken, dass die L-Profile der Querträger 22   übeir-    deckt werden, wird vermieden, dass Heu oder dergleichen sich in der Kette 18 verfängt. Die vordersten, kürzeren Zinken befinden sich nahe den der   Schirm-    platte zugekehrten Enden der L-Profile.



   Um zu vermeiden, dass d'as Heu zwischen den   Trecker und die    Vorrichtung eingeklemmt wird, wird die Vorrichtung derart angeordnet, dass zwischen ihrer Hauptsymmetrieebene und der Vertikalebene durch die Hinterachse des Treckers ein kleiner Winkel a eingeschlossen ist Damit das erzielt wird, ist das Organ, das dazu bestimmt ist, die Vorrichtung mit dem Trecker zu kuppeln, als   Doppelarm    38,39 ausgebildet, dessen aus Rohrstücken 40 und 41 bestehende Teile in der Horizontalebene schief in bezug auf die Hauptsymmetrielinie der Vorrichtung gestellt sind. Die Achse 42 der Rohrstücke schliesst somit den genannten Winkel cc mit einer Linie 43 parallel zu dieser Symmetrielinie ein.

   Der in dieser Weise erhaltene keilförmige Raum, dessen weite Seite gemäss dem Pfeil 32 gerichtet ist, verhindert, dass das zu bearbeitende   Gewächs    eingeklemmt wird. Die Rohrstücke 40 und 41 besitzen je einen Tragzapfen 44, der dazu bestimmt ist, in den Stangen der (nicht wiedergegebenen) hydraulischen Hebevorrichtung des Treckers gelagert zu werden.



   Mit 45 ist ein Paar Stützräder für die Obertrume der Ketten 17 und 18 bezeichnet, während die Rolle 46 zum Spannen der Riemen 14 bestimmt ist.



   Es ist klar,   dlass    die Vorrichtung sich in   zahlrei-    chen untergeordneten Punkten abändern lässt, ohne dass der Rahmen der Erfindung überschritten wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Rechen und Schüttelvorrichtung für Heu, Gras und dergleichen, mit wenigstens zwei um zwei Scheibenpaare umlaufenden endlosen Förderorganen, die unter sich durch eine Anzahl in regelmässigen Abstän- den angeordneter Querträger für die Rechenzinken verbunden sind, wobei verstellbare Mittel zum Ab ändern des Standes der Zinken in bezug auf die F#r- d'erorgane beim Passieren der Scheiben vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben als Kettenräder und die Förderorgane als Ketten ausgebildet sind', an denen die Querträger um eine in der durch die Achsen der Förderorgane bestimmten Ebene liegende Linie schwenkbar befestigt sind und die ver stellbaren Mittel aus jeweils zwei Stangen bestehen,
    die mit ihrem einen Ende verstellbar mit einem vorhergehenden Querträger verbunden sind und mit ihrem anderen Ende am betreffenden Förderorgan an der Stelle der Gelenkachse eines nächsten Querträ- gers angelenkt sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Rechen-und Schüttelvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Stange (28) mit ihrem einen Ende an einem sich parallel zu der Hauptebene der Kette erstreckenden Ohr (21), das Teil eines Querträgers (22) ist, angelenkt ist, und zwar mittels einer einem Stift (25 oder 26) einer an diesem Ohr vorgesehenen Stiftreihe aufgeschobenen Büchse (27).
    2. Rechen-und Schüttelvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net, dass die Büchse (27) für jede Stange (28) an deren einem Ende befestigt ist und jedes Paar, zu einem bestimmten Querträger (22) gehörender Stangen, durch einen durch die Stangen gesteckten Stab (30) gekuppelt ist, welcher Stab an seinen Enden mit Anschlägen (31) versehen ist, wobei zwischen den Stangen eine Schraubendruckfeder (29) um den Stab angeordnet ist, welche die Stangen an die Anschläge drücken will.
    3. Rechen-und Schüttelvorrichtung nach Patent anspruch undi Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Vorderseite eine die vor- dere Kette (18) überdeckende Schirmplatte (36) angeordnet ist, deren Ränder (37) sich in der Richtung der freien Zinkenden an den Querträgern vorbei erstrecken und sich in nächster Nähe der vordersten Zinken (23) befinden, welche Zinken praktisch in einer Ebene liegen,, die mit der der Schirmplatte zugekehrten Begrenzungsebene der Kette zusammen- fallut.
    4. Rechen-und Schüttelvorrichtung nach Patentanspruch und den Unberansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Paar Kettenräder (12) über eine Riemenübertragung (14) von einer in der Mitte der Vorrichtung gelagerten Antriebswelle (15) au getrieben wird, welche Welle mit einem Kupplungsteil versehen ist, der mit einem entsprechenden Kupp- lungsteil auf der Transmissionswelle eines an die Vorrichtung anzuhängenden Treckers zusammenzuarbei- ten bestimmt ist.
    5. Rechen-und Schüttelvorrichtung nach Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass Organe zum Anhängen an den Trecker angeordnet sind, welche aus einem Doppatarm (38,39), der mit dem hydraulischen Hebemechanismus des Treckers zu verbinden ist, bestehen.
    6. Rechen-und Schüttelvorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dlass der Arm (38,39) an beiden Enden mit horizontalen Tragzapfen (44) versehen ist, über welche Ohren der Stans gen der hydraulischen Hebevorrichtung des Treckers geschoben zu werden bestimmt sind.
    7. Rechen-und Schüttelvorrichtung nach Unteransprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zinken (23) aus Draht hergestellt sind, der nahe den Querträgern schraubenfederförmig gewunden ist.
CH6232658A 1958-02-28 1958-07-28 Rechen- und Schüttelvorrichtung für Heu, Gras und dergleichen CH364652A (de)

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