CH364701A - Verfahren und Vorrichtung zum Reparieren von schlauchlosen Reifen auf der Felge - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Reparieren von schlauchlosen Reifen auf der Felge

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CH364701A
CH364701A CH5936758A CH5936758A CH364701A CH 364701 A CH364701 A CH 364701A CH 5936758 A CH5936758 A CH 5936758A CH 5936758 A CH5936758 A CH 5936758A CH 364701 A CH364701 A CH 364701A
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CH5936758A
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Gruber Wilhelm
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Stahlgruber Gruber & Co Otto
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  Verfahren und     Vorrichtung    zum Reparieren von schlauchlosen Reifen auf der Felge    Das Abnehmen und Wiederauflegen von schlauch  losen Reifen gefährdete, insbesondere bei     unsachge-          mässer    Arbeitsweise, die Abdichtung zwischen Rei  fenwulst und Felgenhorn ; es wurden daher Repara  turverfahren entwickelt, um den Reifen auf der  Felge zu reparieren, ohne ihn abnehmen zu müssen.  Diese Reparaturverfahren waren durchaus neuartig,  die Gebrauchsanweisungen wurden aber vielfach  nicht verstanden oder nicht vollständig benutzt, so  dass die Reparaturen zu einem grossen Teil     nicht     richtig durchgeführt oder überhaupt nicht vorgenom  men werden konnten.  



  Zum Ausfüllen kleinerer Schäden in     Reifen    wer  den entsprechende Mengen erhärtender     Vulkanisier-          paste    zur Ausfüllung der Löcher eingepresst. Beim  Einpressen in einen offenen Lochkanal tritt ein     gros-          ser    Teil der Paste nach unten in den leeren Reifen  raum aus und beim Zurückziehen der     Einpressdüse     verdrängen die sich wieder     zusammenschliessenden     Lochwände einen Teil der Paste nach aussen. Ein  weiterer Teil der Paste wird durch die während des  Fahrens eintretende     Walkarbeit    aus dem Lochkanal  herausgequetscht, ehe vollständige Erhärtung bzw.

         Vulkanisation    eintreten kann. Ein weiterer Nachteil  dieser bekannten Ausfüllung von Schadenstellen mit       Vulkanisierpaste    besteht darin, dass die Innenwan  dung des durch den Nagel oder dergleichen herge  stellten Loches mit Rost, öl oder dergleichen belegt  ist, wodurch eine Verbindung der Paste mit der  Lochwandung erschwert oder sogar verunmöglicht  wird.  



  Ebenfalls     vorbekannt    sind     zylindrische    Pfropfen  aus     ausvulkanisiertem    Gummi, die in das Öhr     einer     Ahle eingeklemmt und mit deren     Hilfe    in das Reifen  loch eingezogen werden. Bei diesem Einzwängen in  das enge unvorbereitete Reifenloch scheren sich die       zylindrischen        Gumnnipfropfen    an der Ahle ab. Eine    einwandfreie, dauerhafte Reparatur mit zylindrischen       ausvulkanisierten    Gummipfropfen war bisher nicht  zu erreichen.

   Kein in einen Reifen     eindringender     Fremdkörper bildet ein rundes zylindrisches Loch in  demselben, sondern es tritt in jedem Fall eine Bil  dung von Rissen auf. Ein     ausvulkanisierter,    nur in  das mit Gummilösung benetzte, jedoch im übrigen  unvorbereitete Reifenloch eingesteckter zylindrischer  Gummipfropfen bildet darin einen Fremdkörper und  kann die Seitenrisse des Lochkanals nicht ausfüllen.  Der eingeklemmte Gummikörper ist zu hart und ver  ursacht eine weitere Ausdehnung der     Risse    in der  Wandung des Lochkanals.

   Bereits beim Einführen  ergibt sich dabei durch das Umbiegen des Endes des       Gummipfropfens    am Öhr der Ahle eine Verdoppe  lung des Gesamtquerschnittes des     Gummikörpers,    so  dass zusätzlich zum dicken Öhr der Ahle ein eben  falls     verhältnismässig    dicker Körper in den nicht  vorbereiteten engen Lochkanal gepresst wird, wobei  sich vorhandene Einrisse der Lochwandung unver  meidlich weiter ausdehnen. Eine dauerhafte und zu  verlässige Abdichtung wird bei diesem Verfahren  nicht erreicht.  



  Die vorliegende Erfindung soll nun diese Mängel  beheben und     betrifft    ein Verfahren zum Reparieren  von schlauchlosen Reifen auf der Felge mit     Hilfe     von     Vulkanisierpaste    und eines aus Gummi beste  henden, einen schirmartigen Kopf aufweisenden Re  paraturkörpers, der aus einem Kern von     aus'vulkani-          siertem    Gummi besteht, welcher     einen    Schaft von zy  lindrischer und nach dem freien Ende sich verjüngen  der Form besitzt und     mindestens    auf einem Teil  seiner Länge mit einer Schicht von     unvulkanisiertem     Kautschuk ummantelt ist.

   Das Verfahren ist gemäss  der Erfindung dadurch     gekennzeichnet,    dass das Rei  fenloch zur Anpassung an den     Durchmesser        und        die     Form des Schaftes des Reparaturkörpers     derart    kali-           briert    wird, dass der danach eingeführte Reparatur  körper innerhalb des Reifens eine     nietkopfartige    Er  weiterung bildet und in dieser Lage mittels vor und  nach     Einführung    des Reparaturkörpers eingepresster       Vulkanisierpaste    mit der Lochwandung verbunden  wird.  



  Die     Vulkanisierpaste    soll alle noch gegebenen  falls in der 0 Lochwandung vorhandenen Einrisse  verschliessen.     Zweckmässig    sind     Vulkanisations-          beschleuniger    in der     Vulkanisierpaste    vorgesehen,  die bei niedrigen Temperaturen die     Vulkanisation    in  kürzester Zeit bewirken. Durch dieses     Einvulkanisie-          ren    des Reparaturkörpers soll sich dieser innig mit  dem Material des zu reparierenden Reifens verbin  den und so zu einem Bestandteil desselben werden.

      Im     einzelnen        erfolgt    das     Verfahren    zweckmässig  in folgenden     Arbeitsgängen     1. Rundes Anschneiden der Lauffläche konzen  trisch zum äusseren Rand des Loches, um ein  Weiterreissen zu verhindern;  2.     mehrmaliges    mechanisches Reinigen des Repara  turloches unter gleichzeitiger Vollendung der       Kalibrierung    desselben im Sinn einer guten An  passung an die Form und Stärke des Reparatur  körpers ;  3.

   Einpressen des     Inhaltes-    eines ersten, eine ab  gemessene Menge     Vulkanisierpaste    enthaltenden  geschlossenen     Behälters    in den noch leeren Loch  kanal ;  4.     Einführung    des mit seinem Schaft in ein zylin  drisches, mit einigen Durchbrüchen versehenes  Röhrchen eingezogenen     Reparaturkörpers    in das  vorbereitete und     kalibrierte    Reparaturloch ;  5. Einpressen des     Inhaltes    eines zweiten geschlos  senen, eine abgemessene Menge     Vulkanisierpaste     enthaltenden Behälters durch das Röhrchen in  die zwischen Reparaturkörper und Lochwandung  befindliche Fuge ;  6.

   Abziehen des Röhrchens vom Schaft des Repara  turkörpers nach aussen ;  7. Anziehen des Reparaturkörpers bis zum Anlegen  der Unterseite seines schirmartigen Kopfes an der       Reifeninnenwandung    ;    B. Abschneiden des herausstehenden Schaftendes  des Reparaturkörpers in der äusseren Umfangs  fläche des Reifens.    Die     vorliegende    Erfindung betrifft ferner eine  Vorrichtung zur Ausübung     des        erfindungsgemässen     Verfahrens, die dadurch gekennzeichnet ist, dass sie  aus einem Such- und     Kalibrierwerkzeug    sowie einem  zylindrischen Gerät zum Einführen von Vulkanisier  paste und Reparaturkörper in den Lochkanal besteht.

         Diese    Vorrichtung soll es auch dem Laien ermögli  chen, das ganze Verfahren     mit    wenigen einfachen       Handgriffen    und ohne Zuhilfenahme einer umständ  lichen Gebrauchsanweisung völlig     erfolgsicher    auch  auf der Strasse auszuführen. Dabei kann die Repara-         tur    bei noch vorhandenem Luftdruck oder auch bei  bereits weitgehend abgesunkenem Luftdruck     durch-          geführt    werden.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist nachste  hend anhand der Zeichnung beispielsweise näher er  läutert.  



       Fig.    la zeigt die Ansicht, teilweise im Mittel  längsschnitt, ein     Ausführungsbeispiel    des     Werk-          zeuges.     



       Fig.        1b    ist ein Seitenriss dazu.  



       Fig.    2 zeigt einen Reparaturkörper im     Mittel-          längssehnitt.     



       Fig.    3 zeigt im Mittellängsschnitt eine reparierte  Reifenpartie.  



  Die     Fig.        3aI-3aIV    zeigen in der gleichen Dar  stellung     aufeinanderfolgende    Etappen während des       Repariervorganges.     



       Fig.    4 zeigt ein Ausführungsbeispiel des Gerätes  zum Einführen von     Vulkanisierpaste    und Repara  turkörper im     Mittellängsschnitt.     



  Die     Fig.    5 und 6 zeigen in derselben Darstellung  ein zweites     Ausführungsbeispiel    in auseinander  gezogenem bzw. zusammengeschobenem Zustand der       Umfassungshülse.     



  Die     Fig.    7 und 8 zeigen im Mittellängsschnitt  bzw. in Ansicht ein weiteres     Ausführungsbeispiel    des  genannten Gerätes.  



  Die     Fig.    9a und 9b zeigen in der gleichen Dar  stellung wie     Fig.    7 eine Variante hierzu.  



       Fig.    10 zeigt im Mittellängsschnitt eine zu repa  rierende Reifenpartie unmittelbar vor Einführen eines  Reparaturkörpers.  



       Fig.    11 zeigt im Mittellängsschnitt einen in ein  Röhrchen eingeschobenen     Reparaturkörper.     



       Fig.    12 zeigt in Ansicht ein weiteres Ausfüh  rungsbeispiel des Werkzeuges.  



       Fig.    13 zeigt einen Schnitt nach der     Linie        A-A     in     Fig.    12.  



       Fig.    14 zeigt ein Detail des Werkzeuges in unter  schiedlichen Stellungen.  



  Das in den     Fig.    la,     1b        dargestellte    Werkzeug  weist einen zylindrischen Hauptteil 1 aus Metall auf,  der am hinteren Ende starr, z. B. mittels einer Ver  schraubung, mit einem     Handgriffstück        1c    verbunden  ist. Der Hauptteil 1 weist vorne und hinten je einen       Schneidring    3 bzw. 5 und einen mittleren Schneid  ring 4 auf. Die     Schneidkanten    der Ringe 3, 5 sind  nach vorn, diejenige des     Schneidringes    4 dagegen  nach hinten gerichtet. Hinter dem hintersten Schneid  ring 5 befindet sich ein Anschlagring B.

   Die Schneid  kanten des     mittleren    und des hinteren     Schneidringes     4 bzw. 5 sind durch entsprechende zylindrische Ver  jüngungen 11, 12 des Hauptteils 1 gebildet. Durch  diese wird die vor dem     Schneidring    5 befindliche  Partie des Hauptteils 1 in zwei     zylindrische    Ab  schnitte la,     1b    gleichen Durchmessers geteilt. Im  Vergleich zu diesem Durchmesser ist der Schneid  kantendurchmesser des     Schneidringes    3 kleiner, der  jenige des mittleren     Schneidringes    4 gleich und der  jenige des hintersten     Schneidringes    5 etwas     grösser         bemessen.

   Der vordere Endabschnitt la des Haupt  teils 1 ist hohl ausgebildet. In ihm ist zentral     eine     Sondennadel 2 mit um     180o    umgebogener Spitze 2a  gelagert.  



  Im Innern des hülsenförmigen Endabschnitts 1a  des Hauptteils 1 sind eine Schraubenfeder 6 und ein  zentral durchbohrtes Näpfchen 10     vorgesehen.    Die  Feder 6 drückt das Näpfchen 10 nach vorn gegen  einen Anschlag an der Innenseite der Hülsenwand in  der unmittelbaren Nähe     des        Schneidrings    3.

   Das  Näpfchen 10     lässt    sich gegen die Wirkung der Feder  6 auf der Sondennadel 2     zurückschieben.    Die zylin  drischen Abschnitte des Hauptteils 1 zwischen dem  vorderen und dem hinteren     Schneidring    sind, abge  sehen von den     verjüngten    Teilen, mit     Profilierung    in  Form     einer        Rändelung    oder     Riffelung,    zweckmäs  sig in Schraubenform, versehen, um die unter stän  diger Drehung in einer Richtung erfolgende Einfüh  rung des Geräts in das Reifenloch zu erleichtern.  



  Zum Gebrauch wird das     Werkzeug    mit der     Spitze     2a der Sondennadel 2 voran in das zu reparierende  Reifenloch eingeführt. Die Sondennadel dient dabei  als Such- bzw.     Tastorgan,    um das Gerät richtig in  den Lochkanal einzuführen. Sobald am zügigen Glei  ten der Sondennadel erkennbar ist, dass das Werk  zeug richtig in die Achse des Lochkanals eingestellt  ist, wird es unter     gleichmässigem    Drehen bis zum  Anschlag 8 in den Lochkanal     eingeführt.    Dabei wird  zunächst der     Schneidring    3 und gegen Ende der Ein  führungsbewegung der     Schneidring    5 wirksam.

   Der       Schneidring    3 schält auf der ganzen Länge des Loch  kanals die Unebenheiten von dessen Wandung ab,  so dass ein dünner, mehr oder weniger zusammen  hängender     Zylindermantel    aus     Reifenmasse    heraus  geschnitten wird, der sich zunächst entgegen der Fe  der 6 in den Abschnitt la des Hauptteils 1 hinein  schiebt.  



  In der letzten Phase der Einführung des     Werk-          zeuges    setzt sich der     hinterste        Schneidring    5 auf die  Lauffläche des     Reifens    auf und schneidet aus der  selben bei der weiteren Einführung bis zum Anschlag  8 ein Ringstück aus. Wenn das Werkzeug bis zum  Anschlag in das Reifenloch     eingeführt    ist, ragt sein  vorderster Teil bis ungefähr zur Verjüngung 11 über  die Reifenwandung hinaus in den Innenraum hinein.  



  Nunmehr wird das Werkzeug wieder durch Dre  hen in entgegengesetzter Richtung aus dem Reifen  loch herausgeschraubt. Dabei hebt zunächst die  breite Schulter am vorderen Ende der Verjüngung 12  das     Gummiringstück    aus dem Reifen heraus, das die  hinterste     Schneidkante    5     in    der letzten Phase der  Werkzeugeinführung aus der     Reifenlauffläche    heraus  geschnitten hatte. Zugleich wird die nach hinten  gerichtete     Schneidkante    des mittleren     Schneidringes     4 wirksam und schneidet, von innen nach aussen  gleitend, den Lochkanal konzentrisch noch etwas  weiter aus, als es vorher der     Schneidring    3 bei der  Werkzeugeinführung tat.

   Der Lochkanal wird dabei  zylindrisch exakt     kalibriert    mit einem Durchmesser,  der etwas kleiner ist als der mit     Hilfe    des Schneid-    rings 5 vorher bewirkte     Ausschnitt    in der Lauf  fläche. Nach dem Herausziehen des Werkzeuges aus  dem Lochkanal drückt die Feder 6 mit Hilfe des  Näpfchens 10 die vom     Schneidring    3 ausgeschnit  tenen Reifenteile wieder aus dem     Abschnitt    la her  aus, so dass sich das ausgehobene Material leicht ent  fernen lässt. Das von den     Schneidringen    4 und 5  ausgeschnittene Reifenmaterial sitzt auf der Aussen  fläche des Hauptteils 1 und lässt sich ebenfalls leicht  entfernen.

   Das Werkzeug ist damit sofort wieder       gebrauchsfähig.     



  Das Gerät nach     Fig.    4 weist eine zylindrische       Hülse    14 auf, die vorn durch eine     konische    Ein  führdüse 15 abgeschlossen ist, an deren Fuss ein  ringförmiges Bodenstück 15a angeordnet ist.

   Die  Düse 15 ist hinten durch einen Deckel 16 und vorn  durch einen Deckel 17 abgeschlossen, die beide aus  leicht     durchstossbarem    Material,     beispielsweise        Me-          tallfolie,        bestehen.    Das Innere der Düse 15 ist mit       Vulkanisierpaste    18 gefüllt, so     dass    die Düse     einen     geschlossenen Behälter für eine     abgemessene    Menge       Vulkanisierpaste    darstellt.  



  In der     Hülse    14 ist hinter dem Deckel 16 zentral  ein Reparaturkörper 7 angeordnet, der einen vulka  nisierten Gummikern aufweist, der aus einem Schaft  und einem     kegelstumpfförmigen    Schirmkopf 22 be  steht. Der Schaft und die Innenseite des Schirmkop  fes 22 sind mit einem Mantel 19 aus     vulkanisier-          barem    Kautschuk umhüllt. Den Schaft umgibt ein  Röhrchen 20, das im mittleren Teil mit     Durchbrü-.          chen    21 versehen ist. Der Kopf 22 ragt zentral durch  das Bodenstück 15a hindurch und liegt am Deckel  16 an.

   Das Ende des Schaftes und des Röhrchens 20  ragen in eine Vertiefung eines zweiten Behälters 23  für     Vull:anisierpaste    18     hinein.    Der     Behälter    23 hat  die Form     eines    flachen     Zylinders,    der im hinteren  Endteil der Hülse 14 angeordnet und hinten     mittels     eines Bodens 23a verschlossen ist, während auf der  vorderen Seite ein     napfförmiger    Körper 23b einge  baut ist, der axial ein wenig verschiebbar ist und an  dessen Boden, der in der Mitte einen leicht     durch-          stossbaren    Teil 23c besitzt, das Röhrchen 20 an  stösst.

   Der     Abschluss    des Behälters 23 nach vorne  wird durch einen Ringdeckel 26 ergänzt, der in  axialer Richtung verschiebbar ist. Im Inneren des       Behälters    23 befindet sich ein loser Einsatz 24, der  zentral einen Stift 25 mit etwas verbreitertem Kopf  trägt. Dieser Stift dient zum späteren Durchstossen  des bereits erwähnten     dünnen    Bodenteils 23c.  



  Hinter dem Kopf 22 ist in der Hülse 14 ein nach  hinten offener Napf 27 angeordnet, dessen Boden  eine zentrale     Durchbrechung    aufweist, durch welche  das Röhrchen 20 hindurchgeführt ist, auf welchem  der Napf 27 verschiebbar gelagert ist.  



  Zum Gebrauch wird das Gerät mit der Düse 15  konzentrisch zum     kalibrierten    Lochkanal auf .die Rei  fendecke aufgesetzt. Dann wird auf den Boden 23a  eine axiale, in     Fig.    4 durch einen Pfeil angedeutete  Kraft ausgeübt, was durch ein kolbenartiges Druck  stück erfolgen kann, das einen gegenüber der Hülse      14 etwas kleineren Durchmesser aufweist. Hierdurch  wird der Behälter 23 als Ganzes in der Hülse 14  vorgeschoben, wobei der Boden des Napfes 23b den  Reparaturkörper 7 samt dem Röhrchen 20 mitnimmt.  Der Kopf 22 durchstösst den Deckel 16 und stülpt  sich an der     Öffnung    des Bodenstückes     anliegend    und  diese nach     hinten    abdichtend zurück.

   Er     dringt    in  die Düse 15 ein unter Verdrängen der darin befind  lichen Paste 18 nach vorn. Diese     bringt    den Deckel  17 zum Platzen. Beim     Hindurchschieben    des Kopfes  22 durch die Düse 15, wobei sich der Kopf mit der  Rückseite eng an den Schaft anlegt, wird     das    Vor  pressen dieser ersten Menge     Vulkanisierpaste    in den  noch leeren     kalibrierten        Lochkanal    des Reifens und  nachfolgend das Einführen des     Reparaturkörpers    7  in den Lochkanal bewirkt, bis der Ringdeckel 26 des  Behälters 23 auf den Rand des Napfes 27 auftritt  und dadurch aufgehalten wird.

   Infolgedessen     durch-          stösst    der     Stift    25 den Bodenteil 23c. Durch die wei  tere Verschiebung des Ringdeckels 26 gegen den  Boden 23a wird kolbenartig die     Vulkanisierpaste    18  durch die hergestellte Öffnung in das Innere des den  Reparaturkörperschaft umgebenden Röhrchens 20  hineingepresst, aus welchem sie durch die Durchbrü  che 21 austritt. Es     erfolgt    nun das Nachpressen die  ser Menge     Vulkanisierpaste    in den Raum zwischen  dem Reparaturkörper und der     Lochwandung    des  Reifens.  



  Das Ausführungsbeispiel nach     Fig.    5 unterschei  det sich von demjenigen nach     Fig.    4 nur dadurch, dass  die     Hülse    aus einer Mehrzahl von     teleskopartig    in  einander verschiebbaren Teilen 14a, 14b, 14c, 14d  besteht und das Bodenstück 15a     napfförmig    gestaltet  ist.

   Beim Einpressen des Reparaturkörpers 7 in den  Lochkanal des     Reifens    schieben sich     daher    die Hül  senteile 14a,<I>14b, 14c,</I> 14d in die Stellung gemäss       Fig.    6 zusammen.     Im    übrigen     kommen    die     anhand     der     Fig.    4     erläuterten    Operationen     mit    dem Zusam  mendrücken der     Teleskophülse        in    der gleichen Rei  henfolge zustande.

   Mit dem Wiederausziehen der       Teleskophülse    wird gleichzeitig noch das den Schaft  des Reparaturkörpers umgebende Röhrchen 20 aus  dem Lochkanal herausgezogen und der Reparatur  körper bis zum Anschlag der Unterseite     seines     Schirmkopfes an die Innenseite der     Reifenwandung     zurückgezogen. Nach dem Absetzen des Geräts vom  Reifen wird das herausragende freie Ende des Schafts  des Reparaturkörpers in der Ebene der Lauffläche  abgeschnitten. In     Fig.    6 ist das zu reparierende Rei  fenstück in     strichpunktierten    Linien angedeutet.  



       Fig.    2 zeigt einen Reparaturkörper, der einen ko  nischen Dichtungsteil 9 mit einer grössten Dicke von  etwa 6,3 mm hat und unter     entsprechendem    Span  nen in das vorerwähnte Metallröhrchen 20     mit    etwa  5 mm Aussendurchmesser satt     anliegend    bis zum  Rand desselben eingezogen wird.

   Beim     Einführen     des Reparaturkörpers in den     Lochkanal    wird ledig  lich um das     Metallröhrchen    die Materialschicht des  sich dabei an den Schaft anlegenden     dünnen    Schirm  kopfs 22     (Fig.    3a     II)    gelegt, der sich beim Durch-    führen im Lochkanal weitgehend elastisch streckt  und damit im Durchmesser verringert. Bei Zurück  ziehen des Röhrchens 20 wirkt der sich im Reifen  innern wieder selbsttätig ausbreitende Schirmkopf 22       (Fig.    3a     III)    als Anschlag und saugt sich an der In  nenseite 28     (Fig.    3) der Reifenwand an.

   Im weiteren  Verlauf des     Herausziehens    des Röhrchens 20 wird  nacheinander der Zylinderteil 9a     (Fig.    2) und dann  der konische Teil 9 des Schaftes des Reparaturkör  pers frei und dehnt sich so weit aus, bis der     Loch-          kanal,    dessen Wandung vorher wie erläutert mit     Vul-          kanisierpaste    belegt wurde, abgedichtet ist. Durch  Ziehen an der über den Lochkanal nach aussen ra  genden dünnen und daher elastischeren Verlängerung  des     Reparaturkörperschaftes    ist eine Verschmälerung  des im Lochkanal stark eingepressten Reparaturkör  pers nicht mehr zu befürchten.  



  Der     schirmartige    Kopf 22 des Reparaturkörpers  hat die Form eines halbgeöffneten     Schirms    und  zweckmässig eine Spitze. Diese Form erleichtert die  Einführung des Reparaturkörpers. Der dünne  Schirmteil streckt sich beim Einführen und legt sich  dabei eng an die Aussenseite des Röhrchens 20 an.  



       Fig.    5 zeigt einen gerillten Dichtungsteil 9 des  Reparaturkörpers. Er macht es möglich, einen Re  paraturkörper grösseren Durchmessers in ein Röhr  chen mit kleinerem Durchmesser einzuziehen und  ohne Schrumpfung     unbeschränkte    Zeit     zu    lagern.  Auch hier sind die untere Seite des Schirmkopfes  und die Aussenfläche des Dichtungsteils 9 mit einer  Verbindungsschicht aus     unvulkanisiertem    Kautschuk,  der vorteilhaft Schwefel enthält, ummantelt.  



  Bei der bis jetzt     geschilderten    Arbeitsweise muss  die     Vulkanisierpaste    sehr     fliessfähig    sein. Der Paste  werden zu diesem Zweck Lösungsmittel und Weich  macher beigemischt. Bei dem Einführen des Repa  raturkörpers in das Reifenloch streift der     Gummi-          schirmkopf    einen grossen Teil der     vorgepressten     Paste im Lochkanal ab, und diese dringt deshalb, an  der Spitze des Schirmkopfes anhaftend, nach innen  in den Hohlraum des     Reifens.     



  Ein     wesentlicher    Teil der nachgepressten Paste,  die an den Durchbrüchen 21 des Röhrchens 20  ebenfalls in den Hohlraum des Reifens austritt,  kann beim Zurückziehen des Röhrchens bei schnel  lem Anlegen des Schirmkopfes an die Innenseite der  Reifenwand durch starkes Fliessen nach aussen     aus-          serhalb    des Schirmkopfes gequetscht werden.

   Unter  halb des Schirmkopfes, d. h. zwischen ihm und der  Innenseite der Reifenwand verbleibt dann nur     ver-          hältnismässig    wenig     Vulkanisierpaste.    Der noch ver  bleibende, am Röhrchen     anhaftende        Pastenrest,    der  sich bei dem Zurückziehen des Röhrchens an dem  inneren Ende des     Lochkanals    abstreift und in den  Lochkanal gezogen wird, reicht unter Umständen  nicht aus. An der Lochwandung zwischen der     unvul-          kanisierten    Verbindungsschicht des Schaftes     (Fig.    2)  verbleibt nur ungleichmässig und wenig vulkanisie  rende Paste.

             Fig.        3a1-3aIV    zeigen einen Reparaturkörper 7,  dessen Schaft wieder in ein Blechröhrchen 20 ein  gezogen ist. Die Innenseite des Schirmkopfes, welche  auch mit der dünnen Verbindungsschicht 19 aus     un-          vulkanisiertem    Kautschuk belegt ist, ist zusätzlich mit  einem Blättchen 7a aus     unvulkanisiertem    Kautschuk  belegt, welches Schwefel oder     Beschleuniger    enthal  ten kann und dessen Querschnitt     keilförmig    ist.

   Diese  klebrige, knetbare, jedoch     lösungsmittelfreie,    starke,       zähe    Gummimasse wird beim Einführen des Repara  turkörpers in den engen Lochkanal vom     Schirmkopf     des Reparaturkörpers an das Blechröhrchen 20       (Fig.    3a     1I)        gepresst.    Beim Öffnen des     Schirmkopfes     im Innenraum des Reifens bleibt ein Teil der Kau  tschukmasse     (Fig.    3a     III)

      am Röhrchen 20 und der  andere Teil an der     Schirmkopfinnenseite        haften.     Beim Zurückziehen des     Röhrchens        streift    sich die  anhaftende Masse, die durch das Lösungsmittel der  nachgepressten     Vulkanisierpaste    an der     Oberfläche     schlüpfrig wird, am und im Lochkanal ab. Bei dem  Zurückziehen des Blechröhrchens legt sich zunächst  der Schirmkopf an die Innenseite der Reifenwand an  und bildet damit einen Widerstand gegen das weitere  Herausziehen der Hülse. Dadurch streckt und ver  jüngt sich der zylindrische Schaftteil 9a und es er  gibt sich dabei ein kleinerer Zwischenraum gegen  über der Lochwandung.

   Zugleich wird die Gummi  masse zusammen mit der     nachgepressten        Vulkanisier-          paste    in diesen Hohlraum     (Fig.    3a IV) hineinge  presst. Die zähe,     lösungsmittelfreie,        unvulkanisierte     Kautschukmasse kann bei dem schnellen     Anziehen     des Schirmkopfes an die Innenwand nicht nach dem  Schirmrand hin entweichen und wird     zwangläufig    in  den vorher genannten Zwischenraum hineingepresst.  



  Bei Anwendung des Kautschukplättchens wird  also einerseits zwischen Lochwandung und Repara  turkörper und andererseits zwischen     Schirmkopf    und       Reifeninnenwand        gleichmässiger    vulkanisierende  Paste eingepresst.  



  Das in den     Fig.    7 und 8 dargestellte Gerät weist  eine     Hülse    29 auf, die eine mit     Vulkanisierpaste    39  gefüllte Patrone 30     aufnimmt,    die vorne mit einer  leicht     einreissbaren    Folie 33 und hinten mit     einem          segmentartig    radial     eingeschnittenen,    mit einer     trich-          terartigen    Einbuchtung versehenen Deckel 34 und       darüber    angeordneter, leicht     aufreissbarer        Folie    35  luftdicht verschlossen ist.

   Am vorderen Ende der Pa  trone 30 ist eine konische Düse 31 aus leicht dehn  barem Material eingefalzt, die zur Spitze zu gefaltet       (Fig.    8) und mit Greifspitzen 32 versehen ist. Auf  dem Hinterrand der Patrone 30 sitzt ein Führungs  rohr 38. Zentral in diesem Führungsrohr 38 ist der  Reparaturkörper 7 angeordnet, auf dessen Schaft  wieder das zylindrische Röhrchen 20 aufgezogen ist,  das ausser den Durchbrüchen 21 noch Durchbrüche  40 und nach aussen vorstehende Nocken 42 besitzt.  Der Körper 7 ist derart angeordnet, dass er mit sei  nem Schirmkopf 22 in der Einbuchtung des Deckels  34 der Patrone 30 liegt. Den Abschluss des Röhr  chens 20 nach hinten bildet eine     federnde    Griffkappe    36.

   Innerhalb der Hülse 29 ist hinter dem Schirm  kopf 22 des Körpers 7 konzentrisch um das Röhr  chen 20 lose eine Tellerscheibe 41 angeordnet.  



  Das Führungsrohr 38 besteht im     wesentlichen     aus einem zylindrischen Rohrstück, das hinten zur  Führung     des    Röhrchens 20 mit radialen Haltezungen  versehen ist. Die Rohrwandung ist mehrfach derart  durchbrochen, dass an     diesen    Stellen nur drei schmale       Haltelippen    stehen bleiben, die abgewinkelt sind und  auf dem     Hinterrand    der Patrone 30 aufliegen. Die  über die     Abwinkelung    hinausstehenden Segmente  zentrieren sich in der     Bördelung    der Patrone. Beim  Aufsetzen der Griffkappe 36 werden diese Haltelip  pen weiter abgewinkelt.

   Die vordere     Stirnseite    des  Führungsrohres 38 stösst an der Tellerscheibe 41 an.  



  Zum Gebrauch setzt man das Gerät mit der  Spitze der Düse 31 in radialer Richtung in die     äus-          sere    Öffnung des vorher     kalibrierten    Reifenloches  ein. Dabei     verankern    sich die Greifspitzen 32 der  Düse 31 im Gummi der Lauffläche. Nun drückt man  immer in Richtung der Achse des Reifenloches mit  der Hand auf die Oberseite der Griffkappe 36, wo  durch der Körper 7     mitsamt    dem Röhrchen 20 mit  dem Schirmkopf 22 voran in die Patrone 30     hinein-          gepresst    wird.

   Dabei zerreisst der     Schirmkopf    zu  nächst die hintere     Folie    35 und drückt die radial  eingeschnittenen Segmente des Kopfes 34 so weit       auseinander,    dass der Schirmkopf 22 in an den  Schaft     herangefaltetem    Zustand durch die Düsen  öffnung in das Innere der Patrone 30 eintreten kann.

    Während dieses Vorganges, durch den der Innen  raum der Patrone mit dem Vordringen des Körpers 7  zunehmend verkleinert wird, bewirkt der dadurch auf  den     Patroneninhalt    ausgeübte Druck, dass der im  vorderen konischen Patronenteil befindliche Teil der       Vulkanisierpaste    die vordere     Abschlussfolie    38 der  Patrone 30 sprengt und durch die     Düse    31 in das  Reifenloch eintritt.

       Dies    ist die Phase der     Vorpres-          sung,    in der die erste     Portion    der     Vulkanisierpaste     in das noch offene     Reifenloch        hineingepresst    wird.  



  Unter dem fortgesetzten     axialen    Druck auf die       Griffkappe    36 wird der Dichtungskörper mitsamt  dem Röhrchen 20 immer weiter vorgeschoben und  gelangt     schliesslich    in die konische Düse 31 und  durch deren     Öffnung    hindurch in das     Innere    des  Reifenloches.  



  Während     dieses        Vorganges    des     axialen        Vorschie-          bens    nähern sich die Nocken 42 des Röhrchens 20  der Tellerscheibe 41 und drücken diese auf die auf  gerissene Rückseite der Patrone 30, die dadurch       rückwärtig    wieder abgeschlossen wird.

   Bei der Wei  terbewegung der     Griffkappe    36 stösst diese auf die  Hinterkante des     zylindrischen    Führungsrohres 3 8 auf  und drückt dieses so weit nach vorn,     dass    es die Tel  lerscheibe 41 auf den Boden     des    Napfes 34 drückt  und dadurch die restliche Portion der in der Patrone  befindlichen     Vulkanisierpaste    aus der Patrone ver  drängt. In dieser Phase bilden die Durchbrüche 40  des Röhrchens 20 den einzigen Ausweg für die Paste,  die infolgedessen in das Innere des -Röhrchens 20      eintritt, dieses auffüllt und durch die Durchbrüche 21  ins Reifenloch austritt.  



  Die Länge des Gerätes ist so bemessen, dass,  nachdem die Griffkappe 36 ihre vorderste Stellung  erreicht hat, der Körper 7 mitsamt dem Röhrchen 20  so weit durch das Reifenloch hindurchgeführt ist,  dass der Rand des     schirmartigen    Kopfes 22 in das  Innere des Reifens gelangt ist und sich wieder ent  sprechend ausgebreitet hat, so dass er weit über den  Umfang der     Reifenlochmündung    hinausgreifend den  Körper 7 wie ein breiter Nietkopf gegen Wiederher  ausziehen     sichert.     



  Am     Schlusse    der     Eindrückbewegung    schiebt sich  die entsprechend federnd ausgebildete Griffkappe 36  über die     Hülse    29 und rastet     an    den vorstehenden  Nocken 37 ein.

   Zieht man nach diesem Einrasten die  Griffkappe 36 in     axialer    Richtung heraus, so wird  zunächst die Rückseite des     Schirmkopfes    22 fest ge  gen die Innenseite der Reifenwand     gepresst,    legt sich  an diese an und dichtet die     Innenmündung    des Rei  fenloches ab, das ausserdem bereits durch den Schaft       des        Reparaturkörpers    7     ausgefüllt    ist.

   Beim weiteren  Zurückziehen der Griffkappe 36 gleitet das Röhr  chen 20 vom Schaft des durch seinen Schirmkopf im  Reifenloch verankerten Körpers 7 ab und hinterlässt  zwischen der Lochwandung und dem Schaftumfang  die     Vulkanisierpaste,    die durch die Durchbrüche 40  des Röhrchens in das Innere desselben eingetreten  war. Gleichzeitig nimmt die eingerastete Griffkappe  36 auch die Hülse 29, das     Führungsrohr    38 und die  Tellerscheibe 41 zusammen     mit    der leeren und zer  störten Patrone 30 mit, so dass das     ganze    Gerät aus  dem Reifen     herausgelangt.     



  Grundsätzlich ist es     möglich,    das Gerät erneut  mit einer Patrone und einem Dichtungskörper zu be  schicken und zum abermaligen Gebrauch herzurich  ten. Bei der     Billigkeit    seiner Herstellung ist es jedoch  vorteilhafter, es nach einmaligem Gebrauch wegzu  werfen.  



  Die in     Fig.    9a dargestellte Variante     betrifft    eine  andere     Gestaltung    der konischen Düse und der ein  gesetzten Patrone für die     Vulkanisierpaste.    Hier ist  die Düse derart an die Patrone gefalzt, dass die diese  nach vorne abschliessende, leicht zerstörbare Folie  ausserhalb der Düsenwandung verläuft.  



  Bei der Variante gemäss     Fig.    9b ist die Griff  kappe durch ein     teleskopartiges,        zusammenschieb-          bares    Rohr 43 mit es nach hinten     abschliessender     Griffplatte 44 ersetzt. Dieses Rohr sitzt auf der  Rückseite der Patrone auf und ersetzt das Führungs  rohr 38 und die Griffkappe 36 des Ausführungsbei  spiels gemäss den     Fig.    7 und B.  



  Bei dem in     Fig.    11 dargestellten Reparaturkörper  7 weist der wieder schirmartige Kopf 22 einen     kegel-          stumpfförmigen    Basisteil 45 und einen konkav ge  wölbten, sich zu einer Spitze verjüngenden Vorder  teil 46 auf. Der Teil 45 ist auf seiner Rückseite ver  tieft, so dass eine bis zur Basiskante des     Kegels    sich  zunehmend verjüngende Wandung gebildet wird.    Diese Wandung weist im Randteil einen grösseren  Neigungswinkel auf, so dass die Randkante etwas  näher an den Schaft herangerückt ist.  



  Der Schaft des Reparaturkörpers umfasst wieder  einen zylindrischen Vorderteil 9a, einen sich nach  hinten verjüngenden mittleren Teil 9 und einen hin  teren zylindrischen Teil 9b     mit    kleinerem Durch  messer.  



  Die Einführung des Reparaturkörpers 7     in    das  Reifenloch und seine Befestigung in demselben wird  wieder dadurch erleichtert, dass der Schaft des Kör  pers 7 in ein aus einem Metall oder     Kunststoff    be  stehendes zylindrisches Röhrchen 20 mit seitlichen  Durchbrüchen 21     eingeführt    ist, das nur den dickeren  Schaftteil, insbesondere den Vorderteil 9a,     satt    und  straff umschliesst, während mindestens die hintere  Partie des konischen Teiles 9 und der     ganze    Hinter  teil 9b mit Spiel innerhalb des Röhrchens 20 liegen,

    so dass beim Einführen des Körpers 7 samt Röhr  chen 20 in das Reifenloch von hinten zwischen die  Wandung des Röhrchens und den Umfang des zylin  drischen Schaftteils 9b     Vulkanisierpaste    eingepresst  und durch die seitlichen Durchbrüche 21 des Röhr  chens 20 aus diesem heraus gefördert werden kann.  



  Der Reparaturkörper 7 besteht im     Kern,        ein-          schliesslich    des Kopfes 22, aus     ausvulkanisiertem     Gummi mit etwa 40 bis     60         shore.    Der Kern ist mit  einem dünnen Mantel aus     vulkanisiertem    Kautschuk  überzogen, der hier die gesamte Oberfläche des Re  paraturkörpers mit Ausnahme der Vorderseite des  Kopfes und der Rückseite des Schaftes bildet.

      Nachdem der Reparaturkörper 7 in das Reifen  loch     eingeführt,    eine     lösungsmittelarme        Vulkanisier-          paste,    die     Kautschuk-Füllmittel    und ein Gemisch von       Vulkanisationsbeschleuniger    und Ultrabeschleuniger  enthält, durch das Röhrchen 20 zwischen den Körper  7 und die Lochwandung eingepresst und alsdann das  Röhrchen 20 aus dem Loch herausgezogen sowie das  nach aussen vorstehende Schaftende in der Reifen  lauffläche abgeschnitten worden ist, beginnt unter  der durch die     Walkarbeit    des fahrenden Reifens er  zeugten Wärme das     Einvulkanisieren    des Reparatur  körpers in das Reifenloch,

   wodurch er über die ganze  Ausdehnung seines Schaftes mit dem äusseren Rei  fengummi 47, den gummierten Kordlagen 48 und  der inneren Gummilage 49 innerhalb des Loches des  in     Fig.    10 dargestellten Reifens innig verbunden  wird.    Dabei wird     zweckmässig    so viel     Vulkanisierpaste     eingeführt, dass sie auch die Rückseite des schirm  artigen Kopfes 22 bedeckt und beim Anlegen der  selben an die Innenseite der Reifenwandung auch  auf dieser Berührungsfläche     eine        ausvulkanisierende     Verbindung herstellt.

   Zu diesem Zweck kann es vor  teilhaft sein, dem Reparaturkörper von vornherein im  Bereich der Kopfrückseite und dem vorderen Teil  der     Röhrehenaussenseite    einen dünnen Belag 51 einer       lösungsmittelfreien        Vulkanisierpaste    ähnlich dem  Blättchen 7a zu geben, der aus     Kautschuk    und Füll-           mitteln    mit Zusatz von     Schwefel    und Zinkweiss be  steht.

   Beispielsweise kann eine solche     lösungsmittel-          freie        Vulkanisierpaste    enthalten  
EMI0007.0006     
  
    100 <SEP> GwT1 <SEP> Kautschuk
<tb>  40 <SEP> bis <SEP> 80 <SEP> GwT1 <SEP> Kreide
<tb>  1,5 <SEP> bis <SEP> 15 <SEP> GwT1 <SEP> Zinkweiss-Rotsiegel
<tb>  0,5 <SEP> bis <SEP> 2,0 <SEP> GeT1 <SEP> Schwefel
<tb>  1,5 <SEP> bis <SEP> 6,0 <SEP> GeT1 <SEP> depolymerisierter
<tb>  Kautschuk       Bei der     Kalibrierung    des Reifenloches     mittels    des  früher erläuterten Werkzeuges ist zu beachten, dass  der Reparaturkörper sich unter einer gewissen allsei  tigen radialen Spannung in das Reifenloch einfügt,

    wodurch eine besonders wirksame Abdichtung des  Loches bereits     unmittelbar    nach der Einführung des  Reparaturkörpers und nach Vollendung des     Einvul-          kanisierens    eine lückenlose Verbindung der gesam  ten, an der Lochwandung anliegenden Oberfläche des  Reparaturkörpers mit der Lochwandung erreicht  wird. Zu diesem Zweck wird der zylindrische Teil 9a  des Reparaturkörpers so bemessen, dass sein Durch  messer etwa das Zwei- bis Dreifache des     kalibrierten     Reifenloches beträgt, das er verschliessen soll.

   Die  Elastizität des Weichgummis, aus dem der Körper  besteht, gestattet, dass dieser Durchmesser bereits bei  der Einführung in das Röhrchen 20 etwas verkleinert  wird und dass er bei der Einführung in den Reifen  sich weiter bis auf denjenigen Betrag verringern lässt,  auf den das     kalibrierte    Reifenloch sich bei Einfüh  rung des Reparaturkörpers elastisch ausweiten lässt.  Nach Entfernung des Einführungsgerätes und des  Röhrchens 20 sitzt dann der Schaft des Reparatur  körpers mit einer ziemlich starken Spannung im Rei  fenloch und dichtet     dieses    über seine ganze Innen  fläche ab.  



  Die erläuterte Gestaltung des Reparaturkörpers       erleichtert    ausserordentlich die gut zentrierte Ein  führung dieses Körpers in das zu reparierende Rei  fenloch. Der konkav gewölbte verjüngte Teil 46 des  Kopfes 22 dringt mit der Spitze leicht in das Reifen  loch auf der Aussenseite der Lauffläche ein     (Fig.    10).  Die konkav gewölbten Flanken drücken dabei fe  dernd die Lochwandung allseitig nach aussen und  ermöglichen auf diese Weise,     dass    der Kegelstumpf  teil 45 des Kopfes, der sich zugleich rückwärts an  den Schaft des Reparaturkörpers anlegt, leicht und  zentrisch in das Reifenloch gelangt.  



  Das Ausführungsbeispiel des Werkzeuges nach  den     Fig.    12 bis 14 unterscheidet sich von demjenigen  nach den     Fig.        lca,        1b    dadurch, dass der Hauptteil 1  hinter dem Anschlagring 8 mit zwei zylindrischen  Verjüngungen 52 bzw. 53 versehen ist, die in mitein  ander kontrastierenden Farben, z. B. Rot und Grün  oder Gelb und Blau, markiert sind.

   Auf dem Haupt  teil 1 ist gleitend eine Hülse 54 gelagert, die einer  seits ein Fenster 55 besitzt, das     ungefähr    die gleiche  Höhe wie jede der Verjüngungen 52, 53 aufweist,    und andererseits mittels eines     axialen        Führungs-          schlitzes    56 durch einen     Führungsstift    57 geführt ist,  der starr am     Schaft    angeordnet ist. Mittels     einer    Fe  der 58, die hinten am     Griffstück        1c    abgestützt ist,  ist die Hülse 54 kraftschlüssig in ihrer vorderen     End-          lage    gehalten.

   Beim Einführen des Gerätes in das  Reifenloch wird die Hülse 54 am Hauptteil 1 entlang  entgegen der Wirkung der Druckfeder 58 zurück  geschoben.    Nachstehend wird     angenommen,    dass die vor  dere     Verjüngung    52 rot, die     hintere    Verjüngung 53  dagegen grün markiert sei.  



  Wenn das zu reparierende Reifenloch im Aussen  teil des     Reifenprofils        liegt,    so bohrt man mit dem  Werkzeug nur so tief in den Reifen hinein, bis     im     Fenster 55 der Hülse 54 die rote Markierung in  voller Breite sichtbar ist (Stellung I in     Fig.    14). Liegt  dagegen das zu reparierende Loch im inneren Teil  des     Reifenprofils,    dann wird     mit    dem Werkzeug tief  in den Reifen     hineingebohrt,    bis die     grüne    Markie  rung in voller Breite im Fenster 54 sichtbar ist  (Stellung     II    in     Fig.    14).

   Sobald die betreffende Mar  kierung im Fenster 54 erscheint, wird das Werkzeug  in der oben anhand der     Fig.   <I>la,</I>     1b    beschriebenen  Weise aus dem Reifen     herausbewegt.     



  Der Durchmesser der     Kalibrierteile    des     Werk-          zeuges    muss entsprechend der Grösse     des    zu reparie  renden     Reifenloches    gewählt werden.     Zweckmässig     wird daher eine Garnitur von gegeneinander auswech  selbaren     Kalibrierteilen    verschiedener Durchmesser  bereitgehalten, um je nach den vorkommenden Ab  messungen des auszubessernden     Reifenloches    _ das  passende Werkzeug zur Verfügung zu haben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zum Reparieren von schlauchlosen Reifen auf der Felge mit Hilfe von Vulkanisierpaste und eines aus Gummi bestehenden, einen schirmarti gen Kopf aufweisenden Reparaturkörpers, der aus einem Kern von ausvulkanisiertem Gummi besteht, welcher einen Schaft von zylindrischer und nach dem freien Ende sich verjüngender Form besitzt und min destens auf einem Teil seiner Länge mit einer Schicht von unvulkanisiertem Kautschuk ummantelt ist, da durch gekennzeichnet,
    dass das Reifenloch zur An passung an den Durchmesser und die Form des Schaftes des Reparaturkörpers derart kalibriert wird, dass der danach eingeführte Reparaturkörper inner halb des Reifens eine nietkopfartige Erweiterung bil det und in dieser Lage mittels vor und nach Ein führung des Reparaturkörpers eingepresster Vulkani- sierpaste mit der Lochwandung verbunden wird.
    II. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem Such- und Kalibrierwerkzeug so wie einem zylindrischen Gerät zum Einführen von Vulkanisierpaste und Reparaturkörper in den Loch kanal besteht. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, bei welchem ein Reparaturkörper mit zylindrischem Schaftteil und kegelstumpfförmigem Schirmkopf verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Reifenloch so kali- briert wird, dass der sich an den Schirmkopf an- schliessende,
    zylindrische Schaftteil des Reparatur körpers den doppelten bis dreifachen Durchmesser des abzudichtenden Reifenloches besitzt. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Such- und Kalibrierwerk- zeug einen zylindrischen Hauptteil (1) aus Metall aufweist, der am hinteren Ende starr mit einem Griffstück (1c) verbunden ist, im vorderen hohlen Endabschnitt (la)
    eine zentral angeordnete Sonden nadel (2) trägt und einen vorderen sowie einen hin teren, nach vorn gerichteten Schneidring (3, 5) nebst einem mittleren, nach hinten gerichteten Schneidring (4) und hinter dem hintersten Schneidring (5) einen breiten Anschlagring (8) besitzt, wobei im Vergleich zum Durchmesser der vor dem hintersten Schneid ring (5) befindlichen Abschnitte (la, 1b) des Haupt teils der Schneidkantendurchmesser des vordersten Schneidringes (3) kleiner,
    derjenige des mittleren Schneidringes (4) gleich und derjenige des hintersten Schneidringes (5) grösser ist. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidkanten des mittleren und des hinteren Schneidringes. (4, 5) durch zylin drische Verjüngungen (11, 12) des Hauptteiles (1) gebildet sind. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im vorderen hohlen Endab schnitt (la) des Hauptteils (1) ein mit einer zen tralen Bohrung versehenes, auf der Sondennadel (2) verschiebbares Näpfchen (10) angeordnet ist, das unter dem Einfluss einer es nach vorn pressenden Feder (6) steht. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die vor dem hintersten Schneid ring (5) befindlichen zylindrischen Abschnitte (1a, 1b) des Hauptteils (1) ausserhalb der Verjüngungen (11, 12) mit einer Profilierung, z.
    B. einer schrauben förmigen Rändelung oder Riffelung, versehen sind. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, gekenn- zeichnet durch zwei am Hauptteil (1) angeordnete zylindrische Verjüngungen (52, 53), die in kontra stierenden Farben lackiert sind, eine auf dem Haupt teil (1) verschiebbare zylindrische Hülse (54) mit Fenster (55) und Führungsschlitz (56), in den ein starr am Hauptteil angeordneter Führungsstift (57) eingreift,
    und eine zwischen dem Griffstück (1c) und der Hinterkante der Hülse (54) angeordnete Druck feder (58). 7. Vorrichtung nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät zum Einführen von Vulkanisierpaste und Reparaturkörper eine zylindri sche Hülse aufweist, die vorne durch eine konische Düse (15) geschlossen ist und in deren Innerem an- schliessend an die Düse hintereinander ein erster ge schlossener Behälter für eine abgepresste Menge Vul- kanisierpaste (18), ein Reparaturkörper (7)
    mit schirmartigem Kopf (22) und einem teils zylindri schen, teils konischen, in ein mit seitlichen Durch brüchen (21) versehenes Röhrchen (20) eingeführten Schaft und ein zweiter geschlossener Behälter (23) für eine abgemessene Menge Vulkanisierpaste (18) mit dazwischengeschalteten druckvermittelnden Bau teilen derart angeordnet ist, dass beim Zusammen schieben des Hülseninhaltes von hinten nach vorne durch den Düsenkonus zunächst der erste Behälter mit Vulkanisierpaste (18) entleert, dann der Repara turkörper (7) mitsamt dem auf den Schaft aufge schobenen Röhrchen (20)
    ausgestossen und schliess- lich der zweite Behälter (23) mit Vulkanisierpaste (18) in das Innere des genannten Röhrchens (20) entleert wird. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse aus einer Mehrzahl von teleskopartig ineinander verschiebbaren Teilen <I>(14a, 14b, 14c,</I> 14d) besteht, wobei der Hülsenteil (14c) mit dem kleinsten Durchmesser starr mit der konischen Düse (15) verbunden ist. 9.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Düse (15) als erster Behäl ter für Vulkanisierpaste (18) ausgebildet ist und vorne und hinten durch je einen Deckel abgeschlos sen ist, der unter Druck zu durchstossen bestimmt ist. 10.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass am hinteren Ende der Hülse der zweite Behälter (23) für Vulkanisierpaste (18) in Form eines auf der Rückseite mit einem Boden (23a) verschlossenen Zylinders vorgesehen ist, der auf der Vorderseite mit einem napfförmigen Körper (23b) mit zu durchstossen bestimmtem Flächenteil (23c) und einem Ringdeckel (26) abgeschlossen ist. 11.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Reparaturkörper (7) samt dem den Schaft umgebenden, mit Durchbrüchen (21) versehenen Röhrchen im Hülseninnern so angeordnet ist, dass er mit dem Kopf (22) in einem zentralen Ausbruch des Bodenstücks (15a) der Hülse lagert, während sein Schaftende in einer Vertiefung des hin teren Behälters (23) ruht. 12. Vorrichtung nach Unteranspruch 10, gekenn- zeichnet durch einen auf dem Röhrchen (20) ver schiebbar geführten durchbrochenen Napf (27), des sen rückwärtiger freier Rand sich beim Zusammen schieben des Hülseninhaltes gegen den Ringdeckel (26) des Behälters (23) legt und diesen axial ver schiebt. 13.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 7, gekenn zeichnet durch einen innerhalb des hinteren Behäl ters (23) vorgesehenen losen Einsatz (24), der zen tral einen Stift (25) mit verbreitertem Kopf trägt, welcher beim Berühren mit dem Behälter (23) dessen Flächenteil (23c) durchstösst. 14. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, gekenn zeichnet durch ein auf das vordere Ende des Röhr chens (20) aufgeschobenes Blättchen aus unvulka- nisiertem Kautschuk. 15.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät zum Einführen von Vulkanisierpaste und Reparaturkörper eine Hülse (29) mit einer darin angeordneten einzigen und in eine konisch zulaufende Düse hineinragenden Pa trone (30), die mit Vulkanisierpaste (39) gefüllt und auf der Vorder- und Hinterseite mit aufzureissen be stimmten Folien (33, 35) abgeschlossen ist, einen zentral hinter der Patrone (30) angeordneten Repara turkörper (7) mit konisch zulaufendem Schirmkopf (22) und in ein mit durchlochtem Mantel versehenes Röhrchen (20) eingezogenem Schaft sowie Pressmit tel aufweist,
    die unter axialem Druck den Repara turkörper (7) mit dem Röhrchen (20) durch die Pa trone (30) und die Düsenöffnung hindurchdrücken und dabei nacheinander in zwei Portionen die Vul- kanisierpaste (39) aus der Patrone (30) durch die Düsenöffnung hindurch entleeren. 16.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der Rückseite mit einem segmentartig radial eingeschnittenen Napf (34) und der Folie (35) luftdicht verschlossene Patrone (30) vorne eine eingefalzte, konische, dehnbare Düse (31), die zur Spitze hin gefaltet und mit Greifspritzen (32) versehen ist, und rückwärtig ein auf ihrem Hinter- rand aufsitzendes Führungsrohr (38) aufweist und das auf den Schaft des Reparaturkörpers aufgezogene zylindrische Röhrchen (20) mit Durchbrüchen (21, 40) und nach aussen vorstehenden Nocken (42) versehen ist und am vorderen Ende eine hinter dem Schirm kopf (22)
    konzentrische, das Röhrchen (20) lose um gebende Tellerscheibe (41), am hinteren Ende da gegen eine federnde Griffkappe (36) trägt. 17. Vorrichtung nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass zum Pressen der Vulkanisier- paste ein teleskopartig zusammenschiebbares Rohr (43) vorgesehen ist, das hinten auf der Hülse (29) aufsitzt und rückwärtig mit einer Griffplatte (44) ab geschlossen ist.
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