Verfahren zum Färben oder Bedrucken von textilen Gebilden aus Acrylnitrilpolymerisationsprodukten Die Bedeutung der Polyacrylnitrilfaser hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Man ist deshalb be müht, neue Farbstoffe und neue Färbeverfahren für diese Faser zu finden. Grössere Bedeutung hat nur das Färben mit basischen Farbstoffen erlangt, weil man mit Dispersionsfarbstoffen höchstens helle Töne erhält und das Cupro-Ionenverfahren technisch um ständlich ist.
Das Färben mit basischen Farbstoffen ist dagegen verhältnismässig einfach und liefert Fär bungen mit recht hohen allgemeinen Echtheiten, ins besondere ausgezeichneten Nassechtheiten und sehr guter Lichtechtheit. Es hat aber den Nachteil, dass es sehr schwierig ist, egale Färbungen und Drucke, vor allem in hellen Tönen, zu erzielen.
Es wurde nun gefunden, dass bestimmte Disper- sionsfarbstoffe, die mindestens eine Sulfoxydgruppe im Molekül enthalten, sehr gut zum Färben oder Be drucken von textilen Gebilden geeignet sind, die aus Acrylnitrilpolymerisaten oder -mischpolymerisaten bestehen oder diese enthalten.
Diese Farbstoffe vereinigen in sich die Vorteile der basischen Farbstoffe, nämlich ihre grosse Affinität zur Polyacrylnitrilfaser und ihre ausgezeichneten Licht- und Nassechtheiten, mit denen der Dispersions- farbstoffe, die auch in hellsten Tönen einwandfrei egalisieren.
Sulfoxydgruppen enthaltende Farbstoffe sind zwar bekannt. Sie sind zum Färben von Fasern aus Cellu- losederivaten und Polyamiden vorgeschlagen worden. Da jedoch zahlreiche Farbstoffe für Cellulosederivate und Polyamide nicht zum Färben von Acrylnitrilpoly- merisaten verwendet werden können, war das Ergeb nis des erfindungsgemässen Verfahrens nicht zu er warten.
Dieses Ergebnis ist vielmehr überraschend, weil die entsprechenden, an Stelle der Sulfoxydgruppe eine Sulfid- oder Sulfongruppe enthaltenden Farb stoffe keine Affinität zu Acrylnitrilpolymerisaten haben.
Die erfindungsgemäss zu verwendenden Farbstoffe sind frei von Carbonsäure- und Sulfonsäuregruppen und enthalten mindestens einmal im Molekül den Rest Ri-SO-R2, worin R1 einen Alkylenrest und R2 einen Alkylrest bedeuten.
Man färbt vorzugsweise aus wässeriger, vorzugs weise schwach saurer Suspension und in Gegenwart von nichtionogenen oder anion- oder kationaktiven Dispergiermitteln bei erhöhter Temperatur. Man kann selbsverständlich die Färbung auch im geschlossenen Gefäss bei erhöhter Temperatur und unter Druck durchführen. Die gefärbten Materialien können einer Hitzenachbehandlung, z. B. Dämpfen oder Erhitzen auf Temperaturen über 100 C, oder einer Nachbe handlung mit Säuren, Aldehyden, z. B.
Formaldehyd, oder Oxydationsmitteln oder anionaktiven Mitteln unterzogen werden. Die Färbungen und Drucke auf Polyacrylnitrilfasermaterial weisen gute Licht-, Wasch-, Wasser-, Walk-, Schweiss-, Meerwasser-, Plissier- und Thermofixierechtheiten auf. Die erhal tenen Färbungen sind auch in hellsten Tönen sehr egal.
Mit den definitionsgemässen Farbstoffen lassen sich auch Mischgewebe, welche einen Polyacrylnitril- faseranteil enthalten, sehr gut färben, wobei Wolle, Baumwolle und Viscose reserviert werden. In den folgenden Beispielen sind unter Teilen Gewichtsteile und unter Prozenten Gewichtsprozente zu verstehen. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.
<I>Beispiel 1</I> 35 Teile des Farbstoffes der Formel
EMI0002.0010
20 Teile dinaphthylmethandisulfonsaures Natrium, 20 Teile eines Fettalkoholsulfonates und 25 Teile wasserfreies Natriumsulfat werden innig vermahlen. 1 Teil des so erhaltenen Präparates wird in 3000 Teilen Wasser von Zimmer temperatur suspendiert.
In die mit 5 Teilen Essig säure sauer gestellte Färbeflotte geht man mit<B>100</B> Teilen vorgereinigtem Polyacrylnitrilgewebe bei 50 ein, erhöht die Temperatur im Verlauf einer halben Stunde bis zum Kochen und färbt noch während einer Stunde bei Kochtemperatur. Anschliessend spült man das gefärbte Material und seift es während 20 Minu ten in einem kochenden Bade, das 1 g/1 eines nicht- ionogenen Waschmittels enthält.
Nach dem Spülen und Trocknen erhält man ein kräftig rot egal ge färbtes Gewebe von guten Licht-, Wasch-, Wasser-, Walk-, Schweiss-, Meerwasser-, Plissier- und Thermo- fixierechtheiten.
Färbungen mit ähnlichen Echtheitseigenschaften erhält man, wenn man beispielsweise folgende Azo- farbstoffe einsetzt:
EMI0002.0029
EMI0002.0030
Farbton <SEP> der
<tb> R4 <SEP> x <SEP> y <SEP> R5 <SEP> R6 <SEP> Färbungen <SEP> auf
<tb> Polyacrylnitril fasern
<tb> 4-Nitrophenyl <SEP> H <SEP> H <SEP> Methyl <SEP> -CHz-CH.- <SEP> SO-CH3 <SEP> rot
<tb> do. <SEP> H <SEP> H <SEP> do. <SEP> -CH.- <SEP> CH2 <SEP> SO-CH2 <SEP> CH, <SEP> do.
<tb> do. <SEP> H <SEP> H <SEP> Äthyl <SEP> -CH,- <SEP> CH2 <SEP> SO-CH2 <SEP> CH, <SEP> do.
<tb> do. <SEP> H <SEP> H <SEP> Propyl <SEP> do. <SEP> do.
<tb> do. <SEP> H <SEP> H <SEP> 2'-Cyanäthyl <SEP> do. <SEP> scharlach
<tb> do. <SEP> H <SEP> H <SEP> 2'-Acetoxyäthyl <SEP> do.
<SEP> do.
<tb> 2,4-Dicyanphenyl <SEP> H <SEP> H <SEP> Äthyl <SEP> -CH.- <SEP> CH2- <SEP> SO-CH2 <SEP> CH, <SEP> rot
<tb> Thiazolyl <SEP> H <SEP> H <SEP> do. <SEP> do. <SEP> orange
<tb> Benzothiazolyl <SEP> H <SEP> H <SEP> do. <SEP> do. <SEP> do.
<tb> 5-Nitrothiazolyl <SEP> H <SEP> H <SEP> do. <SEP> do. <SEP> violett
<tb> 6-Nitrobenzo- <SEP> H <SEP> H <SEP> do. <SEP> do. <SEP> rot
<tb> thiazolyl
<tb> 6-Methylsulfonyl- <SEP> H <SEP> H <SEP> - <SEP> do. <SEP> do. <SEP> do.
<tb> benzothiazolyl
EMI0003.0001
Farbton <SEP> der
<tb> R4 <SEP> x <SEP> Ro <SEP> Färbungen <SEP> auf
<tb> Y <SEP> R# <SEP> Polyacrylnitril fasern
<tb> 6-Dimethyl- <SEP> H <SEP> H <SEP> Äthyl <SEP> -CH2 <SEP> CH2 <SEP> SO-CH2 <SEP> CH3 <SEP> rot
<tb> sulfamidobenzo thiazolyl
<tb> 6-Methyl- <SEP> H <SEP> H <SEP> do. <SEP> do.
<SEP> do.
<tb> sulfamidobenzo thiazolyl
<tb> 6-Methoxybenzo- <SEP> H <SEP> H <SEP> do. <SEP> do. <SEP> Scharlach
<tb> thiazolyl
<tb> 6-Methylbenzo- <SEP> H <SEP> H <SEP> do. <SEP> do. <SEP> do.
<tb> thiazolyl
<tb> 5-Acetylthienyl <SEP> H <SEP> H <SEP> do. <SEP> do. <SEP> violett
<tb> 3-Nitro-5-acetyl- <SEP> H <SEP> H <SEP> do. <SEP> do. <SEP> blau <SEP> .
<tb> thienyl
<tb> 2-Chlorphenyl <SEP> H <SEP> H <SEP> do. <SEP> do. <SEP> gelb
<tb> 2-Trifluormethyl- <SEP> H <SEP> H <SEP> do. <SEP> do. <SEP> do.
<tb> phenyl
<tb> 2-Nitrophenyl <SEP> H <SEP> H <SEP> do. <SEP> do. <SEP> rot
<tb> 2,4,6-Trinitro- <SEP> H <SEP> H <SEP> do. <SEP> do. <SEP> do.
<tb> phenyl
<tb> 2,4-Dichloro- <SEP> H <SEP> H <SEP> do. <SEP> do. <SEP> orange
<tb> phenyl
<tb> 2,4-Dinitrophenyl <SEP> H <SEP> H <SEP> do. <SEP> do. <SEP> do.
<tb> 4-Nitrophenyl <SEP> Methyl <SEP> Methyl <SEP> do. <SEP> do.
<SEP> rot
<tb> do. <SEP> do. <SEP> Methoxy <SEP> do. <SEP> do. <SEP> do.
<tb> do. <SEP> Chlor <SEP> H <SEP> do. <SEP> do. <SEP> Scharlach
<tb> do. <SEP> Brom <SEP> H <SEP> do. <SEP> do. <SEP> do.
<tb> do. <SEP> Acetyl- <SEP> H <SEP> do. <SEP> do. <SEP> rot
<tb> amino
<tb> do. <SEP> CF3 <SEP> H <SEP> do. <SEP> do. <SEP> Scharlach
<tb> do. <SEP> H <SEP> H <SEP> -CH2 <SEP> CH2 <SEP> SO-CH2 <SEP> CH3 <SEP> do. <SEP> rot <SEP> .
<tb> do. <SEP> H <SEP> H <SEP> H <SEP> do. <SEP> do.
<tb> 4-Chlorphenyl <SEP> H <SEP> H <SEP> Äthyl <SEP> do. <SEP> orange
<tb> 4-Cyanophenyl <SEP> H <SEP> <B>11</B> <SEP> do. <SEP> do. <SEP> do.
EMI0004.0001
Farbton <SEP> der
<tb> R4 <SEP> x <SEP> y <SEP> R5 <SEP> Ro <SEP> Färbungen <SEP> auf
<tb> Polyacrylnitril fasern
<tb> 4-Methyl- <SEP> H <SEP> H <SEP> Äthyl <SEP> -CH2 <SEP> CH.- <SEP> SO-CH.- <SEP> CH3 <SEP> orange
<tb> sulfonylphenyl
<tb> 4-Dimethyl- <SEP> H <SEP> H <SEP> do. <SEP> do. <SEP> do.
<tb> sulfamidophenyl
<tb> 4-Methyl- <SEP> H <SEP> H <SEP> do. <SEP> do. <SEP> do.
<tb> sulfamidophenyl
<tb> 4-Trifluormethyl- <SEP> H <SEP> H <SEP> do. <SEP> do. <SEP> do.
<tb> phenyl
<tb> 4-Nitro-2-chlor- <SEP> H <SEP> H <SEP> do. <SEP> do. <SEP> do.
<tb> phenyl
<tb> 4-Nitro-2,6- <SEP> H <SEP> H <SEP> do. <SEP> do. <SEP> braun
<tb> dichlorphenyl
<tb> 4-Nitro-2-brom- <SEP> H <SEP> H <SEP> do. <SEP> do. <SEP> orange
<tb> phenyl
<tb> 4-Nitro-2-cyan- <SEP> H <SEP> H <SEP> do. <SEP> do.
<SEP> do.
<tb> phenyl <I>Beispiel 2</I> Man beschickt eine Hochtemperaturfärbeappara- Angaben von Beispiel 1 hergestellten Färbepräpa- tur mit einer Suspension von 1 Teil des nach den rates, welches 35 II/o des Farbstoffes der Formel
EMI0004.0007
enthält, in 3000 Teilen Wasser von Zimmertempe ratur und 5 Teilen Essigsäure. 100 Teile Garn aus Polyacrylnitrilstapelfaser werden in die Färbeflotte bei 50 eingelegt. Man verschliesst die Apparatur, erhitzt sie auf 130 (Innentemperatur) und färbt während 1/2 Stunde unter Druck bei 130 .
Man erhält ein kräftig leuchtend blau egal gefärbtes Material von ausgezeichneten Echtheitseigenschaften.
Färbungen ähnlicher Echtheitseigenschaften er- hält man, wenn man beispielsweise folgende Anthra- chinonfarbstoffe einsetzt:
EMI0004.0014
EMI0005.0001
<B>w</B>
<tb> <B>u <SEP> <U>531</U></B>
<tb> <B>b</B> <SEP> @ <SEP> ...
<tb> <B>p <SEP> 4 <SEP> ,.fl <SEP> .fl</B>
<tb> _#, <SEP> <B>_Cd</B> <SEP> o <SEP> o <SEP> W <SEP> b
<tb> <B>E <SEP> -E</B> <SEP>
<tb> cs <SEP> :
ccf <SEP> O <SEP> \<B>.C <SEP> 'C <SEP> *O</B> <SEP> 'Ö
<tb> wwa.
<tb> <U>x <SEP> x <SEP> x <SEP> ö <SEP> x <SEP> z <SEP> x <SEP> ö</U>
<tb> x <SEP> x <SEP> x <SEP> x <SEP> x <SEP> x <SEP> <U>x</U> <SEP> x
<tb> x <SEP> x <SEP> x <SEP> x <SEP> x <SEP> x <SEP> x <SEP> x
<tb> <U>ä</U> <SEP> x <SEP> x <SEP> <U>x <SEP> z</U> <SEP> x <SEP> <U>ö <SEP> x <SEP> z</U>
<tb> <B>M</B>
<tb> x
<tb> U
<tb> i
<tb> m
<tb> x
<tb> U
<tb> O <SEP> U
<tb> <B>N</B>
<tb> <B>N <SEP> N</B>
<tb> x <SEP> v <SEP> U
<tb> <B>M <SEP> m <SEP> U</B> <SEP> ' <SEP> <B>M</B>
<tb> o <SEP> Ü <SEP> Ü <SEP> x <SEP> @ <SEP> Ü <SEP> O
<tb> i
<tb> x <SEP> x <SEP> U <SEP> @ <SEP> x <SEP> x
<tb> x <SEP> x
<tb> U <SEP> U <SEP> z <SEP> U <SEP> U <SEP> U
<tb> <B>N <SEP> m</B>
<tb> O <SEP> v <SEP> O <SEP> O <SEP> Ü <SEP> O <SEP> U
<tb> x <SEP> x
<tb> U <SEP> U <SEP> U
<tb> x <SEP> x
<tb> U
<SEP> @ <SEP> U <SEP> U
<tb> <B>0</B>
<tb> <B>-</B>
<tb> <B>-</B>
<tb> x <SEP> x <SEP> x <SEP> x <SEP> x <SEP> <B>Z,</B>
<tb> z <SEP> z <SEP> z <SEP> z <SEP> z <SEP> x
<tb> M
<tb> x
<tb> U
<tb> m
<tb> x <SEP> x <SEP> Ü <SEP> x <SEP> x <SEP> x <SEP> x <SEP> x
<tb> O
<tb> ä
<tb> m
<tb> x
<tb> U
<tb> x
<tb> ä <SEP> U
<tb> Ü <SEP> PC <SEP> <B>@</B> <SEP> /,'@\ <SEP> x <SEP> x <SEP> x <SEP> @ <SEP> x
<tb> O <SEP> O
<tb> b <SEP> v <SEP> Ö <SEP> @ <SEP> Ö <SEP> @ <SEP> Ö <I>Beispiel 3</I> 1 Teil des nach den Angaben von Beispiel 1 hergestellten Färbepräparates mit dem Farbstoff der Formel
EMI0006.0001
wird in 3000 Teilen Wasser von Zimmertemperatur und 5 Teilen Essigsäure suspendiert.
200 Teile Färbegut, bestehend aus einem Mischgewebe aus 60 % Polyacrylnitril und 40 % Wolle, werden in die Flotte bei 60 eingelegt. Man erhöht die Temperatur im Verlauf einer 1/9 Stunde bis zum Kochen und färbt noch 1 Stunde bei Kochtemperatur. Anschlie ssend wird das gefärbte Material gespült und während 20 Minuten in einem kochenden Bade geseift, das 1 g/1 eines nichtionogenen Waschmittels enthält.
Nach dem Spülen und Trocknen erhält man ein kräftig grünstichiggelb gefärbtes Gewebe, dessen Wollanteil reserviert ist.
Färbungen mit ähnlichen Echtheitseigenschaften erhält man, wenn man beispielsweise folgende Farb stoffe einsetzt:
EMI0006.0016
EMI0006.0017
Farbton
<tb> R15 <SEP> Rls <SEP> R17 <SEP> R18 <SEP> der <SEP> Färbungen <SEP> auf
<tb> Polyacrylnitrilfasern
<tb> Methyl <SEP> Äthyl <SEP> Äthyl <SEP> Cyan <SEP> grünstichig <SEP> gelb
<tb> Äthyl <SEP> do. <SEP> do. <SEP> do. <SEP> do.
<tb> do. <SEP> do. <SEP> do. <SEP> do. <SEP> do.
<tb> do. <SEP> do. <SEP> Methyl <SEP> do. <SEP> do.
<tb> do. <SEP> do. <SEP> Propyl <SEP> do. <SEP> do.
<tb> do. <SEP> do. <SEP> Butyl <SEP> do. <SEP> do.
<tb> do. <SEP> do. <SEP> Äthyl <SEP> -COO-CH3 <SEP> do.
<tb> do. <SEP> do. <SEP> do. <SEP> -COO-C2H5 <SEP> do.
<tb> do. <SEP> do. <SEP> do. <SEP> -COO-CACN <SEP> do.
<tb> do. <SEP> do. <SEP> do. <SEP> -COO-C2H4C1 <SEP> do.
<tb> do. <SEP> do. <SEP> do.
<SEP> -502 <SEP> CH3 <SEP> do.
<tb> do. <SEP> do. <SEP> do. <SEP> -502-e <SEP> do.
<tb> do. <SEP> do. <SEP> do. <SEP> -502-<B> < #D</B>.-CH3 <SEP> do.
<tb> do. <SEP> do. <SEP> do. <SEP> -502-C1 <SEP> do.
<tb> do. <SEP> do. <SEP> do. <SEP> -SO2--@-Cl <SEP> do.
<tb> C1
<tb> do. <SEP> do. <SEP> do. <SEP> -SO2
<tb> do.
<tb> <B>CD</B> <I>Beispiel 4</I> 1 Teil des nach den Angaben von Beispiel 1 hergestellten Färbepräparates mit dem Farbstoff der Formel
EMI0007.0002
wird in 3000 Teilen Wasser von Zimmertemperatur und 10 Teilen Essigsäure suspendiert.
200 Teile Färbegut, bestehend aus einem Mischgewebe aus 60 % Polyacrylnitril und 40 %, Baumwolle, werden in die Färbeflotte bei 55 eingelegt. Man färbt hierauf 1/2 Stunde unter Druck bei 125 . Man erhält ein kräftig rotstichig gelb egal gefärbtes Material, dessen Baumwollanteil reserviert ist.
Färbungen ähnlicher Echtheitseigenschaften erhält man, wenn man z. B. folgende Farbstoffe einsetzt:
EMI0007.0014
EMI0007.0015
Farbton
<tb> Rls <SEP> R20 <SEP> R21 <SEP> der <SEP> Färbungen <SEP> auf
<tb> Polyacrylnitrilfasern
<tb> -CH2 <SEP> CH2-SO-CH<B>,#--</B>CH, <SEP> H <SEP> H <SEP> gelb
<tb> do. <SEP> -CH3 <SEP> H <SEP> do.
<tb> do. <SEP> -C2H5 <SEP> H <SEP> do.
<tb> do. <SEP> do: <SEP> -CH3 <SEP> do.
<tb> do. <SEP> do. <SEP> -O-C2H5 <SEP> rotstichig <SEP> gelb
<tb> do. <SEP> do. <SEP> -O-CH3 <SEP> do.
<tb> -CHe <SEP> CH2-SO-CH2 <SEP> CH, <SEP> -CHe <SEP> CH2-SO-CH,#-CH, <SEP> H <SEP> gelb
<tb> CH3
<tb> -CH. <SEP> CH-SO-CHe <SEP> CH3 <SEP> <B>-C2H5</B> <SEP> -CH3 <SEP> do.
ferner den Farbstoff der Formel
EMI0007.0016
<I>Beispiel 5</I> 30 Teile des nach den Angaben von Beispiel 1 hergestellten Färbepräparates mit dem Farbstoff der Formel
EMI0007.0017
werden mit 50 Teilen Thiodiglykol und 10 Teilen Essigsäure in heissem Wasser suspendiert. Diese Sus pension wird mit Tragantverdickung 60:1000 zu 1000 Teilen druckfähiger Paste verrührt. Das damit bedruckte Gewebe aus Polyacrylnitril wird 30 Minu- ten im Sterndämpfer gedämpft. Die Dämpfung kann auch im Kessel bei 0,5 atü durchgeführt werden. Die Lichtechtheit und die Reibechtheit des so erhal tenen egalen blauen Drucks sind sehr gut.
<I>Beispiel 6</I> Färbt man Polyacrylnitrilgewebe nach den Angaben des Beispiels 1 in neutraler bis schwach saurer Flotte mit einem Farbstoff der Formel
EMI0008.0009
oder der Formel
EMI0008.0011
so erhält man kräftige egale Gelbtöne von ausgezeichneten Echtheitseigenschaften. <I>Beispiel 7</I> Sehr schöne egale rote Drucke erhält man nach den Angaben des Beispiels 5 unter Verwendung des Farbstoffes der Formel
EMI0008.0014
während mit dem Farbstoff
EMI0008.0017
blaue Drucke erhalten werden.
Bei Verwendung des Farbstoffes der Formel
EMI0008.0020
erhält man nach den Angaben von Beispiel 5 sehr brillante und volle orangefarbene egale Drucke von sehr guten Echtheitseigenschaften. <I>Beispiel 8</I> Färbt man Polyacrylnitrilgewebe nach den Anga- gemisch, bestehend aus einer blauen Komponente ben der Beispiele 1 oder 2 mit einem Farbstoff- der Formel
EMI0009.0004
oder (Kupferphthalocyanin) (-S02 NH-CH2 CH2 SO-CH2 CH3)
4 und einer gelben Komponente der Formel
EMI0009.0011
so erhält man ein kräftiges und brillantes egales Grün von hervorragenden Echtheitseigenschaften.