CH364758A - Verfahren zur Verbesserung der Waschechtheiten von Direktfärbungen auf cellulosehaltigen Textilmaterialien - Google Patents

Verfahren zur Verbesserung der Waschechtheiten von Direktfärbungen auf cellulosehaltigen Textilmaterialien

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CH364758A
CH364758A CH1394560A CH1394560A CH364758A CH 364758 A CH364758 A CH 364758A CH 1394560 A CH1394560 A CH 1394560A CH 1394560 A CH1394560 A CH 1394560A CH 364758 A CH364758 A CH 364758A
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CH1394560A
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Klaus Dr Boeckmann
Carl Dr Taube
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Bayer Ag
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/44General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using insoluble pigments or auxiliary substances, e.g. binders
    • D06P1/52General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using insoluble pigments or auxiliary substances, e.g. binders using compositions containing synthetic macromolecular substances
    • D06P1/56Condensation products or precondensation products prepared with aldehydes

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Description


  Verfahren zur Verbesserung der     Waschechtheiten    von Direktfärbungen  auf     cellulosehaltigen    Textilmaterialien    Es ist bekannt, dass die     Waschechtheiten    von  Direktfärbungen auf     cellulosehaltigen    Materialien mit  Hilfe von     quartären        Polyalkylenpolyaminen    verbessert  werden können, und es ist weiterhin bekannt, dass  die     Waschechtheiten    derartiger Färbungen auch er  höht werden können, wenn man auf die     cellul'ose-          haltigen    Materialien     härtbare    Harzvorprodukte auf  bringt und die Vorprodukte dann härtet,

   beispiels  weise durch Erhitzen auf Temperaturen oberhalb  100  C. Schliesslich ist auch bekannt, dass man auf       Cellulosematerialien,    die zuvor mit Direktfarbstoffen  gefärbt und mit     quartären        Polyalkylenpolyaminen     nachbehandelt worden waren,     härtbare    Harzvorpro  dukte aufgebracht und die Vorprodukte anschliessend  gehärtet hat.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun  ein Verfahren zur Verbesserung der     Waschechtheiten     von Direktfärbungen auf     cellulosehaltigen    Textil  materialien durch Behandeln dieser Materialien mit       quartären        Polyalkylenpolyaminen    und     härtbaren     Harzvorprodukten sowie anschliessende Härtung der  Harzvorprodukte, welches dadurch gekennzeichnet  ist, dass man die     Polyalkylenpolyamine    und die  Harzvorprodukte nach der Färbung gleichzeitig an  wendet.  



  Überraschenderweise wird durch die gleichzeitige  Anwendung der angeführten Mittel die Waschfestig  keit der Direktfärbungen auf den     Cellulosematerialien,     wie Baumwolle und besonders Zellwolle, weitaus stär  ker erhöht, als dies bei getrennter Anwendung der  Fall ist. Ausserdem zeigen die Färbungen, die bei  einer Behandlung mit     quartären        Polyalkylenpoly-          aminen    zum Tonumschlag neigen, bei der gleichzeiti-    gen Anwendung von     härtbaren    Harzvorprodukten  in den meisten Fällen einen     geringeren    Tonumschlag.  



  Als     quartäre        Polyalkylenpolyamine    eignen sich  für das erfindungsgemässe Verfahren insbesondere  solche Produkte, wie sie im deutschen Patent  Nr. 1040503 und in den     schweizerischen    Patenten       Nrn.    324159 oder 354451 beschrieben werden.  



  Als     härtbare    Harzvorprodukte kommen beispiels  weise     Dimethylolharnstoff,        Dimethyloläthylenharn-          stoff,        Dimethyloldihydroxyäthylenharnstoff,        Tetra-          methylolacetylendiharnstoff,        Hexamethylblmelamin     sowie ihre     Alkyläther    in Frage. Die Mengenver  hältnisse zwischen den     quartären        Polyalkylenpoly-          aminen    und den     härtbaren    Harzvorprodukten können  in weiten Grenzen schwanken.

   Im     allgemeinen    emp  fiehlt es sich, die     härtbaren    Harzvorprodukte im       Überschuss    anzuwenden, etwa in der doppelten bis  dreifachen Gewichtsmenge.    <I>Beispiel 1</I>  Ein     Zellwollgewebe,    das mit 2 % des Farbstoffes  des Beispiels des schweizerischen Patents Nr. 302156  gefärbt ist, wird mit der nachstehend angegebenen       wässrigen    Lösung getränkt, dann auf eine Gewichts  zunahme von 100% abgequetscht, bei 80=100  C  getrocknet und 5 Minuten     auf    150  erhitzt.

   Abschlie  ssend wird das Gewebe wie üblich 30 Minuten bei  90  C     geseift,    dann gespült und     getrocknet.    Die  Färbung des so behandelten Gewebes ist nunmehr  ausgezeichnet waschecht.  



  Die verwendete Lösung enthielt im Liter 50 g       Dimethyloldihydroxyäthylenharnstoff,    10g     Magne-          siumchlorid    sowie 20 g der ein     quartäres    Polyalkylen-           polyamin    enthaltenden Lösung, die im 2. Absatz des  Beispiels 3 des schweizerischen Patentes Nr. 354451  angeführt     ist.     



  Wird ein Baumwollgewebe, das mit dem ange  gebenen Farbstoff gefärbt ist, in der     obenbeschrie-          benen    Weise nachbehandelt, so widersteht die Fär  bung einer mehrfachen Wäsche bei<B>950</B> C.    <I>Beispiel 2</I>  Ein     Zellwollgewebe    wird mit 1 % des Farbstoffes  gefärbt, der durch Kuppeln von 1     Mol        tetrazotiertem          4,4'-Diamino-3,3'-dioxyphenyl    mit 2     Mol        2-Amino-          5-oxynaphthalin-1,7-disulfonsäure    und anschliessende       Überführung    in den Kupferkomplex erhältlich ist.

    Hierauf wird das Gewebe mit der nachstehend ange  gebenen     wässrigen    Lösung getränkt, dann auf eine  Gewichtszunahme von etwa     100%a    abgequetscht, bei  80-100  C getrocknet und 5 Minuten auf     15011    C  erhitzt. Abschliessend wird das Gewebe in der übli  chen Weise geseift, gespült und getrocknet. Die so  behandelte Färbung ist vorzüglich waschecht.  



  Die verwendete     wässrige    Lösung enthielt im Liter  50 g     Dimethyloldihydroxyäthylenharnstoff,    10 g Ma  gnesiumchlorid, 5 g     Ammoniumehlorid    sowie 30 g  der ein     quartäres        Polyalkylenpolyamin    enthaltenden  Lösung, die im Beispiel 1 des deutschen Patentes  Nr. 1040 503     angeführt    ist.  



  Die Färbung     ist    ebenfalls sehr gut waschecht,  wenn man sie in der beschriebenen Weise mit einer  Lösung nachbehandelt, die im Liter 50g     Dimethylol-          dihydroxyäthylenharnstoff,    10 g     Magnesiumchlorid     und 40 g der ein     quartäres        Polyalkylenpolyamin    ent  haltenden Lösung enthält, die im Beispiel 3 des  schweizerischen Patents Nr. 324159 beschrieben ist.

    <I>Beispiel 3</I>  Ein     Zellwollgewebe,    das mit     2%    des Farbstoffes  des Beispiels 1 des     schweiz.    Patents     Nr.333517     gefärbt ist, wird mit der nachstehend angegebenen       wässrigen    Lösung getränkt, dann auf eine Gewichts  zunahme von     100%a    abgequetscht, bei     80-100a    C  getrocknet und 10 Minuten auf     14011    C erhitzt. Ab-    schliessend wird das Gewebe in der üblichen Weise  geseift, gespült und getrocknet. Die Färbung des so  behandelten Gewebes ist sehr gut waschecht.  



  Die verwendete     wässrige    Lösung enthielt im Liter  100 g     Hexamethylolmelamin,    10 g Zinkchlorid und  20 g der ein     quartäres        Polyalkylenpolyamin    enthal  tenden Lösung, die im Beispiel 3 des     schweizerischen     Patentes Nr. 354451 angeführt ist.  



  <I>Beispiel 4</I>       Mercerisierte    Baumwolle, die mit     1,5 'o    des Farb  stoffes des Beispiels des schweizerischen Patents       Nr.329261    gefärbt ist, wird mit der nachstehend  angegebenen     wässrigen    Lösung getränkt, dann auf  eine Gewichtszunahme von     100%a    abgequetscht, bei  80-100  C getrocknet und 3-4 Minuten auf 160  C  erhitzt. Abschliessend wird die Baumwolle in der  üblichen Weise geseift, gespült und getrocknet. Die  Färbung der Baumwolle ist hervorragend waschecht.  



  Die verwendete     wässrige    Lösung enthielt im  Liter 75 g     Dimethyloldihydroxyäthylenharnstoff,     10 g     Magnesiumchlorid    und 15 g der ein     quartäres          Polyalkylenpolyamin    enthaltenden Lösung, die im  Beispiel 3 des schweizerischen Patents Nr. 354451  angeführt ist.

Claims (1)

  1. YAILN IANSYKUCH Verfahren zur Verbesserung der Waschechtheiten von Direktfärbungen auf cellulosehaltigen Textil materialien durch Behandeln dieser Materialien mit quartären Polyalkylenpolyaminen und härtbaren Harz vorprodukten sowie anschliessende Härtung der Harz vorprodukte, dadurch gekennzeichnet, dass man die Polyalkylenpolyamine und die Harzvorprodukte nach der Färbung gleichzeitig anwendet. Entgegengehaltene Schrift- und Bildwerke <I>keine</I>
CH1394560A 1959-12-23 1960-12-14 Verfahren zur Verbesserung der Waschechtheiten von Direktfärbungen auf cellulosehaltigen Textilmaterialien CH364758A (de)

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DE3035940A1 (de) * 1980-09-24 1982-05-06 Sandoz-Patent-GmbH, 7850 Lörrach Textil- und faerbereihilfsmittel und deren verwendung
DE3203548A1 (de) * 1981-02-13 1982-09-02 Sandoz-Patent-GmbH, 7850 Lörrach Verfahren zum faerben von cellulose
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