CH364847A - Vorrichtung zum Untersuchen der Radioaktivität von Aerosolen - Google Patents

Vorrichtung zum Untersuchen der Radioaktivität von Aerosolen

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CH364847A
CH364847A CH6212358A CH6212358A CH364847A CH 364847 A CH364847 A CH 364847A CH 6212358 A CH6212358 A CH 6212358A CH 6212358 A CH6212358 A CH 6212358A CH 364847 A CH364847 A CH 364847A
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CH
Switzerland
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dust
dependent
electrode
channel
aerosol
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Application number
CH6212358A
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English (en)
Inventor
Hendrik Spaa Jacob
Fokko De Haan Edward
Original Assignee
Philips Nv
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J47/00—Tubes for determining the presence, intensity, density or energy of radiation or particles
    • H01J47/08—Geiger-Müller counter tubes
    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01T—MEASUREMENT OF NUCLEAR OR X-RADIATION
    • G01T7/00—Details of radiation-measuring instruments
    • G01T7/02—Collecting means for receiving or storing samples to be investigated and possibly directly transporting the samples to the measuring arrangement; particularly for investigating radioactive fluids
    • G01T7/06—Collecting means for receiving or storing samples to be investigated and possibly directly transporting the samples to the measuring arrangement; particularly for investigating radioactive fluids by electrostatic precipitation

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Description


  
 



  Vorrichtung zum Untersuchen der Radioaktivität von Aerosolen
Um zu ermitteln, inwiefern Luft radioaktiv verseucht ist, ist es bekannt, eine bestimmte Luftmenge durch einen Filter zu saugen und dann die Aktivität des   abfütrierten    Staubes z. B. mit einem Geiger-Mül  ler-Zähler    oder einem Szintillations-Zähler zu messen.



   Es wurde auch schon vorgeschlagen, den in einer bestimmten Luftmenge befindlichen Staub auf elektrostatischem Wege niederzuschlagen, beispielsweise auf einem Band, das an einem Geigerzähler vorbeibewegt wird.



   Hierbei ist es möglich, a-,   p-und    y-Strahlung zu messen. Diese bekannten Verfahren haben den Nachteil, dass sie eine verhältnismässig komplizierte Apparatur zum Niederschlagen des Staubes erfordern.



   Die Erfindung gibt eine Vorrichtung an, die in dieser Hinsicht einfacher ist und bei der die geometrischen Verhältnisse optimal zum Nachweisen der radioaktiven Strahlung sind.



   Es wurden bereits Zähler vorgeschlagen, bei denen die Anode nicht, wie beim Geiger-Müller Zähler üblich als Draht, sondern als Zylinder mit verhältnismässig grossem Durchmesser ausgebildet ist.



  Bei bestimmten Zählern dieser Art besteht die Wand der Kammer, in der sich die Anode und die Kathode befinden, aus Glas mit möglichst geringer Dicke.



  Die erwähnten Elektroden liegen konzentrisch zueinander an der Glaswand des gegen die Umgebung abgeschlossenen Raumes an. Diese Vorrichtung eignet sich insbesondere zum Prüfen von Flüssigkeiten auf ihre Radioaktivität. In den zylindrischen Raum innerhalb der Anode wird eine bestimmte Menge der zu untersuchenden Flüssigkeit eingegossen. Vorzugsweise wird die Wand des inneren Raumes aus Glas hergestellt, das mit Hilfe von Zinndioxyd in an sich bekannter Weise leitend gemacht ist. Auch kann eine dünne Metallwand Anwendung finden. Diese Vorrichtungen eignen sich insbesondere zum Messen der   p- und    y-Strahlung.



   Die Erfindung gründet sich auf die Erkenntnis, dass eine derartige Vorrichtung sich auf einfache Weise der Untersuchung von Aerosolen anpassen lässt.



   Gemäss der Erfindung besteht die   Vorrichtung    zum Untersuchen der Radioaktivität von Aerosolen aus einem Zähler für geladene Teilchen und Mitteln zum elektrostatischen Niederschlagen des Staubes aus dem zu untersuchenden Aerosol, insbesondere aus einem Luft-Aerosol, und ist dadurch gekennzeichnet, dass sie eine hohle Elektrode in einem durchgehenden Kanal aufweist, der zum Hindurchführen des Aerosols dient und Mittel zum elektrostatischen Nie  derschlngen    des Staubes enthält.



   Ebenso wie beim vorstehend beschriebenen bekannten Zähler kann die zylindrische Kathode die Anode konzentrisch umgeben und können beide Elektroden in einem Glasgefäss angeordnet sein, das mit einem als Ionisationsmittel geeigneten Gas unter einem bestimmten Druck gefüllt ist. Zwischen Anode und Kathode kann auf bekannte Weise eine Vorrichtung zum Zählen der Impulse angeschlossen sein, die in diesem Falle im wesentlichen der vom Staub emittierten   8- und    y-Strahlung entsprechen.



   Als Mittel zum Niederschlagen des Staubes aus der hindurchgeführten Luft kann ein im durchgehenden Kanal vorzugsweise konzentrisch ausgespannter Draht Anwendung finden, an den eine verhältnismässig hohe Spannung in bezug auf die umgebende Elektrode gelegt wird. Der Staub schlägt sich insbesondere auf dem leitenden Teil der Wand des Kanals nieder. Dadurch, dass der Zählraum den Staub völlig umgibt, ist der   Zählwirkungsgrad    besonders hoch.



   Es kann weiterhin die a-Strahlung dadurch bestimmt werden, dass zwischen den Draht und die ihn  umgebende Elektrode ein zweiter   Zählkreis    geschaltet wird, mittels dessen proportional gezählt wird. Hierbei könnte gegebenenfalls die Rauhigkeit der bestaubten Oberfläche mittels eines konzentrisch zum Draht, nahe der umgebenden Elektrode angebrachten Gitters, beispielsweise in Form eines gewendelten Drahtes, mit konstanter Spannung abgeschirmt werden.



   Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung nach der Erfindung.



   Hierbei bezeichnet 1 gemäss Fig. 1 ein zylindrisches Glasgefäss, das mit einem gleichfalls zylindrischen Teil 1', der einen grösseren Durchmesser aufweist, und zwei Verbindungsringe 1" eine Einheit bildet. Zwischen den Teilen 1 und 1'ergibt sich ein geschlossener Raum 2, in dem sich das Zählgas befindet. Innerhalb dieses Raumes sind die als offene Zylinder ausgebildeten, zueinander konzentrischen Elektroden 3 und 4 angeordnet, deren erste als Kathode und deren zweite als Anode dient. Diese Elektroden, insbesondere die Elektrode 4, können als Teil der abschliessenden Wand ausgebildet werden, die zu diesem, Zweck auf bekannte Weise, beispielsweise mit Hilfe von Zinnoxyd, leitend gemacht werden kann.



   Der zylindrische Kanal im Teil 1 ist an den Enden durch Stöpsel 7 und 8 abgeschlossen, in denen Öffnungen 9 und 10 angebracht sind, die als Zuleitung bzw. Ableitung der zu untersuchenden Luft dienen. Die Stöpsel 7 und 8 dienen auch als   Halte-    glieder für einen konzentrisch ausgespannten, elektrisch leitenden, geraden oder gewendelten Draht 6, an den im Betrieb eine hohe Spannung von beispielsweise einigen tausend Volt gegen eine Elektrode 5 gelegt wird. Diese Elektrode liegt an der Innenoberfläche des mittleren Kanals an und kann gegebenenfalls mit der Elektrode 4 eine Einheit bilden.



   Die Elektroden 5 und 6 arbeiten zusammen, um den Staub aus der durch den Kanal hindurchgeführten Luft auf dessen Innenseite niederzuschlagen. Die Luft kann eine bestimmte Zeit lang hindurchgeführt werden, wonach mit Hilfe einer   Zähivorrichtung    11 auf bekannte Weise die Radioaktivität des niedergeschlagenen Staubes gemessen wird.



   Es ist auch möglich, die Impulszahl in der Sekunde beim Durchführen der Luft aufzuzeichnen, in welchem Falle die Gestalt der erhaltenen Kurve Anzeigen hinsichtlich der zeitlichen oder räumlichen Anderung der Strahlung liefert.



   Die   a-Strahlung    wird mit Hilfe der zwischen den Draht und die Elektrode 5 geschalteten Zählvorrichtung 12 gemessen, mit deren Hilfe auch eine geeignete Potentialdifferenz zwischen diesen beiden Elektroden erzeugt   wird'.    Hierbei kann in der in Fig. 2 dargestellten Weise ein gitterförmiges   Gebilde 13    vorgesehen werden, das die Staubschicht gegen den Draht abschirmt und ein konstantes Potential aufweist, das dem Potential der Elektrode 1 entspricht. Die letztere besteht hierbei vorzugsweise aus der leitend gemachten Wand des Gefässes.



   Der niedergeschlagene Staub setzt sich vorzugsweise bereits am Anfang des Kanals auf der Wand ab. Um eine gleichmässigere Verteilung über die Länge des Kanals zu erzielen, kann dafür gesorgt werden, dass sich über der Wand in der Längsrichtung ein Spannungsabfall ergibt. Dies ist dadurch erzielbar, dass am Anfang und am Ende Elektroden mit verschiedenen Spannungen angebracht werden. Es durchfliesst dabei ein Strom die leitend gemachte Glaswand.



   Der Luftstrom durch den Kanal kann verschiedenartig zustande gebracht werden, insbesondere mit Hilfe eines geeigneten Gebläses. Unter Umständen genügt es, die Vorrichtung senkrecht anzuordnen und das untere Ende zu erhitzen, um einen hinreichend starken Luftstrom zu erhalten.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Untersuchen der Radioaktivität von Aerosolen, mit einem Zähler für geladene Teilchen und Mitteln zum elektrostatischen Niederschlagen des Staubes aus dem zu untersuchenden Aerosol, insbesondere aus einem Luft-Aerosol, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine hohle Elektrode (5) in einem durchgehenden Kanal aufweist, der zum Hindurchführen des Aerosols dient und Mittel zum elektrostatischen Niederschlagen des Staubes enthält.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Längsrichtung des durchgehenden Kanals ein leitender Draht (6) ausgespannt ist.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Aussenseite des durch- gehenden Kanals ein gegen die Aussenluft abgeschlossener Raum (2) gebildet ist, in dem die Elektroden (3, 4) des Zählers angebracht sind, an welche eine Zählvorrichtung (11) angeschlossen ist.
    3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anode des Zählers auch die Elektrode (5) ist, auf der der Staub niedergeschlagen wird.
    4. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite Zählvorrichtung (12) vorgesehen ist, die zwischen den Draht und die ihn umgebende Elektrode geschaltet ist.
    5. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Elektroden (5) aus einem elektrisch leitend gemachten Teil des Kanals besteht.
    6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Nähe des leitend gemachten Teils des Kanals ein Gitter angebracht ist.
    7. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, durch die über der Wand des Kanals in der Längsrichtung ein Potentialunterschied erzeugbar ist.
CH6212358A 1957-07-26 1958-07-23 Vorrichtung zum Untersuchen der Radioaktivität von Aerosolen CH364847A (de)

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