CH365011A - Deckel- oder Walzenkarde - Google Patents
Deckel- oder WalzenkardeInfo
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- CH365011A CH365011A CH6337058A CH6337058A CH365011A CH 365011 A CH365011 A CH 365011A CH 6337058 A CH6337058 A CH 6337058A CH 6337058 A CH6337058 A CH 6337058A CH 365011 A CH365011 A CH 365011A
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
- D01G15/00—Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
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Description
Deckel- oder Walzenkarde Die vorliegende Erfindung betrifft eine Deckel- oder Walzenkarde. Der bis jetzt bekannte Tambour-Rost an solchen Karden besteht aus Dreikantblechstäben. Die durch diese Dreikantblechstäbe eingesaugte Luft wird zwischen den Deckellücken mit Staub vermischt wieder ausgeblasen, was eine Behinderung der Kardierung, eine Verunreinigung der Deckel und bei entsprechender Anzahl von Karden eine erhöhte Staubbildung im Kardensaal ergibt. In den Spin nereien kommt es oft vor, dass bei Inbetriebsetzung der Karden der unter dem Tambour-Rost befindliche Flug eingesaugt wird, wodurch die Karde gebremst wird und zum Stillstand kommt. Dies kann eine Beschädigung der Garnitur und des Tambour-Rostes zur Folge haben. Aus diesem Grunde wurde der Tambour-Rost nach und nach von der Abnehmer seite zur Vorreisserseite hin immer enger gehalten. Dadurch entsteht jedoch wieder der Nachteil, dass durch die vielfache Verdichtung des Tambourflores beim Abnehmer in seiner engsten Stellung zum Tam bour, eine unmenge Gries, Nissen und Nöppchen auf die Oberfläche des Tambours gezogen und in die Tambourgarnitur eingedrückt werden. In der Fasertheorie sowohl als auch der Häck- chen-Theorie sind bezüglich des Luftstromes Ergeb nisse erzielt worden. Es hat sich gezeigt, dass die Karde, die den geringsten Luftstrom in ihren Reini gungsorganen aufweist, das beste Resultat und die günstigste Produktion ergibt, das heisst, dass engste Einstellungsmöglichkeiten der kardierenden Organe durch erhöhte Ausscheidungsmöglichkeiten der Un- reinigkeiten die Vorbedingungen zu einer erhöhten, verbesserten Produktion ergeben. In jüngster Zeit ist ein neuer Vorreisser-Rost mit Luftkanal im Abstreifblech des Tambours über dem Vorreisser-Rost entwickelt worden, bei welchem der Luftstrom in der Karde wesentlich herabgesetzt wurde, so dass durch den Tambour-Rost unter dem Tambour kein Flug oder Abfall mehr ausgeschieden wird. Die Erfindung bezweckt den Luftstrom im Arbeitsprozess noch weiter herabzusetzen. Die erfindungsgemässe Deckel- oder Walzen- karde ist gekennzeichnet durch einen am Tambour umfang liegenden, zweiteiligen, aus Vollblech gebil deten Rost, an dessen beiden Teilen in Abständen je mindestens zwei Schlitze angeordnet sind, in welchen je ein Stahlprofilmesserstab vorgesehen ist, vor deren scharfen Kanten sich Öffnungen befinden, durch welche durch die Verdichtung zwischen Tambour und Abnehmer an die Oberfläche des Tambours gezogene Unreinigkeiten ausgeschieden werden. Nachfolgend wird anhand der schematischen Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs- gegenstandes beschrieben. Mit 1 und 2 ist der zwei teilige aus Vollblech bestehende Tambour-Rost einer Karde bezeichnet, bei welchem jeder Teil mit zwei oder mehr in bestimmten Abständen voneinander angeordneten Schlitzen 3 versehen ist, in welchen je ein Stahlprofihnesserstab 4 auf das engste zum Tambour 7 hin einstellbar angeordnet ist. Die Mes serstäbe 4 bilden mit der Laufrichtung des Tambours einen spitzen Winkel und weisen scharfe Kanten hinter den Öffnungen 5 auf. Die Schlitze für den Befestigungshalter des Rostes sind mit 6, der Abneh mer ist mit 9 bezeichnet. Durch die Öffnungen 5 werden Unreinigkeiten ausgeschieden, die durch die Verdichtung zwischen Tambour 7 und Abnehmer 9 an die Oberfläche des Tambours gezogen wurden. Durch den beschriebenen Tambour-Rost wird erreicht, dass der Tambour in weit geringerem Masse durch den Rost Luft einsaugt als bisher. Dadurch wird ein Ausblasen von mit Staub vermischter Luft durch die Deckellücken verhütet, was eine Behin derung der Kardierung und eine Verunreinigung der Deckel ausschliesst. Durch die erhöhte Ausscheidung von noch vorhandenen und freigewordenen Unrei- nigkeiten wird eine erhöhte Produktion, ein reineres Vlies, sowie eine staubfreie Luft im Kardensaal erzielt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Deckel- oder Walzenkarde, gekennzeichnet durch einen am Tambourumfang liegenden, zweiteiligen, aus Vollblech gebildeten Rost (l, 2), an dessen beiden Teilen in Abständen je mindestens zwei Schlitze (3) angeordnet sind, in welchen je ein Stahlprofihnes- serstab (4) vorgesehen ist, vor deren scharfen Kanten sich Öffnungen (5) befinden, durch welche durch die Verdichtung zwischen Tambour (7) und Abnehmer (9) an die Oberfläche des Tambours gezogene Un- reinigkeiten ausgeschieden werden.UNTERANSPRUCH Karde nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die einstellbaren Messerstäbe (4) mit der Laufrichtung des Tambours (7) einen spitzen Winkel bilden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH6337058A CH365011A (de) | 1958-08-28 | 1958-08-28 | Deckel- oder Walzenkarde |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH6337058A CH365011A (de) | 1958-08-28 | 1958-08-28 | Deckel- oder Walzenkarde |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH365011A true CH365011A (de) | 1962-10-15 |
Family
ID=4524944
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH6337058A CH365011A (de) | 1958-08-28 | 1958-08-28 | Deckel- oder Walzenkarde |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH365011A (de) |
-
1958
- 1958-08-28 CH CH6337058A patent/CH365011A/de unknown
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