CH365030A - Entwässerungs-Rohrleitung, die aus mehreren Bauelementen aus Kunststoff zusammengesetzt ist, sowie Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents

Entwässerungs-Rohrleitung, die aus mehreren Bauelementen aus Kunststoff zusammengesetzt ist, sowie Verfahren zu deren Herstellung

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CH365030A
CH365030A CH1284560A CH1284560A CH365030A CH 365030 A CH365030 A CH 365030A CH 1284560 A CH1284560 A CH 1284560A CH 1284560 A CH1284560 A CH 1284560A CH 365030 A CH365030 A CH 365030A
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    • E02B11/00Drainage of soil, e.g. for agricultural purposes
    • E02B11/005Drainage conduits

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Description


      Entwässerungs-Rohrleitung,        die    aus mehreren Bauelementen aus     Kunststoff     zusammengesetzt ist, sowie Verfahren zu deren Herstellung    Die vorliegende Erfindung betrifft eine     Entwäs-          serungs-Rohrleitung,    die aus mehreren Bauelementen  aus Kunststoff zusammengesetzt ist, sowie ein Ver  fahren zu deren Herstellung.  



  Die aus mehreren Bauelementen zusammen  gesetzte Leitung ist dadurch gekennzeichnet, dass  einzelne Bauelemente Sickerrohre sind, welche seit  liche Einbuchtungen aufweisen, an denen Einlass  Öffnungen für Wasser vorhanden sind.  



  Das Verfahren zur Herstellung dieser Rohrlei  tung mit wenigstens einer Rohrabzweigung ist da  durch gekennzeichnet, dass in einem Rohrstück der  Hauptleitung eine Öffnung ausgeschnitten und dar  über eine     Teilmanschette    mit einer übereinstimmen  den Öffnung und einem um dieselbe verlaufenden  Kragen gelegt wird, dann ein als     Winkelrohrstück     ausgebildetes Abzweigrohr mit der Zweigleitung ver  bunden und in den Kragen der Teilmanschette so  wie in die Öffnung am Rohrstück der     Hauptleitung     eingeschoben wird, wonach mit     Hilfe    eines Klebemit  tels zuerst die Teilmanschette am Rohrstück der  Hauptleitung und zuletzt das Abzweigrohr im Kra  gen der Teilmanschette     befestigt    wird.  



  In der Zeichnung sind     beispielsweise    einige Aus  führungsformen der Rohrleitung veranschaulicht.  



       Fig.    1 zeigt einen vertikalen     Längsschnitt    durch  eine Rohrleitung, die aus mehreren Rohrstücken zu  sammengesetzt ist, von denen eines ein mit seit  lichen Öffnungen versehenes Sickerrohr ist ;       Fig.    2 zeigt einen Querschnitt nach der     Linie          11-1I    in     Fig.    1 ;       Fig.    3 ist ein Querschnitt nach der Linie     III-III     in     Fig.    1 ;       Fig.    4 stellt in kleinerem Masstab und in schau  bildlicher Darstellung eine     Rohrabzweigung    dar ;

           Fig.    5 zeigt dieselbe Rohrabzweigung im Schnitt  längs der Achse der Hauptleitung ;       Fig.    6 ist ein Querschnitt nach der Linie     VI-VI     in     Fig.    5 ;       Fig.    7 zeigt teils in Seitenansicht und teils im  vertikalen Schnitt eine Rohrleitung mit Gefälle     und          mit    zugehörigen     Verankerungsorganen    ;       Fig.    8 ist eine Ansicht in Richtung des     Pfeiles          VIII    in     Fig.    7 gesehen.

      Die in den     Fig.    1 bis 3     veranschaulichte    Rohr  leitung ist aus mehreren Rohrstücken 11, 12 und 13  zusammengesetzt, die alle aus einem gegen Wasser,  Erdsäuren und dergleichen     korrosionsfesten    Kunst  stoff, wie z. B.     Polyvinylchlorid,    bestehen. Das eine  Rohrstück 11 ist über seine gesamte Länge     zylin-          drisch    ausgebildet und weist an seinem einen Ende  eine ebenfalls zylindrische Muffe 14     grösseren    Durch  messers auf. Der     Innendurchmesser    der     Muffe    14 ist  nur ganz wenig grösser als der Aussendurchmesser  des übrigen Rohrstückes 11.

   Es ist daher möglich,  mehrere der beschriebenen Rohrstücke in Längs  richtung     aneinanderzufügen    und dabei das eine Ende  jedes Rohrstückes in die Muffe 14     des    angrenzenden  Rohrstückes einzuschieben, um eine längere Rohrlei  tung zu bilden. Zur festen Verbindung der Rohr  stücke miteinander wird     zweckmässig        ein.    flüssiges  Klebemittel verwendet, das ein den Kunststoff an  lösendes Lösungsmittel enthält.

   Durch das     Klebe-          mittel    werden die Muffe 14     eines    jeden     und    das an  dere Ende des angrenzenden     Rohrstückes    miteinan  der     verklebt.     



  Die Rohrstücke 12 und 13 in     Fig.    1 sind als  Sickerrohre ausgebildet und haben     deshalb    an ihren  Wandungen     Einlass-Öffnungen    in Form von Schlit  zen 15 für Wasser. Diese     Einlass-Schlitze    15 sind an      seitlichen Einbuchtungen 16 angeordnet, die sich  über     annähernd    die ganze Länge der Rohrstücke 12  und 13 erstrecken, und zwar befinden sich die  Schlitze 15 gemäss     Fig.    3 an solchen Flächenteilen  der Einbuchtungen 16, die schräg nach unten und  innen gerichtet sind.

   Die Anzahl und die Grösse der  Schlitze 15 richtet sich nach den örtlichen Verhält  nissen, insbesondere nach der Beschaffenheit des Bo  dens, in welchem die Sickerrohre 12 und 13 versenkt  werden sollen. Das eine Ende der Sickerrohre 12 und  13 ist wieder als zylindrische Muffe 17 ausgebildet,  die mit der bereits beschriebenen Muffe 14 des Rohr  stückes 11 übereinstimmt. Das von der Muffe 17       abgekehrte    Ende des Rohrstückes 12 greift in die  Muffe 14 des Rohrstückes 11 ein und ist mit der  selben verklebt, wogegen die Muffe 17 des Rohr  stückes 12 das andere Ende des Rohrstückes 13 auf  nimmt und mit demselben durch das Klebemittel  verbunden ist.

   Da die Einbuchtungen 16 bis zu dem  einen Ende der Rohrstücke 12 und 13 reichen, er  geben sich zwischen der Muffe 14 und dem Rohr  stück 12 sowie zwischen der Muffe 17 und dem  Rohrstück 13 seitliche Öffnungen, durch die eben  falls Sickerwasser eintreten kann.    Die beschriebene Ausbildung der Sickerrohre 12  und 13 und die Anordnung der     Einlass-Schlitze    15  haben den     Vorteil,    dass die Gefahr der Ausschwem  mung von Bodenmaterial durch die     Schlitze    15 und  die Gefahr der     Verstopfung    der Schlitze 15 geringer  ist als bei den bekannten Ausführungen, welche die       Einlass-Öffnungen    an der Oberseite der Sickerrohre  aufweisen.  



  Wenn eine Nebenleitung in eine Hauptleitung  einmünden soll, so verwendet man die in     Fig.    4 bis  6 dargestellte Rohrabzweigung, die wie folgt aus  gebildet ist: In einem Rohrstück 20 der Hauptlei  tung befindet sich oben eine Öffnung, über welcher  eine Teilmanschette 21 angeordnet ist. Diese Teil  manschette 21 ist im     wesentlichen    etwa     halbkreis-          zylinderförmig    ausgebildet und     mit    einer Öffnung  und einem rings um dieselbe verlaufenden Kragen  22 versehen. Mit     Hilfe    von Klebemittel und zusätz  lich durch Bänder 23 ist die     Teilmanschette    21 mit  dem Rohrstück 20 fest verbunden.

   Ein als Ab  zweigerohr dienendes     Winkelrohrstück    24 ist mit  seiner einen     Endpartie    durch den Kragen 22 und die       miteinander    übereinstimmenden Öffnungen der Teil  manschette 21 und des Rohrstückes 20 geschoben  und mit     Hilfe    von Klebemittel im Kragen 22     be-          festigt.    Das andere Ende des     Winkelrohrstückes    24  weist eine Muffe 25 grösseren Durchmessers auf, in  welche das eine Ende des     anschliessenden        Rohrstük-          kes    26 der Nebenleitung eingreift.  



  Bei der Herstellung der beschriebenen Rohrab  zweigung wird vorzugsweise wie folgt verfahren  Zuerst schneidet man im betreffenden Rohrstück 20  der Hauptleitung oben die erwähnte Öffnung aus, in  welche später das     Winkelrohrstück    24 eingreifen soll.  Dann legt man die Teilmanschette 21 über die Öff-         nung    des Rohrstückes 20 und fügt das nach unten  weisende Ende des     Winkelrohrstückes    24 in den  Kragen 22 und die Öffnungen der Teilmanschette  und des Rohrstückes 20 ein. Das     Winkelrohrstück     24 ist schon vorher mit dem Rohrstück 26 der  Zweigleitung verbunden worden und kann bezüglich  des Kragens 22 noch in beliebige Winkellage ge  dreht werden.

   Nun hebt man die Teilmanschette 21  vom Rohrstück 20, streicht Klebemittel an und  bringt dann die Teilmanschette 21 in ihre endgültige  Lage, worauf sie mit     Hilfe    der Bänder 23     fixiert     wird. Die Bänder 23 können mit     Vorteil    selbstkle  bend sein. Nachher wird das     Winkelrohrstück    24 im  Kragen 22 ebenfalls festgeklebt.  



  Es ist natürlich auch möglich, die Öffnung des  Rohrstückes 20 und die     Teilmanschette    21 schon  vorher, nicht erst auf der Baustelle, am Rohrstück  20 anzubringen bzw. anzukleben.  



  Zur Bildung von     Entwässerungs-Rohrleitungs-          anlagen    der verschiedensten     Art    sind ausser den be  schriebenen Bestandteilen     zweckmässigerweise    auch  gebogene Rohrstücke und solche mit einem koni  schen Mittelteil zum Verbinden von anderen Rohr  stücken unterschiedlicher Durchmesser vorgesehen.  Am einen Ende all dieser Rohrstücke ist eine Muffe  vorhanden, in welche das angrenzende     Rohrstück     eingeschoben werden kann.

   In manchen     Fällen    ist  es von Vorteil, nicht alle Muffen mit den eingescho  benen Rohrstückenden durch ein Klebemittel zu ver  binden, damit eine gewisse Längsverschiebung der  betreffenden Rohrstücke in bezug aufeinander mög  lich ist, wenn Dehnungen oder Kontraktionen der  Rohrleitung auftreten. Zu diesem Zweck können  Rohrstücke mit besonders langen Muffen vorgesehen  werden. Es ist ferner nicht nötig, die Einbuchtungen  der Rohre so zu gestalten, dass scharfe Längskanten  entstehen ; die Kanten können vielmehr auch mehr  oder weniger abgerundet sein.  



  Wenn eine Rohrleitung mit verhältnismässig star  kem Gefälle gebaut werden soll, ist es von Vorteil,  die Rohrleitung an einzelnen Stellen besonders im  Grund zu verankern. Dies     kann    auf die in     Fig.    7 und  8 veranschaulichte Weise geschehen.     Als        Veranke-          rungsmittel    dienen eine mit einer zentralen Öffnung  versehene Platte 30 und ein Bügel 31. Der Durch  messer der Plattenöffnung entspricht dem Aussen  durchmesser des zu verankernden Rohrstückes 11  und ist kleiner als der Aussendurchmesser der Muffe  14 dieses Rohrstückes. Die Platte 30     besteht    mit  Vorteil aus einem Kunststoff, wie z.

   B.     Polyvinyl-          chlorid,    wogegen der Bügel 31 aus Baustahl be  steht. Bei der Montage der Rohrleitung wird eines  der Rohrstücke 11 in die Öffnung der Platte 30 ein  geschoben, bis die Muffe 14 am Rand der Platten  öffnung anschlägt. Sämtliche Rohrstücke werden so  angeordnet, das ihre Muffe höher     liegt    als das ent  gegengesetzte Ende. Die Platte 30 stützt     man        mit     Hilfe des Bügels 31 ab, dessen beiden     Schenkel    in      den Grund des die Rohrleitung aufnehmenden Gra  bens eingesteckt werden. Nach erfolgter Montage  der Rohrleitung wird der Graben eingedeckt, wobei  die Platte 30 im Füllmaterial nochmals eine Ab  stützung findet.  



  Die beschriebene     Entwässerungs-Rohrleitung    hat  den     Vorteil,    dass ihre aus Kunststoff bestehenden  Bestandteile ein     verhältnismässig    niedriges Trans  portgewicht aufweisen, durch Stürze und Schläge  praktisch nicht beschädigt werden, und gegen Kor  rosion und Deformation durch Erddrücke weitgehend  beständig sind. Da die Bauelemente elastisch sind,  lassen sie sich auch in Rutschgebieten mit Erfolg  verwenden. Die Rohrleitungen sind auch wasser  dicht, so dass das einmal gefasste Wasser nicht mehr  aus den Rohrleitungen entweichen kann, ausser     dort,     wo die Entleerung vorgesehen ist.

   Die aus Kunst  stoff bestehenden Bestandteile     können        gewünschten-          falls    ohne grosse Mühe durch Sägen, Bohren usw.  bearbeitet und auf die     erforderlichen    Abmessungen  zugeschnitten werden. Die Montage der     Leitungen          erfordert    keine motorische oder     thermische    Energie.  Die mit     Hilfe    der Muffen und des     Klebemittels    er  zielten Verbindungen der Bauelemente sind einfach  herzustellen, stabil,     zug-,    druck- und schertest.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Entwässerungs-Rohrleitung, die aus mehreren Bauelementen aus Kunststoff zusammengesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass einzelne Bauelemente Sickerrohre sind, welche seitliche Einbuchtungen auf weisen, an denen Einlass-Öffnungen für Wasser vor handen sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Rohrleitung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die als Rohrstücke ausgebilde ten Bauelemente an ihrem einen Ende eine Muffe grösseren Durchmessers aufweisen, in welcher das andere Ende eines angrenzenden Rohrstückes ein greift. 2.
    Rohrleitung nach Patentanspruch I und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenig stens ein Teil der Bauelemente mit Hilfe eines Klebemittels miteinander verbunden sind. 3. Rohrleitung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlass-Öffnungen an den oberen Flächenteilen der Rohreinbuchtungen ange ordnet sind. 4.
    Rohrleitung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Bauele mente ein Abzweigrohr ist, dessen eines Ende in eine entsprechende Öffnung eines anderen Rohr stückes eingreift, und dass an der Aussenseite des zuletzt genannten Rohrstückes über dieser Öffnung mit Hilfe eines Klebemittels eine Teilmanschette be festigt ist, die eine übereinstimmende Öffnung und einen um diese verlaufenden Kragen aufweist, wel cher das eine Ende des Abzweigrohres umgibt und mit demselben durch ein Klebemittel verbunden ist. 5.
    Rohrleitung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung des anderen Rohr stückes an der nach oben gekehrten Seite desselben angeordnet und das Abzweigrohr ein Winkelrohr stück ist. PATENTANSPRUCH 1I Verfahren zum Herstellen der Entwässerungs- Rohrleitung nach Patentanspruch I mit wenigstens einer Rohrabzweigung, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Rohrstück der Hauptleitung eine Öffnung ausgeschnitten und darüber eine Teilmanschette mit einer übereinstimmenden Öffnung und einem um die selbe verlaufenden Kragen gelegt wird,
    dann ein als Winkelrohrstück ausgebildetes Abzweigrohr mit der Zweigleitung verbunden und in den Kragen der Teil manschette sowie in die Öffnung am Rohrstück der Hauptleitung eingeschoben wird, wonach mit Hilfe eines Klebemittels zuerst die Teilmanschette am Rohrstück der Hauptleitung und zuletzt das Ab zweigrohr im Kragen der Teilmanschette befestigt wird.
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