CH365040A - Nadelventil, insbesondere Regeldüse für Freistrahlturbinen - Google Patents

Nadelventil, insbesondere Regeldüse für Freistrahlturbinen

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CH365040A
CH365040A CH5117257A CH5117257A CH365040A CH 365040 A CH365040 A CH 365040A CH 5117257 A CH5117257 A CH 5117257A CH 5117257 A CH5117257 A CH 5117257A CH 365040 A CH365040 A CH 365040A
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CH
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needle
servomotor
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piston
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CH5117257A
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Gabriel Karl
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Voith Gmbh J M
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/12Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with streamlined valve member around which the fluid flows when the valve is opened
    • F16K1/126Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with streamlined valve member around which the fluid flows when the valve is opened actuated by fluid
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B1/00Engines of impulse type, i.e. turbines with jets of high-velocity liquid impinging on blades or like rotors, e.g. Pelton wheels; Parts or details peculiar thereto
    • F03B1/04Nozzles; Nozzle-carrying members
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Description


      Nadelventil,    insbesondere Regeldüse für     Freistrahlturbinen       Die Erfindung betrifft ein Nadelventil, insbeson  dere Regeldüse für Freistrahlturbinen,     mit    einer ko  axial zum Ventilgehäuse angeordneten Führungs  hülse, in der eine hohle     Regulier-    bzw.     Abschluss-          nadel    axial verschiebbar gelagert ist, und mit einem  in der hohlen Nadel ausgebildeten hydraulischen Re  gelservomotor sowie mit einem hydraulischen Aus  gleichservomotor und einer mechanischen Einrich  tung zum Ausgleich der vom Wasserdruck her im  Öffnungssinn auf die hohle Nadel wirkenden Kräfte.  



  Bei solchen Nadelventilen wechselt bekanntlich  die zum Steuern der Ventilnadel aufzuwendende  Kraft, die entweder mechanisch oder hydraulisch  auf die Nadel übertragen wird, in Abhängigkeit von  der jeweiligen Nadelstellung. Beim öffnen der Nadel  ist diese Kraft zunächst nahe der     Schliesstellung    am  kleinsten, wird dann umso grösser, je weiter die Na  del zurückgezogen, also     geöffnet    wird. Denn mit zu  nehmender Öffnung gelangt jeweils eine immer     grös-          sere    Fläche des Nadelkopfes in den Wirkungsbereich  der durch die Nadel gesteuerten Betriebsflüssigkeit.  



  Zum Ausgleich derartiger Kräfte wurden schon  Federn eingebaut, deren Verwendung aber nur in be  schränktem Masse möglich ist, denn bei grossen zu  steuernden     Strahlquerschnitten    und insbesondere bei  der Steuerung unter hohem Druck stehender Flüssig  keiten wachsen die auf die Nadel wirkenden hydrau  lischen Kräfte derartig an, dass solche Ausgleichs  federn untragbare Ausmasse erhalten müssten. Ins  besondere wäre die Unterbringung derartig grosser  Federn in der     hierfür    hohl ausgebildeten Ventilnadel  sehr schwierig.  



  Man hat deshalb schon versucht, den Ausgleich  statt durch Druckfedern auf hydraulischem Wege       durchzuführen,    und zwar mittels eines besonderen  hydraulischen Servomotors, der auf der aus dem  Ventilgehäuse herausgeführten Ventilnadel angeord-         net    wurde. Diese Lösung ist jedoch nur bei Nadel  ventilen, die als Regeldüsen für     Freistrahlturbinen     Verwendung finden, bzw. bei Nadelventilen mit ge  krümmtem Ventilgehäuse,     anwendbar    und erfordert  ausserdem eine relativ     grosse    Baulänge.  



  Ausserdem wurde auch schon vorgeschlagen,  eine Verminderung der auf die     Ventilnadel    im öff  nenden Sinne     wirkenden    hydraulischen Kräfte da  durch zu erzielen, dass die     Ventilnadel    hinter dem  Nadelkopf so weit wie möglich verjüngt     wurde.    Da  bei ist es auch bekannt, die Verjüngungen am Nadel  kopf innerhalb der Führungshülse am äusseren Um  fang der Hohlnadel anzuordnen. Dies hat jedoch zur  Folge, dass bei einer ausreichenden Verjüngung die  ausserdem meistens verwendete und in der hohlen       Ventilnadel    angeordnete Ausgleichsfeder nur einen  geringen     Windungsdurchmesser    erhalten kann und  daher relativ lang ausgeführt werden muss.  



  Bei dieser Ausführung ist auch der für die Steue  rung der Nadel vorgesehene hydraulische     Regelservo-          motor    in dem zur Führung der Nadel dienenden Na  benkörper untergebracht. Da mit Rücksicht auf den  kleinen Durchmesser dieses     nabenförmigen    Gehäuses  nur für kleine     Kolbenflächen    Platz vorhanden ist,  wurde zur Erhöhung der von dem Servomotor aus  zuübenden Steuerkräfte eine Doppelanordnung von  zwei     hintereinanderliegenden    Servomotoren gewählt.  



  Die Erfindung gibt nun eine neue Lösung an, die  sich bei einer Regulierdüse für Freistrahlturbinen be  sonders gut eignet.  



  Gemäss der Erfindung ist auch der     hydraulische          Ausgleichservomotor        innerhalb    des hohlen Nadel  schaftes     ausgebildet.     



  Bei einer beispielsweisen Ausführungsform ist  der hydraulische     Ausgleichservomotor    aus einem  durch den hohlen     Nadelschaft    gebildeten Zylinder  und einem in den     Zylinder    angeordneten,     mit    der      feststehenden     Führungshülse    verbundenen Kolben  gebildet, wobei der Zylinderraum     an    einen wenig  stens angenähert konstanten Druck (etwa den Be  triebswasserdruck) angeschlossen ist.  



  Bei einer Ausführungsform sind der Ausgleich  servomotor und der     Regelservomotor    in der Weise       räumlich    in Achsrichtung gesehen hintereinander an  geordnet, dass der mit der Führungsbüchse verbun  dene feststehende Kolben auf der einen Seite den  Zylinderraum des     Ausgleichservomotors    und auf der  anderen Seite den Zylinderraum des     Regelservo-          motors        abschliesst.    Der Kolben ist dabei mittels einer  durch den     Nadelhohlraum    hindurchgeführten Stange  an der     rückwärtigen    Abschlusskappe der     Nadelfüh-          rungshülse    befestigt.  



  In einer     bevorzugten        Ausführungsform    des     er-          findungsgemässen        Nadelventils    wird zur Unterbrin  gung des vorzugsweise von einem Regler gesteuerten       Regelservomotors    und etwa auch zur Unterbringung  der     zweckmässig    als eine konzentrisch zur Kolben  stange angeordnete Feder ausgebildeten mecha  nischen Entlastungseinrichtung im     Nadelhohlraum     der als     Zylinder    des     Ausgleichservomotors    dienende,

    entgegen der Strömungsrichtung gesehen vordere Teil  des Nadelhohlraums durch einen Zwischenboden     be-          grenzt,    durch welchen die Kolbenstange hindurchge  führt wird und welcher zusammen mit dem freien  Nadelende sowie mit dem durch eine Kappe abge  schlossenen hinteren Ende der     Nadelführungshülse     den     Regelservomotor    bildet.  



  Für Nadelventile, bei denen infolge der beson  deren Ausbildung der Ventilnadel und je nach der  Grösse des     Ausgleichservomotors    und des weiteren  je nach der     Charakteristik    der mechanischen Ent  lastungseinrichtung sehr grosse     Schliesskräfte    erfor  derlich sind, wird zur Erzeugung dieser grossen       Kräfte    der     Regelservomotor        doppeltwirkend    ausge  bildet.

   Zu diesem Zweck bildet der Zwischenboden       zusammen    mit der hinteren Kolbenfläche des Aus  gleichservomotors und der die beiden Kolbenflächen       umschliessenden    Nadelwand einen zweiten Regel  Servomotorteil, der     zweckmässigerweise    ebenfalls  vom     Drucköl    des Reglers     beaufschlagt    wird.  



  Eine weitere günstige Ausbildung des Nadelven  tils wird durch die Anordnung des hydraulischen       Ausgleichservomotors,    entgegen der Strömungsrich  tung gesehen, im hinteren Teil des     hohlen    Nadel  schaftes und des     Regelservomotors    im vorderen Na  delraum erzielt.  



       Hierdurch    wird unter anderem der Vorteil er  reicht, dass eine besondere     AbdichtungdesFührungs-          spaltes    zwischen dem Nadelschaft und der     Führungs-          hülse    wegfällt. Der Arbeitsraum des     Ausgleichservo-          motors    ist bei dieser Ausführung mit dem Betriebs  wasser verbunden und steht unter Betriebswasser  druck.

   Somit verbindet der Führungsspalt zwischen  dem Nadelschaft und der Führungshülse zwei die  gleiche Flüssigkeit und den gleichen     Druck    enthal  tende Räume,     nämlich    den Arbeitsraum des Aus  gleichservomotors mit dem eigentlichen Strömungs-         raum    im Ventilgehäuse. Eine     Abnützung    der Nadel  führung bringt daher keine nachteiligen Wirkungen  mit sich.  



  Da bei dieser Ausführung das     hintere    Ende des  Nadelschaftes den unter     Betriebswasserdruck    stehen  den Arbeitsraum des     Ausgleichservomotors    bildet, ist  es nicht mehr unbedingt notwendig, das hintere Ende  der Führungshülse durch eine mit     Durchtrittsöffnun-          gen    versehene Kappe abzuschliessen. Das Hülsen  ende kann in diesem Fall, soweit das strömungstech  nisch zulässig ist, offen gelassen und die Kolben  stange des     Ausgleichservomotors    an irgendeinem  Tragteil der Führungshülse befestigt sein.  



       Beiliegende        Zeichnung    stellt drei Ausführungs  beispiele des     Erfindungsgegenstandes    dar. Es zeigen  im Längsschnitt       Fig.    1 ein Beispiel mit einem im     Ventilhohlraum     angeordneten     Ausgleichservomotor,    einer Entla  stungseinrichtung sowie dem vom Regler     gesteuerten          Öldruckservomotor    ;

         Fig.    2 ein Nadelventil, das im     wesentlichen    der  Ausführung nach     Fig.    1 entspricht, bei der jedoch  der vom Regler beeinflusste     Druck-Servomotor    dop  peltwirkend ausgebildet ist, und       Fig.    3 ein Nadelventil, bei dem der     Regelservo-          motor,    entgegen der Strömungsrichtung gesehen,  vorn und der     Ausgleichservomotor    hinten angeordnet  sind.  



  In     Fig.    1 ist mit 1 die Abschluss- und Regulier  nadel für die     Zulaufleitung    einer Freistrahlturbine  bezeichnet, durch die der     Austrittsquerschnitt    2     des     geradlinig ausgebildeten Ventilgehäuses 3     gesteuert     werden soll. Die Reguliernadel 1 ist zusammen     mit     ihrem Schaft 4 in einer koaxial zum Ventilgehäuse 3  beispielsweise     mittels    Streben 25 befestigten Füh  rungshülse 5 axial verschiebbar gelagert. Die ko  axial zum Ventilgehäuse angeordnete Führungshülse  5 ist an ihrem rückwärtigen Ende durch eine Kappe  50 flüssigkeitsdicht abgeschlossen.  



  Die Reguliernadel 1 und ihr Schaft 4 sind hohl  ausgebildet, und zwar bildet ein Teil ihres Hohl  raumes, nämlich der Teilraum 6, zusammen     mit     einem Kolben 60, einen     Druck-Servomotor-Aus-          gleich-Servomotor    A, welcher also im hohlen Nadel  schaft angeordnet ist. Hierbei ist der Kolben 60 mit  tels einer Stange 7 an der Hülsenkappe 50     befestigt,     also feststehend, während der     Servomotorzylinder    als  ein Teil der Ventilnadel (1, 4) axial hin- und her  gleiten kann.

   Das durch das Gehäuse strömende Be  triebswasser wird durch Öffnungen 8 der     Führungs-          hülse    5 sowie durch Öffnungen 9 des Nadelschaftes 4  in den Nadelhohlraum 6, d. h. in den Zylinder des       Ausgleichservomotors    A     geführt.    Das Druckwasser  kann anstelle dessen aber auch durch eine Bohrung  22 der Kolbenstange 7 und des Kolbens 60     zuge-          führt    werden.

   Sofern eine Zuführung der Druckflüs  sigkeit an dieser Stelle jedoch vermieden werden  soll, wenn etwa das Wasser stark sandhaltig ist, kann  das     Betriebsdruckwasser    für diesen Servomotor     an     einer anderen geeigneten Stelle der Rohrleitung ab-           gezweigt    und durch eine besondere Leitung 10 so  wie Öffnungen 11 in den Nadelhohlraum 6 einge  leitet werden.  



  Der Nadelschaft 4 weist einen Zwischenboden 15  auf, der flüssigkeitsdicht auf der Kolbenstange 7 ge  lagert ist. Dieser mit der Nadel axial     bewegliche    Zwi  schenboden bildet zusammen mit dem rechten Teil  des Nadelschaftes 4 den Kolben des vom Regler ge  steuerten     Regel-Servomotor    B, dessen feststehender  Zylinder durch die     Führungshülse    5 und ihre Kappe  50 gebildet wird. Durch die Leitung 16 sei dieser  also auch in der Nadel angeordnete     Regel-Servo-          motor    B an einem nicht gezeigten Steuerregler an  geschlossen. In dem vom Regler gesteuerten Servo  motor B ist auch eine Entlastungsfeder 12 mit Feder  tellern 13 und 14 konzentrisch zur Kolbenstange 7  angeordnet.

   Die axialen Bewegungen dieser Feder  teller werden, wie später noch näher     erläutert    ist,  durch Anschläge 70 bzw. 170 auf der Kolbenstange  begrenzt. Sofern vom Druckraum 6 des Ausgleich  servomotors A Druckwasser bei der     Lauffläche    des  Kolbens 60     hindurchtritt,    ist zum Abführen des     Sik-          kerwassers    eine Ableitung 18 vorgesehen.

   In der  Ableitung 18 ist auch noch eine Drossel 23 vorge  sehen, welche die Aufgabe hat, die bei etwaigem zu  schnellen Schliessen bzw. Öffnen der Nadel bei  spielsweise infolge Federbruch der Ausgleichsfeder  12, in den Zylinderraum 210 vom Zwischenboden  angesaugte bzw. herausgedrückte Flüssigkeit zu dros  seln, so dass dadurch die Bewegungen der Ventil  nadel gedämpft werden. In der Führungshülse 5 sind  Dichtungen 26 für die     Nadelführung    vorgesehen.  



  Für die Rückführung der durch die Ventilnadel       ausgeführten    Bewegungen ist in an sich bekannter  Weise ein     Rückführhebel    19 vorgesehen, der bei  spielsweise     mittels        Federkraft    ständig am     Stirnflansch     20 des Nadelschaftes anliegt und so dessen Stellung  abtastet und auf den Regler     überträgt.    Der Stirn  flansch 20 ist mit Bohrungen 17 versehen, die mit  Bohrungen 14a im Federteller 14 in Verbindung ste  hen und durch die das aus der Leitung 16 dem Re  gelservomotor B zugeführte Drucköl in den Zylin  derraum desselben gelangt.  



  Das in     Fig.    1 dargestellte Nadelventil     arbeitet     folgendermassen: Die vom Betriebswasser     beauf-          schlagte    Fläche des Kolbens 60 des     Ausgleichservo-          motors    A ist so bemessen, dass in der in     Fig.    1 dar  gestellten Schliesstellung der innen auf die Nadel auf       Schliessen    wirkende Wasserdruck des Ausgleich  servomotors etwas kleiner ist,

   als der auf die äussere  Fläche F     des        Nadelkopfes    auf Öffnen     wirkende    Was  serdruck zusammen mit der in dieser Stellung auf  Öffnen wirkenden Kraft der in dieser Lage gespann  ten Ausgleichsfeder 12. Der vordere Federteller 13  liegt dabei am Bund 70 der Kolbenstange 7 und der  hintere Federteller 14     stüzt    sich gegen den mit dem  Nadelschaft 4 verbundenen Flansch 20 ab.

   Von der  Schliesstellung der     Ventilnadel    1 an verbleibt somit  eine im Öffnungssinn auf sie wirkende,     beliebig    klein  wählbare Kraft übrig, welcher die durch den Druck    des über die Leitung 16 zugeführten Druckmittels  auf den Nadelschaft 4 mit Zwischenboden 15 im  Sinne eines Schliessens auf die     Ventilnadel    1 ausge  übte, beispielsweise mittels eines steuerbaren Ventils  in der     Druckmittelzufuhrleistung    16, veränderbare  Kraft des     Regelservomotors    B entgegenwirkt. Die  Kraft des     Regelservomotors    B wird dabei so gewählt,  dass die Ventilnadel 1 im Gleichgewicht gehalten ist  bzw. dass auf sie eine     Schliesskraft    wirkt.

      Zum Bewegen der Ventilnadel 1 aus der darge  stellten Schliesstellung in eine gewünschte     öffnungs-          stellung    wird der Öldruck im     Regelservomotor    B so  weit     vermindert,    bis die auf die     Ventilnadel    im Öff  nungssinne wirkende, vom Druck des Betriebswas  sers auf die äussere Fläche F des Nadelkopfes her  rührende Kraft und die in Öffnungsrichtung wir  kende Kraft der Feder 12 die Kraft des Ausgleich  servomotors A überwinden und die     Ventilnadel    in  die gewünschte Stellung bewegen.

   Durch diese     öff-          nungsbewegungen    der Nadel wird der unter der  Druckwirkung der Ausgleichsfeder 12 stehende und  so nachfolgende     Federteller    14 nach rechts gegen den  Bund 170 der Kolbenstange 7 bewegt. Beim An  schlag des Federtellers 14 am Bund<B>170</B> ist die Aus  gleichsfeder 12 nahezu entspannt und     hinsichtlich     ihrer Öffnungstendenz nunmehr wirkungslos.

   In die  ser     Anschlagsstellung    des     Federtellers    14 ist auch der  Zwischenboden 15 gerade am anderen Federteller 13  zum Anschlag gekommen. -Die vom Betriebswasser       beaufschlagte    äussere Fläche F des Nadelkopfes ist  jetzt so     gross,    dass der     Ausgleichservomotor    A allein  nicht mehr zum Ausgleich genügt. Wenn die Ventil  nadel noch weiter geöffnet wird, dann wird der Fe  derteller 13 vom Zwischenboden 15     mitgenommen,     die     Ausgfeichsfeder    12 also in zunehmendem Masse  zusammengedrückt.

   Durch die zunehmend zusam  mengedrückte Feder 12 erhält die     Ventilnadel    zu  sätzlich zu der vom Ausgleichsstellmotor A ausge  übten     Schliesskraft    eine weitere in     Richtung        Schhes-          sen    wirkende     Kraft,    welche umso mehr anwächst, je  mehr die Feder unter der Wirkung des     Wasserdruk-          kes,    der auf die äussere     Nadelkopffläche    einwirkt,       zusammengedrückt    wird. Dies bedeutet gleichsam  eine Entlastung des     Regel-Servomotors    B, der daher  entsprechend kleiner bemessen werden kann.

   Die  Ausgleichsfeder 12 wirkt also im ersten Teil des     öff-          nungshubes    der Nadel auf Öffnen und im zweiten  Teil des Öffnungshubes auf     Schliessen.     



  Soll die Nadel. wieder geschlossen werden,     dann     erhält der     Regelservomotor    B durch die Leitung 16       Drucköl    und die Nadel wird wieder in     Schliessrich-          tung    gedrückt. Dabei wirkt zunächst die Ausgleichs  feder 12 bis zum Anschlag des Federtellers 13 am  Bund 70 der Kolbenstange 7 als zusätzliches     Schliess-          organ.    Wird danach die Nadel weiter geschlossen,  dann wird der Federteller 14 durch den Stirnflansch  20 des Nadelschaftes 4     mitgenommen,    die Feder wie  der     zusammengedrückt        un    so eine Öffnungskraft  erzeugt.

        Die Ausführung nach     Fig.    2 entspricht im we  sentlichen der Ausführung nach     Fig.    1. Es sind hier  für die gleichen Teile des Nadelventils die gleichen       Bezugszeichen    wie in     Fig.    1 verwendet worden. Der  Unterschied der Ausführung besteht gegenüber     Fig.1     darin, dass der     Regelservomotor    B     doppeltwirkend     ausgebildet ist.

   Es bilden hier die beiden einander  gegenüberliegenden Flächen     des    Kolbens 60 und des  Zwischenbodens 15 zusammen mit dem von ihnen       vorne    und hinten umschlossenen Nadelhohlraum 210  einen zweiten Servomotorteil, der durch die     Leitung     21 mit einem     Druckmittel    vorzugsweise mit Drucköl  versorgt wird. Um das     Hindurchtreten    von Sicker  wasser entlang     derGleitflächen        desKolbens    60 in den  Hohlraum 210 zu verhindern, ist der Kolben 60 mit  einer Nut 40 am Umfang versehen, wobei das sich  in der Nut 40     ansammelnde    Sickerwasser durch die  Bohrungen 18, 18a, 18b abgezogen wird.  



  Für die     Rückführung    der durch die     Ventilnadel          ausgeführten    Bewegungen ist hier die an sich be  kannte, aus einem Konus und einer     Verstellstange     bestehende Rückführung 19' vorgesehen.  



  Gemäss der in     Fig.    3 dargestellten Ausführung  kann durch die hohle Regulier- und Abschlussnadel  1 der Austrittsquerschnitt 2 des Ventilgehäuses 3 ge  steuert werden. Die Nadel 1 ist zusammen mit ihrem  Schaft 4 in einer     koaxial        zum    Ventilgehäuse 3, bei  spielsweise mittels Streben befestigten Führungshülse  5 axial verschiebbar gelagert. Am rückwärtigen Ende  der Führungshülse ist eine Kappe 50     angeordnet,    die       Durchtrittsöffnungen    28 für den Zutritt des Betriebs  wassers zum Arbeitsraum 60 des     Ausgleichservo-          motors    A aufweist.  



  Der vordere Hohlraum 15 der     Ventilnadel    1 bil  det den Arbeitsraum des     Regelservomotors    B, dessen  Kolben 150 feststeht. Er ist mit seiner durch den  übrigen Nadelhohlraum     hindurchgeführten    Kolben  stange 7 an der Abschlusskappe 50 befestigt. Der       Regelservomotor    B ist hier     doppeltwirkend    ausge  bildet. Das Betriebsöl wird von aussen her mittels  der durch die Strebe 25 und durch die Kolbenstange  7     gebohrten    Leitung 26, 27 den beiden Arbeitsräu  men 15, 15' zugeführt.

   Der hintere Arbeitsraum 15'  des     Regelservomotors    ist durch einen am rückwär  tigen Ende des Nadelschaftes befestigten, auf der  Kolbenstange 7 gelagerten Deckel 600 abgeschlos  sen. Dieser Deckel ist rückwärtig     hülsenartig    ver  längert. Er ist an seinem     Umfang    in der Führungs  hülse 5 und an seiner Innenfläche auf der Kolben  stange 7     geführt.     



  Der Deckel 600 bildet den Kolben des durch die       Öffnungen    28     mit    dem Betriebswasser verbundenen       Ausgleichservomotors    A. Die durch den Durchmes  ser des Arbeitsraums     (Führungshülse)    des Ausgleich  servomotors A und den Durchmesser des     diesen    Ar  beitsraum durchdringenden     Kappenbundes    7a be  stimmte wirksame     Kolbenringfläche    600a ist so ge  wählt,

   dass der     Ausgleichservomotor    bei halber     öff-          nungsstellung    der Ventilnadel der auf die äussere       Nadelkopffläche        f    wirkenden hydraulischen Öffnungs-    kraft     ungefähr    das Gleichgewicht hält. In dem Raum  zwischen dem Deckel 600 und dem Kolben 150 ist  als mechanische Entlastungsvorrichtung eine Feder  12     mit    Federtellern 13, 14 untergebracht. Für den  Federteller 13 bildet der     Ansatz    70 an der Kolben  stange und für den Federteller 14 die Büchse 700  den Endanschlag.  



  Für die Ableitung der in dem Raum 29 etwa aus  dem Druckraum 15' des     Regelservomotors    B oder  aus dem Druckraum 60 des     Ausgleichservomotors    A  übertretenden     Sickerflüssigkeit    ist eine Leitung 180  angeordnet.  



  Zur Rückführung der durch die Ventilnadel  ausgeführten Bewegungen ist in an sich bekannter  Weise ein     Rückführhebel    19 vorgesehen, der bei  spielsweise mit seinem zylindrischen Ende in eine  Ringnut 190 des Deckels 600 eingreift und so des  sen Stellung abtastet und     weitermeldet.     



  Das hier dargestellte Nadelventil arbeitet     folgen-          dermassen       Zum Öffnen der Ventilnadel 1 wird durch die  Leitung 26 die Steuerflüssigkeit dem hinteren Ar  beitsraum 15' des     Regelservomotors    B zugeführt und  dabei der vordere Arbeitsraum 15 des     Regelservo-          motors    durch die Leitung 27 entleert. Die Druck  kraft der Ausgleichsfeder 12, deren einer Federtel  ler 13 am Ansatz 70 der Kolbenstange 7     anliegt    und  deren anderer Federteller 14 gegen den Deckel 600  drückt, erzeugt von der Schliesstellung der Nadel an  bis etwa zur halben Öffnungsstellung eine zusätz  liche Öffnungskraft.

   Ist beim Öffnen der Ventilnadel  der Federteller 14 am Anschlag 700 der Kolben  stange aufgetroffen, dann ist die Feder 12 nahezu  entspannt. In dieser Anschlagstellung des Federtel  lers 14 ist auch der an der Nadel befestigte Zwi  schenring 30 am anderen Federteller 13 aufgetroffen.  Die vom Betriebswasser in dieser Stellung auf die  vordere Fläche des Nadelkopfes ausgeübte Kraft ist  dabei so gross, dass die     Schliesskraft    des Ausgleich  servomotors zum Ausgleich allein genügt. Beim wei  teren Öffnen der Ventilnadel über diese Mittelstel  lung hinaus wird dann der Federteller 13 mitgenom  men, die Ausgleichsfeder 12 also in zunehmendem  Masse zusammengedrückt.

   Dadurch erhält die Ven  tilnadel zu der konstanten Schliesskraft des Aus  gleichservomotors A von der Feder 12 her eine zu  sätzliche, und zwar mit dem Öffnen der Nadel zu  nehmende Schliesskraft, die der zunehmenden     öff-          nungskraft    des immer mehr dem     Betriebsdruckwas-          ser    ausgesetzten Nadelkopfes ausgleichend entgegen  wirkt.    Soll die Nadel wieder geschlossen werden, dann  erhält der Arbeitsraum 15 des     Regelservomotors    B  durch die Leitung 27 Drucköl, und die Nadel wird  wieder in die Schliessrichtung bewegt. Dabei wirkt  zunächst die Ausgleichsfeder 12 bis zum Anschlag  des Federtellers 13 am Bund 70 der Kolbenstange  als     zusätzliches    Schliessorgan.

   Wird danach die Na  del weiter geschlossen, dann wird der Federteller 14

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Nadelventil mit einer koaxial zum Ventilgehäuse angeordneten Führungshülse, in der eine hohle Re- gulier- bzw. Abschlussnadel axial verschiebbar gela gert ist, und mit einem in der hohlen Nadel ausge bildeten hydraulischen Regelservomotor sowie mit einem hydraulischen Ausgleichservomotor und einer mechanischen Einrichtung zum Ausgleich der vom Wasserdruck her im Öffnungssinn auf die hohle Na del wirkenden Kräfte, dadurch gekennzeichnet,
    dass auch der hydraulische Ausgleichservomotor (A) in nerhalb des hohlen Nadelschaftes (4) ausgebildet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Nadelventil nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der hydraulische Ausgleichservo- motor (A) einen durch den hohlen Nadelschaft (4) gebildeten Zylinder und einen im Zylinder angeord neten, mit der feststehenden Führungshülse (5) ver bundenen Kolben (60) aufweist, wobei der Zylinder raum an einer Quelle wenigstens angenähert kon stanten Druckes angeschlossen ist. 2.
    Nadelventil nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgleichservomotor (A) und der Regelservomotor (B) in der Weise räumlich in Achsrichtung gesehen hintereinander angeordnet sind, dass der mit der Führungsbüchse (5) verbun dene feststehende Kolben (60) auf der einen Seite den Zylinderraum des Ausgleichservomotors (A) und auf der anderen Seite den Zylinderraum des Regel servomotors (B) abschliesst. 3.
    Nadelventil nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (60) mittels einer durch den Nadelhohlraum hindurchgeführten Stange (7) an der rückwärtigen Abschlusskappe (50) der Nadelführungshülse befestigt ist. 4.
    Nadelventil nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Nadelhohlraum gegen den Ausgleichservomotor (A) durch einen Zwischen boden (15) abgegrenzt ist, durch den die Stange (7) hindurchgeführt ist und der zusammen mit dem freien Nadelende und dem durch eine Kappe (50) abgeschlossenen hinteren Ende der Nadelführungs- hülse (5) den Regelservomotor (B) bildet. 5.
    Nadelventil nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die mechanische Entlastungsein richtung aus einer konzentrisch zur Kolbenstange (7) angeordneten Feder (12) besteht, deren Federteller (13, 14) mit Anschlägen (70, 170 bzw. 70, 700) auf der Kolbenstange (7) bzw. dem Nadelschaft (4) zu sammenarbeiten und dass die Entlastungseinrichtung ebenfalls in dem hohlen Nadelschaft (4) angeordnet ist. 6. Nadelventil nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der vom Kolben (60) und dem Zwischenboden (15) vorne und hinten umschlossene Nadelhohlraum (210) mit einer Leitung (18) ver bunden ist, die eine Drossel (23) zum Dämpfen einer übermässig schnellen Nadelbewegung aufweist. 7.
    Nadelventil nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Druckmittelzuleitung (22) zum Ausgleichservomotor (A) in der Kolbenstange (7) und dem Kolben (60) angeordnet ist. B. Nadelventil nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in der Führungshülse (5) und in der Nadelwand (4) Bohrungen (8, 9) für die Druck mittelzu- bzw. ableitung zum Ausgleichservomotor (A) vorhanden sind. 9.
    Nadelventil nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Zwischenboden (15) beidsei tig von einem Druckmittel beaufschlagt ist, derart, dass die beiden einander gegenüberliegenden Flächen des Kolbens (60) und des Zwischenbodens (15) zu sammen mit dem von ihnen vorne und hinten um schlossenen Nadelhohlraum (210) einen zweiten Re gelservomotor zum Verstellen der Hohlnadel (1) bilden. 10.
    Nadelventil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der vordere Teil des Nadel schaftes (4) als Teil des Regelservomotors (B) und der hintere Teil des Nadelschaftes (4) als Teil des Ausgleichservomotors (A) ausgebildet ist, derart, dass der vordere Teil der hohlen Ventilnadel (1) als Zylinder für den Regelservomotor (B) dient, dessen Kolben (150) mittels einer Stange (7) an einem fest stehenden Teil des Nadelventils befestigt ist, während der hintere Abschlussteil der Ventilnadel (1) als Kol ben für den Ausgleichservomotor (A) dient, dessen Zylinder das durch die Kappe (50)
    abgeschlossene hintere Ende der Führungshülse (5) bildet. 11. Nadelventil nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die wirksame Kolbenringfläche <I>(600a)</I> des Regelservomotors (B) derart gewählt ist, dass der Ausgleichservomotor (A) bei halber öff- nungsstellung der Ventilnadel (1) der auf die äussere Nadelkopffläche wirkenden hydraulischen öffnungs- kraft ungefähr das Gleichgewicht hält.
    vom Deckel 600 mitgenommen, die Feder wieder zusammengedrückt und damit von ihr eine öffnungs- kraft erzeugt.
CH5117257A 1956-10-10 1957-10-02 Nadelventil, insbesondere Regeldüse für Freistrahlturbinen CH365040A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2846056A1 (fr) * 2002-10-17 2004-04-23 Alstom Switzerland Ltd Injecteur d'alimentation et turbine pelton equipee d'un tel injecteur

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