CH365042A - Explosionsschutz für Gasleitungen - Google Patents

Explosionsschutz für Gasleitungen

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CH365042A
CH365042A CH6408858A CH6408858A CH365042A CH 365042 A CH365042 A CH 365042A CH 6408858 A CH6408858 A CH 6408858A CH 6408858 A CH6408858 A CH 6408858A CH 365042 A CH365042 A CH 365042A
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CH
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porous body
solid
explosion protection
explosion
gas
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CH6408858A
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Inventor
Emanuel Hedberg Oscar
Original Assignee
Gasaccumulator Svenska Ab
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C4/00Flame traps allowing passage of gas but not of flame or explosion wave
    • A62C4/02Flame traps allowing passage of gas but not of flame or explosion wave in gas-pipes

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description


      Explosionssehutz        für    Gasleitungen    Die vorliegende Erfindung betrifft einen Explo  sionsschutz zum     Einsetzen    in Gasleitungen, vorzugs  weise für Azetylen, wodurch eine in der Rohrleitung  fortschreitende Explosionswelle aufgehalten werden  kann. Die     Erfindung    befasst sich insbesondere damit,  eine zuverlässige Wirkungsweise des Explosionsschut  zes bei einfacher, praktischer und     billiger        Ausführung     sowie einfaches Zusammenbauen desselben ohne  Möglichkeit     zur    unrichtigen Einsetzung der     dazu    ge  hörenden Teile zu verwirklichen.  



  Der     vorliegende    Explosionsschutz, dessen für den       Durchlass    eines Gasstromes vorgesehener     rohrartiger     Raum einen festen, porösen Körper     enthält,    ist ge  mäss der Erfindung dadurch     gekennzeichnet,    dass der  feste, poröse Körper zwischen zwei für den Zu- und  Ablauf des Gasstroms zu bzw.

   von dem genannten  Raum vorgesehenen Ventilöffnungen     aufgehängt    ist  und genau gegenüber den     Ventilöffnungen    mit Ab  stand davon gasdichte     Verschlusskörper    trägt, sowie  dass das Aufhängeorgan des festen, porösen Körpers  bei Explosionsdruck unter Deformation oder Reissen  des Aufhängeorgans eine Verschiebung des festen,  porösen Körpers zulässt, bis der     eine        Verschlusskörper     die eine Ventilöffnung abschliesst. Sowohl das Auf  hängeorgan wie die gasdichten     Verschlusskörper    be  stehen mit Vorteil aus weichem     Metall,    z. B. Blei.  



  Die Erfindung wird nachstehend anhand zweier,  als Beispiele auf der beigefügten Zeichnung     gezeigter          Ausführungsformen    erläutert.     Fig.    1 zeigt einen       Axialschnitt    durch einen Explosionsschutz gemäss der  Erfindung.     Fig.    2 und 3 zeigen den zu diesem Ex  plosionsschutz gehörigen festen, porösen Körper in  zwei verschiedenen Ansichten.     Fig.    4     zeigt    in teilwei  sem     Axialschnitt    einen Teil eines     Flammenschutzes     in     abgeänderter    Ausführung.  



  Gemäss der in den     Fig.    1 bis 3     gezeigten        Ausfüh-          rungsform    enthält der Explosionsschutz in einem    rohrartigen Raum einen festen, porösen     Körper    1 aus  feuerbeständigem     Material,    z.

   B. einen     sogenannten     keramischen Filter.     Eine    sehr     geeignete    Masse für  den porösen Körper ist     eine    solche, die für Schleif  scheiben     verwendet    werden, aber es können auch  andere natürliche oder künstliche, körnige     Steinsub-          stanzen    verwendet werden, die auf     die    eine oder  andere Weise in eine feste, poröse Form gebracht  worden sind.

   Auch     können    statt der     Sandkörner    feine       Metallkörner        benutzt    werden, jedoch wahrscheinlich  ohne besondere     Vorteile.    Ein für den porösen Körper  1 geeignetes Mass von     Porosität    ist     eines,    das bei  einer     Gasdurchströmung    von ungefähr 800 Liter pro  Minute einen Druckfall von 25 Millimeter     Hg    ergibt.  



  Der Körper 1 ist     zylinderförmig    und hat einen  auf die     zylindrische    Aussenfläche desselben aufge  gossenen Bleibeschlag 2, der eine den Körper 1 um  gebende Hülse bildet und ausserdem mit einem ihn  umgebenden     Flansch    3     ausgebildet    ist. In der Mitte  des Körpers 1     befindet    sich eine     Durchbohrung    4,  die mit Blei ausgegossen ist, das ein Paar     Endver-          schlusskörper    5, 6 bildet. Diese sind so massiv ge  gossen, dass sie für das     Gas    undurchlässig sind.  



  Der Körper 1 mit seinem Beschlag 2, 3 sitzt in  den beiden Teilen 7 und 8 eines Ventilgehäuses mit  dem Flansch 3 in axialer     Richtung        festgeklemmt        zwi-          schen    an den beiden     Ventilgehäuseteilen    7, 8 vorge  sehenen     Anschlagsflächen,    so dass die     Stirnflächen     des Körpers 1 in     kurzem    Abstand von je einem  Boden 9 oder 10 des genannten, von den Ventil  gehäuseteilen     gebildeten    rohrartigen Raumes stehen.

    Ausserdem befinden sich die     Endverschlusskörper    5,  6     in    einem kurzen Abstand von den     Ventilöffnungen     11, 12 in den Böden 9, 10, wie aus der     Fig.    1 deut  lich zu entnehmen ist. Diese Ventilöffnungen 11, 12  sind auf ihren den     Endverschlusskörpem    5, 6 zuge  wandten Seiten von je einem     ringförmigen,        scharfen         Wulst oder     Aussparung    13 bzw. 14 umgeben und  sind auf der     anderen    Seite an     Gewindebohrungen    der  zur Verbindung mit Rohren vorgesehenen Schraub  verbindungsstücke 15 und 16 angeschlossen.

   Neben  dem Flansch 3 dient auch ein Aluminiumring 17 zur  Dichtung     zwischen    den beiden Teilen des Ventil  gehäuses.  



  Der beschriebene Explosionsschutz ist zum Ein  setzen z. B. in eine     Hochdruckleitung    für Azetylen  bestimmt. Der Explosionsschutz erlaubt dabei das  Durchströmen des Azetylengases unter relativ gerin  gem Strömungswiderstand im porösen Körper 1. Da  der Flansch 3 festgeklemmt gehalten wird, ergibt sich  hier eine Dichtung oder ein Abschluss auf der Aussen  seite des Beschlags 2 gegenüber dem Ventilgehäuse,  und es ist nicht erforderlich, dass der Beschlag selbst  gegen die     Ventilgehäuseteile    abdichtet,     sondern    er  kann dort einen gleitenden Sitz haben.

   Der Flansch 3  ist genügend kräftig ausgebildet, damit er ohne Ver  formung leicht den grössten     Druckbeanspruchungen     auf den Körper 1 widerstehen kann, die sich wegen  im Betrieb normalerweise vorkommender Druck  schwankungen des Gases ergeben. Wenn die grössten       Druckschwankungen    z. B. 25     at    betragen, sollte der  Flansch 3 noch bei dem doppelten oder etwas weni  ger als dem doppelten Wert dieses     Drucks    den Kör  per 1 in     unveränderter    Lage     festhalten    können. Wenn  eine Explosionswelle in die mit dem     Flammenschutz     versehene Leitung eindringt, und eine     Druckwelle     von z.

   B. 800 bis 1000 atü auf den Körper 1, wie  z. B. auf die Oberseite desselben     in    der     Fig.    1, auf  trifft, wird der Körper 1 unter Verformung oder  Reissen der Befestigungsstelle des     Flansches    3 am  Beschlag 2 mit seinem     Verschlusskörper    6 gegen den       ringförmigen    Wulst 14 getrieben und verschliesst die  Ventilöffnung 12. Der poröse Körper 1 fängt die  Explosion ab oder, mit anderen Worten, bringt den  Azetylenzerfall zum Aufhören.

   Hierbei erhitzt sich  der Körper 1, und wenn dem Gas das Weiterströmen  erlaubt würde, könnte es zu     einem    erneuerten Azety  lenzerfall kommen, der sich durch die Ventilöffnung  12 bis zur     ausserhalb    derselben befindlichen Leitung  fortpflanzen könnte, jedoch wird dies dadurch effek  tiv     verhindert,    dass die Ventilöffnung 12 durch den       Verschlusskörper    6     abgesperrt    ist und ein     Fortsetzen     der     Gasdurchströmung        verhindert    worden ist.

   Der  feste, poröse Körper 1 dient somit nicht nur dem       Aufheben    des     Azetylenzerfalls,        sondern    auch zum  mechanischen Verschluss der     Gasleitung    an dieser  Stelle. Wenn der poröse Körper 1 einer Explosion  ausgesetzt ist, ist er     selbstverständlich    verbraucht und  muss durch     einen    neuen ersetzt werden, was leicht  dadurch erreicht werden kann, dass die     Ventilgehäuse-          teile    7, 8     auseinandergeschraubt    werden.

   Beim Ein  bau des     Körpers    1 ist es ausgeschlossen, diesen in  unrichtiger Weise einzusetzen, welcher Umstand von  grosser Bedeutung ist.  



  Im Hinblick auf das Gesagte dürfte klar sein, dass  das Wesentliche des erläuterten     Schutzes    darin be  steht, dass der feste, poröse     Körper    genau gegenüber    den Ventilöffnungen mit gasundurchlässigen     Ver-          schlusskörpern    ausgebildet ist sowie dass der feste,  poröse Körper mittels eines Tragorgans mit den     Ver-          schlusskörpern    in kleinem Abstand von den Ventil  öffnungen aufgehängt ist, wobei das Tragorgan, wenn  der feste, poröse Körper einer Explosionswelle aus  gesetzt wird,     verformt    oder gerissen wird und eine  Verschiebung des festen, porösen Körpers in der Strö  mungsrichtung der Explosionswelle erlaubt,

   unab  hängig von der Richtung, in der die genannte Welle  zum Explosionsschutz gelangt, so dass der betreffende       Verschlusskörper    zum gasdichten Anliegen gegen seine  Ventilöffnung gebracht wird.  



  Die genannten     Verschlusskörper    und Tragorgane       können    auf vielerlei Weise ausgebildet sein, wie z. B.  in der     Fig.    4 gezeigt wird.  



  Bei dieser Ausführungsform besitzt der feste,  poröse Körper 1 nicht den in den vorhergehenden  Figuren dargestellten Beschlag 2, und der Flansch 23  ist in einen im     Körper    1     vorgesehenen        periferischen     Ausschnitt eingegossen. Auch die     Endverschlusskörper     25, 26 sind in Aussparungen des Körpers 1 eingegos  sen oder befestigt. Die     Ventilöffnungen    11, 12     haben     keine scharfen Wülste 13, 14 wie in der     Fig.    1 und  besitzen statt dessen sich von der inneren Mündung  der betreffenden Ventilöffnung nach aussen erwei  ternde Aussparungen 27 und 28.

   Die     Verschlusskörper     25, 26 sind aus Blei oder einem anderen plastischen  Material und sind vorzugsweise teilweise kegelförmig,  um in die Ventilöffnungen     hineinpassen    zu können.  Die genannten     Aussparungen    27, 28 können verschie  denartige Wandquerschnitte haben, wobei es nur  wesentlich ist, dass sie am ganzen Umkreis der Ventil  öffnung oder einem Teil davon in radialer Richtung  erweitert im Vergleich zur radialen Abmessung an  der inneren Mündung der Ventilöffnung sind, oder mit  anderen Worten, dass ein unterschnittener Ventilsitz  gebildet wird.  



  Wenn einer der     Verschlusskörper,    z. B. der Körper  25, in eine Ventilöffnung 11     hineingepresst    wird, wird  das Material des     Verschlusskörpers    in die     Aussparung     27 hineingetrieben und dichtet nicht nur die Ventil  öffnung ab, sondern setzt sich auch in der Ausspa  rung 27 fest, d. h. der     Verschlusskörper    25 sitzt in der  abdichtenden Lage fest.

   Wenn angenommen wird, dass  die Gasströmung in der     Fig.    4 von oben nach unten  stattfindet, und dass die Explosionswelle von unten,  d. h. stromaufwärts, herkommt, so wird der Körper 1  nach oben und der     Verschlusskörper    25 in seine ab  dichtende, feste Lage gegen die Druckwirkung des  von oben kommenden Gasstroms getrieben, so dass  dieser folglich versperrt bleibt.  



  Zusätzliche Abänderungen der     Einzelausführung     sind     innerhalb    des Erfindungsrahmens möglich. Es ist  nicht erforderlich aber doch     vorteilhaft,    dass     der          Flansch    3 bzw. 23 eine gasdichte Versperrung an der  Aussenseite des     Körpers    1 bildet, so dass kein freier  Weg für das Gas an dieser Aussenseite vorhanden ist.

    Die     Verschlusskörper    zum     Absperren    der Ventilöff  nungen können aus verschiedenerlei Material beste-           hen,    das mit beibehaltender Sperrwirkung gegen die  Ventilöffnungen den beim Abfangen einer Explosion  auftretenden Druck und die dann herrschende Tempe  ratur vertragen kann, und die Dichtigkeit des Mate  rials gegenüber Gasen braucht bloss für die erforder  liche Sperrwirkung auszureichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Explosionsschutz zum Einsetzen in Gasleitungen, in dessen für den Durchlass eines Gasstromes vorge sehenem rohrartigem Raum ein fester, poröser Körper vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der feste, poröse Körper zwischen zwei für den Zu- und Ablauf des Gasstroms zu bzw.
    von dem genannten Raum vorgesehenen Ventilöffnungen aufgehängt ist und ge nau gegenüber den Ventilöffnungen in Abstand von denselben gasdichte Verschlusskörper trägt, und dass das Aufhängeorgan des festen, porösen Körpers bei Explosionsdruck unter Verformung oder Reissen des Aufhängeorgans eine Verschiebung des festen, porö sen Körpers zulässt, bis der eine Verschlusskörper die eine Ventilöffnung abschliesst. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Explosionsschutz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilöffnungen unmittelbar innerhalb der inneren Mündung derselben mit radialen Aussparungen versehen sind, wobei die Verschluss- körper aus einem unter der Einwirkung eines Explo sionsdrucks verformbaren Material bestehen, damit sie in die genannten Aussparungen hineingepresst wer den können. 2. Explosionsschutz nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Aufhängeorgan sowie die gasdichten Verschlusskörper aus weichem Metall, z. B. Blei, bestehen. 3.
    Explosionsschutz nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das Aufhängeorgan des festen porösen Körpers einen an der.Aussenumfangs- seite des Körpers befestigten Flansch umfasst, der zwischen Anschlagsflächen fest geklemmt gehalten wird, die an zwei den Körper umschliessenden Ventil gehäuseteilen ausgebildet sind. 4.
    Explosionsschutz nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der feste, poröse Körper zylinderförmig und an seiner Mantelfläche von einem rohrförmigen Beschlag umgeben ist, der mit seinem Befestigungsflansch eine Einheit bildet. S. Explosionsschutz nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Verschlusskörper in der Mitte der Stirnseiten des zylinderförmigen porösen Körpers befestigt sind.
CH6408858A 1957-10-09 1958-09-18 Explosionsschutz für Gasleitungen CH365042A (de)

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