CH365076A - Verfahren zur Herstellung von 4-Oxo-2-(halogenalkyl)-2,3-dihydro-(benzo-1,3-oxazinen) - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 4-Oxo-2-(halogenalkyl)-2,3-dihydro-(benzo-1,3-oxazinen)

Info

Publication number
CH365076A
CH365076A CH6158358A CH6158358A CH365076A CH 365076 A CH365076 A CH 365076A CH 6158358 A CH6158358 A CH 6158358A CH 6158358 A CH6158358 A CH 6158358A CH 365076 A CH365076 A CH 365076A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
water
salicylamide
benzo
oxo
dihydro
Prior art date
Application number
CH6158358A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Dipl-Chem Dr Ohnacker
Original Assignee
Thomae Gmbh Dr K
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Thomae Gmbh Dr K filed Critical Thomae Gmbh Dr K
Publication of CH365076A publication Critical patent/CH365076A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D265/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one nitrogen atom and one oxygen atom as the only ring hetero atoms
    • C07D265/041,3-Oxazines; Hydrogenated 1,3-oxazines
    • C07D265/121,3-Oxazines; Hydrogenated 1,3-oxazines condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D265/141,3-Oxazines; Hydrogenated 1,3-oxazines condensed with carbocyclic rings or ring systems condensed with one six-membered ring
    • C07D265/201,3-Oxazines; Hydrogenated 1,3-oxazines condensed with carbocyclic rings or ring systems condensed with one six-membered ring with hetero atoms directly attached in position 4
    • C07D265/22Oxygen atoms

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Nitrogen And Oxygen As The Only Ring Hetero Atoms (AREA)

Description


  Verfahren zur     Herstellung    von     4-Oxo-24alogenalkyl)-2,3-dihydro-[benzo-1,3-oxazinen]       Im Hauptpatent ist die Herstellung von     4-Oxo-2-          (halogenalkyl)-2,3-dihydro-[benzo-1,3-oxazinen]    der       Formel     
EMI0001.0006     
    worin     R1    ein Wasserstoff- oder Halogenatom,     R2    ein  Halogenatom und n die Zahl 1 oder 2 bedeuten, be  schrieben. Diese     Verbindungen    besitzen therapeutisch       wertvolle    Eigenschaften.  



  Es wurde nun gefunden, dass eine Gruppe von  ähnlich gebauten Verbindungen der weiter unten an  gegebenen allgemeinen Formel ebenfalls therapeutisch  wertvolle Eigenschaften     besitzt.     



  Die Erfindung betrifft daher ein     Verfahren    zur  Herstellung von     4-Oxo-2-(halogenalkyl)-2,3-dihydro-          [benzo-1,3-oxazinen]    der Formel  
EMI0001.0015     
    In dieser Formel bedeutet     R1    ein Wasserstoff  oder Halogenatom, R2 ein Halogenatom und     Alkylen     einen     geradkettigen        Alkylenrest    mit 3 bis 6 Kohlen  stoffatomen oder einen     verzweigten        Alkylenrest    mit 2  bis 6     Kohlenstoffatomen.     



  Das     erfindungsgemässe        Verfahren    ist dadurch ge  kennzeichnet, dass man ein     Sahcylamid    der Formel  
EMI0001.0026     
    mit einem Halogenaldehyd der Formel  
EMI0001.0027     
    oder     einem        Acetal    eines solchen umsetzt.  



  Die     Umsetzung    kann z. B. in siedendem Chloro  form oder Benzol unter     azeotroper    Entfernung des  Wassers und in Gegenwart von konzentrierter Schwe  felsäure oder in Äthanol in Gegenwart von Halogen  wasserstoff als Kondensationsmittel durchgeführt wer  den.

   Man kann die Kondensation aber auch     in    Gegen  wart von schwachen Säuren, vorzugsweise     Benzol-          oder        Toluolsulfonsäure    oder Phosphorsäure und unter       azeotroper        Entfernung    des gebildeten Wassers mit  geeigneten Schleppmitteln, wie     Benzol    oder     Chloro-          form,    durchführen. Die Kondensation kann aber auch  in     wässrigen    Mineralsäuren,     vorzugsweise    in konzen  trierter     Salzsäure,    durchgeführt werden.  



       Verwendet    man ein     Acetal    des     Halogenaldehyds,     arbeitet man zweckmässig in     Gegenwart    eines Konden  sationsmittels, z. B. Halogenwasserstoff oder     konzen-          trierter    Schwefelsäure, und in Anwesenheit eines Al  kohol bindenden Mittels, z. B. Eisessig. Vorteilhaft  arbeitet man hierbei in einem Lösungsmittel, wie       Chloroform.     



  Ebenso wie bei dem     Verfahren    des Hauptpatentes       brauchen    die bei dieser Umsetzung verwendeten     Ace-          tale    der     halogenierten        aliphatischen    Aldehyde nicht      in reiner isolierter Form     vorzuliegen,    sondern man  kann die Reaktion auch in dem Medium, in dem  die     Acetale    gebildet wurden, ohne weitere Isolierung  und Reinigung derselben durchführen. So kann man  z.

   B. das     Acetal    eines     halogenierten        aliphatischen     Aldehyds durch Eintropfen des     halogenierten        alipha-          tischen    Aldehyds in eine mit Halogenwasserstoff ge  sättigte Lösung eines niedermolekularen Alkohols, wie  Methanol oder     Äthanol,    in einem Lösungsmittel, wie  Chloroform,

   herstellen und das     erhaltene    Rohprodukt  direkt mit dem gegebenenfalls     halogensubstituierten          Salicylamid        umsetzen.    Im Falle     ss-halogenierter        ali-          phatischer    Aldehyde können die     ss-halogenierten        ali-          phatischen        Aldehydacetale    auch durch Eintropfen  eines     a,ss-ungesättigten    Aldehyds in eine mit Halogen  wasserstoff gesättigte Lösung eines niedermolekularen  Alkohols, wie Methanol oder Äthanol, in einem Lö  sungsmittel, wie Chloroform, hergestellt werden.

   Auch  das hier erhaltene Rohprodukt kann direkt mit dem  gegebenenfalls halogensubstituierten     Salicylamid    um  gesetzt werden.  



  Die     erfindungsgemäss        erhältlichen    Verbindungen,  in denen     R2    ein Chlor- oder Bromatom ist, können  mittels     Alkalijodid    in die entsprechende     Jodverbin-          dung    übergeführt werden.  



  Die erfindungsgemäss hergestellten Verbindungen  sind neue wertvolle Heilmittel und besitzen wie die  Verbindungen des Hauptpatentes ausgezeichnete anal  getische,     antipyretische    und     antiphlogistische    Eigen  schaften. Insbesondere weisen sie gegenüber bekann  ten,     ähnlich    gebauten Verbindungen sehr viel bessere       antipyretische    Eigenschaften auf.  



  <I>Beispiel 1</I>  150 ml Eisessig werden bei einer Temperatur von  5-10  mit trockenem     Chlorwasserstoffgas    gesättigt.  In diese Mischung werden 13,7 g     Salicylamid    gegeben  und unter weiterem Einleiten von     Chlorwasserstoffgas     innerhalb von 10 Minuten 7 g     Crotonaldehyd    einge  tropft. Man erwärmt noch 1 Stunde auf 50  und lässt  dann     abkühlen.    Das Reaktionsprodukt wird     dann    in  500 ml Wasser gegossen und das ausgefallene Öl  durch Reiben     zur    Kristallisation gebracht.

   Der Nieder  schlag wird     abgenutscht,    zweimal mit     n-Natronlauge     verrieben und mit Wasser     alkalifrei    gewaschen. Nach  dem     Umkristallisieren    aus     501/aigem    Äthanol erhält  man 17 g     4-Oxo-2-(ss-chlor-propyl)-2,3-dihydro-          [benzo-1,3-oxazin].     



  F. = 124-125  (unter Zersetzung).  <I>Beispiel 2</I>  200 ml Eisessig werden bei einer Temperatur von  5-10  mit trockenem     Chlorwasserstoffgas    gesättigt.  In diese Mischung werden 21,6 g     5-Bromsalicylamid     gegeben und unter weiterem Einleiten von     Chlorwas-          serstoffgas    7 g     Crotonaldehyd    eingetropft. Man er  wärmt noch 1 Stunde auf     50     und lässt dann auf  Raumtemperatur abkühlen.

   Das Reaktionsprodukt  wird in 500 ml Wasser gegossen und der dabei ausge-         fallene    Niederschlag     abgenutscht:    Er wird zweimal mit       n-Natronlauge    verrührt und dann mit Wasser     alkali-          frei    gewaschen. Nach dem     Umkristallisieren    aus Ätha  nol erhält man 18 g     6-Brom-4-oxo-2-(ss-chlor-propyl)-          2,3-dihydro-[benzo-1,3-oxazin]    vom F. = 142  (unter       Zersetzung).     



  <I>Beispiel 3</I>  100 ml Eisessig werden bei einer Temperatur von  5-10  mit trockenem     Chlorwasserstoffgas    gesättigt.  In diese Mischung werden 9 g     5-Chlorsalicylamid    ge  geben und unter weiterem Einleiten von Chlorwasser  stoffgas 3,7     Crotonaldehyd    eingetropft. Danach er  wärmt man noch 1 Stunde auf 50  und lässt dann  abkühlen. Das Reaktionsgemisch wird in 300 ml  Wasser gegossen, der ausgefallene Niederschlag     abge-          nutscht    und zweimal mit     n-Natronlauge    ausgewaschen.  Man wäscht dann mit Wasser     alkalifrei    und kristalli  siert aus     50o/oigem    Äthanol um.

   Man erhält 9,8 g       6-Chlor-4-oxo-2-(ss-chlor-propyl)-2,3-dihydro-[benzo-          1,3-oxazin].     



  F. = 144  (unter Zersetzung).  <I>Beispiel 4</I>  13,7     g        Salicylamid,    16,5 g     a-Bromisovaleroalde-          hyd    und 1 g     p-Toluolsulfonsäure    werden in 200 ml  absolutem Benzol unter Rühren zum     Rückfluss    erhitzt.  Das bei der Kondensation frei werdende Wasser wird  in einem     Wasserabscheider    abgetrennt. Nach 5 Stun  den ist die Reaktion beendet. Man lässt auf Raum  temperatur abkühlen und schüttelt die Lösung zwei  mal mit     n-Natronlauge    aus. Nach dem Auswaschen  mit Wasser trocknet man über Natriumsulfat und  destilliert dann das Benzol unter vermindertem Druck  ab.

   Es bleibt ein fester Rückstand, der aus Äthanol  umkristallisiert wird. Man erhält 14,7 g     4-Oxo-          2-(a-Brom-isobutyl)    - 2,3 -     dihydro-[benzo-1,3-oxazin].     F. = 142-144 .  



  <I>Beispiel S</I>  8,3g     Salicylamid,    11,5 g     a-Brom-heptanal    und  1 g     p-Toluolsulfonsäure    werden in<B>150</B> ml absolutem  Benzol unter Rühren zum     Rückfluss    erhitzt. Das bei  der Kondensation frei werdende Wasser wird in einem       Wasserabscheider    abgetrennt. Nach 2 Stunden ist die  Reaktion beendet. Die Lösung wird zweimal mit       n-Natronlauge    ausgezogen und dann mit Wasser       alkalifrei    gewaschen. Nach dem Trocknen über Na  triumsulfat wird das Lösungsmittel unter verminder  tem Druck     abdestilliert.    Der ölige Rückstand kristalli  siert beim Anreiben, er wird aus Äthanol umkristalli  siert.

   Man erhält 7,5 g     4-Oxo-2-(a-brom-hexyl)-2,3-          dihydro-[benzo-1,3-oxazin].    F. = 133-l35 .  



  <I>Beispiel 6</I>  13 g     5-Brom-salicylamid,    11,5 g     a-Brom-heptanal     und 1 g     p-Toluolsulfonsäure    werden in 150 ml abso  lutem Benzol unter Rühren zum     Rückfluss    erhitzt. Das  bei der Kondensation frei werdende Wasser wird in       einem        Wasserabscheider    abgetrennt. Nach 3 Stunden  ist die Reaktion beendet. Die     Lösung    wird zweimal  mit     n-Natronlauge    ausgezogen und dann mit Wasser           alkalifrei    gewaschen und über Natriumsulfat getrock  net. Das Lösungsmittel wird     abdestilliert,    der Rück  stand kristallisiert beim Erkalten durch.

   Nach Um  kristallisation aus Äthanol erhält man 8,2 g     6-Brom-          4-oxo    - 2 -     (a-brom-hexyl)-2,3-dihydro-[benzo-1,3-oxa-          zin].    F. = 111-112 .    <I>Beispiel 7</I>  12 g     5-Chlor-salicylamid,    13,6 g     a-Brom-isobutyr-          aldehyd    und 1 g     p-Toluolsulfonsäure    werden in 200 ml  absolutem Benzol unter Rühren zum     Rückfluss    erhitzt.  Das bei der Kondensation frei werdende Wasser wird  in einem     Wasserabscheider    abgetrennt. Nach 3 Stun  den ist die Reaktion beendet.

   Die Lösung wird zwei  mal mit     n-Natronlauge    ausgezogen, mit Wasser     alkali-          frei    gewaschen und über Natriumsulfat getrocknet.  Das Benzol wird unter vermindertem Druck     abdestil-          liert    und der feste Rückstand aus Äthanol umkristalli  siert. Man erhält 11,2 g     6-Chlor-4-oxo-2-(a-brom-          isopropyl)-2,3-dihydro-[benzo-1,3-oxazin].     



  F. = 133-134 .  



  <I>Beispiel 8</I>  17,2 g     5-Chlorsalicylamid,    10,6 g     a-Chlor-butyr-          aldehyd    und 1 g     p-Toluolsulfonsäure    werden in  200 ml absolutem Benzol unter Rühren     am        Rückfluss     erhitzt. Das bei der Kondensation frei werdende Was  ser wird in einem     Wasserabscheider    abgetrennt. Nach  4 Stunden ist die Reaktion beendet. Nach dem Ab  kühlen der Lösung wird     zweimal    mit     n-Natronlauge     ausgeschüttelt und dann mit Wasser ausgewaschen.  Man trocknet über Natriumsulfat und destilliert das  Benzol unter vermindertem Druck ab.

   Der feste Rück  stand wird zweimal aus Äthanol umkristallisiert. Man  erhält 12,5 g     6-Chlor-4-oxo-2-(a-chlor-propyl)-2,3-          dihydro-[benzo-1,3-oxazin].    F. = 112-113 .  



  <I>Beispiel 9</I>  21,6 g     5-Brom-salicylamid,    10,6 g     a-Chlor-butyr-          aldehyd    und 1 g     p-Toluolsulfonsäure    werden in  200 ml absolutem Benzol unter Rühren zum Rück  fluss erhitzt. Das bei der Kondensation frei werdende  Wasser wird in einem     Wasserabscheider    abgetrennt.  Nach 3 Stunden ist die Reaktion beendet. Man kühlt  ab und schüttelt die Lösung zweimal mit     n-Natron-          lauge    aus.

   Nach dem Auswaschen mit Wasser wird  über Natriumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel  unter     vermindertem    Druck     abdestilliert.    Der verblei  bende feste Rückstand wird mit     Petroläther    gewa  schen und aus Äthanol umkristallisiert. Man erhält  15,7 g     6-Brom-4-oxo-2-(a-chlor-propyl)-2,3-dihydro-          [benzo-1,3-oxazin].    F. = 145-146 .    <I>Beispiel 10</I>  150 ml Eisessig werden bei     einer    Temperatur von  5-l0  mit trockenem Bromwasserstoff gesättigt.

    Dazu werden 13,7 g     Salicylamid    gegeben und unter  weiterem     Hindurchleiten    von     Bromwasserstoffgas    7 g       Crotonaldehyd        zugetropft.    Man     erwärmt    noch 30 Mi  nuten auf 50  und giesst dann das auf Raumtempera  tur abgekühlte Reaktionsgemisch in 1 1 Wasser. Die    ausgefallene Substanz wird in Äther aufgenommen  und zweimal mit     n-Natronlauge    ausgeschüttelt. Nach  dem Auswaschen mit Wasser und Trocknen über Na  triumsulfat wird das Lösungsmittel     abdestilliert    und  der Rückstand aus Essigester umkristallisiert.

   Man er  hält 8,5 g     4-Oxo-2-(ss-brom-propyl)-2,3-dihydro-          [benzo-1,3-oxazin].    F. = 113-114  unter     Zersetzung.       <I>Beispiel 11</I>  150 ml Eisessig werden bei     einer    Temperatur von  5-10  mit trockenem     Chlorwasserstoffgas    gesättigt.  Zu dieser Mischung werden 13,7 g     Sahcylamid    ge  geben und unter weiterem Einleiten von     Chiorwasser-          stoffgas    7,7 g     a-Methyl-acrolein    eingetropft. Man er  wärmt noch 1 Stunde auf 40  und giesst dann das  Reaktionsprodukt in 600     ml    Wasser.

   Der Nieder  schlag wird     abgenutscht    und mehrmals mit     n-Natron-          lauge    verrieben. Man     wäschst    mit Wasser     alkalifrei    und       kristallisiert    aus Äthanol um. Man erhält 16,6 g       4-Oxo-2-(a-methyl-ss-chlor-äthyl)-2,3-dihydro-[benzo-          1,3-oxazin].    F. = 118-119 .  



  <I>Beispiel 12</I>  150 ml Eisessig werden bei einer Temperatur von  5-10      mit    trockenem     Chlorwasseratoffgas    gesättigt.  Zu dieser     Mischung    werden 17,2 g     5-Chlor-salicyl-          amid    gegeben und unter weiterem     Einleiten    von       Chlorwasserstoffgas    7,7 g     a-Methyl-acrolein    einge  tropft. Man     erwärmt    noch 1 Stunde auf 60  und  giesst das erkaltete Reaktionsgemisch     in    600     ml    Was  ser.

   Der ausgefallene Niederschlag wird     abgenutscht,     mit     n-Natronlauge    ausgerieben und mit Wasser     alkali-          frei    gewaschen. Nach Umkristallisation aus Äthanol  erhält man 13,7 g     6-Chlor-4-oxo-2-(a-methyl-ss-chlor-          äthyl)-2,3-dihydro-[benzo-1,3-oxazin].     



  F. = 138-140o  <I>Beispiel 13</I>  150     m1    Eisessig werden bei einer Temperatur von  5-10  mit trockenem     Chlorwasserstoffgas    gesättigt.  Zu dieser Mischung werden 21,6 g     5-Brom-salicyl-          amid    gegeben und unter ständigem     Hindurchleiten     von     Chlorwasserstoffgas    7,7 g     a-Methyl-acrolein    zu  getropft. Man erwärmt noch 1 Stunde auf 60  und  giesst dann das abgekühlte Reaktionsgemisch in 600 ml  Wasser. Das ausgefallene Produkt wird in Chloroform  aufgenommen, zweimal mit     n-Natronlauge    ausge  schüttelt und mit Wasser     alkalifrei    gewaschen.

   Nach  dem Trocknen über Natriumsulfat wird das Lösungs  mittel     abdestilliert    und der Rückstand aus Essigester  umkristallisiert. Man erhält 17,2 g     6-Brom-4-oxo-          2-(a-methyl-ss-chlor-äthyl)-2,3        -dihydro-[benzo-1,3-          oxazin].    F. = 139-141 .    <I>Beispiel 14</I>  10,7 g     Salicylamid    und 8,5 g     y-Chlorbutyraldehyd     werden mit 1 g     p-Toluolsulfonsäure    als Konden  sationsmittel in 250 ml absolutem Benzol 3 Stunden  unter Rühren zum     Rückfluss    erhitzt.

   Das bei der Re  aktion frei werdende Wasser wird in einem     Wasser-          abscheider    abgetrennt. Die Lösung wird abgekühlt      und mit     n-Natronlauge    ausgeschüttelt. Man wäscht  mit Wasser nach, bis das Waschwasser neutral  reagiert,

   und trocknet über     Natriumsulfat.    Der nach       Abdestillieren    des Benzols verbleibende Rückstand       wird        aus        50        %        igem        Äthanol        umkristallisiert.        Man        er-          hält    11,3 g     4-Oxo-2-(y-chlorpropyl)-2,3-dihydro-          [benzo-1,3-oxazin].    F. = 82-84 .  



  <I>Beispiel 15</I>  13,7 g     Salicylamid,    10,6 g     a-Chlorbutyraldehyd     und 1 g     p-Toluolsulfonsäure    werden in 200     ml    abso  lutem Benzol 4 Stunden unter Rühren zum Rück  fluss erhitzt. Das bei der Kondensation frei werdende  Wasser wird in     einem        Wasserabscheid'er    abgetrennt.

    Nach dem Abkühlen schüttelt man mit     n-Natronlauge     aus und wäscht mit Wasser     alkalifrei.    Nach dem  Trocknen über     Natriumsulfat    wird das Lösungsmittel  unter vermindertem Druck     abdestilliert.    Der verblei  bende Rückstand     kristallisiert    beim Anreiben mit  Essigester. Nach Umkristallisation aus Essigester er  hält man 13,8 g     4-Oxo-2-(a-chlor-propyl)-2,3-dihydro-          [benzo-1,3-oxazin].    F. =     70-71 .     



  <I>Beispiel 16</I>  27,4 g     Salicylamid,    21,2 g     a-Chlorisobutyraldehyd     und 1 g     p-Toluolsulfonsäure    werden in 350     ml    abso  lutem Benzol unter Rühren 4 Stunden zum     Rückfluss     erhitzt. Das bei der Reaktion frei werdende Wasser  wird in einem     Wasserabscheider    abgetrennt. Man lässt  abkühlen und schüttelt zweimal mit     n-Natronlauge     aus. Danach wäscht man mit Wasser, bis das Wasch  wasser neutral reagiert und trocknet über Natrium  sulfat.

   Das Lösungsmittel wird unter vermindertem       Druck        abdestilliert    und der Rückstand aus     50o/oigem     Äthanol umkristallisiert. Man     erhält    25 g     4-Oxo-2-          (a-chlorisopropyl)-2,3-dihydro-[benzo-1,3-oxazin].     F. = 107-108 .  



  <I>Beispiel 17</I>  27,4 g     Salicylamid    werden in 270 ml     konz.    Salz  säure unter Erwärmen gelöst und nach dem Abkühlen  auf 20-30  mit 14,7g     Crotonaldehyd    unter gutem  Rühren versetzt. Nach 15 Minuten wird mit 1,5 1  Wasser     verdünnt.    Nach weiteren 30 Minuten wird das       kristallisierte        Reaktionsprodakt        abgenutscht,        mit    Was  ser gewaschen und aus Äthanol     umkristallisiert.    Man  erhält 23 g     4-Oxo-2-(ss-chlorpropyl)-2,3-di'hydro-          [benzo-1,3-oxazin]    vom F. = 124-125  unter Zer  setzung.  



  <I>Beispiel 18</I>  13,7 g     Salicylamid    werden in 200 ml     konz.    Salz  säure unter Erwärmen gelöst. Nach dem Abkühlen  auf     30-40         wird    unter gutem Rühren mit 10,6 g       a-Chlorisobutyraldehyd        versetzt    und weitere 30 Mi  nuten     gerührt.    Danach wird     mit    1,5 1 Wasser ver  dünnt.

   Die dabei ausfallenden     Kristalle    werden     abge-          nutscht,    mit normaler Natronlauge und     .anschliessend     mit Wasser gewaschen und aus     50o/oigem        Äthanol          umkristallisiert.    Man     erhält    9,3 g     4-Oxo-2-(a-chloriso-          propyl)-2,3-dihydro-[benzo-1,3-oxazin]    vom F. = 107  bis 108 .

      <I>Beispiel 19</I>  13,7 g     Salicylamid    (0,1     Mol)    werden in 150     ml     Eisessig     suspendiert    und bis zur Sättigung trockener  Chlorwasserstoff eingeleitet. Man gibt 8,4 g     a-Äthyl-          acrolein    zu und erwärmt das Gemisch unter weiterem       Hindurchleiten    von Chlorwasserstoff noch 1 Stunde  auf     40 .    Das Reaktionsprodukt wird in 500     ml    Was  ser gegossen, mit Chloroform extrahiert und die       Chloroformlösung    mit     1-normaler    Natronlauge ge  schüttelt.

   Man wäscht mit Wasser     alkalifrei    und trock  net die Lösung über     Calciumchlorid.    Das Chloroform  wird unter vermindertem Druck     abdestilliert    und der  Rückstand aus Äthanol     umkristallisiert.    Man erhält  8,7 g     4-Oxo-2-(a-äthyl-ss-chlor-äthyl)-2,3-dihydro-          [benzo-1,3-oxazin].    F. = 124 .  



  <I>Beispiel 20</I>  In eine Suspension von 21,7 g     5-Brom-salicylamid     (0,1     Mol)    in 150 ml Eisessig wird bis zur Sättigung  trockener Chlorwasserstoff eingeleitet. Man gibt 8,6 g       a-Äthyl-acrolein    (0,1     Mol)    -zu und erwärmt das Ge  misch unter     Hindurchleiten    von Chlorwasserstoff noch  45 Minuten auf 50-60 . Die Reaktionslösung wird  in 500     ml    Wasser gegossen, der ausgefallene Nieder  schlag     abgenutscht,    mit     lnormaler    Natronlauge ver  rieben und mit Wasser     alkalifrei    gewaschen.

   Nach  Umkristallisation aus Methanol     erhält    man 8 g       6-Brom    - 4 -     oxo-2-(a-äthyl-ss-chlor-äthyl)-2,3-dihydro-          [benzo-1,3-oxazin].    F. = 136 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von 4-Oxo-2-(halogen- alkyl)-2,3-dihydro-[benzo-1,3-oxazinen] der Formel EMI0004.0105 worin R1 ein Wasserstoff- oder Halogenatom, R2 ein Halogenatom und Alkylen einen gerad'kettigen Alky- lenrest mit 3-6 Kohlenstoffatomen oder einen ver zweigten Alkylenrest mit 2-6 Kohlenstoffatomen be deutet, dadurch gekennzeichnet,
    dass man ein Salicyl- amid der Formel EMI0004.0117 mit einem Halogenaldehyd der Formel EMI0004.0119 oder einem Acetal eines solchen Aldehyds konden siert. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Kondensation in sieden dem Chloroform oder Benzol in Gegenwart von kon zentrierter Schwefelsäure durchführt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Kondensation in Äthanol in Gegenwart von Halogenwasserstoff durchführt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Kondensation in Gegen wart einer schwachen Säure, unter azeotroper Ent fernung des gebildeten Wassers mit einem Schlepp mittel durchführt. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass man in einem für die Kondensation geeigneten Medium hergestellte Acetale der Halogen aldehyde ohne Isolierung und Reinigung mit dem Salicylamid kondensiert. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man das Salicylamid mit einem in seiner Gegenwart aus einem ungesättigten aliphati- schen Aldehyd und Halogenwasserstoffgas gebildeten Halogenaldehyd in einer Säure kondensiert, das er haltene Reaktionsgemisch in Wasser einlaufen lässt und das ausgefallene Rohprodukt aus Äthanol oder Methanol umkristallisiert. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass man im erhaltenen Produkt, in dem R2 ein Chlor- oder Bromatom ist, dieses mit einem Alkalijodid durch Jodersetzt.
CH6158358A 1957-07-27 1958-07-10 Verfahren zur Herstellung von 4-Oxo-2-(halogenalkyl)-2,3-dihydro-(benzo-1,3-oxazinen) CH365076A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET13932A DE1167839B (de) 1957-07-27 1957-07-27 Verfahren zur Herstellung von 4-Oxo-2-(halogenalkyl)-2, 3-dihydro-benzoxazinen-(1, 3)
CH359139T 1958-07-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH365076A true CH365076A (de) 1962-10-31

Family

ID=7547493

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH6158358A CH365076A (de) 1957-07-27 1958-07-10 Verfahren zur Herstellung von 4-Oxo-2-(halogenalkyl)-2,3-dihydro-(benzo-1,3-oxazinen)

Country Status (5)

Country Link
AT (1) AT215993B (de)
BE (1) BE569839R (de)
CH (1) CH365076A (de)
DE (1) DE1167839B (de)
GB (1) GB869093A (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1185619B (de) * 1961-11-14 1965-01-21 Geigy Ag J R Verfahren zur Herstellung von neuen Pyrido[2, 3-e] [1, 3]-oxazinen

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE959825C (de) * 1955-04-28 1957-03-14 Thomae Gmbh Dr K Verfahren zur Herstellung von in 2-Stellung endocyclisch substituierten 2, 3-Dihydro-enzo-1, 3-oxazonen-(4)

Also Published As

Publication number Publication date
DE1167839B (de) 1964-04-16
BE569839R (fr) 1961-06-30
AT215993B (de) 1961-07-10
GB869093A (en) 1961-05-31

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH378339A (de) Verfahren zur Herstellung von substituierten 2-Phenyl-7-aminoalkoxy-chromonen
Hann et al. 1, 3-Anhydro-2, 4-methylene-D, L-xylitol and Related Compounds
CH365076A (de) Verfahren zur Herstellung von 4-Oxo-2-(halogenalkyl)-2,3-dihydro-(benzo-1,3-oxazinen)
DE2602314B2 (de) Verfahren zur herstellung von reinem diosmin
DE1470171A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Dioxooctahydroanthracenen
AT200152B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen 4-Oxo-2-(halogenalkyl)-2, 3-dihydro-[benzo-1, 3-oxazinen]
CH419169A (de) Verfahren zur Herstellung von neuen pharmakologisch wirksamen Hydroxylaminen
AT202143B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Dimethylaminopropylidenxanthenen
AT261130B (de) Verfahren zur Herstellung des neuen 3,2 Dioxo 17α methyl 19 nor pregna 4,9,11 triens
DE2062349A1 (de) Aminoaryloxy-ary!carbonsäurenitrile und ein Verfahren zu ihrer Herstellung
AT228189B (de) Verfahren zur Herstellung des neuen γ-Lactons der 2,3-Dihydroxycyclododecen-(1)-carbonsäure und seiner Salze mit Alkalimetallen
CH359139A (de) Verfahren zur Herstellung von 4-oxo-2-(halogenalkyl)-2,3-dihydro-[benzo-1,3-oxazinen]
AT206439B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen, racemischen oder optisch aktiven Piperidyl-(2)-arylmethanoläthern
DE1122531B (de) Verfahren zur Herstellung von therapeutisch wertvollen 4-Oxo-2-(halogenalkyl)-2,3-dihydro-benzoxazinen-(1,3)
AT226708B (de) Verfahren zur Herstellung des neuen 4-[5&#39;-(4&#34;-Hydroxypiperidino)-pentyl-(2&#39;)]-amino-7-chlorchinolins
AT202133B (de) Verfahren zur Herstellung von gemischten, sekundären Aminen und deren Salzen
DE1123668B (de) Verfahren zur Herstellung von im Benzolkern halogenierten und/oder nitrierten Indolen
AT232204B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen 17α-Halogenäthinylsteroiden der Androstan- bzw. der 19-nor-Androstanreihe
AT230358B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Benzoesäurederivaten
AT284847B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Derivate des 2-Methyl-5-nitro-8-hydroxychinolins
AT214582B (de) Verfahren zur Herstellung von 3β-Hydroxy- oder 3β-Acyloxy-6-methyl-25D-spirost-5-en
AT211829B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen 3-Aminothiophen-2-carbonsäureestern und den entsprechenden freien Carbonsäuren
AT269380B (de) Verfahren zur Herstellung neuer 7α-Methylöstratrienderivate
CH646157A5 (en) Isoxazole derivatives and pharmaceutical preparations containing them
CH359691A (de) Verfahren zur Herstellung neuer Farbstoffzwischenprodukte