CH365252A - Reibungskupplung - Google Patents
ReibungskupplungInfo
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Description
Reibungskupplung Die Erfindunor betrifft eine Reibungskupplung, <B>die</B> sich unter anderem zur Verwendung in Drucktele- graphenapparaten; eignet.
Es sind bereits Reibungskupplungen bekannt, in welchen ein auf einem aetriebenen Glied montiertes Federband zum Kuppeln zusammengezogen, wird und dabei ein dauernd drehendes treibendes Glied fest fasst, während das Entkuppeln durch Ausweiten des Federbandes erfolgt. Bei derartigen Kupplungen ist das getriebene Glied bisher stets in der<B>Nähe</B> des eindn Federbandes mit dem Band verbunden worden.
Bei diesen bekannten Anordnungen fasst das Fe derband, falls das getriebene Glied, wie dies üblich ist, am hinteren Ende des Bandes befestigt ist, unmit telbar nach dem Zusammenziehen und Fassen des treibenden Gliedes und der Beschleunigung vom Still stand auf die richtige Drehgeschwindigkeit das trei bende Glied viel fester als dies nach dem Erreichen dieser Geschwindigkeit der Fall ist. Dieses festere Fassen soll nachstehend als Servoeffekt bezeichnet werden.
Es ist nun aber bei einer solchen Anordnung dann, wenn das getriebene Glied vorzueilen sucht, kein Servoeffekt mehr vorhanden, und damit eine Nei-uno, zum Lockern des Griffes des Federbandes vorhanden, so dass ein Vorellen eintreten kann.
Falls anderseits das getriebene Glied am vorderen Ende des Federbandes befestigt ist, dann tritt gerade das Umgekehrte ein!. Das heisst, es wird ein Servoeffekt vorhanden sein, der das Voreilen des getriebenen Gliedes verhindert, dagege#n wird unmittelbar nach dem Zusammenziehen des Federbandes kein Servo- effekt vorhanden sein, so dass das getriebene Glied nicht innert der kürzest möglichen Zeit auf die, rich tige Drehzahl beschleunigt wird.
In Drucktelegraphenapparaten ist es nun von be sonderer Wichtigkeit, dass ein getriebenes Glied, wie beispielsweise ein Steuernocken, innert möglichst kur zer Zeit mit der richtigen Geschwindigkeit läuft. In diesen Apparaten, in denen Nockenhebel mittels Fe derkraft im Eingriff mit Nocken der mit Nocken ver- sehenen, über eine Reibungskupplungg getriebenen Nocken,hülse gehalten werden, üben die Nockenhebel eine Kraft aus, die manchmal die Nockenhülse zu verzögern und manchmal zu beschleunigen versucht.
Ein Drucktelegraphenapparat dieser Art ist in den Patenten Nrn. 340<B>253</B> und 344 444 beschrieben. In diesem Drucktelegraphenapparat dienen solche Nok- kenhebel zum Einstellen eines Typenträgers über einen sogenannten Summenmechanismus. Bei solchen Anordnungen sollen die auftretenden Kräfte die An triebsgeschwindigkeit der Nockenhülse nicht beein flussen können.
Mit der Erfindung wird die Schaffung einer Rei bungskupplung bezweckt, in welcher in beiden Rich tungen ein Servoeffekt vorhanden ist und das getrie, bene Glied die richtige Arbeitsgeschwindigkeit nahezu augenblicklich erreichen kann und weder die Gefahr eines Voreilens noch einer Verzögerung besteht, wenn Kräfte ausgeübt worden, die das getriebene Glied mit einem Drehmornent: belasten.
Die erfindungsgemässe Reibungskupplung, in wel cher ein Federband auf einem getriebenen Glied mon tiert und mit einem treibenden Glied durch Reibung kuppelbar ist, ist dadurch gekennzeichnet, dass die Stelle des Federbandes, an der dieses am treibenden Glied montiert ist, das Federband in zwei Umfangs abschnitte unterteilt, deren Umfangslängenverhältnis nicht grösser als<B>3 : 1</B> ist, und dass zwischen den Enden des Federband#--s Mittel vorhanden sind, die durch einen Anschliaghebel betätigbar sind, um das Band zwecks Aufhebung des Reibungsgriffes zu dehnen.
Nachstehend ist die Erfindung anhand eines in der beiliegenden Zeichnung gezeigten Ausführungs- beispieles erläutert. In der Zeichnung zeigt die Fig. <B>1</B> eine Vorderansicht der erfindungs- gernässen Reibungskupplung und die Fig. 2 eine Seitenansicht dieser Kupplung. Die in beiden Figuren gezeigte Trommel<B>6</B> ist das treibende Glied und dreht dauernd, während das ge# triebene Glied mit 2 bezeichnet ist und eine Platte 4 trägt.
Diese Platte weist drei Arme auf, von denen einer einen Ankerstift <B>3</B> und der andere einen, Dreh zapfen<B>23</B> trägt. Zwei der Arme sind über die Trom mel umgebogen.
Der Ankerstift<B>3</B> dient zur umfangmässigen, Ver ankerung des im vorliegenden Beispiel aus neun offenen Ringen bestehenden Federbandes<B>1</B> am ge triebenen Teil, das natürlich auch aus einem einzi gen Stück bestehen könnte. Beim gezeigten Beispiel liegt der Ankerstift<B>3</B> an einer Stelle des Umfanges; des Federbandes<B>1,</B> die dieses in zwei Abschnitte<B>7</B> und<B>8</B> unterteilt, deren Längen in Umfangsrichtung im Verhältnis von etwa 2:<B>1</B> stehen.
Auf dem Drehzapfen<B>23</B> ist ein Anschlaghebel<B>5</B> drehbar gelagert. Dieser Teil<B>5</B> steuert das In- bzw. Aussereingriffbringen des Federhandes <B>1</B> mit -der Trommel<B>6,</B> wie dies weiter unten beschrieben ist. Zwei Hebel<B>10</B> und 14, die auf den freien Endender beiden Teile<B>7</B> und<B>8</B> des Federbandes<B>1</B> mittels eines Stiftes<B>11</B> bzw. <B>15</B> drehbar gelagert sind, stehen mit entsprechenden Einbuchtungen 22 bzw. 24 des He- beJs <B>5</B> in Eingriff.
Die Stifte<B>11</B> und<B>15</B> weisen einen mit einem Gewinde versehenen Teil auf und sind mit tels einer Mutter 12 und eines Federringes<B>13</B> in der gewünschten Stellung gesichert. Jeder Stift weist einen in Fig. 2 gestrichelt gezeigten exzentrischen Teil<B>35</B> auf, welcher als Drehlager für die Hebel<B>10,</B> und 14 dient. Die Stellung eines jeden Hebels,<B>(10,</B> 14) kann daher relativ zum Drehzapfen<B>23</B> und zum Anschlag hebel<B>5</B> durch Drehen, der Stifte<B>11</B> und<B>15</B> in ihren Lagern<B>9</B> und<B>16</B> eingestellt werden.
Der zum Dehnen des Federbandes<B>1</B> erforderliche Kraftaufwand soll so niedrig als möglich sein. Aus diesem Grunde muss die Anordnung so sein, dass beim Dehnen des Federbandes die Bewegung soweit als möglich derart gleichmässig verteilt ist, dass praktisch über den ganzen Umfang der Trommel<B>6</B> ein kleinster Abstand von der Tromineloberfläche vorhanden sein sollte.
Da die Länge des Teiles<B>7</B> des Federhandes <B>1</B> grösser ist als die Länge des Teiles<B>8,</B> muss das freie Ende des Teiles<B>7,</B> falls überall ein praktisch gleich grosser Abstand vorhanden sein soll, etwas weiter bewegt werden, als das freie Ende des Teiles<B>8.</B> Dem entsprechend ist der Anschlaghebel<B>5</B> so ausgebildet, dass die Einbuchtung 22 zweimal so weit vom Mittel punkt des Drehzapfens<B>23</B> entfernt ist wie die Ein buchtung 24.
Ist dies der Fall, dann wird, falls, der Anschlaghebel<B>5</B> mit einer nicht gezeigten Anhalte klinke in Ein-griff gelangt, das freie Ende des Teiles <B>7</B> des Federbandes<B>1</B> zweimal so weit bewegt als das freie Ende des Teiles<B>8.</B> Auf dem Drehzapfen<B>23</B> sitzt eine nach einer Schraubenlinie verlaufende Feder<B>17,</B> von der ein Ende gegen die Platte 4 andrückt, während das an dere Ende gegen einen Vorsprung<B>36</B> des Anschlag hebels<B>5</B> anliegt.
Auf diese Weise versucht die Feder <B>17</B> den Hebel<B>5</B> in Fig. <B>1</B> im Gegenulirzeigersinn um den Drebzapfen <B>23</B> zu drehen, das heisst, die Feder versucht den Hebel<B>5</B> im Sinne eines Zusammenzie hens des Federbandes<B>1</B> zu bewegen, um es mit der Trommel<B>6</B> in<U>Ein-</U><B>ff</B> zu bringen.
Das auf den Vorsprung<B>36</B> einwirkende Ende der Feder<B>17</B> ist U-förmig umgebogen (Fig. 2) und dient zur Halterung eines ölgetränkten Filzkisisens <B>18,</B> das auf den nach den Stellen 22,<B>23</B> und 24 führenden ölkanäl#en 21, 20 und<B>19</B> aufliegt, so dass die Stellen 22 bis 24 gut geölt werden.
Mittels einer Schraube<B>26</B> und einer Mutter<B>27</B> ist ein Führungsglied <B>28</B> am dritten Arm der Platte 4 befestigt. In der Führung ist mittels der Schraube<B>26</B> ein Druckplättchen<B>25</B> gelagert, das die Lage des Federbandes im entspannten Zustand mitbestimmt.
Die nur in der Fig. <B>1</B> gezeigte Schraube<B>29</B> ist lediglich eine Einstellschraube, wobei der Anschlag- hebei <B>5</B> bei entspanntem Federband gegen diese Schraube anliegt. Zum Einstellen der Kupplung wird die Schraube<B>29</B> losgeschraubt, bis der Hebel<B>5</B> die Hälfte seines Bewegungsweges ausführen kann. Die Schraube<B>26</B> wird dann angezogen, bis das Feder band<B>1</B> die Trommel<B>6</B> gerade berührt, worauf sie leicht zurückgedreht wird#, beispielsweise um eine Achtelsumdrehung. Hierauf wird die Einstellschraube <B>11</B> gedreht, bis der Arm<B>10</B> die Begrenzungsfläche der Einbuchtung 22 berührt.
Ebenso wird die Ein stellschraube<B>15</B> so weit gedreht, bis der Arm 14 die Begrenzungsfläche der Einbuchtung 24 berührt, wor auf die Arme<B>10</B> und 14 mittels der Muttern 12 und Federringe<B>13</B> gesichert werden. Hierauf wird die Einstellschraube<B>29</B> entfernt, so dass das Federband <B>1</B> die Trommel<B>6</B> fassen kann und der Hebel<B>5</B> frei ist.
Die treibende Trommel<B>6</B> dreht in Fig. <B>1</B> im Ge- genuhrzeigersinn. Der Federbandabschnitt <B>7</B> fasst da her infolge des Servoeffektes stärker, wenn das Fe derband<B>1</B> beschleunigt oder auf das getriebene Glied 2 eine Verzögerungskraft ausgeübt wird, während der Abschnitt<B>8</B> dann stärker fasst, wenn das getriebene Glied 2 der treibenden Trommel<B>6</B> voreilen will.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Reibungskupplung, in welcher ein Federband auf einem getriebenen Glied montiert und mit einem trei benden Glied durch Reibung kuppelbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Stelle des Federbandes, an der dieses am treibenden Glied montiert ist, das Federband in zwei Umfangsabschnitte unterteilt, deren Umfangslängenverhältnis nicht grösser als <B>3 : 1</B> ist, und dass zwischen den Enden des Feder bandes Mittel vorhanden sind, die durch einen An- schlagh,ebel betätigbar sind, um das Band zwecks Aufhebung des Reibungseingriffes zu dehnen.<B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Reibungskupplung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Anschlaghebel um einen vom 'getriebenen Glied getragenen Drehzapfen drehbar ist,und dass die genannten Mittel zwei Annr, aufweisen, die auf den einander gegenüberliegenden Enden des Federbandes drehbar montiert sind und mit Auflageflächen des Anschlaghebels in Eingriff ste hen. 2.Reibungskupplung nach Unteranspruch<B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass das Verhältnis des<B>Ab-</B> standes des Drehzapfens von der mit dem am freien Ende des einen Federbandabschnittes montierten Arm in Eingriff stehenden Auflagefläche zum ent sprechenden Abstand der anderen Auflagefläche gleich dem Verhältnis der Länge des einen zur Länge des anderen Fedembandabschnittes ist.<B>3.</B> Reibungskupplung nach Unteranspruch<B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass die genannten Arme mit tels ihrer Drehzapfen einstellbar sind, und dass an einer zweiten Stelle des Umfanges des Fedeebandes eine einstellbare Platte vorhanden ist, auf der das Federband i#m entspannten Zustand aufliegt.<B>-</B> 4.Reibungskupplung nach Patentanspruch, zum Kuppeln eines treibenden Gliedes mit einer zu trei benden Nockenhüls,e, insbesondere für Dracktele- graphenapparate, dadurch gekennzeichnet, dass das Federband an der Nockenhülse montiert ist, derart, dass die Montagestelle das Federband in zwei<B>Ab-</B> schnitte unterteilt, von denen der eine etwa doppelt so lang wie der andere ist.
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