CH365344A - Verfahren und Gerät zum Behandeln von Schwimmbeckenwasser - Google Patents

Verfahren und Gerät zum Behandeln von Schwimmbeckenwasser

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CH365344A
CH365344A CH1261360A CH1261360A CH365344A CH 365344 A CH365344 A CH 365344A CH 1261360 A CH1261360 A CH 1261360A CH 1261360 A CH1261360 A CH 1261360A CH 365344 A CH365344 A CH 365344A
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Description


       < Verfahren    und Gerät zum     Behandeln    von     Schwimmbeckenwasser       In der Praxis sind die verschiedensten     Verfahren     zum Aufbereiten und Reinigen von in grösseren  Becken längere Zeit stehendem Wasser, insbesondere       Schwimmbeckenwasser,    bekannt, durch die alle ein  geschleppten Verunreinigungen,     Krankheitskeime     und Viren beseitigt bzw. vernichtet werden.     Ausser-          dem    wird gerade für Schwimmbecken ein     möglichst     klarsichtiges Wasser verlangt, dessen Sichttiefe etwa  der grössten Beckentiefe von nahezu 4 bis 5 m  gleichkommen soll.

   Schliesslich auch muss durch das  jeweils angewandte Verfahren die Algenbildung be  kämpft werden, da sonst die Beckensohle, die     Bek-          kenwände    und die Treppen mit einer schlüpfrigen  Schicht überzogen werden und die     Absterbeprodukte     der Algen das Wasser stark verfärben.  



  Die einfachste Art der Entkeimung des Wassers  besteht bekanntlich in der Zugabe von in diesem  leicht löslichen Chlor. Da jedoch bei der Einwirkung  von Chlor auf das Wasser     Salzsäure    entsteht, bringt  diese Art der Entkeimung eine     allmähliche    An  säuerung der gesamten Wassermenge     mit    sich.  



  Weiterhin bedient man sich auch des sogenann  ten     Flockungsverfahrens,    bei dem dem Wasser neben  Chlor auch noch Salze von Aluminium, Eisen und  eventuell auch Kupfer zugegeben werden, die in an  nähernd neutralem Wasser eine zusätzliche Aassäue  rung desselben bewirken und durch     hydrolytische     Spaltung unlösliche ausflockende     Hydroxyde    bilden,  wobei die in dem Wasser kolloidal gelösten und für  sich im Filter nur schwer     zurückzuhaltendenTrübstoffe          dann        absorbiert    werden und     damit        abfiltrierbar    sind.

    Um bei diesem Verfahren einen     pH-Wert    von etwa  7,0 bis 7,5 zu erzielen, wird dem     behandelten    Was  ser, sofern es nicht ausreichend Eigenkarbonate auf  weist, noch Soda oder     ähnliche    Alkalien zugegeben.

    Ausserdem ist im     Zusammenhang    mit der Reinigung  von Trinkwasser gemäss diesen     Ausfällungsverfahren       für den Fall, dass das     zu    reinigende Trinkwasser  nicht ausreichend alkalisch ist, um die erstrebte Fäl  lung auszulösen, auch schon der Vorschlag gemacht  worden, dem zu reinigenden     Trinkwasser    die bei der       elektrolytischen    Erzeugung von Chlorgas sich     ka-          thodenseitig    bildende Lauge     zuzuführen.     



  Mit der Anwendung des Kalkhydrates vor etwa  25 Jahren entwickelte sich weiter ein     Verfahren,    bei  dem die in dem     bereits    durch Chlor behandelten  Wasser gelöste freie und die darin gebundene Koh  lensäure     durchKalkwasserzugaben    entfernt und     damit     den Algen die Lebensgrundlage entzogen wird.     Ge-          mäss    Literaturangaben soll ein derart     behandeltes     Wasser einen     pH-Wert    von etwa     0,8bis0,9    aufweisen.

    Durch diesen verhältnismässig hohen     pH-Wert    ist  das     zugesetzte    Chlor auch bei den erforderlichen und  ausreichenden     Konzentrationen    kaum noch wahr  nehmbar.  



  Auch ist ein Verfahren     bekannt    geworden, bei  dem es sich um eine     Hochchlorung    des Beckenwas  sers handelt, wobei das Wasser zunächst einer über  chlorung bis zur Bildung von freiem überschüssigem  Chlor unterworfen und     dann    über     alkalisch    reagie  rende Filtermaterialien, wie     beispielsweise        Magne-          siumoxyd    enthaltende Filtermassen, geleitet wird.

    Durch dieses     Filtern    mittels eines     alkalischen    Ma  terials steigt der     pH-Wert        des    Wassers bis etwa 10,25  an, wodurch das     überschusschlor    fast geruchlos  wird.  



  Diese im     wesentlichen    bekannten Verfahren ent  sprechen zwar den Anforderungen, die der     Hygie-          niker    an ein solches steriles und von Krankheits  keimen freies Wasser zu stellen hat, jedoch ist bei  diesen Verfahren immer noch nicht ausreichend dem       Wohbefinden    des Badenden Rechnung getragen, da  das Wasser durch die Aufbereitung mehr oder weni  ger     seines    natürlichen Charakters beraubt wird.

        Zur Beseitigung dieser bestehenden Nachteile  wird bei     einem        Verfahren    zum Behandeln von       Schwimmbeckenwasser,    bei dem diesem elektroly  tisch     in    einer durch ein     Diaphragma    in zwei Kam  mern     unterteilten        Elektrolysierzelle        erzeugtes        Chlor-          gas    zugegeben wird, gemäss der Erfindung vorge  schlagen, die an der Anode     stattfindende    Bildung  von zusätzlichem,

       zusammen        mit    dem     Chlorgas    in       das    zu behandelnde     Schwimmbeckenwasser    gelan  gendem     Sauerstoff    oder eines     Sauerstoffozongemi-          sches    durch Regelung der in den beiden Kammern  der     Elektrolysierzelle    herrschenden Drücke zu  steuern.  



  Diesem erfindungsgemässen Vorschlag liegt dabei  die Tatsache zu Grunde, dass während der elektro  lytischen Chlorerzeugung die negativen OH-Ionen  zur Anode wandern, an der sie sich in Wasser und  atomaren Sauerstoff zersetzen, was wieder eine  sekundäre Bildung von molekularem Sauerstoff und  Ozon zur Folge hat.

   Ausserdem tritt eine sekundäre  Reaktion zwischen dem Sauerstoff in     statu    nascendi  und dem Chlor sowie der während der Elektrolyse  in der     anodischen    Kammer entstehenden     unterchlo-          rigen    Säure ein, wobei sich einerseits Chloroxyde,       inbesondere    das sehr wirksame Chlordioxyd, bilden,       andererseits    aber ein Zerfall der     unterchlorigen    Säure  in     Sauerstoff    und     Salzsäure    erfolgt.

   Sind die Kam  mern der     Elektrolysierzelle    nun durch ein Dia  phragma voneinander getrennt, so entsteht während  der     Elektrolyse    infolge der zusätzlichen Bildung von  Wasserstoff in der     kathodischen    Kammer ein     über-          druck,    der     das    Wandern der OH-Ionen zur Anode  und     damit    auch die     zusätzliche    Bildung von freiem       Sauerstoff    und Ozon     begünstigt.    Damit aber ist es in  der vorgeschlagenen Weise möglich,

   durch eine  Steuerung     des    Druckunterschiedes     zwischen    den bei  den Kammern die     jeweilige    Bildung von     Sauerstoff     und Ozon und so auch deren Beigabe zusammen     mit     dem elektrolytisch erzeugten Chlorgas und deren  Sauerstoffverbindungen zu dem zu behandelnden       Schwimmbeckenwasser    oder einem besonders auf  zubereitenden Behandlungswasser beliebig zu     regeln..     Soll ausserdem die Menge des sich beiläufig     entwik-          kelnden        Chlordioxydes    vergrössert werden,

   so kann  der in der     kathodischen    Kammer befindlichen,     als     Elektrolyt dienenden     Kochsalzlösung    noch ein Zusatz  von Chlor und Sauerstoff enthaltenden     Salzen,    wie       beispielsweise        Natriumchlorit    oder     Natriumchlorat,     beigegeben werden.  



  Diese regelbare Zugabe insbesondere von Ozon  und Sauerstoff ist insofern ganz besonders vorteil  haft, als die Aktivität des Chlorgases     in        Gegenwart     von Ozon und     Sauerstoff        wesentlich    erhöht wird.       Darüberhinaus    übt das Ozon selbst auch eine hohe  keimtötende Wirkung aus und     zerstört    weiterhin die  in dem     Schwimmbeckenwasser        enthaltenen    Gerüche  und den Chlorgeruch.

   Die Zugabe von Sauerstoff gibt  dem Wasser nicht nur seinen     natürlichen    Charakter  wieder, sondern bewirkt zusätzlich auch eine Oxy  dation der in dem Wasser     befindlichen    Fäulnisstoffe.    Durch das Verfahren gemäss der     Erfindung    kann  also die Behandlung des     Schwimmbeckenwassers    so  gesteuert werden, dass zunächst eine kräftige     Ent-          keimungsbehandlung    ausschliesslich     mit    Chlor und  anschliessend eine     Dauerfrischbehandlung    durch  Ozon und Sauerstoff stattfindet,

   wobei die Aufrecht  erhaltung des     Entkeimungszustandes    schon bereits  durch eine verminderte Chlorzugabe erreicht werden  kann.  



  Da bereits schon ein nur mit Chlor     behandeltes     Wasser bei einem Chlorgehalt von 0,5 mg pro Liter  eine Geruchsbelästigung darstellt, ist diese Art und  Weise der     Desodorisation    des     Schwimmbeckenwas-          sers    oder eines besonderen     Behandlungswassers        aus-          serordentlich    wertvoll. So haben Versuche ergeben,       dass    bei einem     Schwimmbeckenwasser,    dem zusätz  lich zum Chlorgas noch Ozon und Sauerstoff bei  gegeben worden sind, eine annähernd hundertfache       überdosierung    der Zugabe von Chlor noch immer  nicht lästig wirkt.

   Bei normaler Chlordosierung ist  sogar ein frischer und angenehmer Charakter des  Wassers festzustellen, was wieder der Forderung  nach einem natürlichen und     keimfreien,    auf ein  fachem und     wirtschaftlichem    Wege     herstellbaren     Wasser     ausserordentlich    nahe kommt.  



  Eine     besonders    einfache und wirksame Regulie  rung     des        pH-Wertes    des zu behandelnden     Wassers     lässt sich gegebenenfalls dadurch erreichen, dass ent  weder dem zu behandelnden Wasser oder einem be  sonderen Behandlungswasser in bekannter Weise die  bei der Elektrolyse     kathodenseitig    erzeugte Lauge  zugeführt wird. Je nach den jeweilig bestehenden  Verhältnissen kann also der Säuregehalt des     Wassers     mehr oder weniger stark gedämpft, das Wasser voll  kommen     neutralisiert    oder auch sogar alkalisch ge  macht werden.  



  Um insbesondere die elektrolytisch erzeugten  Chlorgase möglichst rasch und intensiv in dem auf  zubereitenden Wasser zu lösen, wird die Rohrleitung  für den Durchtritt des Wassers     zweckmässig    so an  das Gerät für die elektrolytische Erzeugung des       Chlorgases    angeschlossen, dass das in die Rohrlei  tung     eingeführte        anodische    Gas in Form von Gas  perlen in dieser entgegen dem Wasserstrom langsam  aufsteigt.  



  Wird in     vorteilhafter    Weise ausserdem     das    aufzu  bereitende Wasser     unmittelbar    dem     Beckenwasser     entnommen, so kann jeder zusätzliche Wasserver  brauch     vermieden    und ein Wasserkreislauf gebildet  werden, bei dem dann die entkeimende Wirkung in  vollem Umfang dem ganzen Beckenwasser und nicht  erst dem reinen Frischwasser zugute kommt.

   Hier  bei lässt sich das aufzubereitende Wasser dem     Bek-          kenwasser    vorteilhaft mit     Hilfe    einer durch den bei  der Elektrolyse entstehenden Wasserstoff betriebenen  Auftriebspumpe entnehmen, wodurch nicht nur der  sonst unnütz als Nebenprodukt entweichende Wasser  stoff nutzbar gemacht, sondern auch eine praktisch      geräuschlos arbeitende Pumpe verwendet werden  kann, die ohne weitere Regelung proportional zur       anodischen    Gasentwicklung arbeitet.  



  Sehr viele Schmutzstoffe und organische Verun  reinigungen lagern sich insbesondere am Becken  boden ab, so dass dort die grösste Chlorzehrung  stattfindet. Bei einer normalen Chlordosierung aber,  wie sie vom     Hygieniker    als Mindesthöhe gefordert  und von den Badenden nicht allzu lästig empfunden  wird, ist eine ausreichende Entkeimung der Boden  schichten infolge der dort herrschenden hohen Chlor  zehrung nicht immer möglich, so dass sich gerade am  Boden sehr leicht Keimbrutstätten und Algen bilden.

    Wird nunmehr das vorbereitete Behandlungswasser  beispielsweise mittels eines Schlauches dem Becken  boden     zugeführt,    so ist eine     einwandfreie        Entkei-          mung    und Säuberung desselben möglich, ohne dass  hierdurch die badenden Personen in den oberen  Schichten des Schwimmbeckens belästigt werden.  



  Weiterhin sind die Stellen des grössten Chlor  bedarfes zeitlich und     örtlich    recht verschieden. So  wurde beispielsweise festgestellt, dass     beimBaden    von  Schulklassen das Chlor in den oberen Schichten sehr  rasch verbraucht wird und die erforderliche     Entkei-          mungsgeschwindigkeit    nicht mehr den Erfordernissen  entspricht.

   Weiterhin auch hat sich bei dem     üblichen     Verfahren durch Zugabe von Chlor zum     Umwälz-          wasser    der grosse Nachteil toter Ecken stark bemerk  bar gemacht, die von dem gechlorten     Umwälzwasser     nur schlecht oder ungenügend erreicht werden und  somit wieder zur Bildung von Keimbrutstätten und  Algen beitragen. Diese bestehenden Schwierigkeiten  lassen sich aber gegebenenfalls leicht dadurch be  seitigen, dass das in der oben angegebenen Weise  vorbereitete     Behandlungswasser    mittels des Schlau  ches nicht nur jeweils dem Ort des     grössten    Bedarfes,  sondern auch diesen toten Ecken zugeführt wird.  



  Da Ozon und     Chlor-Sauerstoffverbindungen    sehr  leicht in der     Wärme    zerfallen, ist     eine    Kühlung der       Elektrolysierzelle    auf mindestens<B>350</B> C     vorteilhaft,     was     zweckmässigerweise    entweder durch das zu be  handelnde Wasser oder das aufbereitete Wasser selbst  geschehen kann.  



  Ein zur Durchführung des Verfahrens geeignetes,  leichtes und handliches Gerät zeichnet sich     gemäss     der Erfindung dadurch aus, dass mindestens ein Teil  des von den     eingeführten        anodischen    Gasen durch  laufenen Stückes der     Zuführleitung    des aufzuberei  tenden Wassers aus einer     Rohrschlangenwendel        mit     senkrechter Wendelachse und einer Steigung von 50  bis 15-     besteht.     



  Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Aus  führungsform eines erfindungsgemässen Gerätes zur  Durchführung des Verfahrens gemäss der Erfindung  dargestellt.  



  Es zeigen       Fig.    1 eine schematische Darstellung des Gerätes  im Längsschnitt<B>;</B>       Fig.    2 und 3 schematische Darstellungen der Re  gelung der hydraulischen Drossel<B>;</B>         Fig.    4 den Anschluss einer Elektrode an die  Stromzuführung im Längsschnitt, und       Fig.    5 einen Schnitt nach der Linie 5-5     gemäss     der     Fig.    4.  



  Bei dem in der     Fig.    1 schematisch dargestellten,  in dem mit 1 bezeichneten Beckenwasser schwim  menden Gerät zur     Durchführung    des Verfahrens be  steht die mit einer aus Platin oder einem     ähnlichen     Werkstoff gefertigten Anode 2 und einer Kathode 3  aus einem     normalen    Werkstoff ausgestattete     Elektro-          lysierzelle    4 aus den beiden in axialer     Richtung    hin  tereinander geschalteten Bechern 5 und 6, zwischen  deren einander zugekehrten, abgeschrägten Stirnsei  ten ein gegenüber der Waagerechten geneigtes Dia  phragma 7 derart     eingeklemmt    ist,

       dass    dessen ein  geklemmter Rand 8 gleichzeitig eine     Abdichtung    der  Hülsen 5 und 6 bewirkt. Die beiden Böden 9 und 11  der Becher 5/6 stehen     flanschartig    über deren Wan  dungen vor und sind in     axialer        Richtung    durch die  aussen verlaufenden Zuganker 12 miteinander ver  spannt.  



  Oberhalb der     Elektrolysierzelle    4 ist auf dem Bo  den 9 des oberen Bechers 5 ausser den beiden  Schwimmern 13 noch ein Lösebehälter 14 angeord  net, in dessen     glockenartigem    Dom 15 eine Leitung  16 einmündet, in die wieder     ein.        Dreiwegehahn    17  mit einer in das Beckenwasser 1 eingetauchten hy  draulischen Drossel 18     eingeschaltet    ist. An den  Lösebehälter 14 ist ausserdem eine Rohrschlangen  wendel 19 mit senkrechter Wendelachse angeschlos  sen, deren unteres Ende 21 durch den gestrichelt  dargestellten Schlauch 22     verlängerbar    ist.  



  Neben dem Lösebehälter 14 ist auf dem Becher  boden 9 weiterhin ein Vorratsbehälter 23 für die als  Elektrolyten dienende     Kochsalzlösung        angeordnet,.     der über die Leitung 24 mit der oberen, von dem  Becher 5 gebildeten     anodischen        Kammer    25 verbun  den ist, wobei diese Leitung 24 an der tiefsten Stelle  in diese Kammer 25 einmündet. Auch in dieser Lei  tung 24 ist ein     Dreiwegehahn    26 angeordnet, an den  ein weiteres, in die unterste Windung der Rohr  schlange 19 einmündendes Leitungsstück 27 ange  schlossen ist.

   Der obere Teil der     anodischen        Kammer     25 dagegen steht über die durch das beispiels  weise ebenfalls in der Art einer hydraulischen Dros  sel ausgebildete Absperrorgan 28 regelbare Leitung  29 mit dem Ende 21 der Rohrschlange 19 in Ver  bindung.  



  Neben dem Vorratsbehälter 23 ist ein weiterer  Vorratsbehälter 31 für die als Elektrolyt dienende       Kochsalzlösung    angeordnet, der wiederum über eine  weitere Leitung 32 an den unteren Teil der von dem  Becher 6 gebildeten     kathodischen    Kammer 33 an  geschlossen ist. Auch in dieser Leitung 32 ist ein       Dreiwegehahn    34 eingeschaltet, an den sich ein wei  teres, ebenfalls in dem Ende 21 der Rohrschlange 19  mündendes Leitungsstück 35     anschliesst.    An den  Oberteil der     kathodischen    Kammer 33 ist ferner eine  Leitung 36 angeschlossen, die ebenfalls ein Absperr  organ 37 enthält und in die mit 38 bezeichnete Aus-           trittsdüse    ausläuft.

   Auch dieses Absperrorgan kann  dabei in der Art einer     hydraulischen    Drossel aus  gebildet sein.  



  Oberhalb     dieser    Austrittsdüse 38 der Leitung 36  befindet sich die in dem     flanschartigen    Aussenrand  des oberen     Becherbodens    9 gelagerte, über das Ni  veau 39 des Beckenwassers 1     hinausragende,    einen  sich nach oben hin verjüngenden Trichter 41 tra  gende Steigleitung 42, die in einen neben dem Löse  behälter 14 auf dem     Becherboden    9 angeordneten,  ebenfalls über das Beckenniveau 39 hinausragenden  Zwischenbehälter 43 mündet. Dieser Zwischenbehäl  ter 43 wiederum steht über den     Rohrkrümmer    44  mit dem     Lösebehälter    14 in Verbindung.  



  Dieses der Aufbereitung des Beckenwassers 1  dienende Gerät arbeitet nunmehr in der folgenden  Weise: Vor dem Anfahren des Gerätes werden zu  nächst die     Dreiwegehähne    26 und 34 so eingestellt,  dass die als Elektrolyt dienende, in den Vorrats  behältern 23 und 31 befindliche Kochsalzlösung     un-          gehindert    in die Kammern 25 bzw. 33 der     Elektro-          lysierzelle    4 einströmen kann, die ständig durch das  Beckenwasser 1 auf eine unterhalb 350 C liegende  Temperatur     abgekühlt    wird.

   Sind diese beiden Kam  mern 25 und 33 vollständig mit     Kochsalzlösung    an  gefüllt und die Höhe 26, 34 geschlossen und wird  den Elektroden 2 und 3 ein elektrischer Strom mit  einer Spannung von 4 bis 12 Volt zugeführt, so be  ginnt die elektrolytische Zersetzung der Kochsalz  lösung, bei der in der     anodischen    Kammer 25 im       wesentlichen    Chlorgas und in der     kathodischen     Kammer 33 freier Wasserstoff und Natronlauge ge  bildet wird.  



  Das sich in dem oberen Teil der     anodischen     Kammer 25     ansammelnde        Chlorgas    entweicht nach       Öffnen    des Absperrorganes 28 durch die Leitung 29  in das Endstück 21 der Rohrschlange 19, von dem  aus es in Form von Glasperlen entgegen dem durch  den Pfeil 45 dargestellten Strom des aus dem Löse  behälter 14     abfliessenden    Behandlungswassers 46  nach oben steigt und sich in diesem löst.

   Die rest  lichen, sich nicht mehr in dem     abfliessenden    Behand  lungswasser 46 lösenden Chlorgas dagegen -gelangen  schliesslich in den     Lösebehälter    14 und sammeln sich  in dessen domartigen Oberteil 15     an.    Infolge der an  die Abgasleitung 16 angeschlossenen hydraulischen  Drossel 18 steht das in den Lösebehälter 14 gelan  gende     Chlorgas    unter einem     überdruck,    der eine  weitere Lösung     desselben    in dem in dem Lösebehäl  ter 14 befindlichen Behandlungswasser 46 unter  stützt.  



       Während    die in der     kathodischen    Kammer 33 ge  bildete Natronlauge infolge ihres Gewichtes gegen  den Kammerboden absinkt,     steigt    der freigewordene  Wasserstoff in dem als     Sammeldom    dienenden, mit  47 bezeichneten Raum unmittelbar unter dem Dia  phragma 7 hoch und gelangt nach Öffnen des     Ab-          sperrorganes    37 durch die Leitung 36 zur Austritts  düse 38, von wo aus er     intermittierend    in     Blasenform     durch die Steigleitung 42 nach oben abströmt.

   Hier-    bei wird von den einzelnen Wasserstoffblasen 48 in  termittierend das zwischen ihnen befindliche Becken  wasser 1 in den Zwischenbehälter 43 hochgepumpt  und somit eine ständige Auffüllung der in diesem be  findlichen, noch erst aufzubereitenden Wassermenge  49 bewirkt.  



  Da infolge der Wirkung der hydraulischen Dros  sel 18 in dem Lösebehälter 14 ein Überdruck  herrscht, liegt das Wasserniveau 51 des Zwischen  behälters 43 oberhalb des mit 52 bezeichneten Ni  veaus des im Lösebehälter 14 befindlichen Behand  lungswassers 46. Steigt das     Wasserniveau    51 im  Zwischenbehälter 43 nun an, so fliesst das in diesem  befindliche Wasser durch den Rohrkrümmer 44 in  den Lösebehälter 14, strömt von diesem aus in Rich  tung des Pfeiles 45 durch die Rohrschlange 19 und  gelangt schliesslich nach Aufnahme des ihm durch  die Leitung 29 im Gegenstrom zugeführten Chlor  gases zum     Rohrschlangenende    21, aus dem es ent  weder unmittelbar in das Beckenwasser 1 abfliesst  oder mittels des Schlauches 22 jeder beliebigen  Stelle des Schwimmbeckens zugeführt werden kann.  



  Sinkt beim Zuführen des von dem Gerät erzeug  ten chlorhaltigen Behandlungswassers 46 zum     Bek-          kenwasser    1 dessen     pH-Wert    ab und wird ein säure  artiger Charakter desselben festgestellt, so lässt sich  eine Neutralisation dadurch erzielen, dass der Drei  wegehahn 34 so eingestellt wird, dass die in dem  Unterteil der     kathodischen    Kammer 33 befindliche  Natronlauge durch das Leitungsstück 35 dem Rohr  schlangenende 21     zufliesst    und zusammen     mit    dem  durch die Rohrschlange 19 abströmenden Behand  lungswasser 36 in das     Schwimmbeckenwasser    1 ge  langt.

   Durch diese Abgabe von Natronlauge lässt  sich also eine einfache und verhältnismässig rasche  Regelung des     pH-Wertes    des     Schwimmbeckenwassers     1 durchführen und den jeweils gegebenen Bedingun  gen anpassen.  



  Wird durch ein teilweises Schliessen des     Absperr-          organes    37 ein Druckanstieg in der     kathodischen     Kammer 33 bewirkt, so treten die in der     katho-          dischen    Kammer 33 gebildeten     OH-Ionen    durch das       Diaphragma    hindurch und wandern zur Anode 2  hoch, wodurch in der     anodischen        Kammer    25 die  zusätzliche Bildung von Sauerstoff und Ozon begün  stigt wird.

   Das Ozon und der Sauerstoff strömen da  bei zusammen mit den Chlorgasen und gegebenen  falls auch deren in der oben bereits beschriebenen  Weise entstandenen Sauerstoffverbindungen durch  die Leitung 29 und werden in statu nascendi dem  durch die Rohrschlange 19 im Gegenstrom     zuflies-          senden    Behandlungswasser 46 zugeführt und zum  grössten Teil von diesem aufgenommen.

   Der nicht  lösbare Rest des     Ozonsauerstoffgemisches    gelangt wie  auch die     Chlorgasreste    in den Dom 15 des Lösungs  behälters 14, wobei das     Ozonsauerstoffgemisch    in  folge eines gegenüber dem Chlorgas spezifisch  geringeren Gewichtes auch in der Abgasleitung 16  hochsteigt und ein unerwünschtes Entweichen des in  dem Lösebehälter 14 befindlichen restlichen Chlor-           gases    verhindert.

   Da die Bildung des Ozons und  Sauerstoffes im wesentlichen von der     Differenz    der  in der     anodischen    Kammer 25 und der     kathodischen     Kammer 33 herrschenden Drücke     abhängt,    lässt sich  die Behandlung des     Schwimmbeckenwassers    1 so  steuern, dass zunächst eine kräftige     Entkeimungs-          behandlung    ausschliesslich     mit    Chlor und     anschlies-          send    eine     Dauerfrischbehandlung    durch die Beigabe  von Ozon und Sauerstoff stattfindet,

   bei der zur Auf  rechterhaltung des     Entkeimungszustandes    nur noch  eine verminderte Chlorzugabe erforderlich     ist.     



  Soll das Behandlungswasser 46 nicht dem     Bek-          kenwasser    1, sondern der durch das Absperrorgan  53 zu     schliessenden    Frischwasserleitung 54 entnom  men werden, so gelangt es durch die mit dem Ab  sperrorgan 55 versehene Zweigleitung 56 in den Zwi  schenbehälter 43, wobei sein Niveau 51 dann durch  die obere Mündung der Steigleitung 42     bestimmt    ist,  durch die das eventuell überschüssige Frischwasser  dann direkt in das Becken     abfliessen    kann.

       Hierbei     wird dann der     Dreiwegehahn    17 in der Abgasleitung  16 so gestellt, dass die sich in dem Dom 15 des  Lösebehälters 14 befindlichen     anodischen    Gase nicht  durch den Rohrstutzen 18, sondern durch die ge  gebenenfalls auch bis zum Beckenboden     verlänger-          bare    Frischwasserleitung 54 abströmen, in deren In  neren im Bereich der in sie einmündenden Abgas  leitung 16 eine nicht besonders dargestellte Strahl  düse vorgesehen ist.

   Beim     Stillsetzen    des Gerätes  werden die beiden     Dreiwegehähne    26 und 34 so ein  gestellt, dass aus der     kathodischen    Kammer 33 die  noch in ihr befindliche Natronlauge und aus der     ano-          dischen    Kammer 25 das in dieser     befindliche    Chlor  wasser völlig geruchsfrei direkt zum Rohrschlangen  ende 21     abfliesst    und zusammen mit dem Behand  lungswasser 46 in das     Schwimmbeckenwasser    1  gelangt.  



  Schliesslich ist der Austritt des in der     katho-          dischen    Kammer 33 gebildeten Wasserstoffes durch  das Absperrorgan 37 derart regelbar und     abstellbar,     dass sich der weiter in der     kathodischen    Kammer 33  bildende Wasserstoff in deren Oberteil 47 ansam  melt und die in dieser Kammer 33 befindliche Koch  salzlösung durch die Leitung 32 in den     Behälter    31  zurückdrückt.

   Hat sich so viel Wasserstoff in der       kathodischen    Kammer 33 angesammelt, dass der  Spiegel der Kochsalzlösung unter die mit 57 be  zeichnete Unterkante der Kathode 3 absinkt, so  kommt der Zerfall der Moleküle der     Kochsalzlösung     durch mangelnde Berührung derselben mit der Ka  thode 3 zur Ruhe, was ein automatisches     Stillsetzen     des gesamten Gerätes zur Folge hat.  



  Die gleiche Wirkung lässt sich aber auch da  durch erzielen, dass der     Dreiwegehahn    34 geschlossen  wird und somit mit der Zeit ein Absinken der Koch  salzlösung     infolge    Zersetzung eintritt, was     schliess-          lich    ebenfalls ein     Stillsetzen    des Gerätes nach sich  zieht.  



  Um die     Eintauchtiefe    der in der     Fig.    1 schema  tisch dargestellten hydraulischen Drossel 18 regeln    zu können, weist diese     zweckmässigerweise    einen um  eine horizontale Achse schwenkbaren Rohrstutzen 58  auf, wie dieses beispielsweise in der     Fig.    2 schema  tisch dargestellt ist. Desgleichen ist es aber auch       möglich,    den Rohrstutzen 58 senkrecht verschiebbar  anzuordnen, wie dieses bei der in der     Fig.    3 gezeig  ten, in sich geschlossenen hydraulischen Drossel 59  der Fall ist, die vorzugsweise statt der mit 28 und 37  bezeichneten Absperrorgane benutzt werden     kann.     



  Die     Fig.    4 und 5 schliesslich stellen eine beson  ders zweckmässige Art der Befestigung der Elektro  den 2/3 sowie eine Abschirmung der verwendeten       Befestigungsmittel    dar. Hierbei ist beispielsweise die  Anode 2 an dem Ende 61 eines durch die     Wandung     5 der     anodischen    Kammer 25     hindurchragenden,    der       Zuführung    des     Stromes    dienenden     Bolzens    62 mittels  einer Schraubenmutter 63 befestigt.

   Um einen     An-          griff    durch den elektrolytischen Vorgang oder der in  dem Elektrolyten befindlichen aggressiven Stoffe zu       verhindern,    ist das     Bolzenende    61 und die Schrau  benmutter 63 einerseits durch die auf das Bolzen  ende 61 aufgeschobene Dichtungsscheibe 64 und     an-          dererseis    durch die auf das     Bolzenende    61 aufge  schraubte Kappe 65 aus einem gegenüber Säure,  Lauge und Chlor festen Material abgedeckt.  



  Um auch das äussere, aus der Wandung 5 der  Kammer 25 herausragende     Bolzenende    66, die auf  dieses aufgeschraubte     Befestigungsmutter    67 sowie  das freie Ende 68 der Stromleitung 69 vor dem     Bek-          kenwasser    1 zu schützen, ist ausserhalb der Wan  dung 5 in dem Bereich des äusseren     Bolzenendes    66  eine Glocke 71 angeordnet, an die sich ein senk  recht gerichteter Rohrstutzen 72     anschliesst.        Ausser-          dem    ist diese Glocke 71 mit einer     seitlich    angeord  neten, die Montage der Elektrode 2     erleichternden,

       mittels einer Dichtungsscheibe 73     abgedichteten     Schraubkappe 74 versehen.  



  Ist der der anderen Elektrode 3 zugeordnete,  nicht besonders dargestellte     Anschlussbolzen    benach  bart zum Anschlussbolzen 62 angeordnet, so können  diese unter Beachtung einer ausreichenden elektri  schen Isolation natürlich auch durch eine etwas     grös-          sere    gemeinsame Glocke geschützt werden.  



  Bei der     Durchführung    des     erfindungsgemässen          Verfahrens    mittels des beschriebenen Gerätes wird  also in jedem Falle so vorgegangen, dass die an der  Anode stattfindende Bildung von zusätzlichem, zu  sammen mit dem Chlorgas in das zu     behandelnde     Wasser gelangendem     Sauerstoff    oder eines Sauer  stoffozongemisches durch Regelung der in den bei  den Kammern herrschenden Drücke gesteuert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Behandeln von Schwimmbecken wasser durch Zugabe von elektrolytisch in einer durch ein Diaphragma in. zwei Kammern unterteilten Elektrolysierzelle erzeugtem Chlorgas, dadurch ge kennzeichnet, dass die an der Anode stattfindende Bildung von zusätzlichem, zusammen mit dem Chlor- gas in das zu behandelnde Wasser gelangendem Sauerstoff oder eines Sauerstoffozongemisches durch Regelung der in den beiden Kammern herrschenden Drücke gesteuert wird. UNTERANSPROCHE 1.
    Verfahren nach dem Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass dem in der anodischen Kammer befindlichen Elektrolyten ein Zusatz von Chlor und Sauerstoff enthaltenden Salzen, beispiels weise von Natriumchlorit oder Natriumchlorat, bei gegeben wird. 2. Verfahren nach dem Patentanspruch I und dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Regulierung des pH-Wertes des zu behandelnden Wassers diesem die bei der Elektrolyse kathoden- seitig erzeugte Lauge zugeführt wird.
    3. Verfahren nach dem Patentanspruch I und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass eine Rohrleitung für die Zufuhr von aufzu- bereitetem Wasser so an die Elektrolysierzelle ange schlossen wird, dass das in die Rohrleitung einge führte anodische Gas in Form von Gasperlen in die ser entgegen dem Wasserstrom langsam aufsteigt und dadurch das Wasser aufbereitet. 4. Verfahren nach dem Patentanspruch I und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass das aufzubereitende Wasser dem Becken wasser entnommen wird. 5.
    Verfahren nach dem Patentanspruch I und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass das aufbereitete Wasser in das zu behan delnde Beckenwasser eingeleitet wird. 6. Verfahren nach den Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das aufzubereitende Wasser dem Beckenwasser mit Hilfe einer durch den bei der Elektrolyse entstehenden Wasserstoff betrie benen Auftriebspumpe entnommen wird. 7. Verfahren nach dem Patentanspruch I und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeich net, dass das aufbereitete Wasser mittels eines Schlauches jeweils dem Ort des grössten Bedarfes, insbesondere dem Beckenboden, zugeführt wird. B.
    Verfahren nach dem Patentanspruch 1 und den Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeich net, dass die Elektrolysierzellen entweder durch das Beckenwasser oder das aufbereitete Wasser auf min destens 350 C abgekühlt wird.
    PATENTANSPRUCH II Gerät zur Durchführung des Verfahrens nach dem Patentanspruch I und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil des von den eingeführten anodischen Gasen durchlaufenen Stückes der Zuführleitung des aufzu bereitenden Wassers (46) aus einer Rohrschlangen wendel (19) mit senkrechter Wendelachse und einer Steigung von 50 bis 150 besteht. UNTERANSPRÜCHE 9.
    Gerät nach dem Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass der Rohrschlange (19), in der Richtung (45) der Wasserströmung gesehen, ein Lösebehälter (14) vorgeschaltet ist, der an seiner Un terseite eine Wasserzuführungsöffnung (44) aufweist und mit einem domartigen oberen Abschluss (15) versehen ist. 10. Gerät nach dem Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass dem Lösebehälter (14) seiner seits ein mit diesem über eine Leitung (44) verbun dener Zwischenbehälter (43) vorgeschaltet ist, an welchen Lösebehälter eine abwärts gerichtete und die Rohrschlange (19) enthaltende Abflussleitung ange schlossen ist.
    11. Gerät nach dem Patentanspruch II und den Unteransprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass dieses in dem Beckenwasser (1) angeordnet ist. 12. Gerät nach dem Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass dieses schwimmend in dem Beckenwasser (1) angeordnet ist. 13. Gerät nach dem Patentanspruch II und den Unteransprüchen 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine Auslassdrossel (18) am Lösebehälter (14) vorgesehen ist, die als hydraulische Drossel ausge bildet ist. 14.
    Gerät nach dem Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine an den Abschluss (15) des Lösebehälters (14) angeschlossene Abgasleitung (16) eine an ihrem freien Ende (18) offene Rohrleitung bildet, wobei dieses offene Ende (18) so weit unter den Wasserspiegel (39) des Beckenwassers (1) ein taucht und in der Eintauchtiefe verstellbar ist, dass der durch die Eintauchtiefe bedingte Auftrieb des in der Rohrleitung enthaltenen Gases die gewünschte Drosselwirkung erzeugt. 15.
    Gerät nach dem Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der in das Beckenwasser (1) eintauchende Rohrstutzen (58) der hydraulischen Drossel (18) entweder in senkrechter Richtung ver schiebbar oder um eine waagerechte Achse schwenk bar ist (Fig. 2, 3). 16. Gerät nach Unteransprüchen 13 bis 15, da durch gekennzeichnet, dass das offene Ende (18) der Rohrleitung (16) so weit in das Beckenwasser (1) eingetaucht ist, dass infolge des Gasauftriebes das Wasserniveau (51) innerhalb des Zwischenbehälters (43) über demjenigen (52) im Lösebehälter (14), je doch unterhalb des oberen Randes des Zwischen behälters (43) liegt (Fig. 1). 17.
    Gerät nach dem Patentanspruch 1I und den Unteransprüchen 9 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass in die Leitungen (29/36) zwischen der ano- dischen Kammer (25) und der Rohrwendel (19) einerseits und der kathodischen Kammer (33) und der Austrittsstelle (38) der kathodischen Gase an dererseits verstellbare Drosseleinrichtungen (28/37) in der Form von hydraulischen Drosseln (59) einge schaltet sind. 18.
    Gerät nach dem Patentanspruch II und den Unteransprüchen 9 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrolysierzelle (4) mit übereinander oder nebeneinander angeordneten Elektroden (2/3) und einem zwischen ihnen eingeschalteten Diaphragma (7) versehen ist. 19.
    Gerät nach den Unteransprüchen 9 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass für den an der Kathode (3) gebildeten Wasserstoff, im Anschluss an einen Sammeldom (47), eine in das Beckenwasser (1) mün dende Austrittsdüse (38) vorgesehen ist, über der sich ein nach oben hin verjüngender Trichter (41) befindet, an den sich eine in den Zwischenbehälter (43) hineinragende, bis in dessen oberen Teil rei chende Steigleitung (42) anschliesst. 20.
    Gerät nach dem Patentanspruch II und den Unteransprüchen 9 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass jede der beiden Kammern (25/33) der Elektro- lysierzelle (4) mit je einem ihr zugeordneten Elektro- lytvorratsbehälter (23 bzw. 31) verbunden ist. 21. Gerät nach dem Unteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Austritt des Gases aus der kathodischen Kammer (33) der Elektrolysierzelle (4) regelbar und abstellbar ist. 22.
    Gerät nach dem Unteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchflussquerschnitt der Verbindungsleitung (32) zwischen der kathodischen Kammer (33) und dem dieser zugeordneten Elektro- lytvorratsbehälter (31) regelbar ist. 23. Gerät nach den Unteransprüchen 21 und 22, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die Ka thode (3) und das Diaphragma (7) schräg zur Waag rechten angeordnet sind. 24. Gerät nach dem Unteranspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass auch die Anode (2) schräg an geordnet ist. 25.
    Gerät nach dem Patentanspruch II und den Unteransprüchen 9 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrolysierzelle (4) aus zwei koaxial zu einander angeordneten, durch äussere Spannmittel miteinander verspannten Bechern (5/6) besteht, zwi schen denen das Diaphragma (7) eingespannt ist. 26.
    Gerät nach dem Patentanspruch II und den Unteransprüchen 9 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathode (3) und die Anode (2) an einem der Stromzuführung dienenden, durch die Wandung (5/6) der Elektrolysierzelle (4) hindurchragenden Bolzen (62) befestigt sind, dessen in die Elektroly- sierzelle (4) hineinragendes Ende (61) einerseits durch eine aufgeschobene Dichtungsscheibe (64) und andererseits zusammen mit dem Befestigungsmittel (63) durch eine aufgeschraubte Kappe (65) abge deckt ist. 27.
    Gerät nach dem Patentanspruch II und den Unteransprüchen 9 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (62/67) für die Stromzu- führungsleitung (69) und deren freies Ende (68) an der Aussenseite der Wandung (5/6) der Elektrolysier- zelle (4) in Kästen<B>(71/72)</B> angeordnet sind. 28.
    Gerät nach dem Unteranspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass an der Aussenseite der Elektro- lysierzelle (4), im Bereich jeder der beiden aus dieser herausragenden Enden der Elektroden (2/3) oder deren Anschlussbolzen (62), je ein diese Enden und das jeweilige Ende (68) der der Stromzuführung die nenden Leitung (69) sowie die Befestigungsmittel (67) abdeckender Kasten (71) mit einem nach unten weisenden, die Leitung (69) der Sromzuführung um gebenden, offenen Rohrstutzen (72) derart angeord net ist,
    dass das ausserhalb der Elektrolysierzelle (4) befindliche, zu behandelnde Beckenwasser (1) nur teilweise in diesen Rohrstutzen (72) eindringen kann und das Elektrodenende oder dessen Anschlussbolzen (62) sowie die Befestigungsmittel (67) und das freie Ende (68) der Leitung (69) nicht mit dem Wasser (1) in Berührung kommen.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4363713A (en) * 1980-01-17 1982-12-14 Roecar Holdings (Netherlands Antilles) Electrolytic halogen generators

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