CH365408A - Elektronischer Summenzähler - Google Patents
Elektronischer SummenzählerInfo
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- CH365408A CH365408A CH6214858A CH6214858A CH365408A CH 365408 A CH365408 A CH 365408A CH 6214858 A CH6214858 A CH 6214858A CH 6214858 A CH6214858 A CH 6214858A CH 365408 A CH365408 A CH 365408A
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- G01D1/00—Measuring arrangements giving results other than momentary value of variable, of general application
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- G—PHYSICS
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- G08C—TRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
- G08C13/00—Arrangements for influencing the relationship between signals at input and output, e.g. differentiating, delaying
- G08C13/02—Arrangements for influencing the relationship between signals at input and output, e.g. differentiating, delaying to yield a signal which is a function of two or more signals, e.g. sum or product
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- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
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Description
Elektronischer Summenzähler Die Erfindung betrifft einen Summenzähler zum Summieren von Impulsen, welche durch voneinander unabhängige Geberinstrumente, z. B. Elektrizitäts- zähler, abgegeben werden und zeitlich ganz oder teil weise zusammenfallen können, bei dem die Impulse gespeichert und periodisch einer Zählvorrichtung zu geführt werden.
Solche Summenzähler wurden bisher als elektro mechanische Geräte ausgeführt, bei denen durch die Impulse besondere, den einzelnen Geberinstrumenten zugeordnete Relais betätigt werden, die dann peri odisch durch eine besondere Abtasteinrichtung auf ihre Stellung geprüft werden. Falls sich eines von ihnen während des Abtastens in der dem Empfang eines Impulses entsprechenden Stellung befindet, wird eine gemeinsame Zählvorrichtung betätigt. Diese Einrichtung ist verhältnismässig kompliziert und wegen der beweglichen mechanischen Teile dem Ver schleiss ausgesetzt.
Es ist auch bereits ein Summenzähler vorgeschla gen worden, bei dem der Speicherungs- wie auch der Abtastvorgang elektronisch unter Verwendung von Entladungsröhren durchgeführt wird. Dieser Sum menzähler ist jedoch ebenfalls verhältnismässig kom pliziert, nimmt viel Raum in Anspruch und ist haupt sächlich wegen der beschränkten Lebensdauer der Röhren nicht genügend betriebssicher.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen elektro nischen Summenzähler, zum Summieren von Im pulsen, die durch voneinander unabhängige Geber instrumente abgegeben werden und zeitlich ganz oder teilweise zusammenfallen können, mit den einzelnen Geberinstrumenten zugeordneten Impulsspeichern, einer gemeinsamen Abtastvorrichtung, welche die einzelnen Speicher periodisch abtastet, und einem Ausgangsteil, welcher eine Zählvorrichtung betätigt, bei dem die erwähnten Nachteile dadurch umgangen sind, dass die Speicher D als bistabile Multivibratoren ausgebildet sind,
die Abtastvorrichtung aus bistabilen Stufen in Ringschaltung H besteht und der Ausgangs teil einen die Zählvorrichtung Z betätigenden, als Verstärker wirkenden monostabilen Multivibrator <B>E -</B> aufweist.
Durch diese Anordnung wird die Anwendung von Transistoren und die Ausnutzung ihrer Vorteile, wie lange Lebensdauer, geringer Raumbedarf und Strom verbrauch, ermöglicht.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
An die Klemmen 1, 2 ist die von einem Geber instrument, z. B. Elektrizitätszähler, kommende Im pulsleitung angeschlossen. Die Impulse werden über einen Gleichrichter 3 der Spule 4 eines Kontroll- zählers A mit dem Zählwerk 5 und über einen Kon densator 6 an einen durch Transistoren 7, 8, Wider stände 9 bis 14 und Kondensatoren 15, 16 gebil deten monostabilen Multivibrator, der als Impulsver stärker und Impulsformer B wirkt, weitergeleitet.
An den Impulsformer B ist über Kondensatoren 28, 29, Widerstände 22, 23 und Gleichrichter 32, 33 ein als Impulsuntersetzer C wirkender, bistabiler Multi vibrator angeschlossen, der aus zwei Transistoren 17, 18, sieben Widerständen 19, 20, 21, 24, 25, 26, 27, zwei Kondensatoren 30, 31 und den Gleichrichtern 32, 33 besteht. Der Impulsuntersetzer C ist über einen Kondensator 34 und einen Gleichrichter 35 mit einem als Impulsspeicher D dienenden, bistabilen Multivibrator, der aus Transistoren 36, 37, Wider ständen 38 bis 44 und Kondensatoren 45, 46 besteht, verbunden.
Jedem Geberinstrument ist eine derartige, aus einem Kontrollzähler<I>A,</I> einem Impulsformer<I>B,</I> einem Impulsuntersetzer C und einem Impulsspeicher D bestehende Einheit zugeordnet. Diese Einheiten sind je über einen Kondensator 48 und eine Klemme S an eine gemeinsame Sammelschiene 47 angeschlos sen, welche mit einem durch Transistoren 49, 50, Widerstände 51 bis 55 und einen Kondensator 56 gebildeten, als Ausgangsverstärker E wirkenden monostabilen Multivibrator, der das Zählwerk Z be tätigt, verbunden ist.
Weiter ist an Wechselstromklemmen 57, 58 über einen Transformator 59 und einen Kondensator 60 ein aus Transistoren 61, 62, Widerständen 63 bis 69 und einem Kondensator 70 bestehender Schmitt- Trigger angeschlossen, der als Impulserzeuger F wirkt. Dieser ist über Kondensatoren 71, 72, Wider stände 78, 79 und Gleichrichter 86, 87 mit einem durch Transistoren 73, 74, Widerstände 75 bis 77, 80 bis 83 und Kondensatoren 84, 85 gebildeten, bistabilen Multivibrator verbunden.
An den aus den Elementen 71 bis 87 bestehenden Impulsuntersetzer G ist über einen Kondensator 88 eine durch zwei hintereinandergesehaltete bistabile Multivibratoren gebildete zweistufige Ringzählschaltung H, die zur Abtastung der Impulsspeicher D dient, angeschlossen. Die bistabilen Multivibratoren der letzteren bestehen jeweils aus zwei Transistoren 89, 90, Widerständen 91 bis 96 und Kondensatoren 97, 98.
Der gemein samen Kopplung der beiden bistabilen Multivibra- toren zu einer Ringzählschaltung H dienen Wider stände 99, 100 und Kondensatoren 101, 102. Jeder der Multivibratoren der Ringzählschaltung H ist über eine Ausgangsklemme K, einen Kondensator 103 und einen Gleichrichter 104 an einen der Impulsspeicher D angeschlossen. Die ganze Einrichtung wird von der Gleichstromquelle -U, O gespeist.
Die Anzahl Stufen der Ringzählschaltung H ent spricht der an sich beliebigen Anzahl der Geberinstru mente, deren Impulse summiert werden sollen, und daher auch der Anzahl der Impulsspeicher D. Da in der Zeichnung einfachheitshalber nur eine zwei stufige Ringzählschaltung H dargestellt ist, dient die beschriebene Anordnung der Summenbildung der von zwei Geberinstrumenten abgegebenen Impulse.
Dar gestellt wurde die erste, aus den Teilen <I>A, B, C, D</I> bestehende Einheit, welche über die Klemme Kl mit der ersten Stufe der Ringzählschaltung H und über die Klemme S1 mit der Sammelschiene 47 verbunden ist. Die zweite Einheit ist in gleicher Weise über die Klemmen K2, S2 angeschlossen zu denken usw.
Die über die Impulsleitung 1, 2 eintreffenden Im pulse werden im Kontrollzähler A gezählt und im nachfolgenden Impulsformer B verstärkt und geformt, das heisst in eine Rechteckform umgewandelt. Der im nachfolgenden Impulsuntersetzer C vorhandene bistabile Multivibrator kippt nach jedem Impuls von der einen stabilen Lage in die andere um und gibt dabei nach jedem zweiten Kippen einen Impuls an den Impulsspeicher D weiter.
Der den Impulsspeicher D bildende bistabile Multivibrator kippt jeweils nach jedem bei ihm ankommenden Impuls von seinem ursprünglichen stabilen Zustand in den zweiten sta- bilen Zustand um und verbleibt in diesem Zustand so lange, bis ein Abtastimpuls der Ringzählschaltung <I>H</I> dem betreffenden Impulsspeicher<I>D</I> zugeführt wird.
Von den Wechselstromklemmen 57, 58 wird Wechselstrom über den Transformator 59 dem Im pulserzeuger F (Schmitt-Trigger) zugeführt, der wäh rend jeder Wechselstromperiode einen kurzen Impuls erzeugt und an den nachfolgenden Impulsuntersetzer G weiterleitet. Letzterer sendet nach jedem zweiten, vom Impulserzeuger F ankommenden Impuls einen Impuls an die Ringzählschaltung H weiter. In letz terer wird durch jeden erhaltenen Impuls der bistabile Multivibrator der nachfolgenden Stufe zum Kippen gebracht und überträgt einen Abtastimpuls an den mit diesem verbundenen Impulsspeicher D. Nach der letzten Stufe folgt wieder die erste usw.
Bei der ge zeichneten zweistufigen Ausführung übertragen die beiden Stufen abwechselnd in gleichen Zeitintervallen Abtastimpulse.
Wird ein solcher Abtastimpuls dem Impuls speicher D zugeführt, und befindet sich dieser in gekipptem Zustand, das heisst, hat er einen Mess- impuls empfangen, so wird er in den ursprünglichen Zustand zurückgekippt, wobei gleichzeitig ein Im puls über den Verstärker E dem Summenzähler Z zugeleitet wird. Befindet sich dagegen der Impuls speicher D im nicht gekippten Zustand, das heisst, hat er keinen Messimpuls erhalten, so kann durch den Abtastimpuls der Ringzählschaltung H kein Zurück kippen stattfinden, und es wird kein Impuls an den Ausgangsverstärker E weitergegeben.
Selbstverständlich kann die nur als Beispiel ge zeigte Anordnung je nach Bedarf abgeändert werden. Abgesehen von der bereits erwähnten Anzahl der Stufen der Ringzählschaltung H können auch den Impulsuntersetzern C bzw. G weitere gleiche Impuls untersetzer nachgeschaltet werden, oder diese können überhaupt entfallen. Die Impulsuntersetzer C haben die Aufgabe, verschiedene Zählimpulswerte der ein zelnen Summanden einander anzugleichen, damit nur gleichwertige Impulse im gemeinsamen Zählwerk Z zur Anzeige gelangen.
Die Impulsuntersetzer G die nen zur Einstellung der Frequenz der Abtastimpulse. Um beliebige ganzzahlige Untersetzungsverhältnisse zu erhalten, können auch mehrere, hintereinander geschaltete Multivibratoren in einer Ringzählschal- tung angeordnet sein. Der Impulserzeuger F hat zu sammen mit dem nachgeschalteten Impulsuntersetzer G die Aufgabe, der Ringzählschaltung H eine zeit lich regelmässige (periodische) Folge von Impulsen zu liefern. Diese regelmässige Folge von Impulsen kann jedoch prinzipiell auch auf eine beliebige andere Art gewonnen werden.
Die Kontrollzähler A und unter Umständen auch die Impulsformer B können wegfallen, da diese für die Funktion der Einrichtung nicht unbedingt not wendig sind.
Obwohl die einzelnen Stufen der Ringzählschal- tung H als zwei Transistoren enthaltende, bistabile Multivibratoren gezeichnet worden sind, ist es mög lich, bei Verwendung geeigneter Transistoren diese Stufen mit je einem einzigen Transistor auszuführen.
Die beschriebene Einrichtung kann anstatt mit Transistoren auch z. B. mit Elektronen- bzw. Ent ladungsröhren oder auch mit magnetischen Schalt elementen aufgebaut werden. Die grössten Vorteile werden jedoch bei der Verwendung von Transistoren erzielt. Da die verwendeten Transistoren ausnahmslos wie Schalter arbeiten, ist die dargelegte Einrichtung gegen Spannungsschwankungen, Temperaturänderun gen und Alterungserscheinungen der einzelnen Kom ponenten weitgehend unempfindlich.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Elektronischer Summenzähler zum Summieren von Impulsen, die durch voneinander unabhängige Geber instrumente abgegeben werden und zeitlich ganz oder teilweise zusammenfallen können, mit den einzelnen Geberinstrumenten zugeordneten Impulsspeichern (D), einer gemeinsamen Abtastvorrichtung, welche die einzelnen Speicher periodisch abtastet, und einem Ausgangsteil, welcher eine Zählvorrichtung betätigt, dadurch gekennzeichnet, dass die Speicher (D) als bistabile Multivibratoren ausgebildet sind, die Ab tastvorrichtung aus bistabilen Stufen in Ringschal tung (H) besteht und der Ausgangsteil einen die Zählvorrichtung (Z) betätigenden, als Verstärker wir kenden monostabilen Multivibrator (E) aufweist.UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jedem als Speicher (D) wirken den bistabilen Mu'ltivibrator ein als Impulsformer (B) wirkender, monostabiler Multivibrator vorgeschal tet ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass dem als Speicher (D) wirkenden, bistabilen Multivibrator bistabile Stufen als Impuls untersetzer (C) vorgeschaltet sind. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, d'ad'urch gekennzeichnet, d'ass die bistabi- len Stufen des Impulsuntersetzers (C) in Ringzähl schaltung angeordnet sind. 4.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass dem als Speicher (D) wirkenden, bistabilen Multivibrator ein Kontrollzähler (A) vor geschaltet ist. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, d'ass den die Abtastvorrichtung (H) bil denden, bistabilen Stufen ein an eine Wechselspan nungsquelle angeschlossener Schmitt-Trigger als Im pulserzeuger (F) vorgeschaltet ist. 6.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, d'ass den die Abtastvorrichtung (H) bil denden, in Ringzählschaltung geschalteten, bistabilen Stufen weitere bistabile Stufen als Impulsuntersetzer (G) vorgeschaltet sind. 7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die den als Abtastvorrichtung (H) wirkenden, bistabilen Stu fen vorgeschalteten bistabilen Stufen des Impulsunter setzers (G) in Ringzählschaltung geschaltet sind. B.Einrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die aktiven Schaltelemente der Multivibratoren, Ver stärker und Stufen der Ringzählschaltungen Tran sistoren sind.
Priority Applications (6)
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