CH365428A - Anordnung zur Fernbetätigung der Schalter einer Hoch- oder Niederspannungsschaltanlage - Google Patents

Anordnung zur Fernbetätigung der Schalter einer Hoch- oder Niederspannungsschaltanlage

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CH365428A
CH365428A CH4986557A CH4986557A CH365428A CH 365428 A CH365428 A CH 365428A CH 4986557 A CH4986557 A CH 4986557A CH 4986557 A CH4986557 A CH 4986557A CH 365428 A CH365428 A CH 365428A
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CH
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CH4986557A
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Gustav Dipl Ing Meiners
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Licentia Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H13/00Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch
    • H01H13/70Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch having a plurality of operating members associated with different sets of contacts, e.g. keyboard
    • H01H13/72Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch having a plurality of operating members associated with different sets of contacts, e.g. keyboard wherein the switch has means for limiting the number of operating members that can concurrently be in the actuated position
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B15/00Supervisory desks or panels for centralised control or display

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
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  • Push-Button Switches (AREA)

Description


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    Anordnung      zur   Fernbetätigung der Schalter einer Hoch- oder Niederspannungsschaltanlage Es ist eine Schaltwarte mit einer grösseren Zahl von    Schalttafelfeldern   bekannt, bei der an dem für den    Schaltwärter   bestimmten Platz wenigstens ein mindestens einem    Schalttafelfeld   zugeordnetes, der Steuerung aller Schalter dieses Feldes dienendes Bedienungsgerät in    Schubfachform   vorhanden ist.

   Bei einer Schaltwarte mit je einem    Schubfachgerät   je Schalttafelfeld enthält jedes    Schubfachgerät   für jeden fernbedienten Schalter des betreffenden Feldes einen Vorbereitungsschalter und einen für alle Schalter gemeinsamen    Steuerquittungsschalter.   Die von sämtlichen Vorbereitungsschaltern ausgehenden Steuerleitungen sind untereinander parallel geschaltet, das heisst allen fernzusteuernden Organen gemeinsam und darüber hinaus ist von einem besonderen Kontakt jedes Vorbereitungsschalters eine der Auswahl dienende    Fernbetätigungsleitung   zu den Fernsteuerorganen jedes Hochspannungsschalters geführt. 



  Die Auswahl bzw. Betätigung eines fernzusteuernden Schalters geht dabei so vor sich: Wenn einer der Schalter eines Hochspannungsabzweiges    ferngeschaltet   werden soll, wird dessen Vorbereitungsschalter    bzw.      Anwahltaste   betätigt und durch diese Betätigung wird der bereits    erwähnte   gemeinsame    Steuerquittungs-      schalter   auf die Ein- oder Ausschaltorgane des angewählten    fernzubetätigenden   Schalters der Anlage geschaltet.

   Danach erfolgt die Ausführung des gewünschten Kommandos mittels des gemeinsamen    Steuerquittungsschalters   in dem    Schubfachgerät.   Der Vorteil einer solchen Anordnung liegt in der erheblichen Verminderung des Platzbedarfs der Bedienungsgeräte und in der    Möglichkeit      einer   Kostenverminderung. 



     Weiterhin   ist an anderer Stelle bereits vorgeschlagen, die Vorbereitungsschalter    (Anwahltasten)   als    Schalterstellungsrückmelder   auszubilden, beispielsweise in    Form   der bekannten elektromagnetischen    Schalterstellungsrückmelder   oder der    Stellungsmelde-      Lampen   bekannter Form. Durch die    Vereinigung   dieser    Anwahlsteuerung   mit der    Verwendung   von    Schalterstellungsrückmeldern   als Betätigungsorgane der    Anwahltasten   wird erreicht, dass man die Fernbetätigung einer    Hochspannungsschaltanlage   und die Stellungsrückmeldung der Schalter dieser Schaltanlage auf kleinstem Raum unterbringen kann. 



  Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung zur Fernbetätigung der Schalter einer Hoch- oder Niederspannungsschaltanlage von einer Schaltwarte aus, bei der für jeden Hoch- oder Niederspannungsabzweig ein Bedienungsgerät in    Schubfachform   vorgesehen ist, das für jeden von hier aus    zu   betätigenden Schalter des betreffenden Abzweiges eine    Anwahltaste   und für alle Schalter einen gemeinsamen Steuerquittungsschalter enthält.    Erfindungsgemäss   ist die Anordnung so getroffen, dass das    Schubfachsteuergerät   mit einer Einrichtung zur Prüfung der Zulässigkeit von Schalthandlungen vereinigt ist.

   Der Zweck dieser Einrichtung liegt    darin,   bevor von der für die    über-      wachung   und Steuerung    eines      Kraftwerkes   oder Um Spannwerkes vorgesehenen, in bekannter Weise ausgebildeten    Warte   die    einzelnen   Hoch- oder Niederspannungsschalter    fern   ein- oder ausgeschaltet werden, durch Betätigen von zusätzlichen Schaltorganen  exerzieren  bzw.  ausprobieren  zu können, welche Folgen eintreten, wenn man die nur probeweise vorgetäuschten Schaltvorgänge    tatsächlich   durchführt, das heisst, wenn man die Schalter der Hoch oder Niederspannungsschaltanlage von der    Warte   aus    fern   ein- oder ausschaltet. 



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist    in   der Zeichnung dargestellt. Mit 1 ist die Frontplatte eines Bedienungsgeräts in    Schubfachform   bezeichnet, auf der die Vorbereitungsschalter    (Anwahltasten)   angeordnet sind. Eine dieser    Anwahltasten   ist mit 2 be- 

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 zeichnet. Es handelt sich um einen als Druckknopftaster ausgebildeten elektromagnetischen    Schalterstel-      tungsrückmelder   3 mit Magnetspulen 4.

   In Abhängigkeit von der Schalterstellung des dazugehörigen Schalters einer Hoch- oder Niederspannungsschaltanlage wird, wie an sich bekannt, die eine oder die andere der beiden Spulen 4 an Spannung gelegt und hierauf    stellt   sich die Signalscheibe 3 des elektromagnetischen Rückmelders in eine von zwei möglichen Stellungen ein. Die Spulen 4 des Rückmelders werden    betätigt   durch    Meldeschalterkontakte   5 an dem    Hochspannungs-   oder Niederspannungsschalter, für dessen Stellungsanzeige der Rückmelder 3 vorgesehen ist. 



  Die    Stellungsrückmeldung,   die von den Meldeschalterkontakten 5 ausgeht, erfolgt über die Hilfsverbindungsleitungen 6. Der elektromagnetische Rückmelder 2 ist mit einer zusätzlichen optischen Sichtmeldung durch eine Signallampe 7 versehen, die beispielsweise durch die röhrenförmige Aussenwandung 8 einer Röhre aus Plexiglas den Ring 9 beleuchtet. Das Aufleuchten dieses das elektromagnetische Schauzeichen umgebenden Leuchtringes 9 kann für verschiedene Zwecke ausgenutzt werden.    Im   vorliegenden Falle sei angenommen, dass das Aufleuchten der Lampe 7 und des Leuchtringes 9 erfolgt, wenn auf eine weiter unten näher erläuterte Weise geprüft worden ist, ob ein bestimmter Schaltvorgang ausführbar ist. 



  Mit der bisher behandelten Apparatur ist nun eine    Verriegelungs-   oder    Schaltfehlerschutzschaltung   10 so verbunden, dass nach dieser Schaltung 10 Meldungen von Schalterstellungen sämtlicher Hoch- oder Niederspannungsschalter der betreffenden Schaltanlage gegeben werden. Die erwähnte    Verriegelungs-   oder    Schaltfehlerschutzapparatur   10, auf deren inneren    Aufbau   hier nicht eingegangen werden soll, löst die Aufgabe, festzustellen, ob ein Schaltvorgang zulässig ist oder durch eine nicht dargestellte    Verriegelungs-      apparatur   an seiner Ausführung    verhindert   werden muss. Man spricht dann davon, dass der betreffende Schaltvorgang  verriegelt  ist.

   Das Ergebnis der Prüfung der    Zulässigkeit   eines beabsichtigten Schaltvorganges wird der    Verriegelungs-   oder Schaltfehlerschutzapparatur 10 über elektrische Leitungen entnommen, und eine dieser Leitungen, die aus der Apparatur 10 herauskommt, ist mit 11 bezeichnet. 



  über diese Leitung 11 wird die Lampe 7 gespeist, so dass es also möglich ist, am etwaigen Aufleuchten des Leuchtringes 9 zu erkennen, ob ein unter Benutzung der    Anwahltaste   2 beabsichtigter Schaltvorgang zulässig ist, oder ob er durch eine Verriegelung an    seiner   Ausführung verhindert wird. 



  Nachfolgend sollen nun die Teile der Apparatur behandelt werden, die mit der    bekannten      Anwahl-      steuerung   im Zusammenhang stehen. 



  Jede der    Anwahltasten,   beispielsweise die Anwahltaste 2, ist mit einer grösseren Zahl von Druckknopfkontakten 12 ausgerüstet, die beim Niederdrücken der Taste 2 bestimmte Stromkreise schliessen und öffnen. Durch dieses Niederdrücken der Taste 2 bzw. durch das Schliessen und Öffnen der Kontakte 12 wird erreicht, dass eine Verbindung hergestellt wird zwischen den Sammelleitungen 13, die von einem für die ganze    Anwahlsteuerung   gemeinsamen    B täti-      gungs-   oder    Steuerquittungsschalter   14 herkommen, und den Leitungen 15, die zu den nicht dargestellten Ein- und Ausschaltspulen des zugehörigen fernbedienten Schalters der Hoch- oder    Ni:derspannungs-      schaltanlage   führen. 



  Nachdem unter Verwendung dieser    Anwahlsteue-      rung   die Verbindung zwischen dem gemeinsamen    Steuerquittungsschalter   14 des betreffenden Bedienungsgeräts und den Ein- und Ausschaltstromkreisen 15 hergestellt wurde, kann die Fern- oder Ausschaltung des vorgewählten Schalters der Hoch- oder Niederspannungsschaltanlage durch Betätigen des    Steuerquittungsschalters   14 erfolgen. Ähnlich wie die Leitungen 15 zu den Ein- und Ausschaltspulen eines bestimmten Schalters der Hoch- oder Niederspannungsschaltanlage führen, stellen die Verbindungen 16 Betätigungsstromkreise her für die Fernbetätigung eines anderen Schalters der Hoch- oder Niederspannungsschaltanlage mit Hilfe des gemeinsamen Steuerquittungsschalters 14. 



  Anschliessend soll die    Exerzierschaltung   im Zusammenhang mit den bereits erläuterten Einzelheiten behandelt werden: Wenn die    Anwahltaste   2 niedergedrückt wird, schliessen bzw. öffnen Umschaltkontakte 17 ihre Stromkreise, was dazu führt, dass die von dem zugehörigen Meldeschalter 5 herkommenden Leitungen, bevor sie zu der    Verriegelungs-   und Schaltfehlerschutzapparatur 10 führen, vorübergehend und während des    Drückens   der    Druckknopftaste   2 umgeschaltet werden. Auf diese Weise wird eine der augenblicklichen Stellung des Meldeschalters 5 entgegengesetzte Schaltung nach der Prüfapparatur 10 gemeldet.

   Wenn der betreffende Schalter der    Hoch-      oder   Niederspannungsschaltanlage eingeschaltet ist und seine Meldekontakte 5 die entsprechende Stellung einnehmen, dann wird durch die erläuterte Umschaltung der Meldeleitungen durch die Kontakte 17 die entgegengesetzte Schaltung, das heisst die Aus-Stellung, vorgetäuscht. 



  Dieser Vorgang der Vortäuschung einer der wirklichen Schaltung entgegengesetzten Schaltung dient der schaltungstechnischen Beantwortung der Frage, ob die beabsichtigte Schalthandlung zur Folge hat, dass weiter beabsichtigte Schalthandlungen durch die    Verriegelungsapparatur   an ihrer Ausführung verhindert werden müssen. 



  Die Apparatur 10 enthält    Spannungs-   und/oder Stromrelais für alle einzelnen    Leitungs-   und    Sammel-      schienenabschnitte,   Kontakte, die etwaigen Kuppelschaltern und    Erdungsschaltern   der Schaltanlage entsprechen, und bildet damit den Schalt- und Spannungszustand der gesamten Hoch- und Niederspannungsschaltanlage nach. Bei der    erwähnten   probeweisen Betätigung der    Anwahltaste   2 wird innerhalb 

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 der Apparatur 10 geprüft, welche Auswirkungen die Betätigung des zugehörigen Hochspannungsschalters haben würde.

   Dabei werden über die nur einmal angedeutete Leitung 11 die Lampen 7 aller derjenigen    Anwahltasten   an Spannung gelegt, deren zugehörige Hochspannungsschalter nicht betätigt werden    dürfen   bzw. deren Betätigung verriegelt ist. Die entsprechenden    Leuchtringe   9 leuchten demzufolge auf. 



  Oben wurde erläutert, dass unter Verwendung der Signallampe 7 der Leuchtring 9 aufleuchtet, z. B. wenn eine beabsichtigte Schaltung verriegelt, das heisst unzulässig ist. Da mit Hilfe der Kontakte 17 erreicht wurde, dass eine der augenblicklichen Stellung entgegengesetzte Stellung vorgetäuscht wird, kann man also am Aufleuchten eines oder mehrerer Leuchtringe 9 erkennen, ob die beabsichtigte Durchführung von Schalthandlungen wegen der betreffenden Hochspannungsschalter unzulässig ist. 



  Anschliessend soll noch erläutert werden, wie erreicht wird, dass die    Anwahltaste   2 zeitweise zur Durchführung der    Anwahl   und zeitweise zur Durchführung der Probierschaltung herangezogen werden kann. Zu diesem Zwecke ist ein Lineal 18 angeordnet, das mit Öffnungen 19 versehen ist. Das Lineal 18 kann durch Verschiebung in seiner Längsrichtung in zwei Stellungen gebracht werden. Der Stellungsunterschied des Lineals 18, durch den erreicht wird, dass zeitweise nur die Probierschaltung in Tätigkeit tritt, während zeitweise auch die    Anwahlsteuerung   in Tätigkeit gesetzt wird, ist mit 20 bezeichnet. 



  In dem in der Zeichnung dargestellten Zustand werden die Kontaktträger 21 der mit 12 bezeichneten Kontakte beim Niederdrücken der    Anwahldruck-      knöpfe   2 nicht betätigt, weil der Anschlagstift 22 an dem Lineal 18 festgehalten wird. Wird jedoch das Lineal 18 in die andere der beiden Stellungen gebracht, das heisst in die Stellung, bei der die    Anwahl-      taste   2    mit   dem Kontaktträger 21 gekuppelt werden soll, dann kann der Anschlagstift 22 durch die Öffnung 19    hindurchdringen,   und beim    Niederdrücken   der    Anwahltaste   2 bewegt sich also auch der Kontaktträger 21, so dass die Kontakte 12 betätigt werden und damit die    Anwahjsteuerung   in Tätigkeit tritt.

   Aus dieser Schilderung geht hervor, dass je nach der Stellung des Lineals 18 nur die Probierschaltung oder die Probierschaltung und die    Anwahlsteuerung   betätigt werden. 



  Die zur Bewegungsübertragung dienende Stange zwischen der    Anwahltaste   2 und den Kontakten 12 kann zu diesem Zweck    teleskopartig   zusammenschiebbar sein. Um die    Anwahltaste   2 nicht längere Zeit von Hand niederdrücken zu müssen, gleichgültig, ob es sich um die Probierschaltung oder um die Anwahlsteuerung handelt, sind die Antriebsgestänge der    Anwahltasten   2 mit Klinken 23 versehen, die sich hinter einer    Verriegelungstraverse   24    verklinken.   Diese    Verklinkung      kann   durch kurzes Betätigen der    Entklinkungswelle   25 wieder aufgehoben werden. Im Anschluss an diese Betätigung geht die    betreffende      Anwahltaste   wieder in die Ruhestellung.

   Es ist auch möglich, auf die geschilderte Möglichkeit der Entkupplung der    Anwahldruckknöpfe   2 mit den Kontaktträgern 21 zu verzichten, wenn man in Kauf nimmt, dass in jedem Falle die    Anwahlsteuerung   und die Probierschaltung gleichzeitig in Tätigkeit gesetzt werden. Dies ist aber nicht zweckmässig, weil man zwar bei der Ausnutzung der    Anwahltasten   2 in der Probierschaltung diese Tasten    unabhängig   voneinander betätigen    darf,   weil aber im Zusammenhang mit der    Anwahlsteuerung   jeweils nur einer der Kontaktträger 21 betätigt werden darf. Auf diese Weise wird nämlich erreicht, dass nur die Kontakte 12 eines der    Anwahldruckknöpfe   2 geschlossen werden können.

   Ein gleichzeitiges Schliessen mehrerer Kontaktreihen 12 ist deshalb nicht zulässig, weil sonst die Ein- und Ausschaltorgane mehrerer Hoch- oder Niederspannungsschalter gleichzeitig mit dem gemeinsamen    Steuerquittungsschalter   14 in Verbindung gebracht würden. Hierdurch können Fehlschaltungen entstehen. Durch eine nicht dargestellte    Verklinkungs-      apparatur   kann aber erreicht werden, dass während der Benutzung der    Anwahlsteuerung   immer nur einer der Kontaktträger 21 niedergedrückt werden kann, bzw. dass beim Niederdrücken einer zweiten Anwahltaste die vorher    niedergedrückte      Anwahltaste   aus ihrer Arbeitsstellung in die Ruhestellung herausspringt.

   Derartige    Verklinkungen   und    Entklinkungen   sind an sich bekannt, beispielsweise im Zusammenhang mit den    Anwahltasten   moderner Radiogeräte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anordnung zur Fernbetätigung der Schalter einer Hoch- oder Niederspannungsschaltanlage von einer Schaltwarte aus, bei der für jeden Hoch- oder Niederspannungsabzweig ein Bedienungsgerät in Schubfachform vorgesehen ist, das für jeden von hier aus zu betätigenden Schalter des betreffenden Abzweiges eine Anwahltaste und für alle Schalter einen gemeinsamen Steuerquittungsschalter enthält, dadurch gekennzeichnet, dass das Schubfachsteuergerät mit einer Einrichtung zur Prüfung der Zulässigkeit von Schalthandlungen vereinigt ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Anordnung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung, dass die Anwahl- tasten (2) des Schubfachsteuergeräts wahlweise zur Prüfung der Zulässigkeit und zur Durchführung von Schalthandlungen dienen können. 2.
    Anordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Schubfachsteuergerät eine Einrichtung in Form eines verschiebbaren Lineals (18) enthält, in dessen einer Stellung nur die Prüfung der Zulässigkeit beabsichtigter Schalthandlungen mit mehreren Anwahltasten zugleich möglich ist, während in seiner anderen Stellung die Prüfung einer beabsichtigten Schalthandlung mit nur einer Anwahltaste möglich ist, wobei gleichzeitig die Anwahl des zugeordneten Schalters und die Kommandovorbereitung erfolgt. <Desc/Clms Page number 4> 3.
    Anordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Lineal (18) mit Öffnungen (19) für den Durchtritt je einer eine Anwahltaste (2) mit den der elektrischen Anwahl dienenden Kontakten (12) verbindenden Stange versehen ist. 4. Anordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stange teleskopartig zusammenschiebbar ist, wenn sich das Lineal (18) in der ausschliesslich für die Prüfung vorgesehenen Stellung befindet und den Durchtritt der Stange verhindert. 5.
    Anordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Anwahltasten (2) mit einer Klinke (23) versehen ist und dass eine gemeinsame Traverse (24) zum Festhalten der Klinken bzw. Anwahltasten bei längerer Dauer der Prüfung vorhanden ist. 6. Anordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Traverse (24) mittels eines Druckknopfes (25) zur Entklinkung nach durchgeführter Prüfung schwenkbar ist. 7.
    Anordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die von jedem Hoch-,oder Niederspannungsschalter der Anlage kommenden Meldeleitungen durch Niederdrücken der zugehörigen Anwahltaste (2) so umgeschaltet werden, dass einer Prüfeinrichtung (10) die entgegengesetzte Schalterstellung vorgetäuscht wird. B. Anordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass in jede Anwahltaste (2) eine Lampe (7) eingebaut ist, die von der Prüfeinrichtung (10) nach erfolgter Prüfung der Zulässigkeit einer Schalthandlung an Spannung gelegt wird, wenn die Schaltung verriegelt ist. 9.
    Anordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüflampe (7) einen besonderen Teil der im übrigen als Stellungsanzeiger ausgebildeten Anwahltaste (2) beleuchtet. 10. Anordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der von der Prüflampe (7) beleuchtete Teil der Anwahl- taste (2) als Ring (9) ausgebildet ist.
CH4986557A 1956-09-08 1957-08-26 Anordnung zur Fernbetätigung der Schalter einer Hoch- oder Niederspannungsschaltanlage CH365428A (de)

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