CH365438A - Einrichtung zum Kühlen des Kühlmittels von elektrischen Generatoren in Kondensationsdampfturbinenanlagen - Google Patents

Einrichtung zum Kühlen des Kühlmittels von elektrischen Generatoren in Kondensationsdampfturbinenanlagen

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CH365438A
CH365438A CH6174558A CH6174558A CH365438A CH 365438 A CH365438 A CH 365438A CH 6174558 A CH6174558 A CH 6174558A CH 6174558 A CH6174558 A CH 6174558A CH 365438 A CH365438 A CH 365438A
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CH
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cooling
heat exchanger
coolant
evaporator
steam jet
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CH6174558A
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Heller Laszlo Prof Dr Sc Techn
Arpad Dipl Ing Bakay
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Licencia Talalmanyokat
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K9/00Arrangements for cooling or ventilating
    • H02K9/10Arrangements for cooling or ventilating by gaseous cooling medium flowing in closed circuit, a part of which is external to the machine casing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description


  Einrichtung zum Kühlen des     Kühlmittels    von elektrischen Generatoren  in     Kondensationsdampfturbinenanlagen       Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Küh  len des Kühlmittels von elektrischen Generatoren in       Kondensationsdampfturbinenanlagen,        wcobei    das     Ge-          neratorkühlmittel    über     Flüssigkeitswärmeaustauscher     rückgekühlt wird.  



  Wie bekannt, setzt der Leistungsfähigkeit von  elektrischen     Generatorendie    in ihrem Kühlmittel auf  tretende höchste Temperatur eine Grenze. Um die  Leistungsfähigkeit zu erhöhen, ist es bereits vorge  schlagen worden, bei     luft-    oder gasgekühlten Gene  ratoren das strömende     gasförtnige,    Mittel künstlich  zu kühlen und hierdurch die Leistungsfähigkeit eines       Generators    voll auszunützen, wenn dies bei einer  zur Verfügung stehenden natürlichen Kühlung nicht  möglich ist.

   Nun ist aber das sowohl beim     Korn-          pressions-    wie auch beim     Absorptionskühlverfahren     als Kühlmittel dienende Medium, wie Ammoniak,       Freonverbindungen        usw.,    im Betrieb von Kraftwerken  wegen verschiedenen unangenehmen und gefährlichen  Umständen unerwünscht. Selbst dann würde, aber  die Kühlanlage eine Einrichtung darstellen, deren  Betrieb von jenem des Kraftwerkes vollkommen  abweichend wäre und unter allen Umständen ein be  sonderes     überwachungs-    und Bedienungspersonal be  anspruchte. Auch die Betriebs- und insbesondere  die Anlagekosten von Kraftwerken würden hier  durch eine erhebliche Erhöhung erfahren.  



  Es ist auch vorgeschlagen worden, zum Kühlen  von Turbogeneratoren ein Verfahren zu verwenden,  bei welchem die Abkühlung des im Generator umge  wälzten     Kühlmittels    durch eine einzige Kühlflüssig  keit (Arbeitsflüssigkeit) mittels einer     Dampfstraffl-          kältemaschine    stattfindet. Die im Generator     entste>-          hende    Verlustwärme wird somit zur Gänze durch  dieses einzige Mittel abgeführt, was bei künstlicher  Kühlung einen ständigen Betrieb der Kälteanlage    bedeutet. Es ist dabei auch vorgeschlagen worden,  natürliches Kühlwasser zu verwenden und zu diesem  Zweck einen Kühler einzuschalten.

   In diesem Fall       müsste    aber der Zwischenkühler für die Abführung  der gesamten     Generatorverlustwärme    bemessen wer  den. Auch würde die Abführung der Verlustwärme  über zweifachen     Wärineaustausch    zu erfolgen haben,  was bei gleichen     Kühlwasserverhältnissen    und Ober  flächen in einer höheren Temperatur der     KühRuft     in Erscheinung treten würde.  



  Nach einem anderen Vorschlag werden verschie  dene Kombinationen einer     Dampfstrahlkältemaschine     in der Kraftanlage verwendet, wobei     Wärmeaustau-          scher    ohne Unterteilung zur Anwendung gelangen.  



  Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer Kühl  einrichtung, die sich nicht nur durch die Wirtschaft  lichkeit seines Betriebes auszeichnet, sondern auch  gestattet, die Generatoren auch bei sehr hoher Tem  peratur des Kühlwassers voll belasten und ihre  Höchstleistungen erhalten zu können. Ausserdem er  möglicht aber die Erfindung, Generatoren mit einer  Grenzleistung zu bauen, die grösser ist als die     Grenz-          leistung    der zur Zeit üblichen Generatoren, wodurch  auch die Leistungsfähigkeit der Blöcke (Kessel, Tur  bine, Generator) von Wärmekraftwerken erhöht wird.  



  Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht,     dass     der     Wärmeaustauscher,    in dem sich das     Generator-          kühlmittel    abkühlt, flüssigkeitsseitig unterteilt ist und  der eine Teil in einem Kühlsystem für Frischwasser-,  der andere in einem solchen für künstliche Küh  lung liegt, wobei beide Kühlsysteme über eine     um-          gehbare        Hilfskühlfläche    miteinander koppelbar sind.  Durch die erfindungsgemässe Massnahme, nämlich  durch die erwähnte Kombination von     Frischwasser-          und    künstlicher Kühlung werden bisher unerreichte  Zielsetzungen gleichzeitig erreicht.

   Zunächst kann die      Kühlung des     Generators    auch unter unvorteilhaften       Kühlwasserverhältnissen    gesichert werden. -Dann fin  det die künstliche Kühlung nur statt, wenn sie durch  Frischwasserkühlung nicht erreicht werden kann, wo  durch ihre Anwendung immer wirtschaftlich ist.  



  Um die Anlagekosten auch der künstlichen     Küh-          luno,    zu erniedrigen, wird vorgeschlagen, im     Kühl-          System    für künstliche, Kühlung eine     Dampfstrahlkälte-          maschine    vorzusehen, die zwischen einer     Anzapfung     und einem     Dampfturbinenkondensator    eingeschaltet  ist.

   Dann wird nämlich als Kondensator der     Dampf-          strahlkältemaschine    die ohnehin vorhandene Konden  sationseinrichtung für die Dampfturbine des Kraft  werkes verwendet, so     dass    kostspielige Kondensatoren  und Entlüftungsanlagen, wie sie in Kälteanlagen<B>üb-</B>  lich sind, entfallen. Diese Massnahme bietet aber  auch die Möglichkeit, als Arbeitsdampf für die       Dampfstrahlkälteanlage    Abdampf einer     Anzapfstelle     zu verwenden, der somit bereits nützliche Arbeit  geleistet hat.  



  Die Anwendung einer     Dampfstrahlkälteanlage    in  einer solchen Kühleinrichtung bietet somit     verschie-          de#ne    Vorteile. Zunächst wird als Kühlmittel Wasser  dampf verwendet. Dies bedeutet,     dass    die Arbeits  mittel sowohl des Kraftwerkes wie auch der Kälte  anlage einander gleich sind. Dann beansprucht die       Dampfstrahlkälteanlage    keine     besondereüberwachung     und Bedienung. Die Anlagekosten sind im Vergleich  zu jenen einer üblichen     Dampfstrahlkälteanlage    ver  hältnismässig gering, da weder ein eigener Konden  sator, noch eine     Entlüftungsanlage    erforderlich sind.

    Schliesslich bedeuten geringe Anlagekosten zusammen  mit der Verwendung von Abdampf als Arbeitsmittel  einen höchst wirtschaftlichen Betrieb.  



  Die     umgehbare        Hilfskühlfläche    hat den Zweck,  zu verhindern,     dass    das Kühlmittel der künstlichen  Kühlung durch das natürliche Kühlwasser verunrei  nigt wird, was in Kraftwerken unzulässig ist. Durch  die     Hilfskühlfläche    wird nun erreicht,     dass    im künst  lich kühlbaren Teil des     Wärmeaustauschers    immer  ein Kondensat von     Speisewassergüte    strömt und all  fällig dem Kessel zugeführt wird.

   Das frische Kühl  wasser gelangt entweder über die     Hilfskühlfläche    oder  bei Umgehung derselben direkt in den einen Teil  des     Wänneaustauschers.    Ist eine künstliche Kühlung  nicht erforderlich, so wird die Kälteanlage nicht be  trieben, sondern das Kondensat lediglich durch eine       Umwälzpumpe    zwischen dem Verdampfer der Kälte  anlage und dem     Wärrneaustauscher    umgewälzt, wo  bei die     Dampfstrahlpumpen    stillgesetzt sind und ledig  lich die Luftpumpe des Verdampfers betrieben wird,  um ein Vakuum aufrechtzuerhalten, das dem Sätti  gungswert der jeweiligen Temperatur des umgewälzten  Kondensats entspricht.  



  Die Erfindung wird anhand der Zeichnung er  läutert, die das Schaltbild eines     Ausführungsbeispieles     der erfindungsgemässen Einrichtung darstellt.  



  In der Zeichnung bezeichnet<B>1</B> einen Generator,  dessen Kühlmittel 2 sich in einem     Flüssigkeitswänne-          austauscher   <B>3</B>     rückkühlt.    Eine Leitung 4 dient zum    Zuführen des frischen Kühlwassers, das über ein  Absperrorgan, z.

   B. über einen Schieber<B>5</B> in eine       Hilfskühlfläche   <B>6</B> gelangt.<B>7</B> und<B>8</B> bezeichnen zwei       flüssigke#tsdurchströmte    Kühlteile des     Wärmeaus-          tauschers   <B>3.</B> Der     Wärmeaustauscherteil   <B>7</B> ist an einen  Teil der     Hilfskühlfläche   <B>6</B> angeschlossen, während  der     Wärmeaustauscherteil   <B>8</B> sich an den anderen Teil  der     Hilfskühlfläche   <B>6</B> anschliesst.

   Eine Leitung<B>9</B>  verbindet den     Wärmeaustauscherteil   <B>7</B> mit einem Ver  dampfer<B>10</B> einer     Dampfstrahlkälteanlage,    deren Ar  beitsmittel (Kondensat) durch eine     Umwälzpumpe   <B>11</B>  in der Leitung<B>9</B> in Strömung gehalten wird.  



  Die     Hilfskühlfläche   <B>6</B> weist im     Frischwasserkühl-          systern    eine Umgehungsleitung auf, in der ein<B>Ab-</B>  sperrorgan, z. B. ein Schieber 14 vorgesehen ist.  



  Der Kondensator<B>13</B> ist über eine     Anzapfleitung     an eine     Anzapfstelle    der Dampfturbine angeschlossen.  In dieser     Anzapfleitung    ist ein Absperrorgan, z. B.  ein Ventil<B>15</B> und eine     Dampfstrahlpumpe   <B>16</B> vor  gesehen, wobei die letztere an den Dampfraum des  Verdampfers<B>10</B> angeschlossen ist. Somit bildet der  Verdampfer<B>10</B> mit der     Dampfstrahlpumpe   <B>1.6</B> die  Kältemaschine der Einrichtung. Anstatt einer einzigen       Dampfstrahlpumpe   <B>16</B> könnten selbstverständlich  auch deren mehrere vorgesehen sein.  



  Eine zweite Leitung mit einem Absperrorgan,  z. B. Ventil<B>17,</B> dient zur unmittelbaren Verbindung  des Flüssigkeitsraumes des Verdampfers<B>10</B> und des  Kondensators<B>13,</B> so     dass    als Arbeitsflüssigkeit das  im Kondensator<B>13</B> entstehende Kondensat dient.  Somit ersetzt das Kondensat im Kondensator<B>13</B>  Verluste an Arbeitsflüssigkeit im Verdampfer<B>10.</B>  Es können dabei Mittel vorgesehen sein, die den       Zufluss    über ein Absperrorgan (Schieber<B>17)</B> in<B>Ab-</B>  hängigkeit vom Wasserstand im Verdampfer regeln,  wie dies durch die gestrichelte Linie zwischen Ver  dampfer<B>10</B> und Schieber<B>17</B> angedeutet ist.  



  Um zu vermeiden,     dass    in das umlaufende Kon  densat über allfällige     Undichtigkeiten    des Systems im  Strömungsweg ausserhalb des Verdampfers<B>10</B> Luft  gelangt, ist die zum Zurückleiten des Kondensats in  den Verdampfer<B>10</B> dienende Leitung<B>18</B> mit einem  Drosselorgan versehen. Beim dargestellten Ausfüh  rungsbeispiel ist als Drosselorgan eine Drosselscheibe  <B>19</B> verwendet worden. Es wäre aber auch möglich,  eine andere Art von Drosselorganen zu verwenden.  



  Die dargestellte beispielsweise Ausführungsform  der erfindungsgemässen Einrichtung arbeitet wie     folgt-          Es    sei angenommen,     dass    das über die Leitung 4  zugeführte natürliche Frischwasser genügend kalt  ist, um die im Generator<B>1</B> entstehende Wärme ab  zuführen. Dann wird der Schieber<B>5</B> geöffnet und der  Schieber 14 geschlossen, so     dass    das natürliche Frisch  wasser über die Leitung 4 die     Hilfskühlfläche   <B>6</B> er  reicht, aus welcher es dem     Wärmeaustauscherteil   <B>8</B>  zuströmt, um über diesen das System zu verlassen.

    Im     Wärmeaustauscher   <B>3</B> strömt das natürliche Frisch  wasser im     Wärmeaustauscherteil   <B>8</B> in Gegenstrom  zu dem in der Leitung 2 strömenden     Generatorkühl-          mittel,    wobei das letztere abgekühlt und die Verlust-      wärme an das natürliche Frischwasser übertragen  wird.  



  Inzwischen befördert die     Umwälzpumpe   <B>11</B> Kon  densat aus dem Verdampfer<B>10</B> über die Leitung<B>9</B>  dem kaltseitigen     Wärmeaustauscherteil   <B>7</B> des     Wärme-          austauschers   <B>3</B> zu. Hieraus gelangt das Kondensat in  die     Hilfskühlfläche   <B>6,</B> aus der es dann über die Lei  tung<B>18</B> wieder dem Verdampfer<B>10</B> zuströmt. Das  Drosselorgan<B>19</B> bewirkt dabei,     dass    der Druck des  umgewälzten Kondensats an jeder Stelle nach der       Umwälzpumpe   <B>11</B> höher ist als der atmosphärische  Druck.

   Das Ventil<B>15</B> ist dabei geschlossen, so     dass     die     Dampfstrahlpumpe   <B>16</B> in Stillstand ist.  



  Ist nun das natürliche Frischwasser aus irgend  einem Grund, z. B. infolge der Erhöhung der Bela  stung des     Generators   <B>1</B> oder wegen der Erhöhung der  Temperatur des natürlichen Frischwassers nicht mehr  kalt genug, um die Verlustwärme des     Generators   <B>1</B>  bei zulässiger Temperatur abzuführen, so wird das  System auf künstliche Kühlung umgeschaltet. Zu die  sem Zweck wird zunächst der Schieber<B>5</B> geschlossen  und der     Schleber    14 geöffnet.

   Dies bedeutet,     dass     die     Hilfskühlfläche   <B>6</B> aus dem Strömungsweg des  natürlichen Frischwassers ausgeschaltet ist und das  letztere den     Wärmeaustauscherteil   <B>8</B> unter Umgehung  der     Hilfskühlfläche   <B>6</B> erreicht. Somit tritt das natür  liche Frischwasser bei seiner ursprünglichen Tempe  ratur in den     Wärmeaustauscher   <B>3</B> ein, wo es seine  abkühlende Wirkung ausübt.  



  Gleichzeitig strömt aber das Kondensat nach wie  vor aus dem Verdampfer<B>10</B> über die Leitung<B>9</B> und  die überbrückte     Hilfskühlfläche   <B>6,</B> in der es nicht  mehr abgekühlt wird, da es jetzt dem natürlichen  Frischwasser nicht begegnet. Somit kehrt das Kon  densat erwärmt in den Verdampfer<B>10</B> der Kälte  anlage zurück. Um nun den bisherigen Verlauf des  Kühlbetriebes aufrechtzuerhalten, wird das     Heiz-          dampfventil   <B>15</B> in der     Anzapfleitung    der Turbine  geöffnet und die     Dampfstrahlpumpe   <B>16</B> in Betrieb  gesetzt.

   Die aus dem Verdampfer<B>10</B> über die     Dampf-          strahlpumpe   <B>16</B> abgesaugten Dämpfe werden nun in  den Kondensator<B>13</B> gedrückt. Ein Teil des umge  wälzten Kondensats wird somit verdampft, wobei der  Rest selbst auf die gewünschte Temperatur abge  kühlt wird. Es ist nun das künstlich abgekühlte Kon  densat, das durch die     Umwälzpumpe   <B>11</B> erneut dem       Wärmeaustauscherteil   <B>7</B> zugeführt wird.  



  Es ist noch zu betonen,     dass    die Wirtschaftlichkeit  des beschriebenen Systems weitgehend vom Ober  flächenverhältnis der     Wärmeaustauscherteile   <B>7</B> und<B>8</B>  im     Wärmeaustauscher   <B>3</B> abhängt. Es ist leicht einzu  sehen,     dass,    wenn der künstlich gekühlte     Wärmeaus-          tauscherteil   <B>7</B> zu klein gewählt wird, die erforder  liche Kälteleistung lediglich bei einem sehr tiefen       Verdampfungstemperaturniveau    gewährleistet werden  kann. Bekanntlich hat dies eine rasche Zunahme    der Betriebskosten der Kälteanlage zur Folge.

   Wenn  dagegen der künstlich gekühlte     Wärmeaustauscherteil     <B>7</B> zu gross ist, so kann die gesamte     Verlustwänne     mittels künstlicher Kühlung nur bei sehr geringer  Kühlwassertemperatur und bei gleichzeitiger Vergrö  sserung der     Hilfskühlfläche    abgeführt werden. Wird  eine verhältnismässig höhere Kühlwassertemperatur  gewählt, dann     muss    wieder der     Wärmeaustauscher   <B>3</B>  grösser sein.  



  Ein richtiges Flächenverhältnis zwischen     Wärme-          austauscherteil   <B>7</B> und     Wärmeaustauscherteil   <B>8</B> wird  durch die Betriebsverhältnisse des     Generators   <B>1,</B> die  Temperaturverhältnisse des natürlichen Kühlwassers       usw.    bestimmt. Versuche und Erwägungen haben ge  zeigt,     dass    eine wirtschaftliche Unterteilung der Kalt  seite des     Wärmeaustauschers   <B>3</B> jeweils zwischen<B>25</B>  und     45,1/o    liegt, wobei diese prozentualen Werte sich  auf die Verlustwärme des     Generators   <B>1</B> beziehen.  Wird z.

   B. ein Unterteilungswert von<B>30</B>     1/o    gewählt,  so bedeutet dies,     dass    der     Wärineaustauscherteil   <B>7</B>  bei Abschaltung der künstlichen Kühlung, das heisst  <B>bei</B> Kühlung mit nur Frischwasser     3011/o    der Verlust  wärme des     Generators    abzuführen hat.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Einrichtung zum Kühlen des Kühlmittels von elektrischen Generatoren in Kondensationsdampf- turbinenanlagen, wobei das Generatorkühlmittel über Flüssigkeitswärmeaustauscher rückgekühlt wird, da durch gekennzeichnet, dass der Wärmeaustauscher <B>(3)</B> flüssigkeitsseitig unterteilt ist und der eine Teil<B>(8)</B> in einem Kühlsystera für Frischwasser-, der andere Teil<B>(7)</B> in einem solchen für künstliche Kühlung liegt, wobei beide Kühlsysteme über eine umgehbare Hilfskühlfläche <B>(6)</B> miteinander koppelbar sind.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, bei welcher die Generatoren durch Kondensationsdampfturbinen mit Anzapfung angetrieben werden, dadurch gekenn zeichnet, dass das Kühlsystem für künstliche Küh lung eine Dampfstrahlkältemaschine <B>(10, 16)</B> enthält, die zwischen einer Anzapfung und einem Dampf- turbinenkondensator <B>(13)</B> eingeschaltet ist. 2.
    Einrichtung nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass im Kühlsystern mit der Dampf- strahlkältemaschine <B>(10, 16)</B> in der Strömungsrichtung nach dem Wärmeaustauscherteil <B>(7)</B> und der Hilfs- kühlfläche <B>(6)</B> ein Drosselorgan<B>(19)</B> vorgesehen ist.
    <B>3.</B> Einrichtung nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Verdampfer<B>(10)</B> der Dampf- strahlkältemaschine über eine Verbindungsleitung mit einem Verschlussorgan <B>(17)</B> mit dem Wasserraum des Kondensators<B>(13)</B> in Verbindung steht, wobei Mittel zum Regeln des Verschlussorgans in Abhängigkeit vom Wasserstand im Verdampfer vorgesehen sind.
CH6174558A 1957-12-14 1958-07-14 Einrichtung zum Kühlen des Kühlmittels von elektrischen Generatoren in Kondensationsdampfturbinenanlagen CH365438A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN115750005A (zh) * 2022-11-17 2023-03-07 中国核动力研究设计院 一种集供热、发电、制冷于一体的联合循环系统

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