CH365440A - Aus abgeschrägten Blechstreifen geschichteter Magnetkern, insbesondere für Transduktoren - Google Patents

Aus abgeschrägten Blechstreifen geschichteter Magnetkern, insbesondere für Transduktoren

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CH365440A
CH365440A CH6205758A CH6205758A CH365440A CH 365440 A CH365440 A CH 365440A CH 6205758 A CH6205758 A CH 6205758A CH 6205758 A CH6205758 A CH 6205758A CH 365440 A CH365440 A CH 365440A
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CH6205758A
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Ernst Dipl Ing Kratzmair
Erwin Dipl Ing Phoehs
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Giesenhagen K G
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/24Magnetic cores
    • H01F27/245Magnetic cores made from sheets, e.g. grain-oriented

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing Cores, Coils, And Magnets (AREA)

Description


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 Aus abgeschrägten Blechstreifen geschichteter Magnetkern,    insbesondere   für    Transduktoren   Die Erfindung bezieht sich auf einen geschichteten Magnetkern, der aus    Schichtelementen   aufgebaut ist. Die Erfindung ist insbesondere von Vorteil zur Herstellung von    Transduktorkernen   aus in der Längsrichtung magnetisch orientierten Blechstreifen, jedoch auch für Kerne anderer Art, z. B.    für      Mess-      wandler,      Trafos,   Schaltdrosseln und dergleichen, verwendbar. 



  Der Magnetkern, welcher aus Schichtelementen    aufgebaut   ist, die aus je zwei    aufeinanderliegenden,   untereinander gleichen Blechlagen bestehen, ist gemäss der Erfindung in der Weise ausgebildet, dass jede Blechlage durch vier an einem Ende abgeschrägte und zu einem Rechteck zusammengesetzte; streifenförmige Joch- bzw. Schenkelbleche gebildet wird, wobei in jedem Rechteck jeweils das nicht abgeschrägte Ende eines Streifens und das abgeschrägte Ende des folgenden Streifens    aufeinanderliegen,   und dass diese Blechlagen zur Bildung eines Schichtelementes so aufeinandergelegt sind, dass die abgeschrägten Enden der Schenkel- bzw. Jochbleche einer Lage in der gleichen Ebene und neben einem der abgeschrägten Enden der Joch- bzw. Schenkelbleche der anderen Lage liegen. 



  Ein Magnetkern, der aus derart aufgebauten Schichtelementen besteht, lässt sich mit einem Eisenfüllfaktor von etwa    67 i    in den Joch- und Schenkelteilen aus Blechstreifen gleicher Breite ausbilden, ohne dass hierdurch eine    Einschnürung   des    Kraftflusses      im   Magnetkreis entsteht. Die beispielsweise Verwendung von Blechstreifen gleicher Breite ist nicht nur aus    fabrikatorischen   Gründen besonders günstig, ,sondern auch deshalb, weil sich dadurch ein geringer Unterschied zwischen dem kürzesten und dem längsten Eisenweg ergibt. Ausserdem ergibt sich der Vorteil, dass für den Aufbau des Kernes sowohl in den Jochen als auch in den Schenkeln nur untereinander gleiche Schnitte benötigt werden, wodurch ebenfalls die Herstellung vereinfacht wird. 



  Die Verwendung von an einem Ende abgeschrägten streifenförmigen Joch- und Schenkelblechen ist an sich bei einem Magnetkern bekannt, bei welchem jeweils ein Schenkelblech mit der abgeschrägten Kante an die abgeschrägte Kante des angrenzenden    Joch-      bleches   stumpf angeschweisst ist, so dass sich eine Schichtung aus    L-förmigen   Blechlagen    .ergibt.   Es    sind   ferner Magnetkerne, insbesondere für    Transduktoren,   bekannt, bei welchen    Blechstreifen,   die an einem Ende abgeschrägt sind, an diesem abgeschrägten Ende von dem nicht abgeschrägten Ende des angrenzenden Blechstreifens überlappt werden.

   Schliesslich sind auch geschichtete Magnetkerne, insbesondere für    Transduktoren,   bekannt, bei welchen die    einzelnen   Blechlagen aus vier zu einem Rechteck zusammengesetzten Blechstreifen bestehen, wobei in jedem Rechteck jedes Ende eines Streifens das Ende eines anderen    Streifens   überlappt. 



  Bei diesen bekannten Kernen sind jedoch nicht alle die genannten    vorteilhaften   Eigenschaften der beschriebenen Kernanordnung gleichzeitig vorhanden. 



  Die    Abschrägung   wird zweckmässig unter    45    vorgesehen, jedoch könnte der    Abschrägungswinkel   in gewissen    Fällen   auch grösser gewählt werden, jedenfalls aber kleiner als 90 . 



  Der gemäss der Erfindung ausgebildete Magnetkern bietet auch im Bedarfsfalle die Möglichkeit, den    Eisenquerschnitt   in einem Schenkel    und/oder      in   den Jochen zu verstärken, um zu erreichen, dass in dem anderen Schenkel die Sättigung bei einem geringeren Wert des magnetischen Gesamtflusses eintritt als in den übrigen Kernteilen. 



  Der Querschnitt eines Schenkels    und/oder   der Joche kann ohne Vergrösserung des Raumbedarfes des Kernes in einfacher Weise dadurch verstärkt wer- 

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 den, dass in die zwischen aufeinanderfolgenden Schichtelementen    (Doppellagen)   bestehenden Zwischenräumen rechteckige Blechstreifen eingeführt werden, deren Länge der Höhe bzw. Breite des Kernfensters entspricht. 



  Die Zeichnung veranschaulicht in schematischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar zeigen:    Fig.   1 und 2 die in den Schenkeln bzw. Jochen geschichteten Blechstreifen, die an einem Ende unter 45  abgeschrägt sind und gleiche Breite aufweisen,    Fig.   3 eine Lage eines Schichtelementes,    Fig.   4 die andere Lage des Schichtelementes,    Fig.   5 die Ansicht eines aus den    aufeinanderlie-      genden   Lagen nach    Fig.   3 und 4 zusammengesetzten Schichtelementes,    Fig.   6 in perspektivischer Ansicht den aus sechs Schichtelementen (Doppellagen) aufgebauten    Kern,      Fig.7   die zusätzlichen, zur Verstärkung eines Schenkels dienenden Blechstreifen. 



  Die in    Fig.   3 gezeigte Lage ist aus den in    Fig.   1 und 2 dargestellten Blechstreifen 1, 2, 3, 4 in der Weise zusammengesetzt, dass    jeweils-   das nicht abgeschrägte Ende eines Blechstreifens das abgeschrägte Ende des folgenden Streifens überlappt. In    Fig.   3 ist der Streifen 2 an dem nicht abgeschrägten Ende abgebrochen, um die schraffiert angedeutete    überlap-      pungsfläche   zu veranschaulichen. 



  Die zweite Lage nach    Fig.   4 ist in gleicher Weise zusammengesetzt, jedoch gegenüber der ersten Lage (nach    Fig.   3) um die Mittellinie    S-S   umgeklappt. Zur Unterscheidung sind die einzelnen Bleche in    Fig.4   mit 1', 2', 3', 4' bezeichnet. 



     Fig.   5 zeigt das Schichtelement, welches    dadurch   gebildet wird, dass die erste Lage    (Fig.3)   so auf die zweite Lage    (Fig.   4) gelegt wird, dass die abgeschrägten Enden der Schenkel- bzw.    Jochbleche   einer Lage je in der gleichen Ebene und neben einem der abgeschrägten Enden der Joch- bzw. Schenkelbleche der andern Lage liegen. 



     Fig.   6 zeigt einen aus mehreren derartigen Schichtelementen    (Doppellagen)   aufgebauten    Magnetkern.   Wie ersichtlich, ergibt sich bei dieser Schichtung in den Schenkeln und Jochen ein    Eisenfüllfaktor   von etwa    67 %.   Im Bedarfsfalle kann der Eisenquerschnitt in einem Schenkel in einfacher Weise dadurch verstärkt werden, dass in die zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Schichtelementen gebildeten Zwischenräume 5 rechteckige Blechstreifen 6    eingeführt   werden. Bei Verwendung von Blechstreifen 6, deren Länge der Höhe des    Kernfensters   entspricht,    lässt   sich in dem betreffenden Schenkel ein    Eisenfüll-      faktor   von 100% erreichen. 



  Gegebenenfalls können auch die Joche des Kernes durch entsprechende Füllstreifen verstärkt werden. 



  Die Verstärkung des Eisenquerschnittes in einem    Schenkel   und/oder in den Jochen kann auch dadurch erreicht werden, dass für diese Kernteile breitere Blechstreifen verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Geschichteter Magnetkern, welcher aus Schichtelementen aufgebaut ist, die aus je zwei aufein- anderliegenden, untereinander gleichen Blechlagen bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass jede Blechlage durch vier an einem Ende abgeschrägte und zu einem Rechteck zusammengesetzte, streifenför- mige Joch- bzw. Schenkelbleche gebildet wird, wobei in jedem Rechteck jeweils das nicht abgeschrägte Ende eines Streifens und das abgeschrägte Ende des folgenden Streifens aufeinanderliegen, und dass diese Blechlagen zur Bildung eines Schichtelementes so aufeinandergelegt sind, dass die abgeschrägten Enden der Schenkel- bzw. Jochbleche einer Lage je in der gleichen Ebene und neben einem der abgeschrägten Enden der Joch- bzw.
    Schenkelbleche der anderen Lage liegen. UNTERANSPRÜCHE 1. Magnetkern nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel und Joche aus Blechstreifen gleicher Breite geschichtet sind. 2. Magnetkern nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Schenkel zur Verstärkung des Eisenquerschnittes in den zwischen aufeinanderfolgenden Schichtelementen bestehenden Zwischenräumen rechteckige Blechstreifen eingelegt sind. 3. Magnetkern nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den Jochen zur Verstärkung des Eisenquerschnittes in den zwischen aufeinanderfolgenden Schichtelementen bestehenden Zwischenräumen rechteckige Blechstreifen eingelegt sind. 4. Magnetkern nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Schenkel zur Verstärkung des Eisenquerschnittes breitere Blechstreifen vorgesehen sind. 5.
    Magnetkern nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den Jochen zur Verstärkung des Eisenquerschnittes breitere Blechstreifen vorgesehen sind.
CH6205758A 1957-08-21 1958-07-22 Aus abgeschrägten Blechstreifen geschichteter Magnetkern, insbesondere für Transduktoren CH365440A (de)

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DE1059124B (de) 1959-06-11

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