CH365528A - Verfahren zur Wärmebehandlung von Holzfaser-Formkörpern, insbesondere -Platten - Google Patents

Verfahren zur Wärmebehandlung von Holzfaser-Formkörpern, insbesondere -Platten

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CH365528A
CH365528A CH6861659A CH6861659A CH365528A CH 365528 A CH365528 A CH 365528A CH 6861659 A CH6861659 A CH 6861659A CH 6861659 A CH6861659 A CH 6861659A CH 365528 A CH365528 A CH 365528A
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CH6861659A
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Fredrik Ewerbring Lars Einar
Ture Sellstroem Olof
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Svenska Cellulosa Ab
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    • D21J1/00Fibreboard
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
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    • B29K2309/08Glass

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  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description


  Verfahren zur Wärmebehandlung von     Holzfaser-Formkörpern,        insbesondere        -Platten       Es ist bekannt, aus einer Suspension von Holz  fasern in Wasser locker verfilzte     Nassschichten    zu  bilden und eine Vielzahl von 20 bis 25 solcher  Schichten zwischen erhitzten Platten einer Presse  unter hohem Druck zu     Holzfaser-Platten    oder -Form  körpern zu     verpressen.    Hierbei wird das Wasser aus  geschieden und eine ziemlich harte Platte gebildet.  Je nach der Grösse des     Pressdruckes    und der in  jeder einzelnen Schicht enthaltenen Masse     ist    es  möglich, Platten verschiedener Dicke und Dichte  herzustellen.  



  Solche     Formkörper    weisen zwar eine verhältnis  mässig hohe Festigkeit auf und können mit Vorteil  als Konstruktionsmaterial verwendet werden, lassen  sich jedoch durch eine Wärmebehandlung     hinsichtlich     der Festigkeit und Härte noch verbessern. Ausserdem  erhöht sich hierbei die Wasserresistenz, indem das       Wasserabsorptionsvermögen    und die Neigung zum  Schwellen abnehmen. Die Wärmehärtung wurde bis  her meistens derart ausgeführt, dass entweder die  Formkörper in einer geschlossenen     Kammer    der  Einwirkung von zirkulierender Heissluft ausgesetzt,  oder aber durch einen geheizten Tunnelofen hin  durchgeführt wurden.

   In beiden Fällen sowie     in     anderweitigen bekannten Verfahren erfolgt die  Wärmeübertragung durch Konvektion bei Tempera  turen der Heissluft von 145 bis l70  C während einer  Behandlungsdauer von etwa 3 bis 5 Stunden. Diese  verhältnismässig lange Behandlungszeit bedingt die  Verwendung von entsprechend umfangreichen An  lagen, um die in grösseren Betrieben anfallenden, als  Platten ausgebildeten Formkörper von<B>15000</B> bis  20 000     m"    pro Tag und Presse laufend zu verarbeiten.

    Hierzu kommt noch die Schwierigkeit, den Wärme  härtungsprozess genau steuern zu können, weil die  jenigen chemischen Reaktionen, die eine erhöhte  Festigkeit und gesteigerte Wasserresistenz der Platten    zur Folge haben,     exothermer    Natur     sind.    Da mei  stens eine sehr grosse Anzahl Formkörper gleichzeitig  behandelt werden, können die dabei entwickelten  Wärmemengen so bedeutend werden, dass sie nicht  rechtzeitig abgeführt werden können, sondern zu ört  lichen Überhitzungen führen, die oft Brände und die  Zerstörung ganzer Partien von Platten verursachen.  Um diesen Gefahren zu begegnen, muss die Tempe  ratur der     verwendeten    Heissluft niedrig gehalten wer  den, wodurch die Behandlungsdauer erhöht wird.

    Weiterhin ist es mit Schwierigkeiten verbunden, alle  Chargen stets genau gleich zu     behandeln,    so dass  Formkörper, die zu verschiedenen Zeitpunkten be  handelt wurden, meistens unterschiedliche Eigen  schaften aufweisen. Trotz gleicher     Behandlungszeit     kann z. B. eine Temperaturdifferenz von 10  C die  Eigenschaften des fertigen Erzeugnisses in hohem  Grade beeinflussen; bei zu hoher     Temperatur    wird  das Erzeugnis hart und spröde, bei zu niedriger Tem  peratur wird eine nur geringe Verbesserung der  Festigkeit, der     Sägeschneidbarkeit    und der Wasser  resistenz des Erzeugnisses erzielt.  



  Vorliegende Erfindung     bezweckt,    die vorstehend  erwähnten Nachteile zu beseitigen und betrifft ein  Verfahren zur Behandlung von     Holzfaser-Formkör-          pern,    insbesondere -Platten, die durch Pressen von  locker     verfilzten    Faserschichten hergestellt werden,  wobei die gepressten     Formkörper,    zweckmässig un  mittelbar nach Beendigung der     Pressoperation,    einer  Härtung durch Wärmeeinwirkung unterworfen wer  den.

   Das Verfahren ist erfindungsgemäss dadurch       gekennzeichnet,    dass die für die Härtung erforder  liche     Wärme    den Formkörpern mindestens zum  grössten Teil mittels Infrarotstrahlern zugeführt wird.  Hierdurch ist es     möglich,    diejenigen Eigenschaften,  die die behandelten Formkörper aufweisen sollen,  bereits vor der Wärmebehandlung zu bestimmen.

        Das Verfahren kann mindestens während eines Teiles  der Wärmebehandlung bei so hohen Formkörpertem  peraturen durchgeführt werden, dass diejenigen Re  aktionen, welche verbesserte Qualitätseigenschaften  der Formkörper zur Folge haben, bedeutend schneller  verlaufen, als bei den bisher bekannten     Verfahren.     Es ist zweckmässig, die     Wärmebehandlungsoperation     kontinuierlich, unter     Vorbeibewegen    der Formkörper  an den     Infrarotstrahlern    durchzuführen, wobei die  Formkörper entweder einer nur einseitigen oder auch  einer gleichzeitig doppelseitigen     Infrarotbestrahlung     ausgesetzt werden können.

   Infolge der starken Ener  giezufuhr wird anfänglich eine höhere Temperatur  in der Oberflächenschicht der Formkörper als in  deren Innerem erhalten. Durch Abstimmen der Inten  sität der     Infrarotbestrahlung    lässt sich mindestens  während eines Teiles der     Wärmebehandlungszeit    eine  zwischen 140 und 300  C, vorzugsweise     zwischen    160  und 250  C, zweckmässig zwischen 180 und 230  C  liegende Oberflächentemperatur einhalten. Infolge der  verhältnismässig hohen Erhitzung kann die Wärme  behandlungsdauer weitgehend verkürzt werden. Hier  bei ist es vorteilhaft, das Innere der Formkörper wäh  rend 30 Sekunden bis 30 Minuten, vorzugsweise 50  Sekunden bis 15 Minuten, zweckmässig 1 bis 5 Minu  ten auf einer Temperatur von mindestens 140  C zu  halten. Bei z.

   B. einer Oberflächentemperatur der  Formkörper von 200  C kann die ganze gesamte       Wärmebehandlungszeit    bis auf einige Minuten redu  ziert werden. Es ist zweckmässig, mindestens im An  fangsstadium mit     verhältnismässig    hoher Intensität  der     Infrarotbestrahlung    zu arbeiten, um eine mög  lichst schnelle Erhitzung auf eine günstige Temperatur  zu erhalten.

   Die Intensität der     Infrarotbestrahlung     wird     vorteilhaft    derart abgestimmt, dass die den Form  körpern zugeführte Strahlungsenergie durchschnittlich  zwischen 1 und 50     Kilowatt/m2        Formkörperober-          fläche,    vorzugsweise 1 bis 30, zweckmässig 5 bis  20     Kilowatt/M2    liegt.  



  Ebenso vorteilhaft wie das schnelle Erhitzen der       Formkörper    auf die günstigste Behandlungstempera  tur ist für ein schnelles Arbeiten die anschliessende  Einhaltung dieser     Temperatur    während der restlichen  Behandlungszeit.  



  Im Gegensatz zum     vorbekannten,    eingangs er  wähnten     Konvektionsverfahren    wird durch die     Infra-          rotbestrahlung    die Wärme von der Wärmequelle nicht       lediglich    an die Oberfläche der     Formkörper    abge  geben,     sondern    in einer Oberflächenschicht des Form  körpers entwickelt, deren Dicke von der Wellenlänge  der     einfallenden    Infrarotstrahlen abhängig ist.

   Durch  Abstimmen des     Wellenlängenbereiches    des Strahlers  in möglichst grossem Masse nach den langwelligen  Zonen, der sogenannten dunklen Strahlung, ist es  möglich, die Wärme schneller und intensiver in die  Formkörper zu bringen. Die Erwärmungszeit kann  deshalb, wenn die zugeführte Energie genügend hoch  ist, auf eine Minute oder noch weniger reduziert  werden. Nach Erreichen der vorbestimmten Tem  peratur braucht nur noch so viel Energie zugeführt    zu werden, als erforderlich ist, um die Formkörper  während der erforderlichen Zeit auf dieser Tem  peratur zu halten.  



  Für die Durchführung der Wärmebehandlung,  z. B. von Holzfaserplatten, können diese unmittelbar  nach Verlassen der Presse unter einer Reihe von  Infrarotstrahlern hindurchgeführt werden. Zweck  mässig befindet sich eine analoge Reihe solcher Strah  ler auch unterhalb der Plattenbahn, damit die Be  handlungszeit abgekürzt wird und ein homogenes  Enderzeugnis erhalten werden kann. Jedoch können  auch mit bloss einseitiger Bestrahlung der Platten       gute    Erfolge erzielt werden. Die Bestrahlungsanlage  kann zweckmässig derart ausgeführt sein, dass die  Platten am Einführungsende der Anlage, also im  Anfangsstadium der Wärmebehandlung, einer inten  siveren     Infrarotbestrahlung    als im nachfolgenden  Teil der Anlage ausgesetzt werden.

   Dies kann bei  spielsweise durch eine dichtere Anordnung der Strah  ler längs der Plattenbahn oder durch Verwendung  von Strahlern grösserer Leistung erreicht werden.  Die Platten werden zweckmässig kontinuierlich und  mit konstanter Geschwindigkeit an den Infrarotstrah  lern     vorbeibewegt.    Je nach der Verteilung der Strah  lungsintensität längs der Plattenbahn und der Plat  tengeschwindigkeit kann die im Anfangsstadium er  zielte Temperatur der Platten während der restlichen  Wärmebehandlung konstant bleiben, oder auf einem  niedrigeren Wert gehalten werden bzw. ständig ab  sinken.

   Die Intensität der     Infrarotbestrahlung    und  die Plattengeschwindigkeit können jedoch auch so ab  gestimmt werden, dass von Anfang an ständig eine  allmähliche Steigerung der Plattentemperatur erfolgt,  die im Endgang der Wärmebehandlung ihren Maxi  malwert erreicht. Die Verhältnisse können auch so  getroffen werden, dass die Maximaltemperatur der  Platten in einem vorbestimmten Stadium der Wärme  behandlung, das heisst nach einer bestimmten Zeit,  also an einer bestimmten Stelle der Bahn, erreicht  wird. Die jeweils vorbestimmte Behandlungstempe  ratur der Platten kann mittels an sich bekannten  Regulierungsvorrichtungen, unabhängig von der An  fangstemperatur der Platten, selbsttätig einreguliert  werden.

   Je nach Bedarf kann auch die Intensität der       Infrarotbestrahlung    an allen Stellen der Plattenbahn  während der ganzen Wärmebehandlung konstant sein.  



  Durch Variation der Bestrahlungsintensität im  Anfangsstadium der Wärmebehandlung und damit  auch der Erwärmungsgeschwindigkeit, sowie durch  gleichzeitige Variation der Bewegungsgeschwindigkeit  der Platten ist es möglich, je nach Wunsch den       Wärmehärtungseffekt    durch den Querschnitt jeder  Platte derart zu verteilen, dass teils in der Aussen  schicht eine kräftigere Härtung und in der Mitte  eine schwächere     Härtung,    oder eine allmählich zu  nehmend homogene     Wärmehärtung    durch die ganze  Platte hindurch erreicht wird.

   Auch kann durch  Variation der Bestrahlungsintensität an der     Unter-          bzw.    Oberseite der Platten letzteren auf der     einen     Seite eine kräftigere Härtung erteilt werden als auf      der anderen Seite. Weiterhin ist es     möglich,    durch  Variation der Bestrahlungsintensität den Platten einen  erwünschten braunen Farbton zu verleihen. Je inten  siver und länger die Wärmebehandlung ausfällt, um  so     dunkelfarbiger    wird die Oberfläche der Platten  und das Innere der Platten ausfallen. Die Farben  verteilung und der Farbton lassen sich in weiten  Grenzen variieren.

   Der wichtigste Vorteil des Ver  fahrens besteht jedoch darin, dass die Wärmebehand  lung der einzelnen Platten unter genau denselben  Bedingungen erfolgt und daher jederzeit reproduzier  bar ist. Etwaige Unterschiede hinsichtlich der An  fangstemperatur der zu behandelnden Platten werden  bereits im Anfangsstadium der Wärmebehandlung  ausgeglichen und grössere Differenzen können mit den  bekannten     Temperaturreguliereinrichtungen    leicht  kompensiert werden.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren wird nachste  hend anhand der Zeichnung näher erläutert, die  einen Vertikallängsschnitt durch eine zur Ausübung  des Verfahrens geeignete Ausführungsform einer  Anlage darstellt.  



  Die zu     behandelnde    Holzfaserplatte 1 wird mit  tels eines     Walzenpaares    2 von der linken Seite her  mit     gleichmässiger    Geschwindigkeit in einen Tunnel  ofen eingeführt, der mit einem Mantel 7 aus wärme  isolierendem Material versehen ist und oberhalb so  wie unterhalb der Plattenbahn mit je einer     Reihe     von     Infrarotstrahlern    3 ausgerüstet ist. Um Strah  lungsverluste tunlichst zu vermeiden, ist hinter jedem  Strahler 3 je ein     Reflektor    4 angebracht.

   Die Platte 1  wird mit Hilfe von Querstegen oder Rollen 5, auf  denen die Platte während ihrer Passage durch den  Ofen ruht, in     konstanter        Entfernung    von den Strah  lern 3 gehalten. Hinter dem Ofen ist ein zweites  Walzenpaar 2 zur Weiterbeförderung der behandelten  Platte vorgesehen. Zwischen diesen beiden Walzen  paaren 2 sind innerhalb des Behandlungsraumes wei  tere     Antriebswalzen    6 für das Fortbewegen der  Platte vorgesehen.  



  Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, ist die  Anlage in zwei Abteilungen<I>A</I> und<I>B</I> unterteilt. Die  Abteilung A weist eine kleinere Teilung der Strahler  3 auf als die Abteilung B und dient als Vorwärme  zone. In der Abteilung B wird die in der Vorwärme  zone erreichte Oberflächentemperatur der Platte 1  aufrechterhalten.  



  Beide Zonen können mehrere solcher Abteilun  gen<I>A, B</I> mit oder ohne Zwischenräumen zwischen  einander aufweisen. Ebenso können mehrere     An-          triebswalzenpaare    6 in vorbestimmten Abständen  voneinander angeordnet sein.  



  Beim Ausführungsbeispiel der Anlage gemäss der  Zeichnung ist die Teilung der Strahler 3, die sich  quer zur Plattenbahn über die ganze lichte Weite  des Ofens erstrecken,     in    der Abteilung B doppelt so  gross als in der Abteilung A. Dabei betrug die gesamte  Strahlungsfläche 3,5 m2 und die insgesamt zuge  führte Energie etwa 45 Kilowatt. Davon wurden  etwa 30 Kilowatt über die     ganze    Ofenlänge gleich-    mässig verteilt, und     zusätzlich    zur Verstärkung der       Vorwärmezone    etwa 15 Kilowatt über die etwa  halbmeterlange Abteilung A verteilt.

   Die Platten 1  wurden mit einer Geschwindigkeit von etwa 1     m/Mi-          nute    durch den Ofen     hindurchgeschleust.    Nach der  Behandlung wurden die Platten geprüft und die Prü  fungsergebnisse mit denjenigen der unbehandelten  Platten verglichen.

   Die behandelten Platten wiesen       eine        10        bis        15        %        erhöhte        Biegebruchfestigkeit        und          eine    erheblich grössere Wasserresistenz auf, indem  die Dickenschwellung bei 24stündiger Lagerung in       Wasser        von        20         C        von        etwa        40%        ursprünglicher     Schwellung auf etwa 15 bis     20,

  1/o    gesunken war.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Behandlung von Holzfaser-Form- körpern, insbesondere -Platten, die durch Pressen von locker verfilzten Faserschichten hergestellt werden, wobei die gepressten Formkörper nach Beendigung der Pressoperation, einer Härtung durch Wärme einwirkung unterworfen werden, dadurch gekenn zeichnet, dass die für die Härtung erforderliche Wärme den Formkörpern mindestens zum grössten Teil mittels Infrarotstrahlern zugeführt wird.
    UNTERANSPRLJCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass mit ortsfest angeordneten Infrarot strahlern gearbeitet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wärmebehandlung kontinuier lich unter Vorbeibewegen der Formkörper an den Infrarotstrahlern vorgenommen wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Formkörper nur auf einer Seite der Infrarotbestrahlung ausgesetzt werden. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Formkörper gleichzeitig auf zwei Seiten der Infrarotbestrahlung ausgesetzt werden. 5. Verfahren nach. Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Intensität der Infrarotbestrah- lung derart abgestimmt wird, dass die Oberflächen temperatur der Formkörper mindestens während eines Teiles der Behandlungszeit zwischen 140 und 300o C liegt. 6. Verfahren nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Innere der Formkörper während 30 Sekunden bis 30 Minuten auf einer Temperatur von mindestens 140 C gehalten wird. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Intensität der Infrarotbestrah- lung derart abgestimmt wird, dass die den Form körpern zugeführte Strahlungsenergie durchschnitt lich zwischen 1 und 50 Kilowattim2 liegt. B. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Intensität der Infrarotbestrah- lung während der ganzen Wärmebehandlung minde stens angenähert konstant gehalten wird. 9. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Intensität der Infrarotbestrah- lung im Anfangsstadium der Wärmebehandlung am grössten ist. 10.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Intensität der Infrarotbestrah- lung und die Bewegungsgeschwindigkeit der Form körper derart abgestimmt werden, dass die Form körper im Anfangsstadium der Wärmebehandlung auf eine vorbestimmte Temperatur erhitzt und während des nachfolgenden Teiles der Wärmebehandlung min destens angenähert auf dieser Temperatur gehalten werden. 11.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Intensität der Infrarotbestrah- lung und die Bewegungsgeschwindigkeit der Form körper derart abgestimmt werden, dass die Form körper im Anfangsstadium der Wärmebehandlung auf eine Maximaltemperatur erhitzt und während des nachfolgenden Teiles der Wärmebehandlung auf einer niedrigeren Temperatur gehalten werden. 12.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Intensität der Infrarotbestrah- lung und die Bewegungsgeschwindigkeit der Form körper derart abgestimmt werden, dass eine allmäh liche Steigerung der Temperatur der Formkörper erfolgt, deren Maximaltemperatur jedoch erst im End- gang der Wärmebehandlung erreicht wird. 13.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Intensität der Infrarotbestrah- lung und die Bewegungsgeschwindigkeit der Form körper derart abgestimmt werden, dass die Form körper ihre Maximaltemperatur nach einer vorbe stimmten Zeit der Wärmebehandlung erhalten. 14. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die vorbestimmte Behandlungs temperatur der Formkörper mittels Regulierungs vorrichtungen unabhängig von der Anfangstempe ratur der zu behandelnden Formkörper selbsttätig einreguliert wird.
CH6861659A 1958-01-22 1959-01-21 Verfahren zur Wärmebehandlung von Holzfaser-Formkörpern, insbesondere -Platten CH365528A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102011104521A1 (de) * 2011-06-17 2012-12-20 Belte Ag Vorrichtung und verfahren zur wärmebehandlung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102011104521A1 (de) * 2011-06-17 2012-12-20 Belte Ag Vorrichtung und verfahren zur wärmebehandlung
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