CH365842A - Schraubverbindung an zwei rechtwinklig miteinander verbundenen Bauelementen - Google Patents
Schraubverbindung an zwei rechtwinklig miteinander verbundenen BauelementenInfo
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Description
Schraubverbindung an zwei rechtwinklig miteinander verbundenen Bauelementen Die bisher bekannten Schraubverbindungen für zwei rechtwinklig miteinander zu verbindende Bau elemente, wie Wände oder Platten, insbesondere für zerlegbare Möbel wie Kombischränke, Kleiderkasten, Büffets, Schreibtische usw. weisen ein Flacheisenwin- kelstück auf, das mit seinem einen Schenkel am einen Element befestigt ist und an seinem andern Schenkel von einer Spannschraube durchsetzt wird, welche in eine Gewindebüchse des zum ersteren Element recht winklig festzustellenden zweiten Elementes eingreift.
Diese Schraubverbindung erlaubt erst in Zusammen wirkung mit den übrigen, Holzverbindungen, wie Dü bel oder Federn der zu einer raumabschliessenden Konstruktion gehörenden Elemente die tatsächliche Feststellung der Elemente in bezug aufeinander, wäh rend eine einzelne Schraubverbindung für sich allein keine Feststellung des einen Elementes im rechten Winkel zu einem zweiten Element ermöglicht.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Schraubverbindung an zwei rechtwinklig miteinander verbundenen Bauelementen, wie Platten oder Wän den, insbesondere für zerlegbare Möbel, wie Kombi schränke, Kleiderkasten, Büffets, Schreibtische usw., welche den oben erwähnten Nachteil beseitigt, indem eine in das eine Element eingeschraubte Spann schraube in einer langen Führungsbohrung eines am andern Element befestigten plattenartigen,
seitlich ab stehenden Trägerkörpers gelagert ist und dadurch eine Feststellung des einen Elementes im rechten Winkel zum andern Element gestattet.
Die Spannschraube kann auch zweiteilig ausgebil det sein, wobei der eine Teil der Spannschraube im einen Element feststeht und in der Führungsbohrung des Führungskörpers geführt ist, während der andere Spannschraubenteil als auf dem feststehenden Spann- schraubenten,1 längsverstellbare Mutter ausgebildet ist, welche zum Anpressen des einen Elementes auf dem anderen Element dient.
In der Zeichnung sind drei beispielsweise Aus- führungsformen des Erfindungsgegenstandes dar- gestellt, und zwar zeigt:
Fig. 1 zwei Schraubverbindungen gemäss einer ersten Ausführungsform in Ansicht, welche eine ver tikale Platte auf einer horizontalen Platte feststellen, Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. 1 mit Teilschnitt nach Linie H-II in Fig. 1, Fig. 3 einen senkrechten Schnitt nach Linie III-III in Fig. 1,
Fig. 4 eine zweite Ausführungsform der Schraub verbindung im Seitenriss mit Längsschnitt, Fig. 5 eine dritte Ausführungsform der Schraub verbindung im Aufriss und Vertikalschnitt und Fig. 6 einen Horizontalschnitt nach Linie VI-VI in Fig. 5.
Die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Schrauben verbindung weist einen plattenartigen Trägerkörper 1 auf, welcher mittels Schrauben 2 seitlich abstehend an der einen als raumabschliessendes Element dienenden Holzwand 3 befestigt ist. Der Trägerkörper 1 ist mit einer langen in der Höhenrichtung verlaufenden Füh rungsbohrung 4 versehen, in welcher eine Spann schraube 5 lagert.
Das mit dem ersten Element im rechten Winkel starr zu verbindende zweite Element ist eine horizontale Holzplatte 6,. in welcher für den Eingriff der Spannschraube 5 eine Gewindebüchse 7 vorgesehen ist.
Durch die Führung der Spannschraube 5 in der Führungsbohrung 4 des an der Holzwand 3 befestig ten Trägerkörpers 1 und den Eingriff der Spann schraube 5 in die, in der Holzplatte 6 befestigte Ge windebüchse 7, wird die Starrstellung der Holzwand 3 im rechten Winkel zur Holzplatte 6 erreicht, wäh rend durch Anziehen der Spannschraube 5 ein An- pressen der Holzwand 3 an die Holzplatte 6 möglich ist.
Zur Feststellung der Platte 3 auf der Holzplatte 6 dienen wenigstens zwei Schraubverbindungen, wie sie in Fig. 1 und 2 veranschaulicht sind. Während die erste Schraubverbindung in Fig. 1 und- 2 links mit einer passenden Führungsbohrung 4 für die Spann schraube versehen ist, kann der zweite plattenartige Trägerkörper 1' mit einer Führungsbohrung 4' mit länglichem Querschnitt (Fig. 2 rechts) versehen sein, dessen längere Achse zur Holzwand 3 parallel ver läuft.
Dadurch werden Ungenauigkeiten in der Stel lung der Schraubverbindungsteile der zweiten Schraub verbindung durch das Spiel der Spannschraube 5 in der Führungsbohrung 4' ausgeglichen und Spannun gen vermieden.
In der zweiten Ausführungsform der Schraub verbindung nach Fig. 4 ist gezeigt, dass die Spann schraube 5 in ihrem oberen Teil durch eine Ausdre- hung 8 verjüngt sein kann. In den Spielraum des ver- jüngten Teiles der Ausdrehung 8 greift ein Arretier stift 9 ein, durch welchen die Spannschraube gegen Herausfallen aus dem Trägerkörper 1 beim Zerlegen des Möbels gesichert ist.
Ausserdem ist der Führungs körper auf seiner der Holzwand 3 anliegenden Seite mit einem zentralen Nocken 10 versehen, welcher in eine entsprechende Bohrung 11 der Holzwand 3 eingreift. Dieser Nocken dient als Widerlager beim Anziehen der Spannschraube und bewirkt eine weit gehende Entlastung der Befestigungsschrauben 2.
Bei der dritten Ausführungsform der Schraub- verbindung gemäss den Fig. 5 und 6 ist die Spann schraube 5 mit einem Holzgewinde 5a direkt in die horizontale Holzplatte 6 eingeschraubt. Sie weist an ihrem Oberende einen verjüngten Gewindeteil auf, welcher mit einer Spannmutter 5c versehen ist.
Die Spannmutter ist mit einem Kopf zum Anziehen der selben mittels eines Schraubenziehers versehen und ist an ihrem Umfang mit einer Ausdrehung 8 für den Eingriff eines Arretierstiftes 9 versehen. Durch Anziehen der Spannmutter 5c wird der Trägerkörper 1 und mit diesem die Holzwand 3 gegen die Holz platte 6 gepresst. Die Spannschraube 5 selbst ist mit einem Querloch 12 zum Einführen eines Dornes ver sehen, .so dass mit diesem Dorn ein müheloses Ein schrauben der Spannschraube in die Holzplatte 6 möglich ist.
Bei der gezeichneten Ausführungsform ist die Spannschraube 5 in einer Führungsbohrung 4 mit länglichem Querschnitt gelagert, durch welche, wie oben beschrieben, ein Ausgleich der Ungenauig keiten der Montage erreicht wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schraubverbindung an zwei rechtwinklig mitein ander verbundenen Bauelementen, insbesondere für zerlegbare Möbel, wie Kombischränke, Kleiderkasten, Büffets, Schreibtische usw., dadurch gekennzeichnet, dass eine in das eine Element eingeschraubte Spann schraube (5) in einer langen Führungsbohrung (4) eines am andern Element befestigten plattenartigen, seitlich abstehenden Trägerkörpers (1) gelagert ist und dadurch eine Feststellung des einen Elementes im rechten Winkel zum andern Element gestattet. UNTERANSPRÜCHE 1.Schraubverbindung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine zweite Schraubverbin dung einen Trägerkörper (1') mit einer Führungs bohrung (4') von länglichem Querschnitt aufweist, derart, dass die Spannschraube. in der Richtung gegen die erste Schraubverbindung in der Führungsbohrung Spiel hat. 2. Schraubverbindung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Spannschraube (5) durch einen in eine Ausdrehung (8) derselben ein greifenden Arretierstift (9) gegen Herausfallen aus der Führungsbohrung (4) gesichert ist. 3.Schraubverbindung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der die Spannschraube (5) tragende Trägerkörper (1) auf seiner dem festzustellen den Element anliegenden Seite einen in eine passende Bohrung (11) des Elementes eingreifenden Nocken (10) trägt, durch welchen die Befestigungsschrauben (2) vom Spanndruck entlastet werden. 4. Schraubverbindung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Spannschraube (5) zweiteilig ist, wobei der im einen.Element (6) be festigte Teil der Spannschraube an einem verjüngten, Gewindezapfen (5b) innerhalb der Führungsbohrung (4) eine Spannmutter (5c) trägt, welche ihrerseits durch einen in eine Ausdrehung (8) der letzteren ein greifenden Arretfierstift (9) gegen Herausfallen aus der Führungsbohrung (4) gesichert ist.
Priority Applications (1)
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1959
- 1959-02-19 CH CH6987159A patent/CH365842A/de unknown
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