CH365864A - Gartenzaun - Google Patents
GartenzaunInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
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- E04H17/14—Fences constructed of rigid elements, e.g. with additional wire fillings or with posts
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- E04H17/1417—Post-and-rail fences, e.g. without vertical cross-members with vertical cross-members
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Landscapes
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Description
Gartenzaun Die Erfindung bezieht sich auf einen Gartenzaun. Gartenzäune werden aus Holz oder aus Drahtgitter hergestellt und haben hölzerne, eiserne oder Beton pfähle. Ihre Herstellung ist ohne Beiziehun:g von Handwerkern (Zimmermann, Schlosser, Maurer, Betongiesser) nicht möglich. Auch können die Einzel teile der Zäune wegen ihres Gewichts und ihrer Sper- rigkeit im Kleinhandel nicht verkauft werden.
Dies gilt auch für einen bekannten scherengitterartig zu sammenklappbaren Zaun aus Aluminium- oder Kunststoffleisten.
Die bisher bekannten Gartenzäune haben weiter den Nachteil, dass mindestens einige Teile, so ins- besondere die Pfähle, der Pflege bedürfen, z. B. müs sen sie immer wieder neu gestrichen werden, da sie sonst rosten bzw. verwittern. Auch ist die Variations möglichkeit in .der Farbe beschränkt, namentlich würde eine mehrfarbige Ausbildung jedes Einzelteiles, etwa jeder Latte oder jedes Pfahles, unwirtschaftlich teuer sein.
Fertigt man alle Teile aus Kunststoff, so kann der Zaun auch nicht ohne weiteres von Laien zusammen gebaut werden, da das Zerschneiden und die Befesti gung der Kunststoffteile aneinander Spezialwerkzeuge und -befestigungsmittel voraussetzt. Alle diese Nachteile sollen erfindungsgemäss dadurch überwun den werden, dass die Pfähle aus kunststoffüberzogenem Metall oder aus Kunststoff und die Querholme aus kunststoffüberzogenem Holz bestehen.
Die Aussen fläche des Zauns ist dann wetterbeständig und behält ihre Farbe, die beliebig variiert werden kann. Die Einzelteile sind leicht an Gewicht und nehmen., da vorzugsweise die Latten und Pfähle U-Profil haben, bei Transport und Lagerung wenig Raum ein. Sie können, beispielsweise bündelweise, im Kleinhandzl verkauft werden.
Auf der anderen Seilte kann der Zaun ohne Handwerker und Spezialwerkzeuge von jedermann durch Schrauben oder Nägel zusammen- gefügt werden, indem die Latten an den Querholmen und diese an dien Pfählen befestigt werden. Die Querholme können in richtiger Länge mit der Holz säge zugeschnitten werden.
Auf ihre Endleu werden zweckmässig Kunststoffkappen gesetzt.
Die Lattenreihe im fertigen Zaun kann an der Oberseite von einer beispielsweise angeklebten rini- nenförmigen Leiste überdeckt sein.
Die Zeichnung zeigt beispielsweise schematisch eine Ausführungs- form der Erfindung., und zwar ist: Fig. 1 ein Längsschnitt durch ein Stück Quer holm mit einer quergeschnittenen Latte, Fig. 2 die Vorderansicht eines Pfahles, Fig. 3 eine Seitenansicht eines Pfahles, teilweise geschnitten, Fig. 4 eine rückwärtige Ansicht eines.
Pfahlab schnittes mit eingesetztem Träger für die Querholme, Fig. 5 ein Längsschnitt durch die Ansicht nach Fig. 4 und Fig. 6 die perspektivische Darstellung einer Kunst stoffkappe zum Aufsetzen auf die Enden des mit der Holzsäge zugeschnittenen Querholms.
Zum Einsetzen der Pfähle wird ein Loch aus gehoben, der Pfahlfuss 4 eingesetzt und das Erdloch mit Zement ausgegossen. Die Wülste 6 am Pfahlfuss halten den Pfahl i.m. Zementklotz fest.
Die als Rinnen mit U-Profil ausgebildeten Pfähle bestehen aus Metall, das mit einer Kunststoffhaut überzogen ist; oder ganz aus Kunststoff. Sie haben am Steg mehrere Solldurchbrechungen@ 3 und sind stellenweise geriffelt (5).
Unter SolIdurchbrechungen werden im Falle des kunststoffüberzogenen Metalls durchgehende Bohrlungen im Metall verstanden, die nur noch von der Kunststoffhaut überdeckt sind. In dem Falle, d'ass die Pfähle ganz aus Kunststoff be stehen, sind die Solldurchbrechungen als Sacklöcher vorgebohrt.
In jedem der beiden Fälle kann die dünne Folie oder Wand an dem Loch, das zur Be festigung benutzt werden soll, leicht durch blossen Druck auf die Befestigungsbolzen durchbrochen wer den. In die Pfahlrinnen werden darin verschiebliche Träger 7 aus Kunststoff oder kunststoffüberzogenem Metall eingesetzt, die an ihrer Unterseite den Riffe- lungen 5 entsprechende Riffelungen 8 haben.
Sie haben Löcher 2, die über die Solldurchbrechungen 3 gestellt werden können. Nachdem die Träger 7 auf die gewünschte Höhe eingestellt sind, werden in die Löcher 2 Bolzenschrauben 9 eingesetzt und die Soll- durchbrechungen 3 durchstossen. Nachdem die Bol zen 9 mit den Muttern 16 festgezogen sind, greifen die Riffelungen 5 und 8 ineinander und tragen einen Teil der Last.
Nun werden durch die Löcher 10 der mit den Trägern 7 aus einem Stück bestehenden Lappen 11 Holzschrauben, möglichst aus Messing oder anderem korrosionsbeständigem Metall, gesteckt und damit die Querholme 12 an den Pfählen angeschraubt. Die Querholme 12 sind aus Holz, jedoch mit einer Kunst stoffhaut 13 überzogen, so dass auch sie nicht ver wittern und beliebig gefärbt sein können.
Auf die Enden der mit der Holzsäge zugeschnittenen Quer holme werden die Kappen nach Fig. 6 geschoben:, um eine Verwitterung der durch das Zerschneiden freigelegten Holzteile zu verhindern. An die Quer holme 12 werden schliesslich die rinnenförmigen, im Strangpressverfahren aus Kunststoff hergestellten, ein- zelnen Zaunlatten 14 angenagelt.
Die Nägel 15 be stehen, wie die Schrauben 9, 16, möglichst aus korro- sionsbeständigem Metall.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Gartenzaun mit rinnenförmigen Latten aus Kunst stoff, dadurch gekennzeichnet, dass die Pfähle aus kunststoffüberzogenem Metall oder aus Kunststoff und die Querholme aus kunststoffüberzogenem Holz bestehen. UNTERANSPRÜCHE 1. Gartenzaun nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, d:ass die Pfähle im Querschnitt U-Profil halben. 2. Gartenzaun nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Latten und/oder Pfähle mehr farbig sind. 3. Gartenzaun nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass in der Rinne der Pfähle verschieb- liche Träger befestigt sind, die Lappen tragen, an welchen die Querholme angebracht sind. 4.Gartenzaun nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg der Pfähle und die daran anliegende Seite der Träger mit ineinandergreifenden Riffelungen versehen und Pfähle und Träger durch Bolzenschrauben aneinander befestigt sind, die in den Pfählen vorgesehene Sollöcher durchdringen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA0037321 | 1961-04-29 | ||
| DEA0038623 | 1961-10-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH365864A true CH365864A (de) | 1962-11-30 |
Family
ID=25963592
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH414862A CH365864A (de) | 1961-04-29 | 1962-04-05 | Gartenzaun |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE616383A (de) |
| CH (1) | CH365864A (de) |
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-
1962
- 1962-04-05 CH CH414862A patent/CH365864A/de unknown
- 1962-04-13 BE BE616383A patent/BE616383A/fr unknown
- 1962-04-28 LU LU41625D patent/LU41625A1/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE616383A (fr) | 1962-10-15 |
| LU41625A1 (de) | 1962-10-29 |
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