CH365948A - Gasmaske - Google Patents
GasmaskeInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
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- A62B—DEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
- A62B18/00—Breathing masks or helmets, e.g. affording protection against chemical agents or for use at high altitudes or incorporating a pump or compressor for reducing the inhalation effort
- A62B18/08—Component parts for gas-masks or gas-helmets, e.g. windows, straps, speech transmitters, signal-devices
- A62B18/082—Assembling eyepieces, lenses or vision-correction means in or on gas-masks
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Description
Gasmaske Die Erfindung bezieht sich auf eine Gasmaske mit Augengläsern.
Die dieser Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht im wesentlichen in folgendem a) Grösstmögliche Dichtigkeit und Sicherheit der Maske für die verschiedensten Kopfgrössen und Kopfformen.
b) Leichte Verpassbarkeit ohne Druckstellen auch durch den Laien, der sich beim Tragen der Maske wohl fühlen soll.
c) Einfachste Handhabung, d. h. narrensicheres, rasches Anziehen und Ausziehen.
d) Brillenträger sollen ihrer Brille entsprechende Augengläser selbst auf einfache Art in die Maske einsetzen können.
Demgemäss ist die Erfindung dadurch gekenn zeichnet, dass das aus einem Stück gebildete, bieg same, dichte, elastische, die Augenglasfassungen ent haltende Gesichtsstück an der Innenseite einen das Gesicht besonders abdichtenden Rahmen aufweist, der gegen die Innenfläche des Gesichtsstückes ge richtete Warzen aufweist.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung, in welcher beispielsweise eine Ausführungsform der Gasmaske dargestellt ist, beschrieben.
Es zeigen Fig. 1 das Gesichtsstück einer Gasmaske von innen gesehen ; Fig. 2 einen Schnitt nach R-R der Fig. 1 ; Fig. 2a eine der Fig. 2 entsprechende Ansicht in anderer Lage der Teile ; Fig. 3 einen Schnitt nach A-A der Fig. 1 mit einem eingesetzten gewöhnlichen Augenglas ;
Fig. 4 einen Schnitt nach A-A der Fig. 1 mit einem eingesetzten Brillenglas, dessen Linsenachse koaxial mit der Blickachse liegt. Gemäss der dargestellten Ausführung ist am Rande 1 des Gesichtsstückes 2, welches biegsam, dicht und elastisch ist, ein Rahmen bzw. Lappen 4 befestigt oder mit dem Gesichtsstück 2 aus einem Körper bestehend vorhanden. Dieser Rahmen 4 ragt nach innen und erstreckt sich über den ganzen Um fang des Gesichtsstückes 2.
An der Wangenpartie, bzw. an Stellen, die relativ schwer abzudichten sind, wie z. B. an den Schläfen, der Kehle, in Stirnmitte, weist der Rahmen 4 an seinem freien Rande Warzen 7 auf, die gegen die Innenfläche des Gesichtsstückes 2 gerichtet sind.
Der Rahmen 4 mit den Warzen 7 dient dazu, das Gesicht besonders gut und weich abzudichten. Die Warzen 7 haben die Eigenschaft, den Rahmenrand nicht saugend an das Gesichtsstück 2 anzudrücken. Beim Ausatmen, d. h. bei Entstehen eines überdruk- kes dringt Luft zwischen den Rahmen und die Innen fläche des Gesichtsstückes 2. Es bildet sich sozu sagen ein halbkreisförmiger Schlauch (siehe Fig. 2ä), durch dessen Aufblähung ein erhöhtes Abdichten gegen das Gesicht des Maskenträgers entsteht.
Eigentlich besteht beim Einatmen allein die Gefahr, dass Giftgas unter die Maske gelangt. In diesem Fall bleibt aber der Rahmen 4 dank der Warzen 7 stets in Bewegung und lebendig, was eine bessere Abdich tung ergibt, als wenn der Rahmen am Gesichtsstück infolge von Schweiss oder Kondensat glatt festklebt. Die Warzen 7 drücken des weiteren den Rand, bzw. die Lippen 8 des Rahmens 4 gegen das Gesicht und erhöhen die Abdichtwirkung.
Gemäss der dargestellten Ausführung nach Fig. 3 weisen die Augenpartien des Gesichtsstückes 2 je einen äusseren Wulst 9 und einen inneren Wulst 10 auf, unter Belassung einer Rinne lla zwischen den beide Wulsten, in welcher das Augenglas 11 eingelas sen ist. Die Wulste 9 und 10 bestehen mit dem Ge- sichtsstück 2 aus einem Stück.
Zum Einsetzen des Augenglases 11 muss eine bestimmte Vorspannung im Material des Gesichtsstückes überwunden werden, so dass das Augenglas dicht zwischen den Wulst ringen 9 und 10 eingespannt ist. Wichtig ist dabei, dass die Spannung der Gummiwulste 9, 10 sowie deren Abmessungen im richtigen Verhältnis zur Deh nung des Materials stehen, wobei die Höhe H des gesamten Wulstes 9, 10 der elastischen Dehnung des Materials angepasst ist. Der Gesichtswinkel a darf hierbei nicht verkleinert werden.
Bei der Ausführung nach Fig. 4 ist anstelle eines gewöhnlichen Augenglases 11 ein Brillenglas 12 mit Linse 14 eingesetzt. Der Rand 13 wird in die Rinne lla des Wulstes 9, 10 eingeklemmt. Hierbei können am Rande 12 des Glases sowie am Aussenwulst 9 je eine Marke angebracht sein, so dass das Brillenglas 12, 14 in die richtige Lage eingestellt werden kann, wobei die tiefe Seite gegen die Nase zu gerichtet ist. Die Achse der Linse 14 ist koaxial mit der Blick achse des Auges ; die Linse besteht aus einem Stück mit dem übrigen Teil des Augenglases und seines Randes 13.
Das Augenglas kann aber auch als Standardglas eingesenkt geformt sein mit einer glatten, klaren Partie, die als Fenster dient. Aussen auf diese zen trale, runde Fläche kann eine Plexiglaslinse geklebt werden, passend zu der Optik des jeweiligen Brillen trägers. Diese Art der Befestigung ermöglicht die Verwendung zylindrischer und sphärischer Brillen gläser.
Sowohl das Augenglas 11 als auch das Brillen glas 12, 14 können aus < Plexiglas (eingetragene Marke), Polystyrol oder einem ähnlichen Kunstharz bestehen. Zwar ist die Kratzfestigkeit bei diesen Kunstharzgläsern nicht so gut wie beim Naturglas. Dieser Nachteil fällt jedoch bei einer Gasmaske nicht ins Gewicht, abgesehen davon,
dass im vorliegenden Falle die Linse 14 durch die entsprechende Versen kung und durch die Wulste 9 geschützt liegt. Die Form der Brillengläser kann dank ihrer Auswechsel barkeit für sämtliche gebräuchliche Optiken, auch Zylindergläser, verwendet werden. Die Distanz vom Auge bis zum Brillenglas entspricht dem Abstand einer normalen Brille. Es können somit kurrante Optiken Anwendung finden. Wenn das Augenglas mit der Linse aus einem Stück geformt ist, können vorzugsweise etwa zwanzig verschiedene Optiken am Lager gehalten werden.
Das linke und das rechte Glas sind in der Regel symmetrisch, d. h. für die Fabrikation z. B. im Spritzverfahren, gleich.
Der Gesichtswinkel a wird durch die eingesetzte Form des Brillenglases nicht sehr herabgesetzt, da der Blick trichterförmig aus dem Fenster fällt, wel ches durch den Augenglaswulst 9, 10 abgegrenzt ist. Sowohl die Augengläser 11 als auch die Brillengläser 12, 14 können aus eingefärbtem, z. B. dunklem Ma terial bestehen, um bei Blitzen (Brandbomben usw.) einen Augenschutz zu bieten.
Die Gasmaske gemäss der Erfindung löst die eingangs erwähnten Probleme in einwandfreier und sicherer Weise. Der Gestehungspreis liegt niedrig, so dass praktisch jedermann in der Lage ist, eine der artige Gasmaske zu erwerben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Gasmaske mit Augengläsern, dadurch gekenn zeichnet, dass das aus einem Stück gebildete, bieg same, dichte, elastische, die Augenglasfassungen (9, 10) enthaltende Gesichtsstück (2) an der Innenseite einen das Gesicht besonders abdichtenden Rahmen (4) aufweist, der gegen die Innenfläche des Gesichts stückes (2) gerichtete Warzen (7) aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1. Gasmaske nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Rahmen (4) sich längs des ganzen Umfanges des Gesichtsstückes (2) erstreckt, während die Warzen (7) an Partien des Gesichts stückes (2) angeordnet sind, die verhältnismässig schwer abzudichten sind. 2.Gasmaske nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in den die Augenglasfassungen bildenden, inneren und äusseren Wulsten (9, 10) Rinnen (11a) eingelassen sind zum Einsetzen bzw. Auswechseln der Augengläser (11 bzw. 12, 14). 3. Gasmaske nach Patentanspruch und Unter- anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in den Augenglasfassungen Brillengläser mit Linse eingesetzt sind, deren Linsenachse koaxial zur Blickachse liegt.4. Gasmaske nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das Augenglas als Standardglas eingesenkt geformt und mit einer glatten, klaren Par tie als Fenster versehen ist, die senkrecht zur Blick achse liegt. 5. Gasmaske nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass auf der glatten, klaren Partie des Augenglases eine Kunststofflinse aufgebracht ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH6950159A CH365948A (de) | 1959-02-11 | 1959-02-11 | Gasmaske |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH6950159A CH365948A (de) | 1959-02-11 | 1959-02-11 | Gasmaske |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH365948A true CH365948A (de) | 1962-11-30 |
Family
ID=4529565
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH6950159A CH365948A (de) | 1959-02-11 | 1959-02-11 | Gasmaske |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH365948A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0106447A1 (de) * | 1982-08-16 | 1984-04-25 | Avon Industrial Polymers Limited | Augenglass für Atemgerät |
| EP0291450A3 (en) * | 1987-05-13 | 1989-04-26 | Huber & Suhner Ag Kabel-, Kautschuk-, Kunststoff-Werke | Protective mask, especially for military purposes |
-
1959
- 1959-02-11 CH CH6950159A patent/CH365948A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0106447A1 (de) * | 1982-08-16 | 1984-04-25 | Avon Industrial Polymers Limited | Augenglass für Atemgerät |
| EP0291450A3 (en) * | 1987-05-13 | 1989-04-26 | Huber & Suhner Ag Kabel-, Kautschuk-, Kunststoff-Werke | Protective mask, especially for military purposes |
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