CH365948A - Gasmaske - Google Patents

Gasmaske

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Publication number
CH365948A
CH365948A CH6950159A CH6950159A CH365948A CH 365948 A CH365948 A CH 365948A CH 6950159 A CH6950159 A CH 6950159A CH 6950159 A CH6950159 A CH 6950159A CH 365948 A CH365948 A CH 365948A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
gas mask
eyeglass
face piece
mask according
piece
Prior art date
Application number
CH6950159A
Other languages
English (en)
Inventor
Stauffer Ferdinand
Original Assignee
Stato Ag
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Filing date
Publication date
Application filed by Stato Ag filed Critical Stato Ag
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Publication of CH365948A publication Critical patent/CH365948A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B18/00Breathing masks or helmets, e.g. affording protection against chemical agents or for use at high altitudes or incorporating a pump or compressor for reducing the inhalation effort
    • A62B18/08Component parts for gas-masks or gas-helmets, e.g. windows, straps, speech transmitters, signal-devices
    • A62B18/082Assembling eyepieces, lenses or vision-correction means in or on gas-masks

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Eyeglasses (AREA)

Description


  Gasmaske    Die Erfindung     bezieht    sich auf     eine    Gasmaske  mit Augengläsern.  



  Die dieser Erfindung zugrunde liegende Aufgabe  besteht im wesentlichen in folgendem  a) Grösstmögliche Dichtigkeit und Sicherheit der  Maske für die verschiedensten     Kopfgrössen    und  Kopfformen.  



  b) Leichte     Verpassbarkeit    ohne Druckstellen auch  durch den Laien, der sich beim Tragen der  Maske wohl     fühlen    soll.  



  c) Einfachste Handhabung, d. h. narrensicheres,  rasches Anziehen und Ausziehen.  



  d) Brillenträger sollen ihrer Brille entsprechende  Augengläser selbst auf einfache Art in die Maske  einsetzen können.  



  Demgemäss ist die Erfindung dadurch gekenn  zeichnet, dass das aus einem Stück gebildete, bieg  same, dichte, elastische, die     Augenglasfassungen    ent  haltende Gesichtsstück an der Innenseite einen das  Gesicht besonders abdichtenden Rahmen aufweist,  der gegen die Innenfläche des Gesichtsstückes ge  richtete     Warzen    aufweist.  



  Die Erfindung wird anhand der Zeichnung, in  welcher beispielsweise eine Ausführungsform der  Gasmaske dargestellt ist,     beschrieben.     



  Es zeigen       Fig.    1 das Gesichtsstück einer Gasmaske von  innen gesehen ;       Fig.    2 einen Schnitt nach     R-R    der     Fig.    1 ;       Fig.    2a eine der     Fig.    2 entsprechende Ansicht in  anderer Lage der Teile ;       Fig.    3 einen Schnitt nach     A-A    der     Fig.    1 mit  einem eingesetzten gewöhnlichen Augenglas ;

         Fig.    4 einen Schnitt nach     A-A    der     Fig.    1 mit  einem eingesetzten Brillenglas, dessen     Linsenachse     koaxial mit der Blickachse     liegt.       Gemäss der dargestellten Ausführung ist am  Rande 1 des     Gesichtsstückes    2,     welches    biegsam,  dicht und elastisch ist, ein Rahmen bzw. Lappen 4  befestigt oder mit dem Gesichtsstück 2 aus einem  Körper     bestehend    vorhanden. Dieser Rahmen 4 ragt  nach innen und erstreckt sich über den ganzen Um  fang des Gesichtsstückes 2.

   An der     Wangenpartie,     bzw. an Stellen, die     relativ    schwer abzudichten sind,  wie z. B. an den     Schläfen,    der Kehle, in     Stirnmitte,     weist der Rahmen 4 an seinem freien Rande Warzen  7 auf, die gegen die Innenfläche     des    Gesichtsstückes  2 gerichtet sind.  



  Der Rahmen 4 mit den Warzen 7 dient     dazu,    das  Gesicht besonders gut und weich abzudichten. Die  Warzen 7 haben die Eigenschaft, den     Rahmenrand     nicht saugend an das Gesichtsstück 2 anzudrücken.  Beim Ausatmen, d. h. bei Entstehen eines     überdruk-          kes    dringt Luft zwischen den Rahmen und die Innen  fläche des     Gesichtsstückes    2. Es bildet sich sozu  sagen ein halbkreisförmiger Schlauch (siehe     Fig.    2ä),  durch dessen     Aufblähung    ein erhöhtes     Abdichten     gegen das     Gesicht    des     Maskenträgers    entsteht.

    Eigentlich besteht beim Einatmen allein die Gefahr,  dass Giftgas unter die Maske gelangt. In diesem Fall  bleibt aber der Rahmen 4 dank der     Warzen    7 stets  in Bewegung und lebendig, was eine bessere Abdich  tung ergibt, als     wenn    der Rahmen am     Gesichtsstück          infolge    von Schweiss oder Kondensat glatt festklebt.  Die Warzen 7 drücken des weiteren den Rand, bzw.  die Lippen 8 des Rahmens 4 gegen das Gesicht und  erhöhen die     Abdichtwirkung.     



  Gemäss der dargestellten     Ausführung    nach     Fig.    3  weisen die Augenpartien des Gesichtsstückes 2 je  einen äusseren     Wulst    9 und einen     inneren    Wulst 10  auf, unter     Belassung    einer     Rinne        lla    zwischen den  beide Wulsten, in welcher das Augenglas 11 eingelas  sen ist. Die Wulste 9 und 10     bestehen    mit dem Ge-           sichtsstück    2 aus einem Stück.

   Zum Einsetzen des  Augenglases 11 muss eine     bestimmte        Vorspannung     im Material des     Gesichtsstückes        überwunden    werden,  so dass das Augenglas dicht zwischen den Wulst  ringen 9 und 10     eingespannt    ist. Wichtig ist dabei,  dass die Spannung der     Gummiwulste    9, 10 sowie  deren Abmessungen im richtigen     Verhältnis    zur Deh  nung des Materials stehen, wobei die Höhe H des  gesamten Wulstes 9, 10 der elastischen Dehnung des  Materials     angepasst        ist.    Der Gesichtswinkel a darf  hierbei nicht verkleinert werden.  



  Bei der Ausführung nach     Fig.    4 ist anstelle eines  gewöhnlichen     Augenglases    11 ein     Brillenglas    12 mit  Linse 14     eingesetzt.    Der Rand 13 wird in die Rinne       lla    des Wulstes 9, 10 eingeklemmt.     Hierbei    können  am Rande 12 des Glases sowie am Aussenwulst 9 je  eine Marke angebracht sein, so dass das Brillenglas  12, 14 in die richtige Lage eingestellt werden kann,  wobei die tiefe Seite gegen die Nase zu gerichtet ist.  Die Achse der Linse 14 ist koaxial mit der Blick  achse des Auges ; die Linse besteht aus einem Stück  mit dem übrigen Teil des Augenglases und     seines     Randes 13.  



  Das Augenglas kann aber auch als Standardglas  eingesenkt geformt sein mit einer glatten, klaren  Partie, die als Fenster dient. Aussen auf diese zen  trale, runde Fläche     kann    eine     Plexiglaslinse    geklebt  werden, passend zu der Optik des jeweiligen Brillen  trägers. Diese Art der Befestigung ermöglicht die  Verwendung zylindrischer und sphärischer Brillen  gläser.  



  Sowohl das Augenglas 11 als auch das Brillen  glas 12, 14 können aus  <  Plexiglas   (eingetragene  Marke), Polystyrol oder einem     ähnlichen    Kunstharz  bestehen. Zwar ist die     Kratzfestigkeit    bei diesen       Kunstharzgläsern    nicht so gut wie beim     Naturglas.     Dieser Nachteil     fällt    jedoch bei einer Gasmaske nicht  ins Gewicht, abgesehen davon,

   dass im vorliegenden  Falle die Linse 14 durch die entsprechende Versen  kung und durch die Wulste 9     geschützt        liegt.    Die  Form der     Brillengläser    kann dank ihrer Auswechsel  barkeit für     sämtliche        gebräuchliche        Optiken,    auch  Zylindergläser, verwendet werden. Die Distanz vom  Auge bis zum Brillenglas entspricht dem Abstand  einer normalen Brille. Es können somit     kurrante     Optiken Anwendung finden. Wenn das Augenglas  mit der Linse aus einem Stück geformt     ist,    können  vorzugsweise etwa     zwanzig    verschiedene Optiken am  Lager gehalten werden.

   Das     linke    und das rechte    Glas sind in der Regel symmetrisch, d. h. für die  Fabrikation z. B. im     Spritzverfahren,    gleich.  



  Der     Gesichtswinkel    a wird durch die     eingesetzte     Form des Brillenglases nicht sehr herabgesetzt, da  der     Blick    trichterförmig aus dem Fenster     fällt,    wel  ches durch den     Augenglaswulst    9, 10 abgegrenzt ist.  Sowohl die Augengläser 11 als auch die Brillengläser  12, 14 können aus eingefärbtem, z. B. dunklem Ma  terial bestehen, um bei Blitzen (Brandbomben usw.)  einen Augenschutz zu bieten.  



  Die     Gasmaske        gemäss    der Erfindung löst die  eingangs     erwähnten    Probleme in einwandfreier und  sicherer Weise. Der Gestehungspreis liegt niedrig, so  dass praktisch jedermann in der Lage ist, eine der  artige Gasmaske zu erwerben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gasmaske mit Augengläsern, dadurch gekenn zeichnet, dass das aus einem Stück gebildete, bieg same, dichte, elastische, die Augenglasfassungen (9, 10) enthaltende Gesichtsstück (2) an der Innenseite einen das Gesicht besonders abdichtenden Rahmen (4) aufweist, der gegen die Innenfläche des Gesichts stückes (2) gerichtete Warzen (7) aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1. Gasmaske nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Rahmen (4) sich längs des ganzen Umfanges des Gesichtsstückes (2) erstreckt, während die Warzen (7) an Partien des Gesichts stückes (2) angeordnet sind, die verhältnismässig schwer abzudichten sind. 2.
    Gasmaske nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in den die Augenglasfassungen bildenden, inneren und äusseren Wulsten (9, 10) Rinnen (11a) eingelassen sind zum Einsetzen bzw. Auswechseln der Augengläser (11 bzw. 12, 14). 3. Gasmaske nach Patentanspruch und Unter- anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in den Augenglasfassungen Brillengläser mit Linse eingesetzt sind, deren Linsenachse koaxial zur Blickachse liegt.
    4. Gasmaske nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das Augenglas als Standardglas eingesenkt geformt und mit einer glatten, klaren Par tie als Fenster versehen ist, die senkrecht zur Blick achse liegt. 5. Gasmaske nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass auf der glatten, klaren Partie des Augenglases eine Kunststofflinse aufgebracht ist.
CH6950159A 1959-02-11 1959-02-11 Gasmaske CH365948A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0106447A1 (de) * 1982-08-16 1984-04-25 Avon Industrial Polymers Limited Augenglass für Atemgerät
EP0291450A3 (en) * 1987-05-13 1989-04-26 Huber & Suhner Ag Kabel-, Kautschuk-, Kunststoff-Werke Protective mask, especially for military purposes

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0106447A1 (de) * 1982-08-16 1984-04-25 Avon Industrial Polymers Limited Augenglass für Atemgerät
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