CH366098A - Selbstabgleichender Kompensator - Google Patents

Selbstabgleichender Kompensator

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CH366098A
CH366098A CH7016259A CH7016259A CH366098A CH 366098 A CH366098 A CH 366098A CH 7016259 A CH7016259 A CH 7016259A CH 7016259 A CH7016259 A CH 7016259A CH 366098 A CH366098 A CH 366098A
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CH
Switzerland
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magnetic field
dependent
resistors
dependent resistors
self
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Application number
CH7016259A
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English (en)
Inventor
Joho Benno
Original Assignee
Landis & Gyr Ag
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R17/00Measuring arrangements involving comparison with a reference value, e.g. bridge
    • G01R17/02Arrangements in which the value to be measured is automatically compared with a reference value
    • G01R17/06Automatic balancing arrangements
    • G01R17/08Automatic balancing arrangements in which a force or torque representing the measured value is balanced by a force or torque representing the reference value

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Magnetic Variables (AREA)

Description


  
 



  Selbstabgleichender Kompensator
Die Erfindung betrifft einen selbstabgleichenden Kompensator, welcher als Gleichstromverstärker oder als Messwertumformer für Messzwecke, vorzugsweise für Fernmesszwecke, geeignet ist.



   Selbstabgleichende   Kompensatoren    enthalten ein   richtkraftloses    Messwerk, z. B. ein richtkraftloses Galvanometer oder ein Ferrarismesswerk, dem die zu messende Grösse zugeführt wird. Dieses Messwerk ist mit einer Abtastvorrichtung versehen, welche einen Verstärker steuert. Der Verstärker liefert einen Gleichstrom, welcher auf das Messwerk zurückwirkt und die Wirkung der Eingangsgrösse kompensiert. Je nach der Art, wie die Rückwirkung des Verstärkers auf das   Eingangsmesswerk    zustande kommt, unterscheidet man verschiedene Schaltungen. Bei der Drehmomentkompensationsschaltung durchfliesst der Ausgangsstrom des Verstärkers ein zweites Messwerk, welches mit dem Eingangsmesswerk mechanisch verbunden ist und zu diesem ein Gegendrehmoment erzeugt.

   Die   Lindeck-Rothe-Schaltung    und die   Saug-    schaltung enthalten beide je ein einziges Messwerk, und zwar ein   richtkraftioses      Galvanometer,    an das neben der Eingangsgrösse, die in diesem Falle eine Gleichspannung oder ein Gleichstrom ist, auch der Ausgang des Verstärkers elektrisch angeschlossen ist.



  In stationärem Zustand ist bei   selibstabgleichenden    Kompensatoren der Ausgangsstrom des Verstärkers zur Eingangsgrösse proportional und kann dabei praktisch ohne Rückwirkung auf die Eingangsgrösse Anzeigegeräte betätigen und über grosse Entfernungen geführt werden.



   Die bekannten Abtastvorrichtungen solcher selbstabgleichender Kompensatoren sind meistens photoelektrisch, kapazitiv,   induktiv,    bolometrisch oder arbeiten mit einem   Hochfrequenzfeldl.    Diese bekannten Vorrichtungen sind jedoch mit verschiedenen Nachteilen behaftet. Beispielsweise benötigen sie Bauteile, die nur eine beschränkte Lebensdauer aufweisen. Ferner sind sie für Schwankungen der Netzspannung emp  findlich,    sie können nicht ganz   rückwirkungsfrei    aus   geführt werden oder sie e sind zu hochohmig, was die    Verwendung der vorteilhaften Transistorenverstärker erschwert.



   Die Erfindung betrifft einen   selbstabgleichenden    Kompensator, welcher die erwähnten Nachteile nicht aufweist und sich dadurch   auszeichnet,    dass derselbe mit einer magnetfeldabhängige Widerstände aufweisenden Abtastvorrichtung versehen ist.



   In der Zeichnung ist ein   Ausführungsbeispiel    der Erfindung schematisch dargestellt.



   Es   zeigen:   
Fig. 1 ein Schaltschema eines selbstabgleichenden   Kompensator,    in   DrehmomentkompensatiolnsschalL    tung,
Fig. 2 eine Ausführung der dazugehörigen Messwerke mit Abtasteinrichtung,
Fig. 3 und 4 verschiedene Ansichten einer anderen Ausführung der Abtasteinrichtung.



   In der Fig. 1 wird den   Eingangskiemmen    1 ein zu messender Gleichstrom i zugeführt, welcher die Spule 2 eines richtkraftlosen   Messwerkes    durchfliesst. Die Spule 2 ist mit einer Abtastvorrichtung mechanisch verbunden, welche zwei Widerstände 3, 4 enthält, deren Widerstandswerte mit Hilfe einer   anscbliessend    beschriebenen Anordnung unter Ausnutzung des Gausseffektes in gegenläufiger Weise veränderlich sind.

   Als   Gausseffekt    wird bekanntlich das Ansteigen des elektrischen Widerstandes von Leitern oder Halbleitern im Magnetfeld   verstanden.    Die magnetfeldabhängigen Widerstände 3, 4 sind mit   Widerständen    5, 6 und einem Potentiometer 7 zu einer Strombrücke geschaltet, an welche   ein    durch Transistoren 8 bis 11  und Widerstände 12 bis 18 gebildeter Gegentaktverstärker angeschlossen ist. An den durch die Kollek  toren der Transistoren 10 und ! 11 gebildeten Ausgang des Gegentaktverstärkers ist die e Reihenschaltung    einer Spule 19 eines weiteren richtkraftlosen Messwerkes, eines Anzeigegalvanometers 20 und eines Widerstandes 21 angeschlossen.

   Die Spule 19 ist mit der Spule 2 mechanisch verbunden und derart angeordnet, dass das durch den Ausgangsstrom   i1    des Gegentaktverstärkers in der Spule 19 erzeugte Drehmoment dem Drehmoment der Spule 2 entgegenwirkt und dieses kompensiert. Die Schaltung ist an die Pole    f, - einer Gleichspannungsquelle angeschlossen.   



   In der Fig. 2 ist eine Ausführung der die Spulen 2 und 19 enthaltenden Messwerke und der Abtastvorrichtung dargestellt. Die beiden Spulen 2 und 19 sind mit Hilfe von Rohrstücken 22 auf einem um einen Zapfen 23 drehbaren Waagebalken 24 befestigt. Die Spulen 2 und 19 befinden sich im Magnetfeld je eines Dauermagneten 25 bzw. 26. Neben den Spulen 2, 19 sind die   magnetfeldabhängigen    Widerstände 3 und 4 angeordnet, und zwar so, dass sie sich am Rande des zugeordneten, Magnetfeldes befinden. Bei einer Schwenkung des Waagebalkens 24 bewegt sich somit der eine   magnetfeldabhängige    Widerstand aus   dem zugeordneten Magnetfeld ; heraus und der andere    in das ihm zugeordnete Magnetfeld hinein.

   Auf Grund des Gausseffektes entsteht   dabei    eine entgegengesetzte Widerstandsänderung der beiden magnetfeldabhängigen Widerstände 3 und 4, durch welche die durch die Widerstände 3 bis 6 und das Potentiometer 7 gebildete Strombrücke beeinflusst und der Verstärker gesteuert wird. Zur Vermeidung zusätzlicher, störender Drehmomente sind die magnetfeldabhängigen Widerstände 3, 4 bifilar angeordnet.



   In den Fig. 3 und 4 ist eine andere Ausführung der Abtasteinrichtung dargestellt. Auf einer drehbar gelagerten Spindel 27 ist eine Platte 28 befestigt, welche sich zwischen den Polen   eines    fest angeordneten Dauermagneten 29 bewegt. Auf der Platte 28 sind zwei bifilar angeordnete magnetfeldabhängige   Widerstände    30, 31 befestigt. Leitungsdrähte 32, 33, 34 dienen der Verbindung der magnetfeldabhängigen Widerstände 30, 31 mit unbeweglichen Anschlussösen 35, 36, 37.



   Die beiden magnetfeldabhängigen Widerstände 30, 31 sind bei dieser zweiten Ausführungsform an gegenüberliegenden Rändern des Magnetfeldes zwischen den Polen des Dauermagneten 29 angeordnet, derart, dass bei einer Schwenkbewegung der Platte 28 einer der   magnetfeldabhängigen    Widerstände aus diesem Magnetfeld heraus, der andere in dieses hinein bewegt wird. Auf diese Weise entspricht die Funktion der magnetfeldabhängigen Widerstände 30, 31 derjenigen der beiden   magnetfeldabhängigen    Widerstände 3, 4 der zuerst beschriebenen Anordnung.



   Als Material für die magnetfeldabhängigen Wi  derstände    3, 4 bzw. 30, 31 kann ein beliebiges, den Gausseffekt aufweisendes Material verwendet werden, vorzugsweise ein solches mit grosser Beweglichkeit seiner Ladungsträger, wie z. B. Indiumantimonid und Indiumarsenid. Vorzugsweise werden die magnetfeldabhängigen Widerstände aus Wismut hergestellt, und zwar deshalb, weil aus diesem Material durch Ätzen von Folien Widerstände mit geeignetem Widerstandswert hergestellt werden können. Die bifilare Anordnung wird bei einer solchen Folie z. B. dadurch erhalten, dass sie in der Mitte umgebogen wird und die beiden Hälften aufeinandergelegt werden.

   Ander  seits    können einfach auch zwei Folien aufeinandergelegt und entsprechend verbunden werden oder ein dünner Isolierstreifen wird beidseitig so geätzt, dass zwei zueinander parallel liegende Strompfade entstehen.



   Es hat sich als   vorteilhaft    erwiesen, als Widerstände 5, 6 der Strombrücke solche zu verwenden, deren Temperaturkoeffizient annähernd gleich ist, wie der der magnetfeldabhängigen Widerstände 3, 4. Dadurch wird einer Beeinflussung der Brücke durch Temperaturänderungen entgegengewirkt. Eine solche Beeinflussung   hat    zwar auf den Ausgangsstrom des Verstärkers und damit auf das Messergebnis keine Wirkung, da sie sofort durch eine Verstellung des Waagebalkens 24 bzw. der Platte 28 kompensiert wird, hingegen wird durch sie der mögliche Messbereich des gesamten Gerätes verschoben und nach der einen oder der anderen Seite eingeschränkt.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Selbstabgleichender Kompensator, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe mit einer magnetfeldabhängige Widerstände aufweisenden Abtasteinrichtung versehen ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtastvorrichtung zwei in einer Brückenschaltung angeordnete, magnetfeldabhängige Widerstände (3, 4 bzw. 30, 31) aufweist, welche am Rande eines Magnetfeldes von mindestens einem Dauermagneten (25, 26, 29) so beweglich angeordnet sind, dass der eine magnetfeldabhängige Widerstand in das Magnetfeld hinein, der andere gleichzeitig aus diesem heraus bewegbar ist.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtastvorrichtung als ein an seinen beiden Enden je eine in ein Magnetfeld ! eines zugeordneten Dauermagneten (25, 26) hineinragende Tauchspule (2, 19) tragender Waagebalken (24) ausgebildet ist und die magnetfeld abhängigen Widerstände (3, 4) neben den Tauchspulen (2, 19) in der Randzone des zugeordneten Magnetfeldes angeordnet sind.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetfeldabhängigen Widerstände (30, 31) parallel zueinander auf einer Platte (28) angeordnet sind, welche im Magnetfeld eines Dauermagneten (29) quer zu dessen Kraftllnienverlauf beweglich angeordnet ist.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetfeldabhängigen Widerstände (3, 4 bzw. 30, 31) aus bifilar angeordneten Leitern hergestellt sind.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mit den magnetfeldabhängigen Widerständen (3, 4 bzw. 30, 31) zu einer Strombrücke geschalteten Widerstände (5, 6) einen mindestens annähernd ! gffieichen Tempe raturkoeffizienten aufweisen, wie die magnetfeld abhängigen Widerstände (3, 4 bzw. 30, 31).
    6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die magnet feldabhängigen Widerstände (3, 4 bzw. 30, 31) aus Wismut hergestellt sind.
CH7016259A 1959-02-27 1959-02-27 Selbstabgleichender Kompensator CH366098A (de)

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